D707- Vernichtungsstraße der Oryxe!!!

43 Antworten · 6'990 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2016 von afrika-paula
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1'523 Beiträge · seit 201111. Feb. 2016 · #21
.....verstehe die Gemütslage von Paula..........

.....beschäftigt einem schon.............. 🙁 🙁 🙁


lg. BMW
5'538 Beiträge · seit 200811. Feb. 2016 · #22
Hallo und guten Tag, Mattias,

wie kommst Du zu der Behauptung, dass viele Fomis den Post von Paula nicht gelesen oder falsch verstanden hätten?!? Vielleicht haben wir janur einen anderen Standpunkt, von dem aus wir das Problem betrachten und wir können deshalb Paulas Meinung nicht teilen. Uns deshalb zu unterstellen, dass wir einfach mal so dummes Zeug schreiben (so ist Deine Aussage bei mir angekommen), empfinde ICH (wie andere denken,weiß ich nicht) als eine - wenn auch ungewollte - Beleidigung.

Ich weiß, dass Du das nicht so gemeint hast und nur in Deinem Eifer so dahin geschrieben hast, aber Du sollst wissen, wie so etwas ankommt.

Liebe Grüße
Gerd
2'338 Beiträge · seit 200711. Feb. 2016 · #23
Warum wird denn hier gleich drauflos gehackt, nur weil sich jemand darüber entsetzt, dass Zäune zur tödlichen Falle für Wildtiere werden können? Es ist doch wirklich so, oder? Haben sogar leider auch schon einen Springbock auf dem Gewissen, aber auch einen verhedderten Ziegenbock und einen Springbock von den Drahtfesseln befreit. Ich verstehe einfach nicht, weshalb gewisse Fomis jeweils so schrecklich überempfindlich reagieren, sobald mal was Negatives über die heilige Kuh Namibia geschrieben wird.

Wir hatten das Thema übrigens schon mal.
http://www.namibia-forum.ch/forum/12-tiere-und-pflanzen/162066-tiere-und-zaeune.html?limitstart=0&start=12

Ihr dürft nun gerne auch auf mir rumtrampeln 😛 .

Ganz liebe Grüsse aus dem sehr warmen Malindi
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
2'536 Beiträge · seit 200711. Feb. 2016 · #24
Hallo Erika,
Erika schrieb:Ich verstehe einfach nicht, weshalb gewisse Fomis jeweils so schrecklich überempfindlich reagieren, sobald mal was Negatives über die heilige Kuh Namibia geschrieben wird.
auch wir haben auf unserer Tour eine Ziege aus einem Zaun befreit, die wäre dort sicherlich verendet. Ja, sowas gibt's. Überall, nicht nur in Namibia. In Australien kannst tote Rinder und Känguruhs neben der Straße liegen sehen, die werden meistens von den LKW niedergefahren. Die Geier freuen sich.

Die Überempfindlichkeit gab's ja wohl zuerst mal im ersten Post zu diesem Thema... 😉

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
6'152 Beiträge · seit 200611. Feb. 2016 · #25
hallo liebe Fomis,

ich verstehe Afrika Paula , auch ihr Entsetzen und Empfinden - aber was ich ganz unglücklich finde ist die Überschrift - D 707 Vernichtungsstrasse der Oryxe-
diesen Titel kann ich nicht nachvollziehen , es hört sich an als liegen zahllose tote Tiere entlang der Pad.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'516 Beiträge · seit 200911. Feb. 2016 · #26
Lieber Gerd,

auch wenn das jetzt etwas vom Thema abschweift, aber du hast mich persönlich angeschrieben, so will ich dir gerne auch antworten.
Zunächst: nichts liegt mir ferner, als dich oder jemand anderes zu beleidigen.
Aber. Auch gerade dein posting auf Seite 2 hat mich bewogen, genau das zu schreiben, was ich geschrieben habe. Du wirfst Paula schlechten ( "Bild" )-Stil vor, nur weil sie etwas loswerden musste, was sie offensichtlich emotional sehr tief berührt hat. Gut, ich hätte es auch anders formuliert, aber d´ Leut sind verschieden, wie man so schön sagt.
Dann unterstellst du, dass das angesprochene Problem gar keines ist, denn auf all deinen Fahrten über die 707 ist dir selbiges Problem nicht begegnet, sprich: das Problem ist nicht existent, nicht hier jedenfalls.
Mir auf meiner bislang einzigen Fahrt über besagte Pad sind neben schon genanntem Springbockkitz weiters drei oder vier, so genau weiss ich es nicht mehr, Gemsböcke im Zaun aufgefallen, davon zwei schon skelettiert, einer aber noch ziemlich frisch, denn die Geier sassen drum herum, deshalb weiss ich es noch genau. Alle hingen mit einem Hinterlauf in den Maschen.
Warum die Tiere entlang des Zaunes auf Seiten der Pad stehen, glaube ich, hat nichts wie gemutmasst mit der Brunft zu tun ( falsche Zeit ), sondern schlicht und einfach damit, dass hier noch Gras zu finden ist, welches auf den Weideflächen
eben schon bis auf die Wurzeln gefressen worden ist.
Dann schreibst du, dass es in fast ganz Nam Zäune gibt und dass dort auch Tiere hängen bleiben. Aber : in den "normalen" Zäunen bleibt eben kaum ein Tier hängen, denn es sind wie schon beschrieben die horizontal verlaufenden Drähte, aber eben kein Maschendrahtgeflecht. Du unterstellst also Paula, sie sieht Probleme, wo keine sind. Zu den Arroganzvorwürfen sage ich mal nichts, die stammen auch nicht von dir.

Leider kann auch ich mich dem Eindruck nicht ganz verwehren, dass es immer einen Aufschrei gibt, wenn es etwas gegen die "heilige Kuh" zu sagen gibt.

So, und nun siehst du, wie deine Antwort an Paula bei mir angekommen ist. Nichts für ungut.

viele Grüsse,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
5'538 Beiträge · seit 200811. Feb. 2016 · #27
Wer bitte, liebe Erika, hackt hier auf wem rum und wo bitte,liebe Erika, hat jemand was Schlechtes über Namibia geschrieben? Habe ich da was überlesen? Und wer reagiert überempfindlich, nur weil er etwas klarstellt?

Ich, jetzt hast Du etwas anderes in unsern Meinungsaustausch hinein interpretiert. Schade.

Liebe Grüße
Gerd
5'538 Beiträge · seit 200811. Feb. 2016 · #28
Danke, lieber Matthias, für die Klarstellung. Da kann ich nur sagen: Andere Erlebnisse/ Erfahrungen führen zu anderen Meinungen. Okay - und damit beende ich für mich das Thema.

Liebe Grüße
Gerd
33,1k Beiträge · seit 200611. Feb. 2016 · #29
Moin zusammen,

ich hatte ja zuvor auf einen Artikel zum Thema verwiesen. Habe ihn nun gefunden, war aber nicht an der D707:
http://www.az.com.na/natur-umwelt/hunderte-wildtiere-panik.428573

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'060 Beiträge · seit 201311. Feb. 2016 · #30
Daran hatte ich auch gedacht, Christian, aber das war durch das Radrennen schon eine ganz spezielle Situation gewesen.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter309 Beiträge · seit 200911. Feb. 2016 · #31
Hallo Rodrigo,
es ändert sich bestimmt nichts, ist mir irgendwie schon klar. Den Farmern ist es wurscht ob die Tiere im Zaun verenden, sonst würden sie die Zäune so ändern, dass, wenn die Tiere in den Zaun rennen, sich nicht verhäddern würdenn und nach dem Zusammenstoß wieder "frei" wären. An anderen Straßen sind die Zäune nicht so dicht an der Straße, sondern wesentlich weiter weg, was den Tieren genügend Abstand zum fahrenden Fahrzeug gibt. In diesem Bereich der D707 ist da aber extrem dicht an der Straße und mir nicht zum ersten Mal passiert dass eine Oryx aus Panik "in den Zaun gelaufen" mit den Hufen verheddert über den Zaun gefallen ist und somit auf der anderen Seite lag. Ob die Oryx nun gesprungen oder durch die Wucht über den Zaun katapultiert ist, ist mir sowas von egal. Es ist passiert!!!!! Anfang Januar lagen unheimlich viele tote Tiere in den z.T. defekten, vertrampelten Zäunen. Da müssen Überlebenskämpfe stattgefunden haben. Ich und meine Gäste bleiben, solange es den Maschendrahtzaun in dieser Art und Weise existiert der D707 fern. Ein neue Route ist schon ausabeitet worden. Meine Gäste möchten solche Aktionen nicht mehr mit ansehen müssen.
Auf dem Kommentar, ob ich den Oryx befreit habe, der sich in Panik flüchtend im Zaun verheddert hat, möchte ich nichts sagen. Das ist mir doch zu blöd! Ich setze doch nicht mein Leben aufs Spiel. Dem Farmer, den ich Bescheid gegeben hatte, lächelte nur über meine Bitte, das Tier zu erlösen oder zu befreien. Die Natur würde das regeln. Bin total sprachlos und zugleich hilflos gewesen! Soviel ist denen ein wundervolles Tier wert.Schaut mal in die Augen einer totgeweihten Oryx! Mir geht das nicht am Arsch vorbei!
Paula
2'319 Beiträge · seit 201111. Feb. 2016 · #32
Ich lache mich gerade schief... 😄 😄 😄

Namibia, die heilige Kuh.

Wenn ich mir die Tourismusbranche von Deutsch-Südwest so anschaue, dann handelt es sich ehr um die die "auf dem Altar bereits liegende, geschlachtete gar nicht so heilige Kuh"

😄 😄 😄

Alm
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2016
649 Beiträge · seit 200711. Feb. 2016 · #33
afrika-paula schrieb:Hallo Rodrigo,
es ändert sich bestimmt nichts, ist mir irgendwie schon klar. Den Farmern ist es wurscht ob die Tiere im Zaun verenden, sonst würden sie die Zäune so ändern, dass, wenn die Tiere in den Zaun rennen, sich nicht verhäddern würdenn und nach dem Zusammenstoß wieder "frei" wären. An anderen Straßen sind die Zäune nicht so dicht an der Straße, sondern wesentlich weiter weg, was den Tieren genügend Abstand zum fahrenden Fahrzeug gibt. In diesem Bereich der D707 ist da aber extrem dicht an der Straße und mir nicht zum ersten Mal passiert dass eine Oryx aus Panik "in den Zaun gelaufen" mit den Hufen verheddert über den Zaun gefallen ist und somit auf der anderen Seite lag. Ob die Oryx nun gesprungen oder durch die Wucht über den Zaun katapultiert ist, ist mir sowas von egal. Es ist passiert!!!!! Anfang Januar lagen unheimlich viele tote Tiere in den z.T. defekten, vertrampelten Zäunen. Da müssen Überlebenskämpfe stattgefunden haben. Ich und meine Gäste bleiben, solange es den Maschendrahtzaun in dieser Art und Weise existiert der D707 fern. Ein neue Route ist schon ausabeitet worden. Meine Gäste möchten solche Aktionen nicht mehr mit ansehen müssen.
Auf dem Kommentar, ob ich den Oryx befreit habe, der sich in Panik flüchtend im Zaun verheddert hat, möchte ich nichts sagen. Das ist mir doch zu blöd! Ich setze doch nicht mein Leben aufs Spiel. Dem Farmer, den ich Bescheid gegeben hatte, lächelte nur über meine Bitte, das Tier zu erlösen oder zu befreien. Die Natur würde das regeln. Bin total sprachlos und zugleich hilflos gewesen! Soviel ist denen ein wundervolles Tier wert.Schaut mal in die Augen einer totgeweihten Oryx! Mir geht das nicht am Arsch vorbei!
Paula
Aha! Jetzt kommen wir der Ursache dieses Aufruhrs schon näher. Einerseits ist es Dir zu blöd, den Oryx, den Du in den Zaun gejagt hast, zu helfen. Das sollen dann bitte die anderen tun, die die Zähne gebaut haben, denen allen das Sterben der Tiere völlig egal ist - und die schlussendlich an der Situation schuld sind. Klingt für mich nach heftiger Verallgemeinerung und Wegschieben der eigenen (Teil)Verantwortung.

Und obwohl es Dir zu blöd ist, geht es Dir natürlich trotzdem nicht am Arsch vorbei, weil Deine Gäste!!!!!! so was nicht sehen wollen. Die Farmer sollen sich bitte ändern, damit Dein monitäres Interesse nicht beeinträchtigt wird.

Ich frag mich immer noch, was Du eigentlich in dieser Sache tust, die Dir doch scheinbar am Herzen liegt -außer hier im Forum Krokodilstränen rauszuquetschen, Forderungen aufzustellen und Pauschalverurteilungen zu verteilen.
857 Beiträge · seit 201411. Feb. 2016 · #34
giraffenmog schrieb:
Aha! Jetzt kommen wir der Ursache dieses Aufruhrs schon näher. Einerseits ist es Dir zu blöd, den Oryx, den Du in den Zaun gejagt hast, zu helfen. Das sollen dann bitte die anderen tun, die die Zähne gebaut haben, denen allen das Sterben der Tiere völlig egal ist - und die schlussendlich an der Situation schuld sind. Klingt für mich nach heftiger Verallgemeinerung und Wegschieben der eigenen (Teil)Verantwortung.

Und obwohl es Dir zu blöd ist, geht es Dir natürlich trotzdem nicht am Arsch vorbei, weil Deine Gäste!!!!!! so was nicht sehen wollen. Die Farmer sollen sich bitte ändern, damit Dein monitäres Interesse nicht beeinträchtigt wird.

Ich frag mich immer noch, was Du eigentlich in dieser Sache tust, die Dir doch scheinbar am Herzen liegt -außer hier im Forum Krokodilstränen rauszuquetschen, Forderungen aufzustellen und Pauschalverurteilungen zu verteilen.
Hallo Rodrigo,
in der Sache bin ich eher bei Dir und Gerd, aber von jemanden zu verlangen, ohne Schusswaffe oder wenigstens Speer ein Oryx zu erlösen - oder gar zu befreien - ist doch etwas illusorisch. Einem mehrhundertpfündiges Tier mit meterlangen "Spiessen" und Hufen, das in Panik ist, näherzukommen, halte ich für lebensmüde.
Uns ist einmal (ein namibischer Freund fuhr) ein Oryx in den Zaun gesprungen (seitlich), bei Tempo 60-70. Die Überlegung war, es zu erschiessen, haben wir aber doch gelassen, da wir hofften, es sei nur benommen.. ob was gebrochen war, war ohne weitere Qual des Tiers (hetzen) nicht zu prüfen..
Auf der D707 hatte ich auch schon eine ganze Herde Oryx, mitsamt Partnerin auf dem Beifahrersitz, die permanent "TIERQUÄLER" und "MÖRDER" schrie, 10 Minuten lang.. so lange brauchte ich, um die Tiere zu passieren.. langsam ging nicht, die Tiere blieben dann auch stehen, am Ende konnte ich nur grüppchenweise ausbeschleunigen...

Zum Thema "Die Tiere kommen nie wieder zurück bzw. weg": Halte ich jetzt übertrieben, die Verkehrsdichte auf der D707 ist nicht so hoch wie auf der B1.. da ist schon mal eine Stunde Zeit...

@Paula: Nichtsdestotrotz finde ich das Thema, mit der Überschrift und den Mengen an Ausrufezeichen, doch etwas komisch platziert, wenn am Ende rauskommt, dass Du Gäste fährst.. da solltest Du als Guide wirklich etwas "gekonnter" kommunizieren, und nicht nur die "bösen" Farmer vorschieben.. (die es geben mag, auch bei denen gibt es schlechte)
Gruß
Alex

PS: Ich liebe Verallgemeinerungen wie "den Farmern" , "den Guides", "der Tourist an sich"
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2016
Themenstarter309 Beiträge · seit 200911. Feb. 2016 · #35
Nochmals Hallo,

@Paula: Nichtsdestotrotz finde ich das Thema, mit der Überschrift und den Mengen an Ausrufezeichen, doch etwas komisch platziert, wenn am Ende rauskommt, dass Du Gäste fährst.. da solltest Du als Guide wirklich etwas "gekonnter" kommunizieren, und nicht nur die "bösen" Farmer vorschieben.. (die es geben mag, auch bei denen gibt es schlechte)
Gruß
Alex

PS: Ich liebe Verallgemeinerungen wie "den Farmern" , "den Guides", "der Tourist an sich"

Regt Euch doch nicht so auf meine Ausrufezeichen auf. Das ist nun mal meine Art die Wichtigkeit zu kennzeichnen. Und ob das Thema, wie von mir gewählt heißt oder anders ist auch meine Entscheidung. Ihr müßt sie nicht tragen. Hätte ich vorher gewußt, dass den meisten dieses Thema der toten Oryxe an der D707 egal ist, hätte ich das gar nicht geschrieben. Ihr könnt weiterhin die Tiere in die Zäune treiben. Ich alleine nicht und auch nicht meine Gäste im Auto, die total entsetzt waren und mich massiv baten, etwas zu unternehmen. Es ist egal ob ich allein fahre oder 2 Gäste mitnehme, in meinem Wagen. Was soll denn diese Bemerkung! Diese schrecklichen todbringenden Zäune stören Euch nicht. Muss ich mit leben. Andere haben diese Tierflut der Kadaver nicht gesehen oder vorbeigeschaut. Ist mir nunauch egal. Wer kein Mitleid mit diesen Tieren hat und wegschaut tut mir einfach nur leid. Macht weiterso mit allem schönreden!
1'737 Beiträge · seit 201011. Feb. 2016 · #36
Hallo Paula

Du schreist:
Dieser Zaun ist eigentlich nicht hoch, besteht aber aus Maschendraht! Wie hohl und gedankenlos ist das denn!!! In diesem bleiben die Tier mit ihren Hufen hängen und kommen da nicht wieder raus und verenden elendig in der heißen Sonne.
Das Bild kannst Du leider an jedem Zaun in Namibia finden. Es hat wenig mit dem Maschendraht zu tun.

h05391b0.jpg


Das ist am Vet-Zaun an der C39 auf dem Weg nach Torra Bay.

Jedoch gab es hier für den armen Kerl ein Happy End.

h0c333f1.jpg


hbf2532d.jpg


Übrigens kann ich mich noch gut an Deinen Reisebericht "Allein durch Namibia auf Campsite und Lodges" erinnern. Da warst Du noch normaler Touri wie wir auch. Nun bist Du mit Deinen Gästen unterwegs. Toller Aufstieg - Hobby zum Beruf gemacht. Hoffentlich ist bist Du auch legal mit Deinen Gästen unterwegs - Work permit usw. - nicht das da bald der nächste Aufschrei kommt.

Nichts für ungut.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter309 Beiträge · seit 200911. Feb. 2016 · #37
Hallo Christa,
ich fahre eigentlich lieber allein.
Doch in diesem Jahr hatte ich Gäste mit auf Tor.
Meine Schwester und ihr Mann waren bis auf diese "Sache" auf der D707 von Namibia begeistert und baten mich diese Sache ins Forum zu setzen.
Was wird den da jetzt draus? Ich bin doch nicht beruflich in Namibia unterwegs. Was soll denn das nun werden? Meine Schwester und Schwager wollten lieber erfahrend begleitet werden und nicht selber fahren müssen. Da ich nun zum 12 Mal im Land bin, bin ich nicht gleich Reiseleiterin geworden. Im nächsten Jahr bin ich wieder allein unterwegs und irgwann mal zu zweit oder wieder zu dritt.
1'737 Beiträge · seit 201011. Feb. 2016 · #38
Sorry Paula

"Gäste" und mit Freunden oder Familie reisen, das sind bei mir zwei völlig unterschiedliche Dinge. Drück dich bitte einfach klar aus, dann kannst Du Missverständnisse vermeiden.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'523 Beiträge · seit 201111. Feb. 2016 · #39
eine Oryx mit diesem Gehörn zu befreien kann buchstäblich "ins Auge " gehen.......dagegen

ist ein Springbock sicher eine andere Kategorie......selbst ein Gnu ist viel weniger riskant, da

die geschwungenen Hörner nach innen gedreht sind (habe da Erlebnisse aus dem Mara River aus

den 80 igern.....)

lg. BMW
Gast12. Feb. 2016 · #40
afrika-paula schrieb: Anfang Januar lagen unheimlich viele tote Tiere in den z.T. defekten, vertrampelten Zäunen.
afrika-paula schrieb: Andere haben diese Tierflut der Kadaver nicht gesehen oder vorbeigeschaut. Ist mir nunauch egal.
Siehst du, genau diese Ausdrücke sind es (zusätzlich zum "Bild-Stil') die manche Leute dazu veranlassen, dich nicht ernst zu nehmen. Wenn du genauso bei den Farmern aufgetreten bist, wundert mich deren Reaktion überhaupt nicht.
Wieviele Tiere sind "unheimlich" viele? Wieviele sind "eine Tierflut"? Hast du mal eine Zahl damit man eine Vorstellung hat?
Natürlich ist es deine Sache wie du dich ausdrückst. Und wenn es dir nur darum geht, anderen Menschen deine Meinung vor die Füsse zu spucken, dann hast du alles richtig gemacht, für dich.
Ich hatte allerdings den Eindruck, dass du auf ein (für dich) Problem aufmerksam machen und sensibilisieren wolltest. Dass du dazu beitragen willst, dass es weniger Unfälle gibt. Zumindest macht deine recht verzweifelte Aussage zum Schluss diesen Eindruck:
afrika-paula schrieb: Hätte ich vorher gewußt, dass den meisten dieses Thema der toten Oryxe an der D707 egal ist, hätte ich das gar nicht geschrieben. Ihr könnt weiterhin die Tiere in die Zäune treiben. Ich alleine nicht und auch nicht meine Gäste im Auto, die total entsetzt waren und mich massiv baten, etwas zu unternehmen. Wer kein Mitleid mit diesen Tieren hat und wegschaut tut mir einfach nur leid.
Wenn das dein Ziel war, ist "dein Stil" eine weniger gut geeignete Methode. Denn um andere Menschen aufzurütteln und sie dazu zu bringen, deine Meinung zu teilen, sind so schwammige Ausdrücke wie "unheimlich viele" absolut nicht hilfreich. Da musst du dich nicht wundern, wenn du nur wenige Mitstreiter findest. Das werden dann durch die letzte Aussage auch nicht mehr. Vor allem, weil du selber ja auch immer noch in Namibia unterwegs sein willst - und das Problem der Wildtierunfälle mit Zäunen ist keines, das man nur auf dieser Strecke hat (wie dir ja von einigen Fomis schon eindrucksvoll gezeigt wurde). Wir hatten das Problem auch schon öfter - zwei Oryxe sind mal mit voller Wucht durch einen normalen Wildtierzaun gerannt, so heftig, dass es sie mehrfach auf der anderen Seite überschlagen hat. Sie sind wieder aufgestanden, aber wer sagt mir, dass sie nicht Blessuren davon getragen haben, die ihnen das Überleben hinterher schwer gemacht haben?
Ich steh da ganz bei Rodrigo, sorry. Wenn du so Mitleid mit den Tieren hast, dürftest du gar nicht mehr nach Namibia fahren. Noch besser wäre es, wenn du eine Alternative für diese Zäune hättest - ich bin sicher, dass der eine oder andere Farmer bereit wäre, deine Idee auszuprobieren.
Als letztes möchte ich noch Folgendes sagen: in Namibia lebt man noch näher an der Natur als in Europa. Man lebt MIT ihr. Die Zäune haben einen Grund wie du weisst. Die Farmer wollen auch überleben und zugleich ihr Vieh schützen. Sie könnten natürlich auch Ställe bauen, die Tiere dort ihr ganzes Leben lang auf engstem Raum zusammenpferchen und das Futter zu ihnen fahren, so wie in Deutschland. Nutzviehhaltung in Deutschland grenzt meiner Meinung nach auch an Tierquälerei. Somit gibt es einfach verschiedene Ansichten, verschiedene Lebensweisen, verschiedene Umstände mit denen der Mensch klar kommen muss, wenn er überleben will. In der Evolution überleben nur die Stärksten, die, die sich am besten anpassen. Vielleicht lernt ja irgendwann einmal ein Oryx, wie man über Záune springt. Das wäre die natürlichste Lösung. Ja, ein grausamer Gedanke, diese Evolution. Wobei ich es grausamer finde, sie aushebeln zu wollen. Man muss nur mal gucken, wohin uns das gebracht hat.