Champagner8'684 Beiträge · seit 201008. Juni 2017 · #142
Guten Morgen Dagmar,
das sind ja wirklich wunderschöne Model-Löwen, Etosha um 9 Uhr: die Frisur sitzt 😄 ! Man könnte meine, die hättet Ihr aus dem KTP geklaut! 🤩
Ähhm, die wissen aber schon, was sie tun, oder? 😎 😗
@ Matte: bitte sei so lieb und erklär mir, woran du so schnell erkannt hast, dass das erste ein Breitmaulnashorn ist 🙄 Ich weiß, man kanns irgendwie an der Körpersilhouette erkennen, aber ich brauch immer noch den Kopf, möglichst direkt von vorne oder im Profil dazu 😊
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201210. Juni 2017 · #143
Hallo Bele, ja die beiden Löwen waren wirklich richtige Models - und es hatte den Anschein, als ob sie dies wüssten. Sie sind richtig selbstbewusst entlang der Pad stolziert.
Und mit dem Spitzmaul- und Breimaul-Nashorn?! Ich hab mich schon gar nicht mehrt getraut zu fragen. Nach nochmaligem vergleichen habe ich zwar einen Unterschied gesehen, hätte aber genau umgekehrt getippt.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201210. Juni 2017 · #144
Endlich geht es hier wieder ein Stückchen weiter. Bald haben wir es ja geschafft. Vielen Dank an alle, die den Bericht mit Interesse verfolgen.
31.03.2017 Wir verlassen die Etosha Heute steht eine letzte kurze Pirschfahrt durch den Park an, bevor wir diesen wieder verlassen. Es zeigen sich uns noch einige schöne Sichtungen. Im sanften Morgenlicht erwachen auch die Springböcke und betreiben Morgenpflege.
Große Zebraherden kommen uns entgegen.
Riesentrappe im Morgenlicht.
Noch einmal fahren wir Richtung Olifantsbad. Unterwegs sehen wir Springböcke, Impalas, Gnus, und einen Sothern pale.
Größere Sichtungen bleiben aus. Wir fahren ans Wasserloch von Olifantsbad, doch dort herrscht noch absolute Stille. An dem eingezäunten Picnicspot bei Olifantsbad machen wir eine ausgedehnte Frühstückspause. Danach geht’s weiter Richtung Aus. Im Dickicht entdecken wir eine Gruppe Elefanten. Dieser scheint schon ziemlich alt zu sein, denn er hat erhebliche Schwierigkeiten den kleinen Anstieg hinaufzugehen. Irgendwie sieht er traurig aus.
Danach sieht es so aus, als ob der die Äste nutzt um sich auszuruhen. Gefressen hat er nicht.
Wir drehen um, da wir hoffen, dass die Gruppe zum Wasserloch zieht. Unerwartet kommen von links eine weitere Gruppe Elefanten mit Baby aus den Büschen. Ich bin zu langsam und erwische nur noch den letzten mit der Kamera.
Na, das scheint heute ja unser Elefantentag zu werden.
Und dann kommt noch ein richtig schöner große Bulle und geht auf der Pad langsam vor uns her.
Er erscheint mir nicht sonderlich entspannt und so halten wir auch einen großen Abstand zu ihm. Immer wieder dreht er sich um und wedelt mit den Ohren in unserer Richtung.
Dann kommt auch noch ein Kleinfahrzeug entgegen. Die Armen fahren zurück und zurück und zurück ….
bis der Elefant ein Einsehen hat und nach links abdreht.
Das ist doch genau die Richtung zu Olifantsbad. Also fahren wir nochmals dort hin. Ein Fahrzeug steht schon dort und sie sind gerade im Aufbruch. Wir sagen ihnen, dass die Elefanten auf dem Weg zum Wasserloch sind. Und tatsächlich wenige Minuten später erscheint der erste.
Es könnte der „traurige Alte“ aus unserer ersten Sichtung sein. Schön zu sehen, wie er exakt auf dem Elefantenpfad bleibt und Richtung Wasserloch geht.
Die Impalas räumen dieses fluchtartig.
Dann trinkt er genüsslich, stützt sich mit seinem Rüssel immer wieder ab und wechselt auf die andere Seite um ein kleines Bad zu nehmen.
Inzwischen kommt Elefant Nr. 2 an. Es ist der schöne Bulle mit den noch unversehrten Stoßzähnen.
Dies war doch ein schöner Abschluss für uns in der Etosha. Langsam fahren wir Richtung Anderssons Gate.
Unterwegs gibt es noch ein paar Aufnahmen von Vögeln, dann verlassen wir den Park. Gabelracke
Ich tippe mal auf Kaptaube (Namaqua dove)
Und nochmals ein Southern pale
Kleines Zwischenfazit Etosha: Ja, wir hatten einige schöne Sichtungen hier und doch wird die Etosha nie zu meinem/unserem Lieblingspark werden. Es ist einfach zu voll für unseren Geschmack und irgendwie hat sie für mich eine Art "Zoo-Charakter“. Ich weiß, dies ist jammern auf hohem Niveau. Doch verglichen mit Botswana haben wir es so empfunden. Uns haben die 2,5 Tage hier vollends gereicht und wir sind froh nun wieder weiter zukommen.
Da wir ja für diese Strecke keinen Plan haben, fahren wir erst einmal bis Outjo. Hier versorgen wir uns wieder mit Bargeld. Es ist der 31.03. Vielleicht war das eine schlechte Idee. Vor jedem ATM ist eine endlose Schlange von Menschen. Letztendlich stellen wir uns auch an und brauchen fast eine ¾ Stunde dafür. Es entwickeln sich nette Gespräche mit den Leuten, die ebenfalls in der Schlange stehen.
Dann fahren wir zur Bakkery und stellen, wie viele andere es hier auch schon beschrieben haben, fest, dass diese geschlossen ist. Doch das Farmhouse gegenüber ist wirklich nett. Der Tisch rechts neben dem Eingang scheint bei den Formis ja sehr beliebt zu sein. Auch wir setzen uns hier hin, trinken einen Kaffee und essen dazu ein Stück Kuchen aus der eigenen Bäckerei.
Outjo ist ein nettes kleines Städtchen, in dem wir dieses Jahr zum ersten Mal sind. Dann geht es auf die Suche nach dem Stellplatz für die Nacht. Die Menschen in der Schlange vor dem ATM erzählten uns, dass es nur Etotongwe Lodge & Camping hier in der Nähe gäbe.
Die Lodge ist wirklich sehr nett hergerichtet. Allerdings liegt sie direkt an der C33 Richtung Etosha und dient den Overländern und Reisebussen als Übernachtungsort. Wir bekommen einen noch recht ruhigen Stellplatz. 2 Overlander und 1 Reisebus kommen ebenfalls an. Trotzdem ist es noch erstaunlich ruhig. Das Personal in der Lodge ist sehr freundlich und hilfsbereit.
Für 1 Nacht ganz ok. Gefahrene Km: Pirschfahrt 161 Insgesamt: 244
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200915. Juni 2017 · #146
Hallo Dagmar und Bele,
sorry, hab grade erst mal wieder hier rein geschaut und jetzt erst die Fragen zu den Nashörnern gesehen. Wie man die beiden Arten von vorne unterscheidet, ist ja selbsterklärend. 😗 Von hinten sieht man beim Breitmaulnashorn immer den deutlichen Buckel plus die Ohrwaschel sind spitz. Diese sind beim Spitzmaulnashorn eher breit, rundlich. Kann man sich recht einfach merken. 😎 Mal abgesehen davon, dass das Breitmaul doppelt so gross und schwer ist. ( Gut, das sieht man auf Fotos nicht unbedingt ). 😕
Bei den Singhabichten hast du den wesentlichen Teil des Namens verschluckt, denn so heissen sie einfach "südlicher Heller". 🙄 Die Namaqua Dove stimmt, ein Weibchen.
Deine Einschätzung bzgl. Etosha teile ich uneingeschränkt.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201217. Juni 2017 · #147
Hallo hier bin ich wieder. Da hat mich doch jetzt ein unvorhergesehner Kurzurlaub etwas aus meiner "Berichte-Schreibe-Bahn" geworfen. 😗
Gleich geht es wieder weiter - es sind ja nur noch wenige Tage.
@fotomatte
Von hinten sieht man beim Breitmaulnashorn immer den deutlichen Buckel plus die Ohrwaschel sind spitz. Diese sind beim Spitzmaulnashorn eher breit, rundlich. Kann man sich recht einfach merken.
Finde ich auch total logisch: beim Breitmaulnashorn sind die Ohrwaschel spitz und beim Spitzmaulnashorn breit. 🤩
Trotzdem danke für deine Erklärung. Mal sehen, ob ich das nächstes Jahrs noch hinbekomme.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201217. Juni 2017 · #148
01.04.2017 Unser heiß geliebtes Auto lässt uns im Stich
Mit Vorfreude auf 2 Tage an der Spitzkoppe verlassen wir schon gegen 8:00 Uhr Etotongwe. Endlich haben wir Zeit dort 2 Tage einzuplanen.
Unsere Route führt uns über die M63 Richtung Kalkfeld. Die Pad ist über und über mit Dickpens übersät. Ausweichen geht nicht. Irgendwie gefallen mir diese „kleine Monster“ aus einer „längst vergangenen Zeit“ und ich kann nicht wiederstehen, ihnen nachzulaufen.
Kurz hinter Kalkrand biegen wir auf die D2337 ab. Die Strecke führt durch eine sehr schöne Landschaft, vorbei an der Jagd- und Gästefarm Schönfeld der Familie von Seydlitz.
Das Einzigste das auf dieser Strecke nervt, sind die gefühlt 100 Tore, die geöffnet und geschlossen werden müssen. Und als Beifahrer ist das meine Aufgabe. Hier stehen nicht die üblichen Gatter, sondern es ist eine Art Doppeleinzäunung. Das heißt Gatter auf, das Auto fährt dann zwischen die beiden Gatter, das erste Gatter schließen, dann das zweite öffnen, nun kann Jürgen weiter, während ich dann das zweite Gatter schließe. Trotzdem hat die Strecke einen landschaftlichen Reiz.
Dann geht es links ab auf die D 2344 nach Omaruru und von dort weiter über die D 2315. Wir sind wieder im Erongo-Gebirge mit all seiner Schönheit angelangt und überlegen noch, ob wir nicht auch noch einen Abstecher zu Bulls Party machen sollen.
Wir sehen die Abfahrt zur Ai Aiba Rockpainting-Lodge und gelangen schließlich zu dem Gate der Erongo Concession Area.
Ein paar km hinter diesem Gate geht plötzlich die ABS-Leuchte an dem Landcruiser an. Fragend schauen wir uns an … HIER? … auf einer absolut einfachen, ebenen und geraden Strecke? Zuerst denken wir, es ist ein Fehler in der Elektronik. Doch unser Auto bleibt stehen!!! 🤩 Kein Rad dreht sich mehr. Es ist Samstag Nachmittag 15:00 Uhr. Was tun?
Wir versuchen Savanna über das Mobil Netz zu erreichen, doch hier gibt es keinen Empfang. Ein Urlaubs-Pärchen aus Deutschland hält an und sie fragen ob wir Probleme hätten. Auch sie versuchen Savanna mit einer Namibia Karte mobil anzurufen. Kein Empfang. Also packen wir das Sat Phone aus und versuchen es damit. Wir erreichen Heinz von Savanna und erklären unser Problem. Wir sollen in ca. ½ Stunde nochmals anrufen, damit er die weitere Vorgehensweise mit seinem Chef abklären kann.
Wir versichern dem deutschen Pärchen, dass alles geklärt ist und sie wirklich weiter fahren können.
Danach hält auch noch ein Paar aus Namibia an. Jürgen hat in der Zwischenzeit schon mal das linke Hinterrad demontiert, um nach der Ursache zu forschen.
Auch hier ist die Hilfsbereitschaft sehr groß. Direkt legt er sich ebenfalls unter den Wagen. Doch so sehr sich die beiden Männer auch anstrengen – die Bremsen sind zu.
Mittlerweile ist die halbe Stunde um und wir kontaktieren wieder Savanna mittels des SatPhones.
Alles ist geklärt! Ein Wagen der Ai Aiba Rockpainting-Lodge wird uns abholen und wir werden die Nacht auf der Lodge verbringen und bekommen heute Abend noch ein Ersatzfahrzeug. Wir müssen nun allerdings das komplette Fahrzeug leer räumen. Dies gefällt uns nicht besonders, aber es gibt nun mal keine Alternative.
Auch diesen beiden netten Helfern versichern wir, dass alles geklärt ist und sie weiter fahren können.
Während der Zeit, in der sich Jürgen um das Auto gekümmert hatte, hatte ich viel Zeit um „meinen kleinen Monstern“ nachzulaufen.
Ich habe mich aber vorher bei Jürgen versichert, dass ich wirklich nicht helfen kann. 😗
Eins muss man dem Auto ja lassen, es hat sich eine sehr schöne Stelle ausgesucht, um liegen zu bleiben.
Kurze Zeit später trifft der Pick Up der Lodge ein und wir beginnen mit dem Umräumen. Auf der Lodge werden wir schon erwartet und bekommen einen Bungalow zugewiesen. Nachdem wir dann alles von dem Pick Up in den Bungalow getragen haben, genehmigen wir uns erst mal einen Rock Shandy.
Das war es dann ja wohl wieder mit 2 Tagen Spitzkoppe. Zum Glück hatten wir ja 2 Tage eingeplant, so dass uns noch immerhin 1 Tag dort bleibt.
Mittlerweile ist es 20:30 Uhr und wir sind gerade mit dem Abendessen fertig, als auch schon Heinz mit dem „neuen“ Auto ankommt.
Den Service von Savanna können wir nur als vorbildlich beschreiben. Innerhalb 4 Stunden haben sie uns ein neues Fahrzeug gebracht.
Anmerkung: Da das Büro von Savanna Samstag nachmittags nicht mehr besetzt war, sind wir für die Lodge in Vorkasse getreten. Die Kosten der Übernachtung und den Differenzbetrag des Downgrades auf einen Hillux mit normalen Dachzelt wurde uns von Savanna sehr schnell gutgeschrieben und zurücküberwiesen. Die Leistung und Qualität eines Autovermieters sieht man immer nur im Schadensfall. Wir sind mit der Leistung zu 100% zufrieden. Was unseren Landcruiser veranlasst hat einfach stehen zu bleiben, wissen wir noch nicht. Doch hält uns Rene auf dem Laufenden. Bis letzte Woche stand der Wagen noch bei Toyota ohne dass etwas daran gemacht wurde.
Tinochika1'651 Beiträge · seit 201417. Juni 2017 · #149
take-off schrieb:
Während der Zeit, in der sich Jürgen um das Auto gekümmert hatte, hatte ich viel Zeit um „meinen kleinen Monstern“ nachzulaufen.
Hallo Dagmar,
super Foto, klasse freigestellt.
Schön, dass Du Jürgen nicht mit der schweißtreibenden Arbeit allein gelassen hast, sondern ihn mit einem Fläschchen Tafelwasser zurück gelassen hast. 🙂 😉
Liebe Grüße Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201218. Juni 2017 · #150
Schön, dass noch so viele unserem Reisebericht folgen und fleißig den Danke-Button drücken.
@Tinochika Hallo Hartwig, danke für das Lob für das Bild der Sattelschrecke. Mir gefällt es auch sehr gut. Und siehe da, wenn ich genug Zeit habe ihnen nachzulaufen, kommt auch was Gescheites dabei raus.
Schön, dass Du Jürgen nicht mit der schweißtreibenden Arbeit allein gelassen hast, sondern ihn mit einem Fläschchen Tafelwasser zurück gelassen hast. 🙂 😉
Ja, so bin ich - immer besorgt, dass es ihm auch gut geht und ich hinterher kein Mecker bekomme 🙄 , da ich ja nicht viel zu der Arbeit beigetragen habe. 😗 🤪
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201218. Juni 2017 · #151
02.04.2017 – Endlich wieder an der Spitzkoppe
Wir stehen früh auf und beladen das neue Auto, denn wir wollen gleich nach dem Frühstück los. Auch wenn Ai Aiba eine schöne Lodge ist, so haben wir uns hier nicht wirklich wohlgefühlt. Wir brauchen die Ruhe, die Stille, die Einsamkeit und die Natur. Daher sind wir froh, dass der Autowechsel so schnell und reibungslos geklappt hat und wir nun gleich los fahren können.
Beginnen wir also dort wieder, wo unsere Fahrt gestern unterbrochen wurde.
Wir beschließen Bulls Party ausfallen zu lassen, damit wir an der Spitzkoppe mehr Zeit haben. Sicherlich ist Bulls Party auch toll, doch der Campingplatz von Ameib ist nicht so ganz nach unserem Geschmack. Da wir ja nur noch eine Nacht übirg haben, ist die Entscheidung für Spitzkoppe nicht schwer.
Unser neues Auto.
Gegen 10:00 Uhr kommen die Pontoks Berge und die Spitzkoppe in Sicht.
Auch hier ist es kein Problem einen Stellplatz zu bekommen. Es ist unser 3. Besuch an der Spitzkoppe und wenn möglich möchten wir an der Rock-Bridge stehen. Campsite 5 ist besetzt, doch Nr. 4 ist noch frei.
Es ist heiß, ca. 34°C und wir vermissen unsere Markise. Doch dies ist jammern auf hohem Niveau. Trotz der Hitze beschließen wir etwas herumzuwandern.
Unser erster Weg führt uns zu den Rockpools, die noch mit Wasser gefüllt sind. So haben wir diese noch nie gesehen. Es ist traumhaft schön.
Und bei dieser Hitze tut eine kleine Abkühlung auch gut. Also schnell in die Badekleidung schlüpfen und ab in das erfrischende Nass. Doch hier sind wir nicht alleine. Im Wasser tummeln sich hunderte von kleinen Kaulquappen. Es hat mich schon etwas Überwindung gekostet trotzdem in das Wasser zu steigen.
Wir sind ganz alleine und können das Wasser, den Ausblick und die Ruhe genießen.
Nach einer Weile kommt eine südafrikanische Familie mit Kleinkindern an und wir räumen bereitwillig das Feld. Wir laufen über die Felsen langsam zurück zu unserer Campsite.
Zum ersten Mal schlagen wir nun unser Dachzelt auf und setzen uns in das bisschen Schatten darunter zum Relaxen. Es nervt, dass viele Besucher die Campsite 4 als Parkplatz bzw. Wendeplatz nutzen, um zur Bridge zu gelangen. Jürgen legt ein paar Steine quer über die Straße. Jedes Auto hätte daran vorbei oder darüber fahren können. Doch die Botschaft schien angekommen. Kein Auto nutzte ab sofort die Campsite als Parkplatz und wir hatten wieder unsere himmlische Ruhe. Danach spazierten wir erstmal bei Tageslicht zur Bridge.
Danach schlendern wir langsam wieder zu unserer Campsite zurück.
Und kommen zum Sonnenuntergang wieder an die Bridge. Selbstverständlich haben wir auch noch ein Kissen und den Sundowner mit dabei.
Die Spitzkoppe ist immer einen Stopp wert. Uns gefällt es dort sehr gut. Zufrieden kehren wir zu unserem Auto zurück und beginnen zu kochen.
binca751'567 Beiträge · seit 201519. Juni 2017 · #152
Hallo Dagmar,
vielen Dank für die wunderschönen Bilder und Eindrücke! 😁 Unser nächstes Namibia-Familienabenteuer beginnt kommenden Samstag und die Entscheidung zwischen Spitzkoppe und Bulls Party auf dem Weg Richtung Omandumba war bisher noch nicht getroffen. Nach euren Fotos wird es wohl die Spitzkoppe werden... 🙂 Auch wir lieben die Landschaft und die Schönheit des Erongogebirges...
Danke dafür und liebe Grüße aus dem sonnigen Norden!
.....idealer Einsatz für Euer SAT ! eigentlich hätte Savanna zurückrufen müssen.....und nicht Du....
aber was soll s.....hat ja geklappt.... 🙂 🙂 🙂
lg....BMW
namfieber23 Beiträge · seit 201719. Juni 2017 · #154
Herzlichen Dank für die tollen Bilder und den Bericht! Vergrößert meine Vorfreude ungemein! Ich bin schon ganz traurig, dass die Reise bald zu Ende geht. Habt Ihr das Sat-Telefon in Deutschland ausgeliehen oder beim Autovermieter vor Ort?
hab mal wieder nachgelesen und die story vom defekten Auto ist spannend. Dass der Service von Savanna sehr gut ist, wissen wir. Wir hatten auch schon zwei mal dort ein Auto, jedesmal alles ohne Probleme. Und gut zu wissen, dass einem "geholfen" wird. 🙂
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201219. Juni 2017 · #156
@binca75 Hallo Bianca, es freut mich, dass dir die Bilder und die geschilderten Eindrücke gefallen. Ganz kurz hier noch ein paar Informationen für euch bezüglich der Spitzkoppe. Hier erst mal der Lageplan der Campsites:
Der große Unterschied liegt zwischen Bulls Party (Campsite Ameib) und Spitzkoppe liegt auch in der Art der Campsites. In Spitzkoppe hat jede Campsite "nur" einen Plumsklo. Duschen befinden sich aber am Eingang. An der Spitzkoppe steht man einsamer, wenn man das liebt. Auch sucht man sich dort die Campsites selbst. Das heißt, sofern noch Platz an der Spitzkoppe ist, fährt um herum und sucht sich eine freie Campsite, die alle mit kleinen Nummern versehen sind. Wir haben auch schon auf 11b gestanden, welche uns auch gut gefallen hat und etwas mehr Schatten bietet. Campsite 7 (Dassies) fanden wir persönlich nicht so schön. Campsite 4 und 5 an der Bridge bieten zwar keinen Schatten, liegen aber wunderschön.
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201219. Juni 2017 · #157
@BMW
idealer Einsatz für Euer SAT ! eigentlich hätte Savanna zurückrufen müssen.....und nicht Du....
In der Tat war es auch so, dass Savanna zurückrufen wollte. Da wir aber in der Handhabung des Satphones nicht so firm sind, war es für uns einfacher selbst zurückzurufen. Die Gebühren für diese Anrufe wurden uns von Savanna selbstverständlich nicht in Rechnung gestellt.
@namfieber
Habt Ihr das Sat-Telefon in Deutschland ausgeliehen oder beim Autovermieter vor Ort?
Wir mieten das Satphone immer bei Savanna - da wissen wir auch, dass es funktioniert. Allerdings haben wir uns schon überlegt selbst eines zu kaufen, so häufig wie wir es benötigen. Doch letztendlich ist es unsere "Lebensversicherung" in den einsamen Gebieten und darauf würde ich nicht verzichten.
Herzlichen Dank für die tollen Bilder und den Bericht! Vergrößert meine Vorfreude ungemein!
Es ist immer schön, die Reise noch vor sich zu haben. Wir müssen nun wieder 10 Monate warten. 🙁 Ich wünsche euch viel Spaß.
@bayernschorsch
Dass der Service von Savanna sehr gut ist, wissen wir. Wir hatten auch schon zwei mal dort ein Auto, jedesmal alles ohne Probleme. Und gut zu wissen, dass einem "geholfen" wird. 🙂
In der Tat ist es so, dass die Qualität eines Dienstleisters erst im Schadensfall sichtbar wird. Wir fanden es auch große Klasse, dass wir an einem Samstag innerhalb 4 Stunden ein neues Auto hatten.
binca751'567 Beiträge · seit 201519. Juni 2017 · #158
Liebe Dagmar, ganz lieben Dank für deine ausführliche Info, aber wir sind gar keine Camper... 😉 Hatte mich wohl missverständlich ausgedrückt: Wir kommen aus Swakopmund und wollten auf dem Weg zur Omandumba Gästefarm nur einen kleinen Abstecher zur Spitzkoppe machen... 🙂 Dein Lageplan ist trotzdem äußerst praktisch, da wir überhaupt keine Vorstellung von der Umgebung hatten... 😄
take-offThemenstarter1'674 Beiträge · seit 201219. Juni 2017 · #159
Hallo Bianca, 🤪
ganz lieben Dank für deine ausführliche Info, aber wir sind gar keine Camper... 😉
Ah ok - was nicht ist, kann ja noch werden 😉
Also als Tagesbesucher würde ich fast mehr zu Bulls Party tendieren. An der Spitzkoppe sind die Gebiete Nature Reserve Area und Bushmans Paradise nur mit einem Guide zu besichtigen.
Wie immer ihr euch auch entscheidet - ich hoffe ich werde es in einem Reisebericht erfahren. 😗
binca751'567 Beiträge · seit 201519. Juni 2017 · #160
Hallo Dagmar,
tja, das war`s dann mit der schnellen Entscheidung... 😄 Okay, dann überlegen wir nochmal... Ein paar Tage bleiben uns ja noch... Am 30.06. sind wir unterwegs nach Omandumba 😉
Das mit dem Campen ist so eine Sache... In Deutschland würde ich nicht unbedingt auf die Idee kommen zu campen, aber vor einiger Zeit gab es ja mal so extrem tolle Reiseberichte von begeisterten Campern, die auch als Familie unterwegs waren... Das hat mich schon sehr begeistert! 🤩 Naja, ich gehöre schon zu Hause nicht zu den ordentlichsten Mitmenschen... Kofferpacken ist für mich an sich schon eine Herausforderung... 😄 Und wenn ich mir vorstelle, das Gepäck von Matthias und mir und unseren Zwillingen (8 Jahre) auf kleinstem Raum, bzw. halb draußen umsortieren zu müssen, macht mich das schon leicht nervös... 😗
Momentan freue ich mich am meisten auf Krumhuk (eine Extratasche mit Winterkleidung für die Kiga-Kinder wird gepackt...) und Omandumba (diesmal Bush Camp - ich werde gerne berichten), da wir dort so nette Begegnungen hatten. Swakopmund und Etosha-Mitte kennen wir auch schon, aber der Caprivi ist halt komplett neu für uns. Wir hoffen auf eine (irgendeine) Katzensichtung, da uns diese bei 2 Mal Namibia bisher leider verwehrt wurde...
Falls Interesse besteht, werde ich gerne kurz über unser zweites Namibia-Familienabenteuer berichten, wobei ich schon immer bewundernd auf eure tollen Fotos blicke, und mich bzw. eigene Bilder dann doch lieber verstecken würde... 😊 😗
So, die letzte Zeugnisüberarbeitung steht noch aus...