Juhu, ich bin doch nicht der einzige Bodenzeltler hier!!! 🤩 😄 😎
Der Bericht beginnt ja schon mal vielversprechend! Du schreibst dass die AirCon die Innentemperatur auf 35°C halten konnte...wie heiss war's denn draussen??? 🙄
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200928. Mai 2013 · #23
Hallo, Werner Ich habe dort kein Hinweisschild gesehen. Im neuen Hupereiseführer ist sie aber noch in einer Detailkarte angegeben. und zwar steht dort : Isilwane Lodge und Nantwich Camp. Vielleicht ist es heute dasselbe ? das sie den Namen gewechselt haben.
Kapseerose131 Beiträge · seit 201329. Mai 2013 · #27
Es war schon sehr beeindruckend, das grosse Fressen so hautnah miterleben zu dürfen, und vor allem die dazu gehörigen Geräusche zu hören, wenn die zähe Büffelhaut zerkatscht wird.
Wow! Das war bestimmt eine sehr beeindruckende Erfahrung. Hoffe, dass ich bei meinem NAM-Urlauba uch soviel Glück habe 🙂.
Bevor ich´s vergesse: Sehr schöner Bericht bisher! Da wir hier von Buschbränden so weit entfertn sind wie eine Kuh vom Tango tanzen, freue ich mich immer darauf Deinen bericht zu lesen.
Viele Grüße Sabine
Kapseerose131 Beiträge · seit 201329. Mai 2013 · #28
Irgendwie krieg ich das nicht hin mit dem "zitieren" :-S
Danke fürs Teilen Birgitt! Hattet ihr eigentlich viele Polizeikontrollen während eurer Tour? Und würdest es trotz der Brände und überhaupt wieder im November machen?
Ihr habt ein Bodenzelt gehabt. Als wir im Oktober im Robins Camp waren, gab es uns (mit Dachzelt) und eine größere Schweizer Gruppe mit 2 Bodenzelten. Die mussten dann in der Nacht von den Park Rangers in einen Bungalow panikartig evakuiert werden als ein Löwenrudel (der Zaun hat ja viele Löcher) mit riesigen Getöse um deren Zelte schlich. Das war Action pur! Löwen gibt es viele um das Camp dort- allerdings das 2.Mal als wir auf dem Rückweg wieder im Robins Camp übernachteten, war leider Totenstille nachts. Die Ranger sagten mir dann hinterher , etwa 1-2x /Woche wird das Lager von Löwen besucht.
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200929. Mai 2013 · #31
picco schrieb:Hoi Birgitt
🤩 Wau!!! 🤩
Birgitt schrieb:📎 P1020232.JPG
🤩 Bodenzeltler!!! 🤩
Juhu, ich bin doch nicht der einzige Bodenzeltler hier!!! 🤩 😄 😎
Der Bericht beginnt ja schon mal vielversprechend! Du schreibst dass die AirCon die Innentemperatur auf 35°C halten konnte...wie heiss war's denn draussen??? 🙄
Moin, picco wir sind sogar eingefleischte Bodenzelter 🤩 😉
Wir hatten morgens um 9 Uhr oft schon 40 Grad im Schatten, und da war die Mittagshitze noch nicht erreicht. Am Karibasee ( Binga, Kariba ) war es noch heisser.
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200929. Mai 2013 · #33
Hi, Tanja
Ja, wir würden wieder im November fahren, nur dann bekomme ich 5 Wochen Urlaub am Stück. Dieses Jahr geht es wieder im November nach Zimbabwe, in den Osten des Landes. Es ist schon warm im Nov, aber normalerweise regnet es zwischendurch mal, was es dann erträglicher macht. Wir haben vor Jahren im Moremi schon mal abends im Winterpulli gesessen, auch im Nov. So unterschiedlich kann es sein.
Polizeikontrollen waren nur auf den Asphaltstrassen, meist da, wo eine Kreuzung war. Sie verliefen aber alle freundlich und ohne Probleme.
Hallo Birgitt, 😘 😘 vielen Dank für Deine "Warnung"... 😘 😘 ich hätte den unglaublichen Reisebericht sonst verpasst.!!! Es ist zum Teil schon traurig, diese Dürre und Brände dort. 🙁 Das Takadu kennen wir auch und waren auch damals schon begeistert vom Essen. Tolle Aufnahmen sind euch gelungen. Ganz liebe Grüßen Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200929. Mai 2013 · #35
Barth_Wolfgang schrieb:Hallo Birgitt,
Ihr habt ein Bodenzelt gehabt. Als wir im Oktober im Robins Camp waren, gab es uns (mit Dachzelt) und eine größere Schweizer Gruppe mit 2 Bodenzelten. Die mussten dann in der Nacht von den Park Rangers in einen Bungalow panikartig evakuiert werden als ein Löwenrudel (der Zaun hat ja viele Löcher) mit riesigen Getöse um deren Zelte schlich. Das war Action pur! Löwen gibt es viele um das Camp dort- allerdings das 2.Mal als wir auf dem Rückweg wieder im Robins Camp übernachteten, war leider Totenstille nachts. Die Ranger sagten mir dann hinterher , etwa 1-2x /Woche wird das Lager von Löwen besucht.
Hallo, Wolfgang so etwas haben wir Gott sei Dank noch nicht erlebt., jedenfalls nicht bewusst. Aber wer weiss, wer einen nachts alles besucht. Kann mir die Action lebhaft vorstellen. Aber wie sind die Ranger denn darauf nachts aufmerksam geworden ? UND....wie haben die Ranger die Löwen vertrieben ?
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200929. Mai 2013 · #36
Nachts hörten wir die ersten Gewitter und die Blitze häuften sich. Das Donnergrollen kam näher und wurde lauter. Gegen 5 Uhr standen wir auf, um Blitze anzuschauen. Gegen 6 Uhr öffnete der Himmel plötzlich seine Schleusen. Uns blieb keine Zeit mehr vernünftig unsere Sachen zu packen, und so schmissen wir alles einfach hinten ins Auto. Zelt, dreckiges Geschirr, Tisch und Stühle. Der Campingplatz verwandelte sich innerhalb 5 Minuten in eine Seenlandschaft. Als wir das Rangerbüro passierten, und das Plateau hinunter fahren wollten, sahen wir, dass sich auch dieser Weg in einen Fluss verwandelt hatte, der zu Tal strömte. Also hieß es Scheibenwischer auf volle Pulle und durch. Der Regen war so heftig, dass wir nur sehr langsam fahren konnten, da man kaum etwas sah. Als wir dann noch fast einen Elefanten übersehen hatten, der auf den Weg lief, wechselten wir in Schneckentempo. Ansich hatten wir vorgehabt, die nördlich Route über Thompani Dam zum Main Camp zu fahren. Aber auf Grund der Wegverhältnisse entschieden wir uns für die Main Road, die ähnlich befestigt ist, wie die Pads in Etosha. So fuhren wir durch dichten Mopanewald. Die Landschaft wurde felsiger und hügeliger. Oft sah man in der Ferne richtige Berge. Und immer wieder kreuzten Elefanten unseren Weg. und andere Tiere.
Und dieser hübsche Kerl
So plötzlich wie der Regen angefangen hat, hörte er nach gut einer Stunde wieder auf. Und wir konnten trockenen Fußes Masuma Dam und die Shumba Picnic Site besuchen. Es hatte sich etwas abgekühlt, die Erde dampfte und das Land roch nach Regen.
Kurz nach Shumba lassen sich die Reste der ehemaligen Teerstrasse erkennen, die im Laufe der Zeit immer besser zu befahren ist, und die schliesslich im Main Camp endet. Auf der Fahrt ins Main Camp ist uns wieder kein einziger anderer Wagen begegnet. Der Empfang dort war sehr nett. Kaum hatten wir uns für einen Platz entschieden, wurde uns schon Feuerholz gebracht und das Duschwasser wurde angefeuert. ( bei den Frauen gab es nur eine Badewanne ) Dann bauten wir erstmal das Zelt auf und stellten alle nassen Sachen zum trocknen auf.
Im Main Camp waren wir nicht alleine auf dem Camp Site. Es waren noch zwei französische Kameramänner dort und ein Pärchen aus der Schweiz. Da Wochenende war, waren auch einige der neu renovierten Bungalows von zimbabwischen Familien belegt. Das Restaurant ist auch renoviert worden, und bietet eine kleine, einfache Karte mit sehr schmackhaften Speisen an. Ich genoß es, mal wieder bekocht zu werden…..:) So traf man sich abends im Restaurant oder an der Bar. Es war nett, auch mal wieder unter Menschen zu sein……..
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200829. Mai 2013 · #37
Hallo Birgitt, ist schön, die Plätze wieder zu sehen - Ist das wirklich der Camping im Main Camp? - Im Februar sah das so aus: . Erstaunlich, wie trocken das in der kurzen Zeit geworden ist . Deteema war bei uns ein grenzwertiger Schlammweg um zum Picnic Site zu kommen - das Tal des Sinamatella River war grasgrün. Wir hatten in Robins Camp auch so eine stille Nacht - ohne Löwen, nur die Hippos konnte man hören. Schöner Bericht - weiter so. VG Christian
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200930. Mai 2013 · #38
Hallo, Christian
ja, es ist schon erstaunlich, wie das Leben im Boden schlummert, und nur darauf wartet, vom Regen erweckt zu werden.
Ich finde es immer sehr schön, Bilder von einer Gegend zu einer anderen Jahreszeit zu sehen. Danke.
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200930. Mai 2013 · #40
Da unsere Stühlchen noch durchnässt waren starteten wir nach einer Tasse Kaffee im Stehen zu unserem ersten Gamedrive. An der Ausfahrt vom Camp wird man in ein Buch eingetragen, Automarke und Kennzeichen werden notiert und es wird eine erfolgreiche Fahrt gewünscht. Durch lockeres Buschland führte uns der erste Weg zur sehr schönen Nyamandhlovu Pan, mit einem sehr großem Hide. Hier tummelten sich schon einige Elefanten.
Da es schon nachmittags war, drehten wir nur eine kleine Runde und kehrten über Dopi und Caterpillar Pan ins Camp zurück.
Den ganzen nächsten Tag hatten wir dann Zeit für einen grossen Gamedrive . Wir starteten zur grossen Rundfahrt durch den Süden, die ca. 130 km lang ist. Vorbei an den Kennedy Pans, Ngweshla Pan, Masumamalisa Pan, den Manga Pans, Jambile Pan und zurück. Den im Hupebuch beschriebenen Tierreichtum sahen wir dort unten nicht. Zuerst noch Giraffen, und Büffel
Dann wurde die Landschaft immer trockener und staubiger. Graswuchs gleich null, sodass wir uns fragten, wovon die Tiere dort noch leben.
Was auffällig gewesen ist, waren die vielen toten Elefantenkadaver, die in der Landschaft lagen, aber auch an den Wasserlöchern, sogar im Wasser selbst
Die gesamten Wasserlöcher der Manga Pans waren ausgetrocknet, die Pumpen standen still. Dort war es schrecklich mit anzusehen, wie die durstigen Elefanten verzweifelt herum liefen, immer wieder zu den ausgetrockneten Löchern zurück kehrten und sogar zu den Pumpen direkt gingen. In der Gegend der Manga Pans war dann auch die massive Zerstörung der Bäume durch Elefanten zu sehen. Es sah aus, als wäre ein Wirbelstürm durchgefegt. Es stand wirklich kein Baum mehr aufrecht. Diese offensichtliche Zerstörung beschränkte sich aber nur auf diesen Teil des Hwange Parks.
Besonders hatten wir uns auf das Flusstal des Ngweshla Vlei gefreut. Wenn noch etwas Gras dort gestanden hätte, wäre es wunderschön gewesen. Die Akazienwälder am Ufer mit uraltem Baumbestand waren schon beeindruckend. Aber die Landschaft wirkte wie tot,…….kein Gras, kein Wasser, keine Tiere. Entschädigt wurden wir dann auf dem Rückweg ins Camp an der Nyamandhlovu Pan. Wo sich buchstäblich die Elefantenherden die Klinke in die Hand gaben.
Etwas abseits des Wasserloches entdeckten wir dann noch als krönenden Abschluss eine kleine Löwenfamilie, die die Reste eines jungen Elefanten fraß, der wohl am Vortag gerissen wurde.
Fazit Hwange: Ein sehr schöner Park, den wir im kommenden November auch wieder besuchen werden. Die drei Hauptcamps befinden sich in unterschiedlichen landschaftlichen Regionen, sodass jedes von ihnen seinen eigenen Reiz besitzt. Gut, die Sanitäranlagen sind alle sehr in die Jahre gekommen, aber sie funktionieren noch. Da uns im Busch aber auch mal eine Katzenwäsche genügt, fühlten wir uns dort gut aufgehoben. Wir haben uns auch alle Private Camp sites im Park angeschaut, und waren froh, dass wir nur in den billigen Hauptcamps campiert haben. Klar hatten wir Glück, dass wir fast überall alleine waren und die Einsamkeit geniessen konnten, aber ich finde, ( und das ist nur meine persönliche Meinung ) dass die teueren Private Sites in keinem Preis Leistungsverhältnis stehen , so schön fand ich sie allesamt nicht, dass ich diesen Preis bezahlen würde. Fortsetzung folgt……