Guggu2'261 Beiträge · seit 201125. März 2016 · #82
Hallo Nadja,
ich bin nach ein paar Reisetage irgendwie aus dem Auto gefallen und habe den Anschluss verloren. 🙁 Bei mir war die letzte Zeit ziemlich viele Bälle in der Luft - das hat sich jetzt aber dramatisch verbessert. 😉 Das Osterwetter meint es nicht gut mit uns, wir haben trotz dem gewagt einen Osterspaziergang zu machen, aber bei 4° und Nieselregen sind wir ziemlich schnell wieder daheim gewesen. Also, was tun? Reisebericht von Nadja lesen 😄 😎 Jetzt habe ich alles gesonnt nachgelesen und ich bin begeistert. Tolle Fotos, toller Bericht. 😄 🤪 😛
Jetzt bin ich auf die weiteren Erlebnisse in KTP gespannt. 🙂
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201425. März 2016 · #83
casimodo schrieb:Hallo Fortuna,
der KTP ist einfach........... 😎 😎 😎 😎 😎 😎 😎 😎 😎 Bin schon gespannt wie es weitergeht und wie Ihr Kiellie empfindet.
Viele Grüße Casimodo
Hallo Casimodo,
den KTP muss man wirklich mal gesehen und erlebt haben... bin mir sicher, dass es nicht unser letztes Mal dort war... 😎 😗 Bis nach Killiekrankie ist es ja nun nicht mehr weit! Da schaffen wir es im Bericht heute noch hin... 😉 Viele Grüße, Nadja
Guggu schrieb: ich bin nach ein paar Reisetage irgendwie aus dem Auto gefallen und habe den Anschluss verloren. 🙁 Bei mir war die letzte Zeit ziemlich viele Bälle in der Luft - das hat sich jetzt aber dramatisch verbessert. 😉 Das Osterwetter meint es nicht gut mit uns, wir haben trotz dem gewagt einen Osterspaziergang zu machen, aber bei 4° und Nieselregen sind wir ziemlich schnell wieder daheim gewesen. Also, was tun? Reisebericht von Nadja lesen 😄 😎 Jetzt habe ich alles gesonnt nachgelesen und ich bin begeistert. Tolle Fotos, toller Bericht. 😄 🤪 😛
Jetzt bin ich auf die weiteren Erlebnisse in KTP gespannt. 🙂
Liebe Grüße und frohes Osterfest von Guggu
Liebe Guggu, wie schön, dass Du wieder mit an Bord bist! 🙂 Das Wetter meint es auch hier nicht gut mit uns 😣 , aber das das bringt auch Zeit und Muße, ohne das man draußen was verpasst... 😉 😗 So, der Kamin ist angeheizt und es kann gleich weitergehen... 🙂
Wir wünschen Dir (und natürlich auch allen anderen Mitlesern) ein wunderschönes und erholsames Osterfest!!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201425. März 2016 · #84
30.12.2015 – vom KTC ins Kiliekrankie Wilderness Camp - Teil 2
Als wir gegen acht wieder im KTC eintrafen – und dieses Mal auch ordnungsgemäß unseren „Laufzettel“ abgaben 😗 – sagte uns der Ranger an der Rezeption, dass eine halbe Stunde vorher eine Löwin einmal quer durchs’s Camp gelaufen sei. Nun wäre sie verschwunden, aber einer würde noch am anderen „Ufer“ liegen. Was war denn hier los?! Ist hier irgendwo ein Nest?!?! 😄
Löwendurchquerung des Camps, während wir auf einem Drive sind… Na, man kann schließlich nicht alles haben… 😉
Am Wasserloch hatte sich mittlerweile eine große Gruppe Gnus eingefunden.
Treffpunkt: Wasserloch
Die Tiere stillten nach und nach ihren Durst und verzogen sich dann weiter nach links, unter den schattenspendenen Baum. Es dauerte ewig, bis sie sich, einer nach dem anderen niederließen…
Kaum hatten die Gnus das Feld geräumt, zog eine Herde Springböcke vorbei…
Immer schön unter der Beobachtung des Löwenmännchens, welches kaum zu erkennen, auf der Gegenseite unter einem Busch lag… 🤨
Wir frühstückten und diese Piepmätze leisteten uns dabei Gesellschaft…
White browed sparrow weaver - Mahaliweber
Cape crow
Chestnut-vented warbler?
Wir packten unsere Sachen soweit zusammen und dann passierte es – die Türe zu unserem Zelt ging nicht mehr auf!!! 😮 Man muss dazu wissen, dass es keine Schlüssel im Kalahari Tented Camp gibt… Als wir von unserem Morningdrive zurückkehrten, stand die Türe offen. Wahrscheinlich hatte sie einer von uns nicht richtig geschlossen oder der Wind hatte sie einfach aufgedrückt. Es war auf alle Fälle alles ok drinnen und sah auch nicht nach tierischem Besuch aus. 😄 Während der letzten Stunde waren wir jedoch immer bedacht darauf, sie „richtig“ zu schließen und nun war sie zu! Ausgerechnet kurz vor der Abfahrt… 😠
Nebenan war die Housekeeping Dame zugange und wir fragten sie, ob sie evtl. eine Art "Generalschlüssel" hätte. Doch sie verneinte. Glücklicherweise fuhr gerade der Ranger (wir wissen seinen Namen leider nicht mehr…) vorbei und Markus winkte ihn heran. Auch er hatte keine Idee, da sich das Innenleben des Schlosses verschoben hatte! Seine Idee war, über ein geöffnetes „Fenster“ einzusteigen, aber die hatten wir natürlich – typisch deutsch – bereits alle ordnungsgemäß geschlossen… 😈
Er rief also im Hauptcamp in Mata Mata an, dort gab‘ es einen Mechaniker, den er zum Glück direkt erreichte – dann aber mit seinem Auto abholen musste… 😣
Also hieß es erstmal warten! 😗
Zum Glück wurden wir durch die vielen Ground Squirrels vor unserer Terrasse gut unterhalten (und Gnus, Springböcke und den Löwen gab es ja schließlich auch noch zu sehen…).
So niedlich, wie sich die beiden immer wieder platt auf den Boden legten und ein Sandbad nahmen. 😘
Bei den Temperarturen ist so ein „eingebauter“ Sonnenschutz schon eine gute Sache! 😄
Außerdem entdeckten wir eine Yellow Mongoose, die mit den Hörnchen in einer Art Verbund lebt. Leider war sie immer so schnell, dass wir kein richtiges Foto bekamen… (dies ist noch das Beste..) 😵
Um kurz vor zehn nahte unsere Rettung und die beiden brachen direkt das ganze Türschloss raus. : 🙄
Vor lauter Dankbarkeit steckte ich dem Mechaniker 90 Rand Tip zu – viel zu viel, schließlich war es ja nicht unsere Schuld gewesen, aber ich war so erleichtert, dass ich erst später darüber nachdachte… 😄
Wir holten also unsere – bereits gepackten Taschen – raus und machten uns pünktlich zur Check-out Zeit auf den Weg nach Kieliekrankie…
Schon von Weitem signalisierten die vielen Autos, dass am Wasserloch Sitzas noch immer „hoher“ Besuch war! Auch andere Tiere fanden sich mittlerweile am Wasserloch ein, um bei der Hitze ihren Durst zu stillen. Skeptisch beobachteten sie jedoch die sechs Löwen, die verteilt im Schatten lagen oder ihre Herrschaft ausspielten und immer wieder zum Wasserloch liefen und damit alle anderen in die Flucht schlugen. 😉
Einer Löwin war es unter den Büschen und Bäumen anscheinend zu langweilig geworden und sie inspizierte den Parkplatz und die umherstehenden „Blechdosen“… Ist ja genug Schatten für alle da! 😁
Auf der anderen Seite konnte man währenddessen weiterhin das Verhalten der wilden Tiere beobachten. Einige waren ganz entspannt (Springbock), andere sehr neugierig und nervös (Oryx). Die Löwen waren jedoch einfach nur faul und träge. 😉
Bei uns am Parkplatz erschien noch eine zweite Löwin.
Die beiden Autoinsassen waren wohl froh, dass sie das Fenster rechtzeitig geschlossen hatten… Zwar sehen diese großen Katzen immer etwas behäbig aus und scheinen an Autos gewöhnt zu sein, aber es sind muskelbepackte Raubtiere und die Stimmung kann auch untereinander immer ganz schnell umschlagen. 😮
Insgesamt blieben wir nochmals eine Stunde am Wasserloch und beobachteten die Lage, bevor wir uns weiter auf den Weg machten. Wirklich weit gekommen waren wir im KTP ja noch nicht, was die Sichtungen innerhalb der paar Kilometer vom Gate anging, war es jedoch schon der Hammer gewesen! Gegen eine 2. Nacht im KTC hätten wir zu diesem Zeitpunkt auch keine Einwände gehabt… 😗
Aber nun standen uns zwei Nächte in Kieliekrankie bevor – eins der wenigen Wilderness Camps, die mit ebenso wenig Wohneinheiten bestückt sind. Knapp ein Jahr vorher, hatte Markus am Freischaltungstag nachts vorm Rechner gesessen, um den Zeitpunkt nicht zu verpassen. Und es hatte geklappt und wir „ergatterten“ je zwei Nächte in Kieliekrankie und in Urikaruus, aufgrund der Termine dort mussten wir die beiden Nächte im KTC aufteilen, aber das war wohl das kleinere Übel… 😄
Wir fuhren also weiter und trauten unseren Augen nicht… Nur ein paar Kilometer weiter lag schon wieder eine Löwin unter einem Baum, direkt neben der Pad. 🤩
Sollte sie sich auch noch zu der Gruppe gesellen?!
So langsam kamen beim Zählen wir in Stress… Zwei Löwen morgens am Wasserloch KTC, 6 Löwen in Sitzas, nun noch eine Löwendame , dass machte 9 Löwen vor zwölf Uhr… 😛
Wir setzen unseren Weg weiter fort und sahen Strauße und Springböcke.
Selbst die Giraffen hatten sich bei der Hitze in den Schatten gelegt.
Besonders schön zu beobachten war es, wenn unterschiedliche Tierarten ein Wasserloch besuchten. Respektvollen Umgang miteinander nennt man das wohl… 🙂
Wir sahen viele Oryx im gesamten Park – kein Wunder, dass der ursprüngliche Name mal Gemsbok Park war! Doch diese Gruppe am 13th Waterhole war irgendwie unruhig. Da stimmt doch etwas nicht… 🤨
Wir setzen zurück, irgendwas musste hier sein – und wirklich… Ein Stück entfernt vom Wasserloch lag dieser Geselle unter einem Busch und zuckte nicht einmal mit der Wimper… 😄
Die Oryx empfanden uns wohl als Löwen-Ablenkungskommando und stillten schnell ihren Durst. 😛
Wieder was gelernt – noch mehr als auf rumstehende Autos, sollte man auf das Verhalten von Wildtieren achten! Schnaubt oder wittert eine Antilope, dann ist was im „Busch“. Und so ein selbstgespähtes Raubtier ist doch immer noch am schönsten! 🙂
Strauße gab es ohne Ende…
Ebenso viele Secretary birds.
Diese hübschen Crowned lapwings – Kronenkiebitze waren neu für uns.
An dem Wasserloch Urikaruus hatten wir gestern, bei der ersten Ausfahrt, kehrt gemacht. Auch heute lag es einsam und verlassen da – einen einladenen Eindruck machte es jedoch auch nicht wirklich… 😕
Bei Rooibrak tauchte dann auch mal eine Straußenfamilie auf. In der flirrenden Hitze sah man die Kleinen gar nicht richtig – gute Tarnung!
Im Hintergrund, im Schatten der Büsche lagen – wie konnte es anders sein – vier Löwen! 😄
Sie waren jedoch ziemlich weit entfernt und so setzten wir unseren Weg bald weiter fort.
Vereinzelt gab es bereits Springbock Nachwuchs, dieses Kleine war recht früh dran – oder der Regen in diesem Jahr sehr spät, wie man es nimmt… 😐
Wir erreichten den Abzweig nach Kieliekrankie und von nun an ging es durch die hügelige, rote Dünenlandschaft weiter. Der Himmel zog sich etwas zu, was den Temperaturen jedoch keinen Abbruch tat. 🙄
Gegen halb drei trafen wir in Kieliekrankie ein und wurden von Jacques herzlich begrüßt! Wir erhielten das Bungalow Nr. 02 und schleppten erstmal den gesamten „Hausstand“ nach oben. Die Unterkunft war ein Traum – hell, groß, wunderbar gepflegt und mit einem tollen Blick in die Dünenlandschaft und auf das Camp-eigene Wasserloch! 🙂
Wir fühlten uns direkt wohl und genossen den Ausblick.
Dann schmissen wir den Ventilator an und gönnten uns einen kleinen Nap. Trotz des Ventilators war es jedoch so heiß, dass man es gar nicht lange im Bett aushalten konnte.
Also saßen wir auf der Terrasse, beobachteten die Vögel, die immer in Schwärmen zum Wasserloch flogen, schauten in die Weite und lasen im Gästebuch. Wir entdeckten, dass bereits einige "bekannte" Formis hier genächtigt hatten... 😉
Wir beschlossen, nicht mehr rauszufahren und den Rest des Tages in dieser wunderschönen Unterkunft zu bleiben.
Red-headed finch - Rotkopfamadinen
Gut getarnt: ein Bokmakierie - Buschwürger
Dieser Southern Pale Chanting Goshawk sorgte immer wieder für Trubel, da er sich in regelmäßigen Abständen in die Vögelschwärme stürzte.
Unser Mitbewohner, den wir mit Fliegen fütterten, die sich im Bungalow verirrt hatten und den Weg nach draußen nicht mehr fanden… 😗
Es war sehr entspannend und wir genossen die Ruhe…
Wären da nur nicht diese unsäglichen Bienen gewesen, die immer wieder um uns rumflogen! 😈 Obwohl wir keine Panik bekamen und ruhig blieben, gingen sie uns trotzdem ganz schön auf die Nerven, da sie immer wieder um unsere Köpfe flogen und auch sehr an unseren Getränken interessiert waren. Wir versuchten es mit Zuckerwasser an anderer Stelle und Pflaumen, die wir aufgeschnitten auf den Grill legten, um von uns abzulenken, aber das alles interessierte sie null! 😠
Relativ früh feuerten wir also den Grill an, denn der Tag war lang und wir hatten mittlerweile einen Bären… – Entschuldigung Löwenhunger!!! 😄
Ein Schabracken-Schakal Pärchen kam zur Abwechslung mal ans Wasserloch. Von den allgegenwärtigen Oryx war hier jedoch nix zu sehen…
Während sich Markus draußen am Grill um die Boerewurst und das Knoblauchbrot kümmerte, machte ich mich in der Küche an den Salat. Und beim Hereinlaufen musste es passiert sein – plötzlich verspürte ich einen höllischen Schmerz im Arm. Eine dieser (Mist-)Bienen hatte wohl auf meinem Shirt gesessen, zumindest hatte ich sie drinnen nicht gesehen oder gehört und stach mich unterhalb der Achsel in den Oberarm. 😠 Wahrscheinlich hatte sie durch meine Bewegung Panik bekommen, aber das war doch kein Grund… 😣
Ewig hatte ich keinen Bienen- oder Wespenstich mehr gehabt, aber an diesen stechenden Schmerz konnte ich mich nicht erinnern. Der Stachel steckte zudem noch und Markus wurde vom Grillmeister zum Operateur und eilte mit der Pinzette zu mir und befreite mich von dem Teil. Danach gab es Erste-Hilfe mit einer aufgeschnittenen Zwiebel und einer Eispackung. 🙁
Aufgrund dieses Zwischenfalls und da wir die Nase voll von den Viechern hatten, aßen wir drinnen.
Nach Sonnenuntergang – der aufgrund der Bewölkung irgendwie ausgefallen war – genossen wir unseren Wein wieder draußen auf der Terrasse. Bienen gehen anscheinend früh schlafen – zum Glück! 😗
Gegen halb zehn ging es für uns ins Bett, wir hatten genug erlebt an diesem Tag! Seelig und in Gedanken an die wunderschöne Landschaft und die insgesamt 14 Löwen, schliefen wir ein… Gute Nacht!
jaffles1'312 Beiträge · seit 200626. März 2016 · #85
Hallo Nadja,
gerade deinen Bericht entdeckt und mit Begeisterung den KTP Teil verschlungen! Ihr hattet ja wahnsinniges Löwenglück!!!! Und alles war noch so trocken. Da hat es ja nach euch wohl ordentlich geregnet. Wir hatten jetzt im Februar ne deutlich grünere Kalahari. Freue mich auf die Fortsetzung!!!
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200626. März 2016 · #86
Hallo Nadja,
wir waren kurze Zeit nach euch im KTP. Als der Regen einsetzte, verzogen sich die Katzen erst einmal. Danke für deinen schönen Bericht. Wie man sieht, es ist immer wieder anders ...
Die Bienen in KK gingen mir auch tierisch auf die Nerven. So etwas hatten wir dort noch nie erlebt, ebenso die Hunderte von Mauerseglern die eines Abends immer ums Camp schwirrten. Es war gigantisch!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201427. März 2016 · #87
jaffles schrieb: Ihr hattet ja wahnsinniges Löwenglück!!!! Und alles war noch so trocken. Da hat es ja nach euch wohl ordentlich geregnet. Wir hatten jetzt im Februar ne deutlich grünere Kalahari.
Hallo Claudia, bei der Trockenheit hatten wir echt den großen Vorteil, dass an fast jedem Wasserloch etwas los war! Und die Katzendichte war schon beeindruckend... 😎 Aber wir sind froh, als wir hörten, dass der Regen nach unserer Reise bald einsetzte, denn einige Tiere waren wirklich schon am Limit, da konnte man jede Rippe zählen... 🙁 Viele liebe Grüße und auch Dir ein schönes Osterfest, Nadja
Pascalinah schrieb:Hallo Nadja,
wir waren kurze Zeit nach euch im KTP. Als der Regen einsetzte, verzogen sich die Katzen erst einmal. Danke für deinen schönen Bericht. Wie man sieht, es ist immer wieder anders ...
Die Bienen in KK gingen mir auch tierisch auf die Nerven. So etwas hatten wir dort noch nie erlebt, ebenso die
Hallo Pascalinah,
ja, obwohl unsere Reisezeit ja nicht wirklich weit auseinanderlag, gab es in den paar Wochen jedoch wahrscheinlich die krasseste Veränderung in der Natur! 😉 Das sich damit auch die Löwen verzogen haben, ist natürlich schade...
Schade, dass sich mit dem Regen nicht auch das Bienenproblem in Kieliekrankie löste... 😣 Lt. Jacques lag diese Invasion an der Trockenheit, scheint aber dann ja nicht wirklich der Grund gewesen zu sein... 😕 Ich hatte an diesem Stich zwei Wochen Spaß, obwohl ich noch nicht mal allergisch darauf reagiere... Bleibt zu hoffen, dass sie sich bald wieder verziehen... 😗
Viele liebe Grüße und noch schöne Ostertage, Nadja
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201427. März 2016 · #88
31.12.2015 – Kieliekrankie – oder Silvester im Wilderness Camp – Teil 1
Silvester – der letzte Tag des Jahres – und Markus wollte ihn anscheindend nochmal in Gänze genießen, denn er war bereits um 4:20h wach… 🙄 Was macht man bitte um diese Uhrzeit?! Natürlich auf das beleuchtete Wasserloch schauen und Löwen beobachten… 🤩 Wie bitte?! Löwen in Kieliekrankie?! Jawoll!!!
Er weckte mich, doch es war noch viel zu dunkel, um Beweisfotos zu machen… Das entstandene Foto würde lediglich als Beweisfoto für ein vorhandenes Wasserloch durchgehen… 😣
Langsam wurde es heller und gegen kurz vor sechs reichte das Licht für ein Bild… Eine Löwin trank am Wasserloch, während sich die anderen 3 im Gras versteckten.
Sonnenaufgang in Kieliekrankie:
Immer wieder änderten sie ihre Position und waren teilweise recht schwer zu erkennen. Was für ein Start in den Tag! Hatten wir uns gestern noch gewundert, dass nicht allzu viel am Wasserloch in Kieliekrankie los ist, mussten wir dies heute nun erstmal revidieren… 😁
Die vier Damen waren sehr aufmerksam, verzogen sich jedoch nach einiger Zeit hinter den Dünen.
Wir beobachten noch den Sonnenaufgang, bevor wir uns gegen halb sieben auf den Weg Richtung Twee Rivieren Camp machten.
Der erste Stopp war bereits kurz darauf am Wasserloch Auchterloin bzw. am dort gelegenen Freilichtmuseum.
Eine Familie war bereits dort, was uns beruhigte. Bei unserem aktuellen Löwenscore wäre es uns nicht ganz wohl gewesen, alleine dort auszusteigen… 😄 🤪
Der Weg geht ein ganzes Stück über das ehemalige „Farm“gelände und es ist wirklich schön angelegt und beschrieben.
Zurück bis zum Auto ist es schon ein Stück, in unseren Unterlagen stand „Löwen suchen gelegentlich den Schatten des Museums auf“. Aber es war ja erst kurz nach sieben, da sind die Löwen bestimmt immer noch am Wasserloch… 😎
Am Parkplatz sahen wir in den Büschen diese Spinnennetze – Spinnen blieben uns im Urlaub ansonsten übrigens erspart... 😗
Um es vorweg zu nehmen, ansonsten war auf dem Weg bis Twee Rivieren nicht viel los! Nicht viel heißt in diesem Fall wirklich nicht viel – ein Oryx und ein Strauß war die spärliche Ausbeute, die ich euch hier nun vorenthalte… 🙁
Dafür gab es ein paar „neue“ Arten, die wir in diesem Urlaub bisher noch nicht gesehen hatten!
Northern Black Koorhan
Leopard Tortoise
Millipede
In sanften Wellen schlängelte sich der Weg auf den letzten Kilometern zum Camp.
Das letzte Wasserloch vorm Camp wurde gerade im Flug erobert, als wir vorbeikamen. Burchell's sandgrouses stillten hier ihren Durst.
In Twee Rivieren angekommen, stockten wir unsere Vorräte im Shop auf. Der Geldautomat war nicht gefüllt und von daher viel der Part des Geldziehens aus. Zum Glück hatten wir uns vorher mit ausreichend Rand eingedeckt… 😉
Das Sighting Board war noch mau bestückt an diesem Tag und wir kennzeichneten zumindest mal die Löwensichtung in Kieliekrankie. 😄
Dann wurde gefrühstückt! Die Plastikboxen hatten wir uns in Lüderitz zugelegt und machten sich nun prima als "Pausenboxen". 😛
Um kurz vor zehn ging es los, dieses Mal schlugen wir die Route entlang des Nossob Rivers ein.
Am Wasserloch Samevloeiing gab’s viele Oryx und einige waren trotz der hohen Temperaturen auf Krawall gebürstet. 🙄
Entlang der Strecke sahen wir einige Webervögelnester in den unterschiedlichsten Varianten.
Oryx sind doch einfach zu fotogen… 😘
Auch den Straußen war warm, mit ihren Flügeln fächerten sie sich Luft an den Körper.
Die Grenzsteine kennzeichnen jeweils den Grenzverlauf zwischen Botswana und Südafrika und verlaufen nicht parallel zur Straße, sondern wechseln schon mal auf die andere Straßenseite. So haben wir genaugenommen auch ein Ministück auf Botswanischem Boden zurückgelegt… 😁
Nur nicht umfallen, mit dem Knoten in den Beinen!
Am Wasserloch Rooiputs war dann wieder alles fein aufgeteilt. 😎
Oryx und Strauße auf der einen Seite unterm Baum…
… Löwen auf der anderen Seite unterm Baum!
Bei dem Wirrwarr an Mietzekatzen war es gar nicht so einfach, festzustellen, wie viele es tatsächlich sind… Wir zählten 7 und tippten auf zwei Männchen und fünf Weibchen…
Solange alle faul rumliegen, kann man sich ja ruhig auch mal etwas vor trauen… 😉
Das animierte jedoch die andere Partei, mal nach dem Rechten zu sehen.
Löwen?! Hilfe, da stehen einem ja die Haare zu Berge! 😄
Wir beobachteten das Spiel eine ganze Zeit, machten uns dann aber bald weiter auf den Weg. Für den Moment war hier nicht viel zu erwarten… Vielleicht waren wir jedoch auch einfach zu verwöhnt worden in den letzten Tagen?! 😗
Zwischen Rooiputs und Kij Kij entdeckten wir auf einmal etwas auf der Straße – etwas gelbes – aber es bewegte sich nicht. Es war tatsächlich eine Cape Cobra! Wir begutachteten sie aus verschieden Perspektiven, aber so richtig fit sah sie nicht aus… 😕 Hoffentlich war sie nicht überfahren worden?!
Am Wasserloch Kij Kij entdeckten wir unser erstes Eland des Urlaubes – leider kamen wir zu spät! 😣
Raubtiere waren nirgends mehr zu sehen, aber die Cape Crows machten sich an dem toten Tier zu schaffen.
Ab Kij Kij führte die Pad Richtung Kieliekrankie wieder durch die hügelige rote Dünenlandschaft und wir waren überrascht, wieviele Tiere wir hier heute sahen.
Zur Mittagszeit trafen wir wieder im Camp ein - hier das Wilderness Camp aus der Ferne.
jaffles1'312 Beiträge · seit 200627. März 2016 · #89
Hallo Nadja,
eigentlich hätte dein Bericht Löwen satt heißen müssen. Wir haben auch Bekannte aus Südafrika getroffen, die fast 2 Wochen früher im Park waren und wirklich an jedem Wasserloch Löwen hatten! Bezüglich der Bienen in Kieliekrankie - wir hatten keine einzige mehr! Das hatten wir mal im Krüger und das braucht kein Mensch 😠 .
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201427. März 2016 · #90
jaffles schrieb: Bezüglich der Bienen in Kieliekrankie - wir hatten keine einzige mehr! Das hatten wir mal im Krüger und das braucht kein Mensch 😠 .
Hallo Claudia,
gut zu wissen, dass die Bienen dann wohl doch nur eine temporäre Erscheinung waren! Wäre auch zu schade, da es ansonsten eine so traumhafte Unterkunft ist!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201427. März 2016 · #91
31.12.2015 – Kieliekrankie – oder Silvester im Wilderness Camp – Teil 2
Zurück im Camp, war auch an „unserem“ Wasserloch richtig was los!
Dieses Straußenpärchen übte sich im Synchrontrinken… 😄
Beäugt von dem Goshawk, der wieder auf seinem Posten saß.
Es dauerte nicht lange, da kam eine Herde Oryx heran und man konnte mal wieder deutlich die Rangfolge in der Tierwelt erkennen. Die Strauße schauten etwas pikiert, ergaben sich jedoch ihrem Schicksal und das Wasserloch war in Oryx-Hand… 🙄 😁 🤪
Terrassenaussicht:
Wir bereiteten einen Nudelsalat für den Abend vor, bevor wir uns ein wenig auf’s Ohr legten.
Auch nach der Mittagsruhe war noch immer Oryx-Alarm am Wasserloch! Was war denn heute hier los?!
Gegen vier beschlossen wir, noch eine kurze Ausfahrt Richtung Urikaruus zu machen.
Sehen diese kleinen Hörnchen nicht zaubersüß aus?! 😈
Wieder sahen wir viele Strauße. Damen und Herren immer schön getrennt… 😄
Auch unsere Straußfamilie war wieder unterwegs.
Und dann noch ein Highlight: Zwischen dem Wasserloch Rooibrak und dem Picknickplatz entdeckten wir unter einem Baum drei Cheetahs! 🤩
Zugegebener Weise kann man sie auf dem Bild nur erahnen… 😗
Wir beobachteten sie eine ganze Zeitlang, bevor wir noch ein Stück weiterfuhren… Zum Glück, denn diese Sichtung möchten wir nicht missen… 🙂
Im Schatten unter einem Baum hatte diese Springbockdame wohl gerade erst ein Kleines geboren.
Es war noch ganz feucht, wackelte jedoch bereits fleißig mit seinen großen Ohren. 😘
Weitere Springböcke kamen hinzu, um das Kleine zu begrüßen. 😊
Unter größter Kraftanstrengung versuchte es seine ersten Aufstehversuche zu machen… 😮
Doch des klappte noch nicht und die Familie stellte sich schützend um das Kleine rum, das erstmal wieder Kraft schöpfen musste.
Schweren Herzens trennten wir uns von diesem Anblick, drehten und traten den Rückweg an.
Obwohl es halb sechs war, war es immer noch so heiß, dass jeder Zentimeter Schatten genutzt wurde. Teilweise wurde dabei die eigene Sicherheit auch etwas vernachlässigt. 😕
Viele Tiere blieben einfach am Straßenrand oder auf der Straße liegen, da jede Bewegung bei der Hitze zu anstrengend war. Hoffen wir mal, dass alle Autofahrer entsprechend umsichtig fahren… 🙁 😗
Zurück bei den Geparden, taten sie uns den Gefallen und erhoben sich zum Teil mal kurz, um sich dann wieder platt auf den Boden fallen zu lassen… 😄 Bis jetzt konnten diese drei übrigens noch nicht durch Matthew Schurch identifiziert/zugeordnet werden.
Wir blieben fast eine Stunde vor Ort, doch es passierte nix mehr und wir machten uns auf den Heimweg nach Kieliekrankie.
Ground-Squirrel Bau
Dieses kleine Springbockbaby lag einsam und verlassen neben einem Baum – wir hofften, dass seine Mama es nur zum Fressen dort zurückgelassen hatte und bald wiederkommen würde… 🙁 😕
Am Abzweig nach Kieliekrankie entdeckte Markus noch eine besondere Species – einen Cape Hare – Kaphasen.
Dieses Steinböckchen stand vor den „Toren“ Kieliekrankies in seiner ganzen Schönheit Spalier.
Es war bereits recht spät, als wir im Camp ankamen und der Wind war stärker geworden. Das hatte zur Folge, dass wir im Funkenflug unserer Nachbarn saßen, die versuchten, den Grill startklar zu machen. 😠 Eigentlich kamen wir auch ohne „Feuerwerk“ an Silvester gut über die Runden, aber ok…
Wir waren froh, dass wir bei dem Wind nicht auf den Grill angewiesen waren und alles vorbereitet hatten. Der Salat war bereits fertig und Markus briet die Lammfilets in der Pfanne an. Dazu gab es einen leckeren Chardonney und da sich bei dem Wind auch die Bienen verzogen hatten, konnten wir das Ganze draußen auf der Terrasse genießen. Mmmmhhh…. 😄 🤪 🙂
Unsere Südafrikanischen Nachbarn hatten ihre Grillversuche mittlerweile komplett eingestellt und so konnten wir in aller Ruhe die Löwen beobachten, die sich wieder aus ihrem Mittagsversteck gewagt hatten und nochmals das Wasserloch besuchten. 😉
Der weiße Fleck auf dem Bild ist übrigens ein Löwenbauch… 😄
Und so endete dieser Tag mit einem ähnlich Bild, wie er auch begann! 🙂
Ein weiterer spannender und wahnsinnig schöner Tag im KTP ging zu Ende, für den letzten Tag des Jahres hätten wir uns keinen schöneren Ort vorstellen können! 😘
Wir tranken noch das ein oder andere Kaltgetränk und bestaunten den wahnsinnig tollen Sternenhimmel, bevor wir im 22.30h ins Bett fielen. Den Jahreswechsel verbrachten wir also schlafend… Gute Nacht!
Jetzt hab ich den Reisebericht fast in einem Rutsch durchgelesen, wirklich klasse 🤩
Ich hatte unsere Route für 2017 schon so gut wie geplant - ohne den KTP, aber nach Deinem Bericht überlege ich ernsthaft ihn nochmal über den Haufen zu schmeissen 😄
LG Nordlicht
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Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201428. März 2016 · #93
NordlichtGoesAfrika schrieb:Jetzt hab ich den Reisebericht fast in einem Rutsch durchgelesen, wirklich klasse 🤩
Ich hatte unsere Route für 2017 schon so gut wie geplant - ohne den KTP, aber nach Deinem Bericht überlege ich ernsthaft ihn nochmal über den Haufen zu schmeissen 😄
Hallo Nordlicht,
vielen Dank erstmal! 😊
Wenn sich die Gelegenheit ergibt, den KTP einzubauen, würde ich das auf alle Fälle machen... 😎 😗
Guggu2'261 Beiträge · seit 201128. März 2016 · #94
Hallo Nadja
Ein weiterer spannender und wahnsinnig schöner Tag im KTP ging zu Ende, für den letzten Tag des Jahres hätten wir uns keinen schöneren Ort vorstellen können! 😘
Ein wahnsinnig schöner Bericht 😄
Gib zu, ihr habt die Sichtungsfee mit irgend welche goodies bestochen 😄 ist ja schon toll was ihr da alles gesehen habt. Es macht sich hier dezent Neid bemerkbar und Pläne werden geschmiedet, wieder verworfen, neu geschmiedet usw... 🤩
DocHoliday272 Beiträge · seit 200828. März 2016 · #95
Na das war doch mal ein toller Silvestertag!
Sehr schöner Bericht bis hierher. Ich kann es kaum abwarten, nächstes Jahr auch wieder in den KTP zu dürfen.
Gruß
Dirk
freshy3'883 Beiträge · seit 201128. März 2016 · #96
Hallo Nadja, das sind die Berichte, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Noch 5 Monate bis zum KTP, manno, ist das lange hin! Neugeborene werden wir wohl um die Jahreszeit nicht sehen, aber so viel Katzenglück wie ihr hätten wir schon sehr gerne.
Den Silvesterhasen
hast du wohl extra zu Ostern in den Bericht geschmuggelt 😉 .
NordlichtGoesAfrika schrieb:Jetzt hab ich den Reisebericht fast in einem Rutsch durchgelesen, wirklich klasse 🤩
Ich hatte unsere Route für 2017 schon so gut wie geplant - ohne den KTP, aber nach Deinem Bericht überlege ich ernsthaft ihn nochmal über den Haufen zu schmeissen 😄
Hallo Nordlicht,
vielen Dank erstmal! 😊
Wenn sich die Gelegenheit ergibt, den KTP einzubauen, würde ich das auf alle Fälle machen... 😎 😗
Viele liebe Grüße, Nadja
Hallo Nadja,
ich hatte schon mal überlegt den KTP einzubauen - irgendwie beisst sich das aber mit der verfügbaren Zeit bzw. dem Wunsch noch ein paar Tage in Etosha zu verbringen und auch noch den Fish River Canyon mitzunehmen - mal sehen ob ich das alles unter einen Hut kriege oder irgendwo Abstriche machen muss. Auf der anderen Seite waren wir letztes Jahr sechs Tage in Etosha, und für meine heißgeliebten Elis könnten wir ja z.B. auch nach Erindi oder Mount Etjo fahren, das ist denn nicht ganz so weit weg wie Etosha...mal schauen was es letztendlich wird 😉
LG Nordlicht
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Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201428. März 2016 · #99
Guggu schrieb: Ein wahnsinnig schöner Bericht 😄
Gib zu, ihr habt die Sichtungsfee mit irgend welche goodies bestochen 😄 ist ja schon toll was ihr da alles gesehen habt. Es macht sich hier dezent Neid bemerkbar und Pläne werden geschmiedet, wieder verworfen, neu geschmiedet usw... 🤩
Liebe Guggu, herzlichen Dank! 😊 Wir haben niemanden bestochen!!! Ehrlich... 😛 Der KTP hat sich einfach von seiner besten Seite gezeigt... Viel Spaß beim Planen!!! 😉 Viele liebe Grüße, Nadja
Doc Holiday schrieb: Na das war doch mal ein toller Silvestertag! Sehr schöner Bericht bis hierher. Ich kann es kaum abwarten, nächstes Jahr auch wieder in den KTP zu dürfen
Hallo Doc Holiday,
Vielen Dank für Deinen Post! 🙂 Ja, es war wirklich klasse und in absehbarer Zeit steht der KTP bestimmt auch wieder auf unserer Wunschliste... 😗
Viele Grüße, Nadja
freshy schrieb:Hallo Nadja, das sind die Berichte, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Noch 5 Monate bis zum KTP, manno, ist das lange hin! Neugeborene werden wir wohl um die Jahreszeit nicht sehen, aber so viel Katzenglück wie ihr hätten wir schon sehr gerne. Den Silvesterhasen hast du wohl extra zu Ostern in den Bericht geschmuggelt 😉 .
Hallo freshy,
vielen herzlichen Dank auch Dir! 🙂 Dass es mit dem Silvesterhasen so gut passt, hatte ich gar nicht auf dem Schirm... 😄
Fünf Monate sind doch absehbar... 😎 Da ist die Vorfreude dann umso größer! 😉
Viele liebe Grüße, Nadja
Meleah schrieb: Ein toller Reisebericht - vielen Dank dafür. Schöne Erlebnisse und tolle Sichtungen hattet ihr! Hach, das steigert die Vorfreude ....
Hallo Mel, vielen Dank! 🙂 Wir freuen uns sehr, wenn wir bei euch Erinnerungen hervorrufen oder die Vorfreude steigern können! 😁 Wann geht's bei Dir los? Viele Grüße und auch Dir noch einen schönen Feiertag! Nadja
NordlichtGoesAfrika schrieb: ich hatte schon mal überlegt den KTP einzubauen - irgendwie beisst sich das aber mit der verfügbaren Zeit bzw. dem Wunsch noch ein paar Tage in Etosha zu verbringen und auch noch den Fish River Canyon mitzunehmen - mal sehen ob ich das alles unter einen Hut kriege oder irgendwo Abstriche machen muss. Auf der anderen Seite waren wir letztes Jahr sechs Tage in Etosha, und für meine heißgeliebten Elis könnten wir ja z.B. auch nach Erindi oder Mount Etjo fahren, das ist denn nicht ganz so weit weg wie Etosha...mal schauen was es letztendlich wird 😉
Hallo Nordlicht, in Afrika zu sein und keine Elefanten zu sehen, war für uns im Vorfeld auch ein seltsames Gefühl... 😮 Letztendlich sind die Entfernungen einfach zu groß, um alles gut unter einen Hut zu bekommen! Aber Du wirst schon die richtige Entscheidung treffen... 😉 Viel Spaß bei der weiteren Planung! Viele Grüße, Nadja
Allen Danke-Button Drückern und Mitfahrern an dieser Stelle ein fettes DANKESCHÖN!!! Eure Unterstützung motiviert beim Schreiben unheimlich!!! 🙂
Bei dem schlechten Wetter hier, geht es in Gedanken an die Hitze in S.A., dann auch gleich weiter... 😉
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201428. März 2016 · #100
01.01.2016 – Die Fahrt von Kieliekrankie nach Nossob
Der Neujahrstag wurde zum Katzen – aber zum Glück auch Kater-freien Morgen… 😄 Neujahrswünsche brauchten wir nicht zu verschicken, denn Telefonempfang hatten wir seit Tagen nicht mehr gehabt… 😐
Der Himmel zeigte sich dramatisch bewölkt, aber kein Regentröpfchen ließ sich blicken!
Dafür war mal wieder ein Oryx am Start – die Löwen hatten sich verzogen…
Wir packten unsere Sachen zusammen, schließlich sollte es heute weiter gehen – Richtung Norden, entlang des Nossob Rivers. Das Nossob Camp soll ja für seine Löwen bekannt sein – ja, aber die hatte hier doch anscheinend jedes Camp im Programm – oder etwas nicht?!?! 😄 Irgendwas hatten wir diesbezüglich anscheinend bei der Buchung angeklickt… 😗
Nachdem wir gefrühstückt hatten, beluden wir unseren Hilux mit Kisten und Taschen. Das Fleisch hatte sich bisher gut gehalten und wir konnten die Kühlkette aufrecht halten – hoffentlich klappte das auch während der langen Fahrtstrecke nach Nossob… 😕
Als ich zum Auto kam, kam Markus mir aufgeregt entgegen– eine Schlange kam unter dem Nachbarauto hervor, während er unseren Kofferraum belud. 😮 Nun suchte er eine Kamera, "die ich ja schließlich sonst den ganzen Tag mit mir rumschleppte…" 😈 Ja, aber doch nicht beim Autobeladen! 😠
Er schnappte sich die Kamera und stapfte links an Jacques Unterkunft vorbei… Und tatsächlich bekam er noch Beweisbilder, dass diese – wie wir vermuten - Cape Kobra unter dem Auto saß! 🙄
Die Bilder sind nun vielleicht nicht die Besten, das lag dann eventuell doch an meinem Rufen, dass diese Tiere „extremely venomous“ sind!!! 🤢 😵 😣 Wir hatten ja schließlich noch ein paar Urlaubstage vor uns… und es war doch gerade so schön! 😄 😗
Nein, Spaß beiseite, wenn ich mir vorstelle, man belädt den Wagen schön in Flipflops und dann kommt diese Schlange vorbei – da wird mir immer noch ganz anders. 🤨
Ansonsten hatten wir – trotz der trockenen Jahreszeit – übrigens keine Begegnungen mit Schlangen im KTP!
Lange Zeit, darüber nachzudenken, hatten wir jedoch nicht. Unsere „Feuerfunken“-Nachbarn 😈 , wie wir sie seit dem Vorabend liebevoll nannten, nachdem sie versucht hatten, uns abzufackeln, hatten Probleme mit ihrem Auto und fragten nach Starthilfe.
Aber klar, dass war ja die leichteste Übung! 😎 Die beiden kamen aus Kapstadt und wollten an diesem Tag zurück nach Hause. Wahrscheinlich war das der Grund, dass sie uns neben einer Flasche Wein auch noch diverse Sorten Biltong gaben – welches uns bis zum Ende des Urlaubs gereicht hat! 😄 Und ziemlich lecker war… 🙂
Wieder wurden unsere Reifen gelobt – und das von Einheimischen! Ach, was waren wir stolz auf unser Auto… Man vergisst es ja mit der Zeit, aber wenn man von anderen Reisenden hört, wie viele Probleme man haben kann, waren wir schon sehr entspannt unterwegs… 😗
Wir fuhren die „langweilige“ Dünenpad Richtung Kij Kij und dann weiter Richtung Nossob und ich durfte zur Abwechslung auch mal wieder ans Steuer. 😉
Steenbok
Mal wieder ein Southern Pale Chanting Goshawk – Immer, wenn wir einen sahen, suchten wir die Umgebung auch nach einem Schakal ab, da diese beiden Honey Badger auf Beutefang begleiten sollen. Doch leider hatten wir kein Glück mit dem Honey Badger… 😐
Wasserloch Kij Gamies
Am Wasserloch Tierkop gab es Vogelalarm – genauergenommen Rotkopfamadinen-Alarm!
Plötzlich machte ich eine Vollbremsung – ja, mal wieder mitten auf der Pad – aber hier war ja nun wirklich nix los… 😗 Wer fährt schon freiwillig morgens diese Strecke, wenn man nicht gerade hier untergebracht ist?! Wie auch immer, ich hatte was gesehen… 😎 Als ich zurücksetzte war es es allerdings verschwunden. Doch nach kurzem Warten zeigte sich die kleine Maus wieder. Wir tippen aus eine Whistling Rat?
Auch wenn das Foto leider nicht ganz scharf ist, hatte ich mit dieser Sichtung erstmal die „Spotter“ Krone auf! (gelbe Schlangen kann schließlich jeder…) 😛 🤪 😗
Bei Kij Kij beäugten Gnus und Oryx immer noch skeptisch das tote Eland.
Diesen Verreaux’s (Giant) Eagle Owl /Milchuhu entdeckten wir im Baum. Für uns war er leider etwas zu weit entfernt…
Wem dieses Gefieder gehört(e), können wir leider nicht sagen… 😮
Am Picknickplatz Melkvlei hieß es zum einen Fahrerwechsel, zum anderen musste ich dringend mal "wohin"... Ich parkte unseren Hillux links neben den Sanitäranlagen, wo bereits 1-2 andere Autos standen.
Obwohl es noch vor elf war, bereiteten bereits einige afrikanische Familien einen Braai vor. Im großen Stil wurde Feuer gemacht und alles mögliche angeschleppt. Die Kinder sprangen derweil herum oder wurden gefüttert.
Als ich wieder zum Auto zurückkam, meinte Markus, dass am Picknickplatz wohl ein Löwe hier liegen sollte… Wie jetzt?! 😮
Ok, Spuren waren zu erkennen… 🙄
Wir suchten mit den Ferngläsern die Umgebung ab und tatsächlich, hinterm Baum, unter der Bank lag etwas... 🙂
Meiner Meinung nach sah der Arme jedoch nicht mehr richtig „frisch“ aus… 😐 Irgendwie ausgetrocknet und so platt! 🤨
Ein weiteres Auto fuhr auf den Parkplatz und hielt direkt neben der Sitzgruppe. Als die Frau an der Beifahrerseite aussteigen wollte, riefen und winkten wir, sie solle im Auto bleiben.
Auch die afrikanischen Familien hatten den Löwen mittlerweile entdeckt und packten alles mit Sack und Pack wieder ein. Das Grillen wurde erstmal verschoben… 😗
Völlig unbeeindruckt von der Aufregung um ihn herum, erhob sich der Löwe, um sich dann vor dem Baum für alle sichtbar zu platzieren. Ja, was war das für ein prachtvoller Kerl! 🤩
Er setzte seinen Mittagsschlaf fort und wir unseren Weg…
Im Nossob Tal angekommen, wurden die Fahrspuren tiefer und teilweise konnte man die Ebene gar nicht richtig überschauen.
Wir passierten einige Wasserlöcher, jedoch ohne nennenswerte Sichtungen.
Dieser Oryx hat in seinem Leben wohl schon einige Kämpfe hinter sich gebracht!
Klein verjagt Groß…
Am Wasserloch Kameelsleep wurde das Wasserloch – sehr zum Ärgernis der Oryx – von fünf Hyänen besetzt. 😛
Während die Meute faul unter einem Baum lag, markierte ein Tier das Wasserloch.
Dabei pinkelte er/sie auch mehrmals ins Wasser…mmmh… 🤢 Kam jedoch nochmal raus, um dort sein Geschäft zu verrichten… 😣
Und legte sich dann wieder mittenrein. 😄
Es war kurz vor eins, brüllend heiß und während alle anderen Tiere abseits standen und warteten, bis sie endlich ihren Durst löschen konnten, lag dieser freche Kerl ungeniert im Pool. 😛
Am Picknickplatz Dikbaardskolk gab’s für uns eine Mittagszeit. Vom Nudelsalat des Vorabends war noch soviel übrig geblieben, dass es für einen Mittagssnack locker reichte.
Den Großteil der Strecke hatten wir mittlerweile geschafft!
Jeder noch so kleine Camelthorn Tree diente als Sonnenschirm. 😐
Am Wasserloch Kaspersdraai hielt ein Pascha Mittagsschlaf. Leider lag er sehr weit entfernt unter einem Baum. 😗
Wir beobachteten ihn eine ganze Weile, doch es tat sich nichts und so ging es weiter.
Vorbei an diesem niedlichen Steenbok-Pärchen.
Steinböckchen sind Zwergantilopen und fressen fast ausschließlich grüne Pflanzenteile wie junge Blätter, Triebe, Blüten und Früchte verschiedener Pflanzen. Auf Grund des hohen Wassergehalts dieser Nahrung sind sie in der Regel nicht auf Trinkwasser angewiesen. In Trockenzeiten graben sie zudem es nach Wurzeln, Knollen und Zwiebeln.
Sehr weit entfernt sahen wir unsere ersten Kudus im KTP! 😎
Und danach ein weiteres Novum – ein Red Hartebeest. 🙂
Um kurz nach drei erreichten wir das Nossob Camp. Das umzäunte Camp bietet verschiedene Unterkünfte sowie eine Campingsite an. Außerdem gibt es ein kleines Museum, einen Shop, eine Tankstelle, einen Pool und ein beleuchtetes Wasserloch.
Tanken stand als to-do ganz oben, unser Hilux verlangte nach 100 Litern Diesel – bezüglich der Fahrtstrecken im Park hatten wir uns ganz schön vertan… da kam einiges zusammen! 😗
Gebucht hatten wir ein CH2 Chalet – und erhielten die Schlüssel zu 5b. "B" heißt in diesem Fall ein Mittelapartment zwischen zwei größeren Einheiten.
Als wir vor dem Bungalow parkten, war unsere Laune direkt im Keller! Die Terrasse lag nicht Richtung Zaun, sondern Richtung Camp. Dies störte uns nicht wegen den vermeintlichen Sichtungen, sondern wegen der prallen Sonne, die direkt auf unsere Eingangstür und die Sitzgruppe schien. Man hielt es nicht aus! 😣
Die Unterkunft ist schlauchförmig angelegt. Vorne gelangt man in die Küche, diese ist durch eine Glastür vom Schlafzimmer getrennt und von dort geht’s weiter ins Bad. Das bedeutet – kein Fenster im Schlafzimmer und Durchzug war auch nicht möglich. 😮 🙄 😕
Bilder gibt’s später, ich musste mich erst von dem Schock erholen. 😄
Natürlich wussten wir, dass man die einfachste Einheit nicht mit einem Wilderness Camp vergleichen konnte… Schließlich zahlten wir hier auch nur knapp die Hälfte! 😗
Wir machten das Beste draus, packten aus und machten uns auf den Weg zum Hide…
Das anwesende Löwenpärchen versöhnte uns sofort! 😁
Der Pascha hatte wohl kurz zuvor seinen Durst gestillt, wie uns andere Gäste erzählten und lag nun hinter dem Baum- und Buschgestrüpp. Schade, aber Löwenmännchen hatten wir heute ja bereits zweimal gesehen – da war uns die Dame doch nun viel lieber!!! 😉
Und gefiederte Gesellen waren auch vertreten:
Scaly-feathered finch
Cape sparrow/Kapsperling
Black-chested prinia
Lanner falcon/Lannerfalke
Zwischendurch kam die Löwin nochmal zum Wasserloch und hängte sich richtig rein…
Nachdem sie ihren Durst gestillt hatte, war erst mal keine weitere Aktion zu erwarten und wir erkundeten weiter das Camp bzw. den Pool.
Leider gibt’s davon keine Bilder, aber es war sehr erfrischend! Man musste nur aufpassen, dass man regelmäßig auch mit dem Kopf mal unter Wasser ging, da es bei über 40 Grad schon ganz schon bruzelte… 🙄
Bestmöglich runtergekühlt gönnten wir uns einen kleinen Nap, es war jedoch so warm, dass wir es nicht lange aushielten und noch einen Drive machten.
Wir fuhren die Schleife um das Wasserloch Marie se Gat, sahen jedoch außer ein paar Oryx, einem Schakal und einem weiteren Red Hartebeest nicht viel.
Deshalb beschlossen wir, zurück zum Camp und zum Wasserloch zu fahren. Wir hatten an diesem Tag lange genug im Auto gesessen und genossen die Zeit lieber im Hide.
Welch‘ gute Entscheidung, denn als wir den Hide betraten wurde uns schon zugeflüstert, dass eine braune Hyäne am Wasserloch sei… 🤩
Diese hatten wir knapp verpasst, aber immerhin haben wir noch „etwas“ von ihr gesehen!
Es war halb acht und der Himmel verfärbte sich bereits.
Schakale nutzten die Gelegenheit und stillten ihren Durst am Wasserloch.
Weit entfernt zeigte sich nun auch nochmal das Löwenmännchen.
Aber nur die Dame des Hauses erlaubte uns noch einen letzten Blick.
Und was für einen... 🙂
Seelig machten wir uns auf den Weg in die Unterkunft und bereiteten das Abendessen vor. Noch einmal gab es Rinderfilet, in viel Knoblauch und Zwiebeln angebraten, dazu Kartoffeln und Gurkensalat. Das Fleisch hatte auch diesen langen Fahrtag gut überstanden. (Auch wenn der Engel zwischenzeitlich an seine Grenzen kam und die Eiswürfel die Außentemperaturen nicht immer überstanden).
Ein letztes Mal besuchten wir den Hide, bevor wir um kurz vor 22.00h ins Bett gingen. Fünf Minuten später ging der Ventilator aus 😈 – klar, der Strom wird in Nossob nachts abgestellt! 😠 Und uns stand eine der schlimmsten Schwitznächte des gesamten Urlaubs bevor… 🤢 🙄 😵