Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. März 2016 · #43
24.12.2015 – Heiligabend in Lüderitz
Heute hieß es früh aufstehen, da es extra bereits um 7.00h Frühstück gab, schließlich hieß es um 8.00h „Leinen los!“… Unser Appetit war nach dem reichlichen Gin Konsum am Abend vorher jedoch noch etwas gedämpft… 🤢
Gemeinsam mit Alex und Daniel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Bootsanleger. Da Beate uns gewarnt hatte, dass Heiko um Punkt acht ablegt, legten wir die letzten Meter im Laufschritt zurück und waren froh, als wir an Bord waren. 😛 Endlich angekommen, saßen wir mit gemischten Gefühlen auf dem Katamaran – Markus‘ war es flau im Magen, da er kein Freund von Seefahrten ist und ich lit unter (selbstverschuldeten) Kopfschmerzen! 🙄
Um Punkt acht legte Heiko ab und es ging los Richtung Halifax!
Das Wetter war mal wieder traumhaft – die Sonne schien und das Meer war ruhig… 🙂 Den Robbenfelsen sowie das Diaz Kreuz sahen wir an diesem Tag von der Seeseite.
Von diesem Exemplar hätte man tolle Bilder machen können – ich hatte allerdings die Reaktionszeit einer Schnecke an diesem Tag… 😣 😗 😵
Vor Halifax machten wir eine Pause und es gab heiße Getränke nach Wunsch – Kakao für Markus und Kaffee für mich – leider machte er mich auch nicht frischer… Bei guter Verfassung und entsprechendem Equipment sind auf der Tour bestimmt super Bilder drin – schließlich sieht man nicht überall Pinguine und Flamingos an einem Platz. Meine sind leider nicht der Hit geworden, aber als Beweis müssen sie nun doch herhalten… 😕
Halifax Island ist eine Felseninsel, 240 Meter vor der Küste der Lüderitz-Halbinsel in Namibia. Die Insel ist relativ flach und bildet den westlichen Abschluss der Guano Bay in der Lüderitzbucht. Sie gehört zur Inselkette der Penguin Islands und ist bekannt als Guanoinsel, da hier noch bis 1949 Guano abgebaut wurde. Eine Station auf der Nordostseite der Insel zeugt noch von dieser Vergangenheit. Heute dient die Insel Wissenschaftlern als Stützpunkt.
Die Pinguine waren wirklich Zucker! 😘
Noch einmal ließen sich kurz Delfine blicken, aber aufgrund des aufkommenden Windes und der unruhigen Wasseroberfläche waren sie laut Heiko nicht in „Spiellaune“.
Auch an Bord war der Wind zu spüren… 😄
Nach guten 2 h kamen wir wieder im sicheren Hafen an – Markus war froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben und ich gefrustet, wegen meiner Fotoausbeute. 😈 Trotzdem war es alles in allem ein schöner Trip und ist unbedingt empfehlenswert! 🙂
Zu Fuß ging es wieder „heim“ in die Alte Loge.
Dort angekommen, packten wir (sicherheitshalber) die Badesachen ein und wir fuhren direkt weiter Richtung Agate Beach.
Entlang der Straße stadtauswärts Richtung Norden sahen wir viele bunte Häuschen.
Eine große Flamingoansammlung war von der Straße aus zu sehen. Auch Oryxe und Springböcke liefen uns über den Weg.
Angekommen am Agate Beach war an baden leider nicht zu denken – es war mittlerweile so windig geworden, dass wir uns überwinden mussten, überhaupt bis zum Meer zu laufen. Der Sand flog uns förmlich um die Ohren! 😠
Auf dem Rückweg sahen wir unseren ersten Kill des Urlaubs – ein Rudel Straßenhunde hatte ein Springbockjunges erlegt und zerrte es förmlich auseinander. 😮 🙁
Aufgrund des ausgefallenen Badevergnügens fuhren wir zum „anderen Ende“ von Lüderitz, nach Shark Island und auch zur Felsenkirche, die wir zu dem Zeitpunkt jedoch leider nicht besichtigen konnten.
Die Häuser auf der Nachtigall Street geben hübsche Motive ab und der blaue Himmel sorgte für eine klasse Kulisse! 😁
Zurück in der Unterkunft gönnten wir uns zuerst einmal eine kurze Dusche, um uns von Salz und Sand zu säubern. Mit dem Nachmittagsschlaf klappte es irgendwie nicht so richtig, deshalb verzogen wir uns auf die Terrasse bzw. in den Leseraum und schrieben ein paar Postkarten an die Daheimgebliebenen – Weihnachtspost sozusagen – auch wenn sie in diesem Fall erst an Weihnachten geschrieben und ca. 5-6 Wochen später ankamen… 😗
Spontan reiste noch ein Pärchen an, die beiden waren mit dem Dachzelt unterwegs und suchten für 2 Nächte eine feste Unterkunft – da es so stürmisch war. Wie sich später herausstellte, waren die beiden Holländer auf Hochzeitsreise, hatten sich am 12.12. das Jawort gegeben und sind direkt vom Standesamt weiter zum Flughafen gefahren. 😄 Der heilige Abend wurde somit wirklich zum Fest der Liebe – Pascal und Stephan im Honeymoon und Alexandra und Daniel in Vor-Hochzeitsstimmung! Was will man mehr an einem solchen Tag?! 😘
Um 18.00h trafen wir uns alle in der open-air Küche von Beate und Günther. Die beiden bruzelten bereits fleißig und es waren eine Menge Langustenschwänze im Spiel… 😁 Bevor es ans Essen ging, schafften wir immerhin noch ein paar Gruppenfotos mit den Gästen und einem Teil der Familie! 🤪
Beate und Günther hatten für jedes Paar eine Pfanne mit Langustenschwänzen vorbereitet, dazu gab es eine leckere Reispfanne, sowie ordentlich Aioli und Tzaziki mit Brot… Mmmmh… 🤩
Wir stellten die Pfannen jedoch einfach nacheinander auf den „Gästetisch“, da wir alle direkt auf einer Wellenlänge waren und genossen das gemeinsame Essen und den Wein in vollen Zügen (ok, Markus und ich traten beim Alkohol an dem Abend ein wenig auf die Bremse, da uns am nächsten Tag eine ordentlich lange Strecke bevorstand 😗).
Immer wieder kam Günther mit Nachschub an und es gab Langusten bis zum Umfallen… Weihnachtsfest mal ganz anders – aber durchaus annehmbar… 😄 😛 😎
Es wurde wieder ein super lustiger Abend, mit netten Gesprächen und regem Austausch. Niemals hätten wir damit gerechnet, ein so herzliches Weihnachtsfest in der Ferne zu erleben… 😊
Zum Nachtisch gab es noch selbstgebackenen Weihnachtskuchen von Beate. Alex und Daniel’s „Reise-Weihnachtsbaum“ sorgte für die nötige Stimmung! 😉
Zur späteren Stunde machten wir noch ein Bild von der Felsenkirche in der Ferne.
Gegen elf verabschiedeten wir uns ins Bett und ließen die Familie für sich. Ein weiterer toller und super lustiger Abend ging somit zu Ende… Herzlichen Dank nochmal an die Gastgeber und die tollen Gäste! 😘
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. März 2016 · #44
24.12.2015 – Heiligabend in Lüderitz
Heute hieß es früh aufstehen, da es extra bereits um 7.00h Frühstück gab, schließlich hieß es um 8.00h „Leinen los!“… Unser Appetit war nach dem reichlichen Gin Konsum am Abend vorher jedoch noch etwas gedämpft… 🤢
Gemeinsam mit Alex und Daniel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Bootsanleger. Da Beate uns gewarnt hatte, dass Heiko um Punkt acht ablegt, legten wir die letzten Meter im Laufschritt zurück und waren froh, als wir an Bord waren. 😛 Endlich angekommen, saßen wir mit gemischten Gefühlen auf dem Katamaran – Markus‘ war es flau im Magen, da er kein Freund von Seefahrten ist und ich lit unter (selbstverschuldeten) Kopfschmerzen! 🙄
Um Punkt acht legte Heiko ab und es ging los Richtung Halifax!
Das Wetter war mal wieder traumhaft – die Sonne schien und das Meer war ruhig… 🙂 Den Robbenfelsen sowie das Diaz Kreuz sahen wir an diesem Tag von der Seeseite.
Von diesem Exemplar hätte man tolle Bilder machen können – ich hatte allerdings die Reaktionszeit einer Schnecke an diesem Tag… 😣 😗 😵
Vor Halifax machten wir eine Pause und es gab heiße Getränke nach Wunsch – Kakao für Markus und Kaffee für mich – leider machte er mich auch nicht frischer… Bei guter Verfassung und entsprechendem Equipment sind auf der Tour bestimmt super Bilder drin – schließlich sieht man nicht überall Pinguine und Flamingos an einem Platz. Meine sind leider nicht der Hit geworden, aber als Beweis müssen sie nun doch herhalten… 😕
Halifax Island ist eine Felseninsel, 240 Meter vor der Küste der Lüderitz-Halbinsel in Namibia. Die Insel ist relativ flach und bildet den westlichen Abschluss der Guano Bay in der Lüderitzbucht. Sie gehört zur Inselkette der Penguin Islands und ist bekannt als Guanoinsel, da hier noch bis 1949 Guano abgebaut wurde. Eine Station auf der Nordostseite der Insel zeugt noch von dieser Vergangenheit. Heute dient die Insel Wissenschaftlern als Stützpunkt.
Die Pinguine waren wirklich Zucker! 😘
Noch einmal ließen sich kurz Delfine blicken, aber aufgrund des aufkommenden Windes und der unruhigen Wasseroberfläche waren sie laut Heiko nicht in „Spiellaune“.
Auch an Bord war der Wind zu spüren… 😄
Nach guten 2 h kamen wir wieder im sicheren Hafen an – Markus war froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben und ich gefrustet, wegen meiner Fotoausbeute. 😈 Trotzdem war es alles in allem ein schöner Trip und ist unbedingt empfehlenswert! 🙂
Zu Fuß ging es wieder „heim“ in die Alte Loge.
Dort angekommen, packten wir (sicherheitshalber) die Badesachen ein und wir fuhren direkt weiter Richtung Agate Beach.
Entlang der Straße stadtauswärts Richtung Norden sahen wir viele bunte Häuschen.
Eine große Flamingoansammlung war von der Straße aus zu sehen. Auch Oryxe und Springböcke liefen uns über den Weg.
Angekommen am Agate Beach war an baden leider nicht zu denken – es war mittlerweile so windig geworden, dass wir uns überwinden mussten, überhaupt bis zum Meer zu laufen. Der Sand flog uns förmlich um die Ohren! 😠
Auf dem Rückweg sahen wir unseren ersten Kill des Urlaubs – ein Rudel Straßenhunde hatte ein Springbockjunges erlegt und zerrte es förmlich auseinander. 😮 🙁
Aufgrund des ausgefallenen Badevergnügens fuhren wir zum „anderen Ende“ von Lüderitz, nach Shark Island und auch zur Felsenkirche, die wir zu dem Zeitpunkt jedoch leider nicht besichtigen konnten.
Die Häuser auf der Nachtigall Street geben hübsche Motive ab und der blaue Himmel sorgte für eine klasse Kulisse! 😁
Zurück in der Unterkunft gönnten wir uns zuerst einmal eine kurze Dusche, um uns von Salz und Sand zu säubern. Mit dem Nachmittagsschlaf klappte es irgendwie nicht so richtig, deshalb verzogen wir uns auf die Terrasse bzw. in den Leseraum und schrieben ein paar Postkarten an die Daheimgebliebenen – Weihnachtspost sozusagen – auch wenn sie in diesem Fall erst an Weihnachten geschrieben und ca. 5-6 Wochen später ankamen… 😗
Spontan reiste noch ein Pärchen an, die beiden waren mit dem Dachzelt unterwegs und suchten für 2 Nächte eine feste Unterkunft – da es so stürmisch war. Wie sich später herausstellte, waren die beiden Holländer auf Hochzeitsreise, hatten sich am 12.12. das Jawort gegeben und sind direkt vom Standesamt weiter zum Flughafen gefahren. 😄 Der heilige Abend wurde somit wirklich zum Fest der Liebe – Pascal und Stephan im Honeymoon und Alexandra und Daniel in Vor-Hochzeitsstimmung! Was will man mehr an einem solchen Tag?! 😘
Um 18.00h trafen wir uns alle in der open-air Küche von Beate und Günther. Die beiden bruzelten bereits fleißig und es waren eine Menge Langustenschwänze im Spiel… 😁 Bevor es ans Essen ging, schafften wir immerhin noch ein paar Gruppenfotos mit den Gästen und einem Teil der Familie! 🤪
Beate und Günther hatten für jedes Paar eine Pfanne mit Langustenschwänzen vorbereitet, dazu gab es eine leckere Reispfanne, sowie ordentlich Aioli und Tzaziki mit Brot… Mmmmh… 🤩
Wir stellten die Pfannen jedoch einfach nacheinander auf den „Gästetisch“, da wir alle direkt auf einer Wellenlänge waren und genossen das gemeinsame Essen und den Wein in vollen Zügen (ok, Markus und ich traten beim Alkohol an dem Abend ein wenig auf die Bremse, da uns am nächsten Tag eine ordentlich lange Strecke bevorstand 😗).
Immer wieder kam Günther mit Nachschub an und es gab Langusten bis zum Umfallen… Weihnachtsfest mal ganz anders – aber durchaus annehmbar… 😄 😛 😎
Es wurde wieder ein super lustiger Abend, mit netten Gesprächen und regem Austausch. Niemals hätten wir damit gerechnet, ein so herzliches Weihnachtsfest in der Ferne zu erleben… 😊
Zum Nachtisch gab es noch selbstgebackenen Weihnachtskuchen von Beate. Alex und Daniel’s „Reise-Weihnachtsbaum“ sorgte für die nötige Stimmung! 😉
Zur späteren Stunde machten wir noch ein Bild von der Felsenkirche in der Ferne.
Gegen elf verabschiedeten wir uns ins Bett und ließen die Familie für sich. Ein weiterer toller und super lustiger Abend ging somit zu Ende… Herzlichen Dank nochmal an die Gastgeber und die tollen Gäste! 😘
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. März 2016 · #51
24.12.2015 – Heiligabend in Lüderitz
Heute hieß es früh aufstehen, da es extra bereits um 7.00h Frühstück gab, schließlich hieß es um 8.00h „Leinen los!“… Unser Appetit war nach dem reichlichen Gin Konsum am Abend vorher jedoch noch etwas gedämpft… 🤢
Gemeinsam mit Alex und Daniel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Bootsanleger. Da Beate uns gewarnt hatte, dass Heiko um Punkt acht ablegt, legten wir die letzten Meter im Laufschritt zurück und waren froh, als wir an Bord waren. 😛 Endlich angekommen, saßen wir mit gemischten Gefühlen auf dem Katamaran – Markus‘ war es flau im Magen, da er kein Freund von Seefahrten ist und ich litt unter (selbstverschuldeten) Kopfschmerzen! 🙄
Um Punkt acht legte Heiko ab und es ging los Richtung Halifax!
Das Wetter war mal wieder traumhaft – die Sonne schien und das Meer war ruhig… 🙂 Den Robbenfelsen sowie das Diaz Kreuz sahen wir an diesem Tag von der Seeseite.
Von diesem Exemplar hätte man tolle Bilder machen können – allerdings hatte ich die Reaktionszeit einer Schnecke an diesem Tag… 😣 😗 😵
Vor Halifax machten wir eine Pause und es gab heiße Getränke nach Wunsch – Kakao für Markus und Kaffee für mich – leider machte er mich auch nicht frischer… Bei guter Verfassung und entsprechendem Equipment sind auf der Tour bestimmt super Bilder drin – schließlich sieht man nicht überall Pinguine und Flamingos an einem Platz. Meine sind leider nicht der Hit geworden, aber als Beweis müssen sie nun doch herhalten… 😕
Halifax Island ist eine Felseninsel, 240 Meter vor der Küste der Lüderitz-Halbinsel in Namibia. Die Insel ist relativ flach und bildet den westlichen Abschluss der Guano Bay in der Lüderitzbucht. Sie gehört zur Inselkette der Penguin Islands und ist bekannt als Guanoinsel, da hier noch bis 1949 Guano abgebaut wurde. Eine Station auf der Nordostseite der Insel zeugt noch von dieser Vergangenheit. Heute dient die Insel Wissenschaftlern als Stützpunkt.
Die Pinguine waren wirklich Zucker! 😘
Noch einmal ließen sich kurz Delfine blicken, aber aufgrund des aufkommenden Windes und der unruhigen Wasseroberfläche waren sie laut Heiko nicht in „Spiellaune“.
Auch an Bord war der Wind zu spüren… 😄
Nach guten 2 h kamen wir wieder im sicheren Hafen an – Markus war froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben und ich gefrustet, wegen meiner Fotoausbeute. 😈 Trotzdem war es alles in allem ein schöner Trip und ist unbedingt empfehlenswert! 🙂
Zu Fuß ging es wieder „heim“ in die Alte Loge.
Dort angekommen, packten wir (sicherheitshalber) die Badesachen ein und wir fuhren direkt weiter Richtung Agate Beach.
Entlang der Straße stadtauswärts Richtung Norden sahen wir viele bunte Häuschen.
Eine große Flamingoansammlung war von der Straße aus zu sehen. Auch Oryxe und Springböcke liefen uns über den Weg.
Angekommen am Agate Beach war an baden leider nicht zu denken – es war mittlerweile so windig geworden, dass wir uns überwinden mussten, überhaupt bis zum Meer zu laufen. Der Sand flog uns förmlich um die Ohren! 😠
Auf dem Rückweg sahen wir unseren ersten Kill des Urlaubs – ein Rudel Straßenhunde hatte ein Springbockjunges erlegt und zerrte es förmlich auseinander. 😮 🙁
Aufgrund des ausgefallenen Badevergnügens fuhren wir zum „anderen Ende“ von Lüderitz, nach Shark Island und auch zur Felsenkirche, die wir zu dem Zeitpunkt jedoch leider nicht besichtigen konnten.
Die Häuser auf der Nachtigall Street geben hübsche Motive ab und der blaue Himmel sorgte für eine klasse Kulisse! 😁
Zurück in der Unterkunft gönnten wir uns zuerst einmal eine kurze Dusche, um uns von Salz und Sand zu säubern. Mit dem Nachmittagsschlaf klappte es irgendwie nicht so richtig, deshalb verzogen wir uns auf die Terrasse bzw. in den Leseraum und schrieben ein paar Postkarten an die Daheimgebliebenen – Weihnachtspost sozusagen – auch wenn sie in diesem Fall erst an Weihnachten geschrieben und ca. 5-6 Wochen später ankamen… 😗
Spontan reiste noch ein Pärchen an, die beiden waren mit dem Dachzelt unterwegs und suchten für 2 Nächte eine feste Unterkunft – da es so stürmisch war. Wie sich später herausstellte, waren die beiden Holländer auf Hochzeitsreise, hatten sich am 12.12. das Jawort gegeben und sind direkt vom Standesamt weiter zum Flughafen gefahren. 😄 Der heilige Abend wurde somit wirklich zum Fest der Liebe – Pascal und Stephan im Honeymoon und Alexandra und Daniel in Vor-Hochzeitsstimmung! Was will man mehr an einem solchen Tag?! 😘
Um 18.00h trafen wir uns alle in der open-air Küche von Beate und Günther. Die beiden bruzelten bereits fleißig und es waren eine Menge Langustenschwänze im Spiel… 😁 Bevor es ans Essen ging, schafften wir immerhin noch ein paar Gruppenfotos mit den Gästen und einem Teil der Familie! 🤪
Beate und Günther hatten für jedes Paar eine Pfanne mit Langustenschwänzen vorbereitet, dazu gab es eine leckere Reispfanne, sowie ordentlich Aioli und Tzaziki mit Brot… Mmmmh… 🤩
Wir stellten die Pfannen jedoch einfach nacheinander auf den „Gästetisch“, da wir alle direkt auf einer Wellenlänge waren und genossen das gemeinsame Essen und den Wein in vollen Zügen (ok, Markus und ich traten beim Alkohol an dem Abend ein wenig auf die Bremse, da uns am nächsten Tag eine ordentlich lange Strecke bevorstand 😗).
Immer wieder kam Günther mit Nachschub an und es gab Langusten bis zum Umfallen… Weihnachtsfest mal ganz anders – aber durchaus annehmbar… 😄 😛 😎
Es wurde wieder ein super lustiger Abend, mit netten Gesprächen und regem Austausch. Niemals hätten wir damit gerechnet, ein so herzliches Weihnachtsfest in der Ferne zu erleben… 😊
Zum Nachtisch gab es noch selbstgebackenen Weihnachtskuchen von Beate. Alex und Daniel’s „Reise-Weihnachtsbaum“ sorgte für die nötige Stimmung! 😉
Zur späteren Stunde machten wir noch ein Bild von der Felsenkirche in der Ferne.
Gegen elf verabschiedeten wir uns ins Bett und ließen die Familie für sich. Ein weiterer toller und super lustiger Abend ging somit zu Ende… Herzlichen Dank nochmal an die Gastgeber und die tollen Gäste! 😘
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201402. März 2016 · #53
😐 Sorry, mein Rechner meinte wohl, ich hätte mehr aufzuarbeiten, da ich in letzter Zeit etwas schreibfaul war und hat sich irgendwie verselbstständigt... 😕 gibt es eine Möglichkeit, die Posts komplett zu löschen oder geht das nur über den Moderator? 😊
speed66751 Beiträge · seit 201103. März 2016 · #54
Hi Nadja,
ich bin ja eher beruhigt - dachte schon bei sovielen neuen Beiträgen, dass ich gar nicht mehr hinterher komme... Aber nun weißt du ja, was passiert wenn man schreibfaul ist, lass das mal nicht auf dir sitzen 😄
Ich danke dir, dass ich Lüderitz bei Traumwetter erleben durfte! Viele Grüße, Nette
freshy3'883 Beiträge · seit 201103. März 2016 · #55
Spätestens in Mesosaurus würde ich gerne zusteigen, dann kommt ein Stück Strecke, die wir im September befahren wollen. Also mach hinne, bittebitte, ich warte schon neugierig.
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. März 2016 · #56
speed66 schrieb: Aber nun weißt du ja, was passiert wenn man schreibfaul ist, lass das mal nicht auf dir sitzen 😄
Hallo Nette,
hinterherkommen ist bei meiner aktuellen Geschwindigkeit wohl eher kein Problem 😄 - ich gelobe Besserung! 😗
freshy schrieb: Also mach hinne, bittebitte, ich warte schon neugierig.
Hallo Freshy,
das sind ja schöne Aussichten für September... 🤩 Mein erklärtes Ziel ist es, bis zum nächsten Urlaub fertig zu werden... von daher muss ich wohl mal Gas geben... 😉
Weiter geht's mit dem nächsten Teil - heute hoffentlich ohne doppel/dreifach/oder x-fach Posts... 🙄
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201404. März 2016 · #57
25.12.2015 Von Lüderitz zur Canon Lodge – 517 km
Unser letztes Frühstück in der Alten Loge stand an. Wir freuten uns sehr, dass sich auch die anderen Gäste früh aus dem Bett quälten, um mit uns gemeinsam zu frühstücken… 🙂 Danach zahlten wir unsere Rechnung und machten uns schnell auf den Weg, bevor es zu sentimental wurde. 😊
Die längste Strecke unseres Urlaubes stand bevor und ich durfte zur Ablenkung den ersten Teil der Strecke fahren! 😛
In Lüderitz hatten wir an diesem Morgen noch blauen Himmel und los ging es zurück über die B4, durch die etwas eintönige Landschaft des Sperrgebietes, Richtung Aus…
Schon bald wurde es jedoch windiger und die Sand-Warnschilder machten nun wirklich Sinn. 😮
Kurz vor der Wasserstelle Garub beruhigte sich das Wetter wieder…
Auch bei unserem zweiten Besuch am Hide hatten wir kein großes Glück mit den Wildpferden. In weiter Ferne sahen wir dieses Mal zwei Exemplare, doch sie näherten sich wieder nicht. 🙁
Es näherte sich ein Schakal, drehte jedoch ohne erkennbaren Grund vor dem Wasserloch wieder ab, ohne seinen Durst zu stillen.
Dafür gab es „kleine“ Tiere aus der Nähe zu sehen… Obwohl es erst kurz nach 10.00h war, war es schon ziemlich warm und dieser Piepmatz (?) saß im Schatten eines Steines in der Nähe des Hides.
Die Oryxe waren, wie bei unserem ersten Besuch, sehr zuverlässig und kamen in Herden zum Wasser.
Trotz der Hitze waren sie ziemlich auf Krawall gebürstet und es ging teilweise hart zur Sache… 😮
Trotz dieses faszinierenden Schauspiels fuhren wir bald weiter, da an diesem Tag noch eine lange Strecke vor uns lag.
Bei Aus bogen wir von der B4 auf die C13 Richtung Rosh Pinar ab.
Die C13 ist recht neu asphaltiert und fährt sich wie Butter… 🙂
Und obwohl sich die Strecke bis Rosh Pinar ganz schön zieht, ist es landschaftlich sehr schön, mit den Bergen im Hintergrund. Der Himmel war mittlerweile auch wieder richtig schön blau…
Ab Rosh Pinar wurde die Straße wieder zur Schotterpad und der Ort lud mit der ansässigen Mine und den Flachbauten nicht wirklich zum Anhalten ein. Deshalb gibt's davon auch keine Bilder... 😛
Kurz vor dem Grenzübergang Sendlingsdrift bogen wir links ab und folgten der C13 in den "Ai-Ais and Fishriver Canyon Park". Die ersten Kilometer waren ziemlich kurvig und hügelig, für die Strecke wird ein 4x4 empfohlen – bei den Wetterbedingungen an diesem Tag wäre es jedoch nicht unbedingt notwendig gewesen.
Schon bald sahen wir einen Felsen, auf dem eine Horde Baboons hockte. Die Affen waren jedoch sehr scheu und flüchteten, als sie unser Auto hörten.
Dieser arme Geselle war leicht gehandicapt… 🙁
Auch die Straußendamen flüchteten im Laufschritt, obwohl wir ziemlich langsam unterwegs waren… 😕
Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, immer wieder gibt es unterschiedlichste Gesteinsformationen zu bewundern.
In dieser kargen und trockenen Gegend war das Grün entlang des Fishrivers eine Wohltat für die Seele. Wir entdeckten einige Wasservögel und genossen es, den Flusslauf entlang zu fahren. 😁
Kurz nach der Ausfahrt aus dem Park (an dem übrigens ein Häuschen steht, welches jedoch nicht besetzt war 😗 ), sahen wir einige Männer im Wasser, welche wohl auf Fischfang waren.
Der Abzweig auf die D278 entpuppte sich übrigens als erster und einziger Fehler während unserer Reise in der Karte, der dort als D207 bzw. C37 eingezeichnet ist… 😐
Die Gegend auf dem Weg nach Ai-Ais wirkte oft wie eine Mondlandschaft auf uns.
Obwohl es rechts und links so gut wie nichts gibt, ziehen sich kilometerlange Zäune über die Ebene.
Dieser kleine Oryx stand einsam und alleine vor einem Zaun entlang der Straße und wirkte etwas verloren. Hoffentlich hat er bald wieder Anschluss zu seinen Artgenossen gefunden… 🤨
Am Rande der C37 entdeckten wir das alte zerschossene Autowrack, welches uns von einem Formi vor der Reise angekündigt wurde (vielen Dank dafür an dieser Stelle nochmals an V5-TOM). 😉
Immer wieder waren bereits Teile des Fishriver Canyons von der Pad aus zu sehen… 😁
Dann hatten wir es endlich geschafft und bogen auf den Abzweig zum Canon Village und Canon Lodge ab!
Mittlerweile war es halb fünf – wir hatten somit 7,5h für die Strecke über Rosh Pinar benötigt, aber unserer Meinung nach hatte sich der lange Weg „untenrum“ wirklich gelohnt. 🙂 Sehr freundlich wurden wir von einer „Weihnachtsfrau“ an der Rezeption begrüßt. Ach ja, es war ja Weihnachten… 😛
Markus hatte im Vorfeld per Mail eine hohe Zimmernummer angefragt, da diese zwar weiter weg von Rezeption, Restaurant und Parkplatz etc. - dafür jedoch ziemlich einsam in den Felsen liegen… Das hatte geklappt und wir erhielten mit einem Begrüßungsdrink die Schlüssel zum Häuschen Nr. 27! 😄
Der Mitarbeiter, der uns beim Gepäck half, stöhnte lautlos auf, als der die Zimmernummer hörte. Kein Wunder, die Nachmittagshitze war heftig und man hielt es in der Sonne kaum aus. Da zieht sich der Weg zu den entlegenen Häuschen schon ein wenig… 😗
Die Szenerie ist wirklich einmalig! Die Häuschen fügen sich wunderhübsch in die Felslandschaft ein und wir kamen uns vor, wie bei den Flintstones… 🤩
Als erstes tauschten wir unsere durchgeschwitzten Klamotten gegen Badesachen und machten uns auf den Weg zum Pool, welcher entgegen vieler anderer Anlagen nicht neben der Rezeption, sondern am anderen Ende der Anlage liegt. Aber was war das für ein Anblick! WOW!!! 🤩 Und kein Mensch, außer uns, war zu sehen… Wir konnten unser Glück nicht fassen, da wir dachten, bei diesen Temperaturen würden wir kaum noch Platz im kühlen Nass finden. Nur ein Oryx leistete uns Gesellschaft, dies machte den Ausblick perfekt. 😁
Das Wasser sah nicht nur erfrischend aus, sondern war es glücklicherweise auch… Doch was war das?! Zwei Autos näherten sich über einen Trampelpfad… wo kamen die denn her? 😈 Womit wir jedoch nicht gerechnet hatten, war, dass in zwei Autos durchaus 13 Personen stecken können… 😣 Mehrere Familien kamen mit Sack und Pack und Kindern aller Altersklassen am Pool an – vorbei war es mit der Ruhe. 😠 Wir schätzen, dass sie aus dem Canon Village kamen, da wir sie später beim Essen und auch in den nächsten Tagen in der Lodge nicht wiedersahen.
Wir zogen uns zurück, schließlich wollten wir die schöne Umgebung in Ruhe genießen – ein Familienvater entschuldigte sich noch bei uns, was wir zumindest sehr nett fanden. 😉
Vor unserem Haus war es jedoch nicht möglich zu chillen, da die Abendsonne unbarmherzig brannte und kein Schatten in Sicht war, also genossen wir ein wenig die zauberhaften Unterkunft in der Waagerechten. 😕 😗
Ab 19.00 h sollte es Abendessen in Buffetform geben, also machten wir uns pünktlich auf den Weg zum Restaurant. Da das Wetter sehr schön war, hatten sie die Tische unten auf dem Rasen eingedeckt und auch das Buffet wurde draußen aufgebaut. Alle Angestellten trugen zur Feier des Tages Weihnachtsmützen und waren sehr freundlich. 😁 Bis alles fertig war, war es dann doch fast 20.00h, aber wir genossen in der Zwischenzeit den Wein und beobachteten die niedlichen Dassies, die über die Wiese flitzten und in den Felsen hinter uns rumkraxelten. 😘
Das Buffet war wirklich gut! Es gab eine wunderbare kalte Melonensuppe und zartes Lammfleisch, neben anderen Fleischsorten und reichlich Beilagen und Salaten. 🙂 Schade war, dass bei dem ganzen Aufwand nur so wenige Gäste da waren, ein großer 9-er Tisch blieb den ganzen Abend über leer. 🤨
Wir genossen das Essen mit einer Flasche Wein und nach dem Nachtisch gab es vom Küchenchef Norbert noch eine kleine Weihnachtsrede sowie ein Glas Champagner für alle Gäste auf’s Haus. Außerdem kam ein als Weihnachtsmann verkleideter Mitarbeiter und bedachte den einzigen Teenager an diesem Abend mit Bonbons. Diesem war es wohl etwas unangenehm, aber alle anderen rundherum hatten ihren Spaß und somit bekamen auch die Erwachsenen jeder eine Handvoll Bonbons. Weihnachten halt… 😄
Da es ein langer Tag war, machten wir uns nicht allzu spät auf den Weg zu unserem Häuschen und entdeckten auf einer der grünen Wiese in der Anlage einen Hasen, den wir zwar auf’s Foto bekamen, aber die Qualität ist nun wirklich nicht so, dass man sie im www teilen möchte… 🙄
Dafür gab es einen tollen Vollmond zu sehen! Wir genossen die Ruhe in unserem wunderhübschen Chalet und schliefen schon bald ein… 🙂
Hallo Nadja, Ich dachte schon, wir hätten den Süden zur Genüge gesehen und könnten ihn abhaken, aber nach deinen Bildern müssen wir da doch noch mal hin 😎 LG Günter
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201405. März 2016 · #59
Lotta schrieb:Hallo Nadja, Ich dachte schon, wir hätten den Süden zur Genüge gesehen und könnten ihn abhaken, aber nach deinen Bildern müssen wir da doch noch mal hin 😎 LG Günter
Hi Günter,
es freut mich, wenn ich euch mit den Bildern nochmal Lust auf den Süden machen kann - obwohl ihr ja schon am Fishriver Canyon wart... ist doch immer gut, wenn man noch "to do's" auf der Liste hat... 😗 😎
Fortuna77Themenstarter839 Beiträge · seit 201406. März 2016 · #60
26.12.2015 – Fishriver Canyon
Die Nacht war ziemlich heiß und eine Mücke nervte uns – klar, schließlich hatte ich mal wieder alle meine Überredungskünste angewandt, die Klimaanlage nicht anzustellen… 😗
Markus war um 3.30h wach und "legte" sich draußen auf die Pirsch. Allerdings war es zu dunkel, so dass er den Nachträuber nicht erkennen konnte, der tatsächlich die Ebene vor unserer Unterkunft querte. Also ging auch er schließlich wieder ins Bett.
Wir schliefen bis halb acht und nachdem ich die Augen öffnete, schnappte ich mir sofort die Kamera. Da standen/lagen doch wirklich zwei Oryx unterhalb unseres Häuschens. Gibt es etwas schöneres, als bereits vom Bett aus, wilde Tiere zu beobachten?! 🤩
Wir sahen, wie sie von dannen zogen und sprangen schnell in unsere Badesachen. Zweiter Versuch!
Dieses Mal hatten wir Glück, wir waren ganz alleine am Pool und schwammen ein paar Bahnen in dem erfrischenden Wasser, dann ging es flugs zurück und wir zogen uns für’s Frühstück um.
Draußen war es noch ziemlich frisch und so waren die Tische drinnen eingedeckt. Einen Weihnachtsbaum gab es auch – mit Canon Lodge eigenem Christbaumschmuck! 😄
Ok, etwas kümmerlich sah‘ dieses Exemplar, zu den Bäumen, die wir von zuhause kennen, schon aus… Aber wo sollte auch ein anderer herkommen bei der Trockenheit hier?! 😕
Auch die kleinen und großen Dassies waren nach unserem Frühstück schon wieder aktiv. Sie sehen so knuffig aus, aber die Zähne sind schon ganz schön spitz… 😮
Sind diese Baby Dassies nicht zuckersüß?! 😘
Auch Vögel konnte man auf dem Gelände beobachten: Cape sparrow/Kapsperling
Southern masked weaver/Maskenweber
Zurück im Zimmer wartete noch eine Überraschung auf uns, es wimmelte von Ameisen… 🤢 Viele Lebensmittel hatten wir ja nicht mehr dabei, aber ich hatte unser restliches Biltong beim Ausladen einfach in die Außentasche des Rucksacks gesteckt und das hatte die kleinen Kerlchen angelockt. Schnell schüttelten wir draußen die Sachen aus und entsorgten die Biltongreste in Mülltonnen, bevor wir uns gegen 10.00h auf zum Aussichtspunkt machten.
Die Dame an der Gate Rezeption hatte sich zur Feier des Tages sehr schick gemacht – nur zu gerne hätte ich von ihr ein Bild gemacht… 😗
Nachdem wir unser Permit (2x80 N$ plus 10 N$ für’s Auto) gezahlt hatten, ging es die letzten Kilometer bis zur Aussichtsplattform. Im Besucherbuch wurde unsere „Einreise“ jedoch weder notiert, noch mussten wir unser Kennzeichen nennen…
Für diesen kleinen Kerl legten wir jedoch noch einen Zwischenstopp ein:
Woher er die spärlichen Grasbüschel hatte, erklärt sich mir bis heute nicht. Es war staubig, sehr staubig... 😐
Der Ausblick vom Aussichtspunkt war atemberaubend! Es war tatsächlich noch ein wenig Wasser im Canyon zu sehen – doch so sehr wir uns auch mit unseren Ferngläsern bemühten, wir sahen Trampelpfade, aber Tiere entdeckten wir dort unten nicht… Kein Wunder bei der Hitze!
Dafür suchten ein paar gefiederte Gesellen am Aussichtspunkt Schatten.
Weibl. Mountain Wheatear?
Pale winged Starling?
African black throated Canary?
Wir fuhren ein Stück weiter, zum zweiten Aussichtspunkt – von Mai bis September starten hier auch die Hiking Trails in den Fishriver Canyon – im Winter finden sie aufgrund der Hitze jedoch nicht statt. Ganz schön steil ging es bereits am Start los… 🤨
Rechts oben neben dem hinteren Warnschild (auf ein Uhr) liegt übrigens die Fishriver Lodge (ich hoffe, man erkennt es auf der Verkleinerung noch).
Der Ausblick war wirklich unglaublich – unglaublich fanden wir es allerdings auch, als wir zuhause erfuhren, dass sich nur 2 Wochen später hier zwei Deutsche Frauen das Leben nahmen… 😮
Es gibt noch einen 3. Viewpunkt, zu dem wir auch fuhren – bei den spitzen Steinen hielten wir allerdings die Luft an – es ging jedoch alles gut! 😛
Karoo longbilled lark?
Gegen zwölf wurde es uns definitiv zu heiß und wir machten uns auf den Weg Richtung Canon Roadhouse. Wer die alten Autos in Solitaire mag, wird hier unserer Meinung nach, noch mehr auf seine Kosten kommen. Die Anlage gefiel uns sehr gut, allerdings eher als Zwischenstopp – mit unser Übernachtungswahl in der Lodge waren wir mehr als zufrieden! 🙂
Ablegen konnte ich die Arme übrigens nicht wirklich auf dem heißen Metall... 🙄
Wir genehmigten uns nur ein erfrischendes Beer Shandy – obwohl die Burger, die um uns herum serviert wurden, auch echt gut aussahen! Aber wir hatten noch keinen Hunger, was wahrscheinlich mit den Temperarturen zusammenhing. 😗 Dafür nutzten wir das W-Lan, das sollte es in der Canon Lodge zwar auch geben, aber es war so langsam dort, dass es kaum für eine Whatsapp nach Hause ausreichte. Hier lief es etwas besser, aber mittlerweile freundeten wir uns mit dem Gedanken an, für eine Zeit von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.
Auch das „Innenleben“ des Roadhouses ist sehenswert und liebevoll dekoriert.
Dem „Geheimnis“ des Shongololo bin ich übrigens nicht weiter nachgegangen… 😛
Man kann soweit von zuhause entfernt sein, wie man will – Politik spaltet die Gemüter.
Am frühen Nachmittag trafen wir wieder in der Canon Lodge ein und es gelang nun auch endlich mal ein Bild vom scheuen „Haus-kudu“. Von ihm hatten uns bereits Alex und Daniel in Lüderitz erzählt. Leider haben wir ihn danach nicht mehr gesehen, aber wir hoffen mal das es nicht im Zusammenhang mit dem köstlichen Kudu-Gulasch vom Abendbuffet steht… 😮 Sollte es Reisende geben, die ihn nach uns wohl und unbeschadet dort gesehen haben, würden wir uns über eine kurze Nachricht freuen! 😉
Zurück in der Lodge, habe ich dann auch endlich mal ein paar Bilder unserer wunderhübschen Unterkunft gemacht. Allzu groß sind die Zimmer nicht, aber sehr liebevoll eingerichtet. Ganz besonders verzückt haben mich die eingestickten Oryxe auf den Bettbezügen… 😘
Den Rest des (heißen) Tages verbrachten wir am Pool. Ich hatte nur in den ersten beiden Tagen etwas Tagebuch geschrieben und musste nun eine Woche “aufholen“.
Dieser Geselle war es im übrigen Schuld, dass wir uns im erstbesten Shop (es sollte im Mata-Mata Camp sein) das zweite Vogelbestimmungsbuch des Urlaubes zulegten… 😗 Markus verbrachte (übrigens vergebens) Stunden mit seiner Identifizierung im Sasol, bevor er sich auf Kobie Krüger einließ. 😄 Erst hier zu Hause haben wir ihn nun (hoffentlich) richtig identifiziert: ein Mountain Wheatear bzw. ein männl. Bergsteinschmätzer?!
Wir gönnten uns je zwei Bier bzw. Savannah Dry aus der Honesty Bar – ein wirklich guter Service im Poolbereich – und genossen den Schatten und das kühle Nass… 🙄
Am späten Nachmittag machten wir uns fürs Abendessen frisch und starteten rechtzeitig in Richtung Rezeption, da wir die Sundowner Wanderung auf den Hausberg mitmachen wollten.
Auf dem Weg dorthin machte ich noch ein paar Bilder von den allgegenwärtigen Camelthorn Trees. Selbst die Schlüsselanhänger der Canon Lodge haben die (überdemensionierte) Form dieser Samen!
Es waren neue Gäste angekommen und somit war die Sundowner Gruppe recht groß und gemeinsam bestiegen wir den kleinen Berg bzw. Felsen.
Bevor es hinauf ging, kamen wir an Steinrosen vorbei...
Nach kurzem Aufstieg waren wir angekommen und hatten einen traumhaften 360 Grad Blick über das Gelände.
Wie Lilliput lag uns das Lodgegelände zu Füssen…
Der Weg zum Pool von oben:
Auch hier oben gab es eine kleine Bar und unser „Guide“ versorgte uns mit Kräckern und Getränken nach Wahl. Wir genossen unser Kaltgetränk, die Aussicht und den Sonnenuntergang… 🙂
Aufgrund des Windes, wurde das Abendessen drinnen aufgebaut. Wir suchten uns trotzdem einen Tisch draußen, auf der Terrasse. An diesem Tage hatten wir etwas Pech mit der Kellnerin, sie fragte uns zwar zügig nach unseren Getränkewünschen, bis der Wein dann aber wirklich da war, waren wir mit der Vorspeise bereits durch. Und selbst damit haben wir schon ziemlich lange gewartet… 🙄
Die Essensauswahl war vielleicht nicht ganz so groß, wie am Tag vorher, aber trotzdem fanden wir das Essen wieder ziemlich gut! Das (bereits erwähnte) Kudufleisch war super zart und lecker. Statt des angebotenen Nachtischs bekam Markus auf Wunsch, von Küchenchef Norbert noch ein Stück Weihnachtstorte vom Vortag!
Norbert war überhaupt sehr rührend, jeden Abend erklärte er uns das Essen und kam mindestens einmal zu jedem Tisch, um nachzufragen, ob alles gut sei. 🙂
Nachdem wir unsere Weinflasche geleert und ein paar weitere Vollmondbilder geschossen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem Häuschen. Dieses Mal trafen wir auf mehrere Oryx, die auf den Grünflächen standen und die Gelegenheit zum grasen nutzten. Die gesamte Anlage wird besprengt – für wen auch immer?! – aber zumindest haben so die ansässigen Tiere immer etwas frisches Grün! 😉 Und das sie dieses Angebot bei jeder Gelegenheit nutzen, sah man an den zahlreichen Dungablagerungen überall auf den Wiesen… 😛
Ein sehr entspannter Tag im Fishriver Canyon ging zu Ende, Markus las‘ noch ein paar Seiten und ich schlummerte seelig in meiner Oryxbettwäsche. Gute Nacht! 🙂