D707- Vernichtungsstraße der Oryxe!!!

43 Antworten · 6'990 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2016 von afrika-paula
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785 Beiträge · seit 200812. Feb. 2016 · #41
Hallo Paula,


ich kann dich schon verstehen, dass der Anblick eines in Panik geraten Oryx, der sich dann in einem Zaun verfängt, erschüttert und ob du nun alleine im Auto warst oder mit Freunden, ist meiner Meinung nach völlig nebensächlich!

Jetzt sollten halt Lösungen her:

1 Nicht mehr die D 707 fahren, ok, von dir vorgeschlagen, allerdings besteht das Problem auch auf vielen anderen Straßen, alternative währe dann halt, nicht mehr nach Namibia zu fahren!

2 Wenn Wild auf der Straße ist, dieses möglichst schnell überholen??

3 Wenn Wild so auf der Straße ist, ganz langsam fahren???

4 ???

5 Die Farmer versuchen zu überzeugen andere Zäune zu wählen??

6 ???

Ich denke hier währen ein paar sachkundige Tipps hilfreich!

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Nur mal zur Info, weil wir ja generell immer schnell dabei sind, andere Menschen schneller für ihr "Fehlverhalten" zu verurteilen, ohne unser eigenes Handeln zu hinterfragen ( ist eines meiner Lieblingsthemen )

Hier mal die Statistik von Wildunfällen aus unsere Heimat Deutschland, hier sind im Jahr 2013 / 14 knapp 200.000 Stück Rehwild dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen! ( ich muss zugeben diese Zahl hat mich selbst erschreckt!! )


Quelle: http://www.unfallmitwild.de/wildunfall/



Gruß


Markus
33,1k Beiträge · seit 200612. Feb. 2016 · #42
Hi Markus,
5 Die Farmer versuchen zu überzeugen andere Zäune zu wählen??
man muss dazu sagen, dass es ja auch ein Grund gibt warum es solche Zäune in Namibia sind (im Gegensatz zu Stacheldraht und harten Pfosten in Deutschland). Unsere Zäune hier sind als "umfallend" konstruiert, damit eben Tiere im Notfall von A nach B können. Auch deshal gibt es eben Dropper die freihängend sind und nicht alle 90 Zentimeter einen festen Pfosten. Jedes Rind könnte auch einfach in Panik (was sie ja auch machn) oder wenn es etwas schlauer wäre 😉 durch den Zaun durchgehen, da er eben wegknickt. Das halte ich schon für eine ziemlich optimale und durchdachte Lösung.

Viele Grüße aus dem heißen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
5'538 Beiträge · seit 200812. Feb. 2016 · #43
Hallo und guten Morgen, liebe Fomis,

Eigentlich wollte ich mich ja aus der Diskussion raushalten. Das werde ich auch. Aber ich muss mich unbedingt bei WOMA für den fantastischen Beitrag bedanken.

So und ab jetzt lese ich wieder nur noch mit.

Liebe Grüße
Gerd
1'125 Beiträge · seit 200612. Feb. 2016 · #44
Guten Morgen!
Wir hatten eine aufgeregte und angeregte Diskussion. Dagegen ist nun wahrlich nichts einzuwenden, unser Forum braucht das auch, um lesenswert zu bleiben. Ich bin anderer Meinung als Gerd, der sich aus der Diskussion verabschiedet hat und nur noch mitlesen will. Nein, man muss teilhaben, nur so bewirkt man etwas - wenn überhaupt. Ich denke, das Aufeinandertreffen höchst verschiedener Standpunkte schärft und vertieft die eigene Haltung. Vielleicht haben alle etwas daraus gelernt: Paula, dass sie verstanden hat, dass superlativische Empörung nur Kopfschütteln verursacht, die Adressaten abstößt (statt sie zu Verbündeten zu machen) und keinerlei Änderung bewirkt. Die anderen, mich eingeschlossen, für dieses Problem zu sensibilisieren.
Fazit für mich: Empöre dich nicht nur, sondern tu was! Und was zu tun wäre, das wäre auch eine Diskussion wert...
Genießt das Wochenende!
Rodrigo
Omnia vincit amor