Been there. Done it! Got it? - Namibia Okt. 2017

Reisebericht 278 Antworten · 64,2k Aufrufe · gestartet 09. Feb. 2018 von Blende18.2
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201709. Feb. 2018 · #1


Hallo liebe Fomis,

es wird endlich mal Zeit hier etwas zurückzugeben, außerdem schiebe ich den Reisebericht schon viel zu lange vor mir her. Jetzt anzufangen bringt auch zusätzlichen Druck, endlich mal alle Fotos fertig zu machen. Ich habe immer noch nur eine Grobauswahl der zweiten Hälfte. Damit ist jetzt Schluß, los geht’s!

Als erstes muss ich noch mal Danke sagen für diese tolle Community, die uns so viel geholfen hat für das erste Mal Afrika und jetzt wieder für unseren anstehenden Botswana Urlaub. Ein paar wenige muss man hervorheben, sorry:
  1. - Die Eulenmuckels: Ich habe das noch mal genau nachgeschaut, es hat keine 22 Stunden zwischen erstem Post und einer Einladung zum Abendessen gedauert. *top*
  2. - Picco: dessen altes Objektiv mich begleitet hat, nach einer schier endlosen Episode, bis es bei mir war.
  3. - Logi/Lillytrotter: wegen unzähliger Antworten und Beiträgen im Forum, die uns stets geholfen haben – Achtung, das gilt ja hier für praktisch jeden, aber die zwei Namen sind schon früh hängen geblieben.
  4. - LolaKatze: Einen ganz speziellen Dank, für unseren „Elefant für die Wand“, aber wieso erklärt sich erst am Ende der Reise. 😉
Und jetzt fangen wir wirklich mal an:
Plötzlich WIR?, ja, wir, das sind Robin und Mara. Sagen wir mal noch Mitte dreißig, hört sich besser an und damit ihr ein Bild vor Augen habt, eines unserer typischen „Langarm-Fotos“.


Die Route:
Gehe ich jetzt nicht länger drauf ein, ich habe eine MyMaps erstellt auf der man alle Unterkünfte, Route etc. sehen kann. Grobe Einstieger-Tour, vielleicht etwas abweichend, da wir nur sehr wenige Tiertage eingebaut haben. Die Route war sehr lang und zu wenig Zeit an fast jedem Ort. Wir würden es wieder genauso machen. Um einfach das Gefühl zu tanken und für einen Überblick war es perfekt.

Google-KarteBeim Laden überträgt dein Browser Daten an Google.Karte laden



Was einen erwartet?!
Naja, unser Tagebuch halt… daher rührt auch der Name des Berichts. Dieser Ausspruch stand auf unserem kleinen Reisetagebuch und hat uns auf der Reise immer begleitet. --- Wir waren da. Wir haben es gemacht! Haben wir es verstanden? (ich glaube das braucht mehr Zutrauen und noch etwas mehr Zeit)

- 2 Teile einer Reise, zuerst im Familienclan, später dann als Zweierteam
- Einsame Campsites, Filmkulissen, lang ersehnte - leicht benebelte - Lodges
- Auge in Auge mit dem Einhorn
- Dumme Anfängerfehler
- Verrückte Italiener
- Tanz und Gesang
- Einheimischen-Besuche ohne Museum
- Leider kaum Video, dafür viel Geknipse. (mehr kann man das kaum nennen)

Da trotz mitgenommener Videokamera nie damit gefilmt wurde, wenigstens ein kleiner Teaser als Einstimmung.

VIMEO - Videolink --- Hier klicken! oder unten das Bild über FLICKR
Namibia 2017 - Teaser by Blende18.2, auf Flickr

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Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 16. Apr. 2018
1'624 Beiträge · seit 201509. Feb. 2018 · #2
Hallo Robin

als Reiseberichtsüchtige bin ich natürlich dabei.

Videos müssen übrigens zuerst in Youtube oder Vimeo oder??? hochgeladen und dann hier verlinkt werden.

Viele Grüße
Elisabeth

Nachtrag: wer lesen kann 😊
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2018
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201709. Feb. 2018 · #3
Hallo sphinx,

auf Vimeo habe ich das Video, auch auf Flickr. Aber ich bekomme hier weder Youtube oder Vimeo so verlinkt, dass man das Video direkt im Beitrag abspielen kann?


Gruß,
Robin
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766 Beiträge · seit 200709. Feb. 2018 · #4
Hey Mara und Robin,
ich freue mich mächtig, dass euer Reisebericht kommt!

Bei euren Planungen habe ich einige Ideen für unsere anstehende Reise im März mit berücksichtigt und bei uns steht die Reise in 6 Wochen an.

Gespannt und erfreut fahre ich gerne mit.
Liebe Grüsse
Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
766 Beiträge · seit 200709. Feb. 2018 · #5
Blende18.2 schrieb:
auf Vimeo habe ich das Video, auch auf Flickr. Aber ich bekomme hier weder Youtube oder Vimeo so verlinkt, dass man das Video direkt im Beitrag abspielen kann?
Ich habe auf den Elefanten angeklickt und bin direkt bei Flickr auf das Video gekommen. Hat gut geklappt.
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
8'672 Beiträge · seit 201009. Feb. 2018 · #6
Blende18.2 schrieb:Hallo sphinx,
auf Vimeo habe ich das Video, auch auf Flickr. Aber ich bekomme hier weder Youtube oder Vimeo so verlinkt, dass man das Video direkt im Beitrag abspielen kann?
Gruß,
Robin
Ich kenns nur von Youtube-Videos, müsste aber gleich funktionieren: du kopierst den Link und fügst ihn schlicht und ergreifend wie Text hier ein....
https://vimeo.com/242623752

LG Bele

Edit: hmm..... meine Youtube-Videos erscheinen dann hier auch immer.... komisch
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Feb. 2018
149 Beiträge · seit 201709. Feb. 2018 · #7
Hallo Ihr beiden,

der Einstieg hört sich auf jeden Fall schon mal sehr vielversprechend an. Ich freue mich schon auf den Bericht und werde Euch auf jeden Fall folgen. Wir sind im MAi / Juni auf einer sehr ähnlichre Runde unterwegs. Vorallem bin ich auf Rooiklip gespannt. Davon habe ich hier bisher leider nur sehr wenig gelesen....

Lieben Gruß
Olli
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201710. Feb. 2018 · #8
Eigentlich wollte ich erst morgen starten, aber da Giraffen-Lisa direkt Druck macht... 😄
@ Lisa, ich erinner mich, dass du schon bei der Routenplanung voll dabei warst. Welche Überschneidungen hast du denn jetzt final mit unserer Route?


Tag 1 - 06.10.: Anreise- Ankunft und Windhoek
>> Sorry, erstmal nur Textlastig. Ab Tag 2 ist’s dann was lockerer.<<

Seit Monaten haben wir uns mit dem Urlaub nicht mehr wirklich beschäftigt. Die heiße Phase des Planens war lange vorbei, die Monate vergehen und dann kommt genau 30 Tage vor Abflug, wie angekündigt, die Zahlungsaufforderung vom Hilltop-Guesthouse in Windhoek. WIRKLICH, in einem Monat geht es los?

Plötzlich ist es wieder da, dieses Kribbeln, die Aufregung, die Vorfreude. So viel muss noch erledigt werden. Mara hat eine Tasche geliehen, ich habe nur Koffer, aber platztechnisch soll es eine Tasche sein. (Sag' mal Robin: Gehört das in einen Reisebericht?) - Ja tut es, lange Geschichte kurz. Auf unserem Dorfplatz findet ein Flohmarkt statt. Vom Balkon aus sieht Mara einen Mann der sich eine Reisetasche anschaut noch bevor es losgeht. Klamotten an und runter geht es, da müssen wir mal schauen. Es stellt sich raus, dass die gute Dame eine schöne Tasche hat. Grün, alt, abgewetzt, keine Teleskopstange, aber Geschichte. Über ein Jahrzehnt war die Tasche im gesamten südlichen Afrika unterwegs. Sie freut sich sehr, dass die Reisetasche da auch wieder hinkommt. Wir uns über den Preis, 8 Euro wollte sie dann doch noch dafür haben! 😎

Der Monat vergeht wie im Flug, oder sagen wir besser bis zum Flug. Am 05.10. geht es nach Frankfurt, wir sind sehr früh da. Nichts riskieren und lieber vor Ort noch ins Cafe. Wir haben einen Flug mit Quatar über Doha. Es ist ein langer Flug, aber Service und Entertainment an Bord machen das wett. Bei knapp über 500 Euro pro Person ist das einfach unschlagbar, der Flug selber ist dann unspektakulär.

Wir landen in Windhoek und man merkt schon, es gibt einfach keinerlei Fotos vom ersten Tag. Wir sind viel zu beschäftigt. Deswegen jetzt mal im Schnellprogramm…
1. Am Flughafen sind wir schnell durch die Kontrolle, das ist gut, da wir dafür mit am längsten auf die Koffer warten, Valentino der uns vom Flughafen abholt kann das nicht stören. Er empfängt uns in der Wartehalle mit einem breiten Grinsen. Wir holen noch Geld (bei VISA wählt man die Option Cheque und nicht Savings, klingt logisch, NICHT!) und eine MTC Karte für unser Dritt-Handy.

2. Valentino unterhält uns auf dem Weg zu Safari-Car Rental mit allen möglichen Infos und wir merken uns für’s nächste Mal, dass er bei seinen Kindern nur der Held ist, wenn er „Sweets“ mitbringt.

3. Die Fahrzeugübernahme macht auch Valentino, er kann alle Fragen beantworten, wir lachen viel und lernen noch mehr. Und das Auto treibt mir ein dümmliches Dauergrinsen ins Gesicht. Ein Hilux 3Liter Expedition mit Automatik, breitem Dachzelt, Highlift, Axt und Schaufel an der Seite, großer Stoßfänger, etc.... ich bin nicht traurig, dass es der etwas übertriebene Expedition der damals günstigste Wagen war den wir bekommen haben. Und für Botswana haben wir ihn wieder. 🙂 (keine Sorge, das ist später auf jedem Foto das einen coolen Vordergrund brauchte)

4. INFO: im entsprechenden Topic habe ich schon unsere Erfahrungen zu SCR gepostet. Kurz gesagt, 100% zufrieden.

5. Ein Foto hat Mara dann doch gemacht, kein unwichtiges… der Kilometerstand bei Übernahme:


Auf nach Windhoek…

Wir fahren also los. Linksverkehr?, wir waren schon oft in England und letztes Jahr erst in Schottland, das ist kein Problem. Und schnell ist unsere Routine wieder da und ich höre von links (daran wiederum muss man sich echt gewöhnen) das vertraute „Rechts lang“, „Links kurz“, was gerade anfangs in der Stadt hilfreich ist. War der Weg nach Windhoek noch easy, kommt mir der Wagen im Stadtverkehr wie ein Schlachtkreuzer vor. Wir fahren sonst Golf. 😉

Nach etwas suchen und ein paar Sackgassen später kommen wir beim Hilltop an und werden freundlich begrüßt von Jamba, dem immer lachenden Security/Einweiser/Einkaufsberater. Wir bekommen das Familienzimmer mit massig Platz, fühlen uns direkt wohl, unsere Fleischlieferung aus der kleinen Windhoek-Schlachterei ist auch schon im Kühlschrank. Wir ordern sofort ein Taxi nach Joes Beerhouse für später und bemerken, dass wir nur noch 2 Stunden haben für den Einkauf. Also fragen wir Jamba wohin am besten. Er schaut uns an, zählt seine beiden Lieblingsläden auf und schickt uns mit den Worten „Aber ihr seid weiß und Deutsche, ihr fühlt euch in der Maeru Mall wohl!“ zum Superspar.

… und Einkaufen?!

Gefragt getan! Wir kaufen so ziemlich alles was uns einfällt und hätten durchaus Geld gespart, wenn wir Zeit gehabt hätten vorher mal zu schauen was eigentlich alles an Ausstattung vorhanden ist. Naja, doppelt hält besser. Man stelle sich nur vor der Weinöffner wäre mal kaputt gegangen oder wir hätten keinen zweiten Dosenöffner. (ich bin mir nicht mal sicher ob wir überhaupt mal eine Dose geöffnet haben) Ein Ümmelchen (kleines, scharfes Küchenmesser) kann ich aber empfehlen.

Einen super Tipp wollten wir auf jeden Fall beherzigen. Obstkisten um alle Einkäufe zu verstauen, wir haben kein Schubladen-System im Auto. Die richtige Kiste gefunden musste ich nur noch einem Angestellten erklären, dass ich 4-5 genau dieser Kisten, aber leer haben wollte. Einfache Nummer, er hat mich angeguckt als ob ich völlig irre wäre, aber nach 5min. ging ich fröhlich mit meinen Leerkisten Mara suchen um stolz meine Beute zu präsentieren. 🤪

Es folgte der Bezahlvorgang und es zeigte sich die unüberwindbare Kluft zwischen Deutschen und Afrikanern. Mein System stand schon fest, alles hatte seinen festen Platz in jeder Kiste. Tetris lässt grüßen… 3 Jungs und eine Dame übernahmen das Einpacken. Ich wollte noch versuchen zu koordinieren, aber das war schnell vergessen. Die freundlichen Helfer schwatzten, lachten, redeten auf uns ein mit der NOCH ungewohnten Frage, „Wo kommst du her, wo willst du hin?“ und packten alles so kreuz und quer ein, dass ich weggucken musste. 😄 Danach bugsierten sie hinterher zu dritt unsere Einkäufe zum Auto. Wir waren in so dicken Lettern mit ANFÄNGER gebrandmarkt, dass ich auch direkt mal beim Trinkgeld abgezockt wurde. Aber egal, wir sind da und es ist alles gut. Es geht los!

Joes Beerhouse

Wir sind gerade noch rechtzeitig zurück eine Viertelstunde bevor unser Taxi kommt. Jamba weist uns ein und wie versprochen haben wir ihm eine Kleinigkeit aus dem Superspar mitgebracht. HARIBO Color-Rado, also Werbung in eigener Sache. 😗 Wir machen uns nur kurz frisch und die obligatorische Ladestation wird aufgebaut.


Dann steht auch schon Levy mit weißem Hut und rotem Taxi vor der Tür. Er wurde nach Levy Strauss benannt, AHA. Und auch er grinst immer breit. Es ist ein kurzer Trip, wir stehen auf der Reservierungsliste ganz oben. Gott sei Dank stand da kein Datum dabei, ich hatte im Februar reserviert für Anfang Oktober!!! 😄

Wir saßen am Tisch mit einem französischen Paar das gerade eine 3 Wochen Tour beendet hatte und tauschten uns etwas aus. Zu Essen gab‘ es Oryx-Carpaccio, marinierte Kudu-Streifen und 2 schöne Steaks, alles sehr lecker. Zwei Castel light zum runterspülen, es könnte einem schlechter gehen. Achja, die Kamera hatte endlich den Weg aus der Tasche gefunden… Joes Beerhouse ist schon ein schräger Laden.








Ein gelungener erster Tag, aber dann ging es schnell zurück, wir waren hundemüde.






Gruß,
Robin

PS. Ab jetzt greift meine Regel. Immer ein neuer Tag, wenn ich einen weiteren Tag aussortiert habe. Aber mit Tag 10 bin ich schon recht weit, dass packe ich morgen evtl., also vielleicht, bestimmt unter Umständen. 😉

PPS. Das "Aha" des Tages war vorhin eine spontane Idee. Aus Fehlern lernt man und ich dachte mir, dass wird einfach mal als Tipps vom Anfänger für Anfänger hier weitergeführt. Eigentlich gibt es jeden Tag mehrere AHAs, vielleicht stelle ich ans Ende des Berichts eine Art Zusatz-Sammlung: "Dumme Fehler zum Nachmachen!" 😉
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zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2018
751 Beiträge · seit 201110. Feb. 2018 · #9
"Das macht Lust auf mehr..."

Freu mich auf euren Bericht - das Video und der Einstieg lassen mich schon schwelgen.
Besten Dank euch beiden, dass ihr uns teilhaben lasst - und eure Fotos sind wahrlich kein Geknipse!
Vg, Nette
846 Beiträge · seit 201410. Feb. 2018 · #11
Hallo Mara und Robin,
da fahre ich doch gerne mit. Schöne erste Fotos , schön geschrieben und auch schöne Erinnerungen 🤩 .
Vor allem eure Freude am ersten Afrika-Urlaub merkt man euch richtig an. Hach, da könnte man doch gleich losfahren.

Und natürlich sind wir auch neugierig was unser Bericht mit eurer Reise zu tun hat 🤩

Liebe Grüsse
Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2018
1'415 Beiträge · seit 201410. Feb. 2018 · #12
Hallo Mara und Robin,
Freude herrscht ob euren herzerfrischenden Schreibstil. 😄
Da wir ab März ebenfalls diese Gegenden "unsicher" machen 😉 schlag' ich mich auf Giraffen Lisa's Drängelseite,
z.Zt. im AHA-Sammelmodus 😗 grüsst die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
217 Beiträge · seit 201310. Feb. 2018 · #13
Hallo, ich bin auch dabei und fahre mit. Bin schon gespannt was wir alles gemeinsam erleben. 🙂
Viele Grüße von Gila
4'382 Beiträge · seit 201510. Feb. 2018 · #14
Hallo Mara + Robin,
schön, mal wieder einen "frischen" Reisebericht zu finden - und erfrischend ist er auch! Die Aha-Zettel: Gute Idee!
Grüße von
Friederike + Claus
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201711. Feb. 2018 · #15
23.04h, es hat gerade noch geklappt, wenn auch nur ein halber Tag, es fehlt auch noch der halbe Tag 10 mit sortieren. Aber wir müssen zu unserer Verteidigung sagen, dass die Muckels uns heute spontan zum Essen nach dem Spiel abgefangen haben, natürlich in weiser Voraussicht, dass wir einen Dortmunder Sieg zu feiern haben. 😎 (toll das Smileys fast immer Schwarz-Gelb sind)

Wir freuen uns sehr, dass sich der ein oder andere einfindet die Reise mit uns noch mal zu erleben. Es macht viel Spaß sich das Tagebuch durchzulesen und aus den Stichpunkten die Erinnerungen aufzufrischen. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir auch viel früher angefangen. Andererseits hat man so länger was davon und es überbrückt die Wartezeit bis September.

Weiter geht's...

Tag 2 - 07.10.: Familientreffen
Der Wecker klingelt uns heute früh raus, so wie eigentlich immer. Schließlich ist der Tagesplan vollgeschrieben, so wie eigentlich immer…
Also ran an den Speck, wir fangen erst mal mit dem Chaos im Zimmer an. Gut, dass wir 3 Betten und einen Tisch haben um uns auszubreiten.


Danach geht es raus zum Wagen. Der Kampf beginnt. Das lieber nach hier, Das nach dort. Ne doch nicht, da muss man doch öfter dran, etc. pp. Wir sind die einzigen Camper hier und wahrscheinlich war das witzig anzusehen, wie alle unsere Sachen langsam im Wagen verschwanden. Tetris lässt wieder grüßen, aber diesmal gibt es keine Querulanten die den Plan zerstören und wir kommen zügig voran. Gut geplant ist halb gewonnen und wir ändern tatsächlich wenig über die Reise.

Jede Obstkiste hat ein eigenes Thema: 1. eine Unterwegs-Box mit allem für die Fahrt - 2. Frühstück - 3./4. Boxen für Beilagen, Dosen & Gewürze die wir eher Abends brauchen – 5. Unsere Bad-Box kam dann später dazu, sehr empfehlenswert!!! (so hat man Seife, kleine Handtücher, Zahnpasta, und, und, und.. in einer Box die man immer mitnimmt abends/morgens und überall hinstellen kann, egal ob auf Stock & Stein oder ob man gemeinsame Ablutions hat) 😎

Wir gewinnen also die Schlacht, Victory…


… und haben uns das folgende Frühstück jetzt verdient. Und was für ein Frühstück. Ainer serviert uns alles was das Herz begehrt, wenn was fehlt sollen wir nur fragen, aber hier fehlt einfach nix, auch keine Aussicht. Unter uns breitet sich die Stadt aus mit den irren, lilanen Jacaranda Bäumen.



Dann klingelt unser Namibia-Telefon. Komisch, unsere Freunde haben die Nummer noch gar nicht? --- es ist der Mann vom MCT Laden im Flughafen. Er hat ganz vergessen uns die Codes zu geben um die Karte freigeschaltet zu lassen während unserer Reise. Unsere Telefonnummer, die hat er aber und somit kann er seinen Fauxpas ausbügeln. Irgendwie will das Namibia-Handy allerdings nicht mehr, als Anrufe empfangen. Es werden also Nummern ausgetauscht und er schickt uns die fehlenden Codes per Whatsapp auf eines der deutschen Handys. Oft lesen wir T.i.A. (This is Africa) in Reiseberichten, wenn man einfach mal die Ruhe bewahren muss, weil hier alles etwas anders läuft. Wir werden feststellen, dass auch diese Freundlichkeit hier T.i.A. ist, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich in Deutschland einen Tag später der Vodafone Shop meldet, weil Infos zu meiner Prepaid Karte fehlen. 😉


Auf in die Kalahari!
Wir verabschieden uns. Jamba lotst uns wieder vom Parkplatz runter und nach einem kurzen Stop am Superspar und unserer ersten Tankstelle machen wir uns auf in Richtung Bagatelle. Hier wollen wir heute unsere Freunde treffen, die 2 Tage vor uns gelandet sind und mit denen wir die erste Woche unterwegs sein werden.
Dank des Handys und vergessener Einkäufe (komisch, wo wir doch soooo viel Zeit hatten gestern) sind wir später als geplant auf der B1. Heute ist doch ein Dünenritt auf Pferderücken geplant. Natürlich nur unsere Freundin und Mara, ich lasse mir das gerne entgehen. (nach einer Aduktoren-Zerrung beim letzten Versuch, die Biester sind tödlich, aber das ist eine andere Geschichte)

Dennoch bleibt unser Plan bestehen und wir nehmen nicht den direkten Weg. An der D1463 zweigen wir ab und fahren über Dordabis-Uhlenhorst-Hoachanas nach Bagatelle. Unsere erste Gravelroad, anhalten, den mechanischen Reifendruckmesser nehmen und wie gelernt auf 1.8 Bar ablassen. Valentino sagte 2.0 Bar auf Asphalt und wir gehen davon aus, dass der Druck gerade da steht. Der Druckmesser zeigt aber 2.5 Bar an??? – wir trauen der Sache nicht, bestimmt ist der Druckmesser kaputt. Lieber zu viel statt zu wenig.



Also rumpeln wir mit viel zu viel Reifendruck durch die Landschaft, durch eine beeindruckende, wunderschöne Landschaft. Die D1463 ist teils ruppig, es geht mal ordentlich hoch und runter und macht richtig Spaß zu fahren. So haben wir uns das vorgestellt. Wir sehen Warzenschweine, Geier, Erdhörnchen, einen Strauß! *wow* und die viel besungenen Zäune, die ganz Namibia durchteilen.

Gefühlt alle 5 Minuten wechselt die Landschaft. Gelber Sand, roter Sand, Bäume, Graslandschaften, mal Hügel, kleine Berge, flache Pisten... wir haben das oft gehört, wie abwechslungsreich das Land sein soll. Jetzt erleben wir es. Man wundert sich wie schnell und abrupt sich die Landschaft immer wieder ändert.

Natürlich interessiert mich als Hobbygärtner auch die Flora und ich freue mich über die Entdeckung einer… lilanen Knospe. Unser Hauptthema gerade ist, dass dieses Namibia grüner ist als gedacht! (stellt euch hier eine überdimensionale Hand vor die ich mir vor die Stirn klatsche, noch während ich das schreibe 😊 )





…wenn jemand den Namen kennt, bitte. In dem Hobbygärtner-Satz war vielleicht eine Kleinigkeit geflunkert… 😛

Den guten Service hier in Namibia möchte ich natürlich nicht unterschlagen. Ist irgendwo ein geschlossenes Tor muss man nicht lange warten, bis es geöffnet wird.


Weiter geht es auf einem kleinen Stück Asphalt, bis die C15 wieder auf Gravel wechselt ab Dordabis. Gestern Abend habe ich noch die T4A Karte studiert und bereite Mara auf das nächste Highlight vor. Es geht bald den ersten Pass hoch, die Karubeamsberge kommen schon in Sicht und dann geht es dort über den Nauaspforte Pass.

… Quizfrage, warum heißt das Ding wohl Nauaspforte?

Wir fahren und fahren und wundern uns wann es denn mal hochgeht. Die Antwort ist einfach, gar nicht. Es ist tatsächlich einfach nur eine unspektakuläre Senke in den Hügeln durch die man einfach durchfährt, hinten sieht man den „Pass“: 😣



Das Schild zeigt eigentlich nicht die Entfernung zu Bagatelle an, sondern verdeutlicht uns nachdrücklich, dass wir zu spät sein werden. Was soll’s, es war eine schöne Tour und der Weg „hintenrum“ nach Bagatelle hat uns sehr gut gefallen. Es bleibt ja Zeit unser Timing zu verbessern. Die nächsten Tage soll unsere Zeitplanung viel besser werden… NEIN, wird sie nicht. Also gar nicht. Den ganzen Urlaub nicht. Doch, an einem einzigen Tag.

Grund genug ab jetzt ohne Ablenkung durchzufahren, wir geben dem Gaul die Sporen und sehen dann noch einen Rastplatz mit riesigem Webervogelnest. Egal, keine Ablenkung mehr, wir fahren einfach vorbei…


😗

Fortsetzung folgt…
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2018
2'097 Beiträge · seit 200611. Feb. 2018 · #17
Hallo ihr beiden,
nun wird es aber höchste Zeit, bei euch ein dickes Danke für euren schönen Bericht zu lassen. Obwohl wir natürlich jede Schuld von uns weisen, irgendetwas damit zu tun zu haben, wenn hier nur halbe Tage eingestellt werden. Man muss die Siege feiern, wie sie fallen, es gab in letzter Zeit nicht so viele.
Also sind 22 Stunden für eine Einladung auch gar nicht so knapp, um festzustellen, dass das passen könnte. Schwarz-gelbes Blut verbindet, und es war ein sehr netter erster Abend mit euch.
Wir haben selten so gut vorbereitete Ersttäter kennen gelernt. Da hattet ihr wirklich schon ganze Arbeit geleistet und euch umfassend eingelesen. Neulinge, die sich ihr Fleisch vakuumiert verpackt in die Unterkunft liefern lassen, können ja schon fast unheimlich sein. Da ist es schön zu lesen, dass wir euch trotzdem noch den ein oder anderen Tipp geben konnten.
Wir begleiten euch gerne auf eurer Tour und freuen uns über so manches bekannte Eckchen, eure spürbare Begeisterung und die schönen Fotos. Man merkt, dass ihr schon jetzt Feuer gefangen habt.

Herzliche schwarz-gelb geringelte Grüße
die Eulenmuckels
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201711. Feb. 2018 · #18
Eulenmuckel schrieb:
Wir haben selten so gut vorbereitete Ersttäter kennen gelernt. Da hattet ihr wirklich schon ganze Arbeit geleistet und euch umfassend eingelesen. Neulinge, die sich ihr Fleisch vakuumiert verpackt in die Unterkunft liefern lassen, können ja schon fast unheimlich sein. Da ist es schön zu lesen, dass wir euch trotzdem noch den ein oder anderen Tipp geben konnten.
Gute Planung ist halt alles, aber Tipps waren es nun wirklich einige und nicht nur ein paar. 😉
TinuHH schrieb:Also, wenn wir überhaupt noch Zweifel an der Strecke nach Bagatelle hatten, jetzt nicht mehr! Gebongt, die Strecke werden wir auch nehmen! 🤩
Hallo Martin, mach' das auf jeden Fall. Wir haben festgestellt, jedes Stück abseits der B-Pisten ist es wert. 😎


Fortsetzung Tag 2 - 07.10.: Familientreffen

Die letzten Kilometer lassen wir uns durch die Landschaft treiben und irgendwann fahren wir am Bagatelle Gelände vorbei. Es soll ja im Areal Giraffen geben, also schauen wir forschenden Blickes nach links und rechts. Das Glück ist uns aber leider nicht hold, stattdessen kommt der Eingang der Lodge linkerhand auf.

Wieder begegnen uns eine Reihe strahlender Zähne, wir quatschen etwas und steigen aus dem Auto um das Nummernschild abzulesen… da gab es doch mal diesen Tipp im Forum, dass man sich das Nummernschild aufschreibt und immer parat hat. Müssen wir dran denken. Scheint man ja wirklich immer zu brauchen.

Wir fahren durch’s Tor und unsere erste „Sandpiste“ erwartet uns. Abenteuer pur! (lacht ruhig, aber hier anzuhalten und zu riskieren sich festzufahren, nur um ein Foto zu schießen grenzt in unserer Vorstellung an Wahnsinn, wir wagen es todesmutig dennoch und fühlen uns wie wagemutige Abenteurer) 😄

Die Farben sind einfach verrückt. Völlig unwirklich erscheint uns der rote Sand im Kontrast zum weiß-gelben, ausgedorrten Gras. Unsere ersten Springböcke heißen uns willkommen und tauchen immer mal wieder auf den Dünen links und rechts auf, wie schön.




Beim Check-In erfahren wir, dass unsere Freunde die zwei Einzelbuchungen umgelegt haben auf die große Gruppen-Campsite Nr.6 und wir dort zusammen den Platz haben können. Etwas das wir auch so beibehalten und uns immer die Sites teilen. (bei der Planung haben wir immer jeder eine Site gebucht, man stellt sich diese Plätze ja nicht so ausladend vor, sondern eher wie eine kleine Parzelle)

Die Reisegruppe ist vereint.
Es ist schon kurz vor 16 Uhr, der Ausritt geht in 10min. los, aber Mara entscheidet, dass sie erstmal ankommen möchte und die Pferde-Safari ausfallen lässt. Wir machen uns auf Richtung Campsite und auf dem Weg kommt uns Vanessa entgegnen. Wieder halten wir auf Sand, fast schon Profis. Es reicht nur für eine kurze Begrüßung, sie geht reiten und wir zum Rest der Familie…

… und die wird es jetzt mal Zeit vorzustellen.

Die Familie „Glück“ hat das Glück 7,5 Wochen in Namibia und Südafrika unterwegs zu sein. Ein riesiges Abenteuer, bei dem wir uns den ersten Abschnitt des Weges teilen. Bis Swakopmund sind wir zusammen unterwegs, dort bleiben sie dann deutlich länger mit den Kindern. Wir verzichten auf Namen und Gesichter der beiden, also im Folgenden haben wir folgende Reisepartner:
- Sebastian & Vanessa (Freunde und Familie)
- Der König. 4,5 Jahre und schon Afrika erfahren, ein echter Naturbursche und Maras Patenkind
- Die Prinzessin. 1,5 Jahre mit eigenem Leibwächter (auch der König)


Wir kommen an der Campsite an und die Freude ist groß. Es gibt ja schon so viel zu sehen und zu erzählen. Es prasseln Fragen vom König auf uns ein. „Habt ihr ein Reserverad?“ - Ja haben wir, da guck‘ doch. - „Aber dafür haben wir sogar zwei!“. Wir erzählen von unserem Vogel Strauß… „Aber dafür haben wir eine Giraffe gesehen!“

Es entbrennt ein erbitterter Zweikampf zwischen mir und dem König, jeder will den anderen ausstechen. Irgendwann gebe ich wahrscheinlich klein bei, der Klügere gibt nach. Ich fühle mich aber als Sieger! 😉

Spaß beiseite, es gibt viel zu berichten, irgendwie verschwimmt die Ankunft. Ich weiß noch wir trinken ein Ankunftsbier, anscheinend bauen wir ziemlich direkt das Zelt auf und wir ignorieren Vanessas Auftrag mit dem Essen anzufangen, bzw. überreden wir Sebastian in die Dünen zu marschieren. (es zeichnet sich hier eine weitere Regel für unseren Urlaub ab, gegrillt/gegessen wird meistens nur mit Stirnlampe)

Auch die Kleinsten wollen beachtet werden...


Auf den Dünen werden die Kameras gezückt und die nächste Regelmäßigkeit zeichnet sich ab. Sebastian wird immer als Kletterbaum missbraucht wenn er sich mal für einen guten Winkel hinlegt und ich höre meistens von Kniehöhe ein „Robin, was machst du?“ – Ich fotografiere die Landschaft! - „Warum?“ 😐

Vanessa auf Stone (Stone ist das Pferd…)


Zurück auf der Campsite packt Sebastian das Pflichtbewusstsein und er setzt schon mal die Beilagen auf. Ich bereite den Grill schon mal vor und dann geht es mit Mara noch mal auf die Dünen, wir wollen unseren ersten und einzigen Kalahari-Sundowner nicht verpassen.




Vanessa ist auch wieder glücklich zurück von ihrer Privat-Pferdesafari, als wir ins Camp trudeln. Das Licht ist fast weg und wir holen alles an Lampen was sich finden lässt, bauen den Tisch auf, es wird gegrillt und wir sitzen noch lange im Mondschein (es ist Vollmond, aber Vanessa und Sebastian sind ganz erstaunt, dass der Mond eine volle Stunde später erst auftaucht als gestern??! – Auflösung folgt)



Der morgige Tag wird geplant, wir haben eine lange Tour bis ins Sesriem-Gebiet vor uns und wollen früh los. Irgendwann geht es dann ins Dachzelt.

Die erste Nacht…
… bringt eigentlich gleich zwei AHAs mit sich. Eines zeigt sich mitten in der Nacht. Mara zieht es Richtung Ablutions, der Mond scheint hell, die Grillen zirpen romantisch. Wie friedlich. Sie schlendert rüber, Licht an/Licht aus und dann zurück durch… Stockfinstere Nacht, unheimliches Grillenzirpen kommt aus allen Richtungen. Es ist beängstigend und sie rennt schnell zurück zum Camper.

MERKE: Man verliert alle Nachtsicht wenn man einmal normales Licht anhatte.
Und dann kann selbst Bagatelle Nachts unheimlich werden.
😈

Morgens werden wir wach und bibbern im Zelt. Es sind gefühlt 5° Grad über Nacht geworden. Abends haben wir das ganze Zelt ringsum aufgemacht um in alle Richtungen gucken zu können, der Wind pfeift uns die ganze Nacht um die Ohren und das führt uns abschließend zum:

... achja, von Anfängern für Anfänger. Verhindern lässt sich das leicht. Man macht nur die Seite oder 2 Seiten auf die nicht im Wind liegen. Dann sammelt sich die Wärme besser im Zelt oder man schließt alles komplett, weil man sowieso schläft. 😉


CAMPSITE Bagatelle
Es hat uns hier gut gefallen. Die Ablutions waren groß und sauber. Strom auf der Campsite und alles sehr gepflegt. Abends kommen die Ranger vorbei und schauen einmal ob es an nichts fehlt. Die Gegend ist toll, ein schöner Startpunkt in den Urlaub. Man kann hier gut 2 Tage ankommen. Wir waren zu spät dafür, aber man kann alles an der Lodge mit benutzen, hat also einen Pool zum relaxen, schöne Terrasse mit Bar etc.
Tag 02 by Blende18.2, auf Flickr


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2018
2'772 Beiträge · seit 200611. Feb. 2018 · #19
Hallo Robin,

danke für den kurzweiligen Bericht und die sehr schönen Aufnahmen.
Doch kann man die Fotos nicht auch anders (wie bei allen anderen auch... 😗 ), als nur mit Yahoo-Account, vergrößern? Ab und zu würde ich die Bilder gerne größer sehen... habe das Pferd "Stone" z.B. so nicht auf dem Suchbild finden können...

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
8'672 Beiträge · seit 201011. Feb. 2018 · #20
Hallo Robin,

zuerst mal vielen Dank für diesen unterhaltsamen Reisebericht mitsamt den tollen Fotos! 🙂

Wenn man dann so selektiv liest wie ich, ist der Unterhaltungswert noch größer:
5. Unsere Bad-Box kam dann später dazu, sehr empfehlenswert!!!
Ja, dachte ich im ersten Augenblick - das kenn ich 😄 . Eine Bad[bäd]-Box hab ich auch immer über kurz oder lang, dort (in einer ehemaligen good-box 😉 ) sammelt sich alles, was sonst keinen Platz findet (und das ist bei mir Gruschtelheimerin seeehr viel 🤩 ). Das "sehr empfehlenswert" hat mich aber dann ins Grübeln gebracht - ich finde meinen Hang zur Unordnung und die daraus resutierende(n) bad-box(es) ganz und gar nicht empfehlenswert. Nachdem ich dann die Klammer gelesen hatte, konnte ich beruhigt auflachen 😎 !

Hier hab ich dann gleich weitergelacht:
Es bleibt ja Zeit unser Timing zu verbessern. Die nächsten Tage soll unsere Zeitplanung viel besser werden… NEIN, wird sie nicht. Also gar nicht. Den ganzen Urlaub nicht.
Woher kenn ich das nur? 😐

Und auch hier kommen Erinnerungen hoch:
(es zeichnet sich hier eine weitere Regel für unseren Urlaub ab, gegrillt/gegessen wird meistens nur mit Stirnlampe)
Als ich - es war glaub bei Xakanaxa - in einer längeren Mittagspause den Vorschlag äußerte und in die Tat umsetzte, das Gemüse für das Abendessen jetzt schon zu waschen und zu schneiden, damit es abends etwas schneller geht, wurde ich irgendwie komisch angeschaut von den drei M's. Vermutlich gehört es zum richtigen Campen, dass alles im Dunkeln zu geschehen hat (warum auch immer 😗 ) !

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen - perfekte Faschingsferienlektüre 🙂 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2018