Unfall mit Mietwagen

133 Antworten · 41,0k Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2012 von kudu1
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3'080 Beiträge · seit 200920. Sept. 2012 · #121
Hallo an alle,

ich kann aus eigener Erfahrung berichten das auch schlauchlose Reifen schlagartig die Luft verlieren können. Auf der R355 in Südafrika, mitten im Nichts, einen spitzen Stein falsch erwischt und nach Sekunden war der Reifen platt. Ausrollen lassen, Reifen gewechselt, gut war. Blöd nur das der Reservereifen nicht ok war. Geprüft bei Fahrzeugübernahme, alles ok, als wir ihn dann gebraucht haben stellten wir fest das er die Luft nicht hielt, also alle paar km angehalten und nachgepumpt.

Zweiter Fall, wirklich geplatzt, kurz vor der Rückgabe des Fahrzeugs, an der Tankstelle noch "eben" den Luftdruck prüfen, da fehlt Luft, mit einem lauten Knall hat sich der Reifen dann verabschiedet, Lehre daraus: Vermieter kriegt das Auto notfalls mit zu wenig Luft zurück und wenn nachgefüllt wird dann mit bordeigenen Mitteln und nur noch selbst.

lg sasowewi
348 Beiträge · seit 200820. Sept. 2012 · #122
SASOWEWI schrieb:Hallo an alle,

ich kann aus eigener Erfahrung berichten das auch schlauchlose Reifen schlagartig die Luft verlieren können. Auf der R355 in Südafrika, mitten im Nichts, einen spitzen Stein falsch erwischt und nach Sekunden war der Reifen platt. Ausrollen lassen, Reifen gewechselt, gut war. Blöd nur das der Reservereifen nicht ok war. Geprüft bei Fahrzeugübernahme, alles ok, als wir ihn dann gebraucht haben stellten wir fest das er die Luft nicht hielt, also alle paar km angehalten und nachgepumpt.

Zweiter Fall, wirklich geplatzt, kurz vor der Rückgabe des Fahrzeugs, an der Tankstelle noch "eben" den Luftdruck prüfen, da fehlt Luft, mit einem lauten Knall hat sich der Reifen dann verabschiedet, Lehre daraus: Vermieter kriegt das Auto notfalls mit zu wenig Luft zurück und wenn nachgefüllt wird dann mit bordeigenen Mitteln und nur noch selbst.

lg sasowewi
Wir mmussten dieses Jahr öfters Öl (Motorenöl und einmal Servoöl) nachfüllen.
Auch da war es besser, dies lieber selbst zu tun.
Die Tankstellen versuchen, immer das ganze Behältnis reinzukippen, auch wenn Maximum schon erreicht ist
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2'664 Beiträge · seit 201220. Sept. 2012 · #123
Rocky1964 schrieb:
magic-vibes schrieb:...wir fahren mit verstärkten fulda 4x4 reifen, die für gepanzerte wagen produziert wurden, also sehr viel gewicht tragen müssen...
Hallo,
welche Reifen sollen dies sein?
magic-vibes schrieb:...fulda 4x4 reifen...
gibts ja einige (http://www.fulda.com/fulda_de_de/our_tires/4x4_applications/index.jsp).

Gruß

Rocky
Mit den Reifen ist es irgendwie doch eine subjektive Empfindung. Entweder sind sie gut, oder man hat Pech. Gemessen an der Qualität der Fulda-PKW-Reifen, würde ich niemals einen Fulda 4x4 Reifen anpacken.

Andererseits fahre ich seit Jahren Bridgestone, wo auf deutschen Webseiten steht, daß sie für Offroad nicht geeignet seien. Und die haben wirklich Horrorstrecken am Kunene, Van Zyls und Lower Zambezi Escarpment hinter sich. Vielleicht liegt es auch ein bischen an der Fahrweise?

Der eine hat solche, der Andere andere Erfahrungen.
709 Beiträge · seit 201120. Sept. 2012 · #124
Hi,

klar ist das mit Reifen sehr subjektiv.

Aber das "mit verstärkten fulda 4x4 reifen, die für gepanzerte wagen produziert wurden", interessiert mich fachlich schon!

Persönlich favorisiere ich ja BFGoodrich.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
2'664 Beiträge · seit 201220. Sept. 2012 · #125
Rocky1964 schrieb:

Persönlich favorisiere ich ja BFGoodrich.

Gruß

Rocky
Wegen des martialischen Aussehens und der dicken Schrift und Noppen, oder wirklich wegen der Qualität? 😉
Für mich stimmt da das Verhältnis Preis/ Leistung irgendwie einfach nicht.
zuletzt bearbeitet 20. Sept. 2012
7 Beiträge · seit 201215. Okt. 2012 · #126
Ja aber ein Mietwagen ist doch so oder so Versichert zuminderst ist das bei großen Deutschen Autovermietungen so.

MFG
Carpe Diem! :)
482 Beiträge · seit 201215. Okt. 2012 · #127
Hallo an alle Namibia und Botswana-Fahrer

Mal einen ganz anderen Aspekt: Auf den staubigen Schotter und Sandpisten fährt man ein beachtliches Stück im Blindflug, wenn ein entgegenkommender Wagen den Staub aufwirbelt.

Während eines Fahrertrainings in Marokko habe ich eine sehr angenehme Sitte kennen- und liebengelernt:
Der Wagen der auf der Windseite fährt reduziert seine Geschwindigkeit und damit die Staubfahne die er hinter sich herzieht und die auf die Fahrspur des entgegenkommenden Wagens (Windschattenseite) geweht wird. Diese Geschwindigkeitsreduzierung kostet natürlich Zeit, weil man ja frühzeitig das Gas wegnehmen muß und erst nach dem Passieren des Gegenverkehrs wieder Gas gibt.

Der große Haken an der Sache ist, das es demjenigen der im Wind fährt nichts bringt. Außer es tun alle und er profitiert dann, wenn er auf der anderen Seite ist. Deshalb sehe ich auch keine Chance, das dieses Verhalten in NAM und BOT Umsetzung findet. Ich wollte es aber einmal hier reingekippt haben.

Viele Grüße unbekannter Weise von den Wüstenfahrern in Marokko
Wolfgang
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2012
412 Beiträge · seit 201116. Okt. 2012 · #128
DieWiesbadener schrieb:Mal einen ganz anderen Aspekt: Auf den staubigen Schotter und Sandpisten fährt man ein beachtliches Stück im Blindflug, wenn ein entgegenkommender Wagen den Staub aufwirbelt.
Hi Wolfgang

Netter Vorschlag, aber wie du selber sagst hapert es wohl bei der Umsetzung. Licht einschalten ist aber in solchen Situationen sicher nicht falsch, es könnte ja noch einer hinterher kommen. Gerade letzte Woche ist mir wieder aufgefallen, wie wenig Autos auf staubigen Strassen mit Licht fahren.

Gruss Dieter
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2012
2'167 Beiträge · seit 200916. Okt. 2012 · #129
Hallo alle,
Während eines Fahrertrainings in Marokko habe ich eine sehr angenehme Sitte kennen- und liebengelernt:
Der Wagen der auf der Windseite fährt reduziert seine Geschwindigkeit und damit die Staubfahne die er hinter sich herzieht
Na, das ist doch nichts Neues, das gibts hier schon lange und heisst Anstand!
Fuss vom Gaspedal und Geschwindigkeit vermindern von beiden Fahrern vermindert nicht nur Staub, sondern auch Steinschlag.

Leider fahren halt immer noch nicht alle mit common sense - viele Touristen eingeschlossen!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
649 Beiträge · seit 200716. Okt. 2012 · #130
Ach ja... ich kann mich noch erinnern: Als die meiten Autos keine Klimaanlage hatten und mit offenen Fenster unterwegs waren, haben beide Wagen abgebremst, um die Staubfahnen zu vermindern....

Ist leider völlig aus der Mode gekommen. Auf einer Pad kurbeln wir ständig die Fenster hoch und wieder runter - weil NIEMAND auch im Traum nur daran denkt langsamer zu fahren.😠
983 Beiträge · seit 201116. Okt. 2012 · #131
maddy schrieb: Na, das ist doch nichts Neues, das gibts hier schon lange und heisst Anstand!
Fuss vom Gaspedal und Geschwindigkeit vermindern von beiden Fahrern vermindert nicht nur Staub, sondern auch Steinschlag.

Leider fahren halt immer noch nicht alle mit common sense - viele Touristen eingeschlossen!

Gruss aus Sodwana
Maddy
So sollte es sein - und noch zusätzlich soweit wie möglich nach links fahren, was das Steinschlagrisiko und Staubbelastung für beide Seiten minimiert.
Beste Grüße rhh64
1'115 Beiträge · seit 201016. Okt. 2012 · #132
Ich durfte im Süden von Namibia erleben, wie ein Sattelschlepper mir das überholen ermöglicht hat. Der Wind kam stark von links, der LKW mit seiner Staubfahne deckte die rechte Strassenseite vollständig ein. Ein Ueberholen so unmöglich.
Und siehe da, auf einem geraden Abschnitt fährt der LKW auf die rechte Seite und ich kriege freie Sicht und kann so überholen.
Das nenne ich mitdenken!

Gruss Rajang
3'080 Beiträge · seit 200916. Okt. 2012 · #133
Ich zitiere mal eine Freundin aus Südafrika, die sagt immer, wenn du in Afrika fährst dann fährst du nicht nur dein Auto sondern gedanklich auch die fünf Autos um dich herum. Du musst immer daran denken was die jetzt gerade so machen könnten.....

Das ist tatsächlich so, ich hab das immer im Kopf wenn ich auf afrikanischen Strassen unterwegs bin. Dafür das es dort ziemlich chaotisch abläuft passiert eigentlich ziemlich wenig. Hier denken alle für die anderen mit, das gibts in Europa nicht, da denkt immer nur jeder an sich selbst, da könnenn viele noch was lernen.

Ich hab immer einen Spruch eines Bekannten im Kopf, der hat mal gesagt:
Einen guten Autofahrer erkennt man daran das er von Hamburg nach Frankfurt fährt ohne einmal zu bremesn.

Hört sich erstmal blöd an, aber versucht mal so vorausschauend zu fahren das ihr wirklich nicht bremsen müsst, das ist ziemlich schwierig, aber es funktioniert tatsächlich.

lg sasowewi
2'167 Beiträge · seit 200917. Okt. 2012 · #134
Hallo sasowewi,
Ich zitiere mal eine Freundin aus Südafrika, die sagt immer, wenn du in Afrika fährst dann fährst du nicht nur dein Auto sondern gedanklich auch die fünf Autos um dich herum. Du musst immer daran denken was die jetzt gerade so machen könnten.....
So wahr! Dass allerdings Alle fuer die anderen mitdenken, das stimmt nicht. Da sind die Taxis definitiv ausgeschlossen!
Aber da wir fuer sie mitdenken, wissen wir auch, dass:

- wenn ein Taxi vor uns faehrt, es jederzeit die Pannenblinker einschalten (wenn du Glueck hast) und sofort einen Stopp reissen kann. Voraussicht hilft!

- wenn ein Taxi knapp hinter uns faehrt wenn die Ampel auf gelb umschaltet, es nicht die Geschwindigkeit vermindert sondern erhoeht, um noch durchzukommen. Niemals vor einer umschaltenden Ampel ploetzlich anhalten, auch wenn sie schon fast rot ist!

- ein Taxi jederzeit aus einer Abbiegerspur geradeausfahren, oder aus der linken Spur rechts abbiegen kann.
Und es ist an der Tagesordnung, dass man bei einer roten Ampel links neben der Strasse ueberhlt wird.

Aber da wir ja nicht nur vorne, sondern auch auf der Seite und hinten im Kopf Augen haben, geht das ja trotzdem alles gut.

Gruss aus Sodwana (wo die Kuehe auf der Strasse auch nicht mitdenken)
Maddy
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