ZIMBABWE - NOVEMBER 2012

Reisebericht 167 Antworten · 36,0k Aufrufe · gestartet 26. Mai 2013 von Birgitt
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200907. Juni 2013 · #81
Nach dem Frühstück verließen wir Kariba, deckten uns im Supermarkt, der ca 8 km ausserhalb Richtung Makuti liegt, mit dem Nötigsten ein, und suchten die kleine Querverbindung durch die Berge die dann auf die Strecke Karoi – Binga mündet.

DANKE Erika, für diesen Tipp!!!!

Ich kann nur sagen, die Straße führt durch eine wunderschöne Landschaft.
Die ersten Kilometer fährt man an unspektakulären Strommasten entlang, immer auf die Berge zu. Dann beginnt die Landschaft sich zu ändern, durch dichten Wald ging es stetig bergauf.

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Die betonierte Furt des Nyaodza River

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Wir sahen keine Tiere, aber die Anzahl der Elefantenhaufen ließ vermuten, dass es derer viele hier gibt.
Zwischendurch immer wieder ein Blick auf den Kariba See.
Die Strecke war teilweise etwas ausgewaschen und wurde steiniger, war aber gut zu fahren. Trotzdem hörten wir irgendwann ein Klappern vorne unter dem Auto. Der Stabilisator, der vorne rechts zum Reifen führt war abgebrochen. Da wir zum flicken nix dabei hatten, setzten wir unsere Fahrt erstmal fort.
Der Weg schlängelt sich mittlererweile in Serpentinen auf eine Passhöhe von ca. 1000 Metern. Kurz vor dem Pass blockiert ein liegen gebliebener Kleinlaster unsere Weiterfahrt. Man beschwört uns, aussen ( am Abgrund ) entlang vorbei fahren zu können. Das erschien uns aber für unseren Wagen zu eng, und die Befestigung am Abgrund, auf der wir hätten fahren müssen, zu bröckelig. So versuchten wir es in leichter Schräglage an der Bergseite entlang durch dichtes Gebüsch. Es war Millimeterarbeit, aber geschafft. Diese Szenerie hab ich auch nur gefilmt, und leider keine Foto. Ich weiß nicht, wie lange die Männer dort schon fest saßen, denn sie fragten nach Wasser.
Wir ließen ihnen einen 5 Literkanister da und setzten unsere Fahrt mit scheppernden Geräuschen unter dem Auto fort.
Der Weg führt uns nun bergab, irgendwann verlassen wir die Charara Safari Area, und wir fahren an den ersten Dörfern vorbei, durch fruchtbare Gegend mit Baumwoll – und Erdnussfeldern. Überall begegnen uns freundlich winkende Menschen.
Leider haben wir auf dieser wirklich traumhaft schönen Strecke kaum Fotos gemacht, da wir ständig mit diesem Geräusch unterm Auto beschäftigt waren….:(
Dann erreichen wir die Straße Karoi – Binga,….. und augenblicklich geht das Geröttel auf der Wellblechpiste wieder los, was wir so gar nicht vermisst hatten.
Gute 20 km weiter erreichten wir am späten Nachmittag das Sanyati Bridge Camp.
Die Einfahrt ist gut 100 Meter vor der Brücke über den Sanyati rechts rein. Das Camp existiert als solches nicht mehr, es gibt auch kein Wasser. Aber, man wird sofort von dem Platzwart freundlich empfangen und mit Feuerholz versorgt.
Hier fanden wir dann auch Draht herum liegen, und konnten endlich die klappernde Stange fixieren.
Es gibt auch noch einige Hütten dort, die uns in der spät nachmittaglichen Hitze Kühlung versprachen. Da der Boden für unser Bodenzelt recht steinig war, bauten wir darin unser Zelt auf….

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Was sich im nachherein aber als Fehler erwies.
In der Nacht staute sich die Wärme in der Hütte, während es sich draussen angenehm abgekühlt hatte.
Aber aus Fehlern wird man immer klüger……
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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200909. Juni 2013 · #82
Nach einer fast schlaflosen Nacht wegen der Wärme in der Hütte brachen wir frühzeitig in Richtung Matusadonna Park auf.
Nach etwa 70km sahen wir das Schild .

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Da ich gerade hinterm Lenkrad saß, fuhr ich einfach weiter. Normalerweise fährt Josef die schwierigen Allradstrecken.
Die ersten Kilometer waren normale Piste. Dann kamen aber die ersten steinigen Kletterpartien rauf und runter.

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Auf meinen fragenden Seitenblick, ob nun Fahrerwechsel,....... 😐 , meinte mein Mann nur,……fahr man….
Und das tat ich dann auch. So kam es, dass ich die gesamten gut 80km bis zum Tashinga Camp selbst gefahren bin. Es war anstrengend für mich, aber als guter Beifahrer weiß man ja, wie es geht. Als ich dann auch noch Lob erhielt, diese Strecke gemeistert zu haben, schwoll meine Brust vor Stolz an. ……..picco , guck da jetzt bitte nicht so genau hin…... 🤢 …….Auch wenn wir dafür 4 ½ Stunden gebraucht hatten.

Beim Einchecken im Office sahen wir, dass die letzten Besucher vor rund 4 Wochen hier waren. Also hatten wir wieder freie Platzwahl.

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Unsere Ankunft begossen wir erst einmal mit einem kalten Bier. Es war mal wieder mörderisch heiß am Karibasee.

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Die Luft war vor Hitze am Flimmern, deshalb ist das Foto so unscharf

Die restlichen Stunden verbrachten wir mehr oder weniger auf unseren Stühlchen im Schatten, und waren froh, als die Sonne endlich unterging.
Aber dann erwachten unsere Lebensgeister wieder, beim Anblick dieses grandiosen Sonnenunterganges über dem See.

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So etwas Schönes hatten wir noch nicht gesehen. Selbst die Farbe des Wassers wechselte von blau zu gelb zu lila zu rot.

Ich war froh, dass wir den Sonnenuntergang am ersten Tag fotografiert hatten, am nächsten Tag war es gegen Abend bewölkt.
Da wir mit Sprit knapp bemessen waren ( außer im Kühlschrank ) konnten wir keine Touren innerhalb des Parks machen. Aber es wurde ja immer berichtet ,und ich hatte viele schöne Bilder davon im Forum gesehen, dass die Elefanten durchs Camp laufen und sich dort aufhalten. Also warteten wir……und warteten…….aber bei uns lief kein Elefant,…..bei uns lief gar nix. Ein Flusspferd, was kurz mal auftauchte war schon ne Abwechslung......und wir freuten uns über einen kleinen Vogel.

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Also beschloss ich, Hitze hin oder her, ein Bierbrot zu backen. ……was vor der Glut des Feuers schon ein Erlebnis der besonderen Art war. Aber es gelang gut.

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Am späten Nachmittag kam dann, wie versprochen, unser Attendant, und brachte uns einen großen Bream, einen leckerer Süßwasserfisch. Er nahm ihn sogar für uns aus und entschuppte ihn.

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So stand einem leckeren Grillabend nichts mehr im Weg……. Lecker Fisch mit selbstgebackenem Brot…….

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Der Tisch war ein gedeckt,…….. der Fisch war gar,………. nur das Brot war weg……….. Im Dunkeln sahen wir noch Paviane davon rennen, die wir den ganzen Tag noch nicht gesehen hatten, und die um diese Uhrzeit normalerweise schon auf ihren Schlafbäumen hätten sitzen müssen.
Nun gab es den Fisch mit gubbeligen Weißbrot, was wir auf der Restglut noch etwas getoastet haben.
Tja,….das ist Afrika.
Abends kam dann doch tatsächlich noch ein Elefant, der aber nach zwei Minuten wieder verschwand.
Wir hatten geplant, drei Tage hier zu sein. Da wir aber keine Lust hatten, noch einen weiteren Tag in der Hitze tatenlos auf unseren Stühlen zu hocken, beschlossen wir, am nächsten Morgen weiter zu fahren.
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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
2'397 Beiträge · seit 201110. Juni 2013 · #83
Hallo Birgitt,

außer einem dicken DANKESCHÖN für Deinen Bericht will ich die Gelegenheit nutzen, meiner Freude Ausdruck zu verleihen, dass es die Camp attendants noch gibt. Wir hatten damals einen, der war so gut ... Als ich mal meine Hose nicht weggeräumt hatte, fanden wir sie nach dem Gamedrive frisch gewaschen auf der Trockenleine 😄 !

LG aus Budapest,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2013
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200910. Juni 2013 · #84
Hi, Karsten
Ja, die Attendants gibt es noch. Selbst auf aufgegebenen Camp sites harren sie noch aus, und versuchen, deinen Aufenthalt zu verschönern und so angenehm wie möglich zu machen. ( siehe das Sanyati Camp).

Aber, dass du so unordentlich bist, und deine Hosen rumliegen läßt, war ja wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl...... 😗

Lieben Gruß
Birgitt
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6'369 Beiträge · seit 201110. Juni 2013 · #85
Hoi Birgitt
Birgitt schrieb:…..picco , guck da jetzt bitte nicht so genau hin…... 🤢 …
🙄 Was denkst Du denn von mir??? 🙄
Ich hab so was von ungenau geschaut dass ich nicht mal eine Foto davon gesehen habe... 😛 😄 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
562 Beiträge · seit 200910. Juni 2013 · #86
Hallo Birgitt

Grosses Kompliment für das prächtige Brot 🙂 , das schaut wirklich lecker aus !!

Gibt es dazu ein Rezept und eine Anleitung ?
Würde mich darüber freuen.

LG Lumela
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200910. Juni 2013 · #87
picco schrieb:Hoi Birgitt
Birgitt schrieb:…..picco , guck da jetzt bitte nicht so genau hin…... 🤢 …
🙄 Was denkst Du denn von mir??? 🙄

Na, nur das Beste von dir....... 😎

Ich hab so was von ungenau geschaut dass ich nicht mal eine Foto davon gesehen habe... 😛 😄 😎
du hast aber hoffentlich die anderen Fotos gesehen.... 😗

LG
Birgitt
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200910. Juni 2013 · #88
Hallo, Lumela

Danke für das Lob...... 🙂

Das Brot geht ganz einfach.
Du brauchst nur eine Tüte Self rising Mehl, eine Prise Salz, und eine Dose oder Flasche Bier.

Vorweg machst du ein Feuer, läßt es herunterbrennen, da du die Glut brauchst.
In der Zwischenzeit machst du den Teig.

Schüttest etwa 250 Gramm Mehl in eine Schüssel, Prise Salz dazu, und giesst die Dose Bier darauf.
Dann knetest du den Teig , musst immer wieder etwas Mehl dazugeben, bis er nicht mehr an den Fingern klebt.
Dann packst du den fertigen Teig einfach in so,n gußeisernen schwarzen Topf, ohne Öl.

Dann kratzt du etwas Glut aus dem Feuer, stellst den Topf darüber, packst den Deckel auf den Topf,und machst auf den Deckel auch noch Glut,....so als Oberhitze.
Nimm unten lieber etwas weniger Glut, damit das Brot von unten nicht schwarz wird.

In ca. 20 Minuten hast du das Brot fertig......

Und dann Guten Appetit......falls die Affen es nicht klauen..... 😈

Lieben Gruß
Birgitt
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562 Beiträge · seit 200910. Juni 2013 · #89
Vielen Dank, Birgitt, für Dein Rezept, ich werds im August neuerlich versuchen.

mein Brotbackversuch führte zu diesem Ergebnis:


IMG_0078.jpg



Hab wohl ein bisschen zuviel Glut erwischt 😄

Lumela
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2013
562 Beiträge · seit 200910. Juni 2013 · #91
Ja, es schaut aus wie ein gegrilltes Elefantenpellet 😛
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2013
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200911. Juni 2013 · #92
Lumela schrieb:Vielen Dank, Birgitt, für Dein Rezept, ich werds im August neuerlich versuchen.

mein Brotbackversuch führte zu diesem Ergebnis:


IMG_0078.jpg



Hab wohl ein bisschen zuviel Glut erwischt 😄

Lumela
Hi, Lumela
das Brot hätteste man an die Affen verfüttern sollen,.......dann wär ihnen sicher der
Appetit auf mein Brot vergangen...... 😈

LG
Birgitt
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200911. Juni 2013 · #93
Am nächsten Morgen

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packten wir geruhsam alles zusammen und starteten nach leider nur zwei Tagen Matusadonna

in Richtung Viktoria Falls.
Dunkle Wolken brauten sich am Himmel zusammen, und wir hofften, ohne Regen die Hauptstraße wieder zu erreichen.
Dort angekommen bewegten wir uns mit den üblichen 40 km/h Richtung Binga.
Wir hatten den Gebirgszug der Chizarira Berge hinter uns gelassen, als unser Auto ca. 20 km vor der Teerstraße nach Binga beschloss, den Motor abzustellen.
Da die Tankanzeige nie sehr genau war, gingen wir davon aus, dass wir keinen Sprit mehr hatten, obwohl das rote Warnlämpchen noch nicht aufgeleuchtet hat.
Da standen wir nun, in idyllischer Landschaft direkt vor einer kleinen Brücke.
Als guter Beifahrer blieb mir nicht verborgen, dass gut 3 km vorher ein Landcruiser am Straßenrand geparkt hatte.
Also beschlossen wir, dass Josef beim Auto blieb, und ich zurück laufe, um bei dem Landcruiserfahrer um Hilfe zu fragen. Der Landcruiser entpuppte sich als Fahrzeug eines Straßenbaucamps. Die Leute waren sofort sehr hilfsbereit, um mich nach Binga zu fahren, um Sprit zu holen, um mich am nächsten Tag zurück zu fahren.
Nachdem ich ihnen erklärt hatte, dass ich nicht mit ihnen dort übernachten werde, und mein Mann an der Brücke mit unserem Auto steht, fuhren wir erst einmal gemeinsam dort hin.
Da war mittlererweile ein mit Leuten vollbeladener Kleinlaster angekommen, die tatsächlich einen Kanister Benzin dabei hatten. Sie verlangten zwar den doppelten Benzinpreis, aber wir willigten ein.
Was blieb uns auch anderes übrig. …………….So mühten sich etliche hilfsbereite Leute, mit Schraubenziehern und abgeschnittenen Colaflaschen das Benzin bei uns einzufüllen.

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Wir verabschiedeten uns herzlich,………aber unser Auto sprang trotzdem nicht an…
Gott sei Dank blieb aus Neugier der Landcruiserfahrer noch bei uns.
Für ein kleines Endgeld erklärte er sich bereit, uns bis zur asphaltierten Hauptstraße abzuschleppen, wo wir dann Handyempfang hätten.
Da kam uns dann T.Jay von der Masumu River Lodge wieder in den Sinn…….“ Handynummer, falls wir mal Hilfe brauchen „……
Die Abschleppfahrt war abenteuerlich,…….ohne Motor und entsprechender Bremsleistung hingen wir am Abschleppseil, und wurden mit 70 km/h über die ausgewaschene Wellblechpiste gezogen.

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Aber, sonst würde ich hier nicht schreiben, haben wir die 20km lange Fahrt überstanden.
Der Empfang mit dem Handy zur Masumu Lodge war hervorragend, T.Jay erinnerte sich sofort an uns, und war innerhalb einer Stunde da, um uns die letzten 20 km zur Lodge abzuschleppen

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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
2'338 Beiträge · seit 200711. Juni 2013 · #94
Hallo Birgitt

Schade, dass ihr im Matusadona NP keine Tiere gesehen habt. Bei euch sieht es sehr trocken aus, kann ja sein, dass dies der Grund war. Wir mussten allerdings feststellen, dass es auch bei uns von Jahr zu Jahr weniger wurde, aber immerhin hatten wir letztes Mal immer unsere vier Hauselefanten um uns herum.

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Früher, ende der Neunzigerjahre, konnte man einfach nur staunend dasitzen und zusehen, wie Büffelherden, Elefanten, Nashörner + Co. vorbeizogen.


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1998 hatte sich uns Tashinga, das zutrauliche Nashornmädchen angeschlossen und ist nicht von unserer Seite gewichen. Wir zehren heute noch von diesem Erlebnis.

Die Panne mit eurem Fahrzeug musste ja jetzt nicht unbedingt sein, besonders auf dieser Rumpelpiste. Wenigstens hat sich jemand gefunden, der euch abgeschleppt hat. T.Jay hatte uns damals auch für den Notfall seine Handynummer gegeben, was wir sehr nett fanden. Der Gedanke, was wohl wäre, wenn unser Fahrzeug plötzlich den Geist aufgeben würde ist bei mir auch ab und zu rumgegeistert, als wir in Tansania und Mosambik auf einsamen Pisten unterwegs waren. Glücklicherweise hat uns der Gute aber nie im Stich gelassen.

Liebe Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
zuletzt bearbeitet 11. Juni 2013
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200911. Juni 2013 · #95
Hallo, Erika

JAAAA, von diesen Bildern habe ich geträumt....... 😁

Bei uns war es aber wirklich knüppeltrocken, es wuchs kein Halm mehr. Ihr steht auf den Fotos ja in einer grünen Wiese.
Ich finde es immer beeindruckend, die Landschaften auf Fotos so unterschiedlich zu sehen.

Von der Nashorndame hab ich schonmal gehört. Das sind Erlebnisse, da würde ich ne ganze Woche dableiben,....was ist eigentlich aus ihr geworden ? weißt du das ?

Bei der Autopanne hatten wir ja noch Glück gehabt, dass sich sofort freundliche Helfer fanden, und mit der Handynummer eines lieben Menschen in der Hand reist es sich gleich viel entspannter.....

Liebe Grüsse
Birgitt
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3'383 Beiträge · seit 200911. Juni 2013 · #96
Hallo Birgitt,

habe soeben Deinen RB in einem Stück "verschlungen".
Toller Bericht, tolle Bilder. Ich weiß, wieviel Arbeit dahintersteckt.
Darum: vielen Dank 🙂

und herzliche Grüße
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
1'003 Beiträge · seit 200811. Juni 2013 · #97
Wir können bestätigen, dass die Hauselefanten noch da sind, aber bei uns waren sie nur nachts im Camp und sonst entweder auf der Landzunge am Airstrip vorbei oder in Richtung Mucheni Point -so hieß das glaube ich - also nach Osten. Hufgetier war aber immer im Camp und in Symbiose mit den Pavianen, die ihnen die Früche vom Baum warfen. Und natürlich die Crocs und Hippos?Oder?
Ich persönlich mag Matusadona sehr - ich glaube im Deutschen gibt es kein Wort, aber es ist die solitude, die dieser Platz austrahlt, so weit weg von allem.
Mächtig mutig von Euch mit so einer alten Schleuder vom Hubert allein dorthin zu fahren -bei uns haben wir auf halber Strecke den Park Defender überholt, bei dem hatte sich ein Radlager samt Rad verabschiedet - 11 Leute waren wohl doch zu viel aber der Park-Traktor war schon seit 2h unterwegs. Sie sahen das recht locker - wir haben sie mit Wasser und Früchten versorgt.
Die Holerpiste durch die Dörfer ist einfach ein Traum. Brigitte- darf ich noch ein Bild - Tashinga?
Weiter so, danke für den schönen Bericht.
Gruss Christian
Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200911. Juni 2013 · #98
Hallo, Christian

du darfst gerne noch andere schöne Fotos dazu beitragen....

Wir fanden Matusadonna ja auch wunderschön, und haben die Einsamkeit genossen.
Aber vielleicht waren bei uns wegen der Trockenheit alle Tiere abgewandert.
Wir hatten wirklich nur ein Hippo dort gesehen und kein Croco.
Schön war es trotzdem.

UND, die Autos Bj 2004 sind für Hubert nicht alt, und haben uns die ganzen letzten Jahre zuverlässig begleitet........... 🙂

Lieben Gruß
Birgitt
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Themenstarter1'667 Beiträge · seit 200912. Juni 2013 · #99
Da waren wir nun wieder in der Masumu Lodge, wenn auch ungeplant, und bezogen den gleichen Bungalow. Gut, dass wir noch Reservetage hatten.
T.Jay versprach, am nächsten Morgen einen Mechaniker zu holen, zu dem er viel Vertrauen hatte,…………..na, …wir sowieso.
Gegen 10 Uhr hat er dann den Mechaniker aus Binga abgeholt. Dieser diagnostizierte bei unserem Wagen, dass es an der Benzinpumpe läge. Tja, aber die Pumpe ist im Tank….:(
Alles kein Problem,…nach mehreren Telefonaten wurde selbst in Binga eine Benzinpumpe aufgetrieben. Nach einem Telefonat unsererseits mit dem Autovermieter wurde grünes Licht gegeben, die Pumpe einbauen zu lassen.
Was jetzt folgte, war Afrika pur.
T.Jay fuhr mit dem Mechaniker erneut nach Binga, holten die Pumpe, und brachten zusätzlich noch einen Autoelektriker mit.
Diese beiden entrollten nun ihr Werkzeugmäppchen, in dem sich einige Schraubschlüssel befanden, legten sich unter das Auto,….NEEEE, hochgebockt werden braucht der Wagen nicht…., und begannen, den Tank auszubauen. Sie förderten unzählige Schrauben und Kabel zutage. Wir hofften nur, dass sie auch wissen, wo alles wieder hin gehört.
Als sie dann auch noch die gesamte Kardanwelle neben das Auto legten, verabschiedeten wir uns, um ein Bier zu trinken.
Gegen Abend wurden wir geholt, um das Auto zu starten……..und….es sprang an….:))))
Es ist schon erstaunlich, mit welchen einfachen Mitteln und Werkzeugen diese Leute Reparaturen durchführen. Zwar ging nun der rechte Blinker nicht mehr, und die Tankanzeige zeigte immer voll an, aber es ist kein Schräubchen übrig geblieben, und das Auto fuhr.
Wir bedankten uns, zahlten die Rechnung, und luden die beiden noch auf die Terrasse unseres Bungalows ein, da sie noch nie in einer Lodge gewesen seien, und sowas gerne mal sehen wollten.
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zuletzt bearbeitet 18. Juli 2013
2'397 Beiträge · seit 201112. Juni 2013 · #100
Hallo Birgitt,

aus aktuellem Anlass (Fleur hat nach ZIM gefragt) kam die Erinnerung an Matusadona wieder hoch. Wir haben damals Kanus geliehen und konnten auf dem Lake herumpaddeln. Du hast nichts davon geschrieben - gab es die Möglichkeit nicht mehr?

LG aus dem sonnigen Budapest,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0