Unfall mit Mietwagen

133 Antworten · 41,0k Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2012 von kudu1
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545 Beiträge · seit 200608. Sept. 2012 · #41
Hallo Christian,

es geht hier sicherlich nicht um "uns oder euch", sondern um die Deutschen Internetseiten der Autovermieter in Windhoek.

Diese deutschsprachigen Seiten werden nicht für Max Mustermann aus Windhoek-Eros gemacht sondern für den potentiellen Kunden aus Europa!

Und auf diesen Seiten wird mit dem Wort "Vollkasko" Werbung gemacht,ohne genau zu definieren was dies nun mal in Namibia bedeutet.

Dies finde ich dem Kunden (Mieter) gegenüber nun mal unfair,
nicht mehr und nicht weniger!

Einträchtliche Grüße
2'346 Beiträge · seit 200608. Sept. 2012 · #42
@ Christian
@ Michael

Normalerweise schätze ich eure Meinung und euren fachlichen Rat sehr. Was ihr aber hier in Bezug auf die Begriffsdefinition "Vollkasko" von euch gebt, halte ich für pures "Veranstalter-Gefasel", auch wenn es sachlich richtig ist.

Die Fahrzeugvermieter im südlichen Afrika machen ihr Geschäft nun mal sicher überwiegend mit Touristen aus dem deutschsprachigen Raum und für die ist der Begriff "Vollkasko" traditionell klar besetzt. Die Vollkasko schützt mich in relativ großzügigem Rahmen vor Missgeschicken und Pech. Sie zahlt mir eine neue Stoßstange, wenn ich im Parkhaus rückwärts einen Pfeiler erwische und sie zahlt auch, wenn ich im Winter auf schneeglatter Fahrbahn in die Leitplanke krache. Das ist nun mal so.

Und da die Autovermieter gerade von diesen Kunden leben, sollten sie die vorprogrammierten Missverständnisse im Schadensfall auch in ihrer Kommunikation durch klare Aussagen vorbeugend ausräumen und sich nicht darauf zurückziehen, dass man die "leicht verständlichen" Versicherungsbedingungen ja schließlich unterschrieben habe und man das ja sowieso alles hätte wissen müssen. Die meisten wissen es eben nicht und können die Versicherungsbedingungen vor Ort auch nicht lesen, geschweige denn verstehen und eine reelle Chance zu einer Alternative haben sie auch nicht, außer gleich nach der Landung den Rückflug anzutreten oder das südliche Afrika mit Bus und Bahn zu erkunden. Da können das auswärtige Amt und die Forumsexperten noch so viel schreiben.

Fast überall auf der Welt stellen sich kommerzielle Anbieter auf ihre Kunden ein und orientieren sich an deren Bedürfnissen und Kenntnissen. Bei namibischen Autovermietern vermisse ich das allerdings auch, insbesondere bei dem elementaren Thema "Vollkasko", denn die Denke vieler Touristen aus dem deutschsprachigen Raum ist nun mal "Wo Vollkasko drauf steht, ist auch Vollkasko drin". Es geht mir nicht darum, irgendetwas an dem System der afrikanischen "Vollkasko" zu ändern oder zu kritisieren, nur wäre ein wenig mehr Aufklärung seitens der Autovermieter wünschenswert. Das könnte manche Missverständnisse vermeiden - vielleicht aber auch den einen oder anderen Kunden vergraulen, den angesichts der wirtschaftlichen Risiken einer Automiete der Mut verlässt.

Viele Grüße
Armin
51 Beiträge · seit 201108. Sept. 2012 · #43
Hallo Armin
das ist wohl war was du schreibst.
Grüße Max
Gast08. Sept. 2012 · #44
Hallo Armin,

wenn sich die Kritik vor allem am Begriff "Vollkasko" hochzieht, stellt sich mir etwas die Frage, welcher Vermieter überhaupt damit wirbt? Ich habe auf die Seiten von Caprivi Car Hire geguckt, um die es hier im konkreten Fall geht. Da steht nichts von Vollkasko. Bei anderen größeren Anbietern mit deutschsprachiger Website wie Asco, KEA, Africa4x4Rentals und Savanna auch nicht. Insofern wird hier gerade ein Phantom diskutiert.

Mit einer Vollkasko werben tut der hier im Forum sehr beliebte und als überaus seriös und kulant angesehene Hubert Hester von Kalahari Car Hire. Ist der ab jetzt der Buhmann?

Ansonsten würden sich bestimmt sehr viele freuen, wenn es eine kundenfreundliche, echte Vollkaskoversicherung für die Mietfahrzeuge gäbe. Wenn sie die Wahl haben bisherige Versicherung oder richtige Vollkasko für 30 EUR mehr pro Tag, dann nimmt das Interesse vermutlich schon wieder etwas ab.

Beste Grüße

Guido
2'048 Beiträge · seit 200708. Sept. 2012 · #45
Kudu schrieb
Jetzt will CCH mir mit allen Mitteln nachweisen...
das ist mißverstanden worden. Wenn ich mich an das Gespräch in Tigerquelle richtig erinnere war es Camping car hire und nicht Hubert Heesters Caprivi Car Hire!
Viele Grüße aus dem Ovamoboland
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
181 Beiträge · seit 200608. Sept. 2012 · #46
HALLO

da gibt es ... Caprivi Car Hire
... Kalahari Car Hire HH
und ... Camping Car Hire

Don´t mix it

LG Impala
319 Beiträge · seit 201208. Sept. 2012 · #47
Hallo jaw,

Du wirst Dich wohl richtig erinnern - ich habe mal auf der webpage von camping-carhire geschaut und da wird wirklich was von Vollkaskoversicherung erzählt (deckt sich mit Kudus Aussage). Besonders auf der ganzen Website findet man auch nicht die detailierten Mietbedingungen. Es gibt zwar einen Punkt mir Mietbedingungen, aber dort sind nur wenige Punkte aufgeführt.

Ich gehe mal davon aus, das auch dort Unterbodenschäden und wahrscheinlich auch Kupplungsschaden nicht versichert sind. Wird nicht angeführt - wirklich nur oberflächliche Punkte. Jetzt wäre wirklich interessant, ob man die Mietbedingungen vorher detailiert zugeschickt bekommt, weil bei der Übernahme ist die Erfassung der ganzen Punkte schwierig.

Trotzdem Kudu1 - derzeit schmerzt zwar das Geld, aber sei froh, daß Du körperlich unversehrt geblieben bist. Mit etwas Abstand wirst Du die Sache dann auch etwas entspannter sehen. Deinen Unmut kann ich aber verstehen, weil die webseite schon irreführend ist.

Übrigens auch auf der englischen Website sind keine ausführlichen/anderen Angaben.

toumtoum
5'538 Beiträge · seit 200809. Sept. 2012 · #48
Hallo Zusammen,

natürlich kenne ich nicht alle Autovermieter dieses Landes persönlich. Aber ich habe anfänglich sehr häufig, wenn ich Besuch bekam, einen Leihwagen genommen. Ich muss sagen, dass alle Vermieter ausführlich genau auf diese Risiken der Nichtversicherung bei selbst verschuldeten Schäden ohne fremde Tier-/Menschbeteiligung hingewiesen haben. Es kann sein, dass es den einen oder anderen gibt, der das nicht tut bzw. sogar bewusst übergeht, aber ich habe diese Erfahrung bei mindestens 20 Autoanmietungen nicht gemacht.

Liebe Grüße
Gerd
1'182 Beiträge · seit 200609. Sept. 2012 · #49
Hallo zusammen,

um das einmal zusammenzufassen - möglichst objektiv,

a) Kudu hat das Auto ohne Fremdeinwirkung - zumindest ist nichts anderes bekannt, leider hat Kudu bisher jede weitere Information verweigert - auf´s Dach gelegt. Das ist leider bei keinem Vermieter mit oder ohne Versicherer in Namibia gedeckt. Das wissen die meisten Fomis dank seitenlanger Abhandlungen hier im Forum. Und der Rest kann sich über die Suchfunktion leicht informieren.

b) Die Empfehlung, sich die Bedingungen des Vertrags bei Übernahme genau anzusehen (und sogar übersetzen zu lassen - vom wem denn?) halte ich für völlig unsinnig und weltfremd. Wer sieht sich denn 2 oder 3 Seiten Kleingedrucktes durch und lässt es sich dann auch noch übersetzen, wenn schon weitere Kunden darauf warten, Ihr Fahrzeug zu übernehmen. Und selbst wenn, was hilft es denn? Da das immer so ist, wird man in jedem Fall feststellen, dass solche Fälle leider nicht versichert sind - und nun? Wenn man damit nicht leben will, wäre die einzige Alternative, ins nächste Flugzeug zurück nach Deutschland zu steigen - ohne Rücksicht auf die Kosten der Stornierung und den Verlust der Freude. Wer macht das schon? Ob das jemals einer so entschieden hat, würde mich interessieren.

c) Mit der eingeschränkten Vollkasko-Deckung in Namibia muss man - zumindest derzeit - leben. Das kann gemildert werden durch gewisse Zusatzdeckungen in Deutschland (z. B. Mietwagen-Versicherung oder Kreditkarten-Versicherung für Mietwagen u. a. - das ist der bessere Tipp!).

d) Die Empfehlungen von Kudu halte ich für wenig sinnvoll - tut mir leid. Sinnvoller wäre es, wenn Kudu mehr Informationen liefern würde - danach haben inzwischen viele gefragt, aber leider gibt es keine Antwort.

e) Ich finde es schade, dass Kudu sich wohl völlig zurückziehen will - warum eigentlich? Warum nicht volle Information über den Vorgang? Immer wieder ist darum gebeten worden. Vielleicht könnte das für den einen oder anderen eine Lehre sein - aber es müsste kommuniziert werden!!!

Gruß,
Bernd (HH)
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51 Beiträge · seit 201109. Sept. 2012 · #50
Könnte ja sein,bzw. ist sehr wahrscheinlich, daß ein Rechtsstreit folgt.
Und da ist es doch besser wenn er hier keine Aussage ohne seinen Rechtsbeistand macht.
Schönen Sonntag noch
Grüße Max
983 Beiträge · seit 201109. Sept. 2012 · #51
Wie war das eigentlich bei dem Unfall von "Kleiner Hase"?
Da hat man sich doch auch ohne Fremdeinwirkung überschlagen. Und da hat den Totalschaden der Vermieter/Versicherer übernommen? Oder war es anders?

Es kommt also wohl sehr auf Kulanz an ...

Die Versicherungsfrage hatten wir schon so manches Mal hier diskutiert: Deutsche Versicherer erstatten dir die Selbstbeteiligung. Aber wenn der namibische Partner die Verschuldungsfrage negativ beantwortet, dann sieht es schlecht aus.

Das hier im Forum beworbene billiger-mietwagen.de liefert schon bei der Suche den Hinweis darauf, dass die Vollkasko nicht identisch mit der deutschen VK ist. Klickt man bei den Mietwagenangeboten darauf (habe dies mal bei dem Dertour-Angebot auf billiger-mietwagen.de gemacht), dann kommt der Hinweis:


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Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 09. Sept. 2012
1'155 Beiträge · seit 200609. Sept. 2012 · #52
Guido. schrieb:Hallo Armin,

Ansonsten würden sich bestimmt sehr viele freuen, wenn es eine kundenfreundliche, echte Vollkaskoversicherung für die Mietfahrzeuge gäbe. Wenn sie die Wahl haben bisherige Versicherung oder richtige Vollkasko für 30 EUR mehr pro Tag, dann nimmt das Interesse vermutlich schon wieder etwas ab.

Beste Grüße

Guido
Europäische Vollkaskomentalität ist im südlichen Afrika unbekannt. Wenn man unschuldig in einen Unfall verwickelt ist, kann man schon froh sein, wenn der Unfallverursacher eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, sonst bleibt man auf dem Schaden sitzen.


Vor 10 Jahren wollten wir für unseren Landcruiser eine Vollkasko abschliessen. Lloyds hätte es versichert, es war aber so utopisch teuer, dass wir ab gewunken haben. Die kalkulierten damals dass von 100 Auto pro Jahr 10 Totalschaden einfahren. Wenn man so schaut wie viele Unfälle es in Namibia und Botswana gib ist diese Zahl durchaus realistisch. Es würde mich nicht wundern wenn sie sogar noch einiges höher wäre ...

10 Autos von 100 müssten somit jährlich von der Versicherung bezahlt werden. Ein neuer 4*4, voll ausgerüstet kostet schnell einmal 35‘000 Euro. Diese 350‘000 Euro müssten also über Vollkaskoprämien wieder reingeholt werden.

Ich glaube Guido liegt mit seiner Schätzung von 30 Euro pro Tag nicht so falsch...

Gruss Tom
zuletzt bearbeitet 09. Sept. 2012
983 Beiträge · seit 201109. Sept. 2012 · #53
Bernd schrieb: Die Empfehlung, sich die Bedingungen des Vertrags bei Übernahme genau anzusehen (und sogar übersetzen zu lassen - vom wem denn?) halte ich für völlig unsinnig und weltfremd. Wer sieht sich denn 2 oder 3 Seiten Kleingedrucktes durch und lässt es sich dann auch noch übersetzen, wenn schon weitere Kunden darauf warten, Ihr Fahrzeug zu übernehmen. Und selbst wenn, was hilft es denn? Da das immer so ist, wird man in jedem Fall feststellen, dass solche Fälle leider nicht versichert sind - und nun? Wenn man damit nicht leben will, wäre die einzige Alternative, ins nächste Flugzeug zurück nach Deutschland zu steigen - ohne Rücksicht auf die Kosten der Stornierung und den Verlust der Freude. Wer macht das schon? Ob das jemals einer so entschieden hat, würde mich interessieren.

Ich lese mir die Bedingungen durch oder spreche darüber, indem ich kritisch vor Unterschrift beim Vermieter die ein oder andere Frage stelle.

Wenn dann gesagt wird, dass ich für das Verschrotten selbst zahle, unterschreibe ich trotzdem, aber fahre viel viel viel vorsichtiger ...
Beste Grüße rhh64
Gast09. Sept. 2012 · #54
Hallo,
Bernd schrieb:a) Kudu hat das Auto ohne Fremdeinwirkung - zumindest ist nichts anderes bekannt, leider hat Kudu bisher jede weitere Information verweigert - auf´s Dach gelegt. Das ist leider bei keinem Vermieter mit oder ohne Versicherer in Namibia gedeckt.
Es wurden hier zuletzt 2 oder 3 Fälle berichtet, bei denen bei Überschlägen nur die Selbstbeteiligung fällig war, wobei das bisher sicher eher die Ausnahme als die Regel ist.
Bernd schrieb:b) Die Empfehlung, sich die Bedingungen des Vertrags bei Übernahme genau anzusehen (und sogar übersetzen zu lassen - vom wem denn?) halte ich für völlig unsinnig und weltfremd. Wer sieht sich denn 2 oder 3 Seiten Kleingedrucktes durch und lässt es sich dann auch noch übersetzen, wenn schon weitere Kunden darauf warten, Ihr Fahrzeug zu übernehmen.
Die Anmietungen werden von den FoMis in der Regel lange vorher von der Heimat aus gebucht. Man kann sich Vertragsformular und weitere Mietbedingungen problemlos vorher schicken lassen und in Ruhe mal zu Hause durchlesen. Muss man nicht machen, aber wer das nicht macht, darf sich später nicht über unbekannte Klauseln beschweren.
Tomcat schrieb:Ich glaube Guido liegt mit seiner Schätzung von 30 Euro pro Tag nicht so falsch...
Das muss nicht repräsentativ sein, aber zumindest von einem Vermieter weiß ich, dass die Totalschadenquote da in der Tat bei den von Dir genannten 10% p.a. liegt. Geht man von durchschnittlich 35.000 EUR Wert aus und unterstellt, dass das Fahrzeug im Durchschnitt an 30-50% aller Tage im Jahr vermietet ist, dann ergeben sich etwa 20-35 EUR pro Tag Versicherungskosten nur für die Deckung von Totalschäden. In der Praxis könnten 15-30 EUR reichen, denn auch ein Totalschaden hat meist noch einen Restwert als Ersatzteilspender, den man gegen rechnen muss.

Beste Grüße

Guido
Gast09. Sept. 2012 · #55
rhh64 schrieb:
Ich lese mir die Bedingungen durch oder spreche darüber, indem ich kritisch vor Unterschrift beim Vermieter die ein oder andere Frage stelle.

Wenn dann gesagt wird, dass ich für das Verschrotten selbst zahle, unterschreibe ich trotzdem, aber fahre viel viel viel vorsichtiger ...
Das finde ich jetzt sehr interessant...

lg
WoMa
983 Beiträge · seit 201109. Sept. 2012 · #56
WoMa schrieb:
rhh64 schrieb:
Ich lese mir die Bedingungen durch oder spreche darüber, indem ich kritisch vor Unterschrift beim Vermieter die ein oder andere Frage stelle.

Wenn dann gesagt wird, dass ich für das Verschrotten selbst zahle, unterschreibe ich trotzdem, aber fahre viel viel viel vorsichtiger ...
Das finde ich jetzt sehr interessant...

lg
WoMa
Wieso?
Beste Grüße rhh64
Gast09. Sept. 2012 · #57
Da ich dir nichts unterstellen moechte formuliere ich es sehr vorsichtig:
Es liest sich fuer mich so, als ob du mit dem fuer dich passenden Versicherungsschutz nicht so vorsichtig mit einem Mietfahrzeug umgehst.
Wenn dem so waere, wuerde ich es interessant finden. Meine Meinung dazu hab ich ja schon geaeussert:
WoMa schrieb:Sehr, sehr viele Unfaelle gehen naemlich mit teilweise erheblichen Personenschaeden einher, und das zu vermeiden halte ich fuer wesentlich wichtiger, als die Versicherungsbedingungen gut genug zu kennen um zu wissen, wann die Versicherung bezahlt.
Fuer mich persoenlich waere es immer am wichtigsten, den Urlaub gesund und unbeschadet zu ueberstehen. Allein deshalb wuerde ich schon sehr sehr vorsichtig fahren.
Der zweite Grund waere, dass ich ein Auto fahre das mir nicht gehoert. Es ist mir nicht nur fremd, es gehoert mir einfach nicht, darum passe ich doppelt auf. Ich habe es geliehen, wofuer ich natuerlich bezahle (fuer eine Wohnung zahlt man ja auch Miete), und ich habe einen gewissen Versicherungsschutz fuer den ich auch bezahle, aber der ist ja nur dafuer gedacht falls mir trotz aller Vorsicht etwas passiert. Ich kann es nur auf Englisch angemessen sagen: it is not for taking chances.

Wie gesagt, ich moechte dir weiss Gott nichts unterstellen, ich schreibe nur wie deine Aussage auf mich gewirkt hat.

lg
WoMa
983 Beiträge · seit 201109. Sept. 2012 · #58
WoMa schrieb:Da ich dir nichts unterstellen moechte formuliere ich es sehr vorsichtig:
Es liest sich fuer mich so, als ob du mit dem fuer dich passenden Versicherungsschutz nicht so vorsichtig mit einem Mietfahrzeug umgehst.
Wenn dem so waere, wuerde ich es interessant finden. Meine Meinung dazu hab ich ja schon geaeussert:
WoMa schrieb:Sehr, sehr viele Unfaelle gehen naemlich mit teilweise erheblichen Personenschaeden einher, und das zu vermeiden halte ich fuer wesentlich wichtiger, als die Versicherungsbedingungen gut genug zu kennen um zu wissen, wann die Versicherung bezahlt.
Fuer mich persoenlich waere es immer am wichtigsten, den Urlaub gesund und unbeschadet zu ueberstehen. Allein deshalb wuerde ich schon sehr sehr vorsichtig fahren.
Der zweite Grund waere, dass ich ein Auto fahre das mir nicht gehoert. Es ist mir nicht nur fremd, es gehoert mir einfach nicht, darum passe ich doppelt auf. Ich habe es geliehen, wofuer ich natuerlich bezahle (fuer eine Wohnung zahlt man ja auch Miete), und ich habe einen gewissen Versicherungsschutz fuer den ich auch bezahle, aber der ist ja nur dafuer gedacht falls mir trotz aller Vorsicht etwas passiert. Ich kann es nur auf Englisch angemessen sagen: it is not for taking chances.

Wie gesagt, ich moechte dir weiss Gott nichts unterstellen, ich schreibe nur wie deine Aussage auf mich gewirkt hat.

lg
WoMa
Dann liegt ein Mißverständnis vor!
Ich behandele das Auto auch wie mein eigenes, setze die Sicherheit unabhängig von der Versicherung immer an die erste Stelle. Mir ging es nur um das finanzielle Risiko.
Beste Grüße rhh64
106 Beiträge · seit 201209. Sept. 2012 · #59
Hallo nochmal,

nachdem uns Kudu ja leider keine Details zum Unfallhergang liefert, möchte ich den folgendenden Hinweis nochmals aufgreifen.
Gerd1942 schrieb:Hallo Kudu1,
Ich möchte ALLEN Fomis, die Wert auf eine Vollkaskoversicherung nach deutschem Recht legen, dringend empfehlen, Ihre Fahrzeuge bei einem deutschen Autovermieter z. B. ADAC oder www.billiger-mietwagen.de oder ähnlich zu mieten. Denn dort kann man sich so versichern, dass die Ausschlüsse der namibischen Gesellschaft nicht gelten.
Die großen deutsche Reiseveranstalter vermitteln an internationale namhafte Autovermieter. Dort kann man die Selbstbeteiligung durch Inclusive Pakete ausschließen. Dies kann man jedoch auch durch Zusatzversicherungen vor Ort in Namibia.

In den Versicherugsbedingungen heißt es dann jedoch auch:
Generell kein Versicherungsschutz (unter folgenden Bedingungen haftet der Fahrer mit der vollen Schadenssumme): Verstöße gegen die Mietbedingungen, Fahrlässigkeit, Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit ... Weitere Mietbedingungen und Gründe für Versicherungsausschluss siehe Rückseite des Mietvertrages vor Ort.

Das bedeutet für mich: es ist vollkommen unerheblich wo das Fahrzeug gemietet wird und es kommen immer die länderspezifischen Einschränkungen in Betracht.

Also muss man abwägen: Ein großer internationaler Autovermieter hat wahrscheinlich kein großes Interesse sich für einen einzusetzen und wird höchstwahrscheinlich Kostenoptimierung vor Kundenorientierung sehen. Ein einheimischer Autovermieter vor Ort hat im Zweifel mehr Interesse an einer kundenorientierten Lösung. Denn er möchte, dass man wiederkommt und keine negative Presse sein Geschäft negativ beeinflusst.

Fazit: Autovermietung in Namibia ist einfach nicht mit Europa vergleichbar. Die Preise und Versicherungsbedingungen ergeben sich nun mal aufgrund vollkommen anderer Rahmenbedingungen. Die Fahrzeuge werden extrem beansprucht und wahrscheinlich nicht so lange genutzt wie in Europa - was logischerweise Einfluss auf den Preis haben muss. Hätten wir in Europa eine Quote von 10 % mit Totalschäden (keine Ahnung, ob das stimmt - wurde hier nur schon erwähnt) wären die Volkaskoversicherungen in Europa auch um einiges teuer oder die Ausschlüsse zahlreicher.

Wir haben zwar noch keine persönlichen Erfahrungen mit Autovermietern in Namibia, haben uns allerdings nach ausführlicher Information, insbesondere auch hier im Forum, für unsere anstehende Reise im November für Camping Car Hire entschieden.

Gruß Thomas
2'048 Beiträge · seit 200710. Sept. 2012 · #60
Hallo Thomas,
du hast meinen Beitrag gelesen, dass das genau die Autovermietung von Kudu1 war?

Viele Grüße aus Brakwater
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 10. Sept. 2012