Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201411. März 2016 · #61
27.12.2015 – Canon Lodge
Nach einer mückenfreien und geruhsamen Nacht, wurden wir recht früh wach und machten uns schon um viertel vor sieben auf zum Frühstück. Der Mond stand noch über den Felsen, während diese bereits von der Sonne angestrahlt wurden.
Nach dem Frühstück machten wir uns mit dem Auto auf den kurzen Weg zum Canon Village. Von dort startet ein Wanderweg, für den man ca. 2-3 h benötigt. Nach kurzer Einweisung und ausgerüstet mit reichlich Wasser machten wir uns auf den Weg, über das Gelände und am Pool vorbei zum Startpunkt und folgten der Beschilderung den Berg hinauf.
Am Anfang ging es recht steil los und schon bald hatten wir einen tollen Ausblick auf’s Village.
Weiter oben schlängelten sich die Wege am Berg entlang und es wurde deutlich leichter. 😉
Wir sahen diverse Kotarten, aber Tiere waren nicht zu sehen.
Während dies stark nach Zebra aussah…
… schien diese Hinterlassenschaft wohl eher einem Fleischfresser zu gehören! 😕
Eine kleine Schlange floh beim Aufstieg vor mir, leider war sie zu schnell für ein Foto.
Auf einem Plateau angekommen, stand dieser schöne Köcherbaum im Morgenlicht. Doch warum müssen sich Menschen immer und überall verewigen und ihre Namen oder Initialen in Rinden, Felsen o.ä. ritzen… 😠
Die Aussicht war wunderschön, so langsam wurde es da oben jedoch schon ziemlich warm. 😗
Tatsächlich gab es noch etwas grünes in der sonst recht kargen Landschaft.
Einige Partien waren schieferartig – Fossilien haben wir jedoch nicht gefunden (haben aber auch nur einen Versuch unternommen…) 😛
Klippspringertoilette - oder doch eher Klippschliefer?! Genau festlegen können wir es bisher nicht... 😉
Wir machten eine kleine Pause und genossen die Aussicht, bevor es auf der Rückseite wieder bergab ging.
Zurück in der Ebene kam man sich manchmal ganz schön klein vor… 😄
Durch das „Loch“ kamen wir bequem wieder auf die andere Seite.
Und nochmal ein Blick zurück…
Wir machten noch eine Pause und genossen von dort oben die Aussicht. Anscheinend wird dieser Punkt jedoch auch für professionelle Sundowner genutzt, denn es gab eine richtige Theke dort oben – und auf der Rückseite des Berges waren auch Fahrspuren in der Ebene zu sehen - das war fast ein bisschen schade, denn der Fußweg dorthin war so schön und wir fühlten uns so besonders, bis dorthin gelaufen und durch das Loch geschlüpft zu sein… 🙂
Auch auf der Vorderseite gab es wieder viele skurrile Felsformationen zu bewundern und wir entdeckten auch einige Echsen.
Da uns die Strecke insgesamt so gut gefiel, schlugen wir den linken Weg ein, der in einem Bogen wieder Richtung Canon Lodge zu gehen schien. Den Pfad geradeaus ignorierten wir in diesem Moment, was uns später jedoch noch ärgern sollte… 😈
Vereinzelte Köcherbäume gab es auch hier. Solo oder mit Bewohnern… 😄
Die scheuen Oryx und Springböcke nahmen sofort Reißaus, auch wenn wir hunderte Meter entfernt waren. Tja, Landschaft pur hat ja auch was. 😗
Wie wir unterwegs schon vermutet hatten, führte der Weg direkt zur Canon Lodge. Das war ja gut und schön – doch unser Auto stand doch am Village… 🙄
Mittlerweile war es kurz vor zwölf – wahrscheinlich hatten wir einfach zu viele Pausen gemacht und tatsächlich drei Stunden für die Runde benötigt… Die Sonne stand hoch am Himmel und brannte unbarmherzig! Aber nun gut, wat mutt, dat mutt… wir machten uns mehr oder weniger motiviert auf den Weg zum Village… 😵
Am Wegesrand flitzte etwas hin und her und wir dachten erst, es wäre eine Spinne. Aber identifizieren konnten wir es bisher nicht… 😐
Etwas später trauten wir unseren Augen kaum. Da rennen wir stundenlang über die Berge und fotografieren „Pferdeköttel“ und dann galoppiert ein Bergzebra quasi über die „Zufahrtstraße“! Leider war es ziemlich weit weg und rannte direkt an den Straßenschildern vorbei - nicht gerade idyllisch...
Als wir unser Auto wieder hatten, versuchten wir noch, ihm hinterher zu pirschen – hatten aber kein Glück mehr… 🙁
Zurück in der Canon Lodge wurde uns dann auch klar, wo die Oryxe und Springböcke sich versteckten. 😄 Wir wandern durch die Wildnis, die Tiere flüchten und stehen dann direkt vor der Rezeption und grasen… Aber verstehen kann man es natürlich, das wenige Gras ist auch zu verlockend und die Tiere waren zum Teil schon sehr abgemagert. 🤨
Auf der Terrasse gönnten wir uns auch erstmal ein großes, erfrischendes Beer Shandy. 😉
Danach war nur noch relaxen, schwimmen und lesen angesagt… Und wer zeigte sich dort zu späterer Stunde dann noch?!
Auch klar – ein Bergzebra! 🤩 Der arme Kerl wirkte ebenfalls sehr ausgemergelt… 😮
Unser Fazit: Wirklich weit wegbewegen muss man sich von der Canon Lodge wirklich nicht, um Tiere zu sehen! Trotzdem haben wir unsere wunderschöne Wanderung nicht bereut, auch wenn es ziemlich heiß wurde und wir noch eine Extrarunde zum Auto abholen einlegen mussten. 😛
Auch ein paar gefiederte Artgenossen trafen wir auf dem Gelände noch an.
African Red Eyed Bulbul
Mountain Wheatear
Aufgrund der unglaublichen Hitze an diesem Tag flüchteten wir ins Zimmer, bevor wir uns später für Abendessen frisch machten.
Und weil es so schön ist, gibt’s noch ein letztes Bild von dem tollen Lodge Gelände. 🙂
Obwohl es, wie am Vorabend, ziemlich windig war, suchten wir uns wieder auf der Terrasse ein Plätzchen und genossen den Abendhimmel. Das Essen (u.a. Springbock, Gem Squash) war wieder ziemlich gut, nur das Dessert überzeugte uns an diesem Tag nicht so richtig.
Einfach faszinierend, wie sich die Farbe des Abendhimmels innerhalb von nur zehn Minuten ändert… 🙂
Wir genossen die Abendstimmung vor unserem Häuschen noch ein wenig, bevor wir ein letztes Mal in die kuscheligen Betten der Canon Lodge krabbelten. Gute Nacht! 😘
speed66751 Beiträge · seit 201112. März 2016 · #62
Hallo Fortuna,
wieder tolle Bilder, die du uns zeigst - besten Dank !
Bei der einen "Toilette" hast du dich glaub ich verschrieben: statt Klippspringer sind´s wohl eher die Dassies, also die Klippschliefer. Wir "stehen" auch auf droppings 😉 viele Grüße, Nette
Flugs ging es also weiter in die Eingangshalle, Richtung Geldautomat. Während ich mit zwei Kreditkarten bewaffnet gewartet habe, an die Reihe zu kommen, hielt Markus Ausschau nach unserem Transferfahrer. Für unsere spätere Reise in den KTP benötigten wir Rand und waren super happy, als der Automat am Flughafen uns nach erstem Zicken Rand statt N$ ausspuckte. 🤩
Hallo Markus und Nadja, euer Reisebericht gefällt mir sehr gut und schon beim Lesen kommen uns die ersten Fragen auf, bezüglich Monetenbeschaffung. Sind denn die beiden Währungen in Namibia wirklich gleichwertig und ist deren Akzeptanz ebenfalls gleich?? Kann man nicht beeinflussen welche Währung ein Geldautomat ausspuckt??
Viele Grüße und ein schönes WE, Frali
Ich glaube ich mache das irgendwie falsch mit dem "Zitat", sorry wenn das so ist.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201413. März 2016 · #65
speed66 schrieb:Hallo Fortuna,
wieder tolle Bilder, die du uns zeigst - besten Dank !
Bei der einen "Toilette" hast du dich glaub ich verschrieben: statt Klippspringer sind´s wohl eher die Dassies, also die Klippschliefer. Wir "stehen" auch auf droppings 😉 viele Grüße, Nette
Hallo Nette,
erstmal vielen herzlichen Dank! 🙂
Klippschliefer und Klippspringer haben nicht nur einen ähnlichen Namen, die Droppings sehen auch ziemlich ähnlich aus - zumindest lt. meinem Tracks und Signs Bestimmungsbuch. Da es ebenerdig war, bin ich in diesem Fall von Klippspringern ausgegangen... Aber es können auch die Dassies gewesen sein.... 😗 Gesehen haben wir dort oben keinen von beiden... 😉
Alles in allem ist es schon witzig, wie spannend es überhaupt sein kann, sich mit Kot zu beschäftigen - hier käme ich nie auf den Gedanken, über einen Hundehaufen zu grübeln, von welcher Rasse der wohl ist... Aber in Africa ist eben alles anders... 😄
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201413. März 2016 · #66
frali schrieb:
Hallo Frali,
vielen Dank erstmal! 😁
Der Namibische Dollar ist an den Südafrikanischen Rand gekoppelt und somit haben beide immer den gleichen Wert. Der Rand wird (nach unserem Stand der Dinge) überall in Namibia akzeptiert, während man in Südafrika nicht mit Namibia Dollar bezahlen kann.
Für den KTP (Südafrika) benötigten wir somit Rand und einen Geldautomaten gibt's im Park nur in Twee Rivieren Camp, welcher jedoch nur mit Shopeinnahmen gefüllt wird und somit ist es nicht immer sicher, dass man überhaupt etwas bekommt... (beim ersten Stop hatten wir z.B. dort kein Glück, an einem anderen Tag klappte es dann)
Am Flughafen Windhoek haben wir "ungefragt" Rand am Automaten erhalten - worüber wir uns deshalb sehr gefreut haben. Somit hatten wir ein Problem weniger... Allerdings hatten wir dadurch natürlich ziemlich lange viel Bargeld dabei, welches wir erst später benötigten... 😗
Solltest Du "nur" in Namibia unterwegs sein, ist es vollkommen egal, ob Du Rand oder Nam Dollar erhältst!
Ich hoffe, alle Fragen sind beantwortet??? ansonsten bitte nochmal melden... 🙂
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201413. März 2016 · #67
CuF schrieb:
Hallo, Fortuna, da bin ich aber froh, dass Du Deine "Androhung" nicht wahr gemacht hast....
Viele Grüsse Friederike
Hallo Friederike,
vielen herzlichen Dank für Deine Nachricht! 😊
Der Bericht wird auf alle Fälle fortgesetzt - mit den uns vorhandenen "Mitteln"... nach oben ist da sicher noch viel Luft, aber da kann man ja in den nächsten Jahren noch dran arbeiten... 😄
Vielen Dank Nadja für deine schnelle Antwort. Ja, wir sind nur in Namibia unterwegs, von daher ist es demnach für uns egal. Sind noch Fragen melden wir uns wieder.
Tschüßi Frali
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201419. März 2016 · #69
Herzlichen Dank und viele Grüße an alle Mitreisenden und Danke-Button Drücker - die Hälfte ist geschafft... 😄
28.12.2015 Urlaubshalbzeit! Fahrt zum Mesosaurus Camp (ca. 210 km Fahrt)
Auch am letzten Morgen in der Canon Lodge, standen morgens um sieben wieder einige Oryx vor unserem Häuschen, auf der Suche nach genießbaren Halmen...
Sie machten einen ruhigen und entspannten Eindruck, um so witziger ist es im Nachhinein auf jedem Foto eine andere Konstellation zu sehen… Zwischen den Felsen kam irgendwie immer ein neuer zum Vorschein. 😄
Trotz des recht bewölkten Himmels, gönnten wir uns ein Abschlussbad im Swimmingpool, bevor es zum Frühstück ging.
Dann hieß es Taschen packen, zahlen und Abschied nehmen… die Zeit in der Canon Lodge hat uns sehr gut gefallen, ruhig und erholsam, in einfach wunderschöner Umgebung! 🙂
Ich fuhr das erste Stück auf der C37 und C12 Richtung Keetmanshoop Auf unserem Weg trafen wir scheue Springböcke und neugierige Kudus…
Da das letzte Stück der C12 bis Seeheim gesperrt war, fuhren wir auf die D545 ab und kamen am Naute Dam vorbei.
Als ich den Überlauf überfuhr, sah ich links von mir etwas Rotes im Schilf sitzen und bremste abrupt ab… 🤩 Markus‘ sprach eine letzte Verwarnung zum Bremsen mitten auf dem Weg aus und ich fuhr zähneknirschend weiter und parkte. 😠
Zu Fuß ging es für mich durch das Wasser zurück, aber der Vogel hatte sich natürlich aus dem Staub gemacht und saß weit entfernt in einem Baum… 😈 Ist es ein Southern Red Bishop (Oryxweber)?!
Aufgrund der „guten“ Stimmung zwischen Fahrer und Beifahrer, stand ein Fahrerwechsel an und wir fuhren am Naute Dam vorbei Richgung B4. 😗 Bevor wir nach Tagen wieder auf Asphalt fuhren, kontrollierten wir den Luftdruck unserer Reifen, aber aufgrund der gefahrenen Kilometer und der Außentemperatur, hatten sie bereits wieder den richtigen Druck „intus“.
Dann stand der Großeinkauf in Keetmanshoop auf dem Programm, auch Diesel musste mal wieder aufgefüllt werden. Aufgrund diverser Berichte über diese Stadt waren wir gespannt, was dort auf uns zukommt. Als wir an der ersten Tankstelle vorbeikamen, sprangen direkt fünf Männer auf und winkten uns heran – wir fuhren erstmal weiter…. 😗 Es gibt einen Spar und auch einen Pick and Pay im Ort, beide liegen an der „Hauptstraße“ und machten einen wuseligen Eindruck auf uns. Gegenüber vom Spar sahen wir eine Standartbank und ich nutzte die Gelegenheit zum Geldziehen. Allerdings ohne Erfolg – mein Wochenkartenlimit war am Ende. 😮 Mit Markus‘ Karte klappte es jedoch sofort...
Weihnachts“grüße“ gab’s auch noch!
Die nächste Tankstelle war unsere und für unseren Hilux gab’s eine ordentliche Tankfüllung! Der Tankwart war super nett, jedoch kleinwüchsig, was seiner Tankkunst keinen Abbruch tat – aber dafür gab’s das erste und einzige Mal keine geputzten Scheiben beim Tanken. 😉
Bei unserer Runde durch die Stadt hatten wir am Rande ein Einkaufszentrum mit großem Parkplatz und einem Shoprite gesehen. Den steuerten wir, mit unserer Einkaufsliste für die nächsten 9 Tage als Selbstversorger, an. Und wieder bekamen wir alles, was wir benötigten – außer Wasser! WAS?! Das konnte doch wohl nicht wahr sein… 🙄 😠 Weder im Supermarkt, noch im Bottle Store gabe es Wasser in 1 oder gar 5 l Behältern. OMG! Ohne Wasser in den KTP zu fahren, war nun wirklich nicht unser Plan gewesen… 😣
Aber es nützte nix, wir hatten noch 1,5 5l Kanister Wasser an Bord und hofften nun auf den Campshop in Mata Mata! 😗
Beim Verstauen unserer Einkäufe aus zwei vollen Wagen, gingen uns unser Parkwächter sowie der "Einkaufswagen-Chief" zur Hand. Etwas genervt packten wir somit alles wahllos in unsere Klappboxen und die Kühlbox, gaben ihnen ihren verdienten Tip und waren froh, als wir letztendlich wieder aus der Stadt rollten. Keetmanshoop hatten wir überstanden – wirklich unsicher haben wir uns dort nicht gefühlt, aber wir hätten auch nicht unbedingt länger dort bleiben wollen. 😗
Bereits auf dem Weg zum Mesosaurus Camp sahen wir Köcherbäume am Wegesrand.
Plötzlich stockte uns der Atem, da zwei Kudus die Straße kreuzten. Es ging so schnell, dass ich nur „draufgehalten“ habe – wirklich krass, wie leicht sie diese hohen Zäune überspringen! 😮
Dann hatten wir es geschafft und kamen am Mesosaurus Camp an – das wir die Nacht dort verbringen konnten, war gar nicht so selbstverständlich. Eigentlich hatten sie wegen Renovierungsarbeiten einige Wochen geschlossen und es war nur die Campsite verfügbar. Da wir jedoch ohne Camper unterwegs und unbedingt auf dem Weg zum KTP bei ihnen übernachten wollten, sagten sie uns bereits Monate im Voraus zu, dass wir ein Zimmer bekommen sollten. Ob dies wirklich klappte?! 😕
Ja, es klappte hervorragend! Kaum ausgestiegen, kam Henrik auf seinem Moped angebraust und begrüßte uns. Wir sollten ihm mit dem Auto von der Rezeption aus folgen. Mich erinnerte er spontan an Terence Hill auf zwei Rädern… 😄
Wir erhielten das Chalet Nr. 3 mit dem klangvollen Namen "Hebaclada" und waren positiv überrascht! Alles war klein, aber fein. Recht einfach gehalten, mit außenliegendem Koch-/Essbereich. Alles war sehr sauber und wir fühlten uns direkt wohl. 🙂
Gegen 17.00h sollte die Mesosaurus Führung sein und wir meldeten uns direkt an. Dann wurden als erstes unsere verderblichen Vorräte in die Kühlbox der „Gemeinschaftsküche“ gebracht. Da wir die einzigen Gäste waren, konnten wir sie komplett nutzen, da sie ansonsten nur mit Erfrischungsgetränken des Camps gefüllt war. Danach sortierten wir unsere beiden Transportboxen, wobei die Getränkebox so schwer wurde, dass ich diese nicht mehr anheben konnte… 😄 😛
Diese niedlichen Ziegen schauten uns beim auspacken interessiert zu…
Größenvergleich Hilux:Bungi…
Wie verabredet, trafen wir um fünf an der Rezeption ein und waren überrascht, dass bereits ein Auto dort wartete. Es war ebenfalls ein deutsches Paar, welches als Camper unterwegs war. Im Konvoi fuhren wir hinter Hendrik her, der immer wieder vom Moped sprang, um das ein oder andere Gatter für uns zu öffnen.
Er führte uns zu der Mesosaurus Fundstelle, die er als Kind zufällig fand, als er seinem Vater bei der Reparatur eines Weges auf dem Farmgelände half. Hier liegen sie nun, diese hervorragend erhaltenen Fossilien, nur durch einfache Metallbauten vor der Sonne geschützt.
In der Nähe dieses Fundortes befindet sich das Grab des Unteroffiziers J. Splittgerber, er gehörte zur deutschen Schutztruppe und wurde hier, 1904 bei einem Überfall während des Nama-Aufstandes, getötet.
Wir fuhren ein Stück weiter und Hendrik zeigte uns weitere Fossilien…. Kaum vorstellbar, dass diese gut erhaltenen Abdrücke mehrere hundert Millionen Jahre alt sind… 🙂
Dann ging’s weiter in den Köcherbaumwald. Der Himmel war leider ziemlich bewölkt und zugezogen, schade um das Licht, dafür umgab uns eine leicht mystische Stimmung.
Nachdem Hendrik uns auf den metallisch klingenden blacks rocks (Dolorit-Felsen) noch eine Melodie vorgespielt hatte, machte er sich auf den Rückweg zur Farm, während wir vor Ort bleiben konnten, solange wir wollten.
Der Köcherbaum gehört zu der Gattung der Aloen und ist endemisch, speichert Wasser in seinem faserigen Holz. Er wächst sehr langsam und kann bis zu 400 Jahre alt werden. Selten sieht man so viele Köcherbaume auf einer Stelle, wie man sie hier erleben kann. Einige Stämme hatte es umgehauen, laut Hendrik liegt dies an den seltenen, aber durchaus heftigen Regenfällen, wodurch das Wurzelwerk nicht genügend Kraft hat, sich im Boden zu halten.
Die Rinde des Stammes ist ockerfarben und rissig; es sieht aus, als würde sich der Stamm schuppen. Diese "Schuppen" sind an den Kanten messerscharf. Trifft die Abendsonne auf die Stämme, leuchten sie wunderschön golden... 🙂
Die Dolorit Felsen erinnerten uns an wahllos verteilte Streusel… eine faszinierende Umgebung! 😘
Wir verfolgten einen flinken Vogel, der von Baum zu Baum hüpfte und tippen hierbei auf einen Dusky Sunbird...
Das zweite Pärchen machte sich auf den Heimweg und wir genossen die Landschaft in totaler Ruhe und Einsamkeit – ein wenig ärgerten wir uns, dass wir kein einziges Getränk für einen Sundowner dabei hatten. Da hatten wir das auspacken wirklich zu wörtlich genommen… 😵 😗
Doch nein, so alleine waren wir gar nicht, eine kleine Pferdefamilie zog an uns vorbei. Alle vier sahen auch ziemlich abgemagert aus und ich schickte innerlich wieder mal ein Stoßgebet an den Wettergott, etwas Regen zu schicken… 😐 Der Hengst war so entspannt, dass er sich vor unseren Augen ein Sandbad gönnte. Dann waren sie auch schon wieder verschwunden.
Ab und an zeigte sich ein Lichtstrahl zwischen der Wolkendecke und tauchte die Bäume in goldenes Licht, da es sich jedoch immer weiter zuzog und wir hungrig wurden, machten wir uns gegen sieben schweren Herzens auf den Weg zurück ins Camp…
Die kleine Pferdefamilie kam uns auf dem Rückweg nochmal entgegen, sie hatten an der gut gefüllten Tränke ihren Durst gestillt und wir warteten mit abgeschaltetem Motor, bis sich schließlich auch die Kleinen am Auto vorbei wagten.
Dann hieß es für mich Tore öffnen und schließen, damit alle Farmtiere in ihrer vorgesehen Sektion übernachteten. 😄
Zurück im Camp starteten wir unsere Selbstversorger Woche mit einem simplen Gericht, indem es Nudeln mit Pesto und frischem Salat gab, dazu ein kühles Getränk aus der Gemeinschaftsküchentruhe.
Bei unserer Ankunft, hatten wir mit Hendrik vereinbart, unser bestelltes Fleisch erst am nächsten Morgen mitzunehmen. Im normalen Betrieb bieten die Steenkamps auf Vorbestellung Meals oder Braaipakete an, da sie bei unserem Besuch jedoch eigentlich geschlossen hatten, informierten sie uns mit der Buchungsbestätigung, dass wir uns selber verpflegen müssten. Auf Markus‘ Nachfrage, woher sie ihr Fleisch beziehen, stellten sie den Kontakt zu Gobas Meat in Keetmannshoop her und so kam es, dass wir bereits Wochen vor der Abreise eine Preisliste zuhause hatten und uns unsere Fleischpakete für den KTP-Aufenthalt zusammenstellten. Aufgrund der Weihnachtsfeiertage wurde es auch noch vorab zur Farm geliefert, wo wir es schließlich am 29.12. tiefgefroren und in einzelnen Portionen vakuumiert entgegennahmen. Alles hat wunderbar geklappt und wir können die Metzgerei nur wärmstens weiterempfehlen, das Fleisch war eine Wucht! 😁
Am Abend kuschelten wir uns unter unsere Moskitonetze und lasen noch ein wenig. Und obwohl es den ganzen Tag über ziemlich bewölkt war, war diese Nacht jedoch leider wieder sehr, sehr heiß und schwül… 🙄 😐
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201423. März 2016 · #72
Hallo Nette und Bayern Schorsch,
herzlichen Dank für eure lieben Worte - wir freuen uns, wenn wir mit unseren Erlebnissen/Stationen Erinnerungen wecken können und ihr uns auf der Reise quasi nochmal begleitet! 😊
Auch wenn es hier manchmal etwas langsam voran geht, so haben wir selber viel Freude beim Erstellen des Reiseberichts, da man alles wirklich nochmal intensiv in Erinnerung ruft.
Vielen Dank auch allen anderen Mitfahrern und Danke-Button-Drücker!
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. März 2016 · #73
29.12.2015 Auf geht’s nach S.A…. vom Mesosaurus in den KTP (KTC) – Fahrt ca. 340 km (davon ca. 100 km im KTP)
Die Nacht war sehr schwül und wir schliefen schlecht – doch was war das?! Morgens um 6.00h wurden wir vom Regen geweckt. Wir konnten es gar nicht fassen – der Wettergott hatte uns wohl erhört… 😄
Wir machten uns einen Kaffee und genossen die Abkühlung in unserer offenen Küche. Zwischendurch wurde der Regen sogar immer wieder so heftig, dass wir Fenster und Türe unseres Chalets schließen mussten, damit es nicht rein regnete.
Wir frühstückten erstmal und nach dem dritten Regenguss klarte es dann auf und wir packten unsere Sachen zusammen.
Leider konnten wir uns nicht mehr von Hendrik verabschieden, denn als wir gegen 9.00h an der Rezeption eintrafen, kam schon von der Farm eine junge Frau mit Kind herübergelaufen. Sie brachte uns unserer vorbestelltes gefrorenes Fleisch und wir bezahlten die ausstehenden Beträge. Alles hatte super geklappt – jetzt hofften wir nur, dass unsere Kühlbox das Fleisch über die nächsten Tage entsprechend frischhalten würde. 😗
Auf ging es Richtung KTP und die ersten 100 km gehörten mir! Die Pad war recht schlickig und es standen teilweise große Pfützen auf dem Weg. Nach kurzer Zeit „beschwerte“ Markus sich, dass wir bei dem Tempo wohl 8 Stunden benötigen würden. 🙄 Ok, das ließ ich mir nicht zweimal sagen und ich gab Gas und fuhr mit Karacho durch die nächste Bodensenke… 😄 Leider gibt’s von meinen Wasserdurchfahrten keine Fotos… 🤢
Doch schon bald wurde die Pad wieder trocken und staubig und die Temperaturen stiegen merklich an!
Unsere Idee war es, in Koes nochmal nach Trinkwasser zu schauen, doch als wir durch den Ort fuhren, verwarfen wir die Idee wieder und hofften weiterhin auf den Shop in Mata Mata. 😉
Die Landschaft veränderte sich und die hügelige rote Dünenlandschaft begleitete uns auf dem restlichen Weg.
Am Kalahari Farmstall machten wir einen kurzen Stopp, doch dort war keine Menschenseele anzutreffen und von daher fuhren wir bald weiter. Wir hatten kaum die Pad wieder erreicht, da kam uns ein Wagen mit hoher Geschwindigkeit entgegen und es passierte, was irgendwann passieren musste – wir hatten einen Steinschlag in der Frontscheibe – mitten im Sichtfeld… Grrr!!! 😈
Am Farmstall Sitzas legten wir ebenfalls einen Stopp ein, kauften dort jedoch nur ein eiskaltes Getränk, da die Auswahl an diesem Tag ansonsten sehr beschränkt war. Es gab nur drei Paket Fleisch im Tiefkühlfach und auch sonst hatten wir uns mehr davon versprochen. Aber hübsch aussehen tut der Laden! 😉
Dann stand die Ausreise aus Namibia bzw. das Einchecken im KTP an. Die Grenzformalitäten bei Mata Mata waren unspektakulär, lustig war nur, dass das Büro mit 3 Leuten besetzt war, wir uns jedoch trotzdem hintereinander anstellen mussten und nacheinander abgefertigt wurden. Ordnung muss sein! 🙄 Krass war jedoch der Unterschied der Bekleidung bei den „Offiziellen“. Während der junge Mann auf namibischer Seite ein löchriges „Police“ Shirt trug, gab es auf der S.A. Seite richtig schicke Uniformen… 🤨
In der Rezeption von Mata Mata verlängerten wir unsere Wildcard, zeigten unsere Buchungsbestätigung für die nächsten 8 Nächte und bekamen schließlich das Entry Permit ausgehändigt. Zur Registrierung mussten wir vorher ein Formular ausfüllen. Wir wunderten uns, denn es war ein Anmeldeformular für den Addo Elephant Parc… 😄 Markus wollte einen Scherz machen, so nach dem Motto „wenn wir im Addo sind, dann sind wir wohl falsch“ – aber die gute Dame an der Rezeption war wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden und verstand so gar keinen Spaß. 😎 Also rissen wir uns zusammen und legten einfach artig alle geforderten Dokumente vor… Das Markus‘ zweimal die falsche Pin seiner Kreditkarte eingab, machte die Sache auch nicht besser, aber schließlich klappte alles! 😕
Für die Fahrzeugregistrierung hatten wir zum Glück die passenden Unterlagen von unserem Vermieter bekommen und dort lief alles ganz flott. 🙂
Es kam ein Officer mit uns zum Auto, um es zu inspizieren – allerdings nur die Fahrerkabine. Danach war sein Interesse bereits gedämpft, er warf nur einen kurzen Blick in den Kofferraum und dann öffnete er die Schranke und winkte uns durch. 😛
Dieses Ground-Squirrel vorm Mata-Mata Shop war das erste Tier, welches uns im Park über den Weg lief.
Die spannendste Frage der letzten Stunden wurde geklärt… Hier gab es tatsächlich Wasser!!! 🤩 Und endlich kamen auch unsere lange mitgeführten Rand zum Einsatz (keine Kartenzahlung möglich) und wir deckten uns gleich mit 5 Fünf-Liter Kanistern für die nächsten Tage ein. Außerdem wurde beim Thema Vogelbestimmung aufgestockt und zum Sasol gesellte sich von da an noch der Newman’s. 😉 Für mich gab es das Tracks&Signs Bestimmungsbuch und weil vorhanden, kauften wir auch noch den Peter’s Guide sowie natürlich einen Travel Guide vom Kaglagadi Park.
Unserer Meinung nach war der Shop insgesamt recht gut sortiert!
Markus senkte noch den Reifendruck auf die vorgeschriebene Barzahl und es ging endlich los… 😁
Wir freuten uns wie bolle und waren gespannt, was die nächsten Tage so bringen sollten… Markus' (völlig maßlose und übertriebene) Zielsetzung vorm Urlaub war es übrigens, 100 Katzen im KTP zu sichten… Na Bravo – dass konnte mir ja was geben… 😕
Da es noch vor 14.00h war, beschlossen wir, erstmal ein Stück zu fahren, bevor wir im KTC eincheckten.
Bereits beim ersten Wasserloch sahen wir Oryxe und Strauße.
Secretary Bird
Springböcke
😛
Es war unglaublich heiß und die Tiere zogen langsam am Auob River entlang oder lagen direkt neben der Pad in den begehrten Schattenplätzen.
Gegen drei trafen wir im Kalahari Tented Camp ein. Die Rezeption war nicht besetzt und so war „do it yourself“ angesagt. Das Zelt Nr. 7 war für uns vorgesehen und wir trugen uns in die ausgelegte Liste ein.
Wir waren mehr als positiv überrascht von der Unterkunft! Das Zelt war tiptop sauber und geräumig. Aufgrund der mittigen Lage, hatten wir einen tollen Blick auf das Wasserloch, nur an einen Schattenplatz war auf der Terrasse nicht zu denken und so stellten wir die Stühle ganz nah ans Zelt und genossen die Aussicht.
Nach kurzer Verschnaufpause ging es nochmal raus auf einen Nachmittags Drive. Wir fuhren bis zum Urikaruus Wasserloch und sahen auf dem Weg weitere Oryx, Springböcke, Schakale und Giraffen. Auf dem Hinweg nahmen wir unabsichtlich einige „Umgehungen“, auf dem Rückweg hatten wir dann dazugelernt und fuhren an allen Wasserlöchern entlang. 😉
Sehr weit entfernt entdeckte Markus ein Tier, welches sich nicht wie ein Schakal verhielt. Und tatsächlich – wir entdeckten unsere erste Katze – genauer genommen unsere erste Wildcat! 😄
Und dann noch in einer etwas unrühmlichen Position, aber wir wollen mal nicht so wählerisch sein… 😗
Die Pad war in einem guten Zustand und diese Jungs waren dafür wohl verantwortlich.
Tawny Eagle?
Namaqua Sandgrouses und Cape Turtle Doves
Neben dem Wasserloch lag eine Gnu Mami mit ihrem Neugeborenen. 😘
Ground Squirrel
Eine Gruppe Giraffen überquerte die Pad.
Spotted Eagle Owl mit ihrem Nachwuchs
Crimson Breasted Shrike - Rotbauchwürger
Spottet Thick Knee/Kaptriel?
Diesem Oryx ist der Besuch am Wasserloch Dalkeith zum Verhängnis geworden… 😣
Leider waren die Bateleure sehr weit weg (und sind dadurch sehr unscharf), trotz allem kommen sie hier mit rein, denn war es so ein nettes Pärchen.
Es war bereits kurz nach sieben, als wir wieder am Wasserloch Craig Lockhart ankamen. Einige Autos standen dort und wir überlegten, ob wir direkt zum Camp weiterfahren sollten, als wir eine Giraffe am Wasserloch sahen. Und so bogen wir nochmal ab, denn nach mehreren Giraffen an diesem Tage, hatten wir noch keine beim Trinken beobachten können...
Dieser Black-backed Jackal beobachtete ebenfalls die Lage.
Nach einigen Minuten fuhren die ersten Autos los, wir blieben noch etwas und beobachteten die Giraffe beim Trinken und waren happy! 🙂
Wir wunderten uns noch, warum allen anderen Autoinsassen die Giraffe recht egal schien und unser Blick ging weiter nach links… Und dann sahen wir sie! 😄
Diese vier Jungs hatten also die Autoansammlung verursacht – und wir Deppen stellten uns nebendran und fotographierten in aller Seelenruhe die Giraffe… 😣 😵 😗
Wieder in Deutschland, sendeten wir die Fotos an Matthew Schurch und er identifizierte sie als „The Musketeers“. Eine Koalition von 4 Geparden Männchen, welche sich zwischen Mata Mata und Urikaruus bewegen und im Oktober 2014 erstmals gesichtet wurden.
Sie entfernten sich leider immer weiter und mit ihnen auch alle anderen Autos – wir genossen den Anblick noch ein paar Minuten und dann mussten auch wir schweren Herzens dringend zurück Richtung Camp, schließlich hatten wir noch gute 10 km vor uns… 😗
Wir waren seelig! Gleich vier Cheethas auf einen Streich! Zusammen mit der Wildcat hatten wir somit fünf Katzen während des ersten richtigen Drives gesehen… 🤩
Kaum kamen wir im Camp an, lief uns der Ranger auch schon entgegen. Zwar waren wir noch gerade pünktlich, allerdings hatten wir nach dem unbürokratischen Einchecken im Camp total vergessen, den Laufzettel wieder an der unbesetzten Rezeption abzugeben. 😗 Nun war er auf seiner Kontrollfahrt durchs Camp und hatte gesehen, dass unsere Unterkunft noch unbesetzt war… Wir entschuldigten uns und erzählten ihm von den 4 Cheethas und alles war gut! 😉
Von der Terasse aus beobachteten wir kurz drauf noch eine ganze Gruppe Giraffen beim Trinken – ja, wenn wir das vorher gewußt hätten, dass sie quasi bis vor die Haustüre kommen… 😄
Danach kümmerten wir uns um unser Abendessen und es gab die erste Portion Rinderfilet (mmmh) mit ordentlich Knoblauch (gegen die Moskitos 😛 ), Gurkensalat, Kartoffeln und Avocado. Da uns draußen zuviel Getier rumflog, aßen wir allerdings im Küchenzelt (voll warm 😣 ), bevor wir den weiteren Abend bei einem Gin Tonic mit Blick auf das beleuchtete Wasserloch ausklingen ließen. Ein Gekko erfreute sich derweil an den dicken Motten und wir verfolgten seine geschickte Jagdtaktik.
Für uns war es ein rundum gelungener Tag und ein toller Einstand im KTP! Lediglich das Rumgefahre der Nachbarn störte, da in dem offenen Camp abendlich Spaziergänge natürlich keine gute Idee sind. Und ausgerechnet unsere Nachbarn hatten an diesem Abend eingeladen, was die Ruhe noch einige Zeit ziemlich störte… 😠 Aber egal, wir schliefen bald ein – und durch die guten Belüftungsmöglichkeiten von allen Seiten waren die Temperaturen sogar recht angenehm. Lediglich von unten war es ziemlich warm, da sich die Matratze total aufgeheizt hatte – aber dieses „Problem“ sollten wir in den kommenden Tagen noch des Öfteren haben… 😣 😗
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201424. März 2016 · #74
Wir freuten uns wie bolle und waren gespannt, was die nächsten Tage so bringen sollten… Markus' (völlig maßlose und übertriebene) Zielsetzung vorm Urlaub war es übrigens, 100 Katzen im KTP zu sichten… Na Bravo – dass konnte mir ja was geben… 😕
Hallo ihr Zwei,
ich freue mich auch schon auf eure Erlebnisse im KTP und bin gespannt, was Euch so alles vor die Linse gelaufen ist! Die erste Pirschfahrt war ja schon sehr vielversprechend!
Champagner8'681 Beiträge · seit 201024. März 2016 · #75
Fortuna77 schrieb: Nach einigen Minuten fuhren die ersten Autos los, wir blieben noch etwas und beobachteten die Giraffe beim Trinken und waren happy! 🙂 Wir wunderten uns noch, warum allen anderen Autoinsassen die Giraffe recht egal schien und unser Blick ging weiter nach links… Und dann sahen wir sie! 😄 Diese vier Jungs hatten also die Autoansammlung verursacht – und wir Deppen stellten uns nebendran und fotographierten in aller Seelenruhe die Giraffe… 😣 😵 😗
Ich lach mich schlapp 😄 😄 🤪 .......
....und bin natürlich weiterhin begeistert von deinem schönen Bericht - tolle Sichtungen, vorallem um die kleine Eule und das kleine Gnu beneide ich dich ein bisschen 😊 !
loeffel1'412 Beiträge · seit 201324. März 2016 · #76
Wir verfolgen sehr gespannt euren Reisebericht, denn in Kürze werden wir ja auf euren Spuren wandeln 🙂 . Schön, dass ihr nun im KTP angekommen seid und uns ein paar Eindrücke von Mata Mata, dem ganzen Procedere dort und auch vom KTC beschert. Dort werden auch wir unsere ersten Nächte verbringen.
Und eure Sichtungen schon beim ersten Gamedrive ... 🤩 🤩 🤩 Da sind wir gespannt, was euch noch so begegnet ... und uns dann hoffentlich in Kürze auch 😉
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. März 2016 · #77
Daxiang schrieb: ich freue mich auch schon auf eure Erlebnisse im KTP und bin gespannt, was Euch so alles vor die Linse gelaufen ist! Die erste Pirschfahrt war ja schon sehr vielversprechend!
Liebe Konni, wie schön, dass Du noch an Bord bist - wir haben uns so sehr auf den KTP gefreut und wurden auch nicht enttäuscht... 😉
....und bin natürlich weiterhin begeistert von deinem schönen Bericht - tolle Sichtungen, vorallem um die kleine Eule und das kleine Gnu beneide ich dich ein bisschen 😊 !
Liebe Bele, es ist ja schon fast peinlich zu schreiben, dass wir so "blind" waren... 😎 Mit so viel Glück am ersten Tag hatten wir gar nicht gerechnet... aber danach haben wir bei jedem stehenden Auto genauer hingeschaut... 😄 Ich gebe Dir recht, die "Kleinsten" gehen immer besonders ans Herz... da mag' man gar nicht mehr weiterfahren... 😊 Schön, dass Du weiterhin mit uns reist! 🙂
loeffel schrieb:Wir verfolgen sehr gespannt euren Reisebericht, denn in Kürze werden wir ja auf euren Spuren wandeln 🙂 . Schön, dass ihr nun im KTP angekommen seid und uns ein paar Eindrücke von Mata Mata, dem ganzen Procedere dort und auch vom KTC beschert. Dort werden auch wir unsere ersten Nächte verbringen.
Und eure Sichtungen schon beim ersten Gamedrive ... 🤩 🤩 🤩 Da sind wir gespannt, was euch noch so begegnet ... und uns dann hoffentlich in Kürze auch 😉
Lieber Stephan, ihr könnt euch sehr darauf freuen!!! Es war so schön... 🙂 Dann gebe ich mal Gas, damit ihr noch mehr Eindrücke vor eurem Abflug bekommt... 😉
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201424. März 2016 · #78
30.12.2015 – vom KTC ins Kiliekrankie Wilderness Camp – Teil 1: Morning Drive(Achtung: bei Katzenhaarallergie bitte aussteigen!!!) 😛
An diesem Morgen wurde Markus um 5:20h geweckt – dieses Mal nicht vom Regen, sondern von morgendlichen Buschlauten… 😄 Nachdem er sich vergewissert hatte, ob er die Laute richtig deutete, weckte er mich ebenfalls und gebannt starrten wir gemeinsam auf das Wasserloch.
Tatsächlich! In der Morgendämmerung sahen wir zwei Löwenmännchen dort… 🤩
Eine halbe Stunde beobachteten wir sie, während wir unseren Kaffee tranken und überlegten, ob wir denn nun wirklich unseren geplanten Morningdrive machen sollten, bevor wir frühstücken und auschecken mussten oder lieber im Camp blieben, um zu sehen, was noch so passieren würde…
Wir entschieden uns für’s Fahren – vielleicht hatten wir ja Glück und die beiden waren noch länger vor Ort?! 😗
Wie sich herausstellte, war es eine gute Entscheidung! Am ersten Wasserloch (Sitsas) sahen wir bereits von Weitem, dass unser Entschluss der richtige war… 🤩
Verteilt über das Auob Tal lagen einige Großkatzen… ein Pascha war (noch etwas verschlafen) auf dem Weg zum Wasserloch.
Vorsichtig näherten wir uns dem Lookoutpoint…
Die Löwen näherten sich ebenfalls – skeptisch beäugt von Oryx und Schackalen.
Insgesamt handelte es sich um eine Gruppe von 5 Tieren in unterschiedlichen Altersstufen…
Dann folgte eine herrliche Interaktion dieser majestätischen Tiere – bei der es teilweise ganz schön zur Sache ging!
Nach einer halben Stunde fuhren wir weiter zum Wasserloch Dalkeith, dort trafen wir auf eine Gruppe von sieben Giraffen…
Und auf diesen wunderschönen Schakal…
Auch die Eule sahen wir auf unserem Weg wieder in ihrem Baum sitzen.
Gegen viertel nach sieben drehten wir um. Die Löwengruppe hatte sich mittlerweile dem Wasserloch genähert und waren nun noch besser zu beobachten. 🙂
Hat sie nicht eine wundschöne Fellfärbung?! 😘
Auf der anderen Seite der Pad entdeckten wir eine weitere Löwin, als sie sich der Gruppe näherte, wurde die Stimmung nochmal angefacht…
Bei dem Anblick würde man doch am liebsten das juckende Fell kraulen, oder?! 😛
Es wurde geschmust und gekuschelt, während andere halb im Wasser hingen… 😄
Nach einer weiteren halben Stunde mussten wir aufbrechen, mittlerweile war es kurz nach acht und wir wollten ja noch frühstücken und mussten packen! Da wir auf dem Weg nach Kieliekrankie ohnehin ein drittes Mal an Sitsas vorbei kommen würden, viel uns der (kurze) Abschied nicht allzu schwer… 😁 😗
Hallo Nadja und Markus, also euer Reisebericht ist einfach super. Wunderbar geschrieben und beschrieben und die vielen sehr schönen Fotos haben ihre Wirkung nicht verfehlt, unsere Hochachtung dafür. Wir sind sehr gespannt ob wir im November bei unserer ersten Namibia Reise (Kleingruppenreise) auch so viele Eindrücke haben werden und ebenno schöne Fotos machen können. Vielen Dank für den Reisebericht. Frali
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201425. März 2016 · #80
frali schrieb:Wir sind sehr gespannt ob wir im November bei unserer ersten Namibia Reise (Kleingruppenreise) auch so viele Eindrücke haben werden und ebenno schöne Fotos machen können.
Hallo Frali, vielen Dank für Deine netten Worten - es freut uns sehr, wenn Dir unser Bericht gefällt... Mit Sicherheit werdet ihr ebenfalls viele tolle Eindrücke von dem Land bekommen, denn es ist einfach wunderschön! 🙂 Und bestimmt werdet ihr auch Ecken sehen, die ihr dann vielleicht nochmal auf eigene Faust weitererkunden möchtet... So ging es bei uns auch los... 😉