3 Generationen auf großer Namibia-Erstlingstour

Reisebericht 257 Antworten · 64,2k Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2017 von Sasa
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201617. Mai 2017 · #181
TAG 13: AiAiba Rock Painting Lodge - Brandberg - Damara Mopane Lodge

Da wir heute keine all zu weite Strecke vor uns haben, gehen wir den Tag gemütlich an. In der Lapa ist das Frühstück aufgebaut. Die Auswahl ist nicht besonders groß und das Müsli hat leider einen leicht ranzigen Geschmack. Dafür ist das Rahmenprogramm klasse.
Ein keiner Vogel kommt in die Lapa geflogen und landet direkt neben meiner Mutter, die gerade am Buffet steht.
(Leider habe ich nur Bilder mit dem Smartphone gemacht ohne Zoom)

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Die Mutter des kleinen Mannes von Gestern kommt aus der Küche und füttert den Vogel mit Käse. Sie erzählt uns, dass der Piepmatz jeden morgen kommt und seinen Käse abholt.

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Während des Frühstücks kommt der kleine blonde Junge u uns und möchte gerne mit unserer Tochter spielen. Sie will auch gerne und beide ziehen fröhlich ab.

Nach dem Frühstück schaue ich mir die ausgestellten Holzschnitzereien in der Lapa genauer an. Ein Elefant gefällt mir besonders. Den möchte ich gerne kaufen. An der Rezeption bezahlen wir das Abendessen und die Getränke und den Elefanten.
Dann gehen wir in unsere Zimmer und packen. Als wir fertig sind suchen wir die spielenden Kinder. Wie zu erwarten, will unsere Tochter nicht weg. Sie handelt noch eine halbe Stunde Spielzeit raus und wir genießen so lange noch die Aussicht vom Pool in die Ebene.

Als wir dann endlich losfahren wollen fließen wieder Tränen. Unsere Tochter möchte hier bleiben und nicht wieder Auto fahren. Dank „Gregs Tagebuch“ ist die Fahrt dann ja doch erträglich.
Wir machen uns auf den Weg zur Damara Mopane Lodge, wollen aber vorher noch zum Brandberg. Die Landschaft ist wieder einmal faszinieren.

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Hin und wieder sehen wir ein paar Tiere, sowohl domestizierte als auch wilde.

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An der Straße immer wieder kleine Stände mit Schmuck. Die Frau an diesem Stand winkt uns mit einer leeren Plastikflasche. Wir halten an und geben ihr eine volle Wasserflasche.

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An dem Stand kann man auch sehen, dass man mit Flaschen auch noch anderes machen kann als Flüssigkeiten einzufüllen.

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Als wir wieder losfahren wollen kommt ein Pick Up angefahren. Auf der Ladefläche mehrere Frauen. Ein Mann steigt aus und schickt zwei der Frauen an den Stand. Er geht zu der bereits dort anwesenden Frau und spricht sie in rauem Tonfalll an. Sie schüttelt den Kopf, er zeigt auf unser Auto und wird noch lauter, sie schüttelt den Kopf und zeigt die Flasche Wasser, daraufhin wird er noch lauter. Er dreht sich zu uns um und zeigt auf den Schmuck, wir schütteln die Köpfe.
Ich denke, dass er Geld von der Frau kassieren wollte und sauer war, dass sie uns keinen Schmuck verkauft hat. Dann raunst er die anderen Frauen an und fährt mit Vollgas los. Der Stand verschwindet in einer Staubwolke.
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass die Frauen hier nicht freiwillig stehen und ganz bestimmt nicht auf ihre Rechnung. Mit einem schlechten Gefühl fahren wir weiter.
Wir nähern uns dem Brandberg Nationalpark.

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In der T4A Karte sind viele braune Wege eingezeichnet, die sehr interessant aussehen, aber wir sind nicht sicher, ob diese noch zu den im Mietvertrag erlaubten gehören und die Zeiten in der Karte lassen vermuten, dass es sich dort wohl schon eher um schwierigere Passagen handelt. Wir entscheiden uns dagegen.

Wir fahren genau auf diese Felsformation zu

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und halten dann an einem Parkplatz. Dort ist der Zugang zur White White Lady. Man darf dort nur eine geführte Tour mit einem NP-Guide hin machen. Die Guides erzählen uns, dass der Aufstieg ca. eine Stunde dauert. Unsere Tochter meutert sofort und in Anbetracht der Zeit (es ist bereits nach Mittag) entscheiden wir uns gegen die White Lady.

Dafür machen wir dort in einem der Picknick Unterständen Mittagsrast. Wir kommen mit einem Schweizer Paar ins Gespräch. Sie haben die letzte Nacht mit Dachcamper auf der Spitzkoppe verbracht und erzählen ganz begeistert wie schön es dort sei. Allerdings erzählen sie auch, dass sie wie die Schneider gefroren hätten. Sie sind mit 2 Dachzelten unterwegs, weil sie beide Platz beim Schlafen brauchen, aber haben wohl diese Nacht zusammen in einem Dachzelt verbracht (schlafen ging nicht gut vor lauter Frieren), um sich gemeinsam zu wärmen. Sie zeigen uns anschließend das doch schon sehr abgenutzte Campingequipment und die viel zu dünnen Schlafsäcke. Sie wollen jetzt nach Korixas und dort im Supermarkt Decken kaufen.
Wir schauen uns noch ein bisschen um und fahren dann Richtung Damara Mopana Lodge. Auf dem Weg sehen wir in weiter Entfernung eine Giraffe und halten an. Je länger wir schauen, um so mehr entdecken wir. Es ist eine kleine Herde, die dort die Blätter von den Bäumen fressen. Es ist immer wieder erstaunlich wie unsichtbar diese riesigen Tiere sein könne, wenn sie an den Bäumen stehen. Immer wenn wir denken, jetzt haben wir alle entdeckt, ruft einer im Auto: „Da noch eine!“

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Nach einiger Zeit fahren wir weiter Richtung Korixas. Ich hätte noch Stunden die Giraffen beobachten können. Die sind so elegant und ruhig und ich weiß jetzt ganz genau woher Spielberg seine Vorlage für die Langhals-Dinos (Brachiosaurier) in Jurassic Park hatte. Die Lodge liegt nah an der Teerpad (M69) in einer großen Ebene. Die Ebene ist erstaunlich grün, weil hier viele Mopanebäume wachsen. Diese Bäume verlieren erst im tiefen Winter (August) ihre Blätter und sind somit für viele Tiere, vor allem die Giraffen, die letzte Futterquelle.
Fortsetzung folgt (sobald mein Netz wieder mehr hergibt 😈 )
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201617. Mai 2017 · #182
Kleiner Nachtrag:

Auf dem Weg zum Brandberg haben wir auch Giraffen direkt neben der Straße gesehen.

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Die kleinen Straßenläden waren aber noch nicht besetzt. Auf dem Rückweg stand an dem Stand ein Schild, daß Fotografieren der Puppen Geld kostet.
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Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201618. Mai 2017 · #183
Tag 13: Damara Mopane Lodge
Auf dem Weg zur Lodge sind wir wieder einmal von der Landschaft begeistert und können auch sehen, was passiert, wenn man sich auf Gravel überschätzt.

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Auf dem Parkplatz vor der Lodge stehen eine Reihe Hiluxe und ein paar andere PKW, natürlich alle weiß. Wir gehen zur Rezeption und checken ein. Die Lodge macht wie alle Gondwana Lodges einen gepflegten Eindruck. Das Personal an der Rezeption ist höflich, aber es fehlt diese besondere Freundlichkeit und Fröhlichkeit, die wir sonst in Namibia kennengelernt haben. Eine Mitarbeiterin soll uns mit einer Art Bollerwagen begleiten. Wir stapeln alles Gepäck drauf und gehen außen um das Hauptgebäude zu unserem Häuschen. Was uns schon auf der Internetseite so gut gefallen hat, zeigt sich hier jetzt in der Realität. Um alle Häuschen ist innerhalb einer kleinen Mauer ein Gemüsegarten angelegt, so dass keine Tiere ran kommen.

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Wir sehen verschiedene Kohlsorten, Salat, Mangold oder auch Küchenkräuter und Obst. Besonders gefallen haben uns die afrikanische Version von Vogelscheuchen.

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Die Häuschen sehen alle sehr hübsch aus als wir unseres betreten, sieht es auch innen gepflegt und gemütlich aus und die Handtuchschwäne sind natürlich herzallerliebst.

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Nach dem Auspacken schauen wir uns ein wenig um auf dem großen Lodgegelände. Direkt vor unsere Haustür sehen wir dieses Bülbül Pärchen.

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Der Pool ist riesig und Liegen sind reichlich vorhanden.

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An der Rezeption erfahren wir von der Sundowner Plattform auf dem Hügel vor der Lodge. Wir machen uns im späten Nachmittag auf. Es geht eine Pfad den Hügel hoch zu einer Holzplattform. Dort gibt es eine Theke und wir holen uns alle unseren Sundowner.

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Die Aussicht über die Ebene ist nicht wirklich spektakulär. Am Wasserloch gibt es auch nichts zu sehen. Die Lodgeanlage ist wirklich schön, aber die Lage kann mit keiner der von uns sonst besuchten Unterkünften mithalten.

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Wir warten auf den Sonnenuntergang und gehen danach den Weg wieder hinunter. An den Mopanebäumen hängen die bekannten Einmachgläsersolarlampen.

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Das Abendessen wird in Buffetform angeboten. Die Vorspeise wird allerdings serviert oder auch nicht. Schon Getränke zu bestellen erweist sich als fast unmöglich. Wenn die Kellnerin überhaupt auftaucht, dann scheint sie gewissenhaft jeden zu übersehen, der etwas bestellen möchte. Die zweite Kellnerin kümmert sich um den weiteren Essensraum. Als die für uns zuständige Kellnerin dann doch endlich zu uns kommt, ist sie wirklich unfreundlich. Man hat den Eindruck, dass es unter ihrer Würde ist, uns zu bedienen. Als die Getränke kommen, fehlt die Hälfte. Es kommt auch erstmal kein Getränk mehr, weil ja jetzt die Suppen serviert werden müssen.
Als es dann endlich mit der Vorspeise klappt, versuchen wir noch einmal Getränke zu bestellen. Das ist wieder schwierig.
Das Essen am Buffet ist leider zum großen Teil kalt. Einge Behälter sind leer. Die Kellnerin vermeidet jeden Blick zum Buffet. Ein anderer Tourist beschwert sich mittlerweile an der Rezeption. Kurze Zeit später kommt der Koch selber nachschauen. Die Kellnerinnen wurden seit geraumer Zeit nicht mehr gesichtet.
Als wir das Warten auf Getränke und Essen aufgeben und gehen wollen, kommt tatsächlich neues Essen für das Buffet. Jetzt haben wir aber auch keine Lust mehr und gehen zur Bar, um endlich noch etwas zu Trinken zu bekommen.
Nach einem Absacker an der Bar, gehen wir alle schlafen.

ENDE TAG 13
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zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201624. Mai 2017 · #184
TAG 14: Damara Mopane Lodge – versteinerter Wald

Da wir heute keinen Fahrtag haben und zum versteinerten Wald wollen, der in ca. einer Stunde erreichbar sein sollte, gehen wir erst gegen 9 Uhr zum Frühstück. Das Buffet sieht ziemlich geplündert aus. Es gibt noch nicht einmal mehr Brot. Außer uns sind noch ca. 20 andere Menschen beim Frühstück. Es wiederholt sich eigentlich die Situation des Abendessens. Die Bedienung übersieht geflissentlich das leere Buffet und hält es für unter ihrer Würde an den Tischen zu bedienen.
Ich gehe zur Rezeption, um mich zu beschweren, da muss ich mich aber hinten anstellen, weil vor mir schon einige andere Frühstückswillige ihre Beschwerde anbringen. Vor allem der Name der mir besonders negativ aufgefallenen Bedienung fällt mehrfach.
Dann taucht wie gestern Abend ein Koch auf und kontrolliert das Buffet. Wenige Minuten später werden die leeren Platten geholt und mit und mit aufgefüllt zurückgebracht. Mittlerweile geht es auf 10 zu und die Frühstückzeit vorbei. Doch man lässt uns alle noch in Ruhe zu Ende frühstücken und es wird sogar noch Rührei nachgebracht. Als das Buffet dann endlich gefüllt ist, ist das Frühstück wirklich gut und sehr reichliche Auswahl vorhanden.
Auf dem Weg zurück zu unserem Häuschen habe ich die Gelegenheit diesen schönen Rotschnabeltoko Monteiro's Hornbill (Danke Maddy für den Hinweis) auf dem Rasen am Pool zu fotografieren.

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Und mal endlich ein einigermaßen erkennbares Bild von einem Rotbauchwürger. Die haben leider die Angewohnheit immer wegzuhüpfen, wenn man sie fotografieren möchte.

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Unsere Tochter weigert sich heute Auto zu fahren und ihre Oma mag auch nicht unbedingt. Die beiden wollen sich einen schönen Tag am Pool machen. Wir restlichen drei fahren zum versteinerten Wald. In Khorixas halten wir zum Tanken. Im Supermarkt wollen wir ein paar Getränke einkaufen.
Vor dem Supermarkt ist viel los. Es gibt keine ausgewiesenen Parkplatzwächter. Als wir anhalten kommen direkt einige Schwarze auf unser Auto zu. Diesmal gehen wir nicht alle zusammen, sondern ich bleibe im Auto. Ein Mann versucht mir Kristalle und Halbedelsteine zu verkaufen, ein anderer mal wieder geschnitzte Nüsse, beide sind mir zu aufdringlich und ich mache die Fenster zu. Neben unserem Fortuner hält ein selbst für Namibia sehr großer und luxuriöser Geländewagen an. Der weiße Fahrer winkt einen der rumsitzenden Schwarzen zum Auto und drückt ihm einen Geldschein in die Hand. Der Schwarze verschwindet im Laden und kommt recht schnell mit zwei Plastiktüten zurück, die er dem Mann im Auto gibt. Der macht ohne weiteren Kommentar das Fenster hoch und fährt weg. Ich bin etwas verblüfft. Jetzt verstehe ich auch die Reaktion der umstehenden Menschen, als wir angefahren kamen. Vielleicht passiert das hier öfters, dass die Weißen sich auch beim Einkaufen im Supermarkt bedienen lassen.
Kurze Zeit später kommen mein Mann und mein Vater aus dem Laden. Mein Vater zündet sich eine Zigarette an und wird direkt von mehreren Männern angeschnorrt. Er hält seine Packung hin und schon hat einer der Schnorrer die Hälfte der Zigaretten aus der Packung genommen. Als noch mehr zugreifen wollen, nimmt mein Vater die Zigaretten weg und sagt, dass sie sich an den Kollegen wenden sollen, der gerade die halbe Packung geplündert hat. Wieder etwas gelernt: Gib Zigaretten immer nur einzeln aus der Hand.
Wir fahren weiter Richtung versteinertem Wald. Die Teerstraße geht bald in eine sehr gut zu fahrende Gravelroad über. Die Landschaft ist wenig spektakulär. Schon bald sind wir am Ziel. Dort steht ein Auto auf dem Parkplatz. Als wir aussteigen, fährt dieses weg. Wir sind also die einzigen Besucher zur Zeit. Wir melden uns an bezahlen den Eintritt ein junger Mann stellt sich als David unser Führer vor. David ist anfänglich sehr zurückhaltend. Er zeigt uns einige Welwitschias und erklärt den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Pflanzen. Die Pflanzen sind mit einem Steinring umgeben. David erklärt uns, dass die Wurzeln der Welwitschias sehr druckempfindlich sind und wir nicht in den Steinring treten sollen. Wir fragen ihn noch einiges zu den Pflanzen. Als er unser Interesse bemerkt, wird er offener. Er erzählt immer mehr. Über die Welwitschias, den versteinerten Wald oder aber auch über sein Volk die Damara.

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Ein Guide mit seiner Gruppe überholt uns. Die Gruppe hält noch nicht mal an den Welwitschias an.
David erzählt, dass er gerne Reiseführer würde und auch schon ein bisschen deutsch kann. Er spricht englisch mit vielen deutschen Wörtern mit uns und fragt auch immer wieder nach Wörtern, die er nicht kennt. Als wir einen Gelbschnabeltoko sehen, erzählt er uns, dass diese Vögel in der Sprache der Damara „fliegende Banane“ heißt. Leider will der Toko nicht besser auf´s Foto und fliegt weg.

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Wir sind noch nicht die halbe Strecke gelaufen, da sehen wir die Gruppe, die uns eben überholt hat, schon wieder wegfahren. Wir sehen uns die versteinerten Baumstämme an und lassen uns von David über sein Leben und seine Zukunftspläne erzählen.

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David scheint viel zu lesen und ist an vielen Dingen interessiert. Er fragt uns auch nach Deutschland und wie es dort ist. Wir unterhalten uns sehr angeregt und sind leider viel zu früh wieder am Eingang.

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Dort gibt es eine Hütte mit selbstgemachten Damar-Souvenirs. Ich kaufe ein paar Mobiles und natürlich noch einige geschnitzte Nüsse. Die Nüsse kosten ja nachdem wie gut die Schnitzarbeiten sind, zwischen 15 und 40N$. Eine Mitarbeiterin bietet an für jeweils 10N$ Namen einzuschnitzen. Das finde ich im Verhältnis zu teuer und sage ihr das auch. Sie wirkt ein bisschen beleidigt. Wir ziehen mit unserer Beute ab und fahren zurück zur Lodge.
Fortsetzung folgt……
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017
244 Beiträge · seit 201524. Mai 2017 · #186
Hallo Sasa,
von uns ein großes Danke schön für deinen RB, wir werden diesen weiter verfolgen.

Lieben Gruß von Iris&Didi
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201629. Mai 2017 · #187
maddy schrieb:Hallo Sasa,

Vielen Dank fuer deinen Reisebericht und die schoenen Fotos!
Dein Toko ist aber nicht ein Rotschnabel, sondern ein Monteiro's Hornbill.

Gruss aus Sodwana
Maddy
Danke, Maddy. Weist Du, ob der auch einen deutschen Namen hat? In unserem kleinen Tierbuch gibt es keinen Monteiro.
Afrika12 schrieb:
Hallo Sasa,
von uns ein großes Danke schön für deinen RB, wir werden diesen weiter verfolgen.

Lieben Gruß von Iris&Didi
Danke schön, Euch beiden. Ich bin ja bei Euch auch mit dabei.


Viele Grüße aus der heissen Eifel
Sasa
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zuletzt bearbeitet 29. Mai 2017
2'167 Beiträge · seit 200929. Mai 2017 · #188
Sasa schrieb:
Danke, Maddy. Weist Du, ob der auch einen deutschen Namen hat? In unserem kleinen Tierbuch gibt es keinen Monteiro.
Hallo Sasa,
Ja, auf deutsch heisst der Monteirotoko - Tockus monteiri
http://www.biodiversityexplorer.org/birds/bucerotidae/tockus_monteiri.htm

Das Problem mit "kleinen" Tierbuechern ist oft, dass sie nur einen Bruchteil der Tiere - vor allem Voegel - zeigen koennen.

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201629. Mai 2017 · #189
TAG 14: Damara Mopane Lodge
Als wir wieder an der Lodge ankommen, steht dort ein Reisebus aus dem gerade eine große Anzahl chinesischer Touristen aussteigt. Na das kann ja beim Abendessen lustig werden, wenn die es schon mit den paar Leuten nicht geschafft haben gestern Abend, dann kann es heute Abend nur richtig schief gehen.
Meine Mutter und meine Tochter finden wir auf der Terrasse am Pool. Meine Tochter lässt sich eine Spaghetti Bolognese schmecken. Die sieht sehr gut aus und dem Kind scheint es zu schmecken. Wir bestellen ein Sandwich und Salat. Das ist ganz ok. Später sehe ich auf der Rechnung, dass das Sandwich genauso viel kostet wie die Nudeln. Das steht in keinem Verhältnis. Es scheint einfach Lunch immer gleich zu kosten, egal ob eine Kleinigkeit oder ein ganze Mahlzeit.
Unsere Tochter möchte gerne schwimmen gehen, da es mittlerweile recht warm geworden ist. Sie ist natürlich auch wieder durch das kalte Wasser nicht abzuhalten. Mir reicht eine kleine Abkühlung bis zum Oberschenkel, weiter kann ich mich nicht überwinden.

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Statt dessen mache ich es mir auf einem Liegestuhl bequem. Einfach mal chillen ist ja auch mal schön im Urlaub. Und beobachte ein paar Vögel. ( Bin dankbar für die Bestimmung der Piepmätze)

Akaziendrossel (Danke Konni für die Bestimmung.)
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Maskenbülbül
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Kurzzehenrötel
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Dieser Sperling dürfte ein Webervogel sein
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Und das sein Nest
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Der hat sich ständig versteckt

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Als wir uns später in unserem Häuschen umziehen, kommt meine Mutter und ruft wir sollen schnell mitkommen. Sie führt uns zum Außenzaun und dahinter steht eine große Herde Antilopen. Leider habe ich keinen Fotoapparat dabei, aber ich will auch nicht riskierten, dass die Tiere weg sind, wenn ich ihn holen gehe, also bleiben wir einfach am Zaun stehen und beobachten die Herde bei m Fressen. Sie ziehen langsam weiter und verschwinden schließlich zwischen den Mopane Bäumen.
Anschließend wandern wir noch ein wenig zwischen den Häuschen herum und suchen weitere Metallfiguren und schauen uns das angebaute Gemüse an.

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Auf dem Rückweg können wir die Küchenmannschaft beim Salat ernten beobachten. Den gibt es bestimmt nachher zum Abendessen.
Das Abendessen läuft erstaunlicherweise besser ab als gestern. Das Buffet ist besser gefüllt, obwohl (oder vielleicht gerade weil) viel mehr Menschen beim Essen sind. Leider ist vieles kalt. Unsere schlechtgelaunte Bedienung ist, falls es überhaupt noch möglich ist, noch schlechter gelaunt und noch weniger bereit uns zu bedienen. Dafür hat sie jetzt eine wirklich nette und aufmerksame Kollegin dazu bekommen, die allerdings die ganze Arbeit alleine macht und demnach dauert es wieder lange bis die Getränke kommen.
Wir bewundern alle die kunstvoll geflochtene Frisur der netten Bedienung und sie ist sichtlich erfreut über unser Lob. Sie erzählt uns, dass ihre Schwester dafür 4 Stunden gebraucht hat und strahlt den Rest des Abends noch mehr als vorher.
ENDE TAG 14
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zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201629. Mai 2017 · #191
TAG 15: Damara Mopane Lodge - Hobatere Lodge
Das Frühstück ist ähnlich wie gestern und da die nette Bedienung von gestern Abend nicht da ist, gibt auch wieder keine Eier oder auch nur Brot. Erst eine weitere Beschwerde an der Rezeption führt zu einem einigermaßen gefüllten Buffet.
Als wir nach dem Frühstück unser Häuschen räumen wollen und mit dem Gepäck auf dem Weg erscheinen, kommt eins der Zimmermädchen, dem wir ein kleines Trinkgeld hingelegt hatten, auf uns zugeschossen und bietet uns an, das Gepäck mit dem Bollerwagen, auf dem sie das abgezogenen Bettzeug und die Handtücher transportiert, zum Auto zu fahren. Wir winken ab und erklären, dass wir das schaffen, aber schon hat sie den Wagen umgekippt und das ganze Zeug liegt auf dem Weg und fängt an unser Gepäck aufzuladen. Sie lässt sich davon nicht abbringen und fährt unsere Koffer und Taschen zum Auto. Dabei erzählt sie, dass sie 3 Kinder hat. Ich frage nach dem Alter und da sie auch 2 Mädchen im Alter unserer Tochter hat, gebe ich ihr eine Jacke und 2 Fließshirts, die schon sehr kurz geworden sind. Sie bedankt sich herzlich und fährt mit dem Bollerwagen wieder zurück.
Beim Auschecken und Bezahlen der Rechnung weiderholen wir noch einmal unsere Kritik an der Bedienung, und dass wir in keiner der anderen Gondwana Lodges so etwas erlebt haben. Daraufhin erscheint der Manger und es ist kein unbekannter. Es ist der Mann, der gestern am Supermarkt per „Drive In“ eingekauft hat. Das passt doch irgendwie. Er kann unsere Beschwerde gar nicht verstehen, wir hätten uns doch sofort melden können. Als wir und noch ein paar andere die sich gerade an der Rezeption aufhalten, erklären, dass wir das bei jedem Essen getan haben, sagt er gar nicht mehr. Wir bezahlen und erklären, dass wir hier nicht noch einmal buchen werden. Das scheint aber keinen wirklich zu kümmern, denn es kommt gerade die nächste Busladung angefahren.
Wir fahren Richtung Etosha Ost. Wir sind alle riesig gespannt, ob der Etosha Park unsere hohen Erwartungen erfüllen wird. Die Hobatere Lodge liegt vor dem Galton Gate und ist vor ein paar Jahren abgebrannt und wurde jetzt wieder neu aufgebaut und eröffnet.
Auf dem Weg dorthin, müssen wir wegen dieser großen und wunderschönen Giraffe anhalten, damit sie die Straße überqueren kann.

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Wir fahren am Galton Gate vorbei und sehen, dass gerade der Zaun repariert wird. Einige hundert Meter weiter befindet sich das Tor zum Geländer der Hobatere Lodge. Wir werden hier von niemand empfangen, sondern müssen das Tor selber öffnen und schließen. Dieses Schild empfängt uns.

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Die 16km bis zur Lodge holpern ganz schön, aber sind ansonsten gut zu fahren. Wir werden von einigen Tieren auf dem Weg begrüßt.

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An der Lodge angekommen sind wir begeistert. Wir werden am Auto durch den Guide der Lodge empfangen. Man was hat der einen Bass. Ich habe selten jemand kennen gelernt, der solch eine fantastische Stimme hat (und ich singe selber und kenne viele Menschen mit schönen Stimmen).
Als wir die Lapa betreten, kann man von dort nach draußen auf das Wasserloch sehen. Dort befinden sich mindestens 100 Tiere. Zebras, diverse Antilopen, Giraffen, Paviane und Warzenschweine. Unfassbar. Wir sind alles vollkommen aus dem Häuschen und sind fast enttäuscht, dass wir zu unserem Chalet gebracht werden soll. Uns wir erklärt, dass wir nach gerne zum Hide gefahren werden können, um von dort die Tiere am Wasserloch ganz nach zu beobachten.
Unser Chalet ist sehr schön. ES gibt ein Doppelbett und ein Einzelbett. Es ist sehr geräumig mit getrenntem WC und Dusche. Die Terrasse lädt zum gemütlichen Sitzen ein.

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Aber wir haben dafür natürlich keine Ruhe. Wir wollen Tiere gucken.
Fortsetzung folgt……..
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zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201606. Juni 2017 · #192
Liebe Mitfahrerinnen und -fahrer,
sorry, dass es so lange dauert mit dem Bericht. Ich hoffe, dass ihr nicht ganz die Lust verliert. Zur Zeit ist einfach privat der Wurm drin und die Ereignisse überschlagen sich etwas.
Trotzdem möchte ich mich nochmal bei Konni für die Vogelbestimmung bedanken. Ich habe noch ein paar andere im Fotoarchiv gefunden und noch eingebunden. Vielleicht könnt ihr da noch einmal helfen?

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201607. Juni 2017 · #193
TAG 15: Hobatere Lodge
Wir gehen zurück in die Lapa und fragen nach den Gamedrives und nach dem Hide am Wasserloch. Der Gamedrive am Nachmittag ist noch buchbar. Wir beschließen daran teilzunehmen. Zum Hide wird man gefahren und dort muss man dann 1,5 Stunden bleiben und wird dann wieder abgeholt, damit die Tiere nicht zu oft gestört werden. Wir möchten gerne dorthin. Da noch andere ihr Interesse für den Hide angemeldet haben, werden wir gebeten noch etwas zu warten, damit wir dann alle zusammen gefahren werden können.

(Sorry, ich habe leider kein anderes Bild der Lodge.)
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In der Zwischenzeit schauen wir uns noch ein wenig um. Dabei finden wir die Speisekarte für den Abend. Als Hauptgericht, soll es Lamm geben. Weder meine Mutter, noch meine Tochter und auch ich essen Lamm. Wir fragen ach einer Alternative. Es wird uns Hühnchen oder als vegetarische Alternative eine Polenta angeboten. Ich entscheide mich für das vegetarische Gericht, die beiden anderen nehmen das Huhn. Dann kommt der Mann mit der tollen Stimme. Er stellt sich als Martin vor und will uns zum Hide fahren.
Wir steigen in das offenen Safarifahrzeug und fahren die 500m zum Hide. Mit uns 5 waren noch ein Paar im Auto. Am Hide erzählt Martin, dass wir in 1,5 Stunden abgeholt werden und gibt dem anderen Paar ein Walkie Talkie für den Notfall. Er betont noch einmal, dass wir nur im Notfall früher abgeholt werden, wer nicht so lange hier bleiben möchte, soll wieder mit ihm zurück fahren. Im ersten Augenblick kommt mir die Zeit schon lang vor, vor allem für unsere Tochter.
Martin betätigt die solarbetriebene Wasserpumpe, die mit viel Lärm anspringt und Frischwasser zum Wasserloch pumpt. Martin erklärt, dass wir mit der Anfahrt die Tiere bereits gestört haben und er deshalb die Pumpe betätigt, damit er später nicht wieder stören muss.

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Wir klettern eine Leiter hoch auf den Aussichtsturm. Von hier hat man eine guten Rundumblick auf die Lodge, die Felsen und natürlich das Wasserloch. Hier tummeln sich eine Menge Tiere. Direkt am Wasser sind vor allem Zebras. Unter den Zebrahengsten gibt es ständig Streit um die beste Position am Wasser. Da geht es ganz schön hart zur Sache. Durch die Streitereien ist viel Bewegung in der Tierherde und dadurch wird auch viel Staub aufgewirbelt. Es hängt die ganze Zeit ein heller Dunst in der Luft.

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Je länger wir die Tiere Beobachten, desto mehr andere Tierarten sehen wir. Es gibt Oryxe, Elandantilopen, Warzenschweine und Paviane.
Wir können uns nicht satt sehen. Es ist einfach unglaublich spannend die Tiere zu beobachten. DIe Elandantilopen z.B. haben kein Problem an den Zebras vorbei ans Wasser zu gelangen, die anderen Tierarten haben da weniger Erfolg.

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Nach ca. einer Stunde sehen wir in der Ferne 3 Giraffen zum Wasserloch kommen. Leider bleiben sie in größerer Entfernung und fressen dort an einem Baum.

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Als die Tiere etwas unruhig werden, hören wir das Safariauto. Wir sind sehr erstaunt. Ist die Zeit denn schon um? Tatsächlich sind 1,5 Stunden bereits vergangen. Die Zeit verging wie im Flug. Selbst unsere Tochter hat nicht einmal über Langeweile geklagt.
Martin fährt uns zurück zur Lodge und wir sind alle ganz begeistert von dem, was wir gerade gesehen haben. Ob der Gamedrive später das noch toppen kann?

Fortsetzung folgt...........
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201608. Juni 2017 · #194
TAG 14: Hobatere Lodge (noch immer)
Als wir wieder an der Lodge sind, unterhalten wir uns noch ein paar Minuten mit Martin. Ich könnte ihm stundenlang zuhören 🙂 Eine nette Mitarbeiterin, deren Namen ich leider vergessen habe, (wobei in dieser Lodge gibt es nur äußerst nette MitarbeiterInnen) schließt sich der Unterhaltung an und fragt, ob wir uns wohlfühlen, ob das Zimmer in Ordnung ist und wie es uns gefällt. Unsere Begeisterung scheint sie sichtlich zu freuen. Sie fragt, wo wir schon in Namibia waren und wir erzählen von unserer Tour. Martin erzählt, dass er auf der Auas Lodge gearbeitet hat. Wir erfahren von dem Brand der Hobatere Lodge und dass das kleine Wasserloch neben der Terrasse, früher das Beobachtungswasserloch einiges entfernt von der Lodge war. Die Lodge wurde also nicht an derselben Stelle wiederaufgebaut.
Als wir von unserem Besuch bei den San erzählen, erklärt die nette Mitarbeiterin, dass die San-Sprache noch mehr unterschiedliche Klicklaute hat als die der Damara. Die Damara haben 4 unterschiedliche und sie demonstriert sie uns, da ihre Mutter eine Damara ist. Ihr Vater ist Nama. Sie erzählt, dass ihre Eltern Englisch miteinander sprechen, weil sie ihre Muttersprachen gegenseitig nicht verstehen. Himba und Herero können sich verständigen, die meisten anderen Sprachen sind nicht verwandt. Wir erfahren noch einiges über die unterschiedlichen Kulturen. Martin stammt ursprünglich aus dem Nordosten des Landes und meint, dass dort die meisten Menschen sehr groß sind. Die Zeit geht wieder wie im Flug und schon ist es Zeit für unseren Game Drive. Mit uns fährt noch eine niederländische Familie mit 2 Teeniekindern, die nur ihr Smartphone im Blick haben.
Wir fahren am Wasserloch vorbei und können noch ein Foto von der Lodge machen, dann geht es in den Bush.

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Martin fährt an den Felsen sehr langsam und beobachtet sehr genau. Dabei eindeckt er diesen süßen Klippspringer, der in den Felsen sehr gut getarnt ist.

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Martin erzählt, dass in den Felsen oft Leoparden zu finden sind. Er sucht weiter. Es geht weiter in den Bush. Das Lodgegelände ist erstaunlich grün und es gibt recht viele große Bäume.

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Hier muss Martin stoppen:

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Diese Giraffe ist von uns genauso fasziniert wie wir von ihr und bleibt deshalb mitten auf dem Weg stehen.
Dann zeigt Martin auf einen Berg und sagt: „Mountaingiraffe!“ Wir fragen, ob es tatsächlich Berggiraffen gibt. Er sagt ja, aber seine Mundwinkel verraten ihn. Er veräppelt uns.

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Und dann macht er eine Vollbremsung und fährt ein Stück rückwärts. Er zeigt auf die naheliegenden Felsen und meint dort seien Elefanten. Elefanten? Wo? Ich kann ein Hinterteil erkennen im Staub, aber mehrere. Und dann taucht noch einer auf. Wie können so große Tiere so schlecht zu sehen sein? Leider sind die beiden bald wieder verschwunden. Unsere ersten Elefanten!!!!!!!! 😄 🤪

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Wir sind alle glücklich. Fast alle. Mein Mann ist stinksauer. Der Holländer hat die Angewohnheit immer aufzustehen zum Filmen und sich aus dem Wagen rauszulehnen, als ob der halbe Meter näher helfen würde. Dabei steht er dann genau vor meinem Mann, der das Pech hatte nur noch den Platz in der letzten Reihe bekommen zu haben. 😠 😈 Die Teenies, die natürlich vorne sitzen, wären da viel besser aufgehoben, denn die schauen nicht einmal bei den Elefanten von ihren Handys auf. 🙄
Mein Mann hat schon mehrfach gebeten nicht vor ihm zu stehen. 😠 Ohne Erfolg. Ihm reist der Geduldsfaden und greift dem Holländer beherzt von hinten in den Gürtel und zieht. Es macht plumps und der Holländer sitz auf seinem Sitz. Er ist total verwundert und sagt nichts und bleibt den Rest der Fahrt auch sitzen. 😉
Die Elefanten sind gerade verschwunden, da bewegt sich links von uns etwas. Martin dreht den Wagen und fährt ca. 100 m in diese Richtung und dann dürfen wir diese Schakalfamilie im Abendlich beim Spielen beobachten.

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Während wir genauso von Papa-Schakal genau beobachtet werden. Leider haben die drei schnell von uns die Nase voll und verdrücken sich.

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Wir fahren noch ein ganzes Stück und Martin beobachtet erfolglos die Felsen. Dann fahren wir an einer Herde Zebras vorbei, die in einer Staubwolke fast nicht zu erkennen sind und halten auf eine große Freifläche zu.

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Dort dürfen wir aussteigen und unseren Sundowner genießen.

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Die Zebras beruhigen sich wieder und wir können ihnen zuschauen, sofern sie nicht zu veil Staub aufwirbeln. Oben auf dem Bergkamm sind ein paar Kudus als Scherenschnitt gegen den Sonnenuntergang zu sehen.

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Wie immer in Namibia wird es schnell dunkler und Martin packt zusammen. Auf dem Weg zur Lodge sehen wir noch ein paar Springböcke und Kudus und immer wieder Hühner.

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Als wir an der Lodge zurück sind ist es stockdunkel. Wir werden von Lodgemitarbeitern in Empfang genommen, die uns mit der Taschenlampe zu unserem Zimmer bringen. Nach einer schnellen Dusche geht es schon wieder zum Essen. Als wir die Türe aufmachen, kommt sofort jemand mit Taschenlampe (obwohl wir selber eine haben) von der Lapa auf uns zugelaufen und bringt uns zur Terrasse.

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Dort können wir es mit Fließjacke oder -pullover gut aushalten und bekommen alle ein sehr schmackhaftes Menü serviert. Vor allem auf die Polenta war ich sehr gespannt. Ich kann nur sagen:“Lekker!!!!“
Schade, dass wir nicht länger bleiben können. Hier könnte man auch gut einige Tage verbringen.
Nach dem Essen möchte ich im Zimmer etwas holen. Sobald ich aus der Lapa trete, steht schon wieder ein Mitarbeiter neben mir. Wo kommt der denn so plötzlich wieder her? Ich zeige meine Taschenlampe und sage, dass ich die 20 m alleine gehen kann und auch sofort wieder komme. Er schüttelt den Kopf und erzählt, dass seit ein paar Tagen Löwen in der Nähe der Lodge sind. Da es keine Zäune gibt, werden die Gäste ständig begleitet. Der Mann wartet vor unserem Zimmer und begleitet mich wieder zur Lapa zurück.
Wir lassen den Abend noch bei einem Savanna ausklingen und schwärmen uns gegenseitig von unserem Glück hier zu sein vor.
Anmerkung: Hobatere war auf unserer Tour meine absolute Lieblingslodge. Hier stimmt in meinen Augen einfach alles. Leider haben wir auch in diesem Jahr wieder nur eine Nacht dort buchen können, weil das wohl auch viele andere Menschen so sehen.

Fortsetzung folgt…….
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2017
109 Beiträge · seit 201109. Juni 2017 · #195
Hi Sasa,
Wir waren jetzt vom 7. bis zum 10. MAI auf Hobatere und ich kann Deine Kommentare nur bestätigen. ES war mit Abstand das herzlichste und aufmerksamste Personal während unserer 24 tägigen Reise. Da mein Mann Geburtstag hatte, wurde er mit vielen Aufmerksamkeiten liebevoll verwöhnt. Martin hat ihm mit 5 weiteren Angestellten drei tolle Ständchen gebracht. Das Essen war immer super und auf den Ausfahrten haben wir zwei Löwengruppen mit einmal 11 und einmal 4 Löwen sehr nah beobachten können, wobei uns einer der aufmüpfigen Youngster sogar angreifen wollte und unser Auto verfolgt hat, was Martin bis dato auch noch nie erlebt hatte. Wir waren dankbar, dass wir dort 3 volle Tage hatten.
Eine tolle Zeit wünsche Ich Euch bei der nächsten Tour und liebe Grüße
Yawa
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. Juni 2017 · #196
Hallo Yawa,
mein Neid sei mit Dir. Ein Ständchen von Martin. Ich wäre bestimmt hinweggeschmolzen. Alleine, wenn er spricht, finde ich ja schon ein Erlebnis.
3 Tage Hobatere ist natürlich ein Traum. Wir haben wir schon geschrieben, leider wieder nur eine Nacht buchen können. Die Dreibettzimmer waren alle ausgebucht und unsere 11 jährigen ein eigenes Zimmer buchen, war uns dann doch ein wenig zu teuer und hätte sie auch bestimmt nicht gewollt.
Ich fand auch das Personal unheimlich freundlich und aufmerksam, wobei außer in der Damara Mopane Lodge, das Personal überall sehr freundlich war, aber auf Hobatere sind sie es eben noch mehr. In einem deutschen Hotel könnte man sich soetwas gar nicht vorstellen.
Die Löwen haben wir leider knapp verpasst, aber dazu mehr im nächsten Teil. Löwen waren uns einfach nicht gegönnt im letzten Jahr. Ich hoffe doch sehr, dass sich das dieses Jahr ändert.
Danke für Deinen Kommentar und dass Du mit ließt, obwohl es so langsam voran geht.

Gute Nacht

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
2'516 Beiträge · seit 200909. Juni 2017 · #197
Hallo Sasa,

auch ich gehöre ja zu den Berichtschreibern, die viel zu lange dafür brauchen. Will sagen: für mich passt das schon so.

Dein süsser Steinbock übrigens ist ein nicht minder süsser Klippspringer.

Grüsse, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. Juni 2017 · #198
Danke, Matthias, du hast natürlich recht mit dem Klippspringer. Ich glaube der heist auf Afrikaans Steenbock, kann das sein?
Du kannst mir aber bestimmt auch die Namen der hübschen Vögel auf der Damara Mopane Lodge nennen, oder?
Ich bin bei Deinem Bericht auch immer noch dabei. Wirklich schön.
Viele Grüße
Sasa
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2'516 Beiträge · seit 200910. Juni 2017 · #199
Hallo Sasa,

das Steinböckchen heisst Steenbok.
Für den Klippspringer kenne ich keinen anderen Namen.

Wegen der Vögel muss ich nachschauen.
Ergänzung: Also. Leider sind deine Bilder etwas klein, auch beim Draufklicken werden sie nicht grösser dargestellt. Deshalb gebe ich für den Vogel nach dem Kurzzehenrötel keinen Tipp ab, ich seh da zu wenig.
Dann folgt ein Trauerdrongo, dann ein Mahaliweber, das Nest stammt von einem Maskenweber, der letzte Vogel ist ein weiblicher (Masken?)Weber.

Grüsse, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2017
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201619. Juni 2017 · #200
TAG 16: Habatere Lodge – Etosha – Buschberg Gästefarm
Als wir morgens zum Frühstücke gehen, werden wir sofort mit der Frage begrüßt, ob wir die Löwen gehört haben? Löwen? Wann? Wo? Dann wird uns erzählt, dass noch vor ca. 1 Stunde eine Löwenfamilie am Wasserloch direkt neben der Terrasse gewesen sei. Die Löwen waren einige Stunde rund um die Lodge unterwegs und hätten teilweise sehr laut gebrüllt. Der Morgengamedrive hat sie noch gesehen. Ich ärger mich. Ich schlafe in letzter Zeit extrem schlecht und werde ständig wache und ausgerechnet heute Nacht habe ich geschlafen wie ein Baby und natürlich nichts gehört. Auf jeden Fall wissen wir jetzt, warum wir gestern Abend ständig eskortiert wurden. Was uns da noch etwas übertrieben vorkam, macht jetzt absolut Sinn.
Wirklich schade, wir hätten so gerne Löwen gehört oder sogar gesehen. Hätten wir doch den Morgendrive mitgemacht. Hätte, könnte, sollte…. Nutzt ja alles nichts. Wir haben uns anders entschieden und wollen uns jetzt wenigstens das Frühstück schmecken lassen. Wir haben heute einen langen Tag vor uns, da wir vom Galton Gate durch den Etosha Westteil zum Andersson Gate rausfahren werden, um auf der Buschberg Farm bei Anita und Hannes de Haast zu übernachten.
Wir machen uns über das gute Frühstücksbuffet her. Eine strahlende Köchin bereitet uns Omelettes mit diversen Zutaten auf Wunsch zu.

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Wir wollen heute nicht zu spät los, damit wir Zeit für die Wasserlöcher auf dem Weg im Etosha Park haben. Wir sind gerade fertig und wollen zum Zimmer und das Auto packen, als eine Mitarbeiterin der Lodge ruft. „The elefants are comming!!!!“ Sie steht auf der Terrasse und zeigt in den Bush. Wir und die andren Gäste, die noch beim Frühstück sind, laufen auf die Terrasse und dann sehen wir den ersten Elefant aus dem Bush Richtung Wasserloch gehen. Es folgen weitere. Insgesamt kommen vier Elefanten im Gänsemarsch hintereinander aufgereiht zum Wasserloch. Alle Pläne zum frühen Aufbruch sind vergessen und wir beobachten die Elis. Mein Vater geht mit der Videokamera von der Terrasse runter, um einen besseren Blickwinkel zu bekommen, wird aber sehr schnell von den Mitarbeitern zurückgeholt. Sobald man sich Richtung der Büsche und Bäume bewegt, werden alle Mitarbeiter sehr nervös, da man dort keinen guten Überblick über die Landschaft hat.
Wir schauen den vier beim Trinken zu. Das dauert ganz schön lange bis so ein Elefant genug Wasser zu sich genommen hat. Dabei wird auch ein wenig geplantscht und mit dem Wassergespritzt. Herrlich. Wir können uns gar nicht losreißen, aber die Zeit wird uns sonst zu knapp. Wir müssen los.
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Also Gepäck geholt und ins Auto gepackt. Dann noch die Rechnung an der Rezeption beglichen, ein dem super engagierten Personal hoffentlich angemessenes Trinkgeld in die Tipbox und nochmal bei allen verabschiedet mit dem Versprechen bestimmt wieder zu kommen und los geht’s in den Etosha.
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Kurz hinter der Lodge werden wir von dieser Giraffenfamilie noch verabschiedet. Das Giraffenkind drückt sich immer schutzsuchend an die Mutter. Das ist einfach zu schön. Noch ein paar Fotos und weiter geht es.
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017