take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201227. Apr. 2017 · #41
15.03.17 Auf dem Weg zum Messum Krater
Da wir unsere Besorgungen schon gestern erledigen konnten, brechen wir heute schon gegen 8:15 auf. Das ist auch gut so. Denn das Wetter ist „Swakopmund-like“ – bewölkt-trübe und nur 15° C. Naja, es ist ja auch noch früh am Tage. Und da wir schon die C34 gen Norden fahren, möchte Ich natürlich auch ein Schiffswrack sehen. Hinter Hentiesbay biegen wir also ab. Es ist kalt, windig, diesig … und es kostet mich einige Überredungskraft Jürgen zu überzeugen hier auszusteigen. Ich schnappe also meine Kamera, Stativ, Graufilter und begebe mich zum Strand. Auf Grund der unangenehmen Witterung reichen mir ein paar wenige Bilder von dem Schiff.
Oh nein … ich bin kein Nordlicht … irgendwie bewundere ich die Fischer, die unbeeindruckt von der Kälte ihre Angeln auswerfen.
Die einheimischen Händler tun mir leid, aber wir sind hier absolut gar nicht in Kauf oder Handelsstimmung. Teilweise schlafen sie hier in den Dünen und warten auf die Touristen. Dies scheint sich aber zu lohnen, sie müssen auch nicht lange warten, denn während wir einpacken kommen 2 Reisebusse an. Dann nichts wie weg.
Der nächste obligatorische Stopp ist dann Cape Cross. Puh … stinkt das hier … doch nach einer Weile gewöhnen wir uns daran.
Der Strand ist über und über mit Seehunden bedeckt.
Und auch im Meer wimmelt es nur so von ihnen.
Die einen schauen, wer da noch kommt
der andere ist ganz gechillt.
Der hier weiß von nichts
Das ist mein Platz
Und dieser ist sich seiner Schönheit bewusst.
Es wird sich aber auch um den Nachwuchs gesorgt.
Und manchen ist es auch langweilig
Wir reißen uns los und fahren nach etwa 1 Stunde weiter auf der langweiligen Straße entlang der Küste.
Dann endlich kommt der Abzweig in ein Gebiet, auf das ich mich schon seit der Planung gefreut habe … der Messum Krater. Der Messum River ist nicht gelaufen uns so fahren wir einen Teil der Strecke durch das Flussbett.
Vorbei an schönen Welwitschias, die perfekt vor einem schönen Hintergrund wachsen.
Die Landschaft hier ist wunderschön und wir dürfen sie ganz alleine genießen. Vorsichtshalber habe ich einen vergrößerten Kartenausschnitt dabei, um evtl. einem Ranger zu beweisen, dass wir außerhalb des Dorob Nationalparkes stehen.
Bei so viel schöner Landschaft fällt es uns schwer, uns für einen Stellplatz zu entscheiden. Ja wo ist jetzt Süden?
Dort.
Wir fahren einmal durch quer durch den Krater und finden letztendlich einen Platz der uns gefällt und wo wir etwas windgeschützt sind.
Es sind mittlerweile 34°C und es bläst ein starker Wind aus Richtung Süden (wir wissen ja nun, wo Süden ist).
Wir erkunden die Felsen rund um unseren Stellplatz etwas zu Fuß, klettern auf die Felsen und suchen schon mal unseren Platz für den Sundowner. Wir müssen wirklich aufpassen, nicht weggeweht zu werden.
Hier in der Höhle soll es auch Bushman Zeichnungen geben. Leider finden wir sie nicht. Dann ist relaxen angesagt. Einfach die Ruhe und Schönheit der Natur genießen. Abends steigen wir dann wieder zu unserem Sundowner-Platz auf und warten, dass die Sonne untergeht.
Es ist schon fast dunkel, als wir wieder an unserem Auto ankommen. Das Kochen gestaltet sich durch den starken Wind heute etwas schwierig. Heute gibt es Oryx-Filet in Zwiebelrahmsoße und hausgemachten Salat. Dazu einen Rotwein aus bester Lage. Schön, wenn man einen leidenschaftlichen Hobbykoch als Mann hat.
Das virtuelle Mitreisen ist so wunderschön! Ich stoße mit euch bei eurem Sundowner auf die Tagesetappe mit tollen Fotos an.
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Sehr schön. An Wind und trübes Wetter erinnere ich mich ungern. Aber so kenne ich Swakop. Auch dass es sofort schönder wird, wenn man von der Küste wegkommt. Der Krater sieht beeindruckend aus, da muss ich wohl auch mal hin.
Danke für die schönen Bilder. Und nein ich plane noch nicht die nächste Reise.......
Hallo Dagmar, hui - soo windig war es bei uns nicht, als wir 2011 den Messumkrater erkundet haben! Schöne Bilder, schöne Erinnerungen! Danke! Friederike
fotomatte2'517 Beiträge · seit 200928. Apr. 2017 · #45
Hallo Dagmar,
stunning pics vom Messum Crater, den ich noch nicht kenne. Eine Frage hätte ich zu dem "Nest" in Sandwich Harbour. Hat euch der Guide erzählt, zu welchem Vogel es gehört? Sieht auf jeden Fall nach Seeschwalbe aus. Evtl. Damara Tern?
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201228. Apr. 2017 · #46
@ Girfffen-Lisa
Ich stoße mit euch bei eurem Sundowner auf die Tagesetappe mit tollen Fotos an
Schön , dass es dir gefällt. Ja, der Sundowner ist immer das Tüpfelchen auf dem "i" nach einem solch schönen Tag.
@Andreas
Danke für die schönen Bilder. Und nein ich plane noch nicht die nächste Reise.......
Das Planen übernehmen ja auch meist die FRAUEN, da werden die Männer erst später gefragt. 🤪
@CuF Hallo Friederike, der Wind hat sich auch dann am nächsten Tag gelegt, aber er war schon heftig. Freut mcih, dass du durch die Bilder in Erinnerungen schwelgen kannst.
@fotomatte Hallo Matthias, der Messum Kater ist landschaftlich unglaublich schön. Hier sollte man unbedingt übernachten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dir dort gefallen würde.
Eine Frage hätte ich zu dem "Nest" in Sandwich Harbour. Hat euch der Guide erzählt, zu welchem Vogel es gehört?
Sicher hat der Guide uns das erzählt und ich war mir auch ganz sicher, dass ich das behalten würde. Aber ich habs vergessen. Hatte schon fast befürchtet, dass von dir ein Frage in dieser Richtung kommt. Also die Eier waren recht klein, so ca. 2-3 cm, Seeschwalbe könnte sein. Ich erde das nächste Mal besser aufpassen und mir ein Bestimmungsbuch zulegen.
ich bin zwar schon von Anfang an mit an Bord, moechte mich aber jetzt doch mal kurz melden. Ganz tolle Tour! Die Runde und eure Stationen gefallen mir sehr gut, so in etwa hatte ich mir schon mal eine Route notiert, allerdings in einem 30-taegigen Rahmenfenster. Bin sehr gespannt auf eure Erlebnisse und die schoenen Bilder. Es wuerde mich hinterher auch interessieren, an welchen Stationen ihr noch eine zusaetzliche Nacht haetten einlegen koennen. Aber vielleicht liest man das aus dem Bericht ja schon raus.
Vielen Dank fuer die Muehe, uns durch den RB an euren Erlebnissen teilhaben zu lassen.
LG, Elsa
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201228. Apr. 2017 · #48
Hallo Elsa, es freut mich, dass du dabei bist. Wir waren 2015 ja schon auf ähnlichen Wegen unterwegs. Die Landschaft hat uns einfach total in ihren Bann gezogen. Wo man letztendlich noch eine Übernachtung hätte ran hängen können ist immer schwer zu sagen und wie un unserem Falle auch wetterabhängig. Alles in allem sind wir mit den 25 Tagen sehr gut ausgekommen. 30 Tage sind natürlich besser und du kannst noch entspannter planen. Liebe Grüße Dagmar
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201228. Apr. 2017 · #49
16.03.2017 Vom Messum Krater zum Ugab Save the Rhino Camp
Der starke Wind hat sich gelegt und wir haben bereits um 7:30 angenehme 18°C. Nach einem schnellen Frühstück brechen wir. Unser Weg führt uns durch den Messum Krater, teils durch das Flussbett und auf 4 WD Trails „quer durchs Land“ zum Ugab Save the Rhino Camp. Hier ist es unbeschreiblich schön. Schöne Welwitschias vor grandioser Kulisse und unendliche Weite. Das Licht spielt in unterschiedlichen Varianten und wir sind ganz alleine hier.
Keine Auto, keine Menschenseele weit und breit. Doch dann trauen wir unseren Augen nicht. Mitten in diesem herrlichen Nichts steht ein Haus. Es ist bewohnt, ein Garten ist angelegt und ein Hund läuft herum.
Ich traue mich nicht hier anzuhalten, um ein Bild zu machen. Wieso siedelt man sich in solch einer Gegend an? Bei mir beginnt das Kopfkino zu laufen und ich habe irgendwie ich ein schlechtes Bauchgefühl. Dies war wahrscheinlich totaler Blödsinn, jedoch gibt Jürgen nach und wir fahren weiter. Etwa 1 Stunde später sehen wir in der Ferne schon wieder ein Haus. Es ist das gleiche. Wir haben eine Abzweigung verfehlt und kommen nun von der anderen Seite zu dem Haus. Wir sind im Kreis gefahren, haben dadurch aber mehr von dieser einzigartigen Landschaft gesehen.
In Namibia ist der Weg das Ziel.
Auf dem Weg, der nun zu dem Haus führt, finden wir überall beschriebene Steine. Vielleicht hat mich mein Bauchgefühl doch nicht im Stich gelassen.
Wir setzen unseren Weg fort.
Am Ugab Viewpunkt machen wir eine verspätete und ausgedehnte Frühstückspause.
Der Blick in das Ugab Valley ist wunderschön. Wir können uns gar nicht los reißen, laufen noch etwas herum und fahren nach gut 1 Stunde weiter. Nun ist es ja nicht mehr weit.
Diese Gegend ist wahrlich der richtige Platz, um die Seele baumeln zu lassen.
Auch im Ugab the the Rhino Camp sind wir wieder alleine.
Allerdings werden wir von dem Camp Adjutant mit den Worten empfangen, das wir uns gerne hier hinstellen können, es aber leider kein Wasser gibt. Die Pumpe ist kaputt und wir erst morgen! repariert. 🤩 Das ist für uns in Ordnung – wir haben ja unsere eigene Dusche dabei. 😄 Wir kaufen noch Feuerholz und suchen uns eine Campsite am Ende aus. Überall liegen noch die Hinterlassenschaften von Elefanten, doch von ihnen selbst fehlt jede Spur. Mittlerweile sind es 35°C und keine Wolke am Himmel. Nachmittags wandern wir noch etwa durch den Ugab. Es ist noch deutlich zu ssehen, dass auch der Ugab vor Kurzem noch gelaufen ist.
Wir genießen die himmlische Ruhe. Zum ersten Mal bauen wir zum Duschen das Duschzelt auf. Denn ich habe hier, in der Nähe der Camp-Aifsichts-Familie, keine Lust nackt durch die Gegend zu springen.
Dann gibt es leckeres Wildgulasch mit Couscous und ich backe mein erstes Brot für diesen Urlaub. Ja … wir sind wieder vollkommen angekommen.
Für die 72 km haben wir insgesamt 5,5 Stunden gebraucht. Es ist schön, wenn man Zeit hat und nicht von Ort zu Ort hetzen muss.
Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal in dieser Region gewesen und es war aus unserer Sicht richtig, hier 2 Übernachtungen in nur kurzer Distanz einzuplanen. Nur so konnten wir die Schönheit dieser Landschaft voll genießen.
schön, dass Du uns mit solch herrlichen Bildern und einem spannenden Bericht an Eurer Reise teilhaben lässt. Dieser letzte Wegabschnitt steht auch noch auf meiner Wunschliste!! Bin gespannt auf Euren weiteren Weg.
Danke und liebe Grüße gnuhu
sphinx1'624 Beiträge · seit 201501. Mai 2017 · #51
Hallo Dagmar Einen Reisebericht von Euch, mit sehr schönen Fotos 🙂 dieser Traumlandschaft, kann ich mir nicht entgehen lassen. Und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. LG Elisabeth
die Strecke am Messum Krater war für uns auch eine der schönsten. Besonders beeindruckend war die Aussicht am Ugab Viewpoint. Danke, dass ihr uns dorthin mitnehmt. Es ist schön, dass ihr so entspannt unterwegs seid. Aber noch ein Tipp:
Nach einem schnellen Frühstück brechen wir.
Vielleicht solltet ihr dann lieber ein wenig langsamer essen. 🤢 😗 🤪
Ich springe auch noch auf den Reisezug auf, lehne mich genüsslich zurück und verfolge gespnnt euer Abenteuer. Wir sind hier in Schweden hoffentlich den Schnee endlich losgeworden und freuen uns schon auf Ende Juli, wenn unsere Tour endlich losgeht. Deine Bilder sind auch wunderschön - da kriegt man gleich Lust sofort in den Flieger zu steigen!
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201201. Mai 2017 · #56
Herzlichen Dank an alle Button Drücker und Kommentatoren. Eigentlich habe ich heute ja überhaupt keine Zeit, um den Reisebreicht fortzuführen ... aber eigentlich gibt es auch nichts Schöneres als selbst wieder in die Welt Afrikas abzutauchen und Erlebtes wieder aufzufrischen. Daher gleich noch eine kurze Episode eines nicht so ereignisreichen Tages. Ich freu mich, wenn ihr uns weiterhin begleitet.
@gnuhu
Dieser letzte Wegabschnitt steht auch noch auf meiner Wunschliste!!
Liebe Iris, ja dort ist es wirklich paradiesisch schön und bei deinem Mut und deiner Power bin ich mir sicher, dass du es auch verwirklichen wirst.
@sphinx Herzlich willkommen Elisabeth. Lehn dich nur entspannt zurück und begleite uns auf unserer Reise.
@Eulenmuckel
Vielleicht solltet ihr dann lieber ein wenig langsamer essen.
Liebe Ruth und lieber Uwe, danke für den Tipp 🙂 Ein schnelles Frühstück bedeuted für uns, dass wir einen gesunden, sättigenden Eiweißtrink zu uns nehmen. Also alles im "grünen Bereich".
Besonders beeindruckend war die Aussicht am Ugab Viewpoint.
Und von wem haben wir diesen Tipp? Natürlich aus eurem Reisebericht 😄 😄 😄
@Champagner
Auch von mir ein Dankeschön für die schönen Fotos
Danke Bele 😊 Und schön, dass du Zeit hast, auch in unseren Reisebericht zu schauen, wo du doch selbst gerade einen schreibst.
@Roxanne
... ins Namibia der unendlichen Weite, Stille, Einsamkeit...
Genau so ist es.
@svea7638 Herzlich willkommen Svea, nun sind wir hier ja langsam international.
da kriegt man gleich Lust sofort in den Flieger zu steigen!
Das würde ich angesichts des bescheidenen Wetters hier, auch am Liebsten gleich tun.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201201. Mai 2017 · #57
17.03.17 Vom Ugab Save the Rhino Camp nach Aba Huab - oder Auf der Suche nach den Wüstenelefanten.
Nach einer ruhigen entspannten Nacht stehen wir wieder mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Unser Weckruf sind die Vögel. Zwei von Ihnen unterhalten sich lautstark.
Danach gibt es dann ein gemütliches Frühstück mit frisch gebackenem Brot.
Danach der natürliche Ablauf der Camper. Abspülen, Ordnung machen, Geraffel zusammenpacken und schon sind wir auch schon unterwegs zur Rezeption. Wir zahlen noch das Feuerholz und die Campsite und fahren Richtung Twyfelfontein. Nach den Straßenverhältnissen müssen wir uns heute nicht erkundigen, denn wir sehen ja, dass wir den Ugab problemlos durchqueren können. Wir wählen die „Nord-Route“ Richtung Desolation Valley. Der Weg bis zur Hochebene ist sehr, steinig, teilweise steil und ausgewaschen. Doch unsere Landcruiser lässt uns auch hier nicht im Stich und wir haben keinerlei Probleme. Ab der Hochebene ist die Fahrt easy und die Aussicht und die Natur wundervoll.
Blick auf Burnt Mountain
Hier ist es sehr grün und immer wieder schön zusehen, wie die Natur plötzlich zu neuem Leben erwacht, sobald etwa Regen fällt.
Dieses Mal haben wir die Aba Huab Campsite ins Auge gefasst. Auch hier ist nicht viel Betrieb und wir finden eine schöne Campsite. Die Campsites liegen alle in gutem Abstand zum Nachbarn. Zwar sind die Ablutions allgemein etwas renovierungsbedürftig, doch gefällte es uns hier sehr gut. Wir richten uns gemütlich ein. Gegen 16:00 Uhr kommt von null auf gleich ein starkes Gewitter auf. Es regnet waagrecht. 🤩 Als dieses vorbei ist, beschließen wir an den Aba Huab Dam zu fahren, auf der Suche nach den Wüstenelefanten, die wir ja vor 2 Jahren dort fanden. Als wir wieder auf dem Weg sind, fängt es wieder zu regnen an. Zuerst ist ja noch alles easy,
doch innerhalb von Minuten läuft die Pad total zu.
Das Wasser kommt von oben und von unten, die Sicht ist gleich null.
(Am nächsten Tag haben wir gesehen, dass wir wohl ca. 40 cm Wassertiefe auf der Pad hatten.)
Wir wissen zwar wo wir sind und dass wir noch weit vom Damm entfernt sind und somit keine Gefahr besteht, doch ist es schon ein komisches Gefühl, wenn das „bisschen Wasser“, das in die Pad läuft, beginnt den Wagen zu bewegen. Wir haben die Nase voll und verlassen die Pad. ( Sorry, ja… wir haben einen neuen Track gezogen, war in dieser Situation aber leider nicht anders machbar 😐 ).
Als wir wieder festen Boden unter den Rädern haben, klärt sich auch das Wetter wieder auf und wir fahren noch etwas weiter in die andere Richtung.
Dieses „Grün“, in all seinen Schattierungen, ist der echte Wahnsinn. Ich glaube die Bilder kann ich niemanden zeigen, ohne den Hinweis auf Photoshop und zu viel Farbe, zu bekommen.
Ach ja, die Wüsten-Elefanten – die haben wir dieses Jahr leider nicht gefunden. 🙁
Glücklicherweise gehören wir aber zu den Afrika-Verrückten, die sich auch an der Landschaft und der Schönheit Namibias allgemein, nicht sattsehen können.
Liebe Dagmar, danke für Deine Zuversicht, dass ich diese einsamen Strecken auch noch mal hinkrieg! Die Landschaft ist ja wirklich ein Traum! Und ich liebe ja diese Einsamkeit und Weite!
Mit dem vielen Grün ging es mir ähnlich: ich bin gefühlt alle 5 Minuten aus dem Auto gesprungen, hab gerufen: "unfassbar" und hab wieder auf den Auslöser gedrückt!!
Allerdings ist Euer Regenerlebnis schon ganz schön krass! Da bin ich auf meiner Runde total verschont geblieben.
Danke und weiter so.
LG gnuhu
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201401. Mai 2017 · #59
take-off schrieb:
(Am nächsten Tag haben wir gesehen, dass wir wohl ca. 40 cm Wassertiefe auf der Pad hatten.)
Hallo Dagmar,
Ihr seid echt mutig mit Euren Wasserfahrten. 🙂
Ich habe mich im April noch nicht mal durch ein 20 cm tiefes Flußbett getraut. Hatte Angst, dass der Wasserstand am nächsten Tag so hoch ist, dass wir nicht mehr rechtzeitig zu unserem Rückflug kommen.
Toller Bericht. Danke!
Lieben Gruß Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
sehr schöne Bilder. Und bald treffen wir uns und oder fahren knapp aneinander vorbei, am 17.3. waren wir noch in der Khowarib Lodge mit Gewitter und Stromausfall beim Dinner 😉
Aber in meinem Bericht bin ich noch nichtmal in Epupa, vor lauter lesen in anderen Berichten 😗