Flash20101'425 Beiträge · seit 201516. März 2018 · #61
Liebe Sabine,
eine richtig tolle Tour hattet ihr da! Klar, recht hochpreisig, das stimmt schon, aber wirklich mal etwas ganz anderes und etwas weit ab vom Massentourismus. Durch deine Bilder und Eindrücke freue ich mich ungeheuer auf unseren ersten Besuch dieses Jahr in der Wüste! (Wenn auch mit touristischer Little Five Tour). Aber auch die Mondlandschaft ist bestimmt sehr beeindruckend und überhaupt endlich mal beim 5. Anlauf diese Landschaft zu sehen.
Gromi1'415 Beiträge · seit 201416. März 2018 · #62
Applegreen schrieb: @Bele: Deine Assoziation liegt wirkliche nahe 😛 Und ich hoffe ich liege da richtig: Da es MEIN Reisebericht ist, der hier kommentiert wird – darf das Wort NACKTÄRSCHE (ich hoffe, das ist die Lösung 😐) hier ruhig laut ausgesprochen werden 😗 😎 – Forumsnorm HIN oder HER 😈
selbstverständlich darf man das 😄 und wenn mann will hinterher einen mehr oder weniger guten Schluck nehmen 🤪
Guten Morgen, liebe Margitta, das ist nicht Dein Ernst 😛 ... das Zeug kann man nicht Mal für die Scheibenwaschanlage nehmen... Wir beide kennen da doch Besseres 😉 Liebe Grüße Friederike
Gromi1'415 Beiträge · seit 201416. März 2018 · #64
😄 😄 😘
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201616. März 2018 · #65
Hallo Sabine,
da war man arbeitsbelastungstechnisch einige Zeit nur sporadisch hier und schon übersieht man einen neuen Bericht von dir. Jetzt bin ich aber auch mit dabei und gespannt auf eure Erlebnisse im schönen Süden und vor allem im KTP. Besonders schön war es gerade auch, durch euren Bericht von Eva zu hören und sie auf euren Fotos wiederzusehen.
Ich lach mich schlapp! Das Zeugs gibt's noch?! Das erinnert mich an meine Kindheit. Auf Verwandtschaftsgeburtstagen gab es Kröver Nacktarsch mit einem Stückchen Zucker im Glas. Mich schüttelt's 🤢 ! Aber jetzt bitte keine Rückschlüsse ziehen auf meinen Weingeschmack!
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201416. März 2018 · #67
Hallo Ihr Lieben,
es freut mich, dass es hier so heiter und lustig zugeht 😁 Danke nochmal an Bele für diesen Einwurf 😎
@ Laura: Die Tour war wirklich toll und ist sehr empfehlenswert - die Little Five Tour haben wir auf unserer ersten Reise mitgemacht. Wir hatten damals Glück und waren auch nur zu viert und auch diese Tour hat uns gut gefallen.
@ Sascha: Es freut mich, dass Du meinen Bericht gefunden hast! Schön, mal wieder was von Dir zu hören - ich hoffe, berufliche Arbeitsbelastung hat sich etwas gelegt. Eva und Thomas geht es ausgesprochen gut, wenngleich Eva offensichtlich eine Menge zu tun hat.
Wie versprochen, folgt sogleich der nächste Streich.
Champagner8'678 Beiträge · seit 201016. März 2018 · #68
Applegreen schrieb: Da es MEIN Reisebericht ist, der hier kommentiert wird – darf das Wort NACKTÄRSCHE (ich hoffe, das ist die Lösung😐) hier ruhig laut ausgesprochen werden 😗 😎
Korrekt 😄 ! Und vielen Dank an Margitta für den Wein-Hinweis, die ganze Zeit dachte ich nämlich, dass ich den Begriff aus einem höchst seriösen Zusammenhang kenne, bin aber nicht draufgekommen, woher genau. Nun ist mir ein Licht aufgegangen: mein Vater, der ein Weinliebhaber und gleichzeitig ein großer Freund solcher Späßchen war, hat diese Weinsorte - sehr zum Vergnügen seiner 3 Kinder 🤪 - öfters erwähnt 😎
Sabine, jetzt wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt zum Weiterschreiben, oder? 🤨 Edit: ups, du hast es ja quasi schon angekündigt 😊
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201416. März 2018 · #69
11.Februar 2018 – A long Way Down South
Ein früher Start `gen Süden ist heute angesagt – es liegt ein ziemlicher „Ritt“ vor uns.
Wir nehmen den Weg „hinter den Dünen“ – der aktuell aber gar nicht schön zu fahren ist, da eine Großbaustelle zwecks Straßenausbau auf dieser Strecke eingerichtet ist.
An dem Abzweig zur C14 wollen wir eigentlich auf die D1983 Richtung Roibank - laut Karte wäre dies quasi einmal schräg über die Pad. Hier ist aber weit und breit kein Abzweig zu sehen und in Sichtweite bereits ein großes Industrieareal rechter Hand so dass wir uns sehr zweifelnd dann entscheiden links abzubiegen. Im Nachhinein schade und richtig doof, da wir so vermutlich den Beschreibungen von Matthias zufolge eine richtig schöne Strecke verpasst haben 🤢.
Wir passieren den Vogelfederberg an dem sich einige Overlander tummeln – für uns geht’s ab hier weiter auf der D 2186 Richtung Gobabeb.
Uns gefällt dieser Streckenabschnitt richtig gut – gut präpariert und kein Auto weit und breit. Auch hier wähnt man sich in einer Mondlandschaft – ziemlich viel herrliches „Nichts“ weit und breit.
Irgendwann sind auch die roten Dünen wieder in Sichtweite.
Kurz vor Gobabeb folgen wir nun links der Pad weiter Richtung Mirabib.
Auch hier gähnende Leere auf der gesamten Strecke. Um uns herum viel Trockenheit und (fast) keine Anzeichen von Leben.
Allgegenwärtig - Rüppell`s Korhaan
In weiter Ferne sind vereinzelt Bergzebras und Strauße zu vermuten, ein paar einsame Pferde haben sich hier auch verstreut und für ein schönes Vogelpärchen bin ich fototechnisch mal wieder zu langsam. Das hat mich richtig geärgert – wir waren nämlich ausnahmsweise mal schön nah dran 😣.
Bald können wir den Granit-Inselberg „Mirabib“ vor uns liegen sehen.
Ziemlich genau ab dem „Wendekreis des Steinbocks“ verwandelt sich auch die Pad in ein Folter-Martyrium 😈.
Wir fahren - nein rütteln – ab jetzt auf blankem Stein. Links und rechts der eigentlichen Pad wurde schon eine zweite Fahrspur angelegt – die ist aber auch nicht wesentlich komfortabler. Durchschnittsgeschwindigkeit für die nächsten unendlichen paar Kilometer: 10-20 kmh 😣 .
Auf Höhe des Abzweigs „Zebra Pan“ können wir tatsächlich schemenhaft und seehr weit entfernt ein Bergzebra entdecken.
Und irgendwann wird die Pad dann endlich auch wieder besser - die Berge am Horizont sind ein sicheres Indiz, dass die C14 nicht mehr weit sein kann.
Gut geschüttelt und gerührt liegen kurze Zeit später auch schon die sanften Windungen des Kuiseb-Passes vor uns.
Und welch Freude! Im Kuiseb hat‘s Wasser 🙂 !
Heute scheinen wir irgendwie die falsche Brille aufzuhaben 😵 – eigentlich wollten wir zumindest zum Aussichtspunkt vom Henno Martin Shelter – aber den Abzweig dorthin finden wir schlicht und ergreifend nicht. Blind, Blöd 😣?? Vielleicht erhellt mich ja noch jemand für’s nächste Mal.
Die Aussicht ist trotzdem wunderbar und genau an dieser Stelle machen wir Mittagspause.
Nun folgt ein wunderschöner Streckenabschnitt immer der C14 entlang. Die Landschaft, die sich vor uns ausbreitet ist ein Traum – leider ein sehr trockener und staubiger Traum 😕.
Die Luft gefüllt mit flimmernden Staubpartikeln, das grelle, mittägliche Sonnenlicht und das verhältnismäßig hohe Verkehrsaufkommen für die weitere Vernebelung des Sands sorgend, verleiden jegliche fotografische Ambition. Das Vergnügen wird durch die ungewöhnlich vielen Fahrzeuge nebst vereinzelten Rasern merklich getrübt – wir fühlen uns fast wie daheim auf der A5 🙄.
In den Zäunen hängend sehen wir sehr viele Kadaver von verendeten Oryxantilopen 🙁 – wahrscheinlich liegen die dort schon konserviert über Jahre. Auf unserer ersten Reise ist uns das überhaupt nicht aufgefallen. Kein schöner Anblick, vor allem nicht in dieser Häufigkeit. Den traurigen Anblick fotografisch zu dokumentieren erspare ich uns und Euch.
Eine Gruppe verschwommene Bergzebras hellt die doch leicht „getrübte“ Stimmung etwas auf.
Und lebendige Oryx bekommen wir glücklicherweise auch zu Gesicht.
Mal laufend....
mal gemütlich knabbernd....
mal neugierig guckend....
Besonders freuen wir über unsere Erstsichtung von „Youngster“-Oryx 😘
Vereinzelt sehen wir auch ein paar Springböckchen, überwiegend aber auf eingezäuntem Farmgelände.
Und nochmal Oryx - diesmal Mutter mit Kind (oder "Kid"🤩 ?)
Solitär und Sesriem, wo das Verkehrsaufkommen insbesondere von Reisebussen und Overlandern nochmal deutlich zunimmt, lassen wir direkt rechts liegen.
Die Strecke zieht sich ab der C19 irgendwann endlos wie Kaugummi – das hatten wir so gar nicht in Erinnerung. Und langsam werden wir der Fahrerei echt überdrüssig 🙁.
Diese beiden kamen zwar nicht aus dem Nichts - schrecken uns aber mächtig auf 😗 – ähnliche Situationen, jedoch weniger vorhersehbar hatten wir auf dieser Reise noch so einige.
ENDLICH 😗 kommen wir an unserem Ziel, der Desert Homestead Lodge, an. Es war mir sehr bewusst, dass diese Lodge zu den „größeren“ Unterkünfte gehört und wir haben uns mental auf entsprechend „Hummeldumm“ eingestellt.
Positiv überraschend ist hier gar nicht viel los – ich würde schätzen, die Lodge war nicht einmal zur Hälfte und ausschließlich von Individualreisenden belegt.
Gewählt habe ich diese Unterkunft wegen der gut bewerteten Reitmöglichkeiten. Die Lodge selbst als auch die Ställe nebst Pferden machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Ein exklusiverer und entsprechend hochpreisiger Ableger der Lodge ist „Desert Homestead Outpost“ – den ich in der Hochsaison mit Vollbelegung sicher bevorzugen würde.
Mein morgiger Ausritt wurde bereits im Vorfeld angefragt und gebucht – da ich aus der unangenehmen letztjährigen Erfahrungen in SA unbedingt vermeiden wollte, mit blutigen Anfängern unterwegs zu sein. Also steht für mich morgen ein „privater“ Sunrise-Ausritt in die Wüste – ein lang gehegter Traum – auf dem Programm.
Wir checken in den zweckmäßigen aber dennoch originell eingerichteten Bungalow ein und genehmigen uns erst mal einen GT. Vom Aussichtsdeck der Lodge beobachten wir eine Reitergruppe, die sich auf zum Sundowner-Ausritt macht. Und schon bestätigt sich meine wohl überlegte Planung und Vermutung 😣.
Kleine Bemerkung am Rande 😉 Es erschließt sich mir nicht, warum man sich ausgerechnet auf Reisen als ungeübter Reiter oder sogar ohne jegliche Reiterfahrung dem Risiko eines Reitunfalls aussetzen muss. Sicher sind die Guides und Pferde auf Anfänger eingestellt, dennoch bin ich aufgrund jahrzehntelanger Pferdeerfahrung dieser Art von „Urlaubsvergnügungen“ gegenüber eher kritisch eingestellt.
Von unserem Bungalow aus haben wir einen schönen Blick auf das leider nicht allzu gut besuchte Wasserloch. Gut im ersten Bild zu sehen, die weit sichtbaren „Staubfahnen“ entlang der naheliegenden C-Straße.
Nach einem durchaus schmackhaften Dinner haben wir die nötige Bettschwere erreicht. Die ewig lange Fahrerei hat uns ziemlich geplättet.
Ein mächtiges Gewitter in den nahegelegenen Bergen hält uns für kurze Zeit noch auf den Beinen. Erste Versuche, solch ein nächtliches Spektakel vernünftig fotografisch festzuhalten scheitern leider kläglich 🤢. Wir beobachten das Schauspiel noch eine ganze Weile von unserer Veranda aus.
Hoffentlich bringt das Gewitter auch den lang ersehnten Regen!
Morgen steht für mich in aller Herrgottsfrühe ein Wüstenritt auf dem Programm. Danach werden wir ein wenig das „Hinterland“ erkunden und außerdem bereiten wir unsere Körperchen so allmählich auf die bevorstehenden Strapazen vor.
Dandelion547 Beiträge · seit 201716. März 2018 · #71
Hallo Sabine, uih, da warst du aber fleißig und hast eine lange Etappe eindrucksvoll beschrieben. Ich kann die verschiedenen Stimmungen im Laufe des Tages sehr gut nachvollziehen. Danke auch für die schöne Bebilderung. Es macht nach wie vor viel Spaß euch zu begleiten. Schönen Abend und liebe Grüße Kordula 🙂
Netti59847 Beiträge · seit 201518. März 2018 · #72
Nun folgt ein wunderschöner Streckenabschnitt immer der C14 entlang. Die Landschaft, die sich vor uns ausbreitet ist ein Traum – leider ein sehr trockener und staubiger Traum .
Guten Morgen liebe Sabine, bin bislang stiller Beifahrer gewesen, jedoch weckt die Tagesetappe so tolle Erinnerungen in mir ......... ach 🤩 staubig und einfach wunderschön. Die Route verspricht noch so einiges und ich bin sehr gespannt, vor allem auf den TokTokkie Trail .... Wie immer wunderschöner Bericht - weiter so !!!
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201418. März 2018 · #74
12. Februar 2018 – Ein Wüstenritt und eine Fahrt ins Blaue
An der Rezeption erwartet mich ein junger Bursche, stilecht bekleidet mit Chaps und Stetson. Fix werden die „Indemnity“-Formalitäten erledigt – kurz meine Reiterfahrung abgefragt und an den Koppeln angekommen erwartet mich bereits der gesattelte Wallach „Black Jack“.
Willie, der junge Bursche, fackelt nicht lange und es geht direkt los in einem flotten Trab. Die Lodge lassen wir schnell hinter uns bald finden wir uns inmitten von großen Oryx- und Springbockherden wieder. Alle Herden haben reichlich Nachwuchs im Schlepptau.
Zwischen kürzeren Schrittphasen legen wir den größten Teil der Strecke im zügigen Galopp zurück. In der Zwischenzeit ist die Sonne längst aufgegangen und es wird auch direkt mächtig warm.
Ein unbeschreiblich und fast unwirkliches Gefühl, in dieser Kulisse umringt von Gems- und Springböcken auf dem Rücken eines Pferdes unterwegs sein zu dürfen. Wir wechseln die Gangart in unregelmäßigen Abständen – meisten jedoch legt Willie einen doch strammen Galopp vor – wie fliegen förmlich über den Wüstenboden 🤩. Black Jack ist offensichtlich gesund und munter und vor allem sehr trittsicher.
Als der Outpost in Sichtweite kommt, drehen wir auf den „Runway“ des Airstrip ab und Willie legt nochmal einen Zahn zu – er nutzt die wohl eher seltene Gelegenheit mal nicht nur im Schaukelschritt durch die Pampa eiern zu müssen 😗. In diesem Tempo erreichen wir dann auch die Lodge, vorbei an den Bungalows zurück zum Paddock – Langschläfer werden spätestens jetzt von dem donnernden Hufgetrappel geweckt.
Insgesamt waren wir gut 2 ½ Stunden unterwegs – ich bin mehr als zufrieden und treffe mich mit meinem Mann mit einem breiten Grinsen im Gesicht zum Frühstück.
Viele Worte und kein Foto sind der Tatsache geschuldet, dass ich alle Hände voll zu tun hatte. Somit bleibt die Beschreibung in blumigen Worten und die Erinnerung im Herzen 😘.
Für diejenigen die es trotzdem genauer wissen wollen, verweise ich auf den Imagefilm der Lodge, wo es auch ein paar Sequenzen der Ausritte zu sehen gibt.
Während wir nach einem späten Frühstück das Auto für unsere geplante Landpartie startklar machen stelle ich fest, dass der Beifahrerfußraum ziemlich abgesoffen ist – der Teppich ist völlig durchnässt 🤢. Wir suchen nach möglichen Ursachen - es bleibt zunächst ein Rätsel – und werden uns später darum kümmern.
Wir tuckern nun gemütlich entlang der D 854 Richtung Bullsport.
Tatsächlich hat es hier wohl in der vergangenen Nacht geregnet, die Pad ist leicht angefeuchtet und es gibt sogar eine Wasserdurchfahrt (die ich vorher selbstverständlich zunächst abschreite B)).
In Bullsport geht es dann weiter auf der C14 so dass wir quasi den Naukluft Mountain Zebra Park umrunden.
Nach jeder Kurve eröffnen sich neue Ansichten – die Pad ist bestens präpariert und außer zwei Farmern begegnet uns hier kein Mensch.
An einem trockenen Flussbett machen wir eine kurze Rast.
Wir nehmen dann die D1261 bis zur Passhöhe des Remhoogte – eine sehr schöne Strecke.
Hinter der Passhöhe drehen wir dann wieder um – weiterzufahren scheint uns ein zu großer Schlenker nach der gestrigen Vielfahrerei.
Weiter geht es nun Richtung Sesriem.
Unterwegs sehen wir einige Oryx. Wir können beobachten, wie sich ein doch recht stattliches Tier blitzschnell UNTER einem Farmzaun hindurchschlängelt 😮. Erstaunlich – aber möglicherweise auch Ursache für die vielen Kadaver im Zaun 🙁.
In Sesriem an der Tanke steppt der Touribär 😈. Nach erfolgreicher Füllung des Tanks und Geldbeutels, sehen wir zu, dass wir uns ganz schnell wieder aus dem Staub machen.
Plötzlich springen zwei Springböckchen panisch auf die Pad! Glücklicherweise sind wir gemütlich unterwegs und können rechtzeitig bremsen. Jetzt heißt es geduldig abwarten, bis die beiden Kerlchen sich wieder beruhigen – aber sie sind sichtlich in Panik und es braucht eine Weile, bis wir übervorsichtig passieren können.
Die Wasserlache in meinem Fußraum breitet sich übrigens weiter aus 😐. Zurück auf der Lodge heißt es erst einmal Ursachenforschung betreiben. Armin ist technisch glücklicherweise nicht ganz ungeschickt – jahrelange Hobbybastelei zahlt sich aus - und identifiziert einen abgerissenen Ablaufschlauch der Klimaanlage als Übeltäter. Mit einem Kabelbinder ist das Dilemma schnell repariert.
Am späten Nachmittag beschließen wir unseren Kreislauf auch „in Motion“ an das heiße Wüstenklima zu gewöhnen – zum Sundowner ruft nun der Hausberg – quasi als Testlauf für die nächsten Tage!
Zwar haben wir zu Hause fleißig für den Tok Tokkie „trainiert“ 😛 – aber im vergangenen halben Jahr waren die klimatischen Bedingungen im südlichen Afrika für uns in Deutschland eher schwer zu simulieren 🤪 .
Der Hausberg sieht von unten mächtiger aus als er in der Tat ist. Die „Bezwingung“ gestaltete sich recht einfach und schnell haben wir den Gipfel ohne Ausfallerscheinungen erreicht.
Der Ausblick auf die Lodge und Umgebung von hier oben ist traumhaft schön.
Eine interessante Pflanze weckt mein Interesse - was könnte das wohl sein?
In dieser Ebene war ich heute Morgen mit Black Jack unterwegs.
Beim Abstieg beobachten wir einen Oryx, der die Wasserstelle besucht.
Zurück in der Lodge wird es auch schon bald wieder Zeit für das Dinner. Vorher genehmigen wir uns den obligatorischen GT und verplaudern uns mit einem sehr netten kanadischen Paar.
Auch heute Nacht ist in weiter Ferne ein Gewitter in den Bergen zu sehen.
Und morgen ist unser großer Tag! Der Tok Tokkie ruft – und wir haben mächtig Respekt vor dem, was uns da wohl erwarten mag.
Hallo Sabine, dein Bericht ist klasse! Die Fotos bestärken unsere Vorfreude ungemein! Den Tok Tokkie Trail würde ich sehr gerne noch vor unserer Abreise lesen. Meinst du, das klappt noch bis Donnerstag? Ansonsten werde ich mich unterwegs um eine w-lan bemühen, denn den Part finde richtig spanndend!
Tolle Tour! Danke für die genialen Fotos von Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201119. März 2018 · #77
Hallo Sabine,
wenn ich reiten könnte 🙂 wäre so ein Ausritt ganz nach meinem Geschmack.
Die Pflanze könnte! ein Cyphostemma currorii, Cobas Tree - Butterbaum - werden. Die Blätter sind aber etwas undeutlich zu erkennen. Jetzt bin ich sehr gespannt auf den Trail!
Liebe Grüße Christina
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201419. März 2018 · #78
Bele schrieb: Mensch, hattet Ihr toll blauen Himmel und schöne Wölkchen!
Gelle 😄 Ganz ungewöhnlich für uns 😎
Bele schrieb: Schau mal, wenn ich mich richtig erinnere diskutierst du genau über diesen Streckenabschnitt da gerade mit Matte 😁 (Ende Dezember '17).
Genau, es ging unter anderem um diese Etappe 😉 .
Bele schrieb: Jetzt bin ich gespannt auf eure Luxus-Wanderung, zum Glück hab ich bereits wieder vergessen, was du mir schon davon erzählst hast 😊 😗 !
So viel habe ich davon noch gar nicht erzählt - darfst also beruhigt weiter gespannt sein 🤪
Giraffen-Lisa schrieb:Hallo Sabine, dein Bericht ist klasse! Die Fotos bestärken unsere Vorfreude ungemein! Den Tok Tokkie Trail würde ich sehr gerne noch vor unserer Abreise lesen. Meinst du, das klappt noch bis Donnerstag? Ansonsten werde ich mich unterwegs um eine w-lan bemühen, denn den Part finde richtig spanndend! Tolle Tour! Danke für die genialen Fotos von Giraffen-Lisa
Hallo Giraffen-Lisa, Danke für Dein Lob – das freut mich sehr, dass ich Eure Vorfreude steigern kann! Ich würde auch gerne sagen können, dass es bald wieder losgeht 😗 🙂.
Also extra für die Fortsetzung des Berichts musst Du Dich nicht um w-lan bemühen 😉 – Bis Donnerstag hoffe ich doch zumindest die ersten beiden Tage eingestellt zu haben…..
Christina schrieb:Hallo Sabine, wenn ich reiten könnte 🙂 wäre so ein Ausritt ganz nach meinem Geschmack.
Das war definitiv ein tolles Erlebnis!
Christina schrieb: Die Pflanze könnte! ein Cyphostemma currorii, Cobas Tree - Butterbaum - werden. Die Blätter sind aber etwas undeutlich zu erkennen.
Danke Dir 😘 ! Mich interessiert immer, was ich unterwegs so entdecke und wenn kein Guide dabei ist, wird das dann für mich schwierig. Es ist ja gut zu wissen, dass Du Dich offensichtlich mit Pflanzen gut auskennst – da kommen noch ein paar Blümle im weiteren Verlauf.
Ich hoffe, ich kann den nächsten Teil heute Abend noch einstellen – ist auf jeden Fall in Arbeit!
ApplegreenThemenstarter1'796 Beiträge · seit 201419. März 2018 · #79
13. Februar 2018 – Ein Meer aus Sand und Sternen
Da wir nur eine recht kurze Anfahrt haben, schlafen wir für afrikanische Verhältnisse aus und lassen uns auch beim Frühstück ziemlich viel Zeit.
Auf dem weiteren Weg gibt es nicht „tierisch“ viel zu sehen, landschaftlich ist diese Gegend ohnehin ein Traum.
Sehr früh erreichen wir die Einfahrt des Farmgeländes und das Begrüßungskomitee ist schon zur Stelle.
Hier an der Grenze des Namib-Rand-Naturreservats, zusammengefasst aus ehemaligen Farmen (Gorrasis, Die Duine, Stellarine und Wolwedans, später hinzugekommen sind Springbokvlakte und Saffier), mit einer Fläche von mittlerweile 202.200 Hektar befinden wir uns nun in einem der größten privaten Naturschutzgebiete Afrikas.
Nach weiteren 11 Kilometern doch recht tiefsandiger Abschnitte erreichen wir das „Die Duine“ Farmhaus, wo wir schon von unserem Guide Sebastian erwartet werden.
Unser Hilux wird für die nächsten Tage unter einem Schattendach geparkt. Schon auf den ersten Metern zum Farmhaus weht uns ein heißer Wüstenwind entgegen, das Thermometer zeigt weit über 40° 🙄.
Es beschleicht mich ein ungutes Gefühl, ob ich nicht doch sehr optimistisch war, gleich zu Saisonbeginn in der noch heißesten Zeit den Trail einzuplanen 😗. Außerdem habe ich mir gestern entweder beim ungewohnten Frühsport oder der eigentlich leichten Bergbesteigung einen Muskel in der Wade gezerrt. Jeder Schritt wird mit einem schmerzhaften Stich quittiert 🤢. Das sind doch allerbeste Voraussetzungen für eine sorgenfreie Wanderung 😣 !
Obwohl wir sehr früh sind, ist bereits alles für die heutigen und ersten Gäste der Saison vorbereitet. Auf der schattigen und luftigen Veranda steht für uns leckerer und eiskalter hausgemachter Eistee, Kaffee, Tee und Wasser bereit. Sebastian, wie auch die anderen Angestellten, leben während der Saison hier im alten Farmhaus.
„Die Duine“ war in früheren Zeiten eine Karakulfarm. Aufgrund einer großen Dürre in den 80er-Jahren und aufgrund des allgemeinen Rückgangs der Nachfrage nach Pelzen stand in den 90er Jahren die Karakulzucht - das „schwarze Gold“ Namibias – vor dem Kollaps. Während wir hier sitzen, schaue ich in die weite, trockene Wüste die uns umgibt. Unvorstellbar, wie hier intensive Viehwirtschaft betrieben werden konnte – und die Familien hier draußen weit ab jeglicher Zivilisation ihr Leben gestaltet haben. Das hatte ganz sicher nichts von Wüstenromantik! Der Alltag der Farmer hier draußen muss auch heute noch ein hartes und entbehrungsreiches Leben sein.
Wir plaudern mit Sebastian über dies und das - die Zeit vergeht wie im Flug und die nächsten Gäste trudeln ein. Lea und Stefan aus der Schweiz sind auf Hochzeitsreise und zum ersten Mal in Namibia. Nun fehlt nur noch ein weiterer Gast, der sich offensichtlich verspätet. Während wir unser vorbestelltes Light Lunch schmecken lassen, kommt dann auch Björn ziemlich abgekämpft und außer Atem an – er hatte einen schleichenden Platten und musste seinen Duster auf der Farmzufahrt erst noch mal ausbuddeln. Nun sind wir also vollzählig.
Sebastian hält ein kurzes Briefing, was uns streckentechnisch in den nächsten Tagen erwartet und erläutert ein paar grundsätzliche Dinge wie Notfallversorgung, organisatorische Dinge und was wir im Tagesgepäck dabeihaben sollten. Wir alle richten nun unser Gepäck für den Trail und stellen die Taschen für den Transport ins Camp bereit.
Für uns geht es zunächst mit dem offenen Fahrzeug zur „Umweltschule“ in den Dünen „Namib Desert Enviromental Education Trust (NaDEET)“.
Im NaDEET-Camp angekommen treffen wir Elizabeth, zwei Volontäre und eine Schulklasse im Camp. Elizabeth erklärt uns auf mitreißend-engagierte Weise, wie den Kindern – aber auch anderen interessierten Gruppen- während ihres Aufenthalts im Wüstencamp die Themen Wasser- und Energiesparen, Müllvermeidung und -recycling nähergebracht werden. Auch wir lernen hier schon mal die Eimerdusche sowie die Kompost-Toiletten kennen, die wir in unseren Camps während des Trails wiederfinden werden. Ein weiterer wichtiger Baustein - die Tier- und Pflanzenarten der Wüste kennenzulernen und zu schützen. Auch das Projekt „Cooking with the Sun“ – Kochen im Solarkocher wird uns von Elizabeth auf sympathische Art erläutert.
Leider wurden NaDEET gerade wohl europäische Fördergelder gestrichen – so dass sich der Verein über jede Spende freut und auch darauf angewiesen ist. Ich persönlich halte dieses Projekt für mehr als unterstützenswert – denn es wird bei den Jüngsten begonnen, nachhaltig Umweltbewusstein durch Bildung zu vermitteln und zu fördern.
Während es nun im offenen Geländewagen zum Startpunkt unserer Wanderung geht werden meine Zweifel immer größer, ob wir diesen Trail bei diesen Temperaturen tatsächlich so ganz problemlos schaffen werden 😗.
Unter einem Baum in der Nähe eines Wasserreservoirs werden wir quasi „ausgesetzt“ – dabei vertreiben wir einige Gemsböcke von der Wasserstelle.
Unter dem schattenspendenden Akazienbaum gibt uns Sebastian letzte Instruktionen und spricht uns Mut zu 😵 Er wird ein vernünftiges Tempo vorgeben – immer von einem Schatten zum nächsten laufen („Shade-Hopping“) und überhaupt haben wir heute ja nur eine „kurze“ Etappe vor uns.
Die nächsten zwei Stunden geht es nun "shade-hoppend" Düne auf und Düne ab – immer in kleinen Schritten und ohne Eile. Wir gewöhnen uns allmählich an das Laufen auf weichem Dünensand. Meine Wade schmerzt zwar weiterhin, es hält sich aber im Rahmen des Erträglichen.
Ein Blick zurück zu unserem Startpunkt.
Obwohl die Sonne erbarmungslos vom Himmel brennt lässt es sich in diesem Tempo erstaunlich gut marschieren. Wir finden alle schnell den richtigen Rhythmus und der Wüstenwind ist eine willkommene Brise.
Bei jedem "Schattenstop" erklärt uns Sebastian Wissenswertes über Fauna und Flora und erläutert die Spuren der Wüstenbewohner im Sand.
Auch hier sind Oryxantilopen ....
......und Bergzebras zahlreich vertreten.
Ein beliebtes Thema ist ja immer die Schlangenfrage 🙄. In diesem Zusammenhang erfahren wir von Sebastian, dass es früher in diesem Gebiet regelmäßig Sichtungen von Kapkobras gab – diese aber auf unerklärliche Weise so gut wie verschwunden sind. Was auch zur Folge hat, dass die Jäger (Greifvögel) seit einiger Zeit so gut wie nicht mehr zu anzutreffen sind.
Wir wandern durch eine völlig unberührte und endlos scheinende Dünenlandschaft.
Nach 4,3 Kilometern, 6.256 Schritten und 14 Stockwerken erreichen wir unser Camp. Diese Angaben klingen sicher banal – unter den gegebenen Bedingungen aber nicht zu vergleichen mit einem heimischen Spaziergang 😛.
Im Camp am Fuße des „Horseshoe“ erwarten uns bereits Willie und Theresa. Willie ist unser stets gut gelaunter Camp-Assistent, zuständig für Betten, Toiletten, Duschen und alles andere Handwerkliche. Theresa ist unser bezaubernder Chef de Cuisine, die so manche Leckerei für uns zaubern wird.
Das liebevoll dekorierte Open Air-Restaurant...
Unser „Room with a View“...
Das „Bad“...
Toilettenhäuschen in der Einsamkeit ....
Nachdem wir unsere „Zimmer“ bezogen haben – diese sind unter Einhaltung einer angemessenen Entfernung zur Einhaltung der Privatsphäre „eingerichtet“, machen wir es uns zunächst an der „Bar“ bei einzweidrei GinTonic gemütlich.
Langsam geht die Sonne hinter dem Horseshoe unter und wir genießen die wunderschöne Abendstimmung.
Ich teste nach Sonnenuntergang noch schnell die Eimerdusche mit einem wunderbaren Blick in die offene Dünenlandschaft– Willie hat tatsächlich eine angenehme Temperatur des Wassers „eingestellt“ - es duscht sich ganz phantastisch! Erstaunlich mit wie wenig Wasser eine erfrischende Dusche möglich ist. Ich schätze, ich habe den Eimer nicht mal zur Hälfte geleert.
Mit Einbruch der Dunkelheit wird nun zu Tisch gebeten. Sebastian bittet uns vorausschauend, festes Schuhwerk zu tragen. Es kommt ein kräftiger Wind auf und dann sind Skorpione sehr aktiv. Kurze Zeit später lassen sich dann auch die ersten Exemplare blicken 😮. Sebastian fängt eines im Glas und erklärt, dass es sich hier um ein nicht giftiges Exemplar handelt. Erkennbar an starken Greifwerkzeugen und einem schwach ausgeprägten Stachel. Sehr beruhigend!
Theresa und Willie tragen nun die Speisenfolge vor. Theresa in Englisch und Willie in der Klicksprache der Khoisan. Das ist eine höchst amüsante Angelegenheit. Dazu muss man wissen, dass es in Khoisan kein spezielles Wort (z.B. Oryxfilet) gibt, sondern es wird mit ausschweifender Gestik und Mimik erläutert: Wie das Tier aussieht, wie man es gefangen hat und wie man es zubereitet hat. Der Ausdruck „ShabShab“ = Schneiden/Zerlegen mit entsprechenden Handbewegungen wird zum Running Gag der nächsten Tage.
Theresa unsere liebenswerte Meisterköchin kredenzt am heutigen Abend hervorragende Oryxfilets, Quiche, Kartoffeln, Gemüse und zum Dessert einen Cremepudding.
Zwischenzeitlich erstrahlt über uns das Himmelszelt in seiner vollen Pracht. Das Namib-Rand-Gebiet ist eines von vier Internationalen „Dark-Sky“-Reservaten weltweit, und somit eine der besten Regionen, um den nächtlichen Sternenhimmel zu beobachten.
Bei einer „Stargazing-Session“ erläutert Sebastian zur Veranschaulichung mit Hilfe eines Laserpointers einige Sternenbilder. Wir entdecken und bestaunen das Kreuz des Südens, Rigel Centaurus, Sirius, Kastor und Pollux und einige Sternenbilder deren Namen ich mir allerdings nicht gemerkt habe und die alles überstrahlende Milchstraße.
Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu und es wird Zeit uns unter dem Himmelszelt zu betten. Aus letztjähriger Erfahrung bei Minusgraden in der Ntwetwe-Pan, habe ich vorausschauend direkt bei Ankunft das Innenleben der Bedrolls gründlich inspiziert 🤪
Und bald ist absolute Ruhe im Camp eingekehrt. Diese unglaubliche Stille, die glitzernden und funkelnden Sterne am Firmament zum Greifen nah, die Milchstraße so hell, dass man meinen könnte sie würde Schatten werfen.
Das ist so unfassbar schön und berührend, dass ich mich weigere die Augen zu schließen, um jede Sekunde dieses magischen Moments zu genießen!
DAS ist weder mit Worten noch mit Bildern zu beschreiben!
Hallo Sabine, ich plane gerade unsere Erstlingstour für 2019. LolaKatze hat mich auf dein Reitabenteuer aufmerksam gemacht. Das wäre was nach unserem Geschmack. Wir sind beide Reiter und ein bleibendes Erlebnis war es im Galopp durch das Monument Valley zu knattern 🙂 . Bist du in Jeans und Turnschuhen geritten. Mehr hat man ja eigentlich nicht dabei. Ganz lieben Dank auch für deinen Reisebericht. Ich bleibe dran 😁 Liebe Grüße Sonja