Been there. Done it! Got it? - Namibia Okt. 2017

Reisebericht 278 Antworten · 64,2k Aufrufe · gestartet 09. Feb. 2018 von Blende18.2
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201711. Feb. 2018 · #21
Pascalinah schrieb:Hallo Robin,

danke für den kurzweiligen Bericht und die sehr schönen Aufnahmen.
Doch kann man die Fotos nicht auch anders (wie bei allen anderen auch... 😗 ), als nur mit Yahoo-Account, vergrößern? Ab und zu würde ich die Bilder gerne größer sehen... habe das Pferd "Stone" z.B. so nicht auf dem Suchbild finden können...

LG Pascalinah
Danke für den Hinweis. Du brauchst jetzt keinen Yahoo Account mehr, ich hab' einfach alle Bilder als Privat markiert gehabt. Jetzt kann man die auch anklicken.

Ich finde so hat es den Vorteil, dass hier der Forenserver nicht so belastet wird und wichtiger, ich kann den Tag in Word vorschreiben und trotzdem alle Bilder schon reinkopieren. Die Bilder kann man sich größer ansehen als nur hier im Zoom und alle Exif-Daten sind komfortabel einzuseheni, wenn jemand mal wissen möchte welche Einstellungen gewählt wurden an der Kamera.

ABER... die ersten beiden Tage habe ich alle Bilder auf 50% Größe komprimiert. Das werde ich dann mal sein lassen für die folgenden Tage, dann kannst du dir jedes Bild auch größer anschauen. 🙂


@ Bele
Beruhigend zu lesen, dass es auch den schon erfahrenen Hasen ähnlich geht. Gemüse mal bei einer Pause über den Tag vorschneiden ist doch eine SUPER IDEE!! - das werden wir uns merken. Also nicht das mit dem vorschneiden, sondern auch mal Zeit für eine Pause über den Tag zu haben! 🤪
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2018
423 Beiträge · seit 201311. Feb. 2018 · #22
Hallo Robin,
Nun da ich nun unseren Reisebericht beendet habe, bleibt wieder mehr Zeit zum die anderen Reiseberichte zu geniessen. Eure erste Etappe in die Bagatelle war vor etwas mehr als 6 Jahren, bei unserer ersten Reise nach Namibia ebenfalls unser erstes Tagesziel 🙂
Deine erfrischende Erzählung erinnert mich so sehr an unsere ersten Eindrücke von Namibia....der rote Kalaharisand, die stetig ändernde Farben der Natur hat uns schon am ersten Tag total fasziniert, obschon wir die letzten 40 km bis zur Bagatelle ohne Kupplung fahren mussten...., 😉 am nächsten Tag hatten wir zum Glück ein Ersatzauto aus Windhoek erhalten.
Ich freue mich auf eure Weiterreise......Sossusvlei ist für mich ein spezieller geliebter Ort!
Liebe Grüsse
Regina
Reiseberichte: 2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP 2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag... 2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men 2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
248 Beiträge · seit 201514. Feb. 2018 · #23
Hey Robin,
bin stiller Mitleser und Bildergucker.
Sehr schöne Fotos.
Freue mich auf mehr.
Bekomme schon wieder Reisefieber.
Grüße
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
766 Beiträge · seit 200715. Feb. 2018 · #25
Robin, gibt es zum Wochenende wieder bisschen was zum Lesen und Genießen? 😗
Liebe Grüße von der ungeduldigen Hufscharrenden Giraffe 😄
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201716. Feb. 2018 · #26
regsal schrieb:... obschon wir die letzten 40 km bis zur Bagatelle ohne Kupplung fahren mussten...., 😉 am nächsten Tag hatten wir zum Glück ein Ersatzauto aus Windhoek erhalten.
Ich freue mich auf eure Weiterreise......Sossusvlei ist für mich ein spezieller geliebter Ort!
Schön das du dabei bist Regina, hatte an eurem Reisebericht auch viel Spaß und Sossusvlei kommt, wenn alles klappt, am Wochenende.
40km ohne Kupplung hört sich unentspannt an 😄
Heyde schrieb:
Bekomme schon wieder Reisefieber.
Ich finde das ist das schönste an Reiseberichten. Die vertreiben einem richtig gut die Zeit bis zur nächsten Reise und animieren einen wieder zu planen. Wir haben auch 1-2 Berichte über Botswana gelesen und ohne es richtig zu bemerken haben wir Botswana geplant. 😉
Sasa schrieb:Hallo Robin, ich bin auch dabei. Klingt bisher sehr lustig und macht Laune.
Schön das es gefällt und herzlich willkommen an Bord!
Giraffen-Lisa schrieb:Robin, gibt es zum Wochenende wieder bisschen was zum Lesen und Genießen?
Es gibt auf jeden Fall was am Wochenende! Wenn ich morgen abend Tag 3 schaffe, dann kriege ich Sonntag noch Tag 4 hin. Samstag sind wir vermutlich bei Freunden, die unseren Bericht live haben wollen, dann kann ich direkt noch ein bisschen Erinnerungen auffrischen!

>> es wird jetzt Zeit für Landschaft, also teaser ich mal an...
03-03-D Hauchabfontein Landschaft by Blende18.2, auf Flickr


Gruß,
Robin
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Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201716. Feb. 2018 · #27
Tag 3 - 08.10.: Zum Nachtisch, Landschaft!

Hallo liebe Mitfahrer,

alle einsteigen, heute wird das Gaspedal durchgedrückt. Es steht eine lange Etappe an mit über 300km. Da wir allesamt nicht viel Erfahrung auf Gravel haben und die Entfernungen nicht gut einschätzen können, hatten wir schon geplant früh loszufahren, um auf jeden Fall genug Zeit zu haben.


Der Wecker geht also früh um 6 Uhr morgens und Mara notiert eine neue Erkenntnis auf der Merkeliste. Der Pullover gehört ans/ins Zelt und nicht ins „Badehaus“. Der Morgen ist nämlich bitterkalt und Mara sucht frierend nach etwas langärmligen. Sie wirddann erst beim Toilettengang fündig, da gehört der Pulli übrigens nicht hin. Generell war die Kalahari auf der Reise auch am kältesten.

Es gibt ein schnelles Frühstück, alles wird gepackt und die Besucher unserer Campsite kurz begrüßt, bzw. verabschieden wir uns. Sehr schade, es war eine sehr kurze Stippvisite für uns, die Glücks konnten Bagatelle länger genießen und haben es nicht bereut. Egal, es sind jetzt 2 Übernachtungen als nächstes geplant, das wird etwas entspannter.



Nach dem auschecken geht es auf die Straße, eine richtige Straße. Da gewöhnen wir uns nicht dran, passt irgendwie nicht zu unserer Vorstellung „Safari in Namibia“. Und zumindest für uns macht das alles etwas langweiliger, eintöniger.


Mariental nutzen wir noch mal zum Tanken und Reifendruck-Kontrolle. Der nette Tankwart hört sich unser Problem an, inspiziert unseren mechanischen Reifendruck-Prüfer… dann wird getestet. Er macht Luft rein, ich schaue was mein Gerät anzeigt. Er lässt was ab, wieder Kontrolle. Er versichert uns, dass unser Gerät besser geeicht ist, bzw. überhaupt geeicht ist und wir einigen uns drauf, dass unsere Anzeige ab jetzt unser Maß der Dinge sein wird. 😎

Es ist Sonntag und die Passanten (vor allem die Frauen) haben sich schick gemacht, farbenfrohe Kleider und sehen einfach toll aus. Leider trauen wir uns nie so recht Menschen zu fotografieren.

Es geht unspektakulär weiter bis wir nach ca. 150km links abbiegen müssen. Eine echte Herausforderung. Es kommt ein LKW und!!!... wir müssen ihn durchlassen bevor wir abbiegen können. Spannend was? – NICHT. Das war leider das Highlight der ersten Teilstrecke, da es unser 2. Gegenverkehr des Tages bislang war.

Zum Glück wird es jetzt schnell besser, wir erreichen den Tsaris-Hoogte Pass und ab hier wird die Strecke spannender, es gibt tolle Aussichten und oben auf dem Pass wird es Zeit für einen ersten Stop um sich mal die Beine zu vertreten. Es ist staubig und steinig, dennoch finden sich auch hier ein paar Tiere.


Eine Agame ist mir klar, aber die genaue Bestimmung nicht. Evtl. Erdagame?

Diese hier scheint ihre Farbe etwas dem Untergrund anzupassen. Können die das oder Zufall?

Wir bleiben etwas an diesem schönen Ort, suchen nach Echsen zwischen den Steinen und schauen in die Weite. „Robin was machst du?“ – Ich fotografiere die Landschaft. „Warum?“ – Na weil das einfach toll hier aussieht. „Warum?“ >>> es ist offensichtlich Zeit weiter zu fahren. 😄

Und das lohnt sich ja auch. Es geht wieder runter vom Pass, auch auf dem weiteren Weg gibt es viel zu gucken, irgendwann steht ein „Rollendes Hotel“ am Straßenrand. Maras Omma (Ruhrgebiet halt, sorry) hat uns vor der Reise erzählt wie sie früher mit Oppa in so einem Reisebus die Welt erobert hat. Immer wieder witzige Geschichten, die uns aber nicht unbedingt zu so einer Reise animieren können. 😉

Es dauert auch nicht lange und der nächste Fotostopp muss eingelegt werden. Es gibt Landschaft, unsere ersten Oryx (wenn auch weit weg) und dazu die typische Männer-Fototruppe.






Man beachte die „Bereifung“








Langsam müssen wir mal etwas Strecke machen, wir kennen die Straßen nicht und sind uns zwischendurch auch nicht ganz sicher ob wir noch richtig sind. Fotos werden dann also während der Fahrt gemacht und kaum, dass wir uns am Ziel wähnen wird eine Ziegensperre errichtet. Damit hätten wir jetzt nicht gerechnet, aber man begegnet sich die kommenden Tage häufiger.



Nach dem letzten, erzwungenen Stopp geht es weiter auf der D854, nur 20km Strecke, aber es rüttelt uns zum ersten Mal so richtig durch und das obwohl wir doch das Tagebuch weiterschreiben wollten.

Zum Glück fällt mir eine Diskussion ein, die ich hier mal im Forum gelesen habe. Thema: „Geschwindigkeit auf Wellblech.“ Ich erinnere mich, dass man gar nicht zuuuu langsam unterwegs sein darf, damit man nicht in jedes Wellental eintaucht. OK, Theorie haben wir, es folgt der Praxistest. Mara schreibt bei verschiedenen Geschwindigkeiten den gleichen Satz und dieses Marktforschungsergebnis ist eindeutig. 20km/h ist schlimm, 40-50km/h wird schon besser und ab 60km/h ist es deutlich ruhiger.
MERKE: 60 ist so die Geschwindigkeit ab der man wieder schreiben kann, auch auf Wellblech.

Eine weitere Erkenntnis, als ich vorhin ins Tagebuch geschaut habe um das abzufotografieren, die Idee des „Tip des Tages“ hatten wir wohl schon am dritten Tag. 😮



Fortsetzung folgt heute noch, aber bevor es zu spät wird... erstmal Part 1.

Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2018
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201717. Feb. 2018 · #28
Fortsetzung TAG 3: Hauchabfontein

Endlich erreichen wir Hauchabfontein. Man kommt zuerst am Campingplatz vorbei und fährt gut einen Kilometer weiter bis man am Farmgelände ankommt. Dort erwartete uns schon Kiewit, der die Farm mit seiner Frau vor 1,5 Jahren als Pächter übernommen hat. Er erklärt uns das Gelände, wir unterhalten uns über die natürlichen Pools, die ganzjährig Wasser führen und vom Tsauchab gespeist werden. Er empfiehlt uns ein Bad. Müffelt es etwa, wir haben doch morgens geduscht. 😊

Die Farm ist schön gelegen, in einer atemberaubenden Landschaft. Überall findet man liebevolle Details. Schon per Mail hatten wir nach einem Besuch des privaten Köcherbaum-Waldes gefragt. Es soll die größte Ansammlung in Namibia mit über 2.000 Bäumen sein, aber Kiewits Frau hat sich den Arm gebrochen und er ist die nächsten 2 Tage bei ihr im Krankenhaus. SCHADE!... wieso schade. Für Kiewit kein Problem. „Ihr kommt hier morgen nach eurem Besuch im Sossusvlei kurz vorbei und holt euch den Schlüssel ab.“ 😎

Er erklärt uns kurz wie wir dahin kommen und uns zurechtfinden. Ein paar Benimmregeln und zahlen können wir hinterher in Bar bei seinen „Boys“ wenn wir den Schlüssel zurückbringen. Das ist ja sogar noch besser.
(wenn ihr da mal vorbeikommt immer nachfragen, ist toll da, aber das ist ja erst Tag 5, also später mehr dazu)







Wir laden noch ein paar riesige Bündel Feuerholz in die Autos und dann auf zur Campsite. Wir sind die einzigen angekündigten Gäste heute und bekommen eine große Campsite inmitten und unter mehreren Bäumen. Die Campsites liegen alle mehr oder minder entlang der Pools, auch wenn man ein Stückchen rüberläuft. Stelle ich mir, wenn es mal Mücken hat, als geschickt vor, da man für die Biester vermutlich wieder etwas zu weit weg ist.

Die Autos rangieren wir direkt unter die Bäume und nah an die Feuerstelle und Grillplatz, wie Kiewit es uns geraten hat. Gar nicht so einfach die Wagen so zu stellen, dass auch noch die Zelte Platz finden, da die Bäume teils tief runterhängen. Ein klein wenig Anmach-Holz haben wir wohl produziert. 😣

Direkt vorne an der Campsite hat es noch 2 Stellplätze, man könnte hier problemlos mit 4-5 Autos übernachten und jeder hätte noch reichlich Platz. Der Grillplatz hat fließend Wasser, eine eigene Feuerstelle ist vorhanden, es zwitschert um uns herum und die Ablutions liegen ein Stück abseits und jeweils 3 oder vielleicht auch 5 Campsites teilen sich diese. (es hat 9 Sites) Alles ist sauber, aber Stirnlampe ist angesagt abends, nur der Hinweg wird durch ein paar Sturmlichter Abends erhellt.







Zeit sich die Pools genauer anzuschauen, der König freut sich wie Bolle auf’s Planschen. Auf dem Weg geht es wie im Bilderbuch an der Landschaft vorbei. Leider haben die Pools sehr wenig Wasser in diesem Jahr. Entweder kommt man nicht ans Wasser ran oder hat keinen ordentlichen Ein-/Ausstieg oder es lauert der Bewuchs nur 10cm unter der Wasseroberfläche. Für Erwachsene wäre das evtl. noch gegangen, aber nicht für 4,5 Jahre. Also verzichten wir alle, so gemein sind wir ja nicht. 😈

Zum Glück findet sich noch eine schöne Stelle die ausreicht zumindest die Füße ins Wasser baumeln zu lassen und hier lassen wir es uns eine Zeit lang gut gehen und genießen zwei weitere Besonderheiten Namibias: „Ruhe & Stille“

Auf dem Rückweg sehen wir Pavianspuren im Sand. Kiewit hat uns schon vorgewarnt. Kein Essen oder Kleinigkeiten im Camp stehen lassen. Stühle und Tisch wenn wir weg sind ist ok und GANZ WICHTIG – Paviane lieben Frauenduschgel und Shampoos. Die immer gut wegräumen. Stellen wir uns ganz witzig vor, einshampoonierte Paviane die sich in den Pools tummeln. 🤪






Zurück an der Campsite gibt es wie gewohnt viel zu tun. Familie Glück kümmert sich um die Kinder und suchen in ihrem Prüllberg im Camper Spielsachen, Mückenschutz und was weiß ich. Leider, leider, leider haben wir kein Foto davon. In ihrem Wagen von Savannah hat es ein Schubladen-System. Damit ist die untere Hälfte der Ladefläche blockiert. Oben auf liegt also eine wahllose Sammlung aus Taschen, Klamotten und allem möglichen. Ein Wunder wie die sich zurechtfinden, aber Eltern haben wohl eine besondere Gabe dem Chaos die Stirn zu bieten. 🙂

Die Schatten werden schon wieder länger wie man auf dem Rückweg-Foto gesehen hat, es muss noch gekocht werden, Tische und Stühle werden platziert, die Solar-Tischlampen schon mal rausgeholt und und... und ich hab mich heimlich aus dem Staub gemacht. 😗 - Mich zieht es zu dieser grandiosen Landschaft und komme was wolle, hier wird heute versucht die Milchstrasse zu fotografieren, auch wenn der Mond gestern noch viel zu hell war, vielleicht geht ja was. Also suche ich mir schon mal ein paar geeignete Motive aus und lichte diese auch in schönstem Sundowner-Licht ab.






Als ich zurückkomme steht Mara schon in der „Küche“. Höchste Zeit für mich den Grill zu starten.

Grillen ist mein Hoheitsgebiet. Sebastian ist für Beilagen zuständig. Vanessa organisiert meist etwas Gesundes, Mara hat sowieso irgendwie immer was zu tun (auch wenn ich mich nicht erinnere was sie da in der Pfanne hatte s.u.) und dann müssen wir ja noch den Alkohol für den Abend zusteuern. Also Bierchen für den harten Job am Grill und Wein für die Gemütlichkeit.

Da wir bislang noch keine gesehen haben, gibt es heute zumindest mal Giraffe auf den Teller. (nachdem ich bei der „Kleine Windhoek Schlachterei“ gesagt habe, sie sollen uns 2 Spezialitäten nach eigener Wahl dazulegen, konnten wir ja keinen Rückzieher mehr machen) Schmeckt, aber auch nach nichts besonderem, gut aber kein AHA. Glück gehabt, können wir von unserer Einkaufsliste 2018 streichen!

Uns geht’s also mal wieder so schlecht, dass wir den Abend gemütlich ausklingen lassen und reichlich Feuerholz verpulvern. Die Flammen müssen für den Nachtisch der Kinder geschürt werden: gegrillte Marshmallows. Für uns ist das süße Zeug ja nichts… SO LECKER dieser Süßkram. *mhhh* 😁




Es kehrt langsam Stille ein, die Kinder sind im Bett und eine weitere Regelmäßigkeit zeichnet sich ab. Wenn beide Elternteile mit je einem Kind in den Zelten verschwinden um noch Gute Nacht Geschichten zu lesen und die Kleinen in den Schlaf zu wiegen liegt die Ausfallquote bei ganz exakt 50%.

Wenigstens ist es heute Vanessa die den Kampf gegen das Träumeland verliert und so können Sebastian und ich uns der Herausforderung Milchstraße stellen. Ich krame im Gedächtnis ganz grob die Einstellungen hervor die man so ca. benötigt. Sebastian macht es ebenso und wir besprechen, was wohl das Optimum wäre.

Wir gehen ein Stück vom Feuer weg und es ist STOCKFINSTER! Wo zum Teufel ist denn dieser Mond hin???

Er lässt sich nicht blicken, aber zum Glück habe ich die Gegend ja schon vorher erkundet und so finden wir unser Motiv, die Kameras werden ausgerichtet und diverse Belichtungen des Motivs mit dem schönen, weichen Licht der superhellen LED Stirnlampen ausprobiert. (vielleicht nicht ganz optimal für die Ausleuchtung)

Dennoch darf ich, nicht ohne Stolz, meinen tatsächlich allererster Versuch die Milchstraße zu fotografieren zeigen. 🙂


Last but not least, darf natürlich nicht fehlen, die Erkenntnis, die uns bis zum Ende des Urlaubs am meisten geholfen und unsere langen Fahretappen wesentlich angenehmer gestaltet hat!


Morgen (also Reisezeitrechnung) geht es ins Sossusvlei, worauf wir uns schon riesig freuen.

Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2018
766 Beiträge · seit 200717. Feb. 2018 · #30
Da komme ich gerade von einer Nachtwanderung (Nachtgeocache) ohne Mond und Sterne heim und was sehe ich?
Robins tolles Milchstraßenfoto. 🙂
Das passt wunderbar. Perfektes Foto! Nun kann ich müde und zufrieden schlafen gehen.
Eine gute Nacht sagt Lisa
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4'382 Beiträge · seit 201517. Feb. 2018 · #31
Guten Morgen, schön, wenn man sich schon am frühen Samstagmorgen amüsieren darf. Danke, dass Du dafür eine Nachtschicht eingelegt hast!
Viele Grüße Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
2'097 Beiträge · seit 200617. Feb. 2018 · #32
Hallo Robin und Mara,

es macht viel Spaß, euren Bericht zu lesen. Mein Lieblingsfoto ist das mit dem Windrad, auch wenn die Vogelausbeute auf dem übernächsten Bild schon enorm ist.
Nach dem ersten Versuch sieht das Milchstraßenfoto nicht aus. Das gefällt mir.
Die Ausfallquote beim Kinder-ins-Bett-bringen haben wir bei Freunden auch schon beobachtet.
Die gereimten Tageserkenntnisse finde ich prima. Bin gespannt, ob euch für jeden Tag etwas Schönes einfällt.

Liebe Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
2'497 Beiträge · seit 201117. Feb. 2018 · #33
Hallo Ihr Lieben,

ich kann ja nicht alle Reiseberichte lesen, dachte ich mir, aber nun war seit gestern Abend nicht viel geschehen im Forum und Euer Reisebericht weit vorne, sodass ich dachte, musste doch mal reinschauen. Gott sei Dank! Jetzt habe ich ganz viel nachgelesen und bin begeistert von der humorvollen Art, in der Du berichtest. Bin ab jetzt auf jeden Fall dabei. Solche Reiseberichte voll humorvoller Geschichten, Anfängerbegeisterung und auch noch tollen Merksprüchen sind mir die liebsten.

Viele Grüße und danke
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2018
547 Beiträge · seit 201717. Feb. 2018 · #34
Hallo Robin,
ich bin gerade beim Stöbern über deinen Bericht gestolpert und wurde beim Überfliegen von deiner kurzweiligen, " frechen" und herrlich frischen Art zu schreiben sowie den tollen Fotos gleich "angefixt". Du hast definitiv eine weitere Leserin, die eure Erlebnisse gespannt mitverfolgen wird 😉 Dein erster Milchstraßen-Fotoversuch ist übrigens der Hammer!! Wirklich klasse geworden 🙂
Ich freue mich auf mehr.
Viele Grüße
Kordula
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201717. Feb. 2018 · #35
Giraffen-Lisa schrieb:
Das passt wunderbar. Perfektes Foto! Nun kann ich müde und zufrieden schlafen gehen.
Nachts um 2 liest du noch Reiseberichte. Respekt! 😉
Eulenmuckel schrieb:Mein Lieblingsfoto ist das mit dem Windrad, auch wenn die Vogelausbeute auf dem übernächsten Bild schon enorm ist.

Die gereimten Tageserkenntnisse finde ich prima. Bin gespannt, ob euch für jeden Tag etwas Schönes einfällt.
Besser wird die Vogelausbeute nicht mehr, also freu dich nicht zu früh. 😄
Und was das reimen angeht... da bin ich auch schon gespannt.
chamäleon2011 schrieb:
Bin ab jetzt auf jeden Fall dabei. Solche Reiseberichte voll humorvoller Geschichten, Anfängerbegeisterung und auch noch tollen Merksprüchen sind mir die liebsten.
Dandelion schrieb:
Dein erster Milchstraßen-Fotoversuch ist übrigens der Hammer!! Wirklich klasse geworden 🙂
Willkommen Kordula und Karin und danke für die netten Worte, wir haben das schon mal erwähnt... es macht auch einfach Spaß zu schreiben und noch mehr, wenn es auch dem ein oder anderen hilft oder nur die Zeit gut vertreibt. 🙂 Das Milchstraßenfoto ist zwar das erste, aber irgendwie auch das Beste der Reise geworden. Aber da kommen dennoch ein paar mehr.


Und jetzt muss ich noch schnell ein Fremdfoto posten. Ich habe auf dem Reisblog unserer Freunde gerade versucht rauszufinden auf welcher Campsite wir auf Hauchabfontein eigentlich waren, da bin ich über dieses Foto gestolpert zum Thema:
"Robin, was machst du?" - der Kleine ist einfach nur Zucker. 😉
Wenn man den Strahlemann dabei hat öffnet sich einfach jede Tür auf dieser Welt.




Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2018
1'822 Beiträge · seit 201618. Feb. 2018 · #36
Hallo Robin,

nach längerer Forenabstinenz bin ich über deinen Bericht gestolpert - deine Ausführungen und deine Fotos genieße ich sehr und bin gespannt, wie es auf eurer Reise weitergegangen ist. Namibia wird uns in diesem Jahr noch nicht wiedersehen, da kommen Berichte wie deiner wie gerufen, um Sehnsüchte am Leben zu halten...

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1'165 Beiträge · seit 201718. Feb. 2018 · #38
Herzlich willkommen an Bord Sascha und Konni. Ihr seid gerade rechtzeitig zur nächsten Etappe aufgesprungen.

Tag 4 - 09.10.: Surreales Sossusvlei

Es ist 5.59 Uhr in der Früh. Es liegen ruhig unter den Schatten die Campingplätze von Hauchabfontein. Kleine Nagetiere laufen die Äste auf und ab, Vögel zwitschern und suchen nach kleinen Brotkrumen, die vom letzten Abend übrig geblieben sind. Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Horizont, aber schickt erste, zarte Strahlen über die Hügel…

Es ist ein Ort der Ruhe und des Friedens und dann ist es 6 Uhr. --- Damit ist es jetzt vorbei!!! 😄

Der Wecker klingelt, aufgeregte Camper springen aus den Dachzelten. Jeder weiß was zu tun ist und es breitet sich ein kontrolliertes Chaos aus, ein Infernal geschickt choreografierter Arbeitsabläufe. Schließlich geht es heute ins Sossusvlei und da muss man ja schnell sein. Die Männer machen sich an die Zelte. Frauen und Kinder zuerst! ..zum Frühstück und Wegzehrung einpacken. Wenigstens können Stühle und Tische stehen bleiben, wieder Zeit gespart. Wir wissen zwar, dass es eh‘ ein längerer Weg ins Sossusvlei ist ab Hauchabfontein, aber hoffen vielleicht ein bisschen von dem „guten Licht“ noch zu sehen.



Dennoch brauchen wir unsere Zeit und gegen 7.20 Uhr geht es auf die rumpelnde Strecke zum Sossusvlei. Es zieht sich und als wir am ersten Tor ankommen sehen wir schon eine kurze Autoschlange warten, es geht aber recht schnell, also Permits kaufen, Pinkelpause und weiter geht’s.
(Hier holen wir auch unser Permit für den Namib-Naukluft Park und MERKE: „Besser 2 Permits für 2 Autos holen und nicht beide auf einen Zettel schreiben lassen.“)

Der erste Teil des Weges kann uns nicht besonders überzeugen. Das hier eine Asphaltstrecke durch dieses Naturschauspiel führt ist irgendwie komisch. Zum Glück kommen schnell die Dünen in Sicht und die Strecke wird immer interessanter, bis man dann irgendwann mitten durch die Dünen fährt.

Es wird hier Müll getrennt…


… aber man scheint Glas nur für Bierflaschen zu brauchen. 🤨




Die Dünen kommen immer näher.


Und einen kleinen Rest des Schattenwurfes sehen wir noch.


Der alte Baum an Parkplatz 1.


Den Weg bis Parkplatz 1 hätten wir nicht so lang erwartet. Wir sind mindestens 45min. unterwegs und oben auf Dune 45 muss es etwas umsonst geben, da fahren wir wie geplant lieber weiter. Als wir an P1 ankommen sehen wir erst, dass uns unser Gefühl, hier wäre doch recht wenig los, getäuscht hat. Der Parkplatz ist Rappelvoll. Wir haben jetzt 9:30 Uhr und die ersten pumpen schon wieder die Reifen für den Rückweg auf. Die allermeisten sind aber unterwegs zum Deadvlei.

Trecker mit Anhängern sammeln die Touristen an der Sammelstelle ein und shutteln sie über die Tiefsandstrecke zum P2. Unsere Freunde entscheiden sich auch lieber für ein Shuttle, nämlich für uns! 🙂 Ich mache mich also mit Hilfe des Königs daran den Wagen vorzubereiten. Er sucht das passende Stöckchen und darf dann den Luftdruck ablassen. Ich kontrolliere die Arbeit mit meinem, neuem Lieblingsbegleiter, dem mechanischen Luftdruckmesser. Es dauert etwas, aber irgendwann sind wir auf 1,4 bar runter, der Wagen wird mit der Reisetruppe beladen und es geht los.

DEADVLEI
Die Fahrt über juchzt der König vor Freude, wir werden immer mutiger und nehmen die ein oder andere Welle absichtlich mit, auch ohne Not. Nur wenige fahren die Strecke selber heute, auf P2 angekommen sehen wir vielleicht 20 weitere Fahrzeuge, aber dafür eine regelrechte Volkswanderung in Richtung Deadvlei. Wir schließen uns dem Trek an, stapfen den guten Kilometer durch den rötlichen Sand und die Kinder sind für manche Reisegruppe das Highlight der Wanderung. Eine fiese Kuppe geht’s noch hoch und dann stehen wir über dem Deadvlei. Neben mir höre ich den Kommentar vom Reiseleiter unser Wanderbegleiter: „So ihr habt jetzt gleich 10 Minuten hier im Tal, dann müssen wir weiter zu den Dünen.“ --- 🙄 Gott sei Dank machen wir unseren eigenen Zeitplan.







Das Deadvlei ist einer der beeindruckendsten Orte der Reise und hat schon etwas Magisches. Wir verteilen uns durch das Tal und jeder sucht sich Bäume die er fotografieren kann. Ich ziehe mit meinem Begleiter los: „Robin, was machst du?“ – Ich fotografiere den Baum hier. „Aha, und was machst du jetzt.“ – Ich versuche noch einen anderen Winkel… man kann einfach Kindern das Thema Landschaft nicht erklären. Der Prinzessin hingegen muss man das gar nicht. Sie kann da im größten Sandkasten glücklich sitzen und spielt im Sand. 🙂

Das Deadvlei lässt man aber am besten durch Bilder wirken statt durch Worte.











Jetzt wird auch der König erlöst. Tante Mara löst ihr Versprechen ein und die beiden besteigen den Rand von (ich glaube das ist) Big Daddy und wie versprochen darf hier Dünenkullern gespielt werden.

Da stapfen die beiden gerade hoch…


…und der Spaß beginnt.






Und es leben doch noch ein paar Bäume im Deadvlei.






Wir verbringen hier locker 3 Std. bevor es auf den mittlerweile einsamen Rückweg geht. Die meisten Leute sind schon wieder weg und es wird auch schlagartig wärmer. Schon nach dem Kilometer zurück zum Parkplatz wird klar, dass wir beim ersten Besuch hier keine Düne mehr erklimmen werden.

Es gibt ein klein wenig Schatten am P2 und wir ergattern einen Tisch, es gibt ein Picknick mit getrockneter Wurst, Keksen und einem Highlight „Biltong Bacon“. Richtig lecker. Hier kriege ich dann auch meinen ersten Vogel abgelichtet, einen majestätischen Sperling.







Klohäuser an P2. 😁




Nach dem Picknick geht es über die Sandpiste zurück, ein Oryx sagt uns Goodbye und die Dünen entlang des Weges sind jetzt leergefegt. Wir müssen mal wieder Tanken und nutzen die Engen-Tankstelle außerhalb des Parks auch gleich noch mit für einen Stop und es gibt Eis für alle gegen die Hitze. Kinder und Erwachsene = 🤩

Kategorie: Anfängerfehler zum Nachmachen!
Bei der Gelegenheit entdecke ich einen Sonnenstrahl im hinteren Aufbau. Anscheinend hat sich eine kleine Klappe auf unserem Dach geöffnet. Vermutlich durch die Rumpelstrecke, zumindest ist mir das bisher nicht aufgefallen. „Das wäre ja doof wenn es regnet und dann das ganze Wasser in den Innenraum läuft!“, denke ich mir bei ca. 32 Grad!, mitten in der Namib!!, einer der trockensten Wüsten der Welt!!! 😣

Der versierte Reisende kann sich jetzt schon denken, dass dieser Geistesblitz zu einem „AHA des Tages“ führen wird. Allerdings erst viel später auf unserer Reise...









Im Camp zurück ist es schon wieder später geworden für namibische Verhältnisse. Also geht das Campleben wieder los. Zelte aufbauen, etc. Ein Ratatouille wird für Abends vorbereitet und es gibt Springbock. (für uns der klare Fleischfavorit) Ein Tipp sind mit Kräuterbutter gefüllte Brötchen, die man in wenigen Minuten auf dem Grill fertig hat. Sehr lecker und auch mal schnell für den ersten Hunger gemacht. ABER VORSICHT… wir haben einmal aus Versehen zu Chillibutter gegriffen und so speien wir heute noch Feuer. 😈

Während wir so beschäftigt sind sehen wir zum ersten Mal ein Zwitschern in den Bäumen. Ein schöner Gesang dringt aus zwei roten Federbällen die durch die Bäume flitzen. Ich nehme die Verfolgung auf und schaffe wenigstens ein weiteres Bild für die Vogelliste. Während wir dem Zwitschern lauschen mischt sich plötzlich ein schauriges: „Bäähhäääe“ in den Wohlklang. Was ist das denn, hört sich an wie ein Papagei der gerade überfahren wird oder sich sein letztes Mahl noch mal rückwärts durch den Kopf gehen lässt. „Bäähhäääe“ Wir suchen die Bäume ab, aber können nichts entdecken. „Bäähhäääe“ Die roten Bäuche und das schöne Gezwitscher sind weg. „Bäähhäääe“ Und dann endlich finden wir ihn, den grauen Papagei der sich oben in den Bäumen versteckt. „Bäähhäääe“ Wir lachen den ganzen Abend über diesen kaputten Vogel und versuchen seinen Ruf nachzuahmen. 🤪

-Rotbauchwürger-


-Graulärmvogel hinter Ästen-









Die Sandpiste Richtung Parkplatz 2 im Sossusvlei führt uns zum...


Und da es unser letzter Abend hier ist, noch eine kurze Bewertung: Hauchabfontein Campsite

Hauchabfontein hat uns sehr gut gefallen. Die Plätze liegen in einer tollen Landschaft, es hat massig Platz, Schatten und wenn die Pools gefüllt sind, kann man sicher auch diese super nutzen. Die Ablutions sind sauber, es hat warmes Wasser und ausreichend Toiletten/Duschen.

Man kann von hier aus weder den Morgen, noch das Abendlicht im Sossusvlei nutzen. Dazu ist der Weg zu lang, aber es eignet sich dennoch als Basis für diesen Tagestrip wenn man damit leben kann. Dann hat es den privaten Köcherbaum (kommt noch) und man kann auch die Landschaft rund herum erwandern. Und es ist schön dunkel, so dass man die Milchstraße immer sieht. 😎


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2018
1'415 Beiträge · seit 201418. Feb. 2018 · #39
😄 😄 😄
und herzlichen Dank von der Margitta
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
2'097 Beiträge · seit 200618. Feb. 2018 · #40
Hallo Robin,

danke für eure Erlebnisse aus dem Sossousvlei. Das ist ja wirklich eine Volkswanderung dort.
Herzlichen Glückwunsch zu den Vögeln. Ihr seid ja schon mehr als Profi-Birder, wenn ich folgendes lese:
Während wir so beschäftigt sind sehen wir zum ersten Mal ein Zwitschern in den Bäumen.
Dieses erste Mal haben wir noch vor uns. 😉
So ein Stückchen Springbock vom Grill würd ich jetzt auch nehmen.

Liebe Grüße
Uwe
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