Vielen Dank für die Antworten bzgl. der Telefonkarten. Daa kann ja zum Glück jeder für sich entscheiden, gibt ja zwischen gar nicht und ständig viel dazwischen.
@Logi genau für den Pannenfall werde ich mich dafür entscheiden, danke!
Logi16,9k Beiträge · seit 201207. Aug. 2017 · #244
CuF schrieb:
wüstenfee schrieb:danke Du sprichst mir aus der Seele lg wüstenfee
mir auch! Irgendwer hier hat es mal "schmarrnphon" genannt....
Ich.
Und ich bin auch bekennender Schmarrnfon-Verweigerer! 😛
LG Logi
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201621. Sept. 2017 · #245
Hallo liebe Formis, ich weiß, dass es fast ein bischen lächerlich ist, noch am Bericht vom letzen Jahr zu schreiben, wo wir schon lange von der diesjährigen Tour zurück sind. Aber ich möchte dann doch den Bericht noch beenden, damit er nicht so unabgeschlossen hier rumlungert. Als Ergänzung zu Waterberg Plateau Lodge kann ich nocht berichten, dass es in diesem Jahr tatsächlich den ersenten Nachwurch gab. Die Nashornkuh mit dem gekürzten Horn ist Mama geworden. Die Familie Rust hat dieses Jahr viel Glück, denn auch auf der zweiten Lodge Ghaub gab es sogar zwei Nashornbabies.
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201621. Sept. 2017 · #246
Die Fahrt nach Windhoek ist unspektakulär. An der Teerpad sieht man des Öfteren Affen und vor allem Warzenschweine. Ansonsten passiert nicht wirklich erzählenswertes. In Windhoek fahren wir direkt zum Thule Hotel, das auf einem Hügel liegt. Die Aussicht über die Stadt ist recht nett.
Unser Zimmer ist riesig, aber nicht wirklich gemütlich. Dafür haben wir eine wirklich Attraktion direkt vor unserem Fenster. Dort steht ein Baum indem die Webervögel schon fleißig Nester bauen und da wir in der ersten Etage wohnen, können den Vögeln sehr schön zuschauen.
Obwohl unscharf liebe ich dieses Foto ungemein:
Da es vom Hotel einen Fahrdienst gibt, bitten wir den Rezeptionisten einen Tische bei Joe´s zu bestellen und den Fahrer zu rufen. Damit entfällt das Parkproblem in der Stadt und alle (die einen Führerschein besitzen) können später bei Joe´s ein Bier oder ein Savanna trinken. Wir lassen uns zur Christuskirche fahren und schauen uns die einschlägigen Attraktionen an.
Danach wandern wir in die Stadt. Hier sieht es aus wie in jeder Stadt irgendwo auf der Welt. Kaufhausketten, die jeder kennt, Menschen mit Tüten bepackt und auf ihr Smartphone starrend.
Unser Tisch bei Jos´s ist für 19.00 Uhr bestellt. Der Navi sagt, wir hätten ca. 4 km Fußweg, also beschließen wir nach Sonnenuntergang zu Joe´s Beerhouse zu laufen. Dazu laufen wir quer durch den Busbahnhof. Dabei nehme ich meine Handtasche fester unter den Arm und mein Kind an die Hand. Das Gedränge ist groß und alles etwas unübersichtlich, aber ich muss sagen, dass ich mich am Bushof in Aachen in der Dunkelheit ganz bestimmt viel unsicherer fühle.
Der Weg zieht sich dann doch, aber schließlich kommen wir an und sind begeistert von der Deko. Die Speisekarte ist umfangreich und natürlich namibisch Fleischlastig. Wir gönnen uns alle am letzten Abend noch einmal ein Gamesteak und bereuen es nicht.
Nach dem Essen stöbern wir noch ausgiebig in der Deko und rufen dann den Fahrdienst im Hotel an. Dieser Service des Hotels ist wirklich klasse.
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201613. Nov. 2017 · #247
Hallo liebe Fomis, ich habe eben meinen Reisebericht in ein Worddokument kopiert, weil ich ihn ausdrucken wollte, um ihn zum Forumstreffen mitzunehmen. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen: 1. es sind 531!!!! Seiten 🤩 (also wohl nichts mit mal schnell ausdrucken und mitnehmen nach Herrmannsburg) 2. Ich hábe den Bericht gar nicht abgschlossen. Und da ich Euch jetzt 531 Seiten zugemutet habe, denke ich dass ihr die 532igste dann auch noch verkraftet und dann habe ich das wenigstens abgeschlossen.
Tag 21: Windhoek - Fankfurt Das Frühstück mit Blick über die Stadt im Thule Hotel ist sehr schön und die Auswahl ist gut. Da wir nicht wissen was wir einen weiteren Tag in Windhoek machen sollen, entschließen wir uns dazu den Voucher für einen Tagesaufenthalt auf der Ondekaremba Farm in der Nähe des Flughafens einzulösen. Den Voucher hatten wir bei der Abreise an der Waterberg Plateau Lodge erhalten, da der Familie Rust beide Unterkünfte gehören. Die Fahrt über die Teerpad Richtung Flughafen vergeht mit letzten Tiersichtungen. Wir halten noch einmal an, um eine Gruppe Affen zu beobachten, die aber über den Stacheldraht Zaun flüchten. Unglaublich in welchem Tempo sie am Stacheldraht hoch und an der anderen Seite wieder runter klettern ohne sich zu verletzen.
Nachdem die Bande verschwunden ist fahren wir weiter. einige Kilometer vor dem Flughafen biegen wir auf eine Sandpad Richtung Ondekaremba ab. Als wir dort ankommen, werden wir beim Aussteigen mit Geschrei begrüßt. In einem Baum sitzen mehrere Graulärmvögel. DIe wollen sich aber gar nicht so gerne fotografieren lassen, was sie mit noch mehr Geschrei laut äußern.
Wir schauen uns ein wenig um. Eine junge Frau begrüßt uns und zeigt uns die Umkleideräume und das Dusch- und WC-Häuschen. Dann deutet sie auf den Pool und zeigt uns die Terrasse. Sie fragt, ob wir einen Lunch wünschen. Wir bestellen für mittags Spaghetti und Salat. Wir schauen uns weiter um. Das ist wirklich der richtige Ort für den letzten Tag in Namibia. Nochmal SAnd, Sonne und ein paar süße Erdhörnchen.
Dann ist
Ein süßer kleiner Hund kommt auf uns zugelaufen und will gekrault werden. Unser Tochter ist vollkommen begeistert ud krault natürlich und nicht nur sie.
Wir gehen noch ein bisschen spazieren. Es gibt Hühner und noch weitere Hunde. Wir treffen den Koch, der gerade einen kleinen Hund aus der Küche raus jagt. Er erzählt uns, dass das Hündchen gerade die Leberwurst geklaut und gefressen hat. Er schimpft zwar laut, kann dem kleinen aber sichtlich nicht wirklich böse sein. Wir lachen herzhaft und erzählen uns eine ganze Zeit mit dem netten deutschsprachigen Koch. Irgendwann sagt er, dass er eine Lunchbestellung habe und jetzt Spaghetti kochen müsste. Wir erklären, dass es unsere Bestellung sei und er fragt noch nach unseren Vorlieben für die Nudelsoße An der Terrasse am Pool bekommen wir kurze Zeit später unser leckeres Mittagessen Dabei kommen wir mit einem schweizer Paar ins Gespräch, dass leider nicht so begeistert ist von Namibia, wie wir. Sie waren ein Jahr vorher in der Serengeti und meinten danach wäre Etosha sehr enttäuschend gewesen. Wir berichten von unseren Sichtungen, vor allem dem Erdferkel und dem Wal, aber das scheint nicht besonders anzukommen. Das Gespräch verebbt und die beiden fahren bald ab. Wir haben noch ein bisschen Zeit und genießen die letzte Stunde mit einigen Entdeckungen.
Dann ist es auch bei uns so weit. Das Auto muss zurückgegeben werden und wir fahren zum Flughafen. Die Übergabe bei Kea/Britz geht zügig. Die Reifenrechnung soll uns erstattet werden mit der Kaution. Schauen wir mal, ob das klappt. Wir werden die paar Meter zum Flughafen gefahren. Da der Flieger erst abends geht, haben wir noch einige Stunden Zeit und bleiben draußen. Dort sind warten noch einige andere Familien und die Kinder fangen an zu spielen und zu laufen, Gut so, dann sind sie nachher müde. Als es dunkel wird, können wir einchecken und haben so wenigstens den Gepäckwagen nicht mehr im Schlepptau. Irgendwann dürfen wir dann boarden. Der Flug startet pünktlich. Wir vertreiben uns die Zeit mit Filmen und wollen dann irgendwann schlafen. Ich bin gerade eingedöselt als mich meine Tochter wieder wach macht. Sie hat schlimmes Nasenbluten. Wir wollen zum WC, um sie sauber zu machen. Das Blut läuft weiter. Ich rufe den Steward, der uns in den hinteren Teil des Fliegers bringt. Er bringt Tücher und ist ansonsten hilflos. Deshalb ruft er die Chefstewardess. Diese kommt und gibt verschiedene Ratschläge, die leider alle nicht fruchten. Es blutet weiter. Ich mache mir mittlerweile wirklich Sorgen. Die Stewardess sucht in den Passagierunterlagen nach einem Arzt. Sie findet einen und geht. Als sie zurück kommt, sagt sie, dass der Arzt nicht kommen will und dass er sagte, wir sollen Tomponage in das Nasenloch stecken. Super. Vielen Dank für gar nichts. Was machen wir denn hier seit 2 Stunden. Zu allem Unglück kommen wir auch noch in Turbulenzen. Die Blutungen werden dann irgendwann doch weniger, so dass wir gegen 3 Uhr wieder auf unseren Sitzen sind und dort in einen unruhigen Schlaf fallen. Als das Kabinenlicht wieder angeht, sind wir mehr als müde. In Frankfurt dauert es mit dem Gepäck sehr lange, so dass wir nur noch knapp unseren Zug bekommen. Alle sind froh im Zug zu sitzen und die 1,5 Stunden Fahrt werden verschlafen. Alles andere läuft nach Plan und spätestens als wir zu Hause von den Pferden wiehern begrüßt werden und der Hund bei der Freundin geholt ist, freuen wir uns auch wieder zu Hause zu sein.
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201614. Nov. 2017 · #249
Liebe Konni, danke schön. Deine tollen Danksagungen nach den Berichten sind immer wieder ein High Light. Schön, dass ich nach einem Jahr auch noch eine bekommen habe. Jetzt ist der Bericht wirklich fertig. In Deinem habe ich auch schon geschmökert, aber ich habe mich noch nicht gemeldet. Werde aber bestimmt bald hinterherlesen und mich dann zu Wort melden.
loeffel1'411 Beiträge · seit 201314. Nov. 2017 · #253
Hallo Sasa, auch ich sage danke dafür, dass ich euch quasi ein Jahr lang auf eurer Erstlingstour begleiten durfte 🙂 . Und natürlich auch für die viele Mühe und Arbeit, die dahintersteckt. Jetzt stimme ich mit UDi/Ute mit in den Kanon ein und freue mich auf den Bericht eurer "Zweitlings-Tour" 😄 ...
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201614. Nov. 2017 · #254
Hallo Martin und Stefan, danke für Euren Dank!!!!! 😛 Da ich bis jetzt nach diversen private Turbulenzen noch nicht mal ein Bild unsere diesjährigen Urlaubs gesehen habe 🙁 weiß ic nicht, ob das was wird mit dem nächsten Reisebericht und wenn dann bestimmt keine 540 Seiten 🤩
Hallo Sasa, Habe den ganzen Abend deinen Reisebericht gelesen. Vielen Dank dafür, sehr interessant geschrieben. Hat mir Mut für meine kommende Reise gemacht. Grüße Diewernschen
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201621. Jan. 2018 · #256
Hallo Diewernschen, danke für das Lob. Das war ja einer der Gründe den Bericht zu schreiben. Ist eben als Neuling alles nicht so locker. Man macht sich viele Gedanken, die gar nicht nötig sind. Viel Spaß bei der weiteren Planung. Sasa
Vielen Dank für Euren sehr informativen und unterhaltenden Reisebericht! Wir sind im Juni das erste Mal in Namibia, machen fast die gleiche Tour in 23Tagen, und haben viermal die gleichen Unterkünfte. So viele Tips haben wir in so komprimierter Form noch nicht gelesen und gleich in unsere Routenplanung einbauen können. Nochmal Danke und ganz Liebe Grüße Martha+Martin
SasaThemenstarter2'391 Beiträge · seit 201630. Apr. 2019 · #258
Liebe Martha und lieber Martin, Vielen Dank für Euer Lob. Genau das wollte ich mit dem Reisebericht erreichen.