swisschees1'715 Beiträge · seit 200612. Aug. 2016 · #81giraffenmog schrieb:
............ Wir haben diesen Text vor 10 Jahren zu unserem größten Entsetzen entdeckt. Nachfragen beim Zoll in NA und SA haben damals ergeben, dass diese Regelung nicht bekannt (NA) bzw. Nicht durchgesetzt wird. Das hat sich mittlerweile wohl geändert.
Kann sein, dass Ihr da schlafende Hunde geweckt habt. Da Hunde in Afrika einen tiefen Schlaf haben, sind sie erst jetzt erwacht 😗
Gruss
Emanuel
lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200823. Aug. 2016 · #82hier kurz den inhaltlichen Schriftverkehr mit dem ADAC:
Meine Fragen:
Können sie folgende Regelung bestätigen?
Man kann das Carnet nur 1 mal in Windhoek beim Hauptzollamt umschreiben lassen.
Danach, im Folgejahr, müsse man die Zollunion für 3 Monate verlassen und nach 4 Jahren Aufenthalt in Namibia müsse das Fahrzeug endgültig außer Landes, bzw, sogar aus der SACU.
Man legte uns im Hauptzollamt das dreiseitige Schreiben des ADAC vor: Grenzverkehr-Informationen (engl. Vers.):
https://www.adac.de/_mmm/pdf/Anschluss-%20Carnet%20Südafrika_en_18340.pdfund bot uns die Möglichkeit an, mit einem entsprechenden Antrag an den AA Southafrica
https://www.aa.co.za/content/Subs%20application%20form%20(2).pdfeine Umschreibung zu veranlassen (substitution) .
(die links sind nur mit copy&paste zu nutzen)
Antwort des ADAC – im Wesentlichen:
In der Tat gibt es diese Regelung schon immer, nur wurde diese nicht so streng gesehen wie in letzter Zeit.
Die von Ihnen genannten Fristen sind uns nicht bekannt.
Da die substitution nur einmal beantragt werden kann, ist der einfachste Weg, aus der Zollunion mit dem alten Carnet auszureisen (Zimbabwe, Mosambik) und mit dem Neuen einzureisen.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Neues aus Windhoek haben wir nicht.
Jeder ziehe daraus seine Schlussfolgerungen für sein Handeln.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt ALALu12 Beiträge · seit 201623. Aug. 2016 · #83Mir wurde das erstmalige Umstempeln des Carnets vor zwei Wochen verweigert. Das Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 10 Wochen im Land, aber das Carnet nicht mehr lange gültig. Soviel zu dem Hinweis, daß es einmalig geht, danach nicht mehr. Auch die Aussage, daß das Fahrzeug zukünftig nur 30 Tage im Land bleiben darf, wurde vom Zoll gemacht. Ich habe die Kopie einer eMail zwischen Zoll Windhuk und SAAA (Südafrikanischer Automobilclub) bekommen, aus der "hervorgeht", daß man das Land nicht ohne Fahrzeug verlassen darf. "Hervorgeht" deshalb, weil aus der eMail nicht ersichtlich ist, wer diese Aussage getroffen hat, und ob das irgendwo ein Gesetz oder eine regelung in der Carbet-Vereinbarung ist. Die Dame in der Voigtstrasse hat so getan, als wäre das ein Gesetz, wollte aber keine Quellen für ihre Behauptungen nennen. Im Prinzip hatte sie keine Ahnung, aber die hat sie konsequent vertreten. Ich kam mir bei der Diskussion vor wie an einer Westafrikanischen Grenze...
Wir haben Namibia mit dem Fahrzeug verlassen, werden sicher zurückkommen, aber wenn sie die 30-Tage Maximal-Aufenthalt durchsetzen, war´s das für uns. Ich hoffe noch auf Einsicht durch einen Vorgesetzten der Dame, denn diese Entscheidung würde Namibia Millionenbeträge kosten. Ich habe in meinem Blog mal eine Aufstellung gemacht, welche Beträge Reisende mit eigenem Farzeug in etwa im Land lassen. Wer demnächst zum Zoll in Windhoek geht, kann der Dame das ja vorrechnen:
http://www.katventure.com/2016_08_Carnet_Problems
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200623. Aug. 2016 · #84Hallo ALu,
laut Roads Authority gibt es 64 fremde Fahrzeuge mit Carnet in Namibia - Stand Juli 2016. Also verschwindend wenige.
Habe Deinen Link mal überflogen. Sind "...or 1.384 NAM$ per day. Other travellers spend a lot less." Deine Ausgaben inkl. allem in Namibia? Dann liegst Du aber gerade so im Durchschnitt eines deutschen Namibia-Reisenden (Stand 2012), der 1367 am Tag ausgibt (heute natürlich deutlich mehr wegen Inflation etc).
Man muss leider davon ausgehen, so wie die SACU in letzter Zeit eng zusammenarbeitet, dass es dann so streng wie in Namibia in allen SACU-Staaten umgesetzt wird. Damit bleiben eben für den Carnet-Fahrer nur wenige Alternativen, wenn man das südliche Afrika mit eigenem, ausländischen Fahrzeug bereisen will.
Vielleicht hat ja jemand mal die Zeit und Lust einige der Langzeit-Stellplatzbetreiber anzuschreiben und nach deren aktuellen Erfahrungen zu fragen:
http://www.travel-namibia.com/faqs/long-term-vehicle-parking/Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ALALu12 Beiträge · seit 201623. Aug. 2016 · #85Hallo Christian,
unsere Ausgaben sind inklusive allem, ohne An- / Abreisekosten.
Das mit den 64 Fahrzeugen kann ich kaum glauben. Ich habe mir - als wir einen Platz für unseren Wagen gesucht haben - vier der bekannten Stellplätze angeschaut, alleine bei denen komme ich auf über 50. Dazu dann noch die anderen Stellplätze und die Fahrzeuge, die aktuell unterwegs sind.
Wenn das aber wirklich nur so wenige sein sollen, dann frage ich mich, weshalb die so einen Aufwand machen. Verletzter Stolz? Die Dame in der Voigtstrasse hat sich tierisch über den ADAC aufgeregt, man würde Namibia ausnutzen etc. etc. Argumente hatte sie gar keine.
Ihre Kolleginnen waren da wesentlich entspannter, die hatten schon angefangen, die Carnets umzustempeln (you don´t have to show us what to do, we do that all the time), als die Chefin ohne Gruß reinkam und mich barsch in ihr Büro zitiert hat. Sie hat dann die Stempel durchgestrichen und "cancelled" drübergeschrieben.
Wenn also jemand sein Carnet dort umstempeln lassen möchte, dann sollte er abwarten, bis die Chefin in der Mittagspause ist 🙂
Maputo828 Beiträge · seit 201623. Aug. 2016 · #86ALu schrieb:
Wenn das aber wirklich nur so wenige sein sollen, dann frage ich mich, weshalb die so einen Aufwand machen. Verletzter Stolz? Die Dame in der Voigtstrasse hat sich tierisch über den ADAC aufgeregt, man würde Namibia ausnutzen etc. etc. Argumente hatte sie gar keine.
...weil einige von denen dich nicht mögen weil du weiss bist. das gleiche problem haben gut ausgebildete weisse in südafrika, die sind gezwungen das land zu verlassen, weil sie keinen job finden...das ist halt rassisums in die andere richtung...nimmt mich wunder wie das endet, vieleicht wie zimbabwe ..lg andreas
lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200823. Aug. 2016 · #87Ha, nun geht’s langsam durch, mit der Lady in der Voigtstraße - (wir erinnern ihr: „there are many German registered cars around Windhoek and this problems are always special with many Germans” ...so ungefär sprach’s und warf neckisch ihr Köpfchen mit den glattgezogenen Haaren nach hinten...
Sie führt ihren privaten Feldzug gegen die bösen Deutschen...
Liebe/r ALu!
Bitte sei so nett und berichte deinen Fall unmittelbar dem ADAC, Abt. Grenzverkehr. So, wie du es hier gemacht hast. Ich hoffe, du hast dir die Abschnitte wiedergeben lassen. Die darf sie dann nicht behalten, die SOLLEN in so einem Fall im Carnet verbleiben! (Erst Recht darf niemals der dritte, obere Abschnitt im Fall einer Fehlstempelung aus dem Carnet entfernt werden, dann wird das Dokument ungültig! - aber das weißt du sicher)
Je mehr Fälle dort beim ADAC auflaufen, desto eher nehmen die Kontakt auf nach SA und NAM und können etwas klären!
Denn die Rechtslage ist so, dass Namibia das einmalige Umschreiben des Carnets erlaubt. Die durchgeknallte Lady, die mit ihren auswendig gelernten Texten Namibia retten will, hat kein Recht, das Umstempeln beim ersten Mal zu verweigern.
Und noch einmal, für Jeden:
VORSICHT!! - beim Beantworten von „freundlichen Fragen“, man sollte genau wissen, was man nicht antworten sollte.
Auch beim Zoll in Botswana.
Man reist.
– und man plant vor allem NICHT nach Hause zu fliegen!
– man reist im schönen Land, und dann im schönen nächsten Land und dann... 😁
und wenn es dann ganz anders kommt, dann ist das Schicksal...
Vorsicht, beim diskutieren. Besser: Den ADAC einschalten. Auch von Nam aus.
Denn, letztlich bietet die Zicke einem mit zur Seite geneigtem Köpfchen lächelnd an, den Wagen im Zoll festzusetzen: “we can lock it for you...”
Und dann hat man endgültig verloren!
Egal ob man Recht hatte. Es bedeutet Mega Ärger, Zeit- und Geldverlust.
Wir wissen nicht wie viel Geld wir jeweils im Land lassen, es geht uns, wenn wir uns wohl fühlen im Urlaub, locker aus der Hand – und eins ist sicher: Wir lassen mit Reparaturen (ja unser altes Auto ist bald runderneuert... 😄 ) und allen anderen Ausgaben sicher so viel Geld im Land, wie ein ganz normaler Mittelklassetourist, - und allemal mehr als einer, der in Europa alles bucht und das Mietauto über einen südafrikanischen Anbieter...
Also, am besten gar keinen Tourismus mehr von Weißen?
Namibia war so nett und easy, das ist nun vorbei. 😣
Die Leute, die die Hallenplätze vermieten sind ganz schön gearscht, ihre Hallen werden über kurz oder lang leerstehen.
Gruß lilytrotter
Nachsatz:
Wär sehr interessant, was Schweizer und Österreicher und Engländer zu berichten haben, aus der Voigtstraße.
...soll heißen: Sehr interessant wäre es, zu wissen, ob es sich nur um den persönlichen Kampf der Lady gegen die bösen Deutschen oder ganz banalen Rassismus handelt.
Wir tippen aufgrund ihrer Äußerungen, dass sie es explizit auf „die bösen Deutschen“ abgesehen hat.
Nachsatz 2:
Es ist beruhigend zu hören, dass sie sich tierisch über den ADAC aufregt. Heißt nämlich, dass sie schon Auseinandersetzungen hatte... 😁
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
FSausS466 Beiträge · seit 201024. Aug. 2016 · #88Hallo,
ehrlich gesagt denke ich auch das deutlich mehr Fahrzeuge auf CdP in Namibia stehen als Roads Authority nennt...
Namibia hat nur Angola und Sambia als Grenze und WB als Port wo CdP eingestempelt werden - einzige Chance die Slips aus den CdP einzusammeln und ggf. zu zählen. Die Fahrzeuge, die über BOT oder SA einreisen, lassen ihr CdP in der Regel 😉 ja nicht an der NAM Grenze erneut einstempeln.
Ich frage mich auch warum besagte Dienststelle "uns" jetzt das Leben schwerer macht...
Die Regel, dass man sein Fahrzeug nicht länger als 30 Tage "alleine" in der SACU/SACCA zurück lassen darf, findet sich schon länger in den Begleitunterlagen des CdP. Wenn das tatsächlich mal behördlich überwacht werden söllte, sind unsere Tage in der Zollunion auch gezählt!
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200624. Aug. 2016 · #89Hi zusammen,
wenn die einzelne Dame das Problem ist, dann hilft meistens eine Drohung mir dem Vorgesetzten. Das mögen "solche" nicht wirklich. Ich kann gern für Euch rausfinden wer das ist. Theoretisch ist diese einmalige, gesetzliche Verlängerung dann eigentlich bei jedem Zollamt möglich... zB Hafen Walvis Bay, Zollflughäfen etc.
Beste Grüße
Christian
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lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200824. Aug. 2016 · #90Sie ist die Vorgesetzte.
Wer ist ihr Vorgesetzter?
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200624. Aug. 2016 · #91Hi Lillytrotter,
zB Director Customs & Excise im Fiscus Building. Wie gesagt, ich bringe das gerne namentlich in Erfahrung.
Viele Grüße
Christian
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ALALu12 Beiträge · seit 201624. Aug. 2016 · #92Hi Lillytrotter,
wir sind noch unterwegs, zum ADAC habe ich gute Kontakte und ein Schreiben an den Finanzminister in Namibia wird es auch geben. Der ist weiß 😉 Aus diesem Grund habe ich die Kostenhochrechnung gemacht, denn Zahlen versteht der hoffentlich.
Wenn die "Lady" nur mich ärgert, ist mir das nach einiger Zeit egal, aber sie schadet mit ihrem Verhalten so vielen, und das ohne Grund.
Von einem anderen Reisenden habe ich gehört, dass er "zur Strafe". 1.000 NAM$ zahlen musst, und das Carnet umgestempelt bekommen hat. Vielleicht ist das ihre Motivation? Allerdings war sein Carnet tatsächlich abgelaufen, meines erst kurz davor.
Ich habe mir jedenfalls von der Lady Namen, Telefonnummer und Email Adresse geben lassen.
Gesendet von meinem SM-N915FY mit Tapatalk
lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200824. Aug. 2016 · #93Hallo, ALu!
Super strukturiert!!
Ich freue mich sehr, deine Antwort zu lesen!
Zu der "Strafe":
Das hatte ich auch schon in meinem Eingangspost beschrieben.
Das ging über einen offiziellen Vordruck, mit Durchschlag und Stempel und Unterschrift – und war eben die "Penalty" für die überzählige Zeit im Lande (Notice of Seizure and or Penalty).
Und das fand statt, bevor "diese Lady" dort das Sagen hatte!
Wir waren sehr froh darüber, dass der Zoll diese Möglichkeit anbot, denn wir hatten unsere erstmalige Übertragung schon hinter uns und konnten zum zweiten Mal nicht rechtzeitig außer Landes (allerdings ließen wir das Carnet deutlich vor Ablauf umstempeln).
Die Höhe des Fine: Naja, ziemlich viel, aber scheinbar eine festgesetzte Größe. - ...und mal eben außer Landes fahren ist deutlich teurer... 😄 😉
Weiter so und viel Glück!
Und Gute Reise!
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
Maputo828 Beiträge · seit 201624. Aug. 2016 · #94ALu schrieb:
Von einem anderen Reisenden habe ich gehört, dass er "zur Strafe". 1.000 NAM$ zahlen musst, und das Carnet umgestempelt bekommen hat. Vielleicht ist das ihre Motivation? Allerdings war sein Carnet tatsächlich abgelaufen, meines erst kurz davor.
..vielleicht ist auch das der Grund für die Verstimmung der Dame. Das Carnet unterliegt gewissen Regeln. Einmal pro Jahr die Zollunion verlassen zum Beispiel. Ein Carnet dass abläuft kann mit Begründung einmalig um 3 Monate verlängert werden, jedenfalls in RSA.
Vielleicht habe sich viele der CdP Halter in Namibia ein Eigentor geschossen, weil sie anscheinend über Jahre gegen diese Regeln bewusst verstoßen haben.
lg Andreas
lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200824. Aug. 2016 · #95Äähh,
hier geht es in erster Linie darum, dass dort eine Person einen vorgesetzten Posten hat, die ihren persönlichen Rachefeldzug durchführt!
Sie spielt nicht nach den Regeln der eigenen Behörde, wenn sie rassistische Äußerungen macht und ein Carnet nach Erstbesuch nicht umstempelt!
Alles andere sind nur die unangenehmen Randerscheinungen.
Und es macht wenig Sinn, hier nach Schuldigen zu suchen, - das hat Can auch schon getan und allen nach seiner Sicht vermeintlich Schuldigen die Pest an den Hals gewünscht.
Hier ist einfach der Namibische Staat gefragt, wie er etwas regeln möchte.
Eine namibische Zollbehörde ist weder Opfer von bösen Fahrzeuginhabern noch sollte sie Spielwiese für kleine Rachefeldzüge gewisser Seelen sein.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200624. Aug. 2016 · #96Hi zusammen,
also ihr müsst Eure Beschwerde - wie bei jedem namibischen Ministerium - an folgenden Empfänger schicken. Jede andere Adressierung wird einfach ignoriert.
The Permanent Secretary
Ministry of Finance
Private Bag 13295
Windhoek
Darin muss dann die Abteilung genannt werden. Diese heißt offiziell "Customs and Excise".
Ich habe auch nochmal geschaut ob Namibia spezielle eigenen Carnet-Regelungen hat. Das scheint auch laut Legal Assistance Centre nicht der Fall zu sein, mit Ausnahme zu Regelungen für den namibischen Hafenbetreiber Namport. Es gelten deshalb die internationalen Abkommen. Folgende Abschnitte sind u.a. wichtig. Sie beziehen sich alle auf 12 Monate - keine anderen Zeitangaben sind wohl genannt.
[…]Vehicles cleared at customs with a “Carnet de Passage” will be exempted for one year and must then be exported at the same port of entry. (NAMIBIAN PORTS AUTHORITY, 24 February 2015, Government Gazette, 5675)
[…] The validity of temporary importation papers can only be extended once for not more than one year. After this period, a new carnet must be issued and delivered in replacement of the former carnet. (CUSTOMS CONVENTION ON THE TEMPORARY IMPORTATION OF PRIVATE ROAD VEHICLES, United Nations)
Hoffe es hilft irgendwie.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Laut Ministry of Finance kann die Verlängerung in Windhoek oder an dem Zollamt durchgeführt werden, was das Carnet bei Ersteinfuhr abgestempelt hat.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
CACan890 Beiträge · seit 201624. Aug. 2016 · #97Hallo,
@ lilytrotter: lässt du es bleiben oder soll ich auch anders....
@ Andreas: dein letzter Absatz bringt es auf den Punkt. Manche Leute versuchen, die kulante Regel des Namibia Zolls zu ihrem Regelanspruch zu machen, entgegen allen Vorschriften, die sie in Ihrem Carnetantrag unterschreiben. Das kenne ich aber so seit 20 Jahren, wird halt von wenigen übertrieben. Ich kenne genug Leute, die Ihr Carnet ordentlich mit einem Grenzübertritt verlängern und in vielen Fällen bekommt Namibia nicht einmal das Carnet zu Gesicht.. .... Und die haben, man glaubt es kaum, nie Probleme mit der Carnetabwicklung.
Wie von dir gesagt, gelten die Regeln nicht nur in RSA, sondern in allen Beitrittsländern.
Nun ist es wieder so, dass man in einem schwerwiegenden Fall (z.B. größerer Schaden, wo man erst das Ersatzteil bei de nächsten Reise von hier mitbringen muss) ebenso keine Verlängerung (bis auf die möglichen 3 Monate über den AA in RSA) ohne Ausreise bekommt. Du ggf. gezwungen bist, dein nicht fahrbereites Auto von WDH per Schlepper nach Vic Falls oder Livingstone transportieren lassen musst etc.
Gruß
PS: Die Dame da führt keinen Rachefeldzug, sondern sie setzt ganz einfach die klaren Vorschriften lt. Carnet um - ok, etwas übertrieben. Aber schreibt alle an sämtliche Ministerien auf der Suche nach einer Bestätigung der persönlichen Ansichten. Das wird "garantiert" helfen. Vielleicht bekommt sie einen Orden dafür.....
Maputo828 Beiträge · seit 201624. Aug. 2016 · #98lilytrotter schrieb:
Ha, nun geht’s langsam durch, mit der Lady in der Voigtstraße - (wir erinnern ihr: „there are many German registered cars around Windhoek and this problems are always special with many Germans” ...so ungefär sprach’s und warf neckisch ihr Köpfchen mit den glattgezogenen Haaren nach hinten...
Sie führt ihren privaten Feldzug gegen die bösen Deutschen...
.....weisst Du manchmal wundert mich das nicht. Wenn Du dort so "rumschäpperst" wie in einigen Threads hier, dann stellen die schnell auf stur und machen dir das Leben besonders schwer. Das Lästige ist, dass du immer am kürzeren Hebel bist... lg Andreas
CACan890 Beiträge · seit 201624. Aug. 2016 · #99travelNAMIBIA schrieb:Hi zusammen,
also ihr müsst Eure Beschwerde - wie bei jedem namibischen Ministerium - an folgenden Empfänger schicken. Jede andere Adressierung wird einfach ignoriert.
The Permanent Secretary
Ministry of Finance
Private Bag 13295
Windhoek
Darin muss dann die Abteilung genannt werden. Diese heißt offiziell "Customs and Excise".
Ich habe auch nochmal geschaut ob Namibia spezielle eigenen Carnet-Regelungen hat. Das scheint auch laut Legal Assistance Centre nicht der Fall zu sein, mit Ausnahme zu Regelungen für den namibischen Hafenbetreiber Namport. Es gelten deshalb die internationalen Abkommen. Folgende Abschnitte sind u.a. wichtig. Sie beziehen sich alle auf 12 Monate - keine anderen Zeitangaben sind wohl genannt.
[…]Vehicles cleared at customs with a “Carnet de Passage” will be exempted for one year and must then be exported at the same port of entry. (NAMIBIAN PORTS AUTHORITY, 24 February 2015, Government Gazette, 5675)
[…] The validity of temporary importation papers can only be extended once for not more than one year. After this period, a new carnet must be issued and delivered in replacement of the former carnet. (CUSTOMS CONVENTION ON THE TEMPORARY IMPORTATION OF PRIVATE ROAD VEHICLES, United Nations)
Hoffe es hilft irgendwie.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Laut Ministry of Finance kann die Verlängerung in Windhoek oder an dem Zollamt durchgeführt werden, was das Carnet bei Ersteinfuhr abgestempelt hat.
Hallo Christian,
die 2 oben genannten Abschnitte sind klar - Ersteinfuhr, Ausstellung nicht länger als ein Jahr, dann Export raus aus der Zollunion.
Der Begriff der "Verlängerung" lässt mich zweifeln. Es gibt keine Verlängerung durch eine Zollstelle.
Es kann eine Verlängerung des bereits bestehenden Carnets beantragt werden. Aber nur beim AA RSA und dem hiesigen ADAC. Und das auch nur um max 3 Monate und anteilige Zahlung der Gebühren.
Hast du das Schreiben vom Ministerium, welches dieses Vorgehen beschreibt im O-Text vorliegen? Das wäre interessant - wie du siehst, arrangiere ich mich in Bezug auf Carnet. Deswegen hab ich wahrscheinlich auch keine Probleme damit.
Wäre nett, wenn du es mal einstellen könntest oder schicken könntest.
Gruß und Danke
lilytrotterThemenstarter4'129 Beiträge · seit 200824. Aug. 2016 · #100Wie ich eingangs schon schrieb:
Es geht NICHT darum, irgendeinen nicht vorhandenen „Regelanspruch“ geltend zu machen (wie kurios ist das denn??) – es geht nur darum, sich auf den veränderten Wind einzustellen, der in der Voigtstraße weht, ein Wind mit starken rassistischen Böen und der Weigerung, die Regeln der eigenen Behörde auszuführen!
Ich habe auch keinen Anspruch auf die „Durchsetzung“ von nicht vorhandenen Regeln formuliert, wie mir hier unterstellt wird. 😈
Und das, was ALu berichtet, ist genau das, was wir auch schon gehört hatten. Und noch mehr! Aber da es Infos aus dritter Hand waren, haben ich nur eine allgemeine Warnung ausgesprochen (und nun, wo hier dieses Theather veranstaltet wird, werde ich gewiss nicht umfangreicher berichten!)
Diese albernen Schuldzuweisungen sind so was von kontraproduktiv, aber wer’s für sein Ego braucht...
(und natürlich ist auch bekannt, dass es Untersteller gibt, die seit Jahrzehnten als Service die jährliche Umschreibung des Carnets mit angeboten haben... - sowas mag Folgen haben - ist hier aber nicht das Thema! Auch nicht, wer am billigsten reist, denn das ist eines der alten Argumente der Behörde, dass die Carnet-Fahrer nix im Land lassen und sie diese deshalb gern loswerden wollen. Also immer schön überlegen, vor der Selbstdarstellung und den klugen Argumenten... 🤢 )
Gruß lilytrotter
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