Been there. Done it! Got it? - Namibia Okt. 2017

Reisebericht 278 Antworten · 64,2k Aufrufe · gestartet 09. Feb. 2018 von Blende18.2
1'412 Beiträge · seit 201317. Aug. 2018 · #241
Sodele, jetzt bin ich bei deinem interessanten und extremst unterhaltsamen Reisebericht auch endlich wieder auf dem Laufenden 🤩
Logi schrieb:

Ich meine mich auch zu erinnern, dass die "Loeffels" damals sogar mit dem ganzen Ruhlstuhl von der Löffeline durch das "Güllebad" mussten und die den Mist tagelang nicht wieder abgekriegt haben.

LG
Logi
Fast. Der Rolli wurde bei der Rückreise von den VicFalls mit einer Sodabrühe abgesprüht 🤢 .
Das ganze hat dann nach dem Abtrocknen eine weiße und extrem haltbare Kruste auf allen betroffenen Teilen hinterlassen 🤢 😠
Wahrscheinlich hatten wir (wegen Tagesausflug) zu wenige Schuhe dabei. Und damit das Desinfektionspersonal nicht der Daseinsberechtigung beraubt wird, musste dann der Rolli dran glauben ... 😈
Bei der Einreise über Ngoma Bridge blieb der Rolli verschont, nur all unsere Schuhe machten Bekanntschaft mit dem güllegetränkten Lappen ... 😈
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 17. Aug. 2018
169 Beiträge · seit 200717. Aug. 2018 · #242
Ich liebe Deinen Reisebericht, selten etwas besseres gelesen! 🙂
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201718. Aug. 2018 · #243
freshy schrieb:warum hast nicht du Hummeldumm geschrieben? 😄 😄 😄
Dann hätte sich das Lesen wirklich gelohnt. Machma weiter so, meine Lachmuskeln brauchen Training.
Mehr als 😊 😊 😊 kann ich dazu gar nicht schreiben. Ich hab' Hummeldumm in einer Nacht nach unserem Urlaub durchgelesen. Konnte es gar nicht weglegen, weil man so vieles aus dem Buch gesehen hatte und kannte.
CuF schrieb:...funktioniert doch!
Toll, jetzt fühlst du dich auch noch bestätigt. 😣 😁
Aber es funktioniert tatsächlich, ich bin dran. Heute Abend vielleicht, wenn der "Krankenbesuch" wieder weg ist.


@ Lola/Loeffel/lormon
Bedankt und schön euch an Bord zu haben! 🙂
Da fällt mir gerade ein, ich habe mir noch gar keine Gedanken zum AHA gemacht, ohne das kann es nicht weitergehen. 😮
TinuHH schrieb:Klasse, was Ihr da so an einem lausigen Tag im Park gesehen habt. Das haben wir bei unserem letzten Besuch in Etosha nicht in drei Tagen gesehen!
Martin, das ist so nicht ganz richtig... das war bisher ja nur der halbe Tag. Und es bleibt weiter Katzenlastig und auch die Nacht hat noch was vor mit uns. 😗


Als kleiner Teaser für später dieses Bild von den 3 schlafenden Löwen. 🤨
PA200457 by Blende18.2, auf Flickr


Gruß,
Robin
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4'382 Beiträge · seit 201518. Aug. 2018 · #244
Toll, jetzt fühlst du dich auch noch bestätigt
Ich wollte Dir nur gaaanz uneigennützig auf die Sprünge helfen - obwohl, springen ist ja nicht im Moment.... 🙁
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
839 Beiträge · seit 201419. Aug. 2018 · #245
Hi Robin,

nun habe ich in den letzten Tagen euren kompletten Bericht nachgelesen - was soll ich sagen?! Wahnsinnsbilder und wirklich toll geschrieben!!! 🤩 🤩 🤩

Und eure Sichtungen im Etosha machen Lust auf mehr... 😉 Ich bin gespannt, wie es uns im Dezember dort ergehen wird! 😗

Nun aber erstmal gute Besserung und hoffentlich klappt alles mit der bevorstehenden Reise wie geplant.

Viele Grüße,
Nadja

PS: Als "Waschmaschine" eignet sich übrigens auch prima ein 5-Liter Kanister. 😄
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201719. Aug. 2018 · #246
Tag 15 - 20.10.: Der Italianicus Fassungslosicus und ein lebensmüder Schakal!


Wir fahren heute nach kurzem Zwischenstopp also noch mal los in Richtung Halali. Wir haben uns grob ausgerechnet, dass die Strecke bis Goas sich noch ausgehen sollte und planen eher die Variante schnell hin und dann auf dem Weg zurück mit etwas mehr Ruhe unterwegs zu sein. Morgen werden wir es so weit in den Park hinein definitiv nicht mehr schaffen, da es schon nach Waterberg weitergeht.

Dennoch nehmen wir natürlich die Wasserlöcher am Rande des Weges mit und werden direkt am ersten Wasserloch Nebrowni mit unserem ersten Elefanten des Tages belohnt. Ein alter Bulle ist zusammen mit ein paar Springböcken alleine am Wasserloch und nutzt ein kleines Bad zur Abkühlung. Bei der Wäsche ist er sehr gründlich…

Wasser ansaugen…


…Schwung holen…


… und auch hinter den Ohren waschen! 🙂


Ab hier halten wir uns an den Wasserlöchern die zur Etosha-Pfanne hin gelegen sind, aber entweder sind sie versandet oder es ist nichts von größerem Interesse zu sehen und wir haben keine Zeit zum Warten eingeplant. Wirklich verwundert sind wir allerdings dann bei Salvadora. Wunderschönes Wasserloch, direkt an der Pfanne und es führt auch noch ganz gut Wasser, aber es ist kein Tier zu sehen. Wirklich gar keins!, nicht mal der kleinste Vogel lässt sich blicken. 😐

Kann es sein, dass das Wasser umgekippt ist und die Tiere sich fernhalten? – Anders können wir es uns nicht erklären.

Ein Stück weiter des Weges, am Abzweig zu Goas, nehmen wir noch den Etosha Lookout in Augenschein. Man kann wirklich kaum etwas erkennen. Da liegt diese flache Pfanne vor einem, aber schon nach wenigen Metern verschwimmt alles im Hitzeflimmern. Das Bild zurück zu einem weiteren Wagen zeigt schon ganz schön wie es am Flimmern ist.

Salvadora ohne jegliche Tiere?




Als wir bei Goas ankommen ist am Wasserloch nicht viel los, dennoch müssen wir nicht lange nach der aktuellen Attraktion suchen… 5 Autos die in einer Reihe vor einem Gebüsch stehen sind nun wirklich nicht falsch zu verstehen. Besonders wenn lange Teleobjektive aus den Fenstern ragen. 😉

Klar, da machen wir mit, können aber keinen wirklich sauberen Platz mehr erreichen um den stattlichen Löwen perfekt vor die Linse zu kriegen, aber er liegt da so schön lächelnd und zufrieden unter seinem Baum, ein perfektes Motiv und wir bleiben eine Weile stehen und schauen dem Treiben zu.

Von Zufrieden lächelnd…


… schlägt seine Stimmung sofort um.


Wir können uns schon denken, woran das liegen mag. Es kommen mehr Autos und auch manche die in Anwesenheit eines Löwen halt nicht den ihm gebührenden Respekt zollen wollen. Da darf er auch etwas stinkig sein. Uns wird es zu bunt, mittlerweile stehen 7 Autos und ein Reisebus erste Reihe und 3 Wagen warten hinter uns. Wir verlassen den Platz und sehen wie sich der Löwe in Gedanken an das Festmahl schon verträumt die Lippen leckt. 😈





Wir machen uns grob in Richtung Schlafstelle für die Nacht auf und da es sich langsam dem Abend entgegen neigt wählen wir auch die direkteste Route, wollen aber zumindest Rietfontein noch einen Besuch abstatten, da sind wir auf dem Hinweg nur vorbeigerauscht.

Ein paar Springböcke sind unterwegs, ein paar Vögel und dann entdeckt Mara einen Kudu-Rücken der hinter der Grasnarbe im Wasser zu liegen scheint. DA SOLL NOCH EINMAL EINER SAGEN, MARA WÜRDE KEINE TIERE FINDEN! – FRECHHEIT!!! 😄

>>> nur an der Bestimmung müssen wir noch etwas arbeiten <<< 🤪


So bleiben wir hier doch länger als geplant und mich beschleicht das Gefühl, dass wir evtl., ganz entgegen unserer Gewohnheiten, etwas später zurückkommen heute. Aber das müssen wir ausnutzen. Mal abgesehen von unserer bekloppten Nashorn-Jagd nähe Omandumba haben wir zumindest noch kein Nashorn bei Tag gesehen und stehen hier zuerst auch alleine herum. Seit der letzten Nacht und den Rhinos beim Wasserloch in OlifantRus sind wir dann doch noch faszinierter von diesen Tieren und geben uns ganz der Beobachtung hin.

Das Nashorn spaziert durch das offensichtlich flache Wasser und frisst genüsslich das frische Gras am Rand des Wasserlochs… man beachte das letzte Bild der Serie, ich denke so sieht wohl ein zufriedenes Nashorn aus. 🙂







Der Frechdachs saß plötzlich auf unsere Motorhaube




Zufriedenes Rhino!


Da es wirklich Zeit wird halten wir auf dem Rückweg nur noch für dieses relativ frisch „geschlüpfte“ Springbock-Kalb mit seiner Mutter. Da kann man ja aber auch wirklich nicht vorbeifahren… sowas von Zuckersüß! Ein weiteres „Hundewelpen-niedlich“ Motiv.





Und wie das nun mal so ist bei uns, die Sonnenstrahlen werden wieder mal länger, tauchen die Landschaft in wundervolles Licht und vor uns taucht eine kleine Straßensperre aus drei Fahrzeugen auf. Es ist ganz offensichtlich Paarungszeit bei den Löwen und hier liegt am Ende des Grasfelds neben der Strecke ein Pärchen innig beieinander, schaut etwas rum und legt sich dann schlafen. Irgendwie pennen die immer nur wenn wir ankommen.



Hier sind tatsächlich 3 Löwen drauf zu sehen!


Der belesene Tierkenner weiß, dass ein Löwe, immerhin ist er der König der Tiere, nicht so zwingend monogam unterwegs ist und gerne mal für das Techtelmechtel mehr als nur ein Weibchen dabei hat… dieser Schelm. Auch hier der Fall, aber wir waren schon mehr als überrascht, dass es sich um 3 Löwen handelte und nicht nur um die 2 offensichtlichen. Die sind sowas von gut getarnt im hohen Gras, man glaubt es kaum. Vielleicht 10 Meter von uns liegt die zweite Löwin und hebt ihren Kopf. Man sieht die einfach nicht. 🙄



Jetzt wussten wir zwar wo sie lag und wollten nur mal den Wagen etwas umpositionieren. Dabei sind wir ca. 5 Meter weiter gefahren und konnten sie, obwohl wir ziemlich genau wussten wo sie lag, beim besten Willen nicht mehr erkennen oder hätten auch nur erahnt das sie dort ist, hätten wir sie nicht vor 30 Sekunden noch gesehen. Also merke… vor’m Aussteigen sehr genau gucken. (bei dem Picknickplatz im Westteil hätten wir auch keinen Löwen gesehen der 15m neben der Pad gelegen hätte)

Der Italianicus Fassungslosikicus
Trotz diverser Zeitfresser auf dem Weg zurück wollten wir den Sundowner am Wasserloch noch schaffen, gegrillt wird also wieder im romantischen Schein der Stirnlampen. Angestachelt von der Aussicht auf ein Bier am Wasserloch mit Sundowner und hoffentlich Tieren und auch motiviert durch die vielen Zuschauer und nicht zuletzt, weil es die letzte Chance war, wurde der Rekord im Dachzelt aufbauen mit nur einer Person angegangen.

Es ging um Ruhm und Ehre und ich würde eine solche Zeit mit lädiertem Fuß in Botswana nicht toppen können. Wir haben den Wagen abgestellt. Kameras sortiert, Getränke organisiert, kurze Toilettenpause und Dachzelt aufgebaut und waren ca. 7min. später in Richtung Wasserloch unterwegs. 😎 😁

Maras Vogelbaum… hier zischten ganze Schwärme immer wieder hin und her, zwischen Baum und Wasserloch


Und es ist ein Event, dass die Massen bewegt, aber hey… wir gehören auch zu diesen Massen! Und wen wundert es, es tauchen ja kurz nach unserer Ankunft auch die „Zwei von der Tankstelle“ auf, aber dazu später mehr. 🙂







In der Masse sehen wir zwei vertraute Gesichter. Gianni und Göttergattin sitzen auch schon am Wasserloch. Es ist ein freudiges Wiedersehen. Erst einmal natürlich die Frage ob alles gehalten hat an ihrem Auto – JA, hat es und es fährt sich mit weniger Luft auch komfortabler. Sehr schön. Wir erzählen uns gegenseitig, was wir so gesehen haben und die beiden haben im Osten des Parks auch 4 Geparden gesehen, da bin ich etwas neidisch. Geparden stehen auf meiner Wunschliste schon ganz oben muss ich gestehen.

Die Zeltplätze haben ja wenig Feeling, aber die Hütten am Wasserloch sind schon schick. Wir wissen ja, dass die beiden keine Camper-Ausstattung haben und in Lodges übernachten, vielleicht kann man ja einen Blick in so ein Waterhole-Chalet erhaschen, wenn die beiden eines gebucht haben. Wir fragen nach und siehe da, Gianni erklärt uns, grob übersetzt:

„Ach nein, hier war gar nichts mehr frei und keine Zimmer zu bekommen. Wir wohnen hier nicht, wir wollten nur den Sonnenuntergang am Wasserloch anschauen. Unsere Lodge ist so ca. 65km vor’m Eingang zum Park.“

AHA… es ist jetzt ca. 18:30h, also nicht ganz eine halbe Stunde bis das Gate schließt! 🤨 😗

Es ist schon wieder passiert. Italiener in Afrika sind wie Werwölfe bei Vollmond. Kurz vor Sonnenuntergang verwandeln die sich. 😣

Wir versuchen den beiden zu erklären, dass die hier das Gate Nachts schließen und keinen mehr raus lassen und das die beiden ja auch noch durch das Anderson Gate müssen und wir keine Ahnung haben wie es dort aussieht, denn bis dahin schaffen sie es vermutlich schon jetzt nicht mehr im Hellen. (mal völlig ab von den 65km, die sie dann noch vor sich haben)

„Nein, nein. Das ist schon kein Problem. Wir fahren ja auch eh‘ gleich los.“, erklärt uns ein völlig entspannter Gianni, der personifizierte Italianicus Fassungslosicus.

Wir schauen den beiden hinterher, als sie sich dann eine Viertelstunde bevor das Gate schließt in Richtung Parkplatz aufmachen……… völlig fassungslos. 😮

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Aber es gibt ja auch noch andere Dinge hier zu bestaunen, also richten wir unser Augenmerk von dieser seltsamen Spezies den anderen Besuchern der Wasserstelle zu, denen auf der anderen Seite vom Zaun. Ein zweites Nashorn ist aufgetaucht und es gibt Stunk zwischen den beiden, bis sie realisieren, dass das Wasserloch ja groß genug für beide ist.







Sie „belauschen“ sich zwar ständig beim Trinken, aber gehen dann wenig später in jeweils eigene Richtungen davon. Es wird wieder ruhig am Wasserloch und wir machen ein paar letzte Bilder der mittlerweile unwirklich schönen Lichtstimmung hier, bevor es zum Campingplatz geht. 🙂





Mara hat einen tollen, fotografischen Blick für „Giraffen vor Sonnenuntergang“


Bin ich ja schon stolz auf sie, dafür das sie zuerst gar keine Kamera dabei haben wollte, haben wir als Team tolle Fotos mitgebracht.


Nachdem wir gestern einen vegetarischen Tag hatten, schmeckt auch das Gegrillte heute wieder richtig gut. Da wir mit dem Fleisch aus Swakopmund eh‘ nicht so glücklich waren, gibt es heute aber auch das Oryx T-Bone aus Kamanjab. Einfach lecker!

Generell eine gute Idee erst im Dunkeln zu Grillen, der Zeltplatz sieht dann (im Vergleich zu anderen die man so hatte während der Reise) gar nicht mehr so trostlos aus. Und auch wenn Eigenlob stinkt, kam mir für die Safari-Verpflegung am nächsten Tag eine grandiose Idee, die ich ablichten musste…



... Bacon vom Grill – JUHUUU! 😎


Morgen früh sollte es ganz früh rausgehen, also haben wir alles noch den Abend fertig gemacht. Brote geschmiert für den Weg. Alles aufgeräumt, alles abgewaschen, selbst Tisch und Stühle schon verstaut, damit uns nichts aufhält am nächsten Morgen.

Es war mittlerweile 22.40h und als alles fertig war, haben wir uns noch mal mit Kameras und einem Wein bewaffnet durch die mittlerweile ruhig gewordene Anlage Richtung Wasserloch geschlichen. Für uns war es zwar sehr spät, auch nachdem wir gestern so lange „auf Pirsch“ in OlifantsRus ausgeharrt hatten, aber unsere letzte Nacht am Wasserloch wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Schon bei unserer Ankunft war gerade ein Nashorn inkl. Jungem am Wasserloch. Kurze Zeit später sollte sich ein Einzelgänger und dann noch eine Mutter mit Kalb dazu gesellen. Wir hatten also zeitweise 5 Nashörner gleichzeitig am Wasserloch. 🤩

Und natürlich den in der Überschrift schon erwähnten, lebensmüden Schakal. Aus irgendeinem Grund ging er immer wieder auf eine Mutter mit Kalb zu und wurde immer aufdringlicher. Das ging soweit, dass das Nashorn ihn unsanft wegschubste. Er guckte kurz, nur um dann wieder in Richtung Kalb zu marschieren und dann war es vorbei… KRAWUUUUMM!

Die Mutter rastete total aus, rannte auf den Schakal zu, Horn gesenkt und trampelte ihn in den Boden. Mit dem Kalb im Schlepptau spurteten die Beiden danach in heller Aufregung in die Dunkelheit und damit vermeintliche Sicherheit davon! 😏
(vielleicht wollte sie auch einfach schnell den Tatort verlassen - Nashornflucht?)



Das war kurz vor Schubser #1…


… und das hier das traurige Ende des Schakals. Die Geier werden sich morgen freuen.


Nach diesem Mord am Wasserloch war die Idylle dann auch vollends zerstört. Die andere Mutter mit Jungem blieb noch, ebenso der Einzelgänger. Dieser umrundete aber irgendwann das Wasserloch und kam wiederum den beiden zu nahe, was abermals der anderen Mutter nicht gefiel und es gab‘ wieder ein paar Jagdszenen. Es wurde sich noch eine zeitlang misstrauisch beäugt und böse angestarrt, aber irgendwann wurde es allen Beteiligten zu bunt und langsam zogen sich die Nashörner zurück und verschwanden im Dunkel in der Nacht.







Tja, nach so einem langen und tollen Tag, war das dann wohl auch das finale Zeichen für uns aufzubrechen und noch eine kleine Mütze Schlaf abzuholen, bevor morgen gegen 5 Uhr der Wecker klingeln sollte.

Und da es keinen Sternenhimmel heute gibt, mit dem ich hier enden könnte, versuche ich es einfach mit einem Happy-End. Denn kurz nachdem der Vorhang fiel und das Wasserloch still und ruhig da lag, nach ca. einer halben Stunde Koma, hob sich ein kleiner Kopf. Schaute nach links und rechts und unser, vom Wahnsinn beseelter, Schakal rappelte sich hoch und humpelte von dannen. Wir wollen gerne glauben, dass er es geschafft hat, aber da ein Bein offensichtlich gebrochen war… Er hat es bestimmt geschafft! 😗



FAZIT Okaukuejo:
Schwierig. Ambiente und Feeling sind natürlich verglichen mit den grandiosen und einsamen Campsites die man in Namibia finden kann unterirdisch… im Vergleich.
Aber ganz so schlimm wie es auf den ersten Blick schien ist es dann auch nicht. Dennoch für uns nichts, wo wir uns groß aufhalten wollen, aber die Vorteile sind halt auch unumstritten. Den Platz im Park, und damit die Möglichkeit, früh im Park und bis spät an den Wasserlöchern zu sein, bezahlt man hier weniger mit Geld als mit dem Drumherum auf das man verzichtet.

Das Wasserloch mag voll sein, aber bei uns zumindest waren die Leute respektvoll leise. Klar, weniger beim Sundowner, aber in der Nacht hat man da nix gehört von den Rängen. Alles in allem hat es sich eine 3/5 Sternen verdient und ganz klar dem Prädikat: „Wir würden wiederkommen, da alternativlos.“ (…das gilt jetzt einfach mal für alle Camps im Park, also wir würden wieder im Park buchen)

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Und zu guter Letzt, nach dem Merksatz unseres Tages selber müsst ihr nicht länger suchen, es soll aber als Warnung und Motivation gleichzeitig dienen. (damit wir uns an die Löwin im Gras erinnern)



Gruß,
Robin
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4'528 Beiträge · seit 200719. Aug. 2018 · #247
Hallo Robin, hallo Mara,

eigentlich lese ich wegen Übersättigung (seit ca. 10 Jahre lang hatte ich fast alle Reiseberichte gelesen und mehr als 10 selbst geschrieben) nur noch ganz selten mit. Aber gerade kam meine Frau zu mir und meinte: "Das MUSST du lesen!". Und meinte damit Eure Beschreibung des Fiilmhauses. Wir selbst waren dort im letzten Okober am Ende unserer zigsten Reise ins südliche Afrika.

Und Du hast das so etwas von GEIL beschrieben, ich habe mich sehr amüsiert. Das animiert mich auf jeden Fall dazu, hier Stück für Stück nachzulesen. Ihr macht klasse Fotos und Du beschreibst das richtig witzig. Der Stil gefällt mir.

Als wir seinerzeit aus dem Filmhaus abreisten meinte ich ratlos zu meiner Frau "wie um Himmels Willen soll ich das denn in Worte fassen?!?!" Ich habe es irgendwie hinbekommen.......

Viele Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 19. Aug. 2018
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201720. Aug. 2018 · #248
Hallo Carsten,

jetzt musste ich dochmal schnell eure Beschreibung nachlesen. Auch sehr passend getroffen. Die Vogel-Verschmutzung haben wirauch einfach billigend in Kauf genommen, das lässt sich ja kaum vermeiden dort. Aber gut, dass wir erst gar nicht an Schlangen gedacht haben.

Wo ich das bei dir lese... 😕 😁

Etwas schade, dass wir Selbstversorgung gemacht haben, das Essen mit den Köchen zu teilen war sicher sehr schön und sorgt für spannende Gespräche. 🙂


Gruß,
Robin
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7 Beiträge · seit 201821. Aug. 2018 · #249
Hallo Mara und Robin,

als stiller Mitleser möchte ich endlich DANKE für euren Reisebericht sagen. Er ist einfach nur fantastisch ... die Bilder, die Art zu schreiben ... einfach alles 🙂 und so mancher Tipp ist in unsere Reiseplanung eingeflossen.

Unsere erste Rundreise steht nun endlich im Oktober an und ich bin schon total hippelig 😁

Ich freue mich sehr auf deine Fortsetzung, da wir auch in der Waterberg Plateau Logde sowie der Immanuel Wilderness Lodge gebucht haben...

Liebe Grüsse Grit
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201728. Aug. 2018 · #250
Tag 16 - 21.10.: Auge in Auge mit dem weißen Riesen… und wir reden nicht vom Wäsche waschen!



Unsere Reise geht langsam ihrem Ende entgegen. Heute Abend geht es noch zum Waterberg, danach eine Nacht in der Nähe von Windhuk, bevor dann der Rückflug ansteht.

Was macht man also? – natürlich das, was ich schon angekündigt hatte. Sehr früh aufstehen, es ist ja schon alles fertig und so viel noch mitnehmen wie irgendwie geht. Da wir ja keine Vorbereitungen treffen müssen bevor es los geht führt uns unser erster Weg direkt zum Wasserloch. Es ist recht ruhig, aber ein einzelner Eli steht schön in der Morgensonne, aber just als wir ankommen ist er gerade auf dem Weg das Wasserloch zu verlassen, wir bleiben also nicht lange.



Es kommt etwas Bewegung in den Campingplatz, aber wir sind natürlich schneller. Wir müssen nur noch das Zelt ein letztes Mal zusammenklappen, ein paar Dinge richtig verstauen, die wir nicht mehr brauchen werden und dann wird der Wagen auch schon gestartet und wir stellen uns als Erste direkt vor’s Gate. Aber was ist das? – da steht doch tatsächlich schon einer.

Unsere Schweizer Nachbarn direkt von der Campsite neben uns haben es schon vor uns ans Gate geschafft und winken uns fröhlich zu. Wir haben nichtmals mitbekommen, wann die schon los sind. 🤨

Seis drum, wir haben uns noch gestern drüber unterhalten, dass er niemals schneller als 30km/h auf Safari fährt… sonst sieht man ja nix. Wir überlassen ihm also das erste Wasserloch, denn zumindest auf den Hauptstrecken kann man dann doch etwas schneller fahren und wir wollen auch nicht in seiner Staubwolke hängen, sondern lieber den Sonnenaufgang genießen.





Schon nach einer kurzen Strecke Richtung Rietfontein zeigt sich, dass das die richtige Entscheidung war. Auf der Straße sitzen zwei Löffelhunde, wie schön, die haben wir auf unserer Liste auch noch nicht abgestrichen. Mit den Riesenohren sehen sie aus wie übergroße Fledermäuse. 😁

Die beiden machen uns schnell Platz, leider sind sie nicht sehr entspannt und ein richtig gutes Foto kriegen wir nicht hin. Genauso wie von unserer nächsten Sichtung. Während wir weiter Richtung Osten unterwegs sind sprintet plötzlich eine Hyäne auf uns zu. Im vollen Sprint läuft sie parallel zur Straße, an unserem Fahrzeug vorbei, kreuzt hinter uns und verschwindet im Busch. Das alles passiert so schnell, dass wir praktisch keine Zeit haben Fotos zu machen und es zeigt sich, dass man immer die Kameras perfekt einstellen sollte. Ich bin noch auf manuellem Modus und da es schnell heller wird habe ich nur weiße Bilder auf dem Sensor, da die Belichtung nicht mehr stimmte. Mara fotografierte 2017 noch alles im AUTO-Modus, was hier unser Glück war, so hat sie doch noch ein Bild auf den Chip gebrannt, das zumindest für dokumentarische Zwecke reicht. 🙂



Löffelhund


Hyäne


Bei Rietfontein werden unsere Erwartungen nicht erfüllt, es lässt sich heute Morgen dort nichts blicken, aber auf dem Weg Richtung Anderson Gate findet sich noch die ein oder andere Herde an der Hauptstrecke und da wir den Weg über Aus, Olifantsbad und Gemsbokvlakte in Richtung Gate nehmen, haben wir noch eine schöne Strecke vor uns. Auf dem Weg nehmen wir auch noch einmal den Weg an Charitsaub und Sueda vorbei und auch wenn die Strecke ab dem Abzweig nach Salvadora wirklich schlecht wird und wir etwas Zeit verlieren lohnt es sich noch.



Wir rumpeln über die Strecke in Schrittgeschwindigkeit, und halten vor einem steilen „Abhang“ in der Piste und während wir uns das genauer anschauen werden wir von links angefaucht??! 😐

Was will der kleine Raufbold denn von uns? – achso, natürlich. Wir übersetzen das Fauchen mit: „Hallo Leute, ihr müsst mich noch auf eurer Liste abstreichen!“

Zebramanguste


…na bitte, jetzt ist er zufrieden 😄


Ein Stück weiter der Piste wollen wir noch zu einem kleinen Wasserloch, auf dem Weg dahin steht ein Wagen an der Seite und ein Kanonenrohr schaut aus dem Fahrerfenster. Beim Anblick dieses Objektivs bin ich mir nicht sicher, was genau der eigentlich fotografiert? – die beiden Falken die auf dem toten Baum vor ihm sitzen oder nur die kleinsten Details einzelner Federn.

Auf jeden Fall ist er nicht sehr glücklich über unser Kommen, was ich im Nachhinein verstehen kann, da wir uns an seinem Motiv vorbeidrücken müssen und wären die Falken losgeflogen, hätten wir uns sicher was anhören können. In der Situation wurde mir das schon klar, also fahren wir soweit wie möglich auf der anderen Seite der PAD und in Zeitlupe vorbei. Ein paar Fotos nehmen wir mit, schließlich fehlen auch die auf der Liste. Dann wiederholen wir die selbe Prozedur und trollen uns. 😗 😣

Ein paar Bäume weiter sehen wir auch noch einen Singhabicht, scheint wieder ein Vogeltag zu werden. Wir halten die Augen offen.

Falken… leider bin ich mir unsicher, welche?




Singhabicht - Southern Pale Chanting Goshawk


Wir nehmen den nächsten Abzweig in Richtung AUS, die ganze Gegend hier unten wird sehr flach, es hat große Grasflächen, hier und da mal einen Wald und die Wasserlöcher führen entweder kaum Wasser oder führen nichts von Interesse, immerhin findet sich wieder ein Vogelbaum… Foto hatte ich nur gemacht um zu Hause zu gucken was da oben auf dem Baum sitzt. Den Toko daneben habe ich erst hier entdeckt. 😉



Noch auf dem Weg nach AUS machen wir uns aber durchaus Hoffnung auf Elefanten, der Busch hier ist völlig kleingetrampelt und überall sieht man die Hinterlassenschaften der Elefanten. An einer Stelle der Straße entdecken wir Spuren der Elefanten. Nur im richtigen Licht gut zu erkennen. Wahnsinn wie flach die Spuren sind und wie perfekt Elefanten ihr Gewicht verteilen.

Bei AUS gefällt es uns sehr gut und es hat ein paar Kudu-Damen am Wasserloch, die immer wieder nervös hochschauen. Hier machen wir unsere erste Pause und genehmigen uns einen Snack. Die Kudus werden unruhiger… Katzen in der Nähe? – nicht wirklich, aber ein Freund der Löwen. Pumba kommt vorbei, singt seinen Song, wir singen mit, dann trinkt er noch einen Schluck und verschwindet auch wieder.

Vögelchen kriegen wir auch noch eins vor die Linse und wenig später lässt sich noch der Hahn im Korb der Kududamen blicken. Prächtiger Kerl und hier zeigt sich, dass wir fotografisch gut harmonieren. Mara macht das tolle Bild wo er zur Kamera guckt, ich kriege ein Detailbild hin, bevor er wieder hinter ein paar Büschen verschwindet. 😎





Hakuna Matata


Glanzstar






Der Rest der Strecke war relativ ereignislos, dennoch gefiel uns der Weg gut und das ein oder andere Tier zeigte sich noch am Rande der Strecke. Auch Mara hatte einiges zu tun, da es doch hier und dort Erdhörnchen zu bestaunen gab. Besonders gefallen hat uns dabei ein kleiner Kerl, der wunderbar demonstrierte, dass die Erdhörnchen ihren buschigen Schwanz haben, um sich selber Schatten zu spenden, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. 😄

Riesentrappe


Doppelband-Rennvogel - Double-banded Courser


Schattenhörnchen






Riesentrappe


Der hier hat uns dann doch noch gefreut, den hatten wir noch nicht und somit konnten wir noch ein Kreuz machen auf unserer Liste, auch ganz im Speziellen mit dem Jungvogel dabei. 😘

Kronenkiebitz - Crowned lapwing


Auf dem Weg raus aus dem Park kommt man noch einmal an einem letzten Wasserloch vorbei, Ombika. Welch‘ ein schöner Abschied. Es ist noch einmal richtig etwas los, also stehen wir hier noch ein paar Minuten, machen nur eine kurze Pause und nehmen die Stimmung einfach noch mal in uns auf.

Am Gate werden wir dann von einem Amerikaner mit Riesenhund gestoppt. Also zumindest sieht der Kerl so aus und poltert uns entgegen. Klar kommt jetzt die Fleischfrage, aber wir sind ja vorbereitet und haben gestern das letzte Stück weggegrillt. Umso überraschter sind wir, dass die Frage ergänzt wird nach “Waffen und Munition“. 😮

Da hatten wir vorher nicht drüber nachgedacht, aber macht natürlich Sinn. Auf jeden Fall dürfen wir alle Türen und den Kofferraum öffnen und der Spürhund wird einmal quer durch unser ganzes Auto geschickt… da hätte ich gerne vorher das Kamera-Equipment aus dem Weg genommen, aber ist ja nix passiert.

Der Typ ist irgendwie zu sehr mit böse gucken beschäftigt, sieht aus wie ein Marine auf Steroiden und ist selten unentspannt drauf. Unangenehm, wir sehen mal lieber zu, dass wir weiter kommen.








Ab hier geht es über Asphalt, einziges Highlight sind die Flammenbäume in Otjiwarongo.


Im Endeffekt langweilt uns die Aspahltstrecke aber praktisch sofort und somit gehen wir in eine kurze Pause und schalten zurück ins Programm, wenn wir uns dem Waterberg nähern. 😎

FORTSETZUNG FOLGT…
(ich habe seit Donnerstag die Fäden raus und kann/muss jetzt viele Übungen machen… da musste ich erstmal den Tagesablauf neu sortieren, aber morgen kommt direkt das Ende des Tages. Fotos sind alle fertig, aber das AHA müssen wir noch besprechen und dichten) 🙂


@ frussels
Das ist dann auch der Bericht zu Waterberg

Gruß,
Robin
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4'382 Beiträge · seit 201529. Aug. 2018 · #251
Hallo, Robin, das
Am Gate werden wir dann von einem Amerikaner mit Riesenhund gestoppt
. verstehe ich nicht!???
Stehe völlig auf der Leitung 🙁
Viele Grüße, weiterhin gute Besserung!
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
5'049 Beiträge · seit 201429. Aug. 2018 · #252
Falken… leider bin ich mir unsicher, welche?
Hi Robin,
ich lese immer noch begeistert mit! Die Geschichte vom Italianicus Fassungslosicus stellt Hummeldumm in den Schatten!
Bei den UFO´s dürfte es sich um Rothalsfalken - Red-necked Falcon handeln (beim Lannerfalke ist die Unterseite anders gefärbt).

LG Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
4'382 Beiträge · seit 201529. Aug. 2018 · #253
@Konni,
Bei den UFO´s dürfte es sich um Rothalsfalken - Red-necked Falcon handeln (beim Lannerfalke ist die Unterseite anders gefärbt).
Guten Morgen, Konni, danke, Du bist mir zuvorgekommen. Gestern beim Gucken auf dem Schmarrnphon habe ich mich noch nicht getraut, aber jetzt auf dem PC-Monitor ist die Sache klar: Sehr schöne Sichtung von Rothalsfalken, Robin! Du kannst einen weiteren Haken machen.
Viele Grüße Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201729. Aug. 2018 · #254
CuF schrieb:
Am Gate werden wir dann von einem Amerikaner mit Riesenhund gestoppt
.
verstehe ich nicht!??? - Stehe völlig auf der Leitung 🙁
Der Guard am Gate sah einfach aus wie ein amerikanischer Marine aus einem Kriegsfilm. So das ganz typische Bild, dass Hollywood gerne zeichnet. Und da wir auch entsprechend harsch angesprochen wurden, passt die Assoziation für uns einfach am besten. 😉
Daxiang schrieb:
Bei den UFO´s dürfte es sich um Rothalsfalken - Red-necked Falcon handeln (beim Lannerfalke ist die Unterseite anders gefärbt).
Vielen Dank für die Bestimmung, das wird direkt ergänzt.

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Während ich gerade schreibe mal zwei künstlerische Fotos als Lückenfüller. Ist mal was etwas künstlerisches und entstanden aus 2 Fotos hier aus dem RB. 😎

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Gruß,
Robin
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Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201730. Aug. 2018 · #255
FORTSETZUNG Tag 16 - 21.10.: Auge in Auge mit dem weißen Riesen… und wir reden nicht vom Wäsche waschen!

Es geht endlich zum Waterberg. Eigentlich wollten wir hier mal 2 Nächte machen, aber das hat einfach nicht mehr reingepasst in unsere Planung, da wir auch näher an Windhuk dran sein wollten vor dem Rückflug. Man sieht den Waterberg schon von Weitem über dem flachen Land aufragen. Ein imposanter Anblick. Aber eigentlich haben wir keine Zeit… mal wieder, denn der Grundsatz heute gilt ja noch. „So viel noch mitnehmen, wie eben geht!“

Endlich biegen wir auf eine Gravel oder besser gesagt Sandpiste ab und da es zeitlich wohl noch passt und wir letzte Nacht von den Nashörnern am Wasserloch von Okaukuejo so fasziniert waren, wollen wir es versuchen bei Waterberg noch einen Rhino-Drive mitzumachen. Unsere Eile resultierte dann in genau einem Foto auf dem Weg, weil ich unbedingt diesen beeindruckenden Termitenhügel aufnehmen wollte und Mara als Größenvergleich brauchte. Das Bild versprüht entsprechend den Esprit von wenig Begeisterung und Missbilligung. 🤪



Unseren Weg zum Camp zu finden fällt uns Anfangs etwas schwer, da wir gar nicht wussten, dass davor noch eine Lodge liegt, die auch irgendwas mit Waterberg heißt, also erstmal da rein und da uns der Wachmann an der Lodge nur mit großen Augen anguckt als wir ihm erklären, dass wir eine Plateu Lodge gebucht haben, wird dann doch schnell klar… hier sind wir falsch.

Also ein Stück weiter gucken und tatsächlich, hier müssen wir richtig sein. Es rumpelt eine recht steile PAD den Berg hoch, an den Campsites vorbei bis zur Rezeption. Die Strecke macht durchaus Laune. 😎

An der Rezeption angekommen geht alles recht fix und auf unsere Nachfrage nach dem heutigen Rhino-Drive wird uns bestätigt, dass im Plateu-Lodge Fahrzeug noch Plätze frei sind und wir buchen das direkt zu und sind überglücklich, dass es heute noch ein Abenteuer für uns zu erleben gibt. Wir hätten zwar lieber einen Walk gemacht, aber der ist nur morgens, dann tut es auch die Tour vom Fahrzeug aus.

Den Berg hoch zur Lodge wird es dann nochmal richtig steil und teils knifflig. Die Kurven sind wirklich eng, bzw. kommen sie einem noch mal deutlich enger vor, wenn das Auto so groß ist. 😐 - zur Lodge selber zeige ich einfach mal die Bilder. Die Aussicht spricht natürlich für sich, man hat einen Mini-Pool und die Zimmer sind ordentlich. Alles in allem gepflegt, aber man sollte keine 4-5 Sterne Lodge erwarten. Sagen wir mal gehobene 3 Sterne für die Lodge selber, Aussicht und Lage kriegt ne 1.

Die letzten 700m wird es sehr steil und eng…




Die Lodge von oben








Verrückt, aber das ist schon das beste Bild mit Aussicht das wir haben… wir hatten mal wieder keine Zeit und haben es dann einfach vergessen. 😣


Tja, die liebe Zeit mal wieder. Es reicht zumindest aus, um einmal kurz im Pool abzukühlen, ein Viertelstündchen auszuspannen und ein paar frische Klamotten überzustreifen. Dann ist es auch schon soweit und wir begeben uns zum Treffpunkt. Wir treffen unsere Reisegruppe, erinnern kann ich mich aber nur noch an 2 Paare. Ein wohlbetuchtes Paar, er setzte sich direkt nach vorne neben den Guide, perfekt Safari durchgestylt in Olivgrün, Ocker und Beige und da ich direkt dahinter saß entging mir auch sein Echt-Leder Swarovski Kameragurt nicht. Viel interessanter war aber ein anderes Paar… 2 Amis. Und wenn die Amerikaner glauben wir alle tragen Lederhosen in Deutschland, dann darf ich hier auch sagen, dass einfach jedes Klischee perfekt erfüllt wurde, dass wir über Amerikaner haben.

Laut, „oh, so wonderful“, und dem, sagen wir mal sehr deutlichem Übergewicht, angemessen und hervorragend gekleidet, ABER sehr witzig und nett. Also nicht falsch verstehen, wir haben uns gut unterhalten und wurden toll unterhalten, aber die beiden erfüllten einfach alle Klischees und waren zu allem Überfluss mit einem VW-Polo unterwegs, wo wir uns wirklich gefragt haben, wie die überhaupt da rein gepasst haben. „Wir kommen gerade aus Windhuk, unsere erste Nacht hier… sind die Straßen im Etosha schlechter als der bisherige Weg?“ (=B1) 😄



Im Safari-Wagen geht es wieder den Berg runter. Uns wird erklärt, dass das eigentliche Plateau nur zu Fuß für Gäste zugänglich ist und abgesehen von Katzen, die Tiere dort oben abgeschottet sind. Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit, sind die Tiere auch relativ sicher vor Wilderern, immer hin haben sie knapp 90 Nashörner auf dem Plateau. Das Gebiet in das wir fahren wird von 4 Nashörnern, Giraffen, Zebras und diversen Antilopen bewohnt. Die Katzen wechseln hier in den Gebieten hin und her. Sehr auffällig sind die vielen Personen die wir sehen, Türme mitten im Wald… hier wird einiges getan, um die Nashörner zu schützen.

Wir fahren durch den zumeist recht dichten Busch, dadurch gibt es auch nicht so viel zu sehen, da man nur entdeckt, was direkt vor einem ist. Ich sehe 1-2 interessante Vögel, aber da sich sonst keiner dafür interessiert lasse ich es gut sein, es ist ja ein Rhino-Drive.



Wir sind bestimmt eine halbe Stunde unterwegs, als der Guide auf dem Fahrzeug uns mitteilt, dass 2 der Rhinos gesichtet wurden, diese aber in dichtem Gebüsch versteckt sind. Vom Fahrzeug aus werden wir die eher nicht sehen, ob denn jemand ein Problem damit hätte, wenn wir, auch wenn es ein Drive sein sollte, doch aussteigen und unser Glück zu Fuß versuchen.

Ist ja genau das, was wir wollten und glücklicherweise, ist auch der Rest der Truppe begeistert. 😎

Es kommt noch ein Fahrzeug mit Gästen dazu und plötzlich treten mehrere Tracker aus den Büschen. Wir werden in kleine Gruppen aufgeteilt und es gibt ein paar klare Anweisungen. Die Gruppe bleibt immer zusammen, alle nah dran am Tracker. Wenn er sich bewegt, dann schnell hinterher, keine Lücken aufkommen lassen. In dem Gebüsch hat es 2 Rhinos, dementsprechend muss er aufpassen, dass wir nicht „zwischen die Fronten“ geraten. Ganz schön aufregend.

Wir gehen ins dichte Buschwerk und man sieht wirklich kaum etwas, aber nach etwas Suche dreht sich unser Tracker plötzlich um, scheucht uns wieder zurück in eine Art, uns kreisförmig umschließende Hecke. Er erklärt uns das Rhinos nie durch Hecken oder Büsche angreifen würden. Sie sehen zu schlecht und es ist für sie zu gefährlich. In unserem Heckenkreis sind wir also erstmal sicher und er versucht auf einem Termitenhügel auszumachen wo genau die Nashörner gerade sind.

Und dann steht es da, direkt auf der anderen Seite der Hecke. Kaum zu erkennen, aber man könnte es fast anfassen. Wir hören es atmen und wie man bei Nashörnern weiß… es kann uns ganz bestimmt auch hören. Kurze Zeit später können wir zumindest ein Stück Horn erspähen.



So stand er praktisch immer da, wenn es irgendwo einen Termitenhügel gab 😄


Wir bewegen uns aus unserem sicheren Hafen, um einen besseren Blick zu bekommen. Es gibt eine kleine Öffnung, da aber auch das Rhino zu uns nun kann, darf immer nur eine Person kurz durch die Lücke im Buschwerk schauen. „Klick-Klick-Klick… dann kommt ihr zurück. Kurze Pause und dann darf der Nächste. Wir wollen sie nicht erschrecken.“





Natürlich kennen die Nashörner das Prozedere und sind auch die Menschen in ihrer Nähe gewöhnt. Da es sich bei den beiden um Männlein und Weiblein handelt und nicht um die Mutter mit Kalb können wir uns so nähern. Unser Guide erklärt uns später, dass die Rhinos, solange sie im Busch sind generell nervöser auftreten und man, trotz ihrer Gewöhnung an die Situation, dort sehr vorsichtig begegnen muss. So wundert es auch nicht, dass sich alle Tracker und Guides sichtlich entspannen als die beiden auf die Fläche raustreten und in ihrem Gebaren sehr ruhig wirken.

Wir werden weiterhin aufgeteilt, so dass Fluchtwege immer frei bleiben und die beiden stehen sichtlich entspannt im schönen Licht der langsam sinkenden Sonne. Dabei sind ein paar schöne Bilder entstanden, Mara hat sich mehr darauf konzentriert mich zu fotografieren, wie ich die Nashörner fotografiere.



Auch ein schöner Rücken… 😗


Der zweite Wagen hatte etwas Pech mit den Reifen… immer gut wenn zwei Nashörner 150m daneben stehen


Breitmaulnashorn – White Rhino




Was ein tolles Erlebnis, jetzt sind wir happy und nach einer kurzen Rundtour und ein paar Zebras am Rand, machen wir einen kurzen Stop für ein Getränk und unser Guide erklärt uns ein bisschen über das Verhalten der Nashörner, z.B. das die White Rhinos wesentlich gutmütiger sind als ihre Verwandten und das man bei einem plötzlichen Aufeinandertreffen sich am besten sehr langsam hinter den nächsten Busch bewegt, dann können einen die Rhinos nicht mehr sehen und mit ihrem großen Kurvenradius auch nicht gut angreifen. Auch über Giraffen und alle möglichen anderen Tiere weiß er viel zu berichten, aber wir sind noch zu gefangen im Moment um das alles so komplett wiederzugeben. Wir satteln alle wieder auf und es geht auf den Rückweg zur Lodge.





Man beachte auf dem letzten Foto den Termitenhügel den man da in einiger Entfernung sehen kann. Kurz davor ist ein kleiner Damm oder eine Ausgrabung wofür auch immer, an dem im Augenblick offensichtlich gebaut oder nur Erdaushub für eine andere Stelle organisiert wird.

Warum das jetzt interessant ist? – tja, eigentlich gar nicht, aber zoomen wir mal etwas weiter in das Bild rein, bzw. fahren ein paar hundert Meter näher ran an die Stelle, dann steht dort plötzlich Mutter Nashorn mit ihrem Kalb auf der Strecke. 🤩



Unverhofft kommt oft. Damit hatte auch unser Guide nicht mehr gerechnet und freute sich umso mehr, uns alle 4 Rhinos in diesem Drive/Walk präsentieren zu können. Die beiden sind völlig entspannt, wir verweilen etwas, schauen dem Kalb beim spielen mit einem Ast zu und dann grasen die beiden gemütlich nur ein paar Meter neben uns, auch wenn sich das Kalb, seinem Gesichtsausdruck nach, noch mit der Rolle des Pflanzenfressers anfreunden muss.





Mama, mir schmeckt’s nicht!


So, jetzt sind wir wirklich vollends zufrieden mit dem Tag. Klar, man schaut noch nach links und rechts, aber unser Guide muss nun auch etwas das Tempo anziehen, damit er uns rechtzeitig an der Lodge absetzt, damit sich die Gäste noch vor’m Abendessen etwas frisch machen können. So schieße ich auch etwas lustlos bei voller Fahrt über die Rumpelpiste mein letztes Foto des Tages vom Sonnenuntergang. Heute keine Sternenbilder mehr.



Tja, viel mehr gibt es gar nicht zu sagen. Ich ziehe zum Abendessen das erste Mal in diesem Urlaub außerhalb von Swakopmund eine lange Hose an. Wir sind ja in einer Lodge. Nach der Vorspeise entschuldige ich mich kurz und wechsel wieder auf Kurz… ich schwitze wie ein Iltis. 😊 😛

Das Essen ist gut, nicht überragend, aber solide. Unser Hauptkellner scheint im englischen Königshaus gelernt zu haben. Er ist sichtlich stolz auf seine übertriebenen, exakt ausgeführten Bewegungen. Wirklich eine Schau ihn dabei zu beobachten, aber leider wirkt es auch unfreiwillig fehl am Platz. 😉

Wirklich etwas hierzu schreiben tue ich eigentlich nur, weil es am Restaurant eine kleine Aussichtsplattform hat auf die wir ein letztes Getränk mit rausnehmen und dort auf eine junge Namibianerin und ihren tschechischen Freund treffen. Dies entwickelt sich zu einem der interessantesten Gespräche der Reise, so das was am meisten hängen geblieben ist, mal in der Kurzfassung:
# sie kommt ursprünglich aus dem Norden und bestätigt uns, dass sie immer am meisten Angst vor Elefanten gehabt haben

# es ist das erste Mal, dass sie ihr eigenes Land bereist und sie ist fasziniert, wie schön Namibia ist 🙂

# mittlerweile lebt sie in Windhuk, ist studiert und arbeitet in einem Anwaltsbüro, sie bezeichnet sich als die gebildete Mittelschicht des Landes

# in ihrem Bekanntenkreis schauen alle mit Besorgnis auf die Entwicklungen im Land, speziell Themen wie Enteignung etc., weil sie Angst davor haben, dass ihr Land dieselben Fehler wie Zimbabwe machen könnte. Zimbabwe steht im südlichen Afrika als abschreckendes Beispiel, wie man es falsch macht.

Ich denke das fasst ganz gut den Tenor zusammen. Sehr spannend, dass alles mal aus erster Hand zu hören und eine echte Bereicherung.

FAZIT Waterberg Lodge
Ich habe es ja schon angedeutet und das zieht sich auch durch unser Fazit. Wir wollten hier eigentlich noch ein paar Walks machen, hoch auf das Plateau vielleicht, aber nachdem uns erzählt wurde, dass es zwar toll, aber auch sehr viel Kraxelei ist, wollten wir das vermeiden. Zum einen wegen der mittlerweile doch zunehmenden Hitze und weil wir ja beide auch diesen Urlaub Knielädiert angetreten hatten. Die Lodge an sich ist schon ok und wir hatten auch hier zu wenig Zeit eingeplant, man braucht 2 Nächte um auch etwas machen zu können. Dennoch, wenn schon Lodge, dann eben richtig… mir kam das alles zu sehr wie Ferienhaus vor. Viele Viecher im Zimmer. Sehr heiß in den Hütten. Der Drive hingegen war klasse. Die Landschaft ist toll und wenn man Zeit mitbringt für die Walks und weitere Aktivitäten ist es bestimmt wesentlich schöner. Wir geben für unseren Geschmack eine 3/5 Sternen.

Und so fällt, wer hätte das beim Start der Planung gedacht, unser heutiges Fazit so aus:


Es folgt noch eine Zusammenfassung der letzten beiden Tage, also nur noch ein Teil. Das zu splitten oder auf die Tage zu verteilen wäre dann Quatsch… es ist fast vorbei. Irgendwie schade. 😕

Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 30. Aug. 2018
846 Beiträge · seit 201430. Aug. 2018 · #256
Hallo Robin,

drücke Dir natürlich weiterhin die Daumen, dass es mit eurem geplanten Botswana Urlaub klappen wird.

Ihr habt aber wirklich Glück gehabt mit dem doch noch unverhofften Rhino-Walk und natürlich wieder ganz tolle Bilder. Danke dafür.

Deinem AHA-des Tages #16 kann ich nur zustimmen: Wenn man im Cmaper unterwegs ist, gibt es eigentlich nichts Schöneres wie dort oben zu schlafen. Wir vermeiden es inzwischen wo es geht, eine feste Unterkunft zu buchen - so schön es auf dem Waterberg oder sonstwo auch sein mag.
Liebe Grüsse
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
573 Beiträge · seit 201430. Aug. 2018 · #257
Hallo Robin,
schade, dass der interessante RB nun zu Ende geht. Ich bin sehr gerne mit Euch gefahren und einige Erinnerungen - auch wenn wir bisher nur Lodge-Hopper waren- kamen dennoch hoch. DANKE für das Schreiben, die Arbeit und dass Du uns alle mitgenommen hast und natürlich für die vielen wunderschönen Bilder. 🙂
Ich drücke Dir alle Daumen, dass Dein Bein wieder so hergestellt ist, dass Ihr Eure Botswana Reise antreten könnt. Insbesondere auch auf diesen Reisebericht freue ich mich, da es bei uns ja nächstes Jahr im Mai ebenfalls nach Botswana gehen wird.

Alles Gute!

Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
898 Beiträge · seit 201630. Aug. 2018 · #258
Moin Robin,

wieder ein dickes Danke für den Bericht vom Waterberg! Genau in der Lodge haben wir auch mal zwei Nächte verbracht. Kommt mir daher alles sehr bekannt vor. Auch wir konnten zwei Rinos treffen, das war aber augenscheilich deutlich entspannter. Ihr hattet eindeutig den größeren "Abenteuer-Faktor" 😁

Die Kraxelei auf's Plateau ist ganz nett, aber nicht der Burner. Ihr habt mMn nicht viel verpaßt.

Viele Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
547 Beiträge · seit 201430. Aug. 2018 · #259
Lieber Robin

Auf der Waterberg Lodge waren wir auch vor mittlerweile drei Jahren - aber auf der Campsite. Die ist sehr zu empfehlen! Wir haben den Rhino Walk am Morgen mitgemacht und leider kein einziges Nashorn angetroffen 🤨 Dem Guide tat das so leid, dass er uns danach sogar noch mehr als eine halbe Stunde mit dem Auto rumgefahren hat, aber ebenfalls ohne Glück... Es sollte einfach nicht sein 😉 Der Walk an sich mit den vielen Informationen, die wir bekommen haben und den weiteren Tieren, die wir gesehen haben war für uns aber trotzdem ein Highlight. Und Rhinos hatten wir danach im Etosha zur Genüge 🤩

Die Wanderung aufs Plateau kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Die haben wir damals (das war auf einer noch früherer Reise) aber vom NRW Camp am Waterberg aus gemacht. Dort darf man auch ohne Guide rauf. Die Aussicht aufs platte Namibia ist einfach fantastisch. Aber es lohnt sich genügend Zeit einzuplanen...

Danke für deinen tollen Bericht! Ich freue mich auch noch auf die letzten zwei Tage 🙂

LG Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
zuletzt bearbeitet 30. Aug. 2018
194 Beiträge · seit 201831. Aug. 2018 · #260
Lieber Robin,
vielen Dank für den super schönen und mit viel Liebe gestalteten Reisebericht. Es hat Spaß gemacht Euch zu folgen! Ich stimme Dir zu, im Sommer ist es sehr schön im Dach Zelt zu schlafen, man bekommt die Zelte so schön belüftet - besser als in jedem Zimmer und ganz ohne Klimaanlage! Aber im Winter sieht es schon ein bisschen anders aus, da kann es im Zelt ganz schön kalt werden und man liegt da mit eisigen Füßen und kaltem Gesicht und kann nicht einschlafen. Wir waren im Juli 2018 während des Kälteeinbruchs in der Waterberg Wilderness (allerdings in beiden Lodges im Tal) und waren ganz froh über die dicken Federbetten! Man kann dort schön wandern! Und nachts haben die Schreie der Paviane, die ihre Babys vor einem Leopard beschützen wollten, in dem Talkessel widergehallt - das hatte auch was. Ich hätte die Lodges im Tal positiver bewertet, das Personal war sehr nett und das Preis-Leistungsverhältnis war auch ok. Ich drücke die Daumen dass alles klappt mit Botswana und hoffe, es gibt wieder einen schönen Reisebericht von Euch! Liebe Grüße, Stefanie
5 Jahre in Botswana, 3 Jahre in Sierra Leone, 1 Jahr in Lesotho außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Eswatini, Tansania und Äthiopien www.kalahari-calling.com