auch wenn hier zur Zeit so viele, wirklich tolle Reiseberichte zu lesen sind, wollte ich mein Versprechen, unsere Tour von 2011 zum Besten zu geben, nicht auf die lange Bank schieben… (das Wetter schreit ja auch ein bisschen danach) 😗
Eure so tollen Reaktionen auf den Bericht von 2012 spornen mich zusätzlich an. Es macht richtig Spaß, das erlebte mit Euch zu teilen und so hoffe ich, Ihr seid auch dabei, wenn es heißt SCHOKOLADENWETTESSEN 😄
zum Titel: „Schokoladenwettessen“ kennt man vielleicht noch aus der Kindheit (gibt’s das heute noch?) Man würfelt, bis 6 Augen erscheinen, zieht dann Mütze, Schal und Handschuhe an und versucht dann mit Messer und Gabel an die Schokolade zu kommen, hat aber nur so lange Zeit, bis der nächste eine 6 würfelt. Für uns beschreibt diese Vorgehensweise eher den Zustand, in dem man sich in den frühen Morgenstunden, bei Temperaturen um die 0°C oder weniger, befindet 😣 Wir haben diesen Begriff bereits im Mai 2010 zwei Mal verwendet (in Aus und am FRC) und haben bei der Reiseplanung gedacht, dass es diesmal nicht schlimmer werden kann. Wir sollten eines besseren belehrt werden. Wenn auch, wir nicht jeden Morgen zum Schokoladenwettessen antreten mussten.
Prolog Nachdem wir 2010 die klassische (ich will alles sehen) Runde gemacht haben, so stand bereits am Ende dieser Reise fest: beim nächsten Mal geht’s Richtung Botswana und so stand die Tour relativ schnell fest: Unsere 2. Tour ins südliche Afrika vom 20. Mai bis zum 13. Juni 2011 mit den Nationalparks im nördlichen Botswana: Nxai Pan, Moremi, Savuti u. Chobe, einem Abstecher zu den Victoria Falls und zurück durch den Caprivi Strip bis in den Etosha NP.
Die Campsites der Nationalparks in Botswana hab ich ungefähr 6 Monate vor der Tour gebucht, was völlig problemlos ging. Den Aufenthalt in der Kubu Lodge haben wir ebenfalls vorher gebucht, da wir von dort eine geführte Tour zu den Victoria Fällen gemacht haben, bei allen anderen (inkl. Etosha) haben wir es einfach drauf ankommen lassen, ohne Probleme. Los ging es wieder mit einem 4x4 (diesmal Safari) und Dachzelt.
Ja und losgehen sollte es jetzt auch endlich mal (genug gequatscht)
Ich hoffe, Ihr habt Lust mitzureisen und seid dabei
Liebe Grüße Claudia
Teil 222. Jan. 2013
Dann fang ich mal an 😄
20./21.5.2011 von Frankfurt nach Windhoek u. bis Elisenheim 50 km **************************** Das erste Highlight gibt’s bereits beim Packen der Tasche. Finde ich in einer der Seitentaschen doch glatt 1000,-NA$ vom letzten Jahr - das lass ich mir gefallen 🤩
Die Reise beginnt, wie so oft, mit einer Verabschiedung an der S-Bahn. Wir besteigen in D’dorf den ICE, sind dann ziemlich pünktlich in Frankfurt und haben bereits um 17.00h eingecheckt. Wir hatten gute 40 kg zusammen und hätten noch mehr haben können, da seit Mai das Gewicht fürs Gepäck bei Air Namibia auf 23 kg p.P. hoch gesetzt wurde. Egal, wir haben alles dabei, was wir für die nächsten 3 Wochen brauchen.
Wir überbrücken die 3 Stunden bis zum Flug mit McD und Zeitung lesen (ja, Leute haben wir auch beguckt) und eh wir uns versehen, sitzen wir in der Maschine. Der Start ist ein wenig rumpelig, da sich Gewitterwolken auftürmen, die wir z.T. “umrunden“. Auch über Nordafrika und später über Angola ist’s diesmal etwas unruhig, wird aber ohne weitere Probleme bewältigt (nix verschüttet 🤪 ). Pünktlich setzt die Maschine in Windhoek auf und es ist kalt und dunkel - wie erwartet. Die Einreiseformalitäten gehen schnell über die Bühne. 60 Tage Aufenthalt steht nun im Pass, super, so lange würden wir gerne bleiben. Das Gepäck ist vollständig und so stehen wir wenig später in der Halle und werden von unserem Fahrer in Empfang genommen. Wir warten dennoch bis ca. 7.30h, bevor wir uns langsam auf den Weg zu ASCO machen (das nenn ich rauszögern). Wir sind gegen 8.30h da und können sofort unseren Hilux Safari in Empfang nehmen. Diesmal mit Automatik-Getriebe, daran muss Axel sich erst mal gewöhnen (hatten wir bisher noch nicht), aber hier bei ASCO sind alle total begeistert. Jetzt wird der Wagen noch mal gecheckt, die Papiere und das bestellte Sat-Phone übergeben. Eine zusätzliche Kiste und das angefragte Potje stehen auch für uns bereit, Super. Wir sind soweit...
Zuerst geht’s zum nahe gelegenen Pick’n Pay, dort kaufen wir so fast alles, was wir in den nächsten Wochen benötigen (Kleinigkeiten werden zwischendurch nachgekauft), dann fahren wir zu Carsten Möhle, unser Nüvi abholen (das hatten wir vorher so vereinbart). Wir haben ein nettes Gespräch und verabschieden uns wenig später… sehen uns in 3 Wochen wieder. Jetzt müssen wir aber noch mal zu ASCO, da unsere Bremsen derart quietschen (das ist nicht normal). Robbie macht eine Probefahrt und gibt alles: Gas geben und Vollbremsung in einem, das geht nur bei einem Automatik Getriebe (heute schon genickt). Und auch er findet, das hört sich nicht so gut an, die Bremsbeläge sind flackenneu, wie auch die Reifen, da ist was zu stramm eingestellt, also hoch auf den Bock und nachgucken.
Das ganze wird 2x wiederholt, bis alle zufrieden sind und wir dann gegen 13.00h vom Hof fahren. Gut, dass wir uns für den 1. Tag keine große Strecke vorgenommen haben, daher geht’s für uns jetzt nur bis nach Elisenheim. Nett gelegen, schöner Platz und nichts los. So können wir den restlichen Nachmittag erst mal den Wagen ausräumen und nach unserem Gusto umräumen. Zwischendurch gibt’s Kaffee und wir sitzen schön in der Sonne. Ein erstes Savanna darf natürlich auch nicht fehlen.
Holz bekommt man hier und so machen wir, nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, zum 1. Mal Feuer. Das ist auch nötig, denn es wird hier ziemlich kalt. Die Boerewors liegt auf der Glut (eh, Grillrost), dazu gibt es Gemüse und geröstetes Brot und der Wein wird entkorkt – soll heißen, der Verschluss des Weinkartons rausgepult 🤪 (Feinschmecker eben) Wir sitzen bis 20.30h draußen und genießen den sternenklaren Himmel.
Jaaaa, wir sind wieder hier und das ist einfach klasse. Dann aber, beschließen wir in unser Dachzelt zu krabbeln. Die erste “kuschelige“ Urlaubsnacht steht uns bevor.
Ob's morgen schon Schokoladenwettessen gibt??? Das erfahrt Ihr im nächsten Teil...
Liebe Grüße Claudia
Teil 322. Jan. 2013
einen hab ich noch 😄
22. Mai 2011
von Windhoek (Elisenheim) nach Grootfontein (Roy’s Restcamp) 488km 9.15h los - 16.00h Ankunft - 7 unspektakuläre Stunden (Fahrtag eben) ************************ Es war erwartungsgemäß kalt: 5,6°C. Dennoch verzichten wir nicht auf unser Frühstück. Schokoladenwettessen? Nicht ganz, heute wird noch keine 6 gewürfelt 🤪, daher bleiben Mütze, Schal und Handschuhe noch schön im Wagen.
nur beschlagen, nicht gefroren 😄
Relativ planmäßig kommen wir gegen 9.15h weg. Die B1 rauf ist ziemlich eintönig.
mein "Dr. House" am Steuer 😘
Über Okahandja quälen wir uns bis nach Otjiwarongo, dort kaufen wir im Spar noch mal ein paar Lebensmittel ein (das Brot ist bei Spar um Welten besser, als bei PnP), auch freuen wir uns über die “Fußballjungs“ und die Palmnuss-Verkäufer 😗 (klar besorgen wir welche). Danach verläuft der Rest der Fahrt relativ zügig, so dass wir gegen 15.00h in Grootfontein sind. Dort tanken wir zum 1. Mal und müssen feststellen, dass die Karre sich mal gerade 14 Liter weggehauen hat – lag wahrscheinlich daran, dass Axel nicht im sparsamsten Gang unterwegs war 😣 das muss besser werden.
Gegen 16.00h kommen wir an unserm heutigen Etappenziel, Roy’s Restcamp, an. Wir trinken erst mal nen Kaffee, bauen das Dachzelt auf und testen den Kompressor; wer weiß, wann wir den mal brauchen.
wo geht's hier wohl hin 😉
nett, aber viiiieel zu kalt 😵
Anschließend erkunden wir ein wenig das Camp (nette Chalets) und trinken uns an der Bar unseren 1. Rock Shandy 🤩
Der Urlaub kann beginnen, wir sind raus aus der Stadt und in der (fast) Einsamkeit. Als es bereits dunkel ist, werfen wir das Feuer an, so dass wenig später wieder mal eine Boerewors auf dem Grill liegt. Richtig nett und die Temperaturen sind wesentlich angenehmer, als gestern Abend. Bis 21.00h halten wir durch, dann geht’s ins Dachzelt… wir wissen ja: 21h ist des Farmers Mitternacht 😄
Morgen geht in die Nyae Nyae Conservancy, dann gibt’s auch mehr Bilder und auch ein kleines Filmchen, dass aber erst in den nächsten Tagen.
Ich freu mich auf Euch 😘
Liebe Grüße Claudia
Teil 423. Jan. 2013
Plötzlich und unerwartet bin ich heute Strohwitwe und bis ich einen Termin in meiner Lieblingsklinik in Seattle hab ist ja noch was Zeit…
Also, wenn Ihr Lust habt, bitte zusteigen, aber diesmal die Schwimmbrille und den Schnorchel nicht vergessen – es gibt Wasser.
23. Mai 2011
von Roy’s Restcamp über Tsumkwe nach Nyae-Nyae 299km bis Tsumkwe ca. 210 km in 3 Stunden, der Rest war cruisen ************************ Ab Morgen müssen wir mal früher raus! Es ist kurz vor 6.00h, aber schon so was von hell. Also raus aus den Federn, obwohl der Wecker noch nicht einmal geklingelt hat und ab, unter die Dusche. Bei 10°C, brrr kalt, aber herrlich, wenn auch etwas duster - so sieht man aber auch nicht, wer mit einem duscht 🤪. Wir frühstücken gemütlich, es gibt sogar Rühreier mit Speck.
O.K. den Deckel des “Super-Alu-Camping-Kochset“ könnte man jetzt gepflegt in die Tonne hauen, da hilft nur noch Stahlwolle 😣 (beim nächsten Mal nehmen wir ne Pfanne mit). Bis wir soweit sind ist es 8.30h und so fahren wir los. Praktischerweise geht direkt gegenüber von Roy’s Restcamp die C44 ab und bereits 22 Kilometer später sehen wir die ersten Giraffen, nee wat süß!
Die weitere Fahrt verläuft relativ unspektakulär, sogar am Vet-Fence werden wir durchgewunken.
leider ein bisschen unscharf 😐
Nach ca. 3 Stunden und 210km später sind wir in Tsumkwe, bezahlen (da deutsch) brav das Park Permit (ohne Quittung, na toll) und fahren dann in (eher um) die Nyae-Nyae Pan... und zum 1. Mal wird der 4x4 ausgepackt!
Die Strecke ist zum Üben prima. Zu sehen gibt’s viele Vögel, eine herrliche Landschaft und sogar Bat-eared Foxes (Löffelhunde) sehen wir in einiger Entfernung. Eine Hyäne kreuzt unseren Weg und ziemlich viele Springböcke sind zu sehen. Aber für uns ein echtes Abenteuer ist die Wasserdurchfahrt. Die erste haben wir umfahren, dann aber ging’s voll durch und das kilometerweit.
Wasser, soweit das Auge reicht. Glücklicherweise sind wir nicht allein, da eine Volunteer Truppe der Harnas-Farm auf einem Ausflugstrip ist, das gibt schon ein wenig mehr Sicherheit. Die aber schwindet, als wir dann doch irgendwann merken, dass wir nicht (wie geplant) um die Pan rum kommen.
Als wir an einem riesigen Baobab ankommen, an dem auch die Harnas Truppe eine Pause einlegt, fragen wir einfach mal den Tour Guide (Hermann)…
und bekommen die Antwort, dass man hier bei diesem Wasserstand auf keinen Fall um die Pan kommt, es sei denn, man möchte den Wagen versenken (nee, das möchten wir jetzt nicht) 😣
Na prima, also geht nur der gleiche Weg zurück. Wurde uns doch, als wir das Permit bezahlt haben, versichert: “mit dem Wagen geht das auf jeden Fall“. Gut, dass wir auf dem Hinweg an jeder Ecke gehalten haben, so können wir nun “zügig“ zurück. Uuuuiii, das wird trotzdem ziemlich knapp, da wir bereits 14.40h haben und bestimmt 1 1/2 Stunden zurück brauchen. So sind wir dann gegen 16.00h zurück in Tsumkwe, fahren dort wieder ein Stück über die C44 und biegen wenig später ab in Richtung Djokhoe Campsite. Hier wollen wir die Nacht bleiben. Der Weg dorthin ist wieder sehr tiefsandig und mit einigen Umleitungen (wg. Wasser) verbunden. Wir fahren durch bis zu einem großen, total verwachsenen Baobab, dem sog. Hohlboom, aber leider sind wir in diesem Augenblick nicht ganz allein und auch das Licht ist mittlerweile zum Fotografieren nicht mehr so toll.
Also fahren wir morgen früh noch mal hierher. Die anderen hier Anwesenden wohnen in der Tsumkwe Contry Lodge (soll auch nett sein) und haben Morgen den gleichen Weg (nur ne Stunde später). So verabschieden wir uns mit den Worten: “Ihr könnt uns ja morgen aufsammeln, wenn wir uns festgefahren haben“ 😗 Wenig später genießen wir, ganz allein, den Sonnenuntergang an “unserem“ Baobab und werfen wenig später das Feuer an.
Es gibt zum 1. Mal Potje: Rindfleisch in Rotwein mit Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbis, Pfirsichen etc. LEKKER !
Ein wenig unheimlich, so allein, ganz weit draußen und in völliger Dunkelheit, gibt’s gute 1 1/2 Stunden später was auf die Gabel. Kaffee ist heute ausgefallen und auch das Tourbook wird heute per Hand geschrieben, das wird in diesen Urlaub wohl die Regel, nur wissen wir es zu diesem Zeitpunkt noch nicht 😄
Ach ja, das hab ich fast vergessen. Eine ganze Weile nach unserer Reise, läuft in der ARD eine Doku über Harnas und… in Folge 23 wird eine Volunteer Tour dokumentiert… und welcher Wagen steh an der Nyae Nyae Pan… unser Saffi, ey wir waren im Fernsehen 🤩 (O.K. nur gaaaanz klitzeklein im Hintergrund)
Die nächste Folge gibt’s dann zum Wochenende, da muss ich erst noch ein bisschen Vorarbeit leisten.
Ich hoffe, Ihr seid dabei, wenn es heißt: Grenzübergang Dobe (oder auch für Doofe) und legt schon mal die Haftcreme raus, für die Strecke zwischen Dobe und Sehitwa.
Ich freu mich jetzt schon
Liebe Grüße Claudia
Teil 526. Jan. 2013
Geht los 😄
24. Mai 2011
von Nyae-Nyae nach Maun 390 km ca. 120km Tiefsand (3 Std.), dann 180 km ab Sehitwa Asphalt ************************************************ Der Wecker klingelt um 5.30h, wir aber sind bereits wach und daher auch schnell auf den Beinen. Das war eine Nacht. So ganz allein, ziemlich weit draußen, mit all den Geräuschen. Ganz schön spuki 😮 Mitten in der Nacht wurden wir von einem unheimlichen Geschrei geweckt, nein, aus dem Schlaf gerissen. Wir werden es wohl nie erfahren, glauben aber, dass es ein Käutzchen war (hoffen wir). Obwohl wir hier am A. der Welt sind, kommt doch tatsächlich gegen 7.00h ein San vorbei und kassiert die Gebühr fürs Campen. Wir stellen uns mal wieder die Frage: “wo kommt der her – wo geht der wieder hin“ 😉
das Potje muss ja noch gespült werden 😗
Relativ pünktlich kommen wir um 7.30h weg, so dass wir, nach einem kurzen Abstecher zum Hohlboom, gegen 8h wieder auf dem Hauptpad sind.
Bis zur Grenze nach Botswana ist es nicht weit, aber die Formalitäten haben es in sich. Zuerst die namibische Grenze, relativ entspannt, nur seeeehr langsam, dann durch ein Gatter (Vet-Fence),
hier müssen wir die Schuhe in ein Desinfektionsbad tauchen und auch die Reifen werden abgespült, danach wir der Kühlschrank noch mal kontrolliert, so dass wir bereitwillig unsere geöffnete Milch opfern. Jetzt erst dürfen wir die botswanische Seite befahren und uns den dortigen Grenzformalitäten widmen. Das dauert ein wenig länger.
Die Grenzstation Dobe 🙄
Verwirrung stiftet wohl auch, dass es einen Unterscheid zwischen Reg.No. und Id.No. gibt, so dass wir für den Wagen fast keine Genehmigung für den Grenzübertritt bekommen hätten. Ging dann aber doch, da der Police Officer sich vergewissert hat, dass wir mit dem Wagen unterwegs sind, für den wir auch die Papiere haben. Puhhh, das ging ja mal so..... erst später bemerken wir, dass wir die beim Grenzübertritt übliche Gebühr nicht entrichten mussten (oder haben die es einfach vergessen)😗 Egal, dann brauchen wir ja jetzt nur schnell die 120 km bis zur Teerstraße hinter uns zu bringen. Hahaha, schnell geht hier gar nichts.
Wir brauchen fast 3 Stunden und die haben es echt in sich. Der Pad ist so was von ausgewaschen. Gut, dass wir nicht vor einer Woche hier waren, da hätte das hier bestimmt noch viel schlimmer ausgesehen. Was uns erst im Laufe des Tages auffällt (das Navi hat‘s die ganze Zeit gezeigt), in Botswana ticken die Uhren anders, so dass uns zu der langen Fahrzeit auch noch eine Stunde geklaut wird, na super, war nichts mit früh ankommen. Wir müssen noch mal einen Vet-Fence passieren, brauchen aber nicht raus, da wir dem Beamten klar machen können, dass wir in Dobe bereits alles los geworden sind, was nicht o.k. ist. Aber wirklich schnell kommen wir jetzt auch auf dem Teerpad nicht voran, da hier die Kühe, die Ziegen, die Esel und die Pferde auf der Straße stehen. Hier gibt’s keine Zäune; wir nennen es natürliche Rasenmäher 🤪 . Geschafft, vielleicht 1x in die Radarfalle getappt 😣 (hmmm, wird sich dann wohl später rausstellen), kommen wir gegen 15.30h in Maun an. Mann, ist hier viel Trouble. Viele Menschen, viel los, da müssen wir uns erst mal orient-ieren. Gut, dass wir zuerst zum Airport wollen, um für Morgen einen Flug übers Delta klar zu machen. Kein Problem, morgen früh 8.30h soll’s losgehen. Also cruisen wir noch kurz durch den Ort und suchen dann Xomae, um unsere Buchung für die Nxai Pan und 3rd Bridge bestätigen zu lassen, da wir bis kurz vor unserer Abreise keine Abbuchung auf der CC hatten (Anm.: bis heute wurde die CC nicht belastet, so dass wir zwei kostenlose Übernachtungen hatten 🤩 ) Wir fahren dann raus zur Island Safari Lodge. Leider dauert das einchecken ein wenig länger, da hier wohl ein Trainee am Werk ist. Aber egal, uns hetzt heute nichts mehr und essen wollen wir auch nur kalt, da wir gestern ja das ganze Potje leergemacht haben.
Wir vertrödeln des Rest des Nachmittages mit Duschen, Dachzelt aufbauen und gucken, was geht. Direkt am Thamalakane ist ganz schön viel los. Hier werden Bootstouren gemacht, so dass ständig was vorbeirauscht. Auch die kleine Affenschar hält uns auf Trapp. Nett sind sie ja, haben es aber faustdick hinter den Ohren. Mal sehen, ob es ihnen gelingt, uns was zu stibitzen...
die verdammten kleinen Diebe 😎
Wir sitzen noch bis 21.00h draußen, verziehen uns dann aber ins Dachzelt. Wie immer sind wir ziemlich kaputt, allerdings war die Strecke heute auch nicht von Pappe. Mal sehen, ob wir hier gut schlafen können. So still es gestern war, so laut ist es heute. Pünktlich um 18.00h haben bereits die, wir nennen sie “Klinkerklönker Frösche“ angefangen, ihr Lied zu singen – die ganze Nacht !!! Außerdem turnt hier der Security Mensch rum, was ja eigentlich gut ist, würde er nicht so dicht am Wagen vorbeilaufen (schluff, schluff) und dabei auch noch laut Musik hören... ebenfalls die ganze Nacht 😣 Nett war allerdings der Mietzekatzenbesuch am Abend. Mensch die hat uns direkt adoptiert und wollte gar nicht weg und selbst als wir zum Töö mussten ist sie mit und hat (lautstark) draußen auf uns gewartet - soooo süüüüß 😘 (Mädchenmodus)
So Ihr Lieben, das war nur eine kleine Episode heute (ich muss mich jetzt um das Bobotie kümmern - heute gibt's: Besuch, Bilder u. Bobotie)
Morgen geht's weiter, mit einem unvergesslichen Flug über das Delta 🤩
Fliegt doch einfach mit, ich freu mich auf Euch
Liebe Grüße Claudia
Teil 627. Jan. 2013
Hightlight des Tages: Flug übers Delta. Ich hoffe, es sind nicht zu viele Bilder, aber es war soooooo beeindruckend 🤩
25. Mai 2011
Maun - 29,5 km ********************** Um 6.30h klingelt der Wecker (bedingt durch die Zeitverschiebung auch o.k.). Wir frühstücken und fahren gegen 8.00h los in Richtung Maun (sind ja ca. 10km). Blöderweise ist das restliche Brot beim zusammenräumen doch tatsächlich den Affen zum Opfer gefallen! Da haben es die Biester doch geschafft, was zu klauen. Verdammt, eine Sekunde nicht aufgepasst.
da sitzt's im Baum, unser Brot 😈
Pünktlich kommen wir bei KavangoAir an, bezahlen den Flug, müssen durch den Sicherheitsscheck (Maun International Airport) und laufen wenig später über das Rollfeld zu unserem kleinen Flieger.
Rory ist unser Pilot und ich darf vorne sitzen. Mann, bin ich aufgeregt. Ich erklär ihm noch, dass ich mich normaler weise an Axel klammere (hihihi) und schon geht es los. Wow, mit so einer kleinen Maschine sind wir noch nie geflogen, ist das klasse.
Meine Nervosität ist schlagartig weg und ich hab nur noch Augen für das Delta. Ich bin überwältigt, so dass mir sogar die Tränen in die Augen schießen 😊 (gut dass ich die Sonnenbrille an hab). Wir machen viele Fotos, sehen Elefanten, Zebras, Giraffen, Büffel…
Aber am beeindruckendsten ist die Landschaft.
Die vielen Wasserstraßen, Lilien soweit das Auge reicht, grün ohne Ende. Es hat aber auch noch viele trockene Stellen, da das Wasser gerade erst kommt.
Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis 😘
Leider vergehen die 45 Minuten viel zu schnell, so dass wir bereits gegen 10.00h wieder am Terminal stehen. Das war einfach unbeschreiblich und wird uns ewig in Erinnerung bleiben, auch wenn Axel ein kleines bisschen Magendrehen hatte 🤢 Zum runterkommen setzen wir uns erst mal ins gegenüberliegende Kaffee und trinken was. Irgendwann machen wir uns dann aber auf den Weg. Zuerst geht’s ins National Park Office, wir müssen ja noch bezahlen. Das dauert erwartungsgemäß ein wenig, ist aber ohne Probleme zu bewältigen, so dass unseren Besuchen in den verschiedenen Parks in den nächsten Tagen nichts im Weg steht. Dann fahren wir zu Rileys, tanken den Wagen voll (diesmal nur 12l/100km) Neben Rileys gibt’s nen gut sortierten Laden mit vakuumverpacktem Fleisch (sehr lecker), dort decken wir uns für die nächsten Tage ein. Die restlichen Lebensmittel kaufen wir im Spar Laden. Nach einem kleinen Souvi Stopp und einem Hemdkauf (Axel ist jetzt ein richtiger Super-Safari), fahren wir dann gegen 13.00h wieder zurück zur Island Safari Lodge. Hier machen wir erst mal unseren Wassertank leer, denn das Brackwasser darin ist nicht wirklich toll und selbst zum Spülen, viel zu ekelig. Wir halten noch ein kleinen Schwatz mit unseren neuen Nachbarn und trödeln ein wenig rum, lüften das Dachzelt mal ausgiebig und sortieren uns ein wenig. Nach dem Kaffee, laden wir zum ersten Mal die Bilder um und so komm auch ich zum 1. Mal dazu ein paar Zeilen im Netbook zu schreiben.
Besuch zum Kaffee 🙂
Wir genehmigen uns unseren 1. Gin-Tonic und gegen 19.00h machen wir uns auf, in der Lodge zu essen. Mal sehen... Leider ist das Essen nicht so, wie erwartet, das Fleisch ziemlich zäh, die Beilagen Pommes dünn, blass und geschmacklos, Schade.
Zurück auf der Campsite gibt’s noch nen Schlummitrunk, während wir den “Klönker-Fröschen“ zuhören und immer wieder in völliger Begeisterung über unseren Flug über’s Delta sprechen. Gegen 22.00h sind wir dann auch in der Waagerechten.
Morgen geht’s raus in die Wildnis – Nxai Pan – und wir sind soooo gespannt. Hätten wir gewusst, was auf uns zukommt, wir hätten die Herztropfen schon mal raus geholt…
Also, bleibt dran, wenn es im nächsten Kapitel heißt: Herzstillstand!
Liebe Grüße Claudia
P.S.: ich beeil mich, dann wird’s vielleicht nachher noch was.
Teil 727. Jan. 2013
Da will ich Euch mal nicht auf die Folter spannen 😄
Thema heute: Herzstillstand
26. Mai 2011
von Maun zur Nxai Pan 244 km 144 km bis zum Parkeingang – in 2 Stunden Zugangsstraße (35km) sehr tiefsandig! **************************************** Alles planmäßig, sind wir um kurz vor 6.30h auf den Beinen und frühstücken bei knackigen 8-9°C. Wie auch gestern sind um spätestens 7.30h die Meerkatzen am Start und lauern, so können wir auch ein paar Bilder machen.
Die Katze besucht uns auch noch mal, bevor wir unser Zelt abbrechen. Um kurz nach 8.00h sind wir startklar, fahren südlich Richtung Maun, biegen dann in Richtung Francistown ab und fahren dann ca. 120 Kilometer bis zum Park Eingang der Nxai Pan.
Wir passieren mal wieder nen Vet-Fence, müssen Schuhe (sogar die Flip-Flops) desinfizieren und Axel muss zum 1. Mal seinen internationalen Führerschein zeigen. Auch Kühlschrankkontrolle ist angesagt, aber es gibt nichts zu beanstanden, so dass wir mit dem Auto durchs Desinfektionsbecken fahren und unsere Reise fortsetzen können. Mann, war der genau, aber gelacht haben wir alle 😄, als er wissen wollte, wo wir hin wollen und wir “NxaiPan“ gesagt haben. Häää? Das kannte der gar nicht (das gibt’s doch nicht) erst als wir ihm die Karte unter die Nase gehalten haben, sagt der doch wie selbstverständlich “Ach so, ihr meint NX Pan“ wobei er das Wort Nxai nur durch einen Schnalzlaut ersetzt hat 🤪 das werden wir jetzt den Rest der Reise üben, versprochen (diese Sprache ist wirklich nicht einfach). Für die 144 Kilometer bis zum Park Eingang brauchen wir zwei Stunden (inkl. Vet-Fence). Am Eingang selbst geht’s relativ schnell, da wir unsere Campsite nachweisen können und den Parkeintritt bereits bezahlt haben.
Durch ziemlich weichen Sand geht’s über den Hauptpad erst mal 17km geradeaus.
Dann rechts ab Richtung Baines Baobabs, einer Ansammlung riiiiiesiger Baobabs, mitten in der Kudiakam Pan.
Glücklicherweise ist die Pan zum größten Teil bereits trocken, so dass wir durchfahren können. Man kann aber noch gut die Spuren von den vergeblichen Versuchen sehen, da hat sich in den letzten Wochen bestimmt der ein oder andere festgefahren. Auch fette Eli Spuren sind in der Matsche zu sehen (gibt’s für Elis Wagenheber?) 🤪
Wir sind von der Gegend total beeindruckt, machen uns aber, nachdem wir ein paar Bilder gemacht haben, wieder auf den Rückweg (11km) zum Hauptpad. Von hier sind es noch weitere 18km bis zum South Gate.
Hier war früher wohl die National Park Station, heute sitzt nur noch jemand im Häuschen und winkt zum Gruß. Wir fahren erst mal zu unserer Campsite No. 1 und stärken uns ein wenig.
Dann sehen wir uns ein wenig um, können den alten mit dem neuen Ablution Block vergleichen (hier wird ja nix abgerissen). Junge, Junge, das war ja früher richtig Abenteuer, das haben wir auf alten Bildern auch schon mal gesehen. Die Campsites 2-8 liegen alle beisammen, nahe des alten Ablution Blocks. Unsere Campsite 1 und auch die 9 u. 10 liegen dagegen ein wenig Abseits, finden wir gar nicht so schlecht. Wirklich? vielleicht werden wir unsere Meinung noch ändern 😣
Ablution Block mit Eli-Sperre 🙄
Da es bereits 14h ist wollen wir jetzt mal los. Es geht kreuz und quer durch die Nxai Pan, Tiere beobachten. Leider ist die Ausbeute nicht allzu groß. Wir fahren vorbei an vielen großen Baobabs, können immer wieder erkennen, dass hier vor nicht allzu langer Zeit viel Wasser stand und sehen vereinzelt Schakale, ein paar Springböcke und Gnus. O.K. ganze Herden, aber viel zu weit weg. Giraffen (gehen immer) und auch ein paar Löwen lassen sich in der Ferne erkennen.
durch das Flmmern in der Luft überhaupt nicht scharf 🙁
Und dann endlich: zwei Elis am Wasserloch. Wir sind ganz allein und es ist total friedlich, so können wir sie in aller Ruhe beobachten und Fotos machen.
Als sich dann der 1. nach einer ganzen weile trollt, machen auch wir uns auf den Rückweg zur Campsite. Zurück ist es bereits nach 17h, so dass wir erst mal das Dachzelt aufbauen und uns dann fürs Abendessen vorbereiten. Es gibt Springbock und eine Mischung aus Kartoffeln und Kürbis (Gemsquasches, lecker!)
Jetzt kommt’s !!! Als ich den Leatherman aus der Fahrertür holen will, nehme ich im Augenwinkel eine beige Gestalt wahr 😮 Da sitzt doch tatsächlich, direkt neben der Campsite und nur ca. 5-8 Meter entfernt, EINE LÖWIN !!! und beobachtet uns. Ich kann es kaum fassen, das Herz rutscht mir in die Bux und ich bin kurz vor nem Herzstillstand. Ich sprinte mal kurz… Nein, gehe ruhig aber bestimmt, ach quatsch, ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich bewegt habe (totale Lücke 😣 ) an Axel vorbei und bring mich mit den Worten „davornesitztnelöwinichweißnichtwasdumachstichsetzmichindenwagen“ erst mal in Sicherheit. Das lässt Axel sich nicht 2x sagen und schon sitzen wir zu zweit im Wagen. Na toll, wir wollten Abenteuer, jetzt haben wir Abenteuer. Axel traut sich wenig später, mit der Kamera bewaffnet, noch mal raus und macht ein Foto. Da sich beide erschrecken, sitzt Axel wenig später wieder neben mir und die Löwin trollt sich so langsam. Nicht aber, ohne sich ausgiebig zu strecken, sich an einem Baum zu schubbern und dort auch noch mal ihre Krallen zu schärfen.
leider das einzige Bild von unserer Besucherin 😣
Und wir, wir sitzen immer noch im Auto und haben ganz schön weiche Knie. Sollen aber auch so schnell nicht zur Ruhe kommen, denn wenig später kann man im Unterholz schon ein Knacken hören (O-Ton Axel: da hackt bestimmt einer Holz – ja nee, is klar). Wenig später steht ein riesiger Elefant an fast der gleichen Stelle, wo die Löwin uns beobachtet hat. Ich bin mal wieder im Auto, Axel bleibt diesmal draußen. Just in diesem Moment kommt ein Wagen der Parkverwaltung vorbei und wir werden gefragt, ob alles O.K. sei... ? Ja Ja, natürlich 🤩 Diesen Augenblick nutzt der Eli und verschwindet im Gebüsch (leider ohne Bild) An solche Momente müssen wir uns wohl erst mal gewöhnen... 🙄 Ach ja, wir sollen aufpassen, es gibt zur Zeit sieben Löwen hier (nee, echt?) und wir sollen im Dunkeln nicht ohne Taschenlampe zum Klo, oder aber mit dem Auto fahren (klar mit Dachzelt), so sparen wir uns für den Rest des Abends den Weg dorthin. Mit dem Wagen im Rücken (oder besser gesagt den Rücken im Wagen) gibt’s wenig später auch das lecker gegrillte Fleisch. Es bleibt ruhig und so kommen wir, auch mit Hilfe von zwei (oder waren es mehr) Gin-Tonic, so langsam wieder runter. Runter geht aber auch die Temperatur, so dass wir gegen 20.45h in unserem Dachzelt verschwinden.
Mir wird jetzt noch ganz warm, wenn ich an diese Szene denke. Wer weiß, wie lange die Löwin da schon gelegen hat, was wäre gewesen wenn, etc. 😣 Ach, ist ja gut gegangen...😊
So Ihr Lieben, das soll’s für dieses WE gewesen sein. Ich hoffe, Ihr konntet ein wenig die Aufregung teilen und brauchtet nur geringe Mengen Herztropfen.
Für den nächsten Tag sei schon mal gesagt: legt die Schokolade raus.
Liebe Grüße Claudia
Teil 829. Jan. 2013
** fertig 😄 **
27. Mai 2011
Nxai Pan bis ins Kaziikini Community Camp 249 km in ca. 3 Std. (reine Fahrzeit) *************************************************** Um 6.00h klingelt der Wecker. Boah, ist das kalt – da steht doch keiner auf! Wir bleiben mind. noch eine halbe Stunde liegen, bevor wir uns aus den Schlafsäcken quälen. Schokoladenwettessen, bei 0,2°C zum Sonnenaufgang, der Hammer !
Wir sind relativ ausgeschlafen, denn trotz des Besuches von gestern Abend, hatten wir eine ruhige Nacht.
Nachdem der 1. Kaffee im Stehen getrunken wurde, kommen wir so langsam in die Gänge. Gegen 9.00h sind wir soweit, dass wir noch mal zum Wasserloch fahren, leider aber ohne Tiersichtung. In weiter Ferne kann man wieder große Herden Springböcke sehen, auch Gnus sind wieder da, aber auch die sind viel zu weit weg.
Wir reißen uns los, fahren noch mal über den Baobab-Loop und verlassen um 10.40h den nördlichen Park.
Fazit: wäre der Besuch gestern Abend nicht gewesen, wäre die Ausbeute hier nicht wirklich gut 😵 Wahrscheinlich ist die gute Regenzeit nicht ganz unschuldig daran 😣 Wir wühlen uns zurück, über den tiefsandigen Pad, bis zum Ausgang und fahren die 144 Kilometer zurück nach Maun.
Am Vet-Fence hat heute jemand anderes Dienst, so dass wir unser erlerntes “NX“ Pan nicht anbringen können (wer weiß, wofür das gut ist 😗) Um kurz nach 13 Uhr sind wir dann in Maun. Tanken, kaufen Fleisch (neben Rileys) und noch mal Tonic-Water für die Malaria Prohylaxe bei Spar. Natürlich auch noch ein paar Lebensmittel, da wir die nächsten 6-7 Tage dazu wohl keine Gelegenheit haben werden. Der anschließende Versuch, Bargeld am Bank-o-maten zu besorgen, scheitert beim 1. Versuch (nur Visa), aber am Flughafen gibt’s ne Bank, da funktioniert’s. Jetzt noch ein wenig Holz besorgt (jahaa, auch ein Souvenir am Straßenrand musste sein 😄 ) und schon geht’s weiter. Bis Shorobe ist die Straße asphaltiert, danach wird’s staubig. Kurz vor dem Abzweiger zur Kaziinkini Community müssen wir noch mal durch nen Vet-Fence, werden aber nur aufgeklärt und können weiter, ohne dass wir gefilzt werden (Glück gehabt, bei all dem Fleisch).
Um 15.20h stehen wir dann in der Reception der Kaziinkini Community und wenig später auf unserer Campsite “Elephant Grove“ (mal sehen, ob die Elis hier auch groven).
Wir trinken erst mal gemütlich Kaffee, sammeln anschließend noch ein bisschen Holz und gegen 17.30h steht auch das Dachzelt. Die Open-Air Duschen werden wir wohl morgen mal nutzen, die sind richtig klasse. Aus Meru-Canvas im Schnecken Format (walk in) oben offen, so richtige Buschduschen.
Probe sitzen 😄
"Gemeinschaftsbad"
Nach einem kurzen Schnack mit unseren einzigen Nachbarn, ordern wir noch Holz, schmeißen aber schon mal das Feuer mit dem vorhandenen Holz an, da das Holz hier erst für uns gehackt werden muss… und das wird wohl dauern 🤪
wir basteln was für die Hyänen - oder sagt man gegen? 🙄
Gegen 18.30h hören wir dann die Schubkarre quietschen und wenig später liegt dann die Boerewors auf dem Braai-Grit.
Gut, dass wir am Feuer sitzen, es ist lausig kalt 😣 und so halten wir auch nur bis kurz vor 21h durch und verschwinden im Dachzelt. Den ganzen Abend hindurch haben wir Hyänen gehört, aber leider (oder auch gut so) keine zu Gesicht bekommen. Auch das verdächtige Knacken der “Holzfäller“ (sprich Elis) war sowohl am Abend, als auch in der Nacht zu hören.
Allerdings nur von Axel, ich hab so was von fest geschlafen... 😗
Der Tag war, als Fahr- und Einkaufstag, ja eher entspannt und ohne besondere Vorkommnisse. Mal sehen, wie es wird, wenn wir morgen Richtung 3rd Bridge fahren…
Und wenn alles klappt, gibt’s morgen schon die Fortsetzung. Oh je, ich vermute aber, das wird dann etwas bildlastig 😊
Liebe Grüße Claudia
Teil 930. Jan. 2013
Hallo Ihr Lieben 😘 habt Ihr noch Lust – auf einen Tag im Moremi… dann steigt doch bitte ein
28. Mai 2011
vom Kaziikini CC nach in die Moremi GR – 3rd Bridge - 73 km ********************************* Boah, das ist schon wieder soooo A…kalt ! Wir suchen uns zum Frühstück ein Sonnenfleckchen, um nicht zu erfrieren (gefroren wäre wohl auch die Schokolade). Duschen geht nach dem Frühstück auch nur so gerade eben (aber nur ohne Haare) Um 9.00h sind wir startklar. Über den nicht allzu guten Pad geht’s zum South Gate des Moremi.
Wir sehen viele Eli-Spuren, Kudus, ein paar Zebras und jede Menge Impalas, Springböcke, etc. Nach einer Stunde sind wir am Gate. Eingecheckt ist schnell, da wir ja bereits alles haben (Permit u. Co.) und so lassen wir uns noch ein wenig beraten, welche Wasserdurchfahrt auf welcher Seite am besten zu befahren ist und ob wir Hilfe bekommen, wenn wir uns doof anstellen 😗 “Na klar, habt Ihr ein Sat-Phone, dann habt Ihr hier die wichtigsten Nummern“ (nicht schlecht, finden wir). Gut präpariert, geht’s los. Allerdings müssen wir erst mal unseren Reservekanister frisieren, der leckt (typisch) und hat bereits eine Riesensauerei am Wagen verursacht (bääh).
Dann schmeißen wir das Navi an und fahren durch den Moremi in Richtung 3rd Bridge. Es geht kreuz und quer durch den Mopanewald, oder soll man sagen “Märchenwald“. Tiefsandige Stellen wechseln sich mit total zerfurchten Stellen ab und immer wieder sieht man Eli-Spuren. Von den Dickhäutern aber ist nichts zu sehen, dafür unzählige Impalas.
Auf halber Strecke zur 1. Bridge kommt uns ein Pärchen aus München entgegen – 7 Monate unterwegs! Beneidenswert. Wir tauschen uns ein wenig aus, wünschen uns eine erlebnisreiche Tour und schon trennen sich unsere Wege wieder. Im Unterholz sehen wir jetzt auch ein paar Elis und in einem Tümpel haben wir bereits unser 1. Hippo gesehen.
Vor der 1. Bridge halten wir, um uns ein Bild von der Durchfahrt zu machen. Wir müssen links vorbei, da die Brücke selber den Namen schon lange nicht mehr verdient hat... und los - uuuiiii, noch weiter links wäre noch besser gewesen, es geht aber. Mein Versuch, die Durchfahrt zu filmen, scheitert kläglich 😗 Außer meinem Quietschen und dem Fußraum, ist nichts hören oder zu sehen (fällt also dem Papierkorb zum Opfer)
schööön links halten 🙄
Weiter geht’s zur 2. Bridge (nur 2km). Auf dem Weg dorthin sehen wir viele Zebras.
Ich liiiiiebe Zebras 😘
Hier fahren wir rechts vorbei – auch nicht schlecht. Danach ist es nicht mehr weit bis zum Camp an der 3rd Bridge, denn über die Savanne hinweg kann man es schon sehen.
der Blick zurück 🙄
hier ging's durch 😣
das Gate 3rd Bridge
Wir checken ein, quatschen mit den netten Mitarbeitern hier und lachen über… Richtig! Schokoladenwettessen 🤩 Die sitzen hier so eingemummelt hinterm Tresen, das ist schon ne Steilvorlage, also erklär ich mal, wie’s geht und bin mir sicher, beim nächsten Besuch hab ich auch nen Würfel dabei 🤪 Anschließend machen wir uns erst mal auf der Campsite Nr. 1 breit. Von Nachbarn und Baboons keine Spur, wir sind ganz allein. Nur eine weiter Campsite wird später besetzt sein.
Karl-Heinz ???
alt 🤢
neu 🙂
Gegen 15.00h (natürlich gestärkt) machen wir uns auf zur Mboma Island. Zunächst durch tiefen Sand und Savanne bis zur Boat Station (hier ist aber nichts los), danach wird’s erst matschig und dann waldig. Wieder sehen wir unzählige Impalas, Baboons, Giraffen und sogar Elis kreuzen unseren Weg.
Leider liegt irgendwann auch ein Baum quer, so dass Axel meint, den Wagen zurücksetzen zu müssen, um drum herum fahren zu können. Nur blöd, dass er ihn dabei vor nen Baum setzt - rumms. Na prima, die Kaution ist wohl weg. Aber was soll’s, können wir ja jetzt eh nicht rückgängig machen. Nicht wirklich happy beenden wir unsere Runde und kehren irgendwann über die Savanne zurück zum Camp. Dort müssen wir erst mal mit der Rückseite der Axt die Stoßstange so bearbeiten, dass wir die Klappe wieder runterbekommen. Oh je, das gibt bestimmt Mecker (gibt’s nicht, das wissen wir nur noch nicht)
hier irgendwo ist's passiert 😣
und so sah es hinterher aus 🤨
Leider haben wir keine Cheetahs gesehen 🙁 Gestern waren 3 direkt vor dem Camp-Gate auf der Jagd. Mit schwindendem Licht beginnen wir unser abendliches Ritual: Dachzelt raus, Feuer an, Gin-Tonic und Kochen. Heute gibt’s endlich Kartoffelsalat (den liebe ich) und gegrilltes Springbock-Filet, dazu lecker Rotwein und zum Nachtisch ‘ne Tüte Chips 😊(musste mal sein) Es ist mal nicht ganz so kalt, wie die letzten Abende, trotzdem begeben wir uns gegen 21.00h ins Dachzelt. Zu erwähnen wäre, dass wir direkt an einem Wasserloch (nein, schon ein etwas größerer Tümpel) campen, in dem wir bereits heute Nachmittag einige “Handtaschen“ beim Schwimmen beobachten konnten und auch die Hippos haben gedöst. Die Hippos kommen jetzt, bei Dunkelheit, an Land und schrauben sich die ganze Nacht das Gras rein 🙄 (und das nicht leise) Auch Hyänen und Löwen sind immer wieder zu hören. Trotzdem haben wir eine entspannte Nacht.
Im folgenden Kapitel geht’s dann im Moremi zum Xakanaxa Camp und es könnte heißen: “Wasser ohne Ende“, oder aber “wie kommen wir an’s Ziel“ oder aber “Miez Miez“
Aber… gönnt mir eine schöpferische Pause 🤪 Am WE geht’s für eine Woche zum Skifahren nach Tirol 🤩
Danach geht’s sofort weiter, versprochen 😘
Ganz liebe Grüße und vergesst mich nicht 🤪 Claudia
Teil 1015. Feb. 2013
Das Warten hat ein Ende 😄 (so lange war's aber doch nicht)
29. Mai 2011
von 3rd Bridge nach Xakanaxa - 52 km **************************** 6 Uhr, der Wecker klingelt und wir genießen den Ausblick auf unseren Hippo-Pool. Als die Sonne sich so langsam am Horizont zeigt, stehen wir auf. Heute ist Sonntag, da gibt’s Eier zum Frühstück 🙂 daran allerdings, müssen wir noch arbeiten, denn die Alu-Töpfe (Deckel) lassen einfach kein Ei ohne Schwarz zu 😣
Dachzeltblick zum Sonnenaufgang 😘
unsere Campsite No. 1 zum Frühstück
Da wir bereits gestern Nachmittag geduscht haben, packen wir nach dem Frühstück zusammen und machen uns auf den Weg. Es ist eigentlich nicht wirklich weit, aber wir haben viele Wege, die möglich sind. Die 1. Challenge ist direkt am Camp: die 3rd Bridge. Die ist ziemlich marode, wird aber nicht umfahren.
Uuuiiii, geht aber 🙄
Danach fahren wir kreuz und quer durch unseren “Märchenwald“, anders kann man das hier nicht nennen – so schööööööön.
VOOORSICHT !!! der Axel kommt, rauf auf die Bäume(chen) 🤪
Der Versuch, bis Dead Tree Island zu fahren, scheitert, denn egal wie wir fahren, wir stehen irgendwann immer im Matsch und darin festfahren wollen wir uns nicht. Es ist doch ziemlich viel Wasser überall. Auf die Idee Fotos zu machen, kommt in der Situation keiner von uns, da sind wir viel zu angespannt. Aber alles geht gut, ohne dass wir uns fest fahren. Später, auf dem GPS, können wir verfolgen, wo wir waren – sternförmig dem Ziel so nah… Irgendwann stehen wir dann auch vor den Resten der 4. Bridge 😣
Wir haben aber Glück und die neue Brücke ist bereits in Betrieb.
Also spiel ich "Einweiser"
Nur gut, dass ich nicht weiß, wie nah ich dem Löwen bin (aber der ist doch satt) 😣 Denn kurz nachdem ich wieder zugestiegen bin, können wir es riechen – lecker, wie zu Hause die toten Mäuschen – und dann sind da noch einige Geier und taataaah, da liegt er. Richtig gute Fotos gelingen uns nicht, da er zwischen Büschen und Gras liegt 😈 dennoch sind wir beeindruckt.
Wir verlassen den Löwen und genießen die Landschaft. Vielleicht kommen wir ja später noch mal her.
Ibis an Croc 🙄
Nach einer weiteren Irrfahrt Richtung Camp, verlässt uns kurz vorm Ziel der Mut. Der Weg ist so matschig, dass wir wenig Lust haben, uns festzufahren und der eigentliche Hauptpad steht ziemlich unter Wasser, so dass wir dann doch umdrehen und auf einem trockeneren Weg zu unserem Ziel fahren (noch lange später werden wir uns über unseren fehlenden Mut ärgern, nicht doch durchs Wasser gefahren zu sein – gegangen wär’s).
nicht getraut - es wär gegangen 😵
Der nun gewählte Weg führt durch die grasbewachsene Savanne und wieder zurück. Wir sehen einige Elis und die üblichen Verdächtigen 😘
bevor wir, vorbei am Flugfeld und durchs Gate (unbesetzt), zum Xakanaxa Camp gelangen. Wieder mal die No. 1 und wieder mal fast allein 😊
Wie die letzten Tage auch, gibt’s erst mal ne Stärkung, dann fahren wir gegen 16.00h noch mal los. Gamedrive.
auch die Kleinen wollen beachtet werden 😄
Gar nicht weit, halten wir zunächst an einem Pool ganz in der Nähe. Ein Hippo döst hier vor sich hin und eh wir es richtig begreifen, bekommen wir eine Hippo-Rolle geboten. Alle 4re hoch und wieder zurück in Ausgangsposition, als wäre nichts gewesen... (leider ohne Foto) das ist so lustig, wie das dicke Hippo die Speckbeine in die Höhe streckt 🤩 Wir fahren weiter, noch mal zu der Stelle, wo der Löwe mit seinem Kill war und haben Glück: er ist noch da. Und auch die Geier sind immer noch an Ort und Stelle
Junge, siehst Du aus - wasch Dich mal 🤢
und all die Fliegen 😉
Scherenschnitt
Auf dem Rückweg, am Flugfeld von Xakanaka sehen wir noch die Affenbande
nee, wat süß 😘
Gegen 18.00h sind wir zurück und bereit fürs Ritual: Feuer an, Dachzelt raus, kochen. Heute packen wir das Potje noch mal aus. Es gibt Kudu-Hack mit Kartoffeln, Kürbis und Pfirsich, lecker gewürzt mit Rotwein (den dann später auch dazu). Bis die Glut richtig zu gebrauchen ist, haben wir Zeit für nen Gin-Tonic und auch das Sat-Phone packen wir mal aus. Nach einer Woche mal dringend notwendig, wir wollen ja nicht verschütt gehen.
Das Essen ist superlecker, aber auch viel zu viel, so dass wir den Rest für Morgen behalten. Unsere übliche Zeit halten wir ein (21h) und verschwinden im Dachzelt. Hyänen und Hippos begleiten unsere Träume in der ersten, wirklich warmen Nacht.
Auch wenn der Titel heute mal so gar nicht passte, ich hoffe Ihr hattet trotzdem Spaß.
Schon morgen geht's weiter Richtung North Gate und dann gibt es viele Elis.
Bis dahin liebe Grüße Claudia
Teil 1116. Feb. 2013
30. Mai 2011
von Xakanaxa nach North Gate – ca. 110 km ********************************* Puh, es war wirklich warm. So kommen wir auch gut aus den Federn. Wir duschen im Dunkeln (mit Kopflampe), noch vor dem Frühstück und genießen dann den Sonnenaufgang.
Bereits um 8.30h sind wir bereit zur Weiterfahrt. Müssen wir doch, um zum North-Gate zu kommen, die Strecke zum South-Gate zurück fahren (ca. 11/2 Std.), da der direkte Weg unter Wasser steht und nicht passierbar ist. Kaum, dass wir vom Camp weg sind, sehen wir frische Eli-Spuren auf dem Pad... und da steht er schon; hat nen Baum umgelegt und vertilgt diesen jetzt genüsslich.
Na prima, das kann dauern. Nachdem wir ein paar Bilder gemacht haben, kommt glücklicherweise ein Parkfahrzeug aus der anderen Richtung, gibt ein paar Mal richtig Gas und verscheucht somit den Eli. Im vorbei fahren winkt der Fahrer uns noch freundlich zu 🙄 Das hätten wir uns niemals getraut, sind aber froh, weiter fahren zu können. Nur wenig später haben wir wieder eine ganze Gruppe Elis rechts und links neben dem Pad stehen. Sieht man zuerst nur einen, werden es ganz schnell ganz viele und sogar Kleine sind dabei. Wir “knipsen“ was geht und fahren weiter.
Nach Plan kommen wir gegen 10.40h am Gate an, versorgen uns noch mit ein wenig Holz (man kann ja nie wissen), entsorgen unseren Müll und fahren gegen 11.00h weiter. Der Pad wieder gen Norden, ist nicht der Hit und ziemlich öde, aber ein notwendiges Übel.
Erst kurz vorm North Gate wird’s landschaftlich wieder superschön. Daher fahren wir erst eine Runde durch den Märchenwald, sehen unzählig viele Impalas und Lechwes, die sind vorzugsweise im Wasser.
Natürlich haben wir auch noch mal Eli Begegnungen. Töröö macht’s, als wir zügig an ihm vorbei fahren 😣 da hat man ja doch Respekt 🙄
Gegen 14.00h sind wir auf der Campsite. Mal wieder ganz allein, machen wir erst mal nen Kaffee und verdrücken die Reste vom Abendessen.
Wenig später lässt sich ein Mitarbeiter vom Camp blicken, checked unseren Voucher (wo ist bitte das Original) und steht uns mit Rat und Tat für die morgige Fahrt zum Savuti zur Seite. Wir bekommen sogar für zwei Wasserdurchfahrten eine Karte aufgemalt, so dass eigentlich nichts schief gehen kann. Wir sollen es einfach versuchen... 🤢 Zum Schluss bekommen wir noch den Hinweis, dass Löwen ums Camp herum gesichtet wurden und wir ganz bestimmt in der Nacht Besuch von Elis und Hyänen bekommen werden. Oh ha! Gegen 16.00h machen wir uns noch mal auf und cruisen durch die wunderschöne Umgebung. Wieder sehen wir Elis, leider bleibt es uns aber nicht vergönnt, sie beim Baden zu sehen. Egal, wir sind beeindruckt und voller Respekt.
Gegen 18.00h sind wir zurück. Außer uns ist wohl niemand hier und es ist ganz schön spuky. Die Paviane haben während unserer Abwesenheit ein bisschen “aufgeräumt“ und u.a. den Wasserkessel verschleppt, sind aber jetzt ganz friedlich. Nach dem obligatorischen Sundowner gibt’s heute Abend mal nur ein Brot.
Lust auf ein kleines Wortspiel 🤩
der Sundowner 🙂
der Sundowner 😉
der Sundowner 😘
Sorry, aber dass konnte ich mir jetzt nicht verkneifen 🤪
Nur langsam kühlt es sich ab und man könnte ewig draußen sitzen. Könnte... wir aber ziehen es vor, gegen 20.30h im Dachzelt zu verschwinden und die Bühne zu räumen für Eli, Löwe und Co. Die Paviane haben sich bereits in die Bäume verzogen.
Die kommende Nacht, wird eine der spannendsten... (hab mal nicht verschlafen) Das gibt's aber erst im nächsten Kapitel. Dann berichte ich auch von der Fahrt in den Savuti und wie blöd man sich beim Tanken mit dem Reservekanister anstellen kann 😣
Ich wünsche Euch einen schöööönen Samstag Claudia
Teil 1217. Feb. 2013
** geschafft ** Danke für Eure Geduld 😊
31. Mai 2011
von North Gate Moremi GR nach Savuti (Chobe NP) – ca. 109 km ********************************** Wow, was ne Nacht! Eli Besuch – da ging sogar das Licht aus… Axel weckt mich, als die Elis ganz nah bei uns am Dachzelt vorbei ziehen. Das ist total spannend, wir trauen uns gar nicht zu atmen. Als einer von ihnen so nah an uns vorbei zieht, dass für einen kurzen Moment alles dunkel ist, bleibt uns fast das Herz stehen. Die halbe Nacht war das Knacken der Bäume zu hören, das gurgeln der Elis und deren “lautloses“ umherwandern. Zu hören sind auch die Hyänen, die Löwen, die Wildhunde (O.K. ich denke es waren die Schakale), die Affen in den Bäumen (müssen die sich immer zanken) und die Hippos im Wasser (das Geräusch mögen wir am liebsten). Mann wie aufregend ist das denn, trotzdem sind wir am Morgen nicht weniger ausgeruht. Heute gibt’s nur ein schnelles Müsli-Frühstück, danach machen wir uns noch mal kurz auf, zu nem Gamedrive. Da wir die halbe Nacht und während des Frühstücks die Löwen gehört haben, hoffen wir nun, diese zu sehen, vergeblich. Dafür sehen wir die Baboon-Bande, die sich von ihren Schlafplätzen in den Bäumen zur nächst gelegenen Lichtung aufgemacht hat, um sich aufzuwärmen. Süß, die Kleinen toben rum, die Großen dösen in der Morgensonne.
soooo niedlich 😘 aber auch der wird mal groß... und dann 😈
Mit dem Plan in der Hand, den uns der Camp-Mensch gestern aufgezeichnet hat, fahren wir zunächst über die Brücke am Khwai. Neu, erst ein halbes Jahr alt (wirklich?), aber wieder nur aus Holzstämmen, kein Wunder, dass die nicht allzu lange halten.
alte Brücke 😣
neue Brücke
Am anderen Ufer angekommen, treffen wir noch mal auf die Mitarbeiter des Camps, die uns berichten, dass ein Wagen bereits umgekehrt sei, wir es aber ruhig wagen sollen. Wenn nichts klappt, können wir ja zu Fuß zurückkommen, versprochen 🤢
Hier unsere "wir werden nicht absaufen" Skizze 🙄
Wenig später, nachdem wir das Khwai Village passiert haben (natürlich ohne Fotos zu machen 😈 , stehen wir vor unserer 1. Wasserdurchfahrt. Also, raus aus dem Wagen, die Lage gechecked und durch ! Geht ganz prima, doch das Herz klopft schon bis zum Hals. Bei der 2. Durchfahrt sieht die Sache ganz anders aus... waldig, muddy und ein wenig spuky, aber... was soll’s, versuchen wir es!
gaaaaanz rechts fahren 😵
Wir halten uns, wie empfohlen, gaaaaanz rechts und obwohl sich der Wagen erheblich auf die linke Seite legt und das Wasser kurzfristig bis an meine Scheibe schwappt, kommen wir hier gut durch. Jetzt allerdings ist der Puls auf 180 ! Geschafft.
sieht so einfach aus, aber wehe, wenn wir mittig gefahren wären 🤢
Der Track bis zum Hauptpad ist jetzt, obwohl es sich wie eine Irrfahrt anfühlt, leicht und so stehen wir wenig später an der neuen Brücke der Transit Strecke. Bis zur Grenze des Chobe NP haben wir unterm Strich gerade mal 1 Stunde gebraucht, eine weitere Stunde brauchen wir bis zum Gate, dabei sehen wir immer wieder Elis. Nach dem Gate (eingechecked ist schnell) kommt das schlimmste Stück. Die gut 60 Kilometer bis zum Camp gehen durch so was von tiefem Sand, das haben wir uns entspannter vorgestellt. Tatsächlich brauchen wir dafür fast 3! Stunden und nichts ist mehr an seinem Platz. Was für ein Ritt.
Drei Ausweichmanöver hatten wir auch, was gar nicht so einfach ist und der Kack-Diesel-Kanister leckt wie Sau, so dass wir uns, nach unserer Ankunft und einer kleinen Stärkung, da mal ran machen werden. Erst mal genießen wir unseren Stellplatz CV2, der ist suuuper !!! Da der Savuti läuft, stehen wir direkt am Channel und es ist so idyllisch!
Weniger idyllisch ist die Sache mit dem Diesel-Kanister 😈 die wäre fast ein Fiasko geworden. Der Plan war, den Kanister leer zu machen und anschließend sauber wieder an den Wagen zu hängen. Nicht zum Plan gehörte, dass, nachdem fast die Hälfte des Kanisters im Wagentank war, uns der Diesel sprudelnd entgegenkam. Und warum? Weil der Plastik-Einfüllstutzen vom Kanister abgerutscht ist und nun im Tankeingang hängt – Scheiße !!! O.K., tief durchatmen, überlegen und handeln. Wir haben nur einen Versuch und der muss klappen, sonst rutscht er ganz in den Tank 🤢 Mit einem Stück Draht (mit nem Haken dran) gaaaanz vorsichtig durch den Stutzen... einhaken und dann rausziehen... Luft anhalten und... Yeesss 🤩 es hat funktioniert und wir sind so was von erleichtert. Anschließend machen wir noch den Wagen und den Kanister sauber und dann ist das Thema Reservekanister durch. Wir quatschen ein bisschen mit den Nachbarn, gehen gegen 15.00h mal duschen (besser als im Dunkeln) und machen uns eine halbe Stunde später noch mal auf den Weg, rüber auf die andere Seite des Savuti Channel. Wir fahren diverse Wasserlöcher dort ab und sehen immer wieder Elis. Auch Zebras, Impalas und Co. sind zu Hauf unterwegs.
Leider aber weder Löwe noch Leopard, obwohl die heute schon gesehen wurden. Ein Löwe hat sogar vor 3 Tagen ein Zebra auf der Campsite gerissen, davon aber ist heute nichts mehr zu sehen. Also Augen auf am Savuti Channel. Zurück auf unserer Campsite CV2 genießen wir den letzten Gin (1 Fl. in einer Woche, müssen wir uns Gedanken machen 😗), Aber erst, nachdem der Eli-Besuch durch ist.
wer hat die den eingeladen 🙄
finde den Fehler 😗
da kommt der Besuch 😣
und ich bring mich mal in Sicherheit
schon nah dran
Gut, dass an unserem Baum keine Früchte mehr hängen, so geht er irgendwann zu den Nachbarn und lässt dort, nach Elefanten-Manier, den Baum wackeln. Die hatten ganz schön Schiss und haben sich den halben Abend nicht aus ihrem Camper getraut. Der Abend selber verläuft recht ruhig. Wir grillen und sitzen gemütlich am Feuer. Leider aber hört man aus der nicht allzu weiter Entfernung einen Generator brummeln. Kurz bevor wir ins Bett gehen, sehen wir in Richtung Channel mind. 3 Augenpaare leuchten. Irgendwas wartet darauf, dass wir uns verziehen. Das tun wir auch. Gegen 21.00h sind wir im Dachzelt verschwunden.
Ach ja, ich hab völlig vergessen zu erwähnen. Kommt der Eli, sollst Du Dich ruhig verhalten. Was macht Axel... kommt aus Versehen an den blöden Wagenschlüssel und... die Karre hupt, was das Zeug hält 🤢 Den Eli hat's nicht gestört (was der wohl über uns Doofis gedacht hat)
Das war jetzt ganz schön viel, sorry, aber irgendwie konnte ich nichts weg lassen.
Vielleicht kommt nachher noch der nächste Tag, denn wir bleiben einen weiteren Tag am Savuti Channel.
Liebe Grüße Claudia
Teil 1317. Feb. 2013
Game-Drive Tag im Savuti
1. Juni 2011
Chobe NP – Savuti – ca. 85 km ************************** Ruhig war die Nacht, wenn man von dem Generator absieht. Aber trotzdem sehen wir viele verdächtige Spuren um unser Camp herum 🙄 Hyänen, die in der Nacht unser Lager durchsucht haben und Katzenspuren! Wir sind nicht sicher, ob Löwe oder Leopard, da wir nicht in der Lage sind, die Spuren zu unterscheiden und sie in dem weichen Sand nicht genau zu identifizieren sind. Anwesend sind beide, das wissen wir ja. Die Nachbarn haben gestern Abend nen Leoparden nahe ihrer Campsite gehabt und nen Löwen heute Morgen gesehen. Hätten wir auch zu gerne gesehen 😐 Wir lassen es ruhig angehen und machen uns irgendwann auf, um Tiere zu gucken.
unsere Campsite No. 2
Wir fahren diverse Wasserlöcher ab, sehen immer wieder riesige Herden Zebras, viele Giraffen, Gnus, Warzenschweine und Elis. Nur Leopard und Löwe lassen sich nicht blicken. Es riecht zwar immer verdächtig nach “Mäuschen“ und auch Geier kreisen, aber das Dickicht ist einfach viel zu dicht, um was zu sehen.
eine "kleine" Auswahl unserer Sightings 😗
Wir fahren, soweit es geht, die Marsh-Road raus, drehen aber irgendwann, weil uns auch mehrfach empfohlen wurde, auf gar keinen Fall dort rein zu fahren. Da waren unsere Nachbarn wohl taub oder wollten es nicht hören 🤪, die mussten den Wagen aus dem Marsh¬Matsch befreien und so sieht er dann auch aus (die Jungs aber auch 🤢). Gegen Mittag fahren wir zurück, machen Pause und nach ein paar Tagen auch mal wieder die Speicherkarten der Cameras leer. Gegen 15.30h sind wir wieder startklar und fahren noch mal Richtung Harveys Pan. Viele Elis, noch mal ein paar Giraffen und Zebras, natürlich auch Impalas, sind die Ausbeute.
Knotenmutter hilf 😄
rhythmische Sportgymnastik 🤪
Papa, Mama und Kind Giraffe 😘
Eli beim "Ernten" 🤪
die Super-Safari's beim Sundowner 😉
englische Woche - 1. FC Savuti, gegen Kicker Chobe 🤩
Mist Mensch, wo sind die Mietzekatzen, wenn man sie sehen will (ist ja wie zu Hause). Wir sind erst mit Einbruch der Dunkelheit zurück, bauen zügig das Dachzelt auf und machen Feuer. Heute wird mal nicht gegrillt, heute bleibt die Küche kalt, genau so kalt wie der Abend. Es wird schon wieder lausig und so sitzen wir bis 20.30h so nah es geht am Feuer und verschwinden dann im Dachzelt.
So nah wie gestern Nachmittag, war heute kein Eli auf der Campsite, im Dunkeln aber huschelt einer grasend an uns vorbei. Ach ja, die 3 Paar Augen von Gestern waren auch wieder da. Nee, keine Hyänen, nur Springhasen, hahaha und wir dachten schon... 😗 Es wird eine ruhige, wenn auch kalte Nacht !
Morgen verlassen wir Savuti in Richtung Kasane, dann geht’s zum Bootscruise auf den Chobe - das wird herrrrrrlich
Euch allen einen schöööönen Rest-Sonntag Liebe Grüße Claudia
Teil 1418. Feb. 2013
es geht weiter 🤩 Oh je, ich fürchte etwas Bildlastig 😗
2. Juni 2011
vom Savuti nach: Kasane/Kazungula – ca. 165 km ************************************* Uuaaargh, schon wieder so kalt. Nur 4°C als der Wecker klingelt und natürlich noch dunkel. Wir zögern ein wenig raus, stehen dann aber auf und räumen das Dachzelt ab. Um 6.30h sind wir startklar. Wir machen bereits vor dem Frühstück einen Game Drive und hoffen, doch noch mal nen Löwen oder Leoparden zu sehen. Leider aber Fehlanzeige 😣 Bei der Kälte schlafen die bestimmt noch. Auch Elis sind um diese Zeit nicht zu sehen. Zebras, Gnus, Impalas, Riesentrappen und diverse Vögel sind aber bereits am Start.
Nun ja, nach einer Stunde fahren wir zurück und frühstücken in der Sonne. Danach machen wir uns endgültig auf den Weg, zurück in die Zivilisation. Eine knappe Stunde brauchen wir für die 28km zum nördlichen Gate des Parks (Ghoha).
Eine weitere Stunde bis Kachikau. Sandpad vom Feinsten, aber nicht so schlimm wie vor 2 Tagen auf dem Hinweg über das Mababe Gate.
In Kachikau angekommen trifft uns fast der Schlag. Hier, am A der Welt, wird doch tatsächlich ne fette Teerstraße gebaut - sogar mit Bürgersteig! Mit einem Schlag sind wir total ernüchtert. Unser Gefühl ist, nach 6 Tagen in der Wildnis, nur schwer zu beschreiben...
Einziger Vorteil: wir brauchen nicht mehr wirklich lange bis Kasane.
die ersten Elis vor Kasane
Dort angekommen, stoppen wir kurz bei Spar, kaufen Brot, Gin und TonicWater (jaaahaa, davon ernähren wir uns 😗) Danach fahren wir aber gleich weiter nach Kazungula in die Kubu Lodge. Die liegt, eigentlich ganz nett, direkt am Chobe. Da dieser aber z.Zt. einen sehr hohen Wasserstand hat, ist das Gelände etwas kleiner und lädt nicht direkt zum umherwandern ein (Vorsicht vor den Krokos). Das Gros der Anlage ist schön grün, außer der Campsites, die sind ziemlich nüchtern und klein gehalten... und staubig. Aber egal, ist ja eh nur Mittel zum Zweck.
Wir haben 2 Stunden Zeit, um uns zu sortieren, dann werden wir um kurz nach 15.00h abgeholt und nach Kasane gebracht. Dort steigen wir in ein Alu-Boot mit nem 80PS Außenborder (nur wir 2 😘) und machen eine 3 Stunden Chobe-Sunset-Boat-Cruise-Tour. Toll !!!
Wir sehen Hippos, Krokos, viele Vögel (Schreiseeadler, Kingfisher,etc.) unzählbar viele Elis, Kudus, Wasserbüffel, etc.
Die Zeit vergeht viel zu schnell für all die tollen Eindrücke. Als dann die Sonne über Namibia untergeht, werden wir zurück gebracht.
Das war wirklich ein tolles Erlebnis 😘
Als wir zurück in der Kubu-Lodge sind, machen wir uns direkt auf den Weg zum Essen. Unsere Küche bleibt heute kalt, dafür gibt’s Steak für’n Axel und Hühnchen für mich. Ist ganz lecker und auch mal ganz nett, so bekocht zu werden 😘 Über Axel’s Schnecken vorweg, könnte man streiten... 🤢 (steh ich ja nicht so drauf) Gegen 20.30h gehen wir zurück und freuen uns über die vielen Bush-Babies in den Bäumen auf dem Weg. Ihre riesigen Augen leuchten im Schein unserer Kopflampen und die lustigen Gesichter sind soooo süß. Schade, dass wir keine Camera dabei haben 😣
Morgen geht’s (geführt oder nicht 😜) zu den Victoria Falls, darauf sind wir total gespannt. Daher sind wir auch zeitig in der Waagerechten. Ein wenig störend empfinden wir die Umgebung. Es ist sehr laut. Man hört die Straße, die Hunde bellen die ganze Nacht und die Esel geben auch alles. So laut ist es nicht bei uns zu Hause. Hinzu der Hinweis aus der Lodge, dass die Einbrüche hier zunehmen. Na toll, genau das Richtige für uns. Mal sehen... wenn wir Morgen nicht so spät zurück sind, fahren wir vielleicht noch rüber ins Senyati Safari Camp.
Erlebt mit uns die Victoria Fälle, nasse Schuhe, einen Slide über die Schlucht und den ultimativen Heli-Flug über die VicFalls - im nächsten Teil
Bis dahin liebe Grüße Claudia
Teil 1520. Feb. 2013
@ BriZA - soooo süüüüüß 😘 ich glaub der November ist besser als der Mai nach einer fetten Regenzeit (beim nächsten Mal 😗)
ich mach dann auch gleich mal weiter... 😄
03. Juni 2011
von Kasane/Kazungula - Tour zu den Victoria Falls - 11 km “NON Guided Tour“ (war aber doch irgendwie “guided“) *************************************** Nach einer viel zu lauten Nacht sind wir pünktlich startklar. Wir haben vorsorglich mal das Dachzelt zusammengepackt, so dass wir ggf. heute Abend noch ins Senyati Safari Camp fahren können. Hier ist es uns eindeutig viel zu laut und ungemütlich. Kurz vor 8.30h holt Mike uns ab. Er ist für heute unser Fahrer, wie sich aber im Laufe des Tages herausstellt, auch unser Guide, der irgendwie jeden kennt, was ziemlich lustig ist und auch viel Zeit spart - wirklich angenehm. Zunächst fahren wir zur Toro Lodge, picken noch eine Mitfahrerin auf und dann geht’s los. Tiffany (aus den USA) ist nett, aber sehr speziell. Ein Typ Catcher (Axel: “aber kein Eye-Catcher“ 😗) und ziemlich verpeilt, so haben wir über Tag immer mal wieder Grund zum Schmunzeln. Nur wenige Minuten, nachdem wir losgefahren sind, passieren wir die Grenze von Botswana. Hier brauchen wir nur das Ausreisedokument abzugeben und bekommen nen Stempel in den Pass.
Auf der Zimbabwe-Seite hingegen müssen wir für die Einreise und das Visum 30,-U$ pro Person hinlegen.
Dank Mike geht das alles ziemlich schnell und so betreten wir den Boden von Zimbabwe. Jetzt sind es noch 60 km Asphaltstraße nach Victoria Falls.
Dort kommen wir gegen 10.00h an und buchen direkt bei Shearwater nen Heli Flug für heute Nachmittag... und fangen bereits hier an, unser Geld zusammen zu kratzen. Da kommt ganz schön was zusammen, aber egal, das wussten wir vorher. Gegen 10.30h schmeißt Mike uns am Eingang zu den Victoria Falls raus. Jetzt haben wir zwei Stunden Zeit, diese zu erkunden.
Leider ist es gar nicht so einfach richtig gute Fotos zu machen, da der Sambesi ziemlich viel Wasser führt. An manchen Stellen kann von Sicht gar keine Rede sein, so stark ist die Gischt.
gut, wenn man klein ist, dann werden die Füsse nicht nass 🤪
Bild mit Schirm 😄
Bild ohne Schirm 🤪
Gut nur, dass wir uns vorher mit Regenponchos eingedeckt haben, so bleiben wir einigermaßen trocken. Axel’s Schuhe allerdings haben die volle Ladung Wasser abbekommen, bei mir hing der Poncho bis über die Füsse. Einen Schirm, den wir zusätzlich mitgenommen haben, erweist sich, im Gebrauch mit der Camera, als notwendig und hilfreich. So machen wir doch noch das ein oder andere gute Bild, bevor wir nach zwei Stunden, völlig begeistert und ein wenig durchnässt, zurück am Wagen sind.
🤢
Nun fahren wir mit Mike zur Grenze nach Sambia. Wir lassen den Wagen im Grenzbereich stehen und laufen den einen Kilometer über die Grenzbrücke nach Sambia zu Fuß. Die Brücke spannt sich über den Sambesi und wird von allen gleichzeitig genutzt: Fußgänger, Autos, LKW’s und sogar die Bahn hat ein Gleis.
Auch hier scheint Mike wieder fast jeden zu kennen, so kommen wir ohne großen Aufwand, leider aber ohne Stempel im Pass, nach Sambia. Hier, zwischen Zimbabwe und Sambia spüren wir zum ersten Mal ein Gefühl von dem Afrika, das man aus den Dokus kennt: schmutzig, stinkig, schlechte Straßen und viele Menschen (klingt irgendwie total übertrieben 😗). Trotzdem sind wir fasziniert. Natürlich haben wir sofort Straßenhändler an den Fersen, natürlich nerven die mit der Zeit und natürlich kaufen wir schlussendlich doch was bei ihnen (Salatbesteck, hihihi).
Auf der anderen Seite der Brücke, wir sind jetzt in Sambia, sind wir auf einen “Gorge-Slide“ verabredet. Au weia, was tun wir bloß. Zusammen, in einem Geschirr, an einem Drahtseil, werden wir von der sambischen Seite rüber auf die simbabwische Seite sliden – ÜBER die Schlucht des Sambesi, unterhalb der VicFalls. Ein bisschen zittern uns schon die Knie, aber es ist toll und fast ein bisschen zu schnell vorbei
Nachdem wir zurück sind geht, es auch schon wieder zurück zur Grenzstation und zurück in den Ort, da wir bereits um 14.15h im Büro von Shearwater zu unserem Heli-Flug verabredet sind. Der Versuch, schnell noch was zwischen die Zähne zu bekommen scheitert, da “schnell“ ja nicht zu den afrikanischen Eigenschaften gehört. So muss ein Müsli Riegel, den wir uns auf dem Weg zum Heli Startplatz gönnen, reichen. Wir müssen nur kurz warten und dann geht’s schon los.
Kaum zu glauben, aber das ist unser 1. Heli Flug und wir sind begeistert – ist das Klasse. Total ruhig hebt der Heli ab und sofort können wir die Gischt der VicFalls in der Ferne erkennen. Atemberaubend schön ist der Anblick von oben. Unser Pilot kreist 3 oder 4x über die Fälle, so dass wir genügend Zeit haben, Bilder zu machen und die Sicht zu genießen. Leider ist aber auch hier nach 15 Minuten Schluss und wir sind wieder unten.
Dort angekommen wird uns (wir haben es befürchtet) sofort ein Video unsers Flugs angeboten, welches wir für 30U$ kaufen können. Nee, lass mal, heute nicht, außerdem haben wir unser eigenes Video gemacht und so langsam auch das Gefühl, hier genug Devisen gelassen zu haben.
Wir werden zurück ins Büro von Shearwater gebracht, wo bereits Mike und Tiffany auf uns warten, so dass wir jetzt auch die Heimreise antreten können. Auf den Souvi-Markt hatte keiner von uns Lust und für’s Museum waren wir auch nicht mehr zu begeistern, also ab nach Hause. Das dauert, mit Grenzformalitäten, Vet-Fence, etc. eine gute Stunde, so dass wir um 16.45h wieder zurück auf der Kubu Lodge sind. Prima, früh genug, um den Standort zu wechseln. Wir sind uns einig, dass wir hier nicht noch eine Nacht bleiben wollen und checken kurze Hand aus. Wir verabschieden uns noch von unseren südafrikanischen Nachbarn, die wir aller Voraussicht in zwei Tagen wieder treffen werden und fahren die 11 Kilometer, raus aus Kazungula ins Senyati Safari Camp. Wow, kaum zu glauben, als wir von der Teerstraße abbiegen und über einen Sandpad ins dahinter gelegene Valley fahren, eröffnet sich eine ganz neue Welt. Wir sind direkt hin und weg. Im Camp angekommen, lassen wir den Wagen erst mal stehen und betreten die Aussichtsplattform, die gleichzeitig eine große Bar ist.
Wir werden sogleich von Louw, dem Besitzer, begrüßt und dürfen uns nach Herzenslust hier aufhalten und uns bedienen. “Schreibt einfach auf, was Ihr getrunken habt und wir rechnen ab, wenn Ihr abreist. Alles kein Problem.“ Super, dennoch haben wir fast keine Augen für ihn, denn an der Wasserstelle hat sich gerade eine Herde Elis eingefunden. Wir trauen unseren Augen kaum, es ist noch besser hier, als von allen beschrieben.
Die aller-erste Wahl 🤩 da sind wir uns einig. Wir sollen so lange gucken, wie wir mögen (tun wir auch 😗) und bekommen anschließend unsere Campsite für die nächsten 2 Tage gezeigt. Der Donkey brennt bereits (heiß duschen, prima) und alles ist perfekt. Wir richten uns ein und kochen heute mal Nudeln mit Bolo-Rotwein-Soße. Anschließend gehen wir noch mal an das, nun beleuchtete, Wasserloch. Kaum, dass wir da sind, kommt eine Herde Büffel – Wahnsinn. Doch so schnell sie hier waren, so schnell sind sie nach dem Trinken wieder weg. Das müssen wir morgen noch mal haben, dann machen wir auch Bilder. Da uns nach dem wirklich langen und erlebnisreichen Tag die Augen zufallen, gehen wir gegen 21.00h zurück und verkriechen uns ins Dachzelt. Zuerst ganz angenehm, wird die Nacht gegen Morgen doch wieder recht frisch, außerdem bekommen wir allerhand zu hören: Schakale, Hyänen, Löwen und natürlich Elis, lassen uns in der Nacht von der Tierwelt Afrikas träumen. Sooooo schööööön 😘
Morgen gibt's nen Ruhetag (öööhmmm Eli-Tag) im Senyati Safari Camp...
wenn Ihr Lust habt, kommt doch mit auf die Besucherplattform 😄
Bis Morgen Claudia
Teil 1621. Feb. 2013
Hallo Ihr Lieben,
auch wenn Daniela (Steelers) gerade schon vorgelegt hat (muss ich gleich noch lesen!) gibt's von mir auch noch den letzten Beitrag vor Kronau.
🤩 Ich freu mich auf Samstag
... und los geht's...
4. Juni 2011
Senyati Safari Camp *********************** Wir trödeln, nach dem der Wecker klingelt und sitzen gegen 7.30h, bei mal wieder nur knapp 9°C, mit Rühreiern am Frühstückstisch. Da wir heute hier bleiben, treibt uns aber keiner.
Gegen 10.00h machen wir uns allerdings noch mal auf nach Kasane. Wir müssen tanken, einkaufen und vor allem noch etwas Bargeld besorgen (ist ja gestern fast alles drauf gegangen 😗). Mal wieder typisch, nehmen die Bank-o-Maten nur die Visa Card. Da stehen wir mit unserer Maestro Card ziemlich blöd da. Wir überlegen bereits, in einer Wechselstube Euro in Pula zu tauschen, hören aber von unseren Campnachbarn, dass die sich hier 25% Gebühren reinziehen, 😣 wow. Uns kommt die Idee, beim Tanken mit der MC zu zahlen und einfach 1000,- Pula in bar einzustreichen (das hat vor Jahren in Australien auch schon mal geklappt ;)). Jo, geht auch hier. Die Dame an der Kasse möchte aber auch was vom Kuchen abhaben und so einigen wir uns auf 5%. O.K. das sind ca. 5,- €, das können wir verkraften. Also gesagt, getan und wir haben wieder Bares. Jetzt erledigen wir noch unseren Einkauf und fahren zurück ins Senyati Safari Camp. Auf dem Rückweg springen wir in Kazungula noch in Marios Meat Market (direkt neben der Kubu Lodge) rein und decken uns für die nächsten Tage mit Frischfleisch ein.
Wenig später biegen wir wieder in den Sandpad zum Camp ein und sogleich stellt sich eine innere Ruhe und Zufriedenheit ein. Die Mittagszeit nutzen wir zum Räumen und verstauen unserer Lebensmittel, außerdem sichern wir mal wieder die Fotos der letzten Tage und dann gibt’s nen entspannten Kaffee mit was Süßem. Gegen 15.00h werden wir vom ersten “Eli-Törööö“ aufgeschreckt und wissen sogleich: es ist Zeit, den Sundowner mit Camera auf der Aussichtsterrasse zu genießen.
frei 😄
besetzt 🤩
Elis, soweit das Auge reicht. Haben wir vorhin erst die Speicherkarten leer gemacht, sind diese fast schon wieder voll (wer soll das zu Hause nur alles sichten). Es ist so unbeschreiblich – sorry für die vielen Bilder 😊
hab auch durst 😘
Die vielen kleinen Elis sind einfach zu niiiiieeedlich 😘
nicht pulen 🤪
neeeiiin 😣
3x neeeeiiiin 🤢
hoppala 😄
so schmeckt der Rock Shandy 🤩
Erst als es gegen 18.00h anfängt zu dämmern, wir unseren Gin-Tonic geleert haben und auch die Wasserstelle sich leert, gehen wir zurück und machen uns was für auf die Gabel.
Wir grillen Spareribs und dazu gibt’s (lekker, lekker) Kartoffelsalat 😄 Anschließend wird gespült und gegen 20.00h sind wir wieder bereit, am Wasserloch Ausschau zu halten. Eigentlich hatten wir gehofft, wie gestern, Büffel vor die Linse zu bekommen. Aber außer ein paar Elis (einer von ihnen humpelt so stark, der wird bestimmt nicht allzu alt, schnüff) und ein fetter Uhu, lässt sich hier heute nichts blicken – schade. Wir halten bis 22.00h durch, beschließen dann aber, schon langsam steif vor Kälte, uns ins Dachzelt zu verkriechen. Sollen die Doofen doch erst alle wieder kommen, wenn wir träumen…
einen hab ich noch, dann ist aber wirklich Schluss 🤩
Ich hoffe, Ihr konntet das Bombardement an Eli Bildern überstehen 😊 (ich hätte ja noch an die 1000 😜)
Aus aktuellem Anlass ruht am WE die Berichterstattung (höhöhö)
Danach geht's weiter mit der Chobe Waterfront, wir fahren nach Ihaha und dann erfahrt Ihr, warum wir seitdem auch kleine Baboons nicht mehr sooo niedlich finden (die werden ja auch groß 😖)
Liebe Grüße Claudia
@ Daniela, jetzt nehm ich mir Zeit für Deinen Bericht.
Teil 1727. Feb. 2013
Hallo Ihr Lieben,
Danke erst noch mal für das nette Feedback von Euch 😘
Wenn Ihr jetzt glaubt, ich bin deshalb vor Schreck erstarrt 🤪 nöööö Hab ich ne Schreibblockade 😐 nööö, auch nicht. Hatte aber irgendwie keine Zeit und wollte erst mal schauen, was so die Umstellung im Forum ergibt.
Bevor ich so richtig loslege, hab ich aber noch mal ein paar bewegte Bilder (O.K. sind etwas wackelig 😗) vom Senyati Safari Camp
😘 hier hätte auch gut ne Musik von Dick und Doof gepasst, zu niiiiiiedlich
Liebe Grüße Claudia
P.S.cooool, die Vorschau klappt ja prima
Teil 1827. Feb. 2013
Soooo, geht weiter (wird aber auch Zeit 😗 )
05. Juni 2011
vom Senyati Safari Camp in den Chobe NP – Camp Ihaha – ca. 75 km ************************************ Nix gehört, die ganze Nacht, dafür hatten wir zum 1. Mal mit “Pipi Pause“ (hier geht’s ja). Wir sind zeitig auf, wollen wir nachher doch in den Chobe NP (Waterfront). Wir laden noch mal die Akkus und’s Netbook, bevor wir uns gegen 8.30h von Louw verabschieden. Wir sind uns einig: hier hat er wirklich eine Oase geschaffen, die man nur empfehlen kann 😘 und wir kommen wieder, ganz bestimmt ! Um kurz vor 9.00h fahren wir dann los, vorbei an Kasane, direkt zum Gate
Hier nehmen wir den ersten Abzweiger zur Waterfront und stellen wenig später fest: hier waren wir schon, nur von der Wasserseite aus. Entgegen unserer Befürchtung (es ist ja schon nach 10.00h) bekommen wir unzählig viele Tiere zu sehen. Angefangen mit nem Hippo an Land, Büffel, natürlich Elis, sehen wir auch zum 1. Mal Wasserböcke. Lechewes (hatten wir bereits im Moremi), Mangusten, Seeadler, Leguane, Kroks, etc.
zu viele Bilder ? Ich hoffe nicht 😗
Kudu-Strauss mit Kopf im Sand 😄 ähhh Schlamm
ach ja natürlich auch Giraffen – sehen wir und zwar nen kompletten Kindergarten, nee wat süß 😘 Zwei Mal müssen wir an der Waterfront kehrt machen, da der hohe Wasserstand eine Weiterfahrt nicht erlaubt, oder aber uns unzählig Elis den Weg versperren und wir da nichts riskieren möchten.
Für die insgesamt 50 Kilometer lassen wir uns 4 Stunden Zeit, halten immer mal wieder an, um Hippos, Elis und Wasserbüffel zu beobachten. Wir finden sogar nen Haufen Stacheln von nem Stachelschwein, das wohl nicht so viel Glück hatte 😣 (ein paar davon packen wir als Souvenir ein). Erst als wir, gefühlter weise, alles gesehen haben, fahren wir nach Ihaha.
bei dem kleinen hier, muss ich immer an meinen Zahnarzt denken 🤪 ich sag nur: Sekundenkleber 😗
Am Eingang wartet niemand und bis zu unserer Abreise (das mal vorweg) fragt auch keiner nach unserer Reservierung. Der Platz ist, wenn überhaupt, nur zur Hälfte belegt, dennoch bekommt jeder, der kurzfristig nach einem Platz fragt eine Absage erteilt. Super Organisation nenn ich das.
Überhaupt ist die ganze Anlage, im Verhältnis zu den anderen NP Plätzen, etwas runtergekommen. Schade eigentlich, wenngleich der Ausblick über den Okavango für vieles entschädigt. Ist das toll !!!
Wir genießen die Aussicht, stärken uns erst mal und halten nen Plausch mit den Nachbarn aus Südafrika. Die vier waren mit uns auf der Kubu Lodge, sind aber bereits seit gestern hier. Wir schwärmen (natürlich) von Senyati.
Gegen 16.00h machen wir uns noch mal auf den Weg, sind aber fast ein bisschen enttäuscht, denn es ist bei weitem nicht mehr so viel los, wie über Tag. Daher sind wir auch gegen 17.30h zurück.
bitte einzeln vortreten 🤩
Wow, die Sonne geht so langsam unter und das ist so was von Spektakulär !
Genau so spektakulär ist allerdings auch unser heutiges Essen 😄 Es gibt Lammhack im Potje. Bis die Teller gefüllt sind, ist es bereits 19.15h und natürlich stockfinster.
Wir hören immer mal wieder unser Haushippo, aber so richtig an Land traut es sich nicht. Warum, wissen wir ne gute Stunde später, als ein Wagen hinter unserem vorbeifährt und zwar bis zum Ende des Camps 🙄 Das kommt uns schon ein wenig komisch vor, denn dort ist Sackgasse und kein Durchgang. Oder sollte das, wie im Reiseführer beschrieben, die Nachtwache sein? Wir vermuten es, denn ab ca. 21.00h fährt der Wagen halbstündig den Platz auf und ab und zwar die ganze Nacht, bis in die frühen Morgenstunden. Es braucht wohl nicht erwähnt werden, dass das total nervt 😈 O.K. zu Fuß möchte ich diesen Job natürlich auch nicht machen und schließlich geht’s um unsere Sicherheit, aber eine ruhige Nacht sieht anders aus 😣
Morgen starten wir mit allem anderen, nur nicht mit Schokoladenwettessen... 🙄 Davon aber erst im nächsten Teil.
Liebe Grüße und bis ganz bald Claudia
Teil 1928. Feb. 2013
@Bele: die Armen Kleinen... aber, wenn'ses verdienen 🤪
06. Juni 2011
vom Chobe NP (Ihaha) über Ngoma Bridge in den Mudumu NP (Camp Kwando) 222 km ******************************************* Also bin zumindest ich am nächsten Morgen ziemlich angenervt und unausgeschlafen... 😈
und mörder warm war's auch noch - da hat doch einer die Heizung nicht abgestellt 😣
Ich bin nölig und das ändert sich auch nicht, als sich während der Frühstückszubereitung mehrere Baboons nähern 🤢 Dass sie bereits bei den Nachbarn zugeschlagen haben, konnte man nicht überhören, aber unsere Hoffnung, auch diesmal heil davon zu kommen, löst sich wenig später in Wohlgefallen auf. Gerade als Kaffee und Saft eingegossen sind, und auch das Brot geschnitten ist, stürzt sich ein riesiges Männchen auf unseren Frühstückstisch 😈 Der Versuch, ihn davon abzuhalten, scheitert kläglich. Obwohl ich laut fluchend aufspringe und ihm meinen Stuhl um die Ohren schleudere, ist er wild entschlossen, faucht mich an und schnappt sich das Brot 😗 Ich weiß, dass hätte auch ins Auge gehen können, ich konnte aber einfach nicht still zusehen 😣 So richtig blöd dabei ist aber, dass unser Supertisch der Attacke nicht standhält und eine Seite einklappt, so dass mit einem Mal die komplette Ladung in den Dreck rutscht 😈 Na super, Kaffee weg, Saft weg, Brot ja sowieso weg und alles andere total sandig. Jetzt ist erst mal spülen angesagt. Nicht genug, denn kurz nachdem der Baboon unser Frühstück gecrashed hat und wir gerade mit der Beseitigung der Schäden (sprich: spülen) fertig sind, kackt uns doch tatsächlich eine Meerkatze auf den Tisch ! Das gibt’s doch gar nicht !!!
😈 😈 😈
Auf gemütlich frühstücken haben wir eh keine Lust mehr. Schade, es wäre zu idyllisch gewesen. Zu nem Kaffee und nem Müsli im Stehen reicht’s dann aber doch noch, bevor wir unsere Zelte abbrechen. Unser Fazit für die Chobe NP (Waterfront) UNBEDINGT - was Tiere angeht, der Hammer und der Platz am Wasser ist atemberaubend, leider sind die Ablutions und die Organisation der Campsite... so na ja (kleiner Punktabzug) Gegen 8.30h kommen wir los und holpern die restlichen 23 Kilometer aus dem Park. Dabei sehen wir bei weitem nicht so viele Tiere wie tags zuvor.
Am Gate verabschieden wir uns noch von unseren südafrikanischen Nachbarn (die waren echt nett, wenn auch supersparsam 😗 - Lieblingsfrage: "was kostet das denn") Die wollen jetzt in den Linyanti, dann noch zum Savuti und erst dann nach Maun... und fragen uns, ob ein ½ voller Tank wohl reicht?! Wir glaubens’s kaum, denn die haben bestimmt nur einen 80l Tank (+ 2 Reservekanister). Oh je, nicht das wir von denen in der Zeitung lesen müssen 😣 Direkt hinter dem Park Gate geht’s für uns auf die Asphalt Straße und nur wenig später erreichen wir den Grenzübergang “Ngoma Bridge“. Die Formalitäten sind schnell erledigt, so dass wir wenig später wieder namibischen Boden unter den Füßen haben.
Jetzt fahren wir ca. 60 Kilometer bis Katima Mulilo und dann noch mal gute, langweilige 100 Kilometer bis Kongola (gääähn).
Dort biegen wir auf nen Pad ab und fahren weitere 25 Kilometer bis zu unserem heutigen Etappenziel: Camp Kwando, am gleichnamigen Fluss. Ist das schön hier, wir sind total begeistert und total alleine. Eine tolle Anlage und wir buchen gleich mal nen Boat Cruise und Dinner for two. Den restlichen Nachmittag relaxen wir ein wenig, holen das Frühstück nach und testen die Hängematten. Hätten wir doch eigentlich ne Stunde Zeit geschenkt bekommen (Zeitumstellung BOT/NAM), müssen wir wenig später feststellen, das im Caprivi die südafrikanische (nicht namibische) Zeit herrscht.
O.K. so haben wir halt ne Stunde weniger, bis um 16.00h die Bootstour losgeht. Riaan, der Manager des Camps, fährt selbst mit uns raus und wir sind begeistert. Ist der Kwando doch glasklar und lädt förmlich zum Baden ein... wären da nur nicht die Krocs und die Hippos. Es ist so herrlich, so ruhig, so tiefenentspannend, so aaaahhhh 😘
Wir sehen Wasserböcke, Schreiseeadler, Baboons und leider auch ein totes Impala - Kehle offen (ganz frisch) und selbst Riaan ist etwas ratlos. Waren das die Baboons (kann vorkommen) oder aber eine Katze? Leider keine Spur vom Täter und auch wenn der Hund auf “hab Acht“ steht, haben wir diesbezüglich kein Glück. Bei den Elis schon, die sind wieder nett anzusehen
und der Sonnenuntergang auf dem Rückweg – ein Traum 😘
Viel zu schnell vergehen die zwei Stunden. Bis zum Dinner haben wir jetzt noch eine knappe Stunde. Die nutzen wir, um das Dachzelt klar zu machen und zu duschen. Dann geht’s zur Lodge und bei nettem Ambiente gibt’s lecker was zu essen. Hühnchen mit Reis und Gemsquashes, anschl. Nachtisch(hab ich vergessen 😊) und dann noch nen Klipdrift am Feuer – soooo schöööön. Gegen 21.00h sind wir zurück und verschwinden im Dachzelt. Eine ruhige und erholsame Nacht steht uns bevor, prima.
Morgen, bzw. am WE 🙄 geht's weiter ... zu den Popa falls und ins Ngepi Camp
Ich hoffe Ihr seid dann dabei 😄
Liebe Grüße und bis dann Claudia
Teil 2004. März 2013
@ Fleur - Schade, dass Ihr im Camp Kwando so ein Pech hattet 🙁 Wenn's voll ist, gefällt es uns auch so überhaupt gar nicht, aber das weiß man vorher ja nie so genau. Ich sag dann schon mal: da müssen wir noch mal hin, da hab ich noch ne Rechnung offen 😉 (kann aber auch in die Buxe gehen) @ Kathy - es geht sofort weiter 😄 @ all - sorry, ich hab's am WE irgendwie nicht geschafft 😊
07. Juni 2011
Von Kongola (Camp Kwando) nach Diwundu (Ngepi) - ca. 235 km *************************************************** Aaaahhh, richtig gut geschlafen. Die Pumpe vom Pool wurde auch abgeschaltet, so dass wir sagen können: so ruhig war’s schon lange nicht mehr. Gemütlich lassen wir den Morgen angehen, wir haben es heute ja nicht wirklich weit. Gegen 8.15h zahlen wir die Zeche, lassen uns dabei von Riaan den schönsten Weg Richtung Etosha zeigen (wow, da bräuchten wir noch ne Woche zusätzlich 😗 ) und amüsieren uns köstlich über den kleinen, roten Kater, der soeben eine Maus “erspielt“ hat 😘 . Auch über Riaans Hund, der ja gestern bereits die Bootstour mitgemacht hat, müssen wir schmunzeln. Hat er doch heute Morgen die Ibise vom Rasen gejagt, mit einem Tempo, das wir ihm gar nicht zugetraut hätten 🙄
Hagedasch Ibis
musste ich aber erst mal "googeln" 🤪
Hmmm, der Abschied hier fällt uns fast ein bisschen schwer, haben wir uns doch richtig wohl gefühlt. Es war soooo nett, so unvermutet nett und wir sind froh, dem Tipp unserer südafrikanischen Nachbarn (Kubu Lodge) gefolgt zu sein. Und, was lernen wir daraus: es ist immer gut, sich mit anderen Reisenden auszutauschen, so bekommt man vielleicht das ein oder andere Juwel in die Finger. Um 8.30h fahren wir zunächst die 25km über die Gravelroad, halten aber kurz vor der Einmündung auf den Caprivi Highway an einem Craft Market und decken uns mit ein paar Souvis ein. Dann geht’s für die nächsten 200km über den Asphalt. Boäääh, ist das öde ! das gibt’s doch gar nicht. Dabei brauche wir nur gut 2 Stunden bis wir die Bagani Brücke über den Okavango erreichen, direkt dahinter abbiegen und wenig später auf dem Weg zu den Popa Falls sind. Beim Bezahlen des Eintrittsgeldes werden wir darauf hingewiesen, dass es sich hierbei eher um Rapids als um Falls handelt (um Enttäuschungen zu vermeiden). Außerdem hat das letzte Hochwasser ein wenig Schaden angerichtet, so dass wir statt der üblichen 90,-N$ nur je 20,-N$ zahlen brauchen. Wir laufen die paar Meter runter zum Wasser, finden den ein oder anderen Pfad, lassen uns aber von den riesigen Hippo-Spuren abschrecken 😣 und gehen zum Hauptstrom. Der Okavango ist schon ziemlich breit, die Rapids nicht besonders wild und leider kommt auch die Sonne von vorn, daher haken wir das ganze nach einer Stunde ab und fahren weiter nach Ngepi.
Die ganze Gegend hier ist noch ziemlich matschig, was auf das gerade zurück liegende Hochwasser zurück zu führen ist. Das Camp aber ist gut zu erreichen und wir sind begeistert. Voll die Öko-Kommune (hätte auch in NZL sein können), wird überall auf den Schutz der Erde hingewiesen, richtig witzig gemacht.
Wir können es uns nicht verkneifen, auf dem Dining Deck (ner Plattform über dem Okavango), nen Kudu-Burger zu essen (sehr lecker). Dabei genießen wir die Aussicht und beobachten, wie ein Schreiseeadler sich einen Fisch aus dem Okavango greift.
Danach beziehen wir unsere Campsite, müssen, nein möchten aber noch mal umziehen, da die uns zugewiesene Campsite Nr. 2 zu klein, zu dunkel und zu verwachsen ist, so dass wir das Dachzelt nicht richtig hoch bekommen - “kein Problem, dann geht Ihr einfach auf Nr. 3“. Fein, alles funzt und schon wenig später sitzen wir am Okavango und trinken Kaffee. O.K., wir könnten auch am Rhein oder an der Mosel sitzen 🤩 neee, wat schöööön.
das nenn ich mal ein "Thron" 😄
Jetzt wollen wir uns aber auch noch die, zum Okavango hin offenen, “Treehouses“ ansehen. Wow, nicht schlecht. Schlafwandeln wäre hier zwar nicht ratsam, da sich die offene Holzterrasse ohne Geländer direkt über dem Fluss befindet. Offene Dusche, eine Zinkwanne als Waschbecken, alles ziemlich klasse gemacht.
Zurück an unserer Campsite bewaffnen wir uns noch mal, nachdem wir nen Sundowner geschlürft haben, mit der Camera und gehen zum Aussichtsdeck. Hier gibt’s dann noch nen Gin-Tonic (Malaria Prophylaxe) und ein paar Bilder, leider aber nichts wirklich Spektakuläres.
nicht wirklich groß, sieht aber gefährlich aus 🤪
Um 18.30h schmeißen wir das Feuer an und eine knappe Stunde später gibt’s Beinscheibe vom Kudu (oder war’s Impala?)... jedenfalls ist’s nicht so der Hit, da ziemlich sehnig. Allerdings waren wir vorgewarnt, denn bei “Mario’s Meat Market“ kommt solches Fleisch nur für den Stew in den Topf 😣 Naja, der Versuch war’s wert und so bekommen heute die Crocs unsere Reste (und nicht zu knapp) und verschonen dafür uns 😗
Die Hippos am Flusses sind ziemlich laut, so dass wir das Gefühl haben, sie sitzen direkt neben uns, tatsächlich aber grasen sie auf der anderen Seite des Flusses und werden uns wohl in Ruhe schlafen lassen. Nach Ruhe hört es sich allerdings im Moment nicht an, denn die Zikaden sind so laut (es hätte auch ein CO-Melder sein können), dass man glaubt, an einem Tinnitus zu leiden. Komisch nur, dass Generator und Co. uns so richtig nerven, die hammerlauten Zikaden aber so gar nicht. Daher haben wir eine wunderbare, friedliche und angenehm milde Nacht... (das soll sich ab Morgen ändern)
Da der Tag ja zum Großteil nur aus Fahrerei (hä? nicht wirklich) Kaffee und Malaria-Propylaxe bestand und auch wenig Bildlastig war (ist ja so gar nicht meine Art 😗), nehm ich Euch gleich noch mit auf die Weiterfahrt...
es geht in den Etosha NP 🤩 und dann gibt's auch wieder viele Bilder 😊