Auf den Spuren der Gnus -Tansanias Norden

Reisebericht 322 Antworten · 51,3k Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2014 von THBiker
6'369 Beiträge · seit 201102. Okt. 2014 · #41
Hoi Thorsten

So unterschiedlich kann sein!
Steffis Vater wurde im Tarangire beinahe gefressen von den Tsetse's, es hatte wirklich viele, einzig im Nordwestlichen Selous und im tieferen Teil des Akagera NP's hab ich vergleichbar viele Tsetse's erlebt, in der Serengeti kaum mal eine. 🙂
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201102. Okt. 2014 · #42
picco schrieb:Hoi Thorsten

So unterschiedlich kann sein!
Steffis Vater wurde im Tarangire beinahe gefressen von den Tsetse's, es hatte wirklich viele, einzig im Nordwestlichen Selous und im tieferen Teil des Akagera NP's hab ich vergleichbar viele Tsetse's erlebt, in der Serengeti kaum mal eine. 🙂
Ich muss dazu sagen, dass in den Ebnen auch kaum Tse Tse waren, diese waren mehr an den Hängen der bewaldeten Berge. Da unser Camp dort lag (Nasikia mobile Camp) mussten wir dort immer durch das Tse Tse verseuchte Gebiet.

So zerstochen war ich noch nie 🙄

Bin gespannt wie es diesemal wird 🤩 Fliegenklatsche wird wieder eingepackt 😈 😈
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
2'397 Beiträge · seit 201102. Okt. 2014 · #44
franzicke schrieb: zu den Beweggründen der Gnus
Und ich weiß jetzt endlich, warum die Beweggründe Beweggründe heißen 🤩 ! Danke, Ingrid! Und sorry für OT, Thorsten!

LG aus Loutro,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201103. Okt. 2014 · #45
Bele hast du den Kingfisher gefunden??? 😄


Ichhabe noch eine Frage in eigener Sache für meine nächste Tour im Februar. Und zwar wenn man von der NCA Richtung Tarangire fährt, will ich nicht die Standardstrecke zurück sondern z.B. in Karatu rechts abbiegen und so westlich vom Lake Manyara vorbei über Mbulu auf die A104 am Lake Burungi vorbei und dann ins Tarangiere River Camp.

Lohnt sich die Strecke zu fahren? Und wie lange würde man ggf. benötigen im Vgl zur Route über die B144?

Danke schonmal!!

LG und ein schönes Wochenende

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2014
8'684 Beiträge · seit 201003. Okt. 2014 · #46
THBiker schrieb:Bele hast du den Kingfisher gefunden??? 😄
Ha - ha - was gibt es da zu lachen???? 😈 ....... 😄 Naja, irgendwas Schwarz-Weißes ist da wohl..... Ich muss mir glaub echt mal nen gscheiten Rechner + Screeen zulegen (ne Brille hab ich schon 😎 ) - wobei ich das dauernde "Kauf dir halt nen Mäggg" von meinen Söhnen echt nimmer hören kann 😵 .

Jetzt aber zu deinem Bericht:
THBiker schrieb:
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Wir dachten ja, dass wir jetzt gleich eine Löwenpaarung miterleben dürfen. Aber nein, die Dame hatte wohl keine Lust und legt sich ins Gras um mal wieder ein Nickerchen zu machen.
Sieht die Dame nicht schon recht schwanger aus? Oder ist sie vollgefressen? Beides eventuell Gründe für mangelnde Lust auf Sex (oder sie hat Kopfschmerzen 😛 🤪 )!

Übrigens, Thorsten, werde ich dich in meinem nächsten Kapitel wohl mal zitieren müssen, aber keine Angst, ist nichts Schlimmes (und hat auch nichts mit Löwenlust oder so zu tun, fiel mir nur gerade ein) 😉 - ich danke an dieser Stelle auf jeden Fall schon mal für die Steilvorlage 😄 !

LG Bele

P.S.: Ups, jetzt hab ich das Wichtigste fast vergessen: ich finde deine Ausführungen in Sachen Fotografie, Geografie, Geologie und Meteorologie auch sehr interessant - also gerne mehr davon, wenn Du noch was auf Lager hast. Und Fotos sind es nie zu viele - nur her damit!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2014
51 Beiträge · seit 201303. Okt. 2014 · #47
Hallo Thorsten,

jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, bei Dir "reinzuschauen".
Danke für deinen ausführlichen Reisebericht und vor allem für die tollen Bilder!!! Du bist ja ein richtiger Romantiker 😉 - die Bilder mit den Sonnenauf- und untergängen ...

Das mit den Elefanten geht mir auch so: Die Geräusche - diese Grummeln - hat auf mich ebenfalls eine beruhigende Wirkung.

Auf jeden Fall schaue ich jetzt öfters bei Dir rein.

LG erzi
zuletzt bearbeitet 03. Okt. 2014
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201104. Okt. 2014 · #48
Übrigens, Thorsten, werde ich dich in meinem nächsten Kapitel wohl mal zitieren müssen, aber keine Angst, ist nichts Schlimmes (und hat auch nichts mit Löwenlust oder so zu tun, fiel mir nur gerade ein) 😉 - ich danke an dieser Stelle auf jeden Fall schon mal für die Steilvorlage 😄 !
Welche Steilvorlage 😮 🤩

Könnte wirklich sein, dass die Löwin einfach nur vollgefressen war 😗

Ich werde dann mal versuchen, was ich beim nächsten Teil noch so alles wissenswertes einbauen kann.
Auf jeden Fall schaue ich jetzt öfters bei Dir rein.
Freut mich, dass du dazu gekommen bist. Ich hoffe, dass ich morgen den nächsten Teil einstellen kann. Ich muss da glaub nochmal ran an den Bericht

Euch allen ein schönes Wochenende und genießt nochmal die Sonne 😎 😎

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2014
672 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #49
Hallo Thorsten,

ich hüpfe auch noch an Bord 🙂!

Toll was ich bislang schon gesehen habt, ich bin sehr gespannt, was da noch an Sichtungen und schönen Fotos kommt 🙂 !

Ich muss zugeben, ich bewundere ja immer Leute wie dich, die sich abends noch hinsetzen und ihre Bilder ordentlich sichern - mir fehlt da immer die Disziplin dazu 😊; irgendwann wird mich das wohl mal in den Hintern beißen! 😕

Liebe Grüße
Steffi
Reiseberichte: Cats in the Cradle! Kenia 2014 - die Löwensafari (der mit den 31 Löwenbabys) Streets paved with grey Giants! Südafrika 2013/14 (die Weihnachtsreise) 12 Reifen für ein Halleluja - Namibia im August 2013 (die Mehrgenerationenreise) From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012 (die Weiberreise) Go visit Tanzania! 2012 (der mit den gaaaanz vielen Gnus) 2 schwerst begeisterte Namibia-Neulinge berichten (der Erstling)
8'684 Beiträge · seit 201005. Okt. 2014 · #50
THBiker schrieb:
Übrigens, Thorsten, werde ich dich in meinem nächsten Kapitel wohl mal zitieren müssen, aber keine Angst, ist nichts Schlimmes (und hat auch nichts mit Löwenlust oder so zu tun, fiel mir nur gerade ein) 😉 - ich danke an dieser Stelle auf jeden Fall schon mal für die Steilvorlage 😄 !
Welche Steilvorlage 😮 🤩
Das Zitat steht seit vorgestern in meinem Bericht: war nur ein Satz von dir, der gut gepasst hat - musst nicht so besorgt dreinschauen! 😄

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2014
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #51
Steffi82 schrieb:Hallo Thorsten,

ich hüpfe auch noch an Bord 🙂!

Toll was ich bislang schon gesehen habt, ich bin sehr gespannt, was da noch an Sichtungen und schönen Fotos kommt 🙂 !

Ich muss zugeben, ich bewundere ja immer Leute wie dich, die sich abends noch hinsetzen und ihre Bilder ordentlich sichern - mir fehlt da immer die Disziplin dazu 😊; irgendwann wird mich das wohl mal in den Hintern beißen! 😕

Liebe Grüße
Steffi
Hallo und willkommen an Bord! Ja das mit den Sicherungen ist schonnicht schlecht. Wie gesagt, mir ist schön einiges kaputt gegangen während einer Safari und da war ich froh, dass ich alles gesichert hatte.
Zu anfangs hatte ich mal einen Image-Tank benutzt, der war in der Bedienung so blöd, dass ich mir doch tatsächlich eine ganze Speicherkarte gelöscht habe anstatt sie zu sichern 😊 😊 seitdem nutze ich ein Laptop, um zu sehen was ich mache
Das Zitat steht seit vorgestern in meinem Bericht: war nur ein Satz von dir, der gut gepasst hat - musst nicht so besorgt dreinschauen
Ach das Zitat habe ich gerade gesehen 😉 und ich dachte schon was kommt wohl jetzt 🤩

So, gleich gehts weiter, muss noch 1-2 Bildchen raussuchen

LG

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'271 Beiträge · seit 200705. Okt. 2014 · #52
Hallo Thorsten,

ich reise auch als stiller Mitreisender mit und freue mich, Eurer Reise folgen zu dürfen. Deine Fotos sind super und absolute Hingucker. Besonders die vielen Vogelbilder finde ich schön. Leider sind ein oder zwei "angeschnitten". Ich schätze aber, dass das Deinem Equipment geschuldet ist (kenne Dich glaube ich auch dem Dforum, oder?). Mit einer Festbrennweite kann es halt manchmal "eng" werden 😉 . Und das 500er soll ja wirklich ein Traum sein. Aber Deine Bilder sind wirklich absolut klasse und der Bericht natürlich auch.

Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und auf viele weitere Vogelbilder (und vieles mehr).

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2014
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #53
Tag 4 Ngorongoro Conservation Area (Ndutu Region)

Heute ist um 5 Uhr aufstehen angesagt. Es ist noch stockdunkel. Noch nicht mal der Kaffee ist da, also mache ich mich schnell fertig und begebe mich ins Hauptzelt um mir dort meinen Kaffee zu holen und das erste Frühstück zu mir zu nehmen. Die Küchencrew ist wohl auch erst gerade zur Arbeit erschienen, aber immer pole pole, ich bin ja in Urlaub. Ich schnapp mir schnell noch ein Müsli und dann setze ich mich raus und beobachte bzw. lausche den Klängen der Natur. Langsam fängt es auch an zu dämmern. Nachdem die Anderen auch ausgiebig gefrühstückt haben machen wir uns startklar und im Camp gibt es schon die ersten Motive.

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Und diesen mit Störchen besetzten Baum im schönsten Morgenlicht. Merkt ihn euch, denn er wird heute Abend noch eine Rolle spielen.

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Es geht weiter Richtung Marsh und ich übe mich erst mal in Sonnenaufgang fotografieren.

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Langsam wurde es heller und wir sahen die erste Tüpfelhyäne die ihren Durst am Wasserlauf stillt. Vermutlich hatte sie in der Nacht Beute gemacht, man kann noch die roten Spuren im Fell erkennen.

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Nicht weit davon weg trafen wir wieder auf unser Pärchen von gestern. Er schaut immer noch betröppelt rein

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Und sie liegt faul und gähnend (mal wieder) in der Gegend rum

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Aber anscheinend hat sie es selbst gemerkt, dass es an der Zeit ist zum Aufstehen.

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Weiter ging die Fahrt. In einem bzw. auf einem Baum entdeckten wir einen Graubürzel-Singhabicht, der aber sofort das Weite suchte.

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Überall waren wieder die Gnus zu finden. Man konnte hinschauen wo man wollte, überall Gnus, Gnus und nochmal Gnus. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht wandern sie durch die Savanne.

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Zwischendurch gesellten sich auch wieder die Zebras hinzu.

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Mal alleine

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Mal zu zweit
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Mal im Gebüsch
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Und als Highlight kurz vor dem Lunch entdecken wir noch einen Raubadler, dem unsere Nähe gar nichts ausmachte und schön für ein paar Fotos sitzen blieb.

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Dann suchten wir uns ein schönes Bäumchen und machten es uns gemütlich zum Lunch.

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Rings um uns herum grasten auch die Gnus und Zebras. Was für eine Idylle. Da wünscht man sich niemals mehr von diesem Fleckchen Erde weg zu müssen.
Ich hatte ja zu anfangs geschrieben, dass ich gerne eine Gnugeburt fotografieren wollte und deshalb den Februar für die Safari ausgewählt hatte.
Alle Gnus bringen ihre Kälber gemeinsam innerhalb eines Zeitraums von 2-3 Wochen zur Welt. Dann sind auf einen Schlag ca. 500000 Gnukälber da und bieten die Nahrungsgrundlage für viele der Räuber in der Serengeti. Die zeitgleiche Geburt hat den Hintergrund, dass dadurch ein Überangebot an Nahrung entsteht den die Räuber gar nicht benötigen. So schafft es ein Großteil der Kälber die ersten Wochen zu überleben und mit auf ihre erste große Wanderung Richtung Norden zu gehen. Gnukälber müssen auch innerhalb der ersten 10 Minuten ihres neuen Lebens laufen können, um ihrer Herde zu folgen, da sie nicht, wie z.B. Thomson Gazellen, im hohen Gras versteckt werden können, weil ihre Herde ja ständig in Bewegung ist. Auch bei den Zebras ist es so, dass die Fohlen sofort laufen müssen um ihrer Herde zu folgen, jedoch bringen Zebras ihre Jungen über mehrere Monate verteilt auf die Welt.
Die jungen Gnus folgen ihrer Mutter auf Schritt und Tritt, denn in den ersten Monaten sind sie auf die nahrhafte Muttermilch angewiesen. Gnus adoptieren auch keine fremden Kälber, d.h. geht ein Kalb verloren ist unweigerlich dem Tod ausgesetzt, entweder durch verhungern oder durch einen der vielen Räuber.

Naja bis jetzt gab es noch keine zu sehen, bzw haben wir keine entdeckt, aber viele Kälber liefen durch die Gegend und folgten blökend ihrer Mutter.

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Dieses kleine Gnu scheint nicht sehr alt zu sein, die Nabelschnur hängt noch dran.

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Und Elefanten gab es auch in der Region.

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Und mal von vorne

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Und von hinten

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Wir machten uns dann irgendwann wieder auf den Weg Richtung dem Sumpf, welcher ja in der Nähe unseres Camps lag. Dort war inzwischen alles voll mit Gnus und Zebras


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Es war interessant zu beobachten, dass die Herden in der Nacht immer aus dem Tal raus zogen und tagsüber wieder zurückkamen. Ob sie sich in der offenen Gras Savanne sicher fühlen?
Ich bin gespannt ob das Verhalten nächstes Jahr ähnlich ist

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Wo es Beute gibt lauern auch die Jäger. Im hohen Gras des Sumpfes hat sich eine Löwin versteckt. Es ist spannend dieser Szene zuzuschauen. Die Jägerin schleicht sich immer weiter an die Gnus.

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Dann verharrt sie und wartet ab. Auf einmal wird sie entdeckt und alle Gnus fliehen.

Aber die Jägerin bleibt im hohen Gras liegen und wartet weiter. Nach einer Weile hat sich die Herde wieder beruhigt und alle wandern wieder Richtung der Löwin. Oder sind Gnus wirklich so doof wie sie aussehen und vergessen alles sofort wieder? Die Spannung steigt wieder. Die Löwin liegt angespannt im Gras.

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Keine Bewegung. Der Wind steht gut und sie kann nicht gewittert werden.
Die Gnus kommen immer näher und sind sich ihrer Gefahr nicht bewusst. Die Löwin hat ihr Ziel fest im Visier. Die Anspannung steigt. Und auf einmal sprintet sie los…

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Die Gnus rennen in alle Richtungen davon.

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Es scheint Chaos zu herrschen, aber die Löwin verfolgt stur ihr Ziel.

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Wird sie ihre Beute erwischen?

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Was glaubt ihr? Wem drückt ihr die Daumen? Dem Gnu, dass es überlebt oder der Löwin, weil sie somit Nahrung zum Überleben hat und vielleicht auch ihre süßen, kleinen Löwenbabies groß und stark werden können? Sicherlich keine leichte Frage. Ich muss für mich jedoch gestehen, dass ich meistens mit den Katzen mitfiebere und mich freue wenn sie bei der Jagd erfolgreich sind.

Auflösung folgt im nächsten Teil!!!
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2014
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #54
AfricaDirect schrieb:Hallo Thorsten,

ich reise auch als stiller Mitreisender mit und freue mich, Eurer Reise folgen zu dürfen. Deine Fotos sind super und absolute Hingucker. Besonders die vielen Vogelbilder finde ich schön. Leider sind ein oder zwei "angeschnitten". Ich schätze aber, dass das Deinem Equipment geschuldet ist (kenne Dich glaube ich auch dem Dforum, oder?). Mit einer Festbrennweite kann es halt manchmal "eng" werden 😉 . Und das 500er soll ja wirklich ein Traum sein. Aber Deine Bilder sind wirklich absolut klasse und der Bericht natürlich auch.

Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und auf viele weitere Vogelbilder (und vieles mehr).

Schöne Grüße,

Nicole
Hallo Nicole,

Danke für den Kommentar. Meinst du den Elsterwürger der angeschnitten ist? Ja manchmal sind die 500 mm auch etwas lang, vor allem an dem Tag hatte ich es noch an der 7D. Im weiteren Verlauf der Safari habe ich das 500er an die 5DII gemacht, was mir persönlich besser zugesagt hatte. Mal schauen wie ich es nächstes Jahr handhabe. Ich hoffe ja, dass dann noch eine 7DII dazu kommt . Das 200-400 wäre natürlich die Traumlinse schlechthin, aber im Moment absolut nicht im Budget. JA im DForum bin cih auch unterwegs, aber Bilder zeige ich meistens nur im DSLR-Forum.

So, dann hoffe ich mal, dass die neuen Bilder auch gefallen.

LG

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'523 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #55
@ Thorsten,

....also wenn die zeitliche Chronologie deiner Fotos stimmt, war der Versuch im Normalfall diesmal erfolglos.....

BMW
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #56
BMW schrieb:@ Thorsten,

....also wenn die zeitliche Chronologie deiner Fotos stimmt, war der Versuch im Normalfall diesmal erfolglos.....

BMW
Die zeitliche Chronologie stimmt 🙂
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'271 Beiträge · seit 200705. Okt. 2014 · #57
THBiker schrieb:

Hallo Nicole,

Danke für den Kommentar. Meinst du den Elsterwürger der angeschnitten ist? Ja manchmal sind die 500 mm auch etwas lang, vor allem an dem Tag hatte ich es noch an der 7D. Im weiteren Verlauf der Safari habe ich das 500er an die 5DII gemacht, was mir persönlich besser zugesagt hatte. Mal schauen wie ich es nächstes Jahr handhabe. Ich hoffe ja, dass dann noch eine 7DII dazu kommt . Das 200-400 wäre natürlich die Traumlinse schlechthin, aber im Moment absolut nicht im Budget. JA im DForum bin cih auch unterwegs, aber Bilder zeige ich meistens nur im DSLR-Forum.

So, dann hoffe ich mal, dass die neuen Bilder auch gefallen.

LG

Thorsten
Hallo Thorsten

und ob die neuen Bilder gefallen 😎 Bin schon gespannt wie es weiter geht. Habe mal schnell in die Exils geschaut. Bei der Jagdszene wäre natürlich die 7d wieder praktischer gewesen 😉 . Aber es ist ja meistens so, dass man es genau gerade die falsche Kamera oder die falsche Linse nutzt. Das Problem kennen wohl alle, die mit verschiedenen Kameras und Linsen unterwegs sind. Aber es ist ja auch irgendwie der Reiz am Ganzen.
Ja, das 200-400 wäre mit Sicherheit ein Traum, aber das übersteigt auch bei weitem mein Budget. 😎

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #58
Ja da hast Du Recht! Die 7D hätte hier vielleicht besser Dienste geliefert. Bei der 5DII ist ja der Autofokus nicht so dolle (bis auf den mittleren). Inzwischen wurde die IIer aber ausrangiert und durch ne IIIer ersetzt. Da solltes danna uch noch gut mit dem 1.4er Konverter gehen. Ich werde berichten, wenn ich im Februar zurück bin!

Qualitiativ sind die Jagdszenen wirklich nicht besonders, aber allein schon die Möglichkeit gehabt zu haben, diese zu fotografieren war einfach toll!

Gruß

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
8'684 Beiträge · seit 201005. Okt. 2014 · #59
Also bevor ich hier nur noch Bahnhof verstehe bei eurem Fachchinesisch 😵 : ich finde die Fotos von der springenden Löwin klasse!! Und wenn die Gnus in ihrer Dummheit nicht wieder zurückgekommen sind, dann würde ich auch sagen, dass sie sich nach einem anderen Lunch umsehen musste 😉

LG Bele
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zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2014
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201106. Okt. 2014 · #60
Tag 4 Ngorongoro Conservation Area (Ndutu Region) FORTSETZUNG

Nun geht es weiter mit der Jagd, aber nur noch ganz kurz (zumindest mit dieser).
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Das kleine Gnukalb, haben wir wohl aus den Augen verloren, die Löwin anscheinend aber nicht. Das Kalb kam aus einer Senke heraus und da war es um das junge Leben geschehen. Die Löwin sprang mit einem Satz auf das
Kalb und erstickte es durch einen Kehlbiss. 🤩

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Viele mögen jetzt vielleicht denken „wie grausam, das arme Kalb“, aber so ist die Natur und der Kreislauf des Lebens. Fressen und gefressen werden. Normalerweise jagen die Räuber nur die kranken und schwachen Tiere, so dass es hier zu einer natürlichen Auslese kommt und sich später nur die Tiere mit den gesunden, starken Genen fortpflanzen werden. In der Regel jagen die Tiere auch nur so viel Beute, wie sie auch benötigen, aber hier sollten wir uns dieses Mal irren. Das gerissene Kalb lässt die Löwin auf jeden Fall liegen und verzieht sich wieder in das hohe Gras. Dazu aber später mehr.
In der Zwischenzeit hat sich die Herde wieder beruhigt und zieht ihren Weg weiter. Ein Teil der Gnus zieht hinter uns den Hang hinauf. Anscheinend geht es den Gnus wie uns. Wir haben die Löwen die oben an der Kante liegen gar nicht entdeckt. Viel zu sehr waren wir mit der Jagd der Löwin beschäftigt.

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Die Gnus ziehen immer weiter Richtung der Löwen. Folgt nun gleich das nächste Drama?

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Nein, im letzten Augenblick wittern die Gnus die Löwen und machen auf der Stelle kehrt um den Hang wieder runter zu rennen. Noch einmal Glück gehabt. Wobei wir natürlich in bester Foto-Position gewesen wären.
Im Moment ist es, bis auf das Blöken der Gnus, recht ruhig. Alle Grasfresser sind informiert, dass die Löwen hier auf Lauer liegen und so ist erst einmal keine weitere Action zu erwarten. Wir drehen eine kleine Runde und entdecken nicht unweit von dem Geschehen einen Gepard.

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Für ein schöneres Foto ist er leider zu weit weg und er entscheidet sich auch nicht heraus zu kommen, sondern legt sich hin. Das war wohl auch die bessere Entscheidung, denn draußen lauern immer noch Löwen. Auch unser Pärchen des letzten Tages streift immer noch umher.

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Für den Gepard bedeutet dies höchste Gefahr, denn sollten die Löwen ihn entdecken, würden sie ihn auf der Stelle töten. Löwen, aber auch Leoparden oder Hyänen töten alle Nahrungskonkurrenten wenn sich die Möglichkeit bietet. Der Gepard ist leider die schwächste Großkatze und hätte gegen die Löwen keine Chance. Zum Glück müssen wir dies heute aber nicht miterleben.
Wir entscheiden uns nochmal zurück zu unserer Löwin zu fahren und siehe da, sie liegt immer noch lauernd im Gras.

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Das von ihr gerissene Kalb liegt in einiger Entfernung immer noch im Gras. Es ist wirklich interessant den Gnus zuzuschauen. Obwohl sie eigentlich wissen müsste, dass die Löwin im Gras liegt, ziehen sie schnurgerade auf sie zu. Die Löwin wird wieder entdeckt und die Gnus laufen davon.

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Das Spiel geht eine ganze Weile so, bis es der Löwin anscheinend zu dumm wird und sie anfängt zu sprinten. Die Herde spritzt auseinander.

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Ich habe kurze Zeit die Orientierung durch den Sucher der Kamera verloren 😗 und bin erst wieder im geschehen, als das nächste Kalb der Löwin zum Opfer fiel.

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Auch dieses Kalb hatte keine Chance. Und wieder ließ die Löwin es einfach liegen und verzog sich wieder ins hohe Gras. Es war schon erstaunlich dies zu beobachten. Wir konnten später sogar noch ein drittes Kalb entdecken, das sie wohl vorher schon gerissen hatte. Die Löwen hat sich anscheinend in einen richtigen Blutrausch rein gesteigert und die flüchtenden Gnus haben ihre Instinkte aktiviert zu jagen.
Wir fuhren dann noch einmal hoch auf den Hügel, wo wir vorhin die lauernden Löwen sahen. Dort gähnte uns mal wieder eine Löwin zur Begrüßung zu.

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Inzwischen zogen die Gnus auch hoch in das Wäldchen und dies ließ die Löwin Aufmerksam werden.

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Erst fixierte sie die ziehende Herde, von der sie bisher nicht bemerkt wurde. Dieses Mal standen wir in der ersten Reihe. Kein Auto war außer uns hier. Dann duckt sie sich und schleicht sich noch ein wenig an.

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Und dann ging der Sprint los. Die Gnus fingen an zu rennen und die Löwin hinterher. Es war nur ein sehr kurzer Sprint und schon hatte sie ihre Beute erlegt. Wieder war es ein Kalb.

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Die Löwin legte das Gnu im hohen Gras ab, fing aber ebenfalls nicht an zu fressen. Vermutlich herrscht im Moment einfach ein Überangebot an Nahrung.

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Nachdem wir die Löwin noch ein wenig beobachtet hatten ging es wieder zurück Richtung Camp. Auf dem Weg gab es neben Gnus noch diesen Gleitaar (black shoulderd kite) zu sehen.

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Und diese süßen Löffelhunde entdeckten wir vor ihrem Bau in der Abendsonne.

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Und kurz vor dem Camp gab es noch ein wenig Federvieh.
Abdim-/Weißstörche

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Waffenkiebitz

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Und einen Scharzstorch Abdimstorch (Danke Marina für die Korrektur) im Spiegel

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Kurz vor dem Camp (vielleicht 50m) kamen wir wieder an dem Storchenbaum vorbei. Ihr erinnert euch??? Wir hielten an dem Baum,ich machte noch dieses Bild und verpackte danach die Kamera, während wir besprachen, wann wir am nächsten Morgen los wollen.

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Auf einmal springt etwas genau neben unser Auto. Erst wusste niemand so richtig was los war. Ich saß gerade auf der falschen Seite. Und dann sahen wir das Drama! Da hatte sich ein Leopard einen Storch geholt und ist mit einem Satz fast in unser Auto gesprungen. Schnell musste ich wieder alles auspacken, aber da war der Leo schon wieder im Gras verschwunden. Wir haben also nochmal schnell gewendet und versucht den Leo unterhalb des Baumes abzufangen. Und tatsächlich, da saß er und kämpfte mit dem Storch, bzw. mit den Federn.

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Ich hätte mich kugeln können vor Lachen. 🤩 😄 😄 Immer wieder versuchte der Leopard den Storch zu rupfen, wobei die Federn wie ein Nikolausbart an ihm klebten. Dann versuchte er die Federn wieder los zubekommen.

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Immer wieder diese Grimassen und dieser doofe Blick.


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Wir blieben noch ein bisschen bei der Katze und genossen einfach diesen Moment. Inzwischen waren auch zwei weitere Autos bei uns, aber aufgrund der voran geschrittenen Zeit mussten ja alle zurück in ihr Camp. Wir waren ja aber quasi schon in unserem Camp und haben es bis zum Schluss ausgereizt.

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Da saß er, etwas ratlos. Genau oben drüber wäre unser Camp
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Ich hoffe das waren nicht zu viele Leo Bilder 😗

Dann ging es irgendwann dann doch ins Camp und wir freuten uns über den wirklich erfolgreichen Tag und die tollen Sichtungen. Was sollte da noch kommen?? Alles was jetzt kommt war einfach nur Zugabe und das bereits am 4. Tag.
Seit gespannt was noch kommt, es wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Lala salama!

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2014