BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Apr. 2020 · #721
… stimmt auch wieder. Ist mir ja auch zwischen Deutschland und Österreich bzw. Luxemburg/Frankreich passiert. Der Unterschied in Afrika war nur, dass ich 'nen Stempel im Pass brauchte. Das Virus braucht den ja nicht …
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Dazu hätte ich auch noch eine kleine Episode, gefühlte 100 Jahre her, beizusteuern. 1987 nach ein paar Wochen Aufenthalt im Zaire (heute "demokratische" Republik Kongo), sollte ich via Bukavu am Kivusee nach Ruanda vom kleinen Flugplatz Cyangugu nach Kigali und von dort nach Brüssel fliegen. Irgendwas war wieder los, gerüchteweise Unruhen in Kinsaha, was Mobutu dazu veranlasste, ad hoc einen Tag für allgemeine Arbeiten (in der DDR nannte man das, glaube ich, "Robotnik") anzuordnen und die Grenzen zu schließen. Jeder, der sich auf den Straßen herumtrieb, mußte damit rechnen, angehalten und z.B. zum Straßengrabenreinigen eingesetzt zu werden. Da der Grenzübergang geschlossen war, fuhren wir mit dem Boot zum ruandischen Ufer des Sees, um von dort aus von telefonisch informierten Bekannten zum Flughafen Cyangugu gebracht zu werden. Was soll ich sagen: Ich durfte nicht mitfliegen, weil in meinem Paß kein Ausreisestempel von Zaire war.... ...also wieder zurück über den See und abwarten, bis sich die Lage beruhigt und die Grenze offiziell geöffnet war. Das dauerte meiner Erinnerung nach knapp 1 Woche, die ich unter hygienisch sehr gewöhnungsbedürftigen Verhältnissen bei Bekannten in Bukavu verbrachte. Als ich endlich in Brüssel von meinem Mann, den ich erst Tage nach meiner ursprünglich geplanten Rückkehr telefonisch erreichen konnte ( gab noch keine Handys) abgeholt wurde, waren seine ersten Begrüßungsworte: "Du stinkst". Das tat ich wohl.... Friederike
Old Women1'543 Beiträge · seit 201309. Apr. 2020 · #723
Hallo Friederike,
Als ich endlich in Brüssel von meinem Mann, den ich erst Tage nach meiner ursprünglich geplanten Rückkehr telefonisch erreichen konnte ( gab noch keine Handys) abgeholt wurde, waren seine ersten Begrüßungsworte: "Du stinkst". Das tat ich wohl.... Friederike
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Rajang1'115 Beiträge · seit 201010. Apr. 2020 · #725
Diskrepanz.....
Eigentlich bin ich erstaunt, dass aus den bisher vorliegenden Zahlen Afrika als nicht stark betroffen hervorgeht. Das gleiche gilt übrigens auch für Asien, mit Ausnahme der Industrienationen Ostasiens.
Es könnte aber auch sein, dass (ich denke eher weniger an Südafrika) die gelieferten Daten nie und nimmer der Aktualität entsprechen. Nicht dass jemand Zahlen vertuschen möchte in Afrika (was ich persönlich im Fall von China jedoch glaube), sondern schlichte Unfähigkeit - wir sprechen hier ja von echten Unterlagen aus den vergangenen 4 Wochen.
Aber wenn wir das Beispiel Ecuador nehmen, offiziel per heute : 7000 infizierte, 300 Tote.
Und ich dann die folgenden Berichte lese, dann frag ich mich schon, was eigentlich in Afrika im Moment passiert und wie die nächsten 4 Wochen dort aussehen.
Hallo Rajang, keine Infektionen in Ägypten! Sagt doch alles. ME sollte man derzeit für laufende Zahlen aus gering entwickelten Staaten keine Zeit aufwenden. Mehr Aussagekraft haben anekdotische Berichte, wie von dir eingestellt, über Mangel an Leichenkühlplätzen, Särgen, Gräbern etc… Das ist in den am stärksten betroffenen Gebieten Europas oder in USA aber auch nicht anders. Längst wird bei schwerst Erkrankten oder zu Hause oder in besonders belasteten Spitälern Verstorbenen nicht mehr getestet. Wozu auch? In Privatwohnungen findet man jetzt „Kollateralschäden“ von Covid-19. An Herzinfarkt, Schlaganfall udgl. Verstorbene oder wegen fehlender Notfallbehandlung jetzt schwer Geschädigte, die unter normalen Umständen ein gute Prognose gehabt hätten….usw. Das wahre Ausmaß wird man erst in Monaten bis Jahren an den Sterbeziffern im Vergleich zu langjährigen und saisonalen Normalwerten sehen. Und wenn das bei uns schon so ist, wie sollen das arme Länder stemmen oder besser machen? Sie werden davon einfach überwältigt und überfordert. Unfähigkeit wird sicher vorkommen, aber die Ursache wird es mE nicht es sein. In der Ausbreitung war Corona eine "Reiche-Leute-Krankheit" (Mobilität, Fernreisen, Schiurlaub...) beim Sterben an den Fernreisezielen wird es eine „Arme-Leute-Krankheit“ sein.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Apr. 2020 · #727
loser schrieb:keine Infektionen in Ägypten! Sagt doch alles.
… Ägypten war meines Wissens das erste afrikanische Land überhaupt, welches Infektionen gemeldet hatte. Auch der erste Todesfall eines Deutschen trat in Ägypten auf. Hier mal die Zahlen von gestern …
Ansonsten stimme ich Dir weitgehend zu.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
freshy3'883 Beiträge · seit 201111. Apr. 2020 · #728
loser schrieb: In der Ausbreitung war Corona eine "Reiche-Leute-Krankheit" (Mobilität, Fernreisen, Schiurlaub...) beim Sterben an den Fernreisezielen wird es eine „Arme-Leute-Krankheit“ sein.
Nicht nur dort, s. USA. Vor allem die schwarze Bevölkerung stirbt. Ich habe die Zahlen nicht im Kopf und habe soeben die entsprechenden Nachrichten gesucht, aber leider nicht gefunden. Und auch in unserem reichen Deutschland leidet (und stirbt?) vor allem die ärmere Bevölkerung schon allein aufgrund der Wohnverhältnisse.
AOaos1'166 Beiträge · seit 200813. Apr. 2020 · #729
freshy schrieb: Und auch in unserem reichen Deutschland leidet (und stirbt?) vor allem die ärmere Bevölkerung schon allein aufgrund der Wohnverhältnisse. freshy
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf Platz 33 hinter Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland nach Median (der Durchschnitt je Person ist nicht aussagekräftig). Auch kein "Wohnblockbewohner" muss leiden (habe kein Häusle mit Garten). Selbst in Bayern darf man sich an der frischen Luft bewegen. In den letzen Tagen bin ich soviel Fahrrad gefahren wie in den letzen drei Jahren zusammen nicht. Das war einfach toll bei diesem Wetter. Der Gedankengang, warum ärmere Menschen aufgrund ihrer "Wohnverhältnisse" eher sterben sollten, erschließt sich mir eben so wenig.
SHshanti454 Beiträge · seit 200613. Apr. 2020 · #730
diese panikmache heutzutage, kein wunder......weltweit sind 115000 gestorben, durchschnittalter ueber 84, zumeist mit vorerkrankung....jedes jahr sind allein in europa an influenza 250000 tote....wenn es so weiter geht werden mehr verhungern aufrund der wirtschaftlichen rezession und an selbstmorden, weil sie als kleine/ selbstaendige nicht mehr ihre familien ernaehren koennen....die medien schueren panik, der mensch steigt drauf ein, die politik reagiert....man sollte das einfach durchlaufen lassen, danach ist es ok und die welt geht weiter....
kitty191158 Beiträge · seit 201613. Apr. 2020 · #731
Zum Thema Panikmache nur soviel: wir können gerne mal für eine Woche den Arbeitsplatz tauschen. Dann schuftest du mal auf „meiner“ 24 Betten Intensivstation (die komplett als Covid Intensivstation umgewandelt wurde - wie übrigens noch zwei weitere am Campus) und ich helfe dir die durchschnittlich über 84 jährigen suchen. Bitte fall nicht über die vielen Schläuche, die da achtlos aus den Patienten hängen. Die benötigen wir um ihr Blut außerhalb des Körpers mit Sauerstoff anzureichern, weil das bei der Schwere der Lungenentzündung nicht mal mehr das Beatmungsgerät schafft. Ach ja, falls die Kollegen etwas einsilbig erscheinen, störe dich nicht daran. Die ackern den ganzen Tag im Akkord unter schwerer Schutzausrüstung. Warum bloß frage ich mich- bei der ganzen Panikmache. Im übrigen wohne wahrscheinlich auch ich in euren Augen in einer prekären Wohnsituation (weder Haus noch Garten) und muss mit den Öffis zur Arbeit. Ich kämpfe also weiterhin fleißig für mein Überleben und das meiner Patienten. Und in den kurzen Augenblicken, in denen ich Zeit habe, wundere ich mich über meine Mitmenschen. Frohe Ostern Kitty
Edit: selbst „Virus-Panikmache-Kleinredner-Spacko“ Boris Johnson ist nach einer Woche Klinikaufenthalt (davon 3 Tage Intensivstation) anscheinend so geläutert, dass er sich kleinlaut beim Pflegepersonal bedankte um sich anschließend zur Rekonvaleszenz für unbestimmte Zeit auf seinen Landsitz zu verkrümeln. Nicht mal mehr Bock auf’s Regieren hat er noch nach dem bisschen Virus. 😕 😐
Sasa2'391 Beiträge · seit 201613. Apr. 2020 · #732
Hallo Shanty, da fehlen mir die Worte. Hast du die Bilder der Massengräber in New York gesehen? Sowas haben wir nicht, weil wir nicht einfach , wie du es nennst, durchlaufen lassen. Und nur weil die Gefahr eines schweren Verlaufs mit dem Alter größer wird, werden trotzdem auch junge Menschen schwer krank oder sterben. Und zum Thema 84. Der Onkel meines Mannes ist am Donnerstag mit 80 Jahren an Covid 19 gestorben. Er war noch topfit. Machte alles in Haus und Garten alleine. Fuhr Fahrrad und ging Joggen. Auch wenn er 80 war, wollte er bestimmt noch nicht sterben und schon gar nicht so. Verzweifelt um jeden Atemzug kämpfend und fast erstickend bis dass er in ein Krankenhaus außerhalb vom Kreis Heinsberg mit genügend Beatmungsgeräten gebracht werden könnte. Jedes Menschenleben zählt, egal wie alt. Du wirst hoffentlich nicht in deinem nahen Umfeld von der Gefährlichkeit der Krankheit überzeugt, aber in den Townships, Slums und Flüchtlingscamps überall auf der Welt könnte dein Wunsch nach durchlaufen lassen vielleicht schon bald Realität werden. Da läuft dann der Tot durch.
Maputo828 Beiträge · seit 201613. Apr. 2020 · #734
Im Vergleich zur globalen Kindersterblichkeit ist Corona Peanuts. Pro Jahr sterben etwa 6 Millionen Kinder in Entwicklungsländern aus meist vermeidbaren Gründen. Das interessiert aber niemanden gross, man hat sich daran gewöhnt.
100 neue Corona Toten irgendwo in Europa (die meisten über 80, mit Vorerkrankungen....) sind eine weit bessere Schlagzeile... "Wir" sind halt die wichtigeren Menschen wie es scheint....
"Ich" bin definitiv nicht der wichtigste Mensch, nicht mal für mich selber. Ich spende im Moment besonders intensiv, damit mein leider kleines Zutun Menschen in Kenia und Namibia ermöglicht, zumindest Lebensmittel bezahlen zu können. Ich weiß von vielen anderen, dass sie es genau so handhaben.
Menschenverachtend finde ich, Ältere und Vorerkrankte (da reicht ein 20jähriger mit Asthma) einfach so zu "opfern", damit die Wirtschaft nicht leidet. Von den unterernährten Kindern sterben übrigens vermutlich noch mehr, wenn sie zusätzlich noch dieses Virus bekommen, ebenso die Menschen mit TBC und Aids. Lauter Kinder und junge Menschen.
Wenn es schreckliche und unnötige Todesfälle gibt, kann man trotzdem versuchen, noch viele weitere zu vermeiden. Und im eigenen Land zu beginnen, ist die erste Wahl, da man dort unmittelbar Einfluss hat. Der zweite Schritt ist, den Scheiß nicht durch eigenes Vergnügen einer Reise in noch nicht so arg betroffene Länder zu bringen und zu schauen, was man an Spenden erübrigen kann.
Ich kenne inzwischen jemanden, der an dem Virus verstorben ist, er war mitte 60. Zudem betreue ich eine 59jährige, die Risikoperson/vorerkrankt ist und zudem eine 35jährige Tochter hat, die Dialysepatientin ist.
Ich bin nicht mehr verwundert, sondern entsetzt, vor allem, da in Namibia Menschen leben, die ich kenne und sehr, sehr gern habe, etliche davon in einem Township mit kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Die sehen das völlig anders als ihr.
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
freshy3'883 Beiträge · seit 201113. Apr. 2020 · #736
aos schrieb:
freshy schrieb: Und auch in unserem reichen Deutschland leidet (und stirbt?) vor allem die ärmere Bevölkerung schon allein aufgrund der Wohnverhältnisse. freshy
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf Platz 33 hinter Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland nach Median (der Durchschnitt je Person ist nicht aussagekräftig). Auch kein "Wohnblockbewohner" muss leiden (habe kein Häusle mit Garten). Selbst in Bayern darf man sich an frischen Luft bewegen. In den letzen Tagen bin ich soviel Fahrrad gefahren wie in den letzen drei Jahren zusammen nicht. Das war einfach toll bei diesem Wetter. Der Gedankengang, warum ärmere Menschen aufgrund ihrer "Wohnverhältnisse" eher sterben sollten, erschließt sich mir eben so wenig.
Viele Grüße Axel
Guten Morgen aos, es gibt Sätze, die man nicht aus dem Zusammenhang reißen sollte!!! Lies nochmals meinen ganzen Text am Stück mitsamt (), ? usw. Gratulation, wenn du die Coronazeit in vollen Zügen genießen kannst. In diesem Forum wird sich wohl kein alleinerziehender Elternteil (i.d.R. Mütter) in einem prekären Arbeitsverhältnis, die mit vielleicht zwei Kindern in einer 2 - 3-Zimmerwohnung in einem größeren Wohnblock wohnt, äußern. Sie hätte vermutlich gar keine Zeit dafür. Ich finde es unfair, ihr Leiden indirekt! unter der Rubrik "auf hohem Niveau" einzuordnen.
Maputo828 Beiträge · seit 201613. Apr. 2020 · #737
chamäleon2011 schrieb:
Menschenverachtend finde ich, Ältere und Vorerkrankte (da reicht ein 20jähriger mit Asthma) einfach so zu "opfern", damit die Wirtschaft nicht leidet.
Das Ganze hat immer 2 Seiten in der Ethik. Der 20 Jährige der an Corona stirbt ist eher eine ganz seltene Ausnahme wenn man die Statistiken konsultiert. Der grosse Durchschnitt ist über 80.
Von diejenigen die durch die jetzige Situation ihren Job oder ihr Business und damit ihre Existenz verlieren (und es werde viele sein, je länger der "Lockdown" dauert... ) , macht sicher der eine oder andere Suizid und das sind dann jüngere Menschen mit statistisch noch vielen Lebensjahren.
Man muss die Balance finden und das Leben und vor allem unsere Lebensgrundlage, die Wirtschaft wieder kontrolliert hochfahren, sobald die Fallzahlen dies erlauben.
lg Maputo
AOaos1'166 Beiträge · seit 200813. Apr. 2020 · #738
Guten Morgen freshy, leider kann ich dein gemeintes Leiden noch nicht so recht deuten. Also ob finanziell oder home office und Kinderbetreuung. Ich kenne auch auch gut verdiene Leute, die an ihre Belastungsgrenze kommen, weil sie kleine Kinder zu betreuen haben und von zu Hause aus arbeiten. Ich schrieb ja auch Gedankengang. Auch wenn du mit reiches Deutschland etwas anders meintest als ich, konnte ich mir den Link nicht verkneifen, weil in Medien und Politik aktuell von den reichen Deutschen und Niederländern gesprochen wird.
@all Ich finde es schäbig, sämtlichen Menschen, die auf wirtschaftliche und soziale Folgen hinweisen, zu unterstellen, dass ihnen Menschenleben egal wären. Ich habe das Gefühl, dass dies in ersten Linie Menschen sind, die direkt oder indirekt ihr Gehalt vom Staat erhalten. Also vermeintlich keine Existenzängste haben müssen. Selbst der Staat braucht Einnahmen (ohne Wirtschaft kein Staat). Nur Geld "drucken" (was anderes sind Bazooka und Hilfspakete nicht) ohne Erhöhung von Produktion/Dienstleistungen führt zur einer Entwertung des Geldes.
Noch etwas zur Sterblichkeit Ob jemand an oder mit Corona gestorben ist, lässt sich nur durch eine Obduktion feststellen. Auch Menschen die sich fit fühlten, können Vorerkrankungen gehabt haben, von denen sie nichts wussten. Bisher hat nur Hamburg obduziert mit dem Ergebnis, dass alle verstorbenen zur Risikogruppe zählten und dass ca. 30% aufgrund ihrer schweren Vorerkrankungen auch ohne Covid-19 verstorben wären.
Die Untersuchungen von Prof. Streeck im Kreis Heinsberg ergaben, dass 0,37% der infizierten Menschen verstarben. Auf Italien umgerechnet hieße das eine Dunkelziffer vom Faktor 34. Also über fünf Millionen Infizierte anstelle der ca. 156.000 bekannten.
Ich, für meinen Teil, sehe das so: Wenn das Virus wirklich einer Grippe-Epidemie gleichzusetzen wäre, warum hat dann China, welches meines Erachtens mehr Wert auf Wirtschaftswachstum denn auf seine Bewohner legt, diese drastischen Massnahmen vorgenommen?
Ich habe gestern einen Vergleich durchschnittliche Sterberate-Corona Sterberate in New York (ich glaube, es war die NY-Times, aber ich finde den Link nicht mehr) gesehen- und da lag die aktuelle Todesrate mit Corona weit über dem Durchschnitt.
Auch mein Einkommen ist durch die Massnahmen auf null gefallen- und ja, auch ich mache mir Sorgen um meine Zukunft. Deswegen glaube ich aber trotzdem, dass irgendwelche Lockerungen sehr gut durchdacht und sehr vorsichtig vorgenommen werden sollten und das auch nicht zu frühzeitig.
Ich möchte nicht entscheiden müssen, ob Menschenleben oder die Wirtschaft wichtiger sind.