hattet Ihr ein Glück. Wir sind auf Camp Kwando gelandet, weil die andere Anlaufstelle komplett unter Wasser stand. Die Boat-Cruise war ausgebucht...somit haben wir einen Relax-Tag dort eingelegt. Zudem war die CampSite fully booked....nicht der Burner....somit Congrats für die schöne Zeit dort...freue mich auf die Fortsetzung...
uns hat letztes Jahr das Camp Kwando auch sehr gut gefallen, es ist einfach wunderschön zum Entspannen. Bin schon ganz gespannt wie es euch im Ngepi Camp gefallen hat, deshalb schnell weiter schreiben 😉 Es ist ein toller Reisebericht mit wunderschönen Bildern!!!
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201204. März 2013 · #103
@ Fleur - Schade, dass Ihr im Camp Kwando so ein Pech hattet 🙁 Wenn's voll ist, gefällt es uns auch so überhaupt gar nicht, aber das weiß man vorher ja nie so genau. Ich sag dann schon mal: da müssen wir noch mal hin, da hab ich noch ne Rechnung offen 😉 (kann aber auch in die Buxe gehen) @ Kathy - es geht sofort weiter 😄 @ all - sorry, ich hab's am WE irgendwie nicht geschafft 😊
07. Juni 2011
Von Kongola (Camp Kwando) nach Diwundu (Ngepi) - ca. 235 km *************************************************** Aaaahhh, richtig gut geschlafen. Die Pumpe vom Pool wurde auch abgeschaltet, so dass wir sagen können: so ruhig war’s schon lange nicht mehr. Gemütlich lassen wir den Morgen angehen, wir haben es heute ja nicht wirklich weit. Gegen 8.15h zahlen wir die Zeche, lassen uns dabei von Riaan den schönsten Weg Richtung Etosha zeigen (wow, da bräuchten wir noch ne Woche zusätzlich 😗 ) und amüsieren uns köstlich über den kleinen, roten Kater, der soeben eine Maus “erspielt“ hat 😘 . Auch über Riaans Hund, der ja gestern bereits die Bootstour mitgemacht hat, müssen wir schmunzeln. Hat er doch heute Morgen die Ibise vom Rasen gejagt, mit einem Tempo, das wir ihm gar nicht zugetraut hätten 🙄
Hagedasch Ibis
musste ich aber erst mal "googeln" 🤪
Hmmm, der Abschied hier fällt uns fast ein bisschen schwer, haben wir uns doch richtig wohl gefühlt. Es war soooo nett, so unvermutet nett und wir sind froh, dem Tipp unserer südafrikanischen Nachbarn (Kubu Lodge) gefolgt zu sein. Und, was lernen wir daraus: es ist immer gut, sich mit anderen Reisenden auszutauschen, so bekommt man vielleicht das ein oder andere Juwel in die Finger. Um 8.30h fahren wir zunächst die 25km über die Gravelroad, halten aber kurz vor der Einmündung auf den Caprivi Highway an einem Craft Market und decken uns mit ein paar Souvis ein. Dann geht’s für die nächsten 200km über den Asphalt. Boäääh, ist das öde ! das gibt’s doch gar nicht. Dabei brauche wir nur gut 2 Stunden bis wir die Bagani Brücke über den Okavango erreichen, direkt dahinter abbiegen und wenig später auf dem Weg zu den Popa Falls sind. Beim Bezahlen des Eintrittsgeldes werden wir darauf hingewiesen, dass es sich hierbei eher um Rapids als um Falls handelt (um Enttäuschungen zu vermeiden). Außerdem hat das letzte Hochwasser ein wenig Schaden angerichtet, so dass wir statt der üblichen 90,-N$ nur je 20,-N$ zahlen brauchen. Wir laufen die paar Meter runter zum Wasser, finden den ein oder anderen Pfad, lassen uns aber von den riesigen Hippo-Spuren abschrecken 😣 und gehen zum Hauptstrom. Der Okavango ist schon ziemlich breit, die Rapids nicht besonders wild und leider kommt auch die Sonne von vorn, daher haken wir das ganze nach einer Stunde ab und fahren weiter nach Ngepi.
Die ganze Gegend hier ist noch ziemlich matschig, was auf das gerade zurück liegende Hochwasser zurück zu führen ist. Das Camp aber ist gut zu erreichen und wir sind begeistert. Voll die Öko-Kommune (hätte auch in NZL sein können), wird überall auf den Schutz der Erde hingewiesen, richtig witzig gemacht.
Wir können es uns nicht verkneifen, auf dem Dining Deck (ner Plattform über dem Okavango), nen Kudu-Burger zu essen (sehr lecker). Dabei genießen wir die Aussicht und beobachten, wie ein Schreiseeadler sich einen Fisch aus dem Okavango greift.
Danach beziehen wir unsere Campsite, müssen, nein möchten aber noch mal umziehen, da die uns zugewiesene Campsite Nr. 2 zu klein, zu dunkel und zu verwachsen ist, so dass wir das Dachzelt nicht richtig hoch bekommen - “kein Problem, dann geht Ihr einfach auf Nr. 3“. Fein, alles funzt und schon wenig später sitzen wir am Okavango und trinken Kaffee. O.K., wir könnten auch am Rhein oder an der Mosel sitzen 🤩 neee, wat schöööön.
das nenn ich mal ein "Thron" 😄
Jetzt wollen wir uns aber auch noch die, zum Okavango hin offenen, “Treehouses“ ansehen. Wow, nicht schlecht. Schlafwandeln wäre hier zwar nicht ratsam, da sich die offene Holzterrasse ohne Geländer direkt über dem Fluss befindet. Offene Dusche, eine Zinkwanne als Waschbecken, alles ziemlich klasse gemacht.
Zurück an unserer Campsite bewaffnen wir uns noch mal, nachdem wir nen Sundowner geschlürft haben, mit der Camera und gehen zum Aussichtsdeck. Hier gibt’s dann noch nen Gin-Tonic (Malaria Prophylaxe) und ein paar Bilder, leider aber nichts wirklich Spektakuläres.
nicht wirklich groß, sieht aber gefährlich aus 🤪
Um 18.30h schmeißen wir das Feuer an und eine knappe Stunde später gibt’s Beinscheibe vom Kudu (oder war’s Impala?)... jedenfalls ist’s nicht so der Hit, da ziemlich sehnig. Allerdings waren wir vorgewarnt, denn bei “Mario’s Meat Market“ kommt solches Fleisch nur für den Stew in den Topf 😣 Naja, der Versuch war’s wert und so bekommen heute die Crocs unsere Reste (und nicht zu knapp) und verschonen dafür uns 😗
Die Hippos am Flusses sind ziemlich laut, so dass wir das Gefühl haben, sie sitzen direkt neben uns, tatsächlich aber grasen sie auf der anderen Seite des Flusses und werden uns wohl in Ruhe schlafen lassen. Nach Ruhe hört es sich allerdings im Moment nicht an, denn die Zikaden sind so laut (es hätte auch ein CO-Melder sein können), dass man glaubt, an einem Tinnitus zu leiden. Komisch nur, dass Generator und Co. uns so richtig nerven, die hammerlauten Zikaden aber so gar nicht. Daher haben wir eine wunderbare, friedliche und angenehm milde Nacht... (das soll sich ab Morgen ändern)
Da der Tag ja zum Großteil nur aus Fahrerei (hä? nicht wirklich) Kaffee und Malaria-Propylaxe bestand und auch wenig Bildlastig war (ist ja so gar nicht meine Art 😗), nehm ich Euch gleich noch mit auf die Weiterfahrt...
es geht in den Etosha NP 🤩 und dann gibt's auch wieder viele Bilder 😊
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201204. März 2013 · #104
sooooo geht weiter 😄
08. Juni 2011
Von Diwundu (Ngepi) in den Etosha NP (Namutoni) – ca. 570 km ******************************************** Die Hippos haben ihr Gepruste eingestellt, die Zikaden ihren Lärm nicht 😣 gestört hat’s keinen. Wir stehen zeitig auf, frühstücken trotzdem noch gemütlich und packen ein. Gegen 8.00h bezahlen wir und wenig später sind wir auch schon auf dem Pad. Wir haben heute über 500km vor uns und nachdem wir gestern bei nur 200km schon vor Langeweile umgekommen sind, befürchten wir nichts Gutes.
Unser 1. Ziel ist Rundu, hier kaufen wir noch ein paar Lebensmittel und tanken schnell – hahaha, schnell geht hier gar nichts. Nimmt doch keine der Tankstellen hier unsere MasterCard. O.K. irgendwann geben wir auf und ziehen noch mal Bargeld und tanken bei Shell. Zwischendurch zieht uns immer wieder das afrikanische Leben in seinen Bann. Hier ist es wieder und wir sind fasziniert. Gegen 11.40h sind wir dann aber soweit und fahren weiter. Oder ist es 12h oder 10h ???, so langsam greift die namibische Zeit, da wir den Caprivi Stripp verlassen. Jetzt noch einen kurzen Stopp zum Elefanten-Kauf und weiter geht die Fahrt über den Asphalt.
also, ich hätte ja den ersten hier genommen 🤪 Axel wollte den aber nicht schleppen 😄
Kurz vor dem Abzweig auf die D3016 passieren wir zum letzten Mal einen Vet-Fence, müssen die Kühlbox öffnen, haben aber nichts von Interesse und können weiter.
Jetzt geht’s auf die Gravelroad und die ist, wie zu erwarten, prima zu fahren und so bereuen wir unsere Entscheidung nicht, den langweiligen Asphalt-Highway verlassen zu haben.
sieht nicht gut aus 😮 ist aber gut gegangen 😉
Für die knapp 200km bis Namutoni brauchen wir dennoch gute 3 Stunden. Wir sehen kaum eine Menschenseele, machen nen Picknick-Stopp direkt am Pad und passieren gegen 15.00h das Von Lidequist Gate 😉
Wir sind drin – im Etosha National Park. Wir fahren direkt mal nach Chudop, unserem Lieblingswasserloch vom letzten Jahr. Doch wir sind enttäuscht, es ist nicht viel los; ein paar Impalas und ein paar Perlhühner, sonst nichts. Naja, so'n bisschen was geht schon 😉
was geht den hier ab 🤪
Wir fahren noch Klein und Groß Okevi an und auch noch ein Stück den Pad Richtung Andoni raus, sehen aber nichts spektakuläres. Wir finden ein paar Geier und nen Schakal, die sich über die Reste eines Springbocks 😉 hermachen. Schade, zwei Stunden zuvor waren Löwen am Riss (erfahren wir später)
Wir sehen jede Menge Giraffen und mit schwindendem Licht immer mehr davon, richtig nett. Giraffen gehen halt immer (unser Spruch vom letzten Jahr).
Als die Sonne gegen 17.30h hinterm Horizont verschwindet, fahren wir ins Rastlager Namutoni und checken ein. Alles ganz relaxed (auch ohne Reservierung) im Gegensatz zur Temperatur, die sinkt schlagartig und aus unserem Grillen wird Wintergrillen. Wir halten, dick eingepackt, bis 20.30h durch und verkriechen uns dann im Dachzelt. Ich mit Mütze und Skiunterwäsche, nee, wat is dat kalt 🤢
Und wenn wir die Nacht überleben, dann geht's weiter im Etosha... ... beim nächsten Mal. Ich hoffe, Ihr seid dabei 😉
Hallo Claudia, Deine Fortsetzung passt mir auch ganz gut in den Kram. Bin die Woche Strohwitwer (hier sind schon wieder Schulferien) und so hab ich Deinen wunderschönen Bericht mal als Frühstückslektüre genossen. Danke dafür! Einen schönen Sonnentag Philipp
Guggu2'261 Beiträge · seit 201105. März 2013 · #108
Jaaaa, wurde wirklich Zeit! So lange Pausen mögen wir hier in "den Süden" nicht! 😄 😉 Ach, war das schön mit dir in den Caprivi, da haben wir doch die allerbesten Erinnerungen! 😁 Als wir von Muschara in Ngepi ankamen und unser Treehouse bezogen haben, hat Göga durch zusammengebissene Zähne geknurrt: "Wer zum Henker hat das ausgesucht?" 😈 Nun, das war meine Wenigkeit. 😗 Die Overlanders haben uns aber nicht gestört, das Essen ging so, aber deswegen waren wir auch nicht da. Die Bootstour und der Gamedrive in den Mahango war richtig schön. Am Ende der Reise war dann das Ngepi ziemlich oben auf unsere Rankingliste! Schön urig haben wir es empfunden. Von dort ging es in den Camp Kwando, was auch richtig toll war. 🙂 Das Mowana in Kasane dagegen war zwar luxuriös und hast du nicht gesehen, könnte aber überall auf der Welt stehen und hat mir nicht so´n Africafeeling vermittelt. Wenn schön wohnen und gut essen die Hauptkriterien für ein gelungenen Urlaub sein sollen, muss man Deutschland gar nicht erst verlassen. Bisschen Abenteuer und gemäßigter craziness darf´s schon sein. 🙄 😣 (sprach die Oberschisserin)
fotomatte2'513 Beiträge · seit 200905. März 2013 · #109
Hallo Claudia,
damit Du siehst,dass man ( ich ) Deinen Bericht nicht nur oberflächlich konsumiert,sondern auch studiert,möchte ich bei deinen Bildern vom Impala-Kill doch Bedenken anmelden und behaupten,dass das mal ein Springbock war. Beachte mal das Gehörn sowie den Wedel ( Schwanz ).
Ansonsten freue ich mich besonders über die vielen Vögel,besonders hat es mir der Marabu mit dem eingeklappten Fahrwerk angetan-das habe ich so noch nie gesehen.
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201205. März 2013 · #110
fotomatte schrieb:damit Du siehst,dass man ( ich ) Deinen Bericht nicht nur oberflächlich konsumiert,sondern auch studiert,möchte ich bei deinen Bildern vom Impala-Kill doch Bedenken anmelden und behaupten,dass das mal ein Springbock war. Beachte mal das Gehörn sowie den Wedel ( Schwanz )
Oh je Matthias, wie konnte das nur passieren 😗 a) um sicher zu stellen, dass Ihr (in dem Fall Du) aufpasst 🤪 (hat ja funktioniert) b) totaler Größenwahn (wollte erst Elefant schreiben, haber gedacht, das fällt zu sehr auf) 🤩 c) das Alter, da wird die Sehkraft schwächer und man (ich) sieht schon mal ein Impala, wo eigentlich nur ein Springbock ist 😉 und last but not least c) ich stand so unter Druck (s. Fleur & Guggu) da hab ich vor lauter Eile nicht aufgepasst 🤪 🤪 🤪 Aber ganz ehrlich, ich hab's verpeilt 😗 Du hast natürlich Recht, ich änder das gleich mal und sag lieben Dank, dass Du mich auf's richtige Pferd, ähh Bock gesetzt hast (hahaha)
@ Guggu & Fleur - Ihr Lieben, hetzt mich ja nicht so 😊 ich beeeeiiiiil mich ja so gut es geht Fleur, Du sitzt bestimmt schon auf gepackten Taschen, gell und möchtest, dass ich vorher noch fertig werde 😉 Guggu, ich hätt im Treehouse bestimmt mit Schwimmweste geschlafen 😗 das müssen wir aber auch irgendwann mal ausprobieren, die haben uns richtig gut gefallen @ Philipp & Franzicke - Danke für Eure netten Feedbacks
Die Fortsetzung kommt leider erst Morgen 😄 Liebe Grüße Claudia
casimodo4'528 Beiträge · seit 200705. März 2013 · #111
Hallo Claudia,
jetzt habe ich endlich einmal nachgelesen und habe mich köstlich amüsiert 😛
Nicht genug, denn kurz nachdem der Baboon unser Frühstück gecrashed hat und wir gerade mit der Beseitigung der Schäden (sprich: spülen) fertig sind, kackt uns doch tatsächlich eine Meerkatze auf den Tisch ! Das gibt’s doch gar nicht !!!
Ach was kann ich das gut nachfühlen. Die verbrecherischen Affenhorden sind schon ein übles Volk. Und wenn es ums Essen geht, da hört der Spaß definitiv auf 😠
Camp Kwando hat uns auch gut gefallen.
Interessieren würde mich die Graelroad zwischen Rundu und Etosha. War das die 3016 und die 3001 ? Dann würden wir die im September auch Mal als Alternative aussuchen.
Champagner8'673 Beiträge · seit 201005. März 2013 · #112
Also gut - wenn Matthias sich getraut hat, mach ich das auch (aber nur, weil mir deine Ausreden so super gut gefallen - ich freu mich schon drauf 🤪 😛 😄 )
Clax schrieb:
Für die knapp 200km bis Namutoni brauchen wir dennoch gute 3 Stunden. Wir sehen kaum eine Menschenseele, machen nen Picknick-Stopp direkt am Pad und passieren gegen 15.00h das Anderson Gate.
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201205. März 2013 · #113
Hallöchen Bele 😄
also a) die haben das Namenschild getauscht 😄 b) wieder mal, hab ich nen versteckten Test eingebaut 🤪 c) mir gehen die Ausreden aus 🙄 doch, eine hab ich noch... d) die Katze ist über die Tastatur gelaufen und hat 'Anderson' geschrieben 😄
Ihr macht misch feddisch 🤩 es ist natürlich das von Lidequist Gate 😗 Isch bin ja vielleicht ein Brain 🤪 Da sag ich doch mal lieben Dank für den Hinweis, bzw. den Tor-Öffner (hahaha)
@ Carsten ja es war die 3016 und die 3001, die ließ sich damals super fahren, würden wir immer wieder machen
Sooooo, ich muss jetzt noch ne kleine Änderung vornehmen Schönen Abend noch Claudia
Guggu2'261 Beiträge · seit 201106. März 2013 · #114
´nen Morgen Claudia, merkst wat.? Die Leute gucken echt nicht nur die Bilder an, sondern lesen akribisch was geschrieben wirdt. 🤩 Ich erinnere an meine vermeintliche Gottesanbeterin. Man darf hier wirklich nicht schludern - macht mir bissi Angst für eventuelles künftiges Geschreibsel. 😈 😵
Danke für den neuen Teil.
LG Guggu
@ Carsten. Wir sind auch die Gravel über Tsintsabis gefahren, Pad war super zu fahren. Wir haben noch den großen Baobab angeschaut, war gerade richtig für ein Päuschen.
aluschip88 Beiträge · seit 201206. März 2013 · #115
Hallo Claudia, bin dabei Deinen Bericht zu lesen. Ist schon eine schöne Gegend. Eure Erlebnisse sind auch top.Ich bin zur Zeit am planen Botswana 2014 Mai oder Juni. Die Temperaturangaben sind auch gut. Da kann man sich gut vorstellen was so ins Gepäck muss.Habt Ihr bei einem Reiseveranstalter die Campsites vorgebucht? Wir waren bisher in Südafrika und Namibia unterwegs, jedoch in Lodges. Aber bisher habe ich noch nichts passendes (viel zu teuer) in Botswana gefunden. Aber meine Frau ist noch gegen Camping.
Seiltanz39 Beiträge · seit 201206. März 2013 · #116
Hallo Claudia,
habe gerade einige Zeit damit verbracht deinen Bericht von vorn bis hinten zu lesen. Einfach wow 🤩 Und was für tolle Bilder. Der Flug über das Okavangodelta - Wahnsinn! Und auch die Bilder von der Chobe-Bootstour ganz toll, der Unterwassereli ist echt gut. Glaubst du eure Strecke wäre auch für 4x4 Neulinge zu meistern? Oder ist das ein zu direkter Einstieg?
Freue mich auf die noch fehlenden Tage.
Liebe Grüße Manuela
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201206. März 2013 · #117
Guggu schrieb: macht mir bissi Angst für eventuelles künftiges Geschreibsel. 😈 😵
ne ne Guggu, aus der Nummer kommst Du nicht raus 🤪 nächste Tour = nächster Bericht 🤩 😄 ist doch auch toll, zu sehen, dass der Bericht wirklich gelesen wird 😘
@ aluship - ich sag nur: Mütze, Schal und Handschuhe (und die Ski-Unterwäsche) nicht vergessen 🙄 Wir haben die Camps in den Botswana NP selber gebucht (bei Xomae, Kwalate und SKL), das war relativ entspannt und ging im Verhältnis reibungslos. Die Übernachtung in der Kubu-Lodge (in dem Fall Camping) hab ich auch per e-mail direkt gemacht (ohne Probleme) alle anderen Unterkünfte hatten wir bei dieser Tour gar nicht gebucht/reserviert (auch die im Etosha 😗 ) also, no worries. War aber allerdings alles "Camping" vielleicht guckst Du mal bei den vielen, super guten Reiseberichten hier im Forum, da findest Du bestimmt den ein oder anderen Lodge-Tip 😉
@ seiltanz - schön, dass Du mit zugestiegen bist, auch wenn die Reise sich dem Ende neigt. Deine Frage (Glaubst du eure Strecke wäre auch für 4x4 Neulinge zu meistern? Oder ist das ein zu direkter Einstieg?) kann ich nur mit einem 'Jein' beantworten 😉 Wir halten uns ja auch nicht für Profis 🤪 (nur Urlaubs 4x4 Fahrer) Wir finden immer eine gute Portion Respekt und gesunder Menschenverstand gehört einfach dazu und vielleicht auch mal umdrehen, wenn der Bauch 'nein' sagt. Zur Strecke im Moremi/Savuti kann ich auch nur sagen, dass sich da die Verhältnisse ständig ändern. Unsere Tour liegt ja schon fast zwei Jahre zurück und wir hatten relativ gute Verhältnisse und keine Probleme. O-Ton Axel: Abenteuer Afrika, festfahren kann man sich auch auf ner Campsite in den USA 😉
In diesem Sinn, viel Spaß bei der Planung
@ all - macht schon mal die Heizung an, es geht gleich weiter 🙄 🤢 😄
ClaxThemenstarter836 Beiträge · seit 201206. März 2013 · #118
nachdem (fast) alle Fehler entdeckt wurden… wag ich mal die Fortsetzung
** fertig ** sorry, dass es sooo lange gedauert hat 🤪 aber die viiiiiieelen Bilder 😗
09. Juni 2011
Etosha NP (wir bleiben in Namutoni) – Gamedrive – ca. 192 km Sag mal, haben immer nur wir so viel auf’m Tacho, am Ende eines Gamedrive Tages, oder schrauben da die kleinen Männeckes am Rädchen? Es ist uns immer wieder ein Rätsel 🙄 ******************************************** MINUS 3°C – isch geh kaputt !!! O.K. Frühstück fällt aus, bzw. wird verschoben. Dachzelt zusammenpacken geht auch nur mit Pausen, es ist sooooo kalt, dass die Finger wehtun. Ein Kaffee muss daher sein, dann fahren wir los –
ohne Worte 🤢
Game Drive am Morgen – 6.30h – Heizung an! Zuerst Richtung Andoni, vorbei an diversen Wasserstellen, aber ohne Ergebnis. Geier, ja; Löwen, nein - Schade.
Gegen 9.00h fahren wir zurück, entschließen uns aber um 10.15h noch die Runde um Fischers Pan zu machen. Gute Entscheidung, denn nur wenig später sieht Axel nen “Schakal“ auf der Pan, tatsächlich aber ist es ein Gepard. Zwar weit weg, aber einfach toll, ihn in freier Wildbahn zu sehen. Wir sind uns nicht schlüssig, evtl. hat “sie“ sogar ein Junges. Wenig später haut es uns aus den Socken: es sind 4 ! Denn als sie aufsteht, kommt Bewegung in die Sache und die kleinen trotten hinterher – zu niedlich.
leider viel zu weit weg, wollt' ich Euch aber nicht vorenthalten 😘
Da hat sich doch unsere Xtra Runde gelohnt und uns mal wieder gezeigt, dass man nicht unbedingt mit den Hühnern aufstehen muss (na ja, wir wären ja sonst eh erfroren 😣 ). Wir setzen unsere Fahrt um die Fishers Pan fort...
und nachdem wir Two Palms passiert haben, kommen immer mehr Tiere zum Vorschein (es ist ja auch wieder warm). Wir sehen Oryx, Sprinböcke, Gnus Zebras und gaaaanz viele Giraffen.
Auch sehen wir wieder unzählige Geier, aber leider keine Löwen o.ä. – trotzdem sind wir begeistert. Wow, unser Morning Drive hat ja bis Mittag gedauert, dafür steht unser Entschluss fest: wir bleiben noch ne Nacht (hoffentlich erfrieren wir dann nicht 🤢). So aber lassen wir es jetzt ruhig angehen, duschen erst mal und dann gibt’s Frühstück und Mittag in einem.
Gegen 14.00h sind wir wieder so weit, dass wir uns für den nachmittags Game Drive fertig machen. Erst aber geht’s in NWR Office und die Übernachtung klar machen: alles kein Problem. Dann fahren wir Richtung Kalkheuwel raus...
die üblichen Verdächtigen beim Gamedrive 😄
und staunen nicht schlecht: 4 Löwen ! Klar machen wir Fotos, klar liegen mind. 2 im Gebüsch 😣 Die allerdings machen sich wenig später, von einem Eli in die Flucht geschlagen, davon und auch die anderen beiden sind nach einer knappen halben Stunde im Unterholz verschwunden. Schade.
Wir fahren zur nächsten Wasserstelle – Ngobib. Dort halten sich 3 Elis, ein paar Kudus und Impalas auf.
Wir fahren schließlich über den Hauptpad zurück. Mann, schon wieder sooooo viele Giraffen, in schönem Abendlicht, einfach klasse.
Klein Namutoni ist das letzte Wasserloch für heute. Es gibt, als Sundowner, das letzte Savanna Dry und ein Bier – lecker. Es sind einige Giraffen, Kudus und Impalas am Wasserloch. Auch Perlhühner dürfen nicht fehlen. So stehen wir und gucken ihnen zu und genießen den Sonnenuntergang in unserem Rücken.
Nur auf die Rhinos warten wir vergeblich, daher machen wir uns nach Sonnenuntergang auf, zurück ins Camp. Dort angekommen, wird schnell das Dachzelt rausgeholt und anschließend gönnen wir uns einen verspäteten Sundowner (unser letzter Gin).
Währenddessen lodern bereits die Flammen. Heute kommt noch mal das Potje zum Einsatz und mit Hack, Kartoffeln, Möhren und Butternut wird’s wieder ein Traum. Die Temperaturen liegen heute um ca. 5°C über denen von Gestern, d.h. als wir nach 21.00h im Dachzelt verschwinden, hat es immer noch kuschelige 10°C Trotzdem bin ich froh, dass ich die lange Unterwäsche dabei habe 😗
Morgen wechseln wir den Standort... es geht nach Okaukuejo (warscheinlich aber erst am Freitag)
peter 081'927 Beiträge · seit 200806. März 2013 · #119
Hallo Claudia,
tolle Bilder, Danke. Wenn ich Dein Thermometer mit -2,8° sehe und dann dran denke, was wir vor 2 Wochen noch zwischen 30° und 44° weggeschwitzt haben, Wahnsinn, diese Gegensätze.
schöne Grüße Peter
Purzel405 Beiträge · seit 201106. März 2013 · #120
Hi Claudia,
jaaa, ich bin immer noch dabei, sooo ein schöner Bericht. Aber ganz ehrlich : Bei dieser Schw....kälte hätte mich niemand ins Zelt bekommen 😕 .Es reicht ja schon, wenn ich hier frieren muß. Aber gut, daß Deine Bilder keine Kälte abstrahlen 😄 . Ich stelle mir einfach vor, daß die Temperaturen um einiges höher sind. Dann sind die Fotos doppelt schön 😛 . Wir sind im November in Etosha. Da werden wir wahrscheinlich wegen der Hitze stöhnen 😐 . Liebe Grüße,
Purzel
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-)
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