Reisebericht

ZIMBABWE - NOVEMBER 2012

von Birgitt · begonnen 26. Mai 2013 · 24 Teile

Teil 126. Mai 2013
Hallo, ihr Lieben

aufgrund des tollen Wetters, wo man sich nur im Haus vor dem Ofen aufhalten kann,
hab ich mich nun entschlossen, doch einen kleinen Bericht über unsere 4-wöchige Tour durch Zimbabwes Westen zu schreiben.
Es wird nur einen Kurzbericht geben,....... aber mit einigen, hoffentlich schönen Bildern

Unsere Route war folgende :

Ankunft in Windhoek
1 N Onganga Lodge

Ghanzi
1 N Thakadu Camp

Nata
1 N Nata Lodge

Grenzübergang Pandematenga

5 N im Hwange Park
Robins Camp
Sinamatella
Main Camp

Binga
2 N Masumu River Lodge

Karoi
1 N Twin River Inn

Mana Pools Park
4 N Nyamepi Camp

Kariba
2 N Cutty Sark Hotel

Sanyati River
1 N Sanyati River Camping

Matusadonna Park
2 N Tashinga Camp

Binga
2 N Masumu River Lodge ( wegen Autopanne )

Viktoria Falls
2 N Viktoria Falls Hotel

Kasane
3 N Senyati Camp

Mahangu Park
2 N Mahangu Lodge

Rückfahrt Richtung Windhoek
1 N Roy,s Rest Camp
1 N Otjibamba Lodge
1 N bei einer Freundin auf der Farm nähe Hochfeld

Rückflug nach Frankfurt

Ich gib mir Mühe, heute noch mit schreiben anzufangen.....

LG
Birgitt
Teil 227. Mai 2013
So, nun mein dritter, hoffentlich erfolgreicher Versuch.
Und los geht,s…………………
Der nächtliche Flug mit AN von Frankfurt nach Windhoek startete pünktlich und verlief sehr ruhig.
Das Essen war erstaunlicherweise sehr lecker, hab mir gedacht, die haben bestimmt ihren „ Koch „ gewechselt.
Die Autoübernahme bei Hubert Hester verlief, wie in den vergangenen Jahren auch problemlos.
Nach dem üblichen Einkauf in WDH verbrachten wir den Resttag gemütlich auf der Onganga Lodge , wo wir uns immer sehr wohl fühlen.
Am nächsten Morgen starteten wir dann Richtung Botswana . Je weiter wir nach Osten kamen, umso heisser wurde es. Ich will es gleich vorweg schicken, dieser Urlaub wurde der wärmste, den wir je in Afrika erlebt hatten. In Zimbabwe hatten wir morgens um 9 Uhr schon oft 40 Grad im Schatten.So haben wir dann in Ghanzi im Thakadu Camp umdisponiert und uns ein Häuschen mit Aircondition genommen und uns erstmal im kleinen Pool erfrischt.
Aber der Knaller kam dann abends im Restaurant……….so ein leckeres Essen hab ich in ganz Afrika noch nicht auf dem Teller gehabt, speziell das Peri Peri Chicken. War schon toll, was die Mädels in der kleinen Küche zauberten. Leider gab es das Chicken nicht zum mitnehmen….:(

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unser Häuschen im Thakadu Camp

So ging es dann morgens ohne Huhn nach einer „ gekühlten „ Nacht über Maun Richtung Nata, wo wir gegen 17 Uhr ankamen. Es wurde immer trockener und staubiger. Wir sahen einen toten Esel am Strassenrand, dann 4 tote Kühe auf einem Haufen. Da ist wohl ein LKW in die Herde gerauscht, hab ich gedacht. Später säumten hunderte toter Esel und Kühe den Strassenrand, alle verdurstet und/oder verhungert.
In der Nata Lodge nahmen wir wieder einen Bungalow mit Aircon,….und was für einen,…..geräumig und mit Badewanne mitten im Zimmer.
Am nächsten Tag sahen wir dann auf dem Weg nach Pandematenga die Auswirkungen der Trockenheit. Buschfeuer überall….


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Die Feuer begleiteten uns bis fast an die Grenze. Die Grenzabfertigung in Pandematenga war die reinste Freude. Wir waren die einzigen dort, und die Beamten freuten sich sichtlich über die Abwechslung. Wir zahlten unsere Visa, 30 $ pro Person und das Temporary import Permit , 70 $.
Innerhalb einer halben Stunde waren wir auf dem Weg in den Hwange N.P.

Fortsetzung folgt
LG
Birgitt
Teil 327. Mai 2013
Nach dem Grenzübergang ist man fast sofort in der Wildnis. Grüne hohe Bäume säumten den Weg, die ersten Elefantenköddel waren zu sehen.
Auf dem Weg zum Parkeingang fährt man die ersten 50km durch die Matetsi Safari Area. Diese fing schon sehr vielversprechend an. Die Freude hörte aber nach ca.5km abrupt auf. Nachdem wir über einige Hügel gefahren waren, tat sich eine Ebene auf, in der wieder alles verbrannt war. Links und rechts bis zum Horizont war nur verbrannte Erde. Teilweise qualmte es noch, und es roch nicht gerade angenehm.

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Und diese Landschaft begleitete uns fast bis zum Parkeingang. Wir machten uns schon Gedanken, ob das Robins Camp noch steht.
Doch ein paar Kilometer vor dem Parkeingang wurde es schlagartig grüner. Und es gab auch wieder Tiere. Zur Begrüßung rasten gleich mehrere hundert Büffel vor uns über den Weg und verteilten sich in der Fläche.

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Gegen 15 Uhr erreichten wir dann Robins Camp, unserer ersten Übernachtungsstation im Hwange.
Wir wurden auf das Herzlichste begrüsst, und hatten freie Auswahl unter den Plätzen, da wir die einzigen Gäste waren. Die Anlage versprüht noch den Charme vergangener Tage, und soll ja auch wieder aufgebaut werden.
Wir suchten uns einen halbwegs schattigen Platz vorne am Zaun ,bzw. was davon noch übrig war. Vorm Zeltaufbau gab es aber erstmal ein Kaltgetränk = Windhoek Lager, denn es war immer noch unsagbar heiss.

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Dann begaben wir uns in der Umgebung des Camps auf unseren ersten Gamedrive.
Gleich am ersten Wasserloch sahen wir einige Elefanten. Denen widmeten wir natürlich unsere volle Aufmerksamkeit, nicht ahnend, dass wir im Hwange noch Hunderte von ihnen sehen würden.

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Auf dem Weg zurück ins Camp sahen wir schon wieder kleinere Buschfeuer,

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Aber auch einen wunderschönen Sonnenuntergang im Busch

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Teil 428. Mai 2013
Hätte ich den Reisebericht man eher angefangen zu schreiben,…seit 2 Tagen haben wir strahlenden Sonnenschein…………….
Aber weiter geht,s

Am nächsten Morgen, wir saßen nichts ahnend beim Frühstück, hören wir recht nah ein Trompeten.
Da kommen doch tatsächlich 8 Elefanten in schnellem Trab direkt auf uns zugestürmt und sahen nicht gerade gut gelaunt aus. Wir hofften nur, dass sie den halb zusammen gebrochenen Zaun trotzdem akzeptieren . Wir saßen schliesslich nur ca. 8 Meter dahinter. Aber direkt davor drehten sie ab und trabten den Zaun entlang. Ein Schreck in der Morgenstunde, den ich ohne Zaun nicht unbedingt erleben möchte.
Vom Robins Camp nach Sinamatella fuhren wir erst die kleinere Piste über Little und Big Tom, sehr schön auch Salt Pan, bevor wir wieder auf die Hauptstrecke nach Deteema Dam kamen.
Zuerst führte uns der Weg durch grüne Baumlandschaft, die zunehmend aber immer trockener wurde.

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Am Deteema Dam wehte ein so trockener Wind, dass man draussen kaum atmen konnte. Staubteufel tanzten über die vertrocknete Ebene, durch die sich Elefanten bis zu den Wasserlöchern quälten.

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Die Aircondition im Auto schaffte es noch, bis auf 35 Grad im Innenraum zu kühlen, der Kühlschrank mühte sich seine 16 Grad zu halten.
Nach kurzem Stopp am Mandavu Damm fuhren wir direkt nach Sinamatella.
Ansich hatten wir ein kleines Picknik am Mandavu Damm geplant. Aber der Attendant des Platzes stand schon neben unserem Auto, bevor wir überhaupt ausgestiegen waren. Und auch, als wir ihm erklärten, dass wir nur kurz bleiben, wich er uns nicht von der Seite, setzte sich 3 Meter neben uns und beobachtete jeden Schritt den wir machten. Das fand ich schon ein wenig aufdringlich, vor allem, da er kein Gespräch suchte, sondern nur am gucken war. Wir teilten dann noch eine lauwarme Cola und eine Zigarette mit ihm und verabschiedeten uns.
Auf dem Plateau vom Sinamatella Camp angekommen waren wir erst einmal fasziniert von der grandiosen Aussicht in die Ebene. Direkt an der Abbruchkante steht eine überdachte Aussichtsplattform, in deren Schatten wir uns ein Bierchen gönnten. Mehere Elefantenherden näherten sich abwechselnd dem kleinen Wasserloch in der Ebene. …..schön war es hier.
Nur der Campsite als solches war nicht wirklich prickelnd. Da die wenigen Bäumchen alle ohne Blätter waren, boten sie nicht wirklich viel Schatten.
Da wir auch hier wieder die einzigen Gäste waren, suchten wir uns einen Platz in vorderster Front.
Nach dem Zeltaufbau starteten wir unseren ersten Gamedrive in dieser Gegend. Die Landschaft in der Ebene ist wunderschön und abwechslungsreich.
Am besten hat uns der Lukosi River Loop gefallen. Er führte am Flussbett unter großen schattigen Bäumen entlang. Was in der Hitze eine Wohltat war. Auf dem Rückweg , fast an der Kreuzung der Sinamatella River Road dann ein Schauspiel der Extraklasse.
Ungefähr 3 Meter neben dem Weg steht ein Büffel mit 3 Löwinnen auf dem Rücken, der in diesem Augenblich tot zusammenbricht.

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Erst einmal ist ausruhen angesagt….., dann uns fixieren und anfauchen….
bevor das grosse Fressen beginnt.

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abends durften dann auch mal die Kleinen ran....

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Es war schon sehr beeindruckend, das grosse Fressen so hautnah miterleben zu dürfen, und vor allem die dazu gehörigen Geräusche zu hören, wenn die zähe Büffelhaut zerkatscht wird.
Leider habe ich vom Sinamatella Camp direkt keine Fotos.
Am ersten Tag war ich zu faul, am zweiten Tag war es bewölkt, am nächsten Morgen öffneten sich um 6 Uhr die Schleusen am Himmel,sodass wir fluchtartig das Plateau verlassen haben.
Aber wir werden bestimmt wieder kommen,……nicht nur für,s Foto………….

LG
Birgitt

PS: ich kann die Fotos leider nur nachträglich, eins nach dem anderen einfügen, sonst kommt eine Fehlermeldung, also etwas Geduld
Teil 529. Mai 2013
Nachts hörten wir die ersten Gewitter und die Blitze häuften sich. Das Donnergrollen kam näher und wurde lauter. Gegen 5 Uhr standen wir auf, um Blitze anzuschauen. Gegen 6 Uhr öffnete der Himmel plötzlich seine Schleusen. Uns blieb keine Zeit mehr vernünftig unsere Sachen zu packen, und so schmissen wir alles einfach hinten ins Auto. Zelt, dreckiges Geschirr, Tisch und Stühle.
Der Campingplatz verwandelte sich innerhalb 5 Minuten in eine Seenlandschaft. Als wir das Rangerbüro passierten, und das Plateau hinunter fahren wollten, sahen wir, dass sich auch dieser Weg in einen Fluss verwandelt hatte, der zu Tal strömte.
Also hieß es Scheibenwischer auf volle Pulle und durch. Der Regen war so heftig, dass wir nur sehr langsam fahren konnten, da man kaum etwas sah. Als wir dann noch fast einen Elefanten übersehen hatten, der auf den Weg lief, wechselten wir in Schneckentempo.
Ansich hatten wir vorgehabt, die nördlich Route über Thompani Dam zum Main Camp zu fahren. Aber auf Grund der Wegverhältnisse entschieden wir uns für die Main Road, die ähnlich befestigt ist, wie die Pads in Etosha. So fuhren wir durch dichten Mopanewald. Die Landschaft wurde felsiger und hügeliger. Oft sah man in der Ferne richtige Berge. Und immer wieder kreuzten Elefanten unseren Weg. und andere Tiere.

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Und dieser hübsche Kerl

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So plötzlich wie der Regen angefangen hat, hörte er nach gut einer Stunde wieder auf.
Und wir konnten trockenen Fußes Masuma Dam und die Shumba Picnic Site besuchen. Es hatte sich etwas abgekühlt, die Erde dampfte und das Land roch nach Regen.

Kurz nach Shumba lassen sich die Reste der ehemaligen Teerstrasse erkennen, die im Laufe der Zeit immer besser zu befahren ist, und die schliesslich im Main Camp endet.
Auf der Fahrt ins Main Camp ist uns wieder kein einziger anderer Wagen begegnet.
Der Empfang dort war sehr nett. Kaum hatten wir uns für einen Platz entschieden, wurde uns schon Feuerholz gebracht und das Duschwasser wurde angefeuert. ( bei den Frauen gab es nur eine Badewanne )
Dann bauten wir erstmal das Zelt auf und stellten alle nassen Sachen zum trocknen auf.

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Im Main Camp waren wir nicht alleine auf dem Camp Site. Es waren noch zwei französische Kameramänner dort und ein Pärchen aus der Schweiz.
Da Wochenende war, waren auch einige der neu renovierten Bungalows von zimbabwischen Familien belegt.
Das Restaurant ist auch renoviert worden, und bietet eine kleine, einfache Karte mit sehr schmackhaften Speisen an. Ich genoß es, mal wieder bekocht zu werden…..:)
So traf man sich abends im Restaurant oder an der Bar.
Es war nett, auch mal wieder unter Menschen zu sein……..
Teil 630. Mai 2013
Da unsere Stühlchen noch durchnässt waren starteten wir nach einer Tasse Kaffee im Stehen zu unserem ersten Gamedrive.
An der Ausfahrt vom Camp wird man in ein Buch eingetragen, Automarke und Kennzeichen werden notiert und es wird eine erfolgreiche Fahrt gewünscht.
Durch lockeres Buschland führte uns der erste Weg zur sehr schönen Nyamandhlovu Pan, mit einem sehr großem Hide. Hier tummelten sich schon einige Elefanten.

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Da es schon nachmittags war, drehten wir nur eine kleine Runde und kehrten über Dopi und Caterpillar Pan ins Camp zurück.

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Den ganzen nächsten Tag hatten wir dann Zeit für einen grossen Gamedrive . Wir starteten zur grossen Rundfahrt durch den Süden, die ca. 130 km lang ist.
Vorbei an den Kennedy Pans, Ngweshla Pan, Masumamalisa Pan, den Manga Pans, Jambile Pan und zurück.
Den im Hupebuch beschriebenen Tierreichtum sahen wir dort unten nicht.
Zuerst noch Giraffen, und Büffel

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Dann wurde die Landschaft immer trockener und staubiger. Graswuchs gleich null, sodass wir uns fragten, wovon die Tiere dort noch leben.

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Was auffällig gewesen ist, waren die vielen toten Elefantenkadaver, die in der Landschaft lagen, aber auch an den Wasserlöchern, sogar im Wasser selbst

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Die gesamten Wasserlöcher der Manga Pans waren ausgetrocknet, die Pumpen standen still.
Dort war es schrecklich mit anzusehen, wie die durstigen Elefanten verzweifelt herum liefen, immer wieder zu den ausgetrockneten Löchern zurück kehrten und sogar zu den Pumpen direkt gingen.
In der Gegend der Manga Pans war dann auch die massive Zerstörung der Bäume durch Elefanten zu sehen. Es sah aus, als wäre ein Wirbelstürm durchgefegt. Es stand wirklich kein Baum mehr aufrecht.
Diese offensichtliche Zerstörung beschränkte sich aber nur auf diesen Teil des Hwange Parks.

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Besonders hatten wir uns auf das Flusstal des Ngweshla Vlei gefreut. Wenn noch etwas Gras dort gestanden hätte, wäre es wunderschön gewesen. Die Akazienwälder am Ufer mit uraltem Baumbestand waren schon beeindruckend. Aber die Landschaft wirkte wie tot,…….kein Gras, kein Wasser, keine Tiere.
Entschädigt wurden wir dann auf dem Rückweg ins Camp an der Nyamandhlovu Pan. Wo sich buchstäblich die Elefantenherden die Klinke in die Hand gaben.

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Etwas abseits des Wasserloches entdeckten wir dann noch als krönenden Abschluss eine kleine Löwenfamilie, die die Reste eines jungen Elefanten fraß, der wohl am Vortag gerissen wurde.

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Fazit Hwange:
Ein sehr schöner Park, den wir im kommenden November auch wieder besuchen werden.
Die drei Hauptcamps befinden sich in unterschiedlichen landschaftlichen Regionen, sodass jedes von ihnen seinen eigenen Reiz besitzt.
Gut, die Sanitäranlagen sind alle sehr in die Jahre gekommen, aber sie funktionieren noch. Da uns im Busch aber auch mal eine Katzenwäsche genügt, fühlten wir uns dort gut aufgehoben.
Wir haben uns auch alle Private Camp sites im Park angeschaut, und waren froh, dass wir nur in den billigen Hauptcamps campiert haben. Klar hatten wir Glück, dass wir fast überall alleine waren und die Einsamkeit geniessen konnten, aber ich finde, ( und das ist nur meine persönliche Meinung )
dass die teueren Private Sites in keinem Preis Leistungsverhältnis stehen , so schön fand ich sie allesamt nicht, dass ich diesen Preis bezahlen würde.
Fortsetzung folgt……
Teil 701. Juni 2013
Als wir am nächsten Morgen aufbrechen wollten, das Auto war schon beladen, stellten wir vorne links einen totalen Plattfuß fest. Nach kurzem Suchen fanden wir auch den Auslöser.
Ein riesen Dorn steckte bis zum Anschlag im Reifen. Wir waren uns einig, den Übeltäter an Ort und Stelle stecken zu lassen, um nicht noch mehr Luft zu verlieren. Mit dem Kompressor füllten wir wieder Luft auf, und sind mit diesem Reifen bis nach Binga gekommen.
Die Strecke ist komplett asphaltiert, und wurde ab der Kreuzung hinter Lupote immer schöner.
Man fuhr durch bewaldete Berge, bergrauf, über Pässe, bergrunter über Flüsse. Wirklich schön.

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Doch je mehr wir uns vom Main Camp entfernten, desto heisser wurde es wieder.
Bis zur Abzweigung nach Mlibizi war es noch relativ grün, dann folgte in der Ebene eine fast wüstenähnliche Landschaft. Sand wirbelte über die Strasse, man konnte in dem heissen Wind kaum atmen. Kurz vor Binga wurde die Landschaft wieder angenehmer, jedoch nicht die Hitze.
Die Masumu River Lodge war schnell gefunden, der Empfang durch den neuen Pächter T. Jay war sehr herzlich. Die Lodge liegt wunderschön, etwas erhöht direkt am Karibasee. Hier wollten wir uns einen Bungalow nehmen. Da wir mal wieder die einzigen Gäste waren, schauten wir uns einige Häuschen an. Nach Besichtigung der urigen Holzhäuschen entschieden wir uns für einen Bungalow mit Aircon.
Die Zimmer waren sehr geräumig, mit grosser Terasse, das Bad war das grösste, was ich in Afrika kenne. In der Dusche hätten auch gut 4 Leute Platz gehabt.
Für den restlichen Nachmittag war nur noch Bierchen schlabbern, Pool, faulenzen angesagt. Abends dann noch lecker Essen und an der Bar mit dem Pächter quatschen.

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Am nächsten Tag bot T. Jay uns an, mit ihm nach Binga zu fahren, um den Reifen reparieren zu lassen, der mittlerer weile wieder platt war.
Nachdem wir den Reifen in der Werkstatt beim Binga Restcamp abgegeben hatten, fuhren wir noch gemeinsam zu einer Bekannten von ihm, die die Krokodilfarm in Binga besitzt.
Dort stöhnten alle unter der Hitze, und wir erfuhren, dass es in Binga fast ein Jahr nicht mehr geregnet hatte.
Der Rest des Tages genossen wir wieder mit faulenzen.
Zum Abschied am nächsten Morgen schenkte uns T.Jay noch 4 selbstgemachte Muffins und einen riesigen tiefgefrorenen Fisch, der in unserem Kühlschrank sofort anfing, unser Bier auf Trinktemperatur zu kühlen.

Zuletzt gab uns der gute T.Jay noch seine Handynummer, falls wir irgendwo im Land mal Hilfe bräuchten.......................und die sollten wir noch in Anspruch nehmen....
Teil 802. Juni 2013
Da uns einige Leute in Binga gesagt hatten, die Strasse Binga – Karoi sei neu gegraded worden, entschlossen wir uns in einem Rutsch durchzufahren, und nicht wie geplant im Sanyati Bridge Camp einen Übernachtungsstopp einzulegen.
Die ersten 50 km ließen sich dann auch gut fahren. Dann ging sie über in eine ruppige Schotterpiste mit viel Wellblech zwischendurch, speziell in den Kurven. Da wir keinen „ Eiersalat „ zubereitet mit Rotwein" im Kühlschrank haben wollten, fuhren wir entsprechend langsam. Konnten dadurch aber auch die eindrucksvolle Landschaft mehr geniessen.
Die Chizarira Berge zur Rechten, hübsche Dörfer zur Linken.

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Nach den Chizarira Bergen wurde die Strecke deutlich hügeliger, und dass Wellblech in den Kurven nahm zu.

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Sanyati River

Irgendwann , bemerkten wir, dass wir bei diesem Tempo erst spät in Karoi ankommen würden, wo wir auch noch für die Tage in Mana Pools einkaufen wollten.
Mit Fisch grillen würde es also nix mehr werden.
Als uns in der einsamen Landschaft ein junges Ehepaar mit kleinem Kind zu Fuß entgegen kam, hielten wir kurzentschlossen an, und fragten sie, ob sie einen großen Fisch haben möchten.
Klar wollten sie einen……und sie fragten, wo der Fisch denn sei.
Ich glaube, keiner von beiden hatte schonmal einen Kühlschrank im Auto gesehen. Denn als ich ihn öffnete um den Fisch heraus zu holen, kamen beide näher und fragten, ob da der Fisch drin lebt. Sie dachten wohl, es handelt sich um ein Wasserbassin. Als sie dann den gefrorenen Fisch in der Hand hielten, bemerkten sie den Irrtum und begannen über sich selbst zu lachen. …..eine nette Begegnung.
Gut 20 km vor Karoi erreichten wir dann endlich die Teerstrasse und waren froh, dass die Röttelei endlich ein Ende hatte. Karoi erreichten wir gegen 17 Uhr. Kurz vor der Stadt war eine sehr groß angelegte Polizeikontrolle, die aber sehr unproblematisch war, es wurde nur nach unserem Ziel gefragt, dass wir mit Mana Pools angaben, und sie wollten unser TIP sehen.
Dann suchten wir den TM Markt auf, um unsere Vorräte aufzufrischen. Es dauerte etwas, bis wir uns durch das Gewusel des lokal Marktes zu einem Parkplatz durch gearbeitet hatten. Es herrschte dort geschäftiges Treiben.

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Der TM Markt war sehr gut bestückt, man bekam gutes Fleisch, frisches Gemüse und Alkoholika.
Mein Mann kaufte eine Flasche Whisky, den Namen kenne ich nicht mehr. Aber an der Kasse gab es für diese Marke ein Rubbellos, mit dem man noch eine zweite Flasche gewinnen konnte. Sofort kamen bestimmt 10 Leute, die uns umringten, um zu sehen, was die Touris sich wohl errubbeln.
Ich rubbelte einen Kugelschreiber frei, unter Beifall der Umstehenden. Ich schenkte ihn der Kassiererin, die sich freute.
Der TM Markt in Karoi war übrigens der einzige Supermarkt, der Wechselgeld in Form von Rand rausgab und keine Lollis oder Kaugummis.
Da wir keinen gescheiten Camp site fanden, beschlossen wir im Twin River Inn zu nächtigen, was für eine Nacht durchaus ok war.
Dort war unsere erste Amtshandlung, unseren Kühlschrank und den Rest zu kontrollieren. Im Kühlschrank war alles heile geblieben. Lediglich unsere 5 Liter Weinkartons hatten sich von ihrem Karton verabschiedet. Ausgelaufen war aber nix.
Teil 903. Juni 2013
Nach einem ausgiebigen Frühstück setzten wir unsere Fahrt Richtung Mana Pools National Park fort.
Die Landschaft scheint sehr fruchtbar zu sein, man sieht viele Felder, die sogar mit Traktoren bearbeitet werden. Da dies auch die Strecke nach Chirundu ist, waren dementsprechend auch sehr viele LKWs unterwegs.
In der Ebene war das kein Problem, da sie genauso schnell unterwegs waren wie wir. Aber je weiter wir uns Makuti näherten, um so bergiger wurde die Landschaft, und die LKWs quälten sich hinauf.
Die Berge sind hier dicht bewaldet, und man hat immer wieder spektakuläre Ausblicke in das Tal.
Einige Kilometer hinter Makuti erreicht man Marongora. Hier ist das Park and Wildlife Office, wo man registriert wird, und sich bis 16 Uhr das Permit für Mana Pools geholt haben muss.
Nach Marongora windet sich die gut ausgebaute Teerstrasse in Serpentinen steil das Escarpment hinunter, und bot eine grandiose Aussicht in das diesige Zambezi tal. War es von der Temperatur her in den Bergen noch angenehm, wurde es, je weiter wir bergab fuhren, immer heisser.
Nach ca. 6km zweigt rechts die Piste zum N.P. ab, wo ein Schlagbaum ist, und das Permit kontrolliert wird.
Auf den nächsten 30km geht es auf knallharter Wellblechpiste Richtung Nyakasikana Gate, wo das Permit erneut kontrolliert wird.

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Wir probierten alle möglichen Geschwindigkeiten aus,….50, 70,….entschieden uns dann aber für satte 30km/h, wir wollten ja heile ankommen, und waren nicht in Eile. Man versicherte uns, dass die Strecke besser wird…….was sie dann auch für ca. 10 km war. Dann kam wieder übelstes Wellblech, bis wir uns dem Zambezi näherten und schließlich das Nyamepi Camp erreichten.
Da ausser uns nur noch zwei südafrikanische Angler mit ihrem Guide den grossen Platz
„ bevölkerten“, hatten wir freie Auswahl. Wir entschieden uns für Platz Nummer 18,( 20$ p.P. ) der für die nächsten vier Tage unser zu Hause sein sollte.
Wir kauften noch einen Vorrat an Feuerholz, und bekamen noch einen grossen gelben Plastiksack in die Hand gedrückt, da man seinen Müll mit aus dem Park heraus nehmen muss.
Unser Platz lag unter zwei riesigen Leberwurstbäumen, die uns den ganzen Tag ausreichend Schatten boten.

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Und der Blick auf den Zambezi wurde auch in den nächsten Tagen durch niemanden gestört.

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Die ersten Besucher stellten sich dann auch sofort ein…….

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Die drei Platzbüffel vom Nyamepi Camp
Sie schauten fast täglich vorbei und hielten sich immer mit ausreichendem Abstand in unserer Nähe auf.
Und natürlich diese Besucher, die ständig auf Diebesgut aus waren.

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Teil 1004. Juni 2013
Die Tage in Mana Pools verbrachten wir mit morgendlichen und nachmittäglichen Gamedrives .
Gesehen haben wir viel Wild,…..Elefanten, Löwen, Elan, Büffel, Wasserböcke, Zebras, Hippos und Krokodile. Wildhunde haben wir leider keine gesehen.
Unserer liebster Aufenthaltsort war immer der Long Pool, wo wir an einem Abend auf dem gegenüberliegenden Ufer 48 Krokodile nebeneinander sahen. Leider war es schon zu spät, um brauchbare Fotos zu machen. Am nächsten Tag waren wir früher da, und sahen nur ein Krokodil.
Zweitschönster Ort war Mana Mouth.

Es folgen nun einige Fotos in loser Reihenfolge

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am Mana Mouth

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und noch mal unsere Eierdiebe..........

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lieb hatte ich die kleinen Kerle trotzdem, da sie so pfiffig waren, und uns immer wieder überlistet hatten.......
morgen kommen noch weitere Fotos.
Teil 1105. Juni 2013
Am Long Pool

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Abseits vom Zambezi Ufer

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Blick von den Mucheni Camps

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Fazit Mana Pools Park:
Der Park besticht durch seine abwechslungsreichen Landschaften.
An den Ufern haben sich viele Sandbänke gebildet. An der gesamten Uferregion stehen riesige, uralte Anabäume und Leberwurstbäume, die angenehmen Schatten spenden.
Weiter entfernt vom Zambezi wird die Landschaft zunehmend trockener und sandiger. Hier wachsen nur noch Mopanebüsche und vereinzelnde Baobabs.
Wir haben uns auch fast sämtliche Privat Camps angeschaut, die allesamt nicht belegt waren.
Das schönste davon fanden wir das sogenannte BBC Camp.

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Die Hauptpisten im Park sind grossteils befestigt und gut ausgeschildert.
Trotz der enormen Hitze Mitte November ( morgens über 40 Grad im Schatten, nachts keine nennenswerte Abkühlung ) ist für mich Mana Pools mit einer der schönsten Parks, die wir bislang besucht haben.
Teil 1206. Juni 2013
Schweren Herzens verabschiedeten wir uns nach vier Tagen vom Mana Pools Park.
Wir waren schon ca. 20 km ausserhalb des Parks, als eine große Büffelherde panikartig über die Piste stürmte. Zwei fielen hin, der Rest trampelte darüber hinweg, und alles verschwand im Staub.

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Was die Panik ausgelöst hatte ließ sich nicht ergründen.
Wir waren jedenfalls froh, auf Grund der Wellblechpiste nur langsam unterwegs gewesen zu sein, sodaß wir rechtzeitig bremsen konnten. Und die zwei gestrauchelten sind auch wieder heile aufgestanden.
Unser Weg führte uns zurück nach Makuti, und von da aus direkt nach Kariba.
Die Strecke durch die grünen Bergwälder war angenehm „ kühl“, in Kariba wurden wir von der Hitze wieder eingeholt.
Wir suchten das Warthog Camp auf, was aber durch die kahlen Bäumchen kaum Schatten bot.
Aber die urige Bar verführte uns dazu, ein kaltes Bier dort zu trinken.
Schnell waren wir uns einig, dass wir mal wieder eine Aircondition verdient hätten.
Also fuhren wir kurz um ins Cutty Sark Hotel und mieteten uns für zwei Tage dort ein.
Das Hotel liegt etwas erhöht direkt am Karibasee, es hat bestimmt schon bessere Tage gesehen, aber es strahlt noch immer den Charme vergangener Tage aus.
Auf der großen Terrasse an der Bar, oder der noch größeren Frühstücks – und Diner Terrasse ließ es sich prima aushalten.
Ferner verfügt das Hotel über einen sehr großen Pool, wo man es stundenlang drin aushielt, ohne zu frieren. Kein Wunder, bei ca 36 Grad Wassertemperatur.
Richtig toll war dann auch das Abendessen. Hier haben wir das erste Mal die kleinen Kapentafische , eine vielleicht 4 cm große Sardinenart, gegessen. Die waren soooo lecker, ich hätte mich da rein setzten können…..@ picco,…..siehste mich drin sitzen ?????...:)
So verbrachten wir die zwei Tage mit faulenzen, erkundeten Kariba und füllten unsere Vorräte wieder auf.

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Kariba ist sehr weitläufig angelegt, und es ist schon schön, den kurvigen Lake Drive durch die Berge zu fahren, und die Aussicht zu geniessen.

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Natürlich haben wir auch die Staumauer besucht.

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Man muss am Imigration die Pässe abgeben, bekommt dort einen kleinen Passierschein, und darf über die Grenze bis zum Parkplatz fahren.
Teil 1307. Juni 2013
Nach dem Frühstück verließen wir Kariba, deckten uns im Supermarkt, der ca 8 km ausserhalb Richtung Makuti liegt, mit dem Nötigsten ein, und suchten die kleine Querverbindung durch die Berge die dann auf die Strecke Karoi – Binga mündet.

DANKE Erika, für diesen Tipp!!!!

Ich kann nur sagen, die Straße führt durch eine wunderschöne Landschaft.
Die ersten Kilometer fährt man an unspektakulären Strommasten entlang, immer auf die Berge zu. Dann beginnt die Landschaft sich zu ändern, durch dichten Wald ging es stetig bergauf.

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Die betonierte Furt des Nyaodza River

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Wir sahen keine Tiere, aber die Anzahl der Elefantenhaufen ließ vermuten, dass es derer viele hier gibt.
Zwischendurch immer wieder ein Blick auf den Kariba See.
Die Strecke war teilweise etwas ausgewaschen und wurde steiniger, war aber gut zu fahren. Trotzdem hörten wir irgendwann ein Klappern vorne unter dem Auto. Der Stabilisator, der vorne rechts zum Reifen führt war abgebrochen. Da wir zum flicken nix dabei hatten, setzten wir unsere Fahrt erstmal fort.
Der Weg schlängelt sich mittlererweile in Serpentinen auf eine Passhöhe von ca. 1000 Metern. Kurz vor dem Pass blockiert ein liegen gebliebener Kleinlaster unsere Weiterfahrt. Man beschwört uns, aussen ( am Abgrund ) entlang vorbei fahren zu können. Das erschien uns aber für unseren Wagen zu eng, und die Befestigung am Abgrund, auf der wir hätten fahren müssen, zu bröckelig. So versuchten wir es in leichter Schräglage an der Bergseite entlang durch dichtes Gebüsch. Es war Millimeterarbeit, aber geschafft. Diese Szenerie hab ich auch nur gefilmt, und leider keine Foto. Ich weiß nicht, wie lange die Männer dort schon fest saßen, denn sie fragten nach Wasser.
Wir ließen ihnen einen 5 Literkanister da und setzten unsere Fahrt mit scheppernden Geräuschen unter dem Auto fort.
Der Weg führt uns nun bergab, irgendwann verlassen wir die Charara Safari Area, und wir fahren an den ersten Dörfern vorbei, durch fruchtbare Gegend mit Baumwoll – und Erdnussfeldern. Überall begegnen uns freundlich winkende Menschen.
Leider haben wir auf dieser wirklich traumhaft schönen Strecke kaum Fotos gemacht, da wir ständig mit diesem Geräusch unterm Auto beschäftigt waren….:(
Dann erreichen wir die Straße Karoi – Binga,….. und augenblicklich geht das Geröttel auf der Wellblechpiste wieder los, was wir so gar nicht vermisst hatten.
Gute 20 km weiter erreichten wir am späten Nachmittag das Sanyati Bridge Camp.
Die Einfahrt ist gut 100 Meter vor der Brücke über den Sanyati rechts rein. Das Camp existiert als solches nicht mehr, es gibt auch kein Wasser. Aber, man wird sofort von dem Platzwart freundlich empfangen und mit Feuerholz versorgt.
Hier fanden wir dann auch Draht herum liegen, und konnten endlich die klappernde Stange fixieren.
Es gibt auch noch einige Hütten dort, die uns in der spät nachmittaglichen Hitze Kühlung versprachen. Da der Boden für unser Bodenzelt recht steinig war, bauten wir darin unser Zelt auf….

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Was sich im nachherein aber als Fehler erwies.
In der Nacht staute sich die Wärme in der Hütte, während es sich draussen angenehm abgekühlt hatte.
Aber aus Fehlern wird man immer klüger……
Teil 1409. Juni 2013
Nach einer fast schlaflosen Nacht wegen der Wärme in der Hütte brachen wir frühzeitig in Richtung Matusadonna Park auf.
Nach etwa 70km sahen wir das Schild .

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Da ich gerade hinterm Lenkrad saß, fuhr ich einfach weiter. Normalerweise fährt Josef die schwierigen Allradstrecken.
Die ersten Kilometer waren normale Piste. Dann kamen aber die ersten steinigen Kletterpartien rauf und runter.

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Auf meinen fragenden Seitenblick, ob nun Fahrerwechsel,....... 😐 , meinte mein Mann nur,……fahr man….
Und das tat ich dann auch. So kam es, dass ich die gesamten gut 80km bis zum Tashinga Camp selbst gefahren bin. Es war anstrengend für mich, aber als guter Beifahrer weiß man ja, wie es geht. Als ich dann auch noch Lob erhielt, diese Strecke gemeistert zu haben, schwoll meine Brust vor Stolz an. ……..picco , guck da jetzt bitte nicht so genau hin…... 🤢 …….Auch wenn wir dafür 4 ½ Stunden gebraucht hatten.

Beim Einchecken im Office sahen wir, dass die letzten Besucher vor rund 4 Wochen hier waren. Also hatten wir wieder freie Platzwahl.

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Unsere Ankunft begossen wir erst einmal mit einem kalten Bier. Es war mal wieder mörderisch heiß am Karibasee.

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Die Luft war vor Hitze am Flimmern, deshalb ist das Foto so unscharf

Die restlichen Stunden verbrachten wir mehr oder weniger auf unseren Stühlchen im Schatten, und waren froh, als die Sonne endlich unterging.
Aber dann erwachten unsere Lebensgeister wieder, beim Anblick dieses grandiosen Sonnenunterganges über dem See.

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So etwas Schönes hatten wir noch nicht gesehen. Selbst die Farbe des Wassers wechselte von blau zu gelb zu lila zu rot.

Ich war froh, dass wir den Sonnenuntergang am ersten Tag fotografiert hatten, am nächsten Tag war es gegen Abend bewölkt.
Da wir mit Sprit knapp bemessen waren ( außer im Kühlschrank ) konnten wir keine Touren innerhalb des Parks machen. Aber es wurde ja immer berichtet ,und ich hatte viele schöne Bilder davon im Forum gesehen, dass die Elefanten durchs Camp laufen und sich dort aufhalten. Also warteten wir……und warteten…….aber bei uns lief kein Elefant,…..bei uns lief gar nix. Ein Flusspferd, was kurz mal auftauchte war schon ne Abwechslung......und wir freuten uns über einen kleinen Vogel.

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Also beschloss ich, Hitze hin oder her, ein Bierbrot zu backen. ……was vor der Glut des Feuers schon ein Erlebnis der besonderen Art war. Aber es gelang gut.

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Am späten Nachmittag kam dann, wie versprochen, unser Attendant, und brachte uns einen großen Bream, einen leckerer Süßwasserfisch. Er nahm ihn sogar für uns aus und entschuppte ihn.

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So stand einem leckeren Grillabend nichts mehr im Weg……. Lecker Fisch mit selbstgebackenem Brot…….

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Der Tisch war ein gedeckt,…….. der Fisch war gar,………. nur das Brot war weg……….. Im Dunkeln sahen wir noch Paviane davon rennen, die wir den ganzen Tag noch nicht gesehen hatten, und die um diese Uhrzeit normalerweise schon auf ihren Schlafbäumen hätten sitzen müssen.
Nun gab es den Fisch mit gubbeligen Weißbrot, was wir auf der Restglut noch etwas getoastet haben.
Tja,….das ist Afrika.
Abends kam dann doch tatsächlich noch ein Elefant, der aber nach zwei Minuten wieder verschwand.
Wir hatten geplant, drei Tage hier zu sein. Da wir aber keine Lust hatten, noch einen weiteren Tag in der Hitze tatenlos auf unseren Stühlen zu hocken, beschlossen wir, am nächsten Morgen weiter zu fahren.
Teil 1511. Juni 2013
Am nächsten Morgen

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packten wir geruhsam alles zusammen und starteten nach leider nur zwei Tagen Matusadonna

in Richtung Viktoria Falls.
Dunkle Wolken brauten sich am Himmel zusammen, und wir hofften, ohne Regen die Hauptstraße wieder zu erreichen.
Dort angekommen bewegten wir uns mit den üblichen 40 km/h Richtung Binga.
Wir hatten den Gebirgszug der Chizarira Berge hinter uns gelassen, als unser Auto ca. 20 km vor der Teerstraße nach Binga beschloss, den Motor abzustellen.
Da die Tankanzeige nie sehr genau war, gingen wir davon aus, dass wir keinen Sprit mehr hatten, obwohl das rote Warnlämpchen noch nicht aufgeleuchtet hat.
Da standen wir nun, in idyllischer Landschaft direkt vor einer kleinen Brücke.
Als guter Beifahrer blieb mir nicht verborgen, dass gut 3 km vorher ein Landcruiser am Straßenrand geparkt hatte.
Also beschlossen wir, dass Josef beim Auto blieb, und ich zurück laufe, um bei dem Landcruiserfahrer um Hilfe zu fragen. Der Landcruiser entpuppte sich als Fahrzeug eines Straßenbaucamps. Die Leute waren sofort sehr hilfsbereit, um mich nach Binga zu fahren, um Sprit zu holen, um mich am nächsten Tag zurück zu fahren.
Nachdem ich ihnen erklärt hatte, dass ich nicht mit ihnen dort übernachten werde, und mein Mann an der Brücke mit unserem Auto steht, fuhren wir erst einmal gemeinsam dort hin.
Da war mittlererweile ein mit Leuten vollbeladener Kleinlaster angekommen, die tatsächlich einen Kanister Benzin dabei hatten. Sie verlangten zwar den doppelten Benzinpreis, aber wir willigten ein.
Was blieb uns auch anderes übrig. …………….So mühten sich etliche hilfsbereite Leute, mit Schraubenziehern und abgeschnittenen Colaflaschen das Benzin bei uns einzufüllen.

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Wir verabschiedeten uns herzlich,………aber unser Auto sprang trotzdem nicht an…
Gott sei Dank blieb aus Neugier der Landcruiserfahrer noch bei uns.
Für ein kleines Endgeld erklärte er sich bereit, uns bis zur asphaltierten Hauptstraße abzuschleppen, wo wir dann Handyempfang hätten.
Da kam uns dann T.Jay von der Masumu River Lodge wieder in den Sinn…….“ Handynummer, falls wir mal Hilfe brauchen „……
Die Abschleppfahrt war abenteuerlich,…….ohne Motor und entsprechender Bremsleistung hingen wir am Abschleppseil, und wurden mit 70 km/h über die ausgewaschene Wellblechpiste gezogen.

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Aber, sonst würde ich hier nicht schreiben, haben wir die 20km lange Fahrt überstanden.
Der Empfang mit dem Handy zur Masumu Lodge war hervorragend, T.Jay erinnerte sich sofort an uns, und war innerhalb einer Stunde da, um uns die letzten 20 km zur Lodge abzuschleppen

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Teil 1612. Juni 2013
Da waren wir nun wieder in der Masumu Lodge, wenn auch ungeplant, und bezogen den gleichen Bungalow. Gut, dass wir noch Reservetage hatten.
T.Jay versprach, am nächsten Morgen einen Mechaniker zu holen, zu dem er viel Vertrauen hatte,…………..na, …wir sowieso.
Gegen 10 Uhr hat er dann den Mechaniker aus Binga abgeholt. Dieser diagnostizierte bei unserem Wagen, dass es an der Benzinpumpe läge. Tja, aber die Pumpe ist im Tank….:(
Alles kein Problem,…nach mehreren Telefonaten wurde selbst in Binga eine Benzinpumpe aufgetrieben. Nach einem Telefonat unsererseits mit dem Autovermieter wurde grünes Licht gegeben, die Pumpe einbauen zu lassen.
Was jetzt folgte, war Afrika pur.
T.Jay fuhr mit dem Mechaniker erneut nach Binga, holten die Pumpe, und brachten zusätzlich noch einen Autoelektriker mit.
Diese beiden entrollten nun ihr Werkzeugmäppchen, in dem sich einige Schraubschlüssel befanden, legten sich unter das Auto,….NEEEE, hochgebockt werden braucht der Wagen nicht…., und begannen, den Tank auszubauen. Sie förderten unzählige Schrauben und Kabel zutage. Wir hofften nur, dass sie auch wissen, wo alles wieder hin gehört.
Als sie dann auch noch die gesamte Kardanwelle neben das Auto legten, verabschiedeten wir uns, um ein Bier zu trinken.
Gegen Abend wurden wir geholt, um das Auto zu starten……..und….es sprang an….:))))
Es ist schon erstaunlich, mit welchen einfachen Mitteln und Werkzeugen diese Leute Reparaturen durchführen. Zwar ging nun der rechte Blinker nicht mehr, und die Tankanzeige zeigte immer voll an, aber es ist kein Schräubchen übrig geblieben, und das Auto fuhr.
Wir bedankten uns, zahlten die Rechnung, und luden die beiden noch auf die Terrasse unseres Bungalows ein, da sie noch nie in einer Lodge gewesen seien, und sowas gerne mal sehen wollten.
Teil 1712. Juni 2013
Am nächste Morgen frühstückten wir gemütlich, und machten uns nach einer herzlichen Verabschiedung auf den Weg nach Viktoria Falls.
Es fing leicht an zu tröpfeln als wir losfuhren. Als wir uns auf die Berge zu bewegten, sahen wir zu unserer Rechten eine bedrohliche rabenschwarze Gewitterfront. Mal fuhren wir direkt auf sie zu, mal davon weg, es wechselte mit jeder Kurve.
Aber dann gab es kein zurück mehr, die Straße führte mitten in die Front hinein.
Und dann öffneten sich die Schleusen. Da wir kaum etwas sehen konnten fuhren wir nur 40km/h. Innerhalb Minuten verwandelte sich die vorherige Wüstengegend in eine Seenlandschaft. In den Bergen kam das Wasser die Hügel heruntergeschossen und riss Schlamm und allerlei Geröll mit sich.
Wir waren jedenfalls froh, Asphalt unter den Rädern zu haben.
So schnell der Regen begonnen hatte, hörte er dann auch wieder auf.
Auf der Strecke hatten wir drei Polizeikontrollen.
Die erste wollte unser TIP ( Temporary Import Permit ) sehen, die zweite wollte den Feuerlöscher sehen, und prüfte ihn eingehend, die dritte wies uns darauf hin, dass die roten Reflektoren hinten am Auto bei einem Pick Up durchgehend sein müssen. Waren unsere aber nicht. …Das hieß Strafe zahlen…..20 US$.
Der Strafzettel war schneller ausgefüllt, als das ich erklären konnte, dass wir nur noch 3 Dollar Bargeld hatten. Nach kurzer Beratung, mittlererweile waren bestimmt zehn Beamte bei uns zusammen gekommen, war man sich einig, dass wir auch in Rand zahlen könnten. Die Umrechnungssumme wurde schnell mit Kopfrechnen gelöst…….nur , dass wir auch keine Rand hatten. So hatte ich noch Namibia Dollar im Angebot, die aber ihrerseits abgelehnt wurden. Die Konfusion war nun perfekt. Ich bot ihnen noch einmal unsere letzten drei US Dollar an, der Herr meinte aber, er kann und darf keinen Strafzettel über drei Dollar ausstellen, uneinig war man sich auch, was mit dem bereits geschriebenen Strafzettel nebst Durchschlag über die 20 US$ geschehen soll.
Schließlich entschied man sich nach langer Beratung, dass wir fahren dürften, ohne zu bezahlen, aber mit dem Hinweis, dass vor Vic Falls noch eine Polizeikontrolle käme.
Die kam dann auch noch, aber dieses Mal lag der Schwerpunkt der Kontrolle bei der Fahrzeugbeleuchtung.
Alles war ok,….ABER, wo ist denn die Nummernschildbeleuchtung????.......HÄÄHHH, na, überm Nummernschild…..AAAAHHHH, ok, …dann gute Fahrt.


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Und so erreichten wir endlich Vic Falls……
Teil 1814. Juni 2013
Der Himmel über Viktoria Falls zeigte sich bewölkt. Den Pfützen nach zu urteilen hatte es auch hier geregnet,…….UND es hatte sich merklich abgekühlt. Wir hatten nur noch 25 Grad,…. und wir fingen an zu frieren und zogen unsere Fleecejacken an.
Man gewöhnt sich wohl doch an die Hitze.
Ich hatte mir immer schon mal gewünscht, im Viktoria Falls Hotel abzusteigen, und dass taten wir auch und quartierten uns für zwei Nächte dort ein.

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Ich weiß, es ist völlig dekadent, in so einem armen Land in so einem teuren Hotel abzusteigen. Aber wir taten es trotzdem und verdrängten den Gedanken an Armut für zwei Tage.
Kaum bezogen wir unsere Zimmer, fing es wieder an zu regnen. Es hörte auch nicht mehr auf, und auch die ganze Nacht regnete es. So nutzen wir die Gelegenheit, das Hotel zu erkunden.

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Das Hotel gleicht in jedem Gang, in jedem Raum fast einem Museum,…….mit den alten Landkarten, den alten Fotografien , mit den ganzen Karikaturen und den Möbeln.
Das Schöne an dem Hotel war, dass man nicht völlig chic durch die Gegend laufen musste, was die meisten natürlich taten, sondern einfach, wie man sich wohl fühlt. Ich fiel da sicher etwas aus dem Rahmen…... 😊 🙄
Teil 1914. Juni 2013
Da wir die Vic Falls schon vier Mal gesehen hatten, war der verregnete Tag nicht schlimm.
Am nächsten Vormittag beschlossen wir, den Zambezi National Park zu erkunden.
Die Landschaft war sehr schön, der Weg führte oft direkt am Fluß entlang.

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Wir klapperten alle Camp sites im Park ab, und auch die Bush Camps, die alle sehr schön am Fluß liegen, aber sicher schon bessere Zeiten gesehen haben.

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Leider haben wir im gesamten Park nicht ein einziges Tier gesehen, aber die Landschaft war sehr schön.
Gegen nachmittag zeigte sich dann auch mal wieder die Sonne, sodaß wir beschlossen, doch nochmal die Vic Falls zu besuchen. Was auch zum 5. Mal immer noch ein Erlebnis war.

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Anschließend genossen wir noch den Pool

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und verbrachten unseren Sundowner am . Zambezi Drive.
Abends genossen wir das riesige Buffet, wo noch Tanzaufführungen stattfanden.
Nicht jedermanns Sache, aber die Kostüme und die Masken waren schon sensationall.

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Teil 2016. Juni 2013
Nach recht schönen Tagen in Viktoria Falls fuhren wir auf direktem Weg nach Kazungula , um dort die Grenze nach Botswana zu passieren.
Das Procedere der Grenzformalitäten war in einer halben Stunde erledigt.
Wir fuhren erst nach Kasane rein, um unsere Lebensmittel aufzufrischen.
Danach fuhren wir zum Senyati Camp.
Da wir die einzigen Gäste dort waren, konnten wir uns den Platz aussuchen.
Durch unser Forum hatte ich schon sehr oft über die tollen Elefantenbegegnungen hier gelesen.
Deshalb wollten wir hier drei Tage bleiben.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten,

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gingen wir , wie immer zur Bar, um ein Bierchen zu trinken. Hier erfuhren wir dann, dass seit einer Woche kein Elefant mehr vorbei geschaut hatte.
Na ja, das konnte sich ja noch ändern.
Wir harrten den Nachmittag am Zelt und am Wasserloch aus, aber es tat sich nichts. So beguckten wir die vielen Marabus und irgendwelche Raubvögel, die im Aufwind ihre Kreise drehten,……was auch ein toller Anblick war,….. wie die großen Marabus so elegant durch die Luft segeln, ohne Flügelschlag, und sich immer höher schrauben.

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Der Nachmittag verging ereignislos, und abends grillten wir lecker….

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Da am nächsten Morgen das Wasserloch immer noch verwaist war, beschlossen wir nach Kasane und zur Chobe River Front zu fahren. Da hatten wir ja bislang immer Elefanten gesehen.
Nach dem Parkeintritt nahmen wir die erste Abzweigung direkt zum Fluß. Dort sahen wir sofort einige Hippos und Wasserböcke. Der Gamedrive fing schon vielversprechend an.

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Dieser sah nicht sehr glücklich aus……

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Doch je weiter wir uns auf Serondella zubewegten, desto verlassener wurde die Gegend. Wo sich in den Jahren vorher hunderte Elefanten tummelten, am Spätnachmittag den Fluß überquerten, war gähnende Leere .
Keine Elis, keine Zebras oder Büffel. Die Riverfront zeigte sich völlig tierlos . Da freuten wir uns über ein paar Impalas auf dem Rückweg.

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Und über diese kleinen Kerle

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So eine Leere hatten wir hier noch nie erlebt, wo wir doch immer Ende November/Dezember hier waren. Man sah am späten Nachmittag gegen 16 Uhr auch kein Boot mehr auf dem Wasser, …wo man sonst doch immer den Eindruck hatte, sich bei Tiersichtung gegenseitig über den Haufen zu fahren.
Auch während unserer Fahrt durch den Park begegneten wir keinem anderen Auto.
Also fuhren wir etwas enttäuscht zurück ins Senyati Camp

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