Unfall mit Mietwagen

133 Antworten · 41,0k Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2012 von kudu1
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106 Beiträge · seit 201211. Sept. 2012 · #61
Hallo Jaw,

danke für Deinen Hinweis - ja das ist mir bekannt und ich habe das auch ganz bewusst geschrieben.

Es ist ein unendliches Thema, insbesondere wenn man den parallelen Thread hier wieder verfolgt... Es gibt glaube ich kein Falsch oder Richtig bzgl. einer Entscheidung und kein Fall ist miteinander vergleichbar. Es gibt sehr viele positive Erfahrungen mit Camping Car Hire hier im Forum und mein bisheriger Eindruck bzgl. der Abwicklung ist auch sehr positiv. Mir ist natürlich vollkommen klar, dass es sich im Falle eines Unfalles erst zeigen wird.

Aber erstens möchte ich das vermeiden und zweitens lasse ich mich davon jetzt nicht verunsichern. Ich nehme mit, dass man mit entsprechend mäßiger Geschwindigkeit und Vermeidung von Nachtfahrten wahrscheinlich mehr bezweckt als sich unendlich mit allem möglich Wenn und Aber zu beschäftigen.

Gruß aus Köln
Thomas
99 Beiträge · seit 201211. Sept. 2012 · #62
Hallo allerseits,

nach den Schilderungen hier im Forum scheinen es doch eher die großen, internationalen Autovermieter zu sein, die sich im Falle eines schlimmen Unfalls mit der Kostenerstattung für das Abschleppen / Bergen des Fahrzeugs zufrieden geben.
Ich kann alle Argumente gut nachvollziehen, z. B. dass ein kleinerer Autovermieter vor Ort natürlich seine wirtschaftliche Existenz ruiniert, wenn er in jedem Fall für Totalschäden wie bei einer Vollkasko einsteht. Andererseits frage ich mich dann wie diese sehr hohen Versicherungsprämien zum Ausschluss des Selbstbehaltes zustandekommen, wenn trotzdem bei "Fahrlässigkeit" nicht gehaftet wird.

Dass ich einen Mietwagen sorgfältig behandele versteht sich von selbst. Außerdem hoffe ich, noch ein paar Lebensjahre vor mir zu haben und fahre entsprechend. Welche Geschwindigkeit wäre denn noch relativ ungefährlich auf Schotterstrecken?

Gruß von der Gnukuh
1'155 Beiträge · seit 200612. Sept. 2012 · #63
Gnukuh schrieb: Welche Geschwindigkeit wäre denn noch relativ ungefährlich auf Schotterstrecken?

Gruß von der Gnukuh
Schau… Oft ist 100 km/h erlaubt. Das ist ok für Profis die regelmässig auf Schotter unterwegs sind und wissen was sie machen müssen wenn das Auto ausbricht.

Gewisse Pisten verleiten geradezu zum Rasen, etwa die Strasse B1/ M36 von Solitaire nach Walvis Bay. Dort gibt es auch die meisten Toten. Da sind Turis oft mit 120 km/h unterwegs.


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Das Auto fährt dann nicht mehr, es „schwimmt“. Da genügt dann eine falsche Lenk und Gegenbewegung und das Auto „schüttelt“ sich auf und bricht aus, ganz zu schweigen wenn ein Reifen platzt. Dann driftest Du Richtung Strassengraben und hast mit oder ohne Vollkasko verloren. Du musst auf jeden Fall das Auto bezahlen….

80 km/h ... ist die richtige Geschwindigkeit. Oft hast Du das Gefühl du „stehst“ aber ihr seid ja nicht auf der Flucht. Viele sind jedoch durch völlig unsinnige Routenplanung gezwungen schneller zu fahren um ihren Terminplan zu halten, die sind aber dann selber Schuld ...

Gruss Tom
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2012
4'451 Beiträge · seit 200812. Sept. 2012 · #64
Hallo Gnukuh,
was Tomcat schreibt , so sehe ich das auch. Ich kann von mir behaupten , viel im Schnee gefahren zu sein. Das vergleiche ich ein wenig mit Gravel oder Sandpisten. Ich fahre so solange ich das Gefühl habe mein Auto im Griff zu haben, nicht zu vergessen , das es einen 4x4 ist , so ein großes Auto fahre ich ja hier in Bayern nicht.Also Gravel bin ich nie schneller als 80 gefahren aber meistens 60 Km, da kann man , ohne das es gefährlich wird auch mal einen Blick nach rechts oder Links wagen, weil wie gesagt , man ist ja da um Urlaub zu machen und nicht auf der Flucht.
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Gast12. Sept. 2012 · #65
Tatsaechlich kann 80km/h oftmals schon zu schnell sein..

Mit 80km/h kann es unter Umstaenden schon dazu kommen, dass man das Fahrzeug aufs Dach legt. Wichtig ist, dass man das Auto unter Kontrolle hat. Deshalb erlauben viele Vermieter es gar nicht, schneller als 60km/h zu fahren auf Gravel.

Und eben deshalb wird auch hier im Forum immer wieder empfohlen die Fahrtzeiten zwischen den Uebernachtungen kurz zu halten.

Meistens kommt man ja sowieso wieder - also kann man es auch langsam angehen 😉

lg
WoMa
33,1k Beiträge · seit 200612. Sept. 2012 · #66
OFF TOPIC (wenn das überhaupt geht ;-))
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Hallo Tomcat,
Gewisse Pisten verleiten geradezu zum Rasen, etwa die Strasse B1/ M36 von Solitaire nach Walvis Bay. Dort gibt es auch die meisten Toten. Da sind Turis oft mit 120 km/h unterwegs.
Die B1 ist die Teerpad von Südafrika bis in den hohen Norden... und die Straße zwischen Solitaire und Walvis Bay, auch als "schlechteste Sandpad" Namibias bekannt, verleitet ob ihres Wellblechs zu vielem, aber sicher nicht zum Rasen 🙂

Die gefährlichsten Straßen im - touristischen - Namibia sind übrigens (laut Roads Authority und Motor Vehicle Accident Fund) - Unfälle pro 1000 Fahrzeuge:
- Windhoek <-> Okahandja (Teer)
- Swakopmund <-> Walvis Bay (Teer)
- Khorixas <-> Twyfelfontein (Sand)

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'338 Beiträge · seit 200712. Sept. 2012 · #67
Hallo

Mit gut 2 Millionen Einwohnern sind in Namibia ca. 500 Tote durch Verkehrsunfälle pro Jahr zu beklagen. In der Schweiz mit ca. 8 Millionen Einwohnern waren es 2011 320 Personen. Dazu muss gesagt werden, dass es bei uns ganz bestimmt unvergleichlich viel mehr Fahrzeuge pro Kopf der Bevölkerung gibt.

Bei uns gilt Ausserorts auf Teerstrassen 80 km/h, auf Autobahnen 120 km/h und in Namibia auf Schotterstrassen 100 km/h und auf den oft viel zu schmalen Teerstrassen 120 km/h. Ich glaube, dass man da mal den Hebel ansetzen sollte, indem man die Höchstgeschwindigkeit drastisch runtersetzt.

Oft sieht man auf offenen Bakkies ganze Familien mit Kind und Kegel sitzen. Angeschnallt sind sie sicher nicht, wie auch, wenn da bei 100 km/h ein Reifen platzt und sich das Fahrzeug überschlägt, sind alle tot. Wenn hingegen unsereins unangeschnallt erwischt wird, gibt es eine saftige Busse.

Verkehrssicherheit kann leider nur durch strenge Gesetze erreicht werden. Dazu gehören auch verkehrstüchtige Fahrzeuge, bei denen z.B. die Reifen, Bremsen und Stossdämpfer usw. in Ordnung sind. Nicht umsonst müssen wir alle paar Jahre zur Kontrolle. In Namibia muss man das Fahrzeug ja nur bei Besitzerwechsel mal prüfen lassen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele technisch mangelhafte Fahrzeuge (auch gemietete) auf Namibias Strassen unterwegs sind.

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
33,1k Beiträge · seit 200612. Sept. 2012 · #68
Hallo Erika,

Du hast natürlich Recht, es muss vieles sich verändern, damit hier (es gibt übrigens 250.000 Tausend Autos in Namibia) die Zahl der Verkehrstoten bzw. Verletzten runter geht.

Ohne nun eine Diskussion um Geschwindigkeitsbeschränkungen zu beginnen, ist die Geschwindigkeit die vorgeschrieben ist das kleinste Übel. Man gucke sich Deutschland mit "freier Fahrt" auf der Autobahn und den niedrigsten Raten an Verkehrstoten weltweit an. Hingegen sind die USA mit ihrer Schneckentempo-Mentalität (65 Meilen ist ja für die fast Lichtgeschwindigkeit) viel schlimmer dran. Warum? Meiner Meinung nach - und auch den Experten nach - liegt es an den Faktoren Fahrausbildung und Fahrzeuge. Ersteres wird gerade in Namibia überarbeitet, zweiteres soll im nächsten Jahr angegangen werden (möglicherweise ähnlich einem TÜV alle 2-3 Jahre).

Die strengeren Gesetze und vor allem die teilweise Verzehnfachung der Strafen seit 2011 hat leider nicht viel Veränderung gebracht. Problematisch ist auch, dass bei den permanenten Padkontrollen eben nicht immer Licht, Anschnallgurte etc. überprüft werden. Übrigens ist in Namibia auch ein Kindersitz Pflicht... weiß nur keiner und außer wenigen hält sich auch keiner dran. Farmer dürfen übrigens keine Leute mehr auf der Ladefläche transportieren, jeder andere Bauunternehmer in Windhoek & Co tut es dafür tagein-, tagaus.

Im Übrigen liegen die Unfallraten in Osteuropa vielerorts über denen in Namibia, trotz besserer Straßen, besserer Fahrzeuge, TÜV, Vorschriften der EU usw.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2012
54 Beiträge · seit 200912. Sept. 2012 · #69
Hallo,

was ich bei den meisten Touristen in fremden Ländern eh nicht verstehe ist, warum das jeweilige Tempolimit ausgereizt werden muss. Ein Schild mit 100km/h-Begrenzung heißt ja nicht, dass man auch 100 km/h mindestens fahren muss.
Ich meine weniger ist mehr... man ist nicht auf der Flucht und bei einem reduzierten Tempo lässt sich auch an "öden" Straßen durchaus mehr entdecken. Zudem sitzt man in einem Auto, dass man selbst nicht kennt - man hofft, dass die Mechaniker der Autovermietung einen guten Job gemacht haben, eine Garantie gibts dafür aber nicht.

Was nutzt ein Urlaub, der mit einem Unfall und womöglich noch mit Schäden an Leib und Leben endet? Nichts... also, einfach mal runterschalten und Tempo rausnehmen. Wer meint, dass dies nicht geht, dem empfehle ich mal einen Urlaub auf einem führerscheinlosen Hausboot (12 km/h maximum Speed) oder auf dem Rücken eines Tieres...

Und von Rundreisen mit 3000 und mehr km in 2 Wochen bin ich weg.... Meine letzte Tour durch Namibia in 3 Wochen war lediglich 2.400 km lang. Zieht man die Nonstop-Fahrt von Windhoek nach Keetmanshoop und Sossusvlei-Swakopmund ab, bleibt nicht viel übrig... (nein, es gibt keinen Reisebericht 😉 - schreibfauleritis totalis)

Vielleicht auch mal ein Denkanstoß für diejenigen, die hier ihre Route zur "Begutachtung" einstellen und auch alle anderen motorisierten Touristen, egal in welchem Land.

Trotzdem allen eine schöne Reise und gesunde Heimkehr
denali
1'115 Beiträge · seit 201013. Sept. 2012 · #70
Hallo Christian,
Na ward nur, bis der Wodka so richtig fliesst in Namibia! Dann klettern die Statistiken in Namibia in bisher unbekannte Höhen ..............

Gruss Rajang
655 Beiträge · seit 200613. Sept. 2012 · #71
Lieber(r) Denali,

herzlichen Dank für Deinen Post. Du sprichst mir sowas von aus dem Herzen!!
Leider missverstehen viele die entsprechenden Schilder mit Zahlen als Aufforderung, auch hier in Deutschland, diese auf gar keinen Fall zu unterschreiten.
Ich finde auch, dass die hier geposteten Routen sehr oft viel zu lang sind, viel zu selten die Möglichkeiten zum Innehalten bieten, eher abgehakt wird, was auf der "must do - must have" - Liste steht. Natürlich spielen da auch die vorgefertigten Routen von Reiseveranstaltern eine Rolle, die diese Liste bedienen.
Aber, wie sagt der Norddeutsche "Wat dem Enen sien Uhl, is dem Annern sien Nachigall". Und auch von mir allen Reisendenden immer eine gesunde Heimkehr.

Lb Gruß von Helga
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193 Beiträge · seit 200913. Sept. 2012 · #72
Hallo Kudu1,

von mir auch ein kurzer Beitrag -

Bist Du zu schnell auf der Pad unterwegs gewesen ? Offensichtlich das Ergebniss zeigt`s deutlich.

Hast Du dabei ein Auto einer dritten Person zerrungst ? Antwort wie vor.

Also sei ein Kerl und steh für Deinen verbockten Mist ein -

Es sollte Dir eine Lehre sein und allen anderen Rasern - ich hasse diese - eine Warnung.


Die Schuld beim Vermieter des Auto`s zu suchen ist doch wohl albern, Du hast den Vertrag unterschrieben, kannst ganz bestimmt auch lesen.

Grüße an Alle

Sei froh, dass Dir nichts passiert ist, Deine Mitfahrer heil herausgekommen sind und Du kein Tier erwischt hast !!!!

Potje
348 Beiträge · seit 200814. Sept. 2012 · #73
Tomcat schrieb:
Gnukuh schrieb: Welche Geschwindigkeit wäre denn noch relativ ungefährlich auf Schotterstrecken?

Gruß von der Gnukuh
Schau… Oft ist 100 km/h erlaubt. Das ist ok für Profis die regelmässig auf Schotter unterwegs sind und wissen was sie machen müssen wenn das Auto ausbricht.

Diese erlaubten 100 sind allerdings selten und dann ist die Straße auch wirklich gut!!!
Und auch erfahrene Schotterstraßenfahrer fahren sich öfters zu tote, wg Selbstüberschätzung


Gewisse Pisten verleiten geradezu zum Rasen, etwa die Strasse B1/ M36 von Solitaire nach Walvis Bay. Dort gibt es auch die meisten Toten. Da sind Turis oft mit 120 km/h unterwegs.


pp001.jpg


Hier ist stellenweise auf 60km/h begrenzt - und teilweise ist auch dies zu schnell!!!


Das Auto fährt dann nicht mehr, es „schwimmt“. Da genügt dann eine falsche Lenk und Gegenbewegung und das Auto „schüttelt“ sich auf und bricht aus, ganz zu schweigen wenn ein Reifen platzt. Dann driftest Du Richtung Strassengraben und hast mit oder ohne Vollkasko verloren. Du musst auf jeden Fall das Auto bezahlen….

Ist teilweise schlimmer wie auf Glatteis

80 km/h ... ist die richtige Geschwindigkeit. Oft hast Du das Gefühl du „stehst“ aber ihr seid ja nicht auf der Flucht. Viele sind jedoch durch völlig unsinnige Routenplanung gezwungen schneller zu fahren um ihren Terminplan zu halten, die sind aber dann selber Schuld ...

Gruss Tom
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348 Beiträge · seit 200814. Sept. 2012 · #74
travelNAMIBIA schrieb:OFF TOPIC (wenn das überhaupt geht ;-))
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Hallo Tomcat,
Gewisse Pisten verleiten geradezu zum Rasen, etwa die Strasse B1/ M36 von Solitaire nach Walvis Bay. Dort gibt es auch die meisten Toten. Da sind Turis oft mit 120 km/h unterwegs.
Die B1 ist die Teerpad von Südafrika bis in den hohen Norden... und die Straße zwischen Solitaire und Walvis Bay, auch als "schlechteste Sandpad" Namibias bekannt, verleitet ob ihres Wellblechs zu vielem, aber sicher nicht zum Rasen 🙂

Die gefährlichsten Straßen im - touristischen - Namibia sind übrigens (laut Roads Authority und Motor Vehicle Accident Fund) - Unfälle pro 1000 Fahrzeuge:
- Windhoek <-> Okahandja (Teer)
- Swakopmund <-> Walvis Bay (Teer)
- Khorixas <-> Twyfelfontein (Sand)

Sonnige Grüße
Christian
Gerade die Straße zwischen Swakopmund - Walvis Bay ist nicht wg dem Belag gefährlich, sondern wg der Fahrweise
Drängeln und Überholen (auch im Überholverbot und bei Gegenverkehr)
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101 Beiträge · seit 201214. Sept. 2012 · #75
Unsere Reiseunterlagen sind gerade gekommen. Ein weiterer Reiseführer (mittlerweile der dritte ; und zwar der hier http://www.amazon.de/Nelles-Guide-Namibia-Reisef%C3%BChrer-Viktoriaf%C3%A4lle/dp/3886187772/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1347636557&sr=8-1) ist mit dabei.

Unter "Autofahren und Sicherheit" steht dabei folgendes:

Auf 1000 Besucher aus Deutschland kommen ein Todesfall und etwa fünf Schwerverletzte, und Schuld daran sind Autounfälle - die meisten ohne Fremdbeteiligung.

Außerdem wird empfohlen für 100km Schotterstraße zwei Stunden zu veranschlagen.
99 Beiträge · seit 201214. Sept. 2012 · #76
Tobias123 schrieb:

Außerdem wird empfohlen für 100km Schotterstraße zwei Stunden zu veranschlagen.
Hallo,

das ist auch schön einfach zu rechnen, danke! 😉

Ich wünsche dir eine gute Reise und eine gesunde Heimkehr.

Gruß von der Gnukuh
582 Beiträge · seit 201015. Sept. 2012 · #77
Hallo,

auf unseren vielen Touren in den letzten Jahren im südlichem Afrika hat sich als Berechnungsgrundlage 50 Km in einer Stunde incl. Fotostops, Pausen usw. als sehr vernünftig und realistisch erwiesen.

Gruss Volker
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482 Beiträge · seit 201215. Sept. 2012 · #78
Hallo Volker

die 50km/h sind ein Anhaltspunkt mit dem man rechnen kann. Ergänzen möchte ich noch, das zum Beispiel in den Park 50km/h die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist und dann noch die Fotostops abgezogen werden müssen. In anderen Regionen schafft man bei Tiefsand vielleicht einen Durchschnitt von 25 km/h. Dann sollte der interessierte Leser auch schon herausgefunden haben, das es im Winter sehr früh (18:00 Uhr) dunkel wird.

Deshalb möchte ich vorschlagen, die einzelnen Strecken differenziert nach
o Straßenbelag,
o Art der Reise (Camping=Zeltaufbau im Hellen/Lodges=Afternoon Game Drive) und
o Philosphie der Urlauber (ganz Süd-Afrika in 9 Tagen ./. Landschaft geniesen und tolle Tierfotos )

zu planen.

Viele Grüße
Wolfgang
4'451 Beiträge · seit 200816. Sept. 2012 · #80
Oshivambo schrieb:Hallo,

hier ein Link zu einer sehr ähnlichen "Erfahrung", wenn nicht vielleicht sogar die des Ausgangsposters...

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/bruckandermur/bruck_an_der_mur/3118136/polizist-tappte-urlaub-mietauto-falle.story

Sonnige Grüsse!
Hi Oshivambo,
Danke für den Artikel.:) Es gibt hier ein Fomie, die für diese Zeitung arbeitet, die kann dazu vielleicht noch mehr sagen. 🙂

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!