Manaslu232 Beiträge · seit 200616. Juni 2016 · #41
Wow, Topobär, was für Bilder!! Der Elefant vor den Cliffs ist ja umwerfend!! 🙂 Herzlichen Dank für die genialen Fotos!! Da bin ich ja mal gespannt, was wir im Juli zu sehen bekommen werden. Etwas mulmig ist mir schon wegen den Elefantenherden. Wir hatten mal im 2014 bei Sinamatella so eine Begegnung, wo wir Elefanten in einer unübersichtlichen Kurve aufgeschreckt hatten. Das müsste ich also nicht mehr haben, aber mein Mann ist auch sehr schnell im wenden 😉
Gruss, Manaslu
Beatnick1'712 Beiträge · seit 201616. Juni 2016 · #42
Hm, tja, also ... irgendwie ist dieser Reisebericht bislang völlig an mir vorbeigegangen 😐 Jetzt bin ich aber flugs hinterhergehechelt und klammere mich am Türknauf fest...
vielen Dank für den schönen Bericht und die tollen Fotos. Es ist schön zu hören, dass der Zimra-Service in Beitbridge gut funktioniert! Wir sind weiterhin gerne bei eurem Reisebericht dabei!
Grüße Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013-
- die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014-
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- How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016-
- Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200917. Juni 2016 · #44
Moin,
ich freue mich über jeden weiteren Mitreisenden. Der Wagen bietet eine Menge Platz.
Wir nehmen auch noch Platz in Eurem Fahrzeug und sind ganz gespannt auf die Fortsetzung...Ab Juli 2016 geht es mit unserem Bushbaby wieder für ein paar Monate durchs südliche Afrika bis Tansania. Ganz oben auf der Liste steht Zimbabwe 🙂
Liebe Grüsse Gabi
www.gabi-erich.ch
Ragnarson74 Beiträge · seit 201517. Juni 2016 · #46
Topobär schrieb:Moin,
ich freue mich über jeden weiteren Mitreisenden. Der Wagen bietet eine Menge Platz.
Bei so einer Einladung komme ich sofort aus der Deckung 😗 😗 😗 und quetsche mich noch rein !!!
Das sind ja wunderschöne Aufnahmen Topobär 🙂 🙂 🙂 und Dein Schreibstill ist sehr angenehm zu lesen !!! Vielen Dank, dass ich mitfahren darf !!!
Liebe Grüße Ragnarson
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201417. Juni 2016 · #47
Hallo Topobär,
von mir mal Zwischendurch ein ganz großes Dankeschön für die wunderschönen Aufnahmen und den interessanten Bericht!
Mein Lieblingsfoto des letzten Kapitels ist ebenfalls der Eli vor den Cliffs 😘
La Leona2'779 Beiträge · seit 200717. Juni 2016 · #48
hallo Topobär wie immer ein super Bericht von Dir! Danke für die Arbeit die Du Dir damit machst und wir davon profitieren können. Wie viele die sich hier im Forum tummeln habe auch ich immer eine übernächste Afrika-Reise in Planung. Zimbabwe ist schon lange auf der Warteliste. Gut dass ich Deinen Bericht dann beiziehen kann wenns an die Detailplanung geht.
Vorab eine Frage: hast Du zufällig den Bradt Zimbabwe 2. Edition gelesen oder mit dabei gehabt? ich finde die Bradt guides nämlich generell sehr gut recherchiert und für Selbstfahrer super informativ. (Mein Mann liest weniger gut deutsch darum suche ich immer englischsprachige Literatur. Steht schon daheim im Regal.)
Der RB Titel ist wirklich treffend! LG leona
Gruss Leona
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200917. Juni 2016 · #49
Hallo Leona,
ja, wir hatten den Bradt dabei. Die Ausgabe hätten wir uns aber sparen können. Ich fand den Hupe um Längen besser. Mehr Informationen und bessere Karten. Gerade bei den Informationen, die man als Selbstfahrer braucht, merkt man deutliche Unterschiede.
La Leona2'779 Beiträge · seit 200717. Juni 2016 · #50
hallo Topobär, danke für Deine Bewertung und Einschätzung des Bradt. Schade, ich hoffte auf eine positivere Antwort. Hupe werde ich alleine lesen müssen.... VG leona
einen schönen Bericht stellst Du hier rein. Vielen Dank dafür.
Wir waren ja vor 2 Jahren auch schon mal in Zim, damals im Hwange. Hat uns sehr gut gefallen, wobei wir natürlich von "Land und Leute" nicht viel mitbekommen haben in den 4 Tagen. Da verspricht Dein Bericht doch deutlich mehr an Informationen.
ich les auch noch gern mit! 🙂 In Zvakanaka hatten wir 2014 auch 1x übernachtet, auf dem Weg zum Mapungubwe NP. Eine friedliche schöne Unterkunft. Für das Tor hatten wir einen Code.
vielen Dank für Deinen tollen Bericht mit den wunderschönen Fotos aus dem Gonarezhou - z.B. Chitove und Chilojo Cliffs. Der Gonarezhou gehört seit letztem Jahr zu einem unsere Lieblingsparks...wir sind auf Deiner Reise mit Herz und Seele dabei 😉
Grüße Schnuppe
Giselbert699 Beiträge · seit 201023. Juni 2016 · #55
Hallo Thomas, dein Reisebericht kommt wie gerufen, da wir Ende Oktober ebenso Zimbabwe "antesten" wollen. Ich bin sehr neugierig auf deinen Bericht. Danke, dass du so einen informativen und detaillierten Bericht einstellst. Bestimmt werde ich die eine oder andere Frage haben.
Was mich aber schon mal interessiert: Seit ihr an der Grenze bezüglich des Inhalts (Alkohol, Fleisch etc.) eures Wagens kontrolliert worden? Kann man nach dem Grenzübergang gut einkaufen oder gibt es eher nur Kleinigkeiten?
Die Bilder des Sonnenuntergangs mit dem bewölkten Himmel haben mir sehr gut gefallen. Ich finde Sonnenuntergang mit Wolken hat was.
Viele Grüße Giselbert
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200923. Juni 2016 · #56
Hallo Giselbert,
nur zu mit den Fragen.
Der Zöllner am Grenzübergang nach Zimbabwe hat nur einmal kurz die Seitenklappe unseres Canopys geöffnet und reingesehen. Er hat noch nicht einmal den Kühlschrank geöffnet, obwohl der direkt hinter der Klappe lag. Offiziell gibt es aber wohl Einfuhrbeschränkungen bei Alkohol und Frischwaren.
Die Supermärkte in Zimbabwe waren bei uns alle sehr gut bestückt. Es ist eher die Frage, ob Du nach der Grenze noch an einem Supermarkt vorbeikommst ehe Du den ersten Park besuchst. Wir sind zum Beispiel auf dem Weg zum Gonarezhou National Park an keiner Einkaufsmöglichkeit vorbei gekommen.
Ich hoffe die Zeit zu finden, heute noch den nächsten Reisetag hochzuladen.
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200923. Juni 2016 · #57
5.Tag (Mi. 18.05.2016) Gonarezhou National Park – Great Zimbabwe 296km
Zum Frühstück sind wir durch den, im Gegensatz zu den anderen Furten, sehr steinigen Chinguli Causeway zur Chilojo Cliff Picknick Site gefahren. In diesem beeindruckenden Ambiente schmeckt’s gleich noch viel besser.
Ungeschickt wie ich bin, schaffe ich es mal wieder mich am Gaskocher zu verbrennen. Dafür habe ich echt ein Talent. 😣 Wenn ich abgelenkt bin fasse ich gern mal an heiße Metallteile, um den Kocher zu bewegen.
Dieses Tierchen leistet uns Gesellschaft beim Frühstück.
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Gonarezhou National Park. Hier hat es uns sehr gut gefallen. Die Tiere sind zwar scheuer als in anderen Parks, aber dafür ist die Landschaft umso beeindruckender. Außerdem gibt es viele traumhaft in der Natur gelegene Exclusiv-Campsites.
Die auffälligsten Tiere waren neben den Elefanten die Impalas. So lautstark wie hier haben wir die Tiere noch nie erlebt. Ich finde ja, dass die groben, krächzigen Laute überhaupt nicht zu diesen grazilen Antilopen passen.
Ein Merkmal im Gonarezhou National Park sind die künstlich angelegten Schutzzonen um die alten Baobabs. Damit will man verhindern, dass diese beeindruckenden Bäume von den Elefanten zerstört werden. Muss eine Heidenarbeit gewesen sein, um hunderte von Baobabs diese Schutzzonen zu errichten.
Auf dem Weg zum Gate machen wir noch Abstecher zur Runde Gorge und zum Massasanya Dam. Leider zieht der Himmel immer mehr zu.
Vom Gate nehmen wir einen Nationalpark-Mitarbeiter mit in die nächste größere Stadt, nach Chiredzi. Bei einem der zahlreichen Roadblocks mein er zu uns, „die Polizisten sind alle korrupt“. Wir als weiße Touristen würden davon nichts bemerken, denn es gibt Anweisung von höchster Stelle, diese wichtige Devisenquelle nicht zu belästigen. Die einheimischen Autofahrer werden dagegen fast immer angehalten. Diese Aussage sollte sich auch mit unseren Erfahrungen auf der Reise decken. Wenn wir überhaupt einmal angehalten wurden, dann für ein wenig Smalltalk. Außer der Frage nach Wasser wurden keinerlei Forderungen an uns heran getragen. Mit Wasser konnten wir immer gut behilflich sein.
Je näher wir der Gegend von Great Zimbabwe kommen, umso beeindruckender wird die Landschaft. Sie ist bestimmt von großen Granitbuckeln. Dazwischen verteilen sich überall kleinbäuerliche Gehöfte. So langsam löst sich auch die Bewölkung wieder auf.
Ganz in der Nähe von Great Zimbabwe haben wir in Norma Jeanes Lakeview Resort eine Campsite reserviert. Wir kommen um 15:00Uhr an, checken nur kurz ein und fahren dann gleich weiter nach Great Zimbabwe. Das sind nur weniger Kilometer.
In Great Zimbabwe machen wir uns als erstes an dem Aufstieg zum Hill-Komplex, welcher auf dem Gipfel eines riesigen Grant-Kopjes liegt. Auf halber Strecke kommt uns eine einheimische Familie entgegen. Der Familienvater begrüßt mich überschwänglich mit „Hello my friend“, nimmt mich in den Arm und macht ein Selfie. Seine Frau fotografiert ebenfalls. Eine sehr witzige Situation, vor allem vor dem Hintergrund wie hier im Forum teilweise über das Fotografieren von Menschen diskutiert wird. Ich glaube über das Recht am eigenen Bild macht sich in Afrika niemand Gedanken. Das Selfie mit Muzungu hat mit Sicherheit auch schon die Runde im weiteren Bekanntenkreis des Fotografen gemacht. Ich fand die Situation sehr witzig. Was mich einzig tierisch ärgert ist, dass Kathrin und ich in dem Moment so überrascht und perplex waren, dass wir ganz vergessen haben selbst Fotos zu machen. 🙁 Wirklich schade, zumal auch noch zwei sehr niedliche Kids zu der Familie gehörten und unsere Begegnung mit großen Augen verfolgten.
Dann trennten sich unsere Wege wieder und wir folgten dem immer schmaler werdenden Treppenweg zum Gipfel.
Nach insgesamt einer viertel Stunde waren wir oben und stromerten kreuz und quer durch die weitläufige Anlage, die teilweise einem Labyrinth aus natürlichem Fels und von Menschen errichteten Mauern gleicht. Ich liebe es selbstständig solche Anlagen zu erkunden und in alle Ecken zu kriechen. So versuche ich mich immer in das Leben der ehemaligen Bewohner zu versetzen.
Vom Hill-Komplex aus hat man einen beeindruckenden Blick auf das in der darunter liegenden Ebene befindliche Great Enclosure, welches das Wahrzeichen Great Zimbabwes ist.
Wir machen uns auf den Weg, ist es doch unser Ziel, den Sonnenuntergang in der Ebene zu erleben.
Ist der ältere Hill-Komplex ganz klar auf Verteidigung ausgelegt, so ist das offen in der Ebene liegende Great Enclosure ein repräsentatives Bauwerk, welches Dominanz und Macht ausstahlen sollte. Es wurde in der Blütezeit von Great Zimbabwe errichtet.
Wie schon beim Hill-Komplex wurden auch die Mauern des Great Enclosures als Trockenmauern ohne Mörtel oder andere Bindemittel aufgeschichtet. Häufig wurden Schmuckelemente in die Mauern eingefügt. Man findet keine geraden Linien. Alles ist leicht geschwungen und wirkt sehr organisch.
Das Great Enclosure ist größer und wuchtiger. Besser gefallen hat uns aber der Hill-Komplex
Inzwischen ist schon der Mond aufgegangen und kurz darauf macht sich die Sonne an ihren Untergang, wobei sie das ganze Gelände noch einmal in schönes goldenes Licht taucht.
Zurück in Norma Jeanes Lakeview Resort installieren wir schnell unser Dachzelt und genießen die erstklassigen Sanitäranlagen. Danach lassen wir uns im Restaurant verwöhnen. Nach den Fleischorgien der letzten Tage entscheiden wir uns für Fisch. Sehr lecker und auch sehr gemütlich. Allerdings fühlt man sich nicht wie in Afrika, sondern wie in einem englischen Herrenhaus. Alles very british hier.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201223. Juni 2016 · #58
> sehr, sehr eindrucksvoll, dieses "Great Simbabwe" - und wunderbar fotografiert. Steinmauern können auch langweilig wirken, aber Du hast deren Zauber freigelegt. Kompliment!
Hei, ich freu mich über jeden weiteren Tag/Beitrag/Abschnitt. Zu Norma Jean´s wollen wir auch. Schön zu hören, dass es euch dort und in Great Zimbabwe so gut gefallen hat. Ab jetzt interessiert mich eure weitere Tour besonders 😁