jaw2'048 Beiträge · seit 200719. Sept. 2012 · #101
Hallo Woma,
trauch schrieb: Alle INsassen bestätigten aber, dass der Reifen mit einem lauten Kanall vor dem Aufschaukeln geborsten war. Weisst du, wenn ich so einen Unfall gehabt haette, wuerde ich das auch behaupten
ich selbst hatte auf der Stecke Swakop - Okahandja eine Reifenplatzer, bei dem es mit sehr lautem Knall den Hinterreifen zerlegt hat. Da ich auf der Teerpad auch deutlich über 100 fuhr hatte ich Sehr viel Glück das es gelang das Auto zwischen der steil abfallenden Böschung links und dem entgegenkommenden LKW rechts einigermaßen auf der Spur halten zu können. Hätte ich plötzlich gebremst oder unsinnige Lenkbewegungen gemacht, dann wäre dass sehr böse ausgegangen. Ich hatte ein befreundetes Ehepaar aus Sachsen mit im Auto. Ich hatte damals noch nicht den Reifendruckmonitor und gehe davon aus, dass der Reifen von mir unbemerkt an Druck verloren und überhitzt hatte. Beim Auftanken in Swakop hatte ich alle Reifen den Druck erhöht, zuvor war ich viel 100km Gravel mit niedrigerem Druck gefahren. An dem betroffenen Reifen musste ich geringfügig aber nicht auffällig mehr auffüllen. Ich kontrolliere immer mit eigenem Druckmesser nach, weil ich den Anzeigen oder Bedienern der Tankstellengeräte misstraue (Abweichungen sind manchmal enorm nach oben und unten zwischen den 4 Reifen!). Das habe ich auch in Swakop an dem Tag gemacht.
Ich bitte aber auch zu bedenken, dass es nicht so ganz ungewöhnlich ist, dass in einen eigentlich nicht mehr nutzbaren schlauchlosen Reifen in Afrika ein Schlauch eingezogen wird. Ich selbst habe das in Botswana auch mal gemacht, diesen Reifen aber nur bis Kasane als zweiten Reservereifen mitgeführt.Es hielt nach dem Flicken einfach die Luft nicht richtig, war innen abgeschliffen und mit Pat abgedeckt worden. Das war mir aber lieber als eine leere Felge auf dem Dach zu haben. Einen neuen Reifen in passender Grüße und Art konnte ich erst in Kasane bekommen. Ob sowas immer bemerkt wird bei den Leihfirmen????? Und für den Vormieter spart es ggf. Geld.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
jaw schrieb: Ich bitte aber auch zu bedenken, dass es nicht so ganz ungewöhnlich ist, dass in einen eigentlich nicht mehr nutzbaren schlauchlosen Reifen in Afrika ein Schlauch eingezogen wird.
Vielleicht hattest du ja auch so einen Reifen auf dem Auto... Ich finds jedenfalls klasse dass du richtig reagiert hast und somit Schlimmeres verhindern konntest. Auf Teerpad gibt es zum Glueck keine Dips oder "getarnte" Schlagloecher, und keine rollenden Steine (normalerweise), somit stellt sich der Wagen auch selten quer was dann zum Gegenlenken und Aufschaukeln fuehren kann. Gut dass euch nix passiert ist.
„...es ist naemlich tatsaechlich so wie Rocky schreibt: diese Reifen platzen nicht.“
Das stimmt nicht. Sie platzen selten. Es st ein Irrglaube, dass sie nicht platzen würden.
„...und dann die richtige Reaktion wenn der Wagen sich querstellt. Das hat aber viel mit Instinktreaktion zu tun.“
Beides, nein.
Der Wagen stellt sich nur dann quer, wenn der Fahrer nichts tut, bzw. das Falsche tut! Dafür muss man sich nicht schämen, die weit überwiegende Mehrheit aller Fahrer tut instinktiv das Falsche. Aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass man auch das Richtige tun könnte. Das richtige Verhalten hat mit Instinkt wenig zu tun, eher mit Erfahrung und konzentriertem Fahren! Und mit einer ziemlich banalen Regel: IMMER beide Hände am Steuer! – und auf Unvorhergesehenes gefasst.
Uns ist über die vielen Reisejahre in Afrika mehrfach ein Reifen geplatzt. Und es war nie ein leichtes Spiel... Auch 1 x ohne Schlauch, in Nam auf Asphalt. Da muss man das Steuer schon fest in der Hand haben und gemäßigt gegenlenken ohne zu verreißen, - sich den Kräften bewusst, die da wirken - und wie schon von anderen erwähnt, immer mit dem Bewusstsein, lieber gezielt in die Pampa zu fahren, als sich einem Querstellen und zwangsläufigen Überschlag preiszugeben. Klar ist, dass die örtlichen Gegebenheiten das auch hergeben müssen...
Allzeit sichere Fahrt. Gruß lilytrotter
Kleines Beispiel zur Ansicht. Es war ein schlauchloser Reifen.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201219. Sept. 2012 · #104
Es ist richtig, daß auch ein schlauchloser Reifen platzen kann. In den meisten Fällen passiert das, wenn sich das Profil löst, oder eine kaputte Flasche oder ein Baumstumpf den Reifen durchsticht, d.h. durch massive Außeneinwirkung. Löst sich das Profil, hört man das durch Schlagen der Fetzen an das Fahrzeug. Kurz danach knallt es dann aber. Solche Reifen hatten dann aber oftmals Vorschäden, oder sind runderneuert. Oder es wird bei 40°C Außentemperatur bei hohem Tempo über den kochendheißen Asphalt gebrettert.
Schon mein Vater hat mir beigebracht, daß man mit einem geplatzten Reifen das Fahrzeug strikt auf Geradeaus hält (beide Hände am Lenker sollte für jeden ein Grundsatz sein) und auslaufen läßt, und ggf. durch ganz leichtes Anpumpen der Bremse die Bremwirkung des kaputten Reifens auf die andere Seite Seite zu übertragen versucht (Ausgleich). Wildes Bremsen und Verriß am Lenker sind Kamikaze-Aktionen.
carl1'287 Beiträge · seit 200819. Sept. 2012 · #105
Hallo,
was bin ich froh, dass ich schon ein paar Mal in Namibia war, bevor ich das hier alles gelesen habe. Als "Neuling" würde ich mich gar nicht mehr trauen loszufahren.
Natürlich ist Vorsicht immer gut, aber um mal den Eindruck zu relativieren. Die meisten Touristen schaffen einen Urlaub in Nambia ohne Unfall und/oder große finanzielle Schäden.
Das ist jetzt nur mal so zur Aufmunterung gedacht, nicht dass hier Leute abgeschreckt werden, das tolle Land zu besuchen.
Gruß Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201219. Sept. 2012 · #106
Hallo Carl, was glaubst Du, wie viele Autos ich allein in Deutschland mit eigenen Augen vor mir gesehen habe, denen ein Reifen geplatzt ist, wie sie sich aufgeschaukelt haben, und sie entweder in der Leitplanke oder auf dem Dach landeten?
Das Reifenproblem ist nicht nur ein Phänomen Afrikas oder Namibias!
Und, es gelten überall die gleichen Verhaltensregeln. Deshalb täte ein Fahrsicherheitstraining so manchem vermeintlich erfahrenen lichthupenden Autobahnpiloten ganz gewiß sehr gut!
carl1'287 Beiträge · seit 200819. Sept. 2012 · #107
Hallo Swakop,
ich finde die Diskussion ja auch sehr sinnvoll und nützlich. Wollte nur mal kurz ein bisschen relativieren, da sonst meiner Meinung der Eindruck entstehen könnte, es ist extrem gefährlich in Namibia (oder sonst wo) Auto zu fahren.
Gruß Carl
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Tobias123101 Beiträge · seit 201219. Sept. 2012 · #108
carl schrieb: was bin ich froh, dass ich schon ein paar Mal in Namibia war, bevor ich das hier alles gelesen habe. Als "Neuling" würde ich mich gar nicht mehr trauen loszufahren.
Genau das habe ich auch gerade gedacht und wollte gleich mal fragen ob sich ein zweiter Ersatzreifen lohnt 😉
Aber was mich interessieren würde: Meine Info war, dass bei den normalen PKWs (Toyota Corolla, usw.) Reifenschäden häufiger vorkommen und bei den größeren 4x4 (z.B. Hilux) robustere Reifen verwendet werden. Oder gleicht das höhere Fahrzeuggewicht diesen vermeintlichen Vorteil wieder aus?
Gruß Tobias
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201219. Sept. 2012 · #109
Ergoogle mal den Unterschied zwischen PKW-Reifen und Pickup/ LKW-Reifen. Schaue mal den Unterschied der Lagen des Profilteiles und der Seitenwandungen, irgendwoher muß ja der Ausgleich für das höhere bzw. niedrigere Fahrzeuggewicht her kommen. Spitze Steine auf Schotterwegen stechen eine Seitenwandung am PKW-Reifen leichter durch als bei Pickup/ LKW Reifen.
trauch483 Beiträge · seit 200719. Sept. 2012 · #110
WoMa schrieb:
trauch schrieb:Alle INsassen bestätigten aber, dass der Reifen mit einem lauten Kanall vor dem Aufschaukeln geborsten war.
Weisst du, wenn ich so einen Unfall gehabt haette, wuerde ich das auch behaupten 😐 Ebenso wie ich behaupten wuerde ich sei hoechstens 80km/h gefahren - wobei das manchmal schon reicht um ein Auto aufs Dach zu legen. Nur, schneller ist laut Mietvertrag nicht erlaubt, da erlischt jeglicher Versicherungsschutz...
trauch schrieb:Ich bin zwar kein Sachverständiger, aber die so wie der Reifen aussah, ist der nicht erst beim Kippen gerissen.
Naja, du schreibst ja du bist kein Sachverstaendiger...es ist naemlich tatsaechlich so wie Rocky schreibt: diese Reifen platzen nicht. Wenn das Auto sich querstellt wirken unglaublich starke Kraefte auf die Reifen ein, da kann es so ein Teil schon mal von der Felge fetzen. Das passiert nicht beim Kippen, sondern beim Schleudern.
Hallo WoMa
Das wissen wir alle nicht. Sobald ich die Fotos vom Unfall auf meinen Speicherkarten finde, werde ich den geplatzten Reifen und die Spuren auf der Pad mal hochladen. Dann können wir wieder über die Ursache spekulieren.
Mit deinen Äusserungen suggerierst du, dass die Insassen wohl eifach gelogen haben und unvorsichtig unterwegs waren. Ich weiss es nicht. Aber das zu behaupten finde ich etwas gewagt.
an der wahl der reifen ist schon was dran. wir fahren mit verstärkten fulda 4x4 reifen, die für gepanzerte wagen produziert wurden, also sehr viel gewicht tragen müssen. seit dem haben wir nicht einen kaputten reifen mehr gehabt! trotzdem nutzen wir aber auch die von cruiserland erwähnten druckkontrollen von tiremoni. die sind wirklich klasse und zuverlässig. früher haben sie uns schon viele reifenkosten erspart, weil ja doch oft nur ein dorn oder ein kleines loch von einem spitzen stein die ursache für den luftverlust ist. der reifen geht dann -gerade bei schweren fahrzeugen- durch das fahren mit dem platten reifen innerhalb von ca. 50-100 m kaputt, weil er sich auf der felge zerschneidet. dieses reifendrucksystem ist wirklich leicht zu installieren und kann schnell an jeden mietwagen angebracht werden, ohne kabel oder dass etwas angeschraubt werden muss. einfach ventilköpfe aufschrauben und den monitor mit saugfuss an die windschutzscheibe fixieren und alles geht perfekt. es gibt die systeme auch mit 6 sensoren, also für anhängerbetrieb, aber dann sollte man einen antennenverstärker mit nutzen, sonst werden die hinteren sensoren vom trailer manchmal nicht erfasst. die systeme gibt in namibia z.b. auch bei cymot, kaum teurer als in deutschland. dort kann man auch einzelne ersatzsensoren bekommen. wenn ich bedenke, wieviel geld in foto- und kommunikationstechnik investiert wird, dann sind ca. 200 euro für zusätzliche sicherheit wirklich nicht viel. aber langsam bzw. angemessen sollte man trotzdem fahren! 🙂
gruss volker
Planungshilfe und Buchungen von Mietwagen, Unterkünften und Aktivitäten ohne zusätzliche Kosten.
www.magic-vibes.de
trauch schrieb: Das wissen wir alle nicht. Sobald ich die Fotos vom Unfall auf meinen Speicherkarten finde, werde ich den geplatzten Reifen und die Spuren auf der Pad mal hochladen. Dann können wir wieder über die Ursache spekulieren.
Nee, spekulieren bringt ja nichts, und Photos sagen nicht viel aus ueber einen Unfallhergang. Ich erwaehnte glaube ich schon mal irgendwo, dass ich schon so ein bisschen mit Unfaellen in Namibia zu tun habe - und da hab ich halt schon recht oft Storys gehoert, die sich im Nachhinein als schlichtweg falsch herausgestellt haben. Man koennte durchaus sagen, dass in diesen Faellen ziemlich oft gelogen wird. Kaum jemand gibt gerne zu, dass er einen Fehler gemacht hat. Ich behaupte nicht, dass es in diesem Fall auch so war - es ist nur meine Erfahrung die mich da vorsichtig sein laesst.
Da hier ja aber so viele Spezialisten unterwegs sind, die wahrscheinlich mehr als fuenf Jahre Erfahrung in der Unfallanalyse aufweisen koennen, halt ich mich natuerlich lieber wieder zurueck...
Mir ist sowieso nicht wichtig was andere denken, und ich will auch ueber niemandem den Stab brechen - mein Punkt ist Unfallpraevention. Wenn man die Leser hier durch so eine Diskussion sensibler und vorsichtiger machen kann bin ich schon zufrieden.
lg WoMa
MAmaxnam148 Beiträge · seit 200919. Sept. 2012 · #113
magic-vibes schrieb:hallo,
an der wahl der reifen ist schon was dran. wir fahren mit verstärkten fulda 4x4 reifen, die für gepanzerte wagen produziert wurden, also sehr viel gewicht tragen müssen. ...
gruss volker
Ein höherer Lastindex hat wenig mit Bereifungen von Sonderschutzfahrzeugen zu tun. Deren Spezialreifen mit Notlaufeigenschaften haben zwar auch wegen des zusätzlichen Gewichtes durch die Armierung einen höheren Lastindex, allerdings kosten sie ein vielfaches und können zumindest kurzfristig ohne Luft gefahren werden. Wie z.B. das PAX-System von Michelin, wo man bei Tempo 80 noch 200km weit kommt.
s' Mäxle
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200619. Sept. 2012 · #114
Tobias123 schrieb: Genau das habe ich auch gerade gedacht und wollte gleich mal fragen ob sich ein zweiter Ersatzreifen lohnt 😉
... mit ein bißchen Pech lohnt sich das. Ich hatte im Anschluss an eine Radtour mal für sechs Tage 'nen VW Golf/Citi und in den ersten fünf Tagen drei Reifen kaputt gefahren. Zum Glück waren zwei Ersatzreifen standardmäßig an Bord, denn ich wäre damals gar nicht auf die Idee gekommen, danach zu fragen. Erster Platter: auf dem Weg zum Sossusvlei nach noch nicht mal 200 km bei 80-100 km/h auf Piste. Der Reifen hat relativ schnell Luft verloren und der Wagen ging bei kleinsten Lenkbewegungen gleich in Drift über. Zum Glück war der Reifenschaden hinten. Vorne wäre es wegen der (zu) hohen Geschwindigkeit sicherlich brenzlig geworden. Zweiter Platter: auf dem Hinweg zum Sossusvlei auf der damals noch schlechten Piste im Dunkeln viel zu schnell unterwegs, aber Glück gehabt. Auf dem Rückweg dann im Hellen deutlich langsamer gefahren, aber weniger aufmerksam und daher trotzdem einen großen Brocken erwischt. Dabei hat sich die Felge übel verbogen und der Reifen war sofort platt (glücklicherweise wieder hinten). Beide Reifen wurden dann in Sesriem geflickt, die Felge mit einem Vorschlaghammer notdürftig gerichtet und ein Schlauch eingezogen. Dritter Platter: an einem Wasserloch im Etosha NP gewartet und beschlossen, dass der Aufnahmewinkel zum Fotografieren besser wäre, wenn ich zwei-drei Meter vorführe. Dabei hats dann kurz gezischt und der Reifen war platt. Einfach 'nen spitzen Stein in blödem Winkel erwischt und passiert wars. Den Reifen habe ich dann in Okaukuejo(?) im Camp flicken lassen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
musher348 Beiträge · seit 200819. Sept. 2012 · #115
Ein zweiter Ersatzreifen ist immer sinnvoll.
Vor 5Jahren bekammen wir mit dem Mietwagen gleich vom Vermieter einen zweiten Ersatzreifen. Als wir dann das Auto für die Tour packten fanden wir für den zweiten reifen keinen Platz mehr und liessen ihn zurück. Promt wie es passieren mußte, fuhren wir am Samstagabend einen Plattfuß.
Wir wechselten dann am Abend den Reifen und hatten am kommenden tag (Sonntag) 800km vor uns (zwar nur Teer, aber trotzdem mit dem Wissen, kein ersatzrad mehr zu haben und zwischen den Ortsschaften hunderte von kilometer). versuchten immer wieder an tankstellen und an reifenhändlern, ob es Jemanden gibt, der den reifen flicken kann - leider vergebens. Wir waren dann froh, als wir am Montag endlich wieder den reifen flicken lassen konnten. Nach der Tour bis zum Urlaubsende war dann der zweite Reifen immer dabei. Und inzwischen legen wir auch Wert auf einen zweiten Reifen.
Dieses Jahr sahen wir kurz vor Urlaubsende, daß ein reifen seitlich einen leichten Schlitz hatte. War das Auto etwas anderst gestanden sahen wir den Schlitz nicht. Trotzdem wechselten wir dann auch sicherheitshalber den Reifen und sagten es auch dem Vermieter
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Rocky1964709 Beiträge · seit 201119. Sept. 2012 · #116
magic-vibes schrieb:...wir fahren mit verstärkten fulda 4x4 reifen, die für gepanzerte wagen produziert wurden, also sehr viel gewicht tragen müssen...
laut bezeichnung ist es der fulda tramp 4x4, aber diese reifen wurden in usa hergestellt für eine firma in deutschland, die gepanzerte G-Klasse von mercedes umbauen und damit ausstatten. mehr kann ich nicht darüber sagen. sie sind jedenfalls scheinbar unverwüstlich.... 🙂
gruss volker
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Rocky1964709 Beiträge · seit 201119. Sept. 2012 · #118
magic-vibes schrieb:...fulda tramp 4x4...
Hi,
Reifen mit dieser Bezeichnung habe ich auf einem unserer 4x4 gefahren. Das waren normale AT-Reifen. Gib also nicht allzuviel auf die Sprüche, die Du dazu gehört hast...
Und gepanzerte Fahrzeuge haben eigentlich einen ganz anderen Radaufbau. So mit speziellen Felgen, Notlaufringen, Beadlock Felgen usw.
Für mich ist es nur wichtig, wie gut sie sich fahren und dass sie viiel besser halten, als alle anderen Fabrikate, die ich davor gefahren bin. Das entspricht nun mal meinen Erfahrungen und nur das wollte ich hier mitteilen. Wieso bist du dir denn so sicher, dass deine Reifen die gleichen waren, nur weil das gleiche drauf steht? Sagen können Viele viel, auch du.... 😉
Und nun fühl dich bloß nicht dadurch angegriffen, dass ich anderer Meinung bin. Ich werd mich hier sicherlich nicht streiten und bin auch schon wieder weg.... 🙂
Gruss Volker
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Rocky1964709 Beiträge · seit 201119. Sept. 2012 · #120
Hi Volker,
ich möchte nicht, das Du Dich angegriffen fühlst!
Ich wollte nur mehr über diese Reifen wissen und lernen. Kannst Du mal ein Foto von Flanke und Lauffläche zeigen?