KAKarinK106 Beiträge · seit 201308. Dez. 2018 · #41
Liebe Ruth, lieber Uwe! Puuhhh, hab's gerade erst geschafft, mit dem Lesen zu beginnen. Und habe nicht damit gerechnet, dass es mich jetzt schon packt und ich soo sentimental werde. 😘 Es war einfach perfekt, auch wenn es oft anstrengend war. Aber zu viert konnten wir solche Situationen ja oft mit Humor überstehen. Vielen Dank für's Schreiben und nochmal Erleben! Karin
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200608. Dez. 2018 · #42
@Bernd: Vielen Dank für den Hinweis auf das Wilddog-Projekt. Unsere Hunde könnten wirklich dazu gehören.
@Katrin: Das Thema Vet-Fence ist heikel. Jeder muss selbst entscheiden, wie er sich dort verhält. Aber um deine Frage zu beantworten: Wir hatten kein Rindfleisch dabei! Du hast natürlich Recht, dass es auch anderswo viele Tiere gibt, wahrscheinlich sogar mehr. Wenn es aber nur darum ginge, haben Etosha und Krüger sicher mehr zu bieten. Wir waren sowohl in Simbabwe als auch in Sambia von unseren Begegnungen mit den Menschen angetan. Mit Polizeikontrollen hatten wir gar keine Probleme, es gab nämlich keine.
@Matte: Nächstes Jahr werden wir an sämtlichen A-, B- und C-Noten arbeiten.
@Guggu:
Soo arm ist doch Botswana nicht.
Das haben wir uns auch gedacht. Die Straße ist wirklich eine Zumutung. Jede Schotter- oder Sandpiste ist besser.
@Friederike: Schnell waren sie auf jeden Fall. Aber wir sind hinterhergesprungen. Ruth entwickelt dabei sehr viel Ehrgeiz.
@Karin: Du kommst genau zur rechten Zeit. Und vielen Dank, dass wir den Bericht mit deinen Fotos vervollständigen können.
Euch allen einen schönen zweiten Advent wünschen Ruth und Uwe
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200608. Dez. 2018 · #43
Tag 4 – 17. Juli 2018 – Ungeplanter Nightdrive im Hwange
Nata Lodge – Shumba Dam, Hwange
Wir schliefen aus und starteten gemütlich in den Tag. Es waren wieder viele Wolken am Himmel, und da der Campsite der Nata Lodge unter hohen Bäumen lag, hatten wir kaum Sonne beim Frühstück. Dennoch war es nicht allzu kalt, und so aßen wir in Ruhe Müsli und Nutellabrote. Anschließend pirschten wir einigen Vögeln hinterher, hauptsächlich Drosslingen und Tauben.
Es war bereits halb zehn, als wir die Lodge verließen. Wir hatten uns auch nicht sonderlich beeilt, weil wir von einer im Vergleich zu den Vortagen kurzen Etappe ausgingen. Trödelig kauften wir im Supermarkt Brot und Muffins und füllten an der Tankstelle Diesel nach. Dann ging es auf die A33 nach Norden. Die Straße war sehr gut ausgebaut, fast ohne Schlaglöcher, und es herrschte nicht viel Verkehr. Meist ging es schnurgeradeaus. Wir überholten vielleicht ein halbes Dutzend Lastwagen. Es gab eine weitere Veterinärkontrolle, bei der wir jedoch durchgewunken wurden.
Am Straßenrand sahen wir Hornraben, Elefanten und Giraffen. Nach knapp 200 Kilometern erreichten wir Pandamatenga, wo wir nochmals tankten. Der Tankwart ließ es gemütlich angehen. Er hatte alle Zeit der Welt, nacheinander die Autos zu befüllen und einzeln das Wechselgeld zu holen. Unserer Ansicht nach wäre es durchaus möglich gewesen, beide Autos gleichzeitig zu betanken. In Afrika trifft man auf eine völlig andere Einstellung zur Zeit, die wir immer meinen, nicht zu haben. Derart zwangsentschleunigt war Mittag schon deutlich vorbei, als wir den kleinen, beschaulichen Grenzübergang erreichten. Nach der Ausreise in Botswana kamen wir zu den Kollegen nach Zimbabwe. Die Fahrzeugpapiere wurden kontrolliert, eine Versicherung für das Auto abgeschlossen und die Visa in die Pässe geklebt. Auch wenn wir die einzigen Touristen waren, dauerte das Prozedere mit Listen und Stempeln sicherlich eine Stunde. Gerne hielten wir auch noch ein Schwätzchen mit den netten Jungs am Schlagbaum.
Danke an Karin für das Bild:
Hinter der Grenze fuhren wir auf einer schmalen, unbefestigten Straße weiter nach Südosten. Im Gegensatz zum Vormittag kamen wir nun deutlich langsamer voran. Die Strecken waren landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. Bäume, Palmen und Grasflächen wechselten sich ab. Wir hielten auf und neben mehr oder weniger passierbaren Brücken und querten einige Flussläufe. Teilweise erinnerten uns mehrere Hügel an die Gegend um Savuti, dann wieder feuchtere Gebiete an das Okavango-Delta.
So krochen und rumpelten wir dahin, und die Nachmittagssonne, die die Landschaft bereits in schönstes Licht tauchte, sorgte für den ein oder anderen zusätzlichen Fotostopp.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200608. Dez. 2018 · #44
Am Eingang zum Hwange-Park unterhielten wir uns mit zwei Rangern. Schon hier fiel uns auf, wie fröhlich und gut gelaunt die Menschen uns begegneten. Das bisschen Smalltalk wurde begleitet von einem strahlenden Lächeln und den besten Wünschen. Wir fühlten uns sogleich sehr willkommen.
von Karin:
Mohrenralle
Nach weiteren 12 Kilometern kamen wir zum Robins Camp, wo wir unsere Reservierungen zeigten und noch eine Gebühr entrichteten. Das Camp befand sich gerade im Umbau, und die Anlage wurde an vielen Stellen renoviert und sehr hübsch neu gestaltet. Also machten wir dort eine Pause und picknickten in der Sonne, denn außer Muffins, Biltong und ein paar Keksen hatten wir seit heute Morgen nichts mehr gegessen.
Die kleine Auszeit tat uns allen gut, auch wenn uns so langsam dämmerte, dass wir unser Camp erst ziemlich spät erreichen würden. Bis zur Picknick Site am Shumba Dam waren es noch über 60 Kilometer, als wir um halb fünf aufbrachen. Zum Glück waren die Wege im Park in einem sehr guten Zustand, so dass wir gut vorwärts kamen.
Nachtflughuhn
Wir sahen Giraffen, Elefanten, die den Weg versperrten und Impalas.
von Karin:
von Karin:
Und so kam es, wie es kommen musste: Die Sonne ging langsam unter, und wir hatten immer noch 30 Kilometer vor uns.
Auch ein paar Giraffen und Elefanten mussten selbstverständlich noch genau betrachtet werden.
Wir machten aus der Not eine Tugend und interpretierten die Fahrt zum Camp als Nightdrive, wohl mit schlechtem Gewissen, da wir keine Ahnung hatten, ob man im Dunkeln überhaupt im Park unterwegs sein durfte. Nun ging es eben noch langsamer voran. Im Scheinwerferlicht sahen wir viele Hasen, und ab und an flog ein Nightjar vor uns auf. Im Kegel der Taschenlampe entdeckten wir eine Ginsterkatze im Gebüsch, die aber zügig das Weite suchte.
Am Masuma Dam machte uns der dortige Camp Attendent Edward Mut, dass wir nun nur noch 13 Kilometer vor uns hätten. Wir sollten die Abkürzung direkt durch das Camp nehmen. Hierfür öffnete er uns flink das Tor auf der gegenüberliegenden Seite und wünschte uns einen tollen Aufenthalt auf Shumba. Wieder fiel uns seine herzliche Art auf, und wir freuten uns darauf, ihn morgen wiederzusehen. Eigentlich hatten wir eher mit einem Rüffel gerechnet, dass wir so spät noch unterwegs waren. Die letzte Fahretappe war aber trotzdem noch einmal ziemlich anstrengend, weil wir sehr konzentriert auf die Strecke und die Umgebung waren. Man sollte nicht umsonst das Fahren in der Dunkelheit vermeiden. Und hätten wir zu dem Zeitpunkt schon gewusst, wie viele Elefanten es in dieser Gegend gibt, wären wir bestimmt noch langsamer unterwegs gewesen. Schließlich erreichten wir die Shumba Site. Dort warteten tatsächlich zwei Camp Attendents auf uns. Als wir zögerlich auf den Platz rollten, kamen sie sogleich aus der Dunkelheit auf uns zu und entzündeten ein Feuer für uns. Wir machten große Augen und unterhielten uns ein wenig, bevor die beiden auch endlich Feierabend machen konnten. Dann klappten wir die Zelte auf und bereiteten unser Abendessen. Wir grillten Eland und aßen Folienkartoffeln und Grillbrote. Wir hatten viel gutes Holz, und so war das Feuer sehr groß und heiß. Peter entdeckte noch eine Ginsterkatze. Als plötzlich ein kräftiger Wind aufkam und es ungemütlich wurde, verzogen wir uns rasch in die Zelte.
Sadie1'835 Beiträge · seit 201509. Dez. 2018 · #45
Hallo Uwe und Co, Lustig, uns geht es vielmals auch so: da denkt man man hat den ganzen Tag Zeit um in ein neues Camp zu fahren, und man kommt dann erst nach Sonnenuntergang hin. In Afrika sind wir immer so 2-4 Stunden später dran als geplant. Aber wie immer habt ihr das Beste aus der Situation gemacht und habt einen nightdrive eingeschaltet. So schön dass die Rangers nicht böse geworden sind. Als wir mal 6 Minuten zu spät in Satara, Krüger eingetroffen sind fragte uns der Ranger” would you like me to give you a fine?” Aber hat uns dennoch ohne Busse reingelassen weil unsere Ausrede “hunting wild dogs” war, und da zeigte er Verständnis. Ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Abenteuer von Uwe und Co. LG Katrin
franzicke2'085 Beiträge · seit 201209. Dez. 2018 · #46
Liebe Muckels, mit euch hatte ich ja dieses Jahr schon gar nicht mehr gerechnet - und am allerwenigsten mit einem Beitrag nach einem erfolgreichen Derby 😛 Aber bekanntlich kommt unverhofft ja oft und so steige ich wenigstens noch für ein paar erste Etappen bei euch ein und genieße die tolle Stimmung, die ihr mal wieder verbreitet. Vielen Dank dafür und herzliche Grüße aus dem stürmischen wilden Süden Ingrid
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. Dez. 2018 · #47
@Katrin:
Da denkt man man hat den ganzen Tag Zeit um in ein neues Camp zu fahren, und man kommt dann erst nach Sonnenuntergang hin.
Das ist eigentlich ein typischer Anfängerfehler – zumindest, wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Aber an diesem Tag hatten wir Strecke und Fahrtzeit nicht so im Blick. Der Zeitwächter (Uwe) hatte seine Arbeit noch nicht richtig aufgenommen. 😉
@Ingrid:
mit euch hatte ich ja dieses Jahr schon gar nicht mehr gerechnet
Warum nicht? So unzuverlässig sind wir doch gar nicht, was unsere Reiseberichte angeht. 🙂
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. Dez. 2018 · #48
Tag 5 – 18. Juli 2018 – Ein Serval und viele Elefanten
Shumba Dam – Masuma Dam, Hwange
Der Wind wehte die ganze Nacht mehr oder weniger stark. Wir wachten vor Sonnenaufgang auf und hörten in großer Entfernung Hyänen heulen. Schnell standen wir auf, packten zusammen und fuhren los. Bereits ein paar hundert Meter hinter dem Camp lief ein Tier auf der Straße. Unsere erste Vermutung war ein Schakal. Aber schnell merkten wir, dass es kleiner war und auch anders lief – mehr wie eine Katze. Nur Augenblicke später war uns klar, dass es sich um einen Serval handelte. Unser Puls schnellte nach oben. Wir waren ganz aus dem Häuschen, denn diese Art hatten wir noch nie zuvor gesehen. Schnell versuchten wir ihn einzuholen, aber der scheue Serval bog von der Straße ab und verschwand im hohen Gras. Zweimal ließ er sich noch kurz blicken. Wir waren völlig euphorisch. Was für ein Start in den Gamedrive!
Auf zum Teil zugewachsenen Pfaden drehten wir eine kleine Runde um eine Pfanne und entdeckten einen Sekretär, zwei Schakale und ein paar Zebras.
Von der hinteren Seite erreichten wir wieder das Shumba-Camp. Die beiden Camp-Attendents erschienen, zeigten uns eine Karte der Umgebung und gaben Tipps für den weiteren Game Drive. So fuhren wir über 20 Kilometer Richtung Nordosten. Die meiste Zeit führte die Strecke durch dichten Mopane-Busch, der keinerlei Aussicht bot. Ziel der Fahrt waren ein paar kleine Seen und Dämme. Aber außer einigen Vögeln, einem Elefanten und wenigen Impalas blieb es ruhig. Ruth pirschte alleine einer Gruppe Brillenwürger hinterher, bis es ihr im dichten Busch zu unheimlich wurde und sie zum Auto zurückkehrte.
von Karin:
Am späten Vormittag kamen wir zurück zum Shumba Camp und machten eine lange Mittagspause. Wir frühstückten in der Sonne, und Karin machte eine leckere Guacamole. Dann ging jeder irgendeiner Beschäftigung nach. Ruth suchte mit ihrer Kamera Vögel und Schmetterlinge, Peter hielt nach größeren Tieren Ausschau, Uwe kramte im Auto, und Karin hatte ebenfalls den Fotoapparat im Anschlag. Wir duschten, räumten auf und ließen uns in der Sonne reichlich Zeit.
Graulärmvogel
Trauerdrongo
Im Wurzelgewirr eines großen Baumes auf der Campsite hauste eine Großfamilie Zwergmangusten. Die kleinen Gesellen steckten neugierig ihre Nasen aus dem Bau und ließen sich die Sonne auf den Pelz brennen. Nach und nach wurden sie mutiger und wuselten flink über den Platz.
Karin fühlte sich ein bisschen erkältet und war daher warm eingepackt.
Braundrossling
Angola-Schmetterlingsfink
Mahaliweber
Bei Schmetterlingen kennen wir uns immer noch nicht aus. Matthias, vielleicht magst du uns noch einmal helfen …
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. Dez. 2018 · #49
Am frühen Nachmittag fuhren wir in Richtung Masuma Dam. Einer der Camp-Attendents saß hinten bei Karin und Peter im Auto, weil er in Masuma sein Funkgerät aufladen wollte. Deswegen hielten wir nur kurz am Shumba Dam und bestiegen den großen Hide. Von dort hatten wir eine tolle Aussicht auf den See, in dem aber leider außer ein paar Wasservögeln keine Tiere waren.
Langsam fuhren wir danach die 14 Kilometer nach Masuma.
Dort setzten wir uns in den Hide hoch über dem See und sahen Hippos, Krokodile, Kudus und Impalas. Kaum waren wir angekommen, als sich eine große Elefantenherde näherte. Die Elefanten liefen unmittelbar unter uns vorbei und tranken. Unter ihnen waren auch einige Jungtiere. Kaum hatte sich die Herde wieder entfernt, erschien die nächste auf der Bildfläche. So ging es den ganzen Nachmittag. Die Elefanten gaben sich die Klinke in den Rüssel. Es war ein einziges Kommen und Gehen, und so waren wir schnell entschlossen, das Auto heute nicht mehr zu bewegen. Auch die Hippos wurden aktiv und grunzten. Es war ein tolles Schauspiel.
Auf ihm wirken die Madenhacker so groß.
Der Camp Attendent Edward fragte uns, ob wir etwas dagegen hätten, wenn ein südafrikanisches Paar ebenfalls heute bei Masuma übernachtet. Als Mieter dieser Örtlichkeit hatten wir die Campsite exklusiv gebucht und damit die Entscheidungsgewalt. Natürlich war das für uns in Ordnung.
Lange saßen wir im Hide, beobachteten Elefanten, Hippos, einen Wasserbock, Frankoline und Wassertriele. Bis zum Sonnenuntergang war ständig etwas los.
Dann brachte uns Edward Feuer, und wir machten Abendessen. Heute kam wieder ein Stück Oryx auf dem Grill. Dazu gab es Salat mit Tomaten, Feta, Gurke und Broccoli. Wir saßen noch einige Zeit am Feuer. Den ganzen Abend ertönten das tiefe Grollen oder das Trompeten der Elefanten um uns herum, das Grunzen der Hippos oder das ferne Rufen der Hyänen. Diese Kulisse war traumhaft schön. Leider war es bewölkt, so dass heute Abend keine Sterne zu sehen waren.
erdferkel414 Beiträge · seit 200911. Dez. 2018 · #50
Dort hielten uns zwei Beamte auf, die einen Blick in unseren Kühlschrank werfen wollten. Sie beanstandeten zwei eingeschweißte Gurken, die oben auf lagen. Letztes Jahr habe es ein Problem mit Fruchtfliegen gegeben, weshalb die Mitnahme verboten sei. Wir diskutierten nur kurz, denn so ganz verstanden wir das Problem nicht. Uwes Versuch, die Gurken zu retten, indem er behauptete, sie kochen zu wollen, scheiterte kläglich, und so ergaben wir uns und ließen die beiden Früchte zurück.
Mit Fruchtfliegen verseuchte Gurken?!? 🤪 Da staunt der Laie und der Biologe wundert sich. Langsam scheinen die Spaß an willkürlichen Schikanen zu finden und denken sich kreative Ideen für Beschlagnahmungen aus. Vielleicht darf ich beim nächsten Mal das Trinkwasser abgeben, wegen angeblicher Verseuchung mit Dihydrogenmonoxid 😈
(Ja, ich bin nachtragend, mussten wir dieses Jahr doch vor der letzten Nacht noch ein traumhaft schönes Steak abgeben, um dann in Ghanzi zähestes Ziegenfleisch 🤢 von der schlimmsten Sorte als "Braai Pack" angedreht zu bekommen.)
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200911. Dez. 2018 · #51
Hallo Muckels,
leider kann ich bei dem schönen Schmetterling nicht weiter helfen als bis zur Gattung. Es ist auf alle Fälle ein Acraea, aber die Art ist nicht im Führer für das Südliche Afrika drin. Und was anderes besitze ich (noch) nicht. 😕
toller Bericht und großartige Bilder! Da kommt man gleich wieder ins Schwämen. Und ich habe mir fest vorgenommen, über die Weihnachtstage wieder tiefer in die Planung einzusteigen. Danke Euch, ich freue mich auf die Fortsetzung!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200911. Dez. 2018 · #53
Eulenmuckel schrieb:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, dass sich in Zimbabwe etwas entwickelt. In diesem Fall ein neuer Hide bei den Shumba Pans. Bei unserem letzten Besuch vor 3,5 Jahren, stand da noch ein sehr baufälliger Hide.
Eulenmuckel schrieb:
Auch mein bevorzugtes Schuhwerk in Afrika sind Crocs. Zu schade, dass die Sohlen nicht durchstichsicher sind. Da muss man immer sehr auf Dornen achten, was mir leider nicht immer gelingt.
Die Camp Attendants im Hwange NP haben mich auch immer ohne Ausnahme begeistert. Die sind alle so nett und hilfsbereit.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200611. Dez. 2018 · #54
@erdferkel: Das mit dem Steak ist natürlich schade. In Ghanzi kann ich euch die Puma-Tankstelle (an der Hauptstraße) empfehlen. Mit etwas Glück bekommt man dort im Shop sehr gutes Wildfleisch. Zähes Ziegenfleisch wäre auch nicht so mein Ding.
@Matthias: Vielen Dank für deine Bestimmung. Ich habe mal nach Acraea geschaut – du lieber Himmel, gibt es da viele Arten. Ich fürchte, da werden wir uns vorerst nicht einarbeiten. 🙂
@Martin: Die Planung von Afrika-Reisen macht enorm viel Spaß und gehört zu den bevorzugten Feierabend-Beschäftigungen.
@Thomas: Vor ein paar Tagen habe ich noch behauptet, dass sich an der Parkinfrastruktur in Simbabwe vermutlich seit vielen Jahren nichts getan hat. Aber jetzt, wo du es sagst, fällt mir auch wieder ein, dass dieser Hide relativ neu war. Und natürlich auch das Robin's Camp, wo kräftig renoviert wurde. Zu den Crocs: Auch ich liebe diese bequemen Dinger. Dass man ab und zu mal in einen Dorn tritt, gehört eben dazu. Ruths rote Crocs haben schon 12 Afrika-Reisen überstanden und haben in ihrer Sohle vermutlich mehr abgebrochene Dornen als Kunststoff.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201611. Dez. 2018 · #55
Das kleine Rhino im Rennmodus ist einmalige Spitze, das war bestimmt ein erstklassiges Erlebnis, den oder die Kleine zu beobachten.
Yanjep
Champagner8'681 Beiträge · seit 201011. Dez. 2018 · #56
yanjep schrieb:Das kleine Rhino im Rennmodus ist einmalige Spitze, das war bestimmt ein erstklassiges Erlebnis, den oder die Kleine zu beobachten. Yanjep
????? Ich sehe ein Hippo 😄 (Muckels, nicht dass ich euch kein Rhino gönne, gell? 😗 )
Allerdings überlege ich, ob das nicht ein Zwergflusspferd ist, das aus Westafrika ausgewandert ist 😉 Entweder hab ich heute einen Knick in der Optik oder Ihr habt irgendwas mit dem Bild gemacht - die Perspektive bzw. die Größenverhältnisse sind irgendwie..... strange ! 😐
Egal wie - es ist total knuffig! Und den Spruch "Namibia at its best" (inzwischen endlich richtig geschrieben 😎 ) im Zusammenhang mit Ruths Konterfei finde ich sehr gelungen! 🙂
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201611. Dez. 2018 · #57
Stimmt, Rhinos sind die mit den Hörnern vorne oben. Ich meinte aber Bild Nr. 12, wo das Mini-Hippo (mit scheinbar breitem Grinsen) die Steigung raufstürmt.
Yanjep
Champagner8'681 Beiträge · seit 201011. Dez. 2018 · #58
yanjep schrieb:Stimmt, Rhinos sind die mit den Hörnern vorne oben. Ich meinte aber Bild Nr. 12, wo das Mini-Hippo (mit scheinbar breitem Grinsen) die Steigung raufstürmt. Yanjep
Hab ich schon verstanden und inzwischen auch eingefügt - bleibt aber trotzdem ein Hippo 😛 ! Das andere Foto bezieht sich auf meinen Text.... Bele
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200612. Dez. 2018 · #59
@yanjep: Das kleine Hippo stand etwas verloren am Ufer, nachdem die Mutter ins Wasser gegangen war. Und als die beiden Elefanten neugierig näherkamen, lief es unschlüssig hin und her. Nett ist auch der kleine Milchbart.
@Bele: Seit wann findest du Hippos knuffig? Ich dachte, du magst keine Flusspferde. Das Foto von Ruth ist auch eines meiner Lieblingsbilder. Zum Fortschritt: Ich arbeite an den Fotos vom nächsten Tag.