KAKarinK106 Beiträge · seit 201317. Dez. 2017 · #121
Liebe Ruth, lieber Uwe! Es ist herrlich, euch auf dieser Strecke zu folgen. Das war ja eine gute Entscheidung, dass wir unsere restlichen 5 Tage der Reise nächstes Jahr auch in dieser Gegend verbringen werden.
Wie habe ich gelacht über diesen unscheinbaren Satz über eure Wanderung beim Elephant’s Head: 😄
Wir umrundeten den Hügel, entdeckten ein paar Agamen und Geckos und freuten uns fast alle über den kleinen Spaziergang.
Ich glaub, ich weiß wer da gemeint ist und kann mir die Situation gut vorstellen. Kenn ich irgendwo her 😗
Freu mich sehr auf mehr eures gemeinsamen, witzigen Schreibstils! Vorfreudige Grüße, Karin
Blende18.21'166 Beiträge · seit 201717. Dez. 2017 · #122
Eulenmuckel schrieb:Tag 12 – 26. Juli 2017 – Sackgasse im Huab und kleine Planänderung
Die Magie des Augenblicks lässt sich mit Worten nicht ansatzweise beschreiben. Dieser Ort war einfach der Knüller.
Dieser Ausblick ist einfach nur WOW. Das glauben wir gerne. 😎 🙂
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200617. Dez. 2017 · #123
@Bele:
pädagogisch wertvoll war das ja nun nicht unbedingt
Du weißt doch, dass wir mit Pädagogik nichts zu tun haben. 😉
und für uns blieb dann nur noch so ein enges Tal mit farblosem Sand und Geröll
Vielleicht hättet ihr euch die Reisebeschreibung im Katalog etwas genauer durchlesen sollen. 😉
@Matthias: Vielen Dank für die Schrecke. Wir können uns gut vorstellen, dass es in Namibia viele Arten gibt.
@Carsten:
Die Gegend dort würde mich auch mal reizen
Nur zu. Sicherlich kommt ihr irgendwann mal wieder nach Afrika. 😉
@Klaus: An diesem Tag ist uns auf der Nebenstrecke kein einziges Fahrzeug begegnet. Im Falle einer Panne, die wir nicht beheben können – und das sind vermutlich die meisten Fälle, blieben folgende Optionen: - Das andere Fahrzeug fährt weiter und organisiert Hilfe. - Der andere Wagen schleppt das Pannenfahrzeug ab. - Wir rufen per Satphone Hilfe. In jedem Fall würde es einige Zeit dauern, vielleicht auch mehrere Tage. Um an Ort und Stelle auf Hilfe warten zu können, haben wir genügend Vorräte dabei.
@Moose: Welche Route habt ihr genommen? Am Doros-Krater vorbei? Das wäre ein ganz schönes Stück von unserem Rhino entfernt. Aber die Ähnlichkeit bei den gekürzten Hörnern ist schon auffällig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass viele Nashörner in dieser Gegend so geschützt werden.
@Ingrid: So ein Zick-Zack lässt sich nicht immer vermeiden. Aber schöne Strecken kann man ruhig auch mal in beide Richtungen fahren, ohne dass es langweilig wird.
@Sandra:
kann nicht verstehen, wie man eine ungiftige Schlange töten will
Wahrscheinlich dürfen wir das nicht nur aus unserer Perspektive sehen.
@Karin: Vielen Dank für deine Begleitung. Auf jeden Fall habt ihr das gut geplant.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200617. Dez. 2017 · #124
Tag 13 – 27. Juli 2017 – Einkaufen und Strecke machen
Bambatsi – Maori, Grootfontein
In der Nacht und am Morgen rappelte der Wind an unserem Zelt. Aber es war schön warm und vor allem trocken. Da wir gestern Abend erst so spät angekommen waren, hatten wir nur eine normale Campsite mit kurzem Anfahrtsweg bekommen. Sie war nichts Besonderes, aber völlig ausreichend.
Uwe kochte Wasser mit der Kelly, und wir frühstückten mit Müsli, Papaya, Brötchen, Marmelade und Nutella.
Ein wenig gehandicapt waren wir durch ein paar Wart-a-bikkie-Äste, die direkt neben unserem Frühstücksplatz in den Weg zu unseren Autos ragten. Jeder von uns blieb mindestens einmal mit irgendetwas darin hängen. Vielleicht hätten wir unsere Tische doch an einer anderen Stelle aufklappen sollen.
Nach dem Einpacken fuhren wir zum Farmhaus, bezahlten und warfen noch einen kurzen Blick auf die große Terrasse. Das Farmhaus liegt auf einem Hügel mit einer tollen Aussicht. Wir fuhren getrennt voneinander nach Outjo.
An einer Tankstelle füllten wir Diesel auf. Nach 70 Litern lief der Kraftstoff nur noch so langsam in den zweiten Tank, dass wir es dabei beließen und die Zeit lieber dazu nutzten, uns nebenan vor die neu eröffnete Outjo Bakery zu setzen. Diese ist inzwischen renoviert und vergrößert worden. Alles ist sauber und modern. Trotzdem finden wir, dass die alte Bäckerei ein wenig mehr Charme hatte. Inzwischen waren unsere Freunde ebenfalls eingetroffen. Sie ließen in der Werkstatt gegenüber eine Warnleuchte prüfen, die seit gestern in ihrem Wagen aufleuchtete. Währenddessen saßen wir im Café, aßen eine Kleinigkeit und genossen die warme Sonne.
Dann fuhren wir weiter nach Otjiwarongo. Vor dem Superspar hielten wir, und während Uwe beim Auto blieb und ein wenig Luft aus den zu stark gefüllten Reifen ließ, kaufte Ruth ein paar Lebensmittel ein. So kamen wir schnell weiter. Bei Otavi bogen wir auf die B8 nach Grootfontein. Am Straßenrand standen immer mal wieder Warzenschweine. Kurz vor der Ortsausfahrt von Grootfontein gab es eine Baustelle mit einer Umleitung, dann erreichten wir das Camp Maori. Peter war da und begrüßte uns auf seine gewohnt urige Art. Außer uns stand noch ein Wohnmobil auf dem Campingplatz. Wir schlugen unser Lager auf, und während Ruth duschte, unterhielt sich Uwe ein wenig mit den anderen Campern. Danach spazierte sie durch den Garten auf der Suche nach ein paar schönen Blüten oder Vögeln, denn das markante Quietschen der Rosenköpfchen hatte Ruth hellhörig werden lassen.
Ein Papagei war auch bald gesichtet. Nun musste man ihn nur noch erwischen. Ruth folgte ihm quer durch den Garten im Zick-Zack unter sämtlichen Büschen und Bäumen hindurch.
Wie sich bald herausstellte, war zu viel Hans-guck-in-die-Luft aber auch nicht gut. Die Vogelpirsch musste kurz darauf nämlich abgebrochen werden, denn Ruth war in einen Ast getreten. Ein besonders langer, spitzer Dorn war durch ihren Croc hindurch gegangen und beim Herausziehen aus dem Schuh unglücklich abgebrochen und im Fuß stecken geblieben. Ruth hüpfte und fluchte und benötigte eine ganze Weile, um den kleinen Splitter mit Nadel und Pinzette wieder zu entfernen. Wesentlich vorsichtiger wurde der ursprüngliche Plan danach fortgesetzt.
Weißbauch-Nektarvogel
Grautoko
Graulärmvogel
Trauerdrongo
Wir wuschen Wäsche, Uwe duschte, und dann gingen wir zum Sundowner auf den Turm. Zum ersten Mal seit drei Tagen schafften wir es, den Sonnenuntergang pünktlich mit einem Getränk zu genießen.
Wir machten ein großes Feuer und grillten die letzte Portion Oryx. Dazu gab es einen Salat aus Gurke, Tomaten, Feta, Blumenkohl und Möhre. Außerdem grillten wir ein paar Brote und verbrauchten einen Rest Knoblauchbutter.
elotse191 Beiträge · seit 201618. Dez. 2017 · #125
Hallo Muckels, bei euren Vogelbildern komme ich immer wieder ins schwärmen, einfach super. Ich frag mich nur wo die sich alle vor uns verstecken 😎
Liebe Grüße Klaus
Carpe diem
Hier findest Du mehr zu meinen Aktivitäten:
www.kk4you.de - In dem Blog berichte ich zu den Themen: Reisen, mit dem Schwerpunkt Griechenland, Segeln, Outdoor Aktivitäten und den Dingen die mich sonst bewegen.
Sasa2'391 Beiträge · seit 201618. Dez. 2017 · #126
Hallo Eulenmuckels, da bin ich gerade richtig zugestiegen. Wir waren ca. 2 oder 3 Wochen nach Euch im Maori Camp und haben mit Connie über Euch geredet. Connie fragte, ob mich ich Uwe und Ruth kenne und ich fragte: "Die Eulenmuckels?" Sie hat laut gelacht und meinte, dass hätte sie ein paar Tage vorher von Claudia auch schon gehört. Warum wir denn alle Eulenmuckels sagen? Ich habe ihr dann erklärt, dass das Euer Forumsname ist. Sie wird Euch bestimmt nächstes Jahr danach befragen. Vielen Dank für den wieder mal sehr spannenden und reichlich schönbebilderten Bericht. Ich muß aber mal dringend auf einen Fehler hinweisen: Gelb-schwarzer Schal und "You´ll never walk alone" bedeutet natürlich: (gebeutelter) Alemania Fan!!!!!!!!!
Anita40874 Beiträge · seit 200818. Dez. 2017 · #127
hallo ihr zwei, der grautoco ist ja der HAAAAAMMER. wunderschön - vielen dank dafür. das ich euren erzählstil unglaublich toll finde, muss ich ja nicht immer wiederholen, oder 😉 ?!
ruth, so ein wag'n bikkie steht ja immer in der pad. und jedesmal sagen wir, nächstes mal ....
die story "dorn im Croc und Fuß" ist shit. anette ist auch einmal so ungünstig in einen weissdorn getreten, dass er durch den absatz des vellie in die ferse gegangen ist. dank des leatherman konnte ich ihn laaaaangsam herausziehen. seit dem gibt es an der spitzkoppe einen geocache mit dem namen "bloody foot"
Eulenmuckel schrieb: @Moose: Welche Route habt ihr genommen? Am Doros-Krater vorbei? Das wäre ein ganz schönes Stück von unserem Rhino entfernt. Aber die Ähnlichkeit bei den gekürzten Hörnern ist schon auffällig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass viele Nashörner in dieser Gegend so geschützt werden.
Hallo Eulenmuckels,
wir sind hier an der Kreuzung nach Osten nach Twyfelfontain abgebogen. Und dann kam irgendwann das Rhino. Liebe Grüße,
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. Dez. 2017 · #129
@Klaus: Ich glaube nicht, dass sich die Vögel vor euch verstecken. Vielleicht ist es ja umgekehrt? 😉
@Sasa: Freunde, die wir über das Forum kennen, nennen uns auch immer "die Eulenmuckels". Bis ihre Tochter irgendwann erstaunt fragte: "Ach, das ist gar nicht ihr richtiger Nachname?" 😉 Die Sache mit dem Schal bliebe noch zu diskutieren.
@Anita: Bei Ruth hat es nicht so sehr geblutet. Dafür war der Dorn schwierig herauszubekommen.
@Moose: Danke für die Karte. Das können locker 60 Kilometer Entfernung sein. Aber gut zu Fuß sind sie ja. 😉
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. Dez. 2017 · #130
Tag 14 – 28. Juli 2017 – Endlich Tiere
Maori, Grootfontein – Namutoni, Etosha
Als wir aufstanden, war die Luft noch frisch, und das blieb auch während des Frühstücks so, denn wir saßen leider im Schatten eines Baumes. Dennoch schmeckten uns Kaffee, Tee, Müsli und vor allem das Brot und die Brötchen, die wir gestern in der Bäckerei in Outjo gekauft hatten, sehr gut. Dann spülten wir und packten unsere Sachen zusammen. Noch einmal statteten wir dem großen Garten von Peter und Conny einen Besuch ab. Hier flatterte es überall. Während sich Ruth mit Conny unterhielt, pirschte vor allem Uwe den vielen Vögeln hinterher.
Rotzügel-Mausvogel
Damaratschagra
Elsterdrossling
Büffelweber
Wir bezahlten unsere Rechnung und wollten anschließend nur noch Fleisch in Peters Souvenirshop kaufen. Aber so einfach ließ er uns natürlich nicht davonkommen. Wir mussten zunächst seine verschiedendsten Waren begutachten. Dazu gab es, ob man wollte oder nicht, ausführliche Erklärungen. Tischdecken, Makalani-Nüsse, Schnitzereien, Armbänder und, und, und mussten ausgiebig bestaunt werden, bevor Peter seinen Kühlschrank öffnete und wir einige Portionen leckeres Springbock-, Oryx- und Wildebeest-Fleisch bekamen. Peter hatte ganze Arbeit geleistet. Obwohl wir ja eigentlich genau wussten, was wir haben wollten – nämlich ausschließlich Fleisch – war sich Ruth plötzlich sicher, die beiden gar nicht mal so kleinen Metall-Zebras könnten ganz prima in unserem Wohnzimmer herumgaloppieren. Auch Annette erstand noch zusätzlich zu ihren Fleischvorräten eine Tischdecke und ein Straußenei. Wir nahmen noch einen Sack Holz mit und füllten unseren Wassertank auf. Dann verabschiedeten wir uns von Peter und Conny und fuhren nach Grootfontein. An der ersten Total-Tankstelle gab es einen Geldautomaten, der sogar funktionierte. Daher hoben wir in mehreren Etappen Bargeld ab, tankten und kauften auch noch ein paar Brötchen. Unsere Freunde wollten noch ihre Vorräte aufbessern, und so beschlossen wir vorauszufahren und uns erst in Namutoni wieder zu treffen. In Tsumeb machten wir eine erneute Pause, denn einmal im Urlaub packt es Ruth, und sie hat plötzlich Lust auf Fritten und einen Burger bei Wimpy. Die Frikadelle im lätscherten Brötchen, die matschige Gurke und der komische, süße Ketchup mit dem Maximum an Farbstoff bedeuten dann pures Glück! 🤪 🤢
Bestens mit Vitaminen versorgt ging es dann endlich zum Etosha. Am Gate wurden wir belehrt, dass rohes Fleisch und Eier nicht aus dem Park ausgeführt werden dürfen. Im Office in Namutoni bezahlten wir den Parkeintritt und kauften im Shop innerhalb des Forts eine Etosha-Karte zum Ankreuzen unserer Tiersichtungen. Auf der Campsite erhielten wir einen schönen, großen Stellplatz in der Mitte. Noch während wir Tisch und Stühle aufstellten, bekamen wir Besuch. Eine Schar Zebramangusten wieselte (oder mangustelte?) über den Platz.
Nach einer kurzen Duschpause fuhren wir in den Park. Zuerst sahen wir bei Koinachas über ein Dutzend Silberreiher, einige Nilgänse, Blutschnabelweber und Impalas.
Um es vorwegzunehmen, wir sahen heute weder Gepard, noch Leopard oder Löwe auf unserer ersten Runde durch den Park. Bei Chudop standen Giraffen, und gegenüber der Wasserstelle verspeiste eine Riesentrappe die Reste eines kleinen Vogels. (Löwenkill kann ja jeder! Trappenkill ist der Hit.)
Nach einiger Zeit ging es dann Richtung Kalkheuwel.
Gabelracke
Dort standen zwei Elefanten am Frischwasser, und die meisten anderen Tiere hielten Abstand. Nach vorsichtigem Zögern kamen aber auch hier Giraffen, Impalas und jede Menge Vögel zum Trinken.
Goldbugpapagei
Blutschnabelweber
weibliche Spitzschwanz-Paradieswitwe (vielen Dank an Konni für den Tipp und Matthias für die Bestätigung)
Graukopfsperling
Kaptäubchen
Maricoschnäpper
Wir standen recht lange dort, bevor wir zurück nach Chudop fuhren.
Gerade war eine größere Elefantenherde zum Wasser gekommen. Die Tiere tranken und schoben sich ein wenig hin und her. Die kleinsten wälzten sich auf dem Boden und wuselten zwischen den dicken Beinen ihrer Familienangehörigen hin und her. Es gab viel zu sehen.
Nach einiger Zeit näherte sich ein einzelner Elefantenbulle in der Musth. Alle anderen Tiere machten ihm respektvoll Platz. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, einmal um das gesamte Wasserloch zu schreiten, um auch ja jeden anderen Elefanten vom Wasser zu verscheuchen. Danach ging er ohne zu trinken, zufrieden und scheinbar deutlich besserer Laune seiner Wege.
Zwergtaucher
Als wir wieder in Namutoni ankamen, waren Annette, Hanna und Michael ebenfalls eingetroffen. Auch heute Abend gab es ein schönes Feuer. Zusammen grillten wir das Fleisch von Maori und aßen gemischten Salat.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201419. Dez. 2017 · #131
Hallo Ruth und Uwe,
wir kennen ja Eure Mission für dieses Forum: unterwegs sein mit Freunden und :
Alle hier für das „Birding“ begeistern. Das gelingt Bele, Mathias und Euch hervorragend.
Ihr zeigt nun mit dem „ Double-Bird“ den Knüller 😄
… perfekt wird es mit der Bestimmung der Beute 🤪 … aber das bekommt Ihr sicher auch noch hin 🙂 🙂 🙂
Lieben Gruß Ingrid und Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201419. Dez. 2017 · #132
Hallo ihr Zwei,
wenn ich eure tollen Bilder sehe, könnte ich direkt nach Etosha!
Bei eurem ?Girlitz würde ich auf eine Spitzschwanz-Paradieswitwe tippen.
Pleuro354 Beiträge · seit 201419. Dez. 2017 · #133
Hallo Ihr Zwei,
dass ich euren Bericht nicht versäume, versteht sich aufgrund eurer super Fotos von selbst. Und damit ihr das auch merkt, melde ich mich hier zu Wort. 😉 😁
als stiller aber begeisterter Mitleser ist mir eben etwas aufgefallen, dass mich etwas ratlos macht....
Am Gate wurden wir belehrt, dass rohes Fleisch und Eier nicht aus dem Park ausgeführt werden dürfen.
heisst, rein mit vollem Kühlschrank (egal, ob von west oder ost kommend) ist kein Problem, wg. dem Vet-fence?! Nur, wenn ich den Park nach Süden hin verlasse, muss alles leer sein, richtig?
Wir waren zwar schon öfter in der Etosha, aber kann ja sein, dass es schon wieder etwas neues gibt.....
tigris767 Beiträge · seit 200720. Dez. 2017 · #136
Hallo Ihr zwei,
Euer Foto vom Trappenkill ist ja echt der Hammer! Wow!!! 🤩 🤩 🤩 Was für ein Bild!
Begeistert reise ich weiter mit und Euer Bericht mit den Wahnsinnsbildern bringt Licht und Leben in die grautrübe, kalte Morgennebelstimmung da draußen.
Liebe Grüße Simone 😄
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Champagner8'684 Beiträge · seit 201020. Dez. 2017 · #137
Eulenmuckel schrieb: denn einmal im Urlaub packt es Ruth, und sie hat plötzlich Lust auf Fritten und einen Burger bei Wimpy. Die Frikadelle im lätscherten Brötchen, die matschige Gurke und der komische, süße Ketchup mit dem Maximum an Farbstoff bedeuten dann pures Glück! 🤪 🤢
EINMAL ? 😕 Oder bezieht sich das jetzt ganz speziell auf Wimpy? Oder auf den Burger? Was hatten wir denn bei KFC? Nur Fritten, okay, aber Ketchup in rauen Mengen, wenn ich mich recht erinnere....
Bestens mit Vitaminen versorgt
😄 😄 😄
Und das "Bird-in-Bird"-Foto, bzw. Erlebnis ist natürlich der Knüller - hattet Ihr davon gar nicht erzählt oder hatte ich es schon wieder vergessen?
Ahhh, und bald treffen wir uns ja auch endlich - noch 5 Tage (oder waren es 8 ? 😕 😎 ).
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Dez. 2017 · #138
@Ingrid und Hartwig: Bei der Beute tippen wir auf eine Taube. 😉 Es freut uns, wenn wir euch mitbegeistern können.
@Konni: Danke für den Tipp. Wir haben mal bei den Witwen nachgesehen. Es könnte wirklich ein Weibchen sein, aber vielleicht kann das noch jemand bestätigen.
@Anne: Wir haben nun gemerkt, dass du dabei bist und freuen uns sehr darüber.
@Carsten: Zum Glück war deine Angst unbegründet. 😉
@Uwe: Wie wir es verstanden haben, ist es unerheblich, an welchem Gate man den Etosha verlässt. Man darf kein Fleisch ausführen. Am Galton Gate wurden wir so intentiv kontrolliert wie sonst noch nirgendwo.
@Simone: Ja, zurzeit ist es besonders nebling und dunkel. Da helfen wir gerne mit bunten Bildern aus.
@Bele: ein Mal, zwei Mal, wo ist denn da der Unterschied? 😉 Bestimmt bezieht sich das "ein Mal" auf den Burger. 😉 Ich glaube, von dem Trappenkill hatten wir noch nichts erzählt. Wir freuen uns auf das Treffen.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Dez. 2017 · #139
Tag 15 – 29. Juli 2017 – Etosha-Ost – viele Elefanten und noch mehr Vögel
Namutoni, Etosha
Wir standen früh auf, um mit Toröffnung in den Park fahren zu können. Da es recht windig war und unser Gaskocher dann ohnehin nichts zustande bringt, verzichtete Uwe auf Kaffee, und wir packten mit wenigen Handgriffen unser Lager zusammen. Mit Sonnenaufgang verließen wir Namutoni. Unsere Freunde schlummerten noch in ihrem Zelt. Unser erster Weg führte uns über Koinachas und Chudob nach Kalkheuvel. Dabei sahen wir Kudus, Springböcke, Gnus und Oryx. Bei Chudob war nicht viel los, aber als wir gerade fahren wollten, hörten wir Löwengebrüll. Es war sehr weit entfernt, und so spekulierten wir nicht darauf, dass der Verursacher bald erscheinen würde. Bei Kalkheuvel sahen wir außer Zebras und ein paar Impalas jede Menge Vögel.
Helmperlhuhn
Am beeindruckendsten waren tausende Blutschnabelweber, die in wabernden Wolken hin- und herflogen. Manchmal saßen sie in den Ästen der umliegenden Büsche, dann erhoben sie sich wie auf ein geheimes Zeichen in die Luft, und der ganze Schwarm peilte eine bestimmte Richtung an, um diese gleich darauf wieder zu wechseln, sich zu teilen und wieder zu vereinigen.
Das Flattern ihrer Flügel erfüllte die Luft. Wenn sie sich für einen kurzen Augenblick am Wasser niederließen, um zu trinken, kehrte etwas Ruhe ein. Aber nur für wenige Sekunden, denn gleich darauf hatte ein Hyperaktivling wieder den Abflug gemacht, und alle anderen mussten hinterher. Es war ein Auf und Ab, Hin und Her. Wir finden es immer wieder beeindruckend, dass die Vögel nicht ständig miteinander kollidieren und mit brummendem Schädel orientierungslos auf dem Boden hocken. (Wenn Ruth da an ihre Sportstunden denkt: nur 24 Kinder und immer mal wieder ein Frontalzusammenstoß!) Über eine halbe Stunde schauten wir fasziniert dem Treiben der Weber zu.
Zwei Gabarhabichte, die auf den Ästen eines Busches über dem Wasser hockten, beobachteten sie ebenfalls.
Ab und zu stießen sie in die Wolke der Weber und versuchten, Beute zu machen. So lange wir sie dabei beobachteten, verbreiteten sie aber nur ein wenig Panik und waren ansonsten erfolglos. Auf dem Rückweg statteten wir wiederum Chudop einen Besuch ab. Unterwegs begegnete uns ein einsamer Elefantenbulle.
Am Wasserloch waren Zebras, Impalas, Kudus und ein größerer Greifvogel, vielleicht ein junger Adler, der etwas ungeschickt hinter den Tauben herflog.
Danach ging es zu Klein Namutoni und ein Stück nach Norden zu Klein und Groß Okevi. Dort sahen wir einen schwarzen Gabarhabicht, der auch hinter seiner fliegenden Beute her war. Aber wie die anderen Greife hatte auch er heute kein Glück bei der Jagd, oder wir hatten kein Glück, ihn bei einem erfolgreichen Fang zu beobachten.
Bei Tsumcor standen fünf Elands am Wasser. Als wir hielten, entfernten sich die scheuen Antilopen ein wenig, kamen aber gleich darauf wieder zurück. Über diese seltene Sichtung freuten wir uns sehr.
Als wir gerade umkehren wollten, traf eine Herde Elefanten ein. Kurz danach kam noch eine weitere Herde dazu. Alle tranken ausgiebig und schoben sich ein wenig hin und her.
Ehe wir uns versahen, war eine weitere halbe Stunde vergangen, und nun meldete sich auch bei uns recht deutlich der Hunger. Also fuhren wir wieder zurück nach Namutoni. Dort kauften wir im Shop Brennholz und Wein und machten auf unserer Campsite eine lange Mittagspause. Wir setzten uns in die Sonne und aßen das leckere Brot aus Outjo mit Blauschimmelkäse, Salami und Avocado. Nach dem Spülen spannte Uwe die Hängematte zwischen zwei Bäume und döste ein wenig. Ruth setzte sich in die Sonne und las.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Dez. 2017 · #140
Als Michael, Annette und Hanna von ihrem Gamedrive zurückkamen, tranken wir noch gemeinsam Kaffee und aßen Muffins. Nach dem Duschen brachen wir gegen drei Uhr auf. Bei Klein Namutoni versuchten sich einige Schildkröten wie die Stadtmusikanten auf einem Stein zu stapeln. Die Plätze, die aus dem Wasser ragten, waren als Sonnendeck heiß begehrt.
Außerdem sahen wir Enten und Nilgänse.
Kap-Löffelente
Auf dem Rückweg entdeckten wir neben der Straße im Gebüsch zwei kleine Dikdiks. Sie zupften direkt neben der Fahrbahn Blätter von den Zweigen.
Weiter als Chudop kamen wir heute nicht mehr, denn mit uns traf dort gerade eine Herde Elefanten ein.
Wir stellten uns neben die bereits parkenden Autos und beobachteten, wie die Elefanten das gesamte Wasserloch für sich beanspruchten. Giraffen, Zebras, Impalas, ein paar Kudus, Gnus und Warzenschweine warteten in respektvollem Abstand. Dann trafen in regelmäßigem Abstand immer neue Elefantenherden ein.
Sie liefen langsam über die Ebene, und je näher sie dem Wasser kamen, desto schneller wurde ihr Schritt.
Wenn die Gruppen aufeinandertrafen, wurde meist ein wenig trompetet, aber im Ganzen lief es sehr friedlich ab. Uns fiel auf, dass sehr viele Jungtiere in den Herden waren, wie auch am Vormittag bei Koinachas.
Es war so viel los, dass wir gar nicht wussten, wohin wir zuerst schauen sollten. Dort versuchte ein halbstarker Elefant zwei Impalabullen zu verscheuchen. Hier drückten ein paar Babyelefanten ihre Nasen in den Staub und kugelten sich auf dem Boden. Währenddessen näherte sich die nächste Herde frontal dem Wasserloch.
Es war keine Sekunde langweilig. Gegen Ende der Vorstellung kamen die Elefanten auf unsere Seite des Wasserlochs und waren teilweise nur noch gut fünf Meter von unserem Auto entfernt. Ruth bekam Herzklopfen und war froh, als die graue Wand weiterzog und uns nach einigem Kopfschütteln nicht weiter beachtete.