Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Jan. 2016 · #61
Guten Morgen Andreas,
schön dass du wieder fit bist und uns weiter durch Namibia fährst 🙂 !
Bei dem Wetter draußen tut es gut deine schönen Fotos anzuschauen (würd ich aber auch gerne machen, wenn draußen die Sonne scheint 😎 ) - eigentlich müsste dich der Nebel doch zum Weiterschreiben animieren, oder??? 🙂
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201324. Jan. 2016 · #63
Etosha – Ostseite
Es stand die Fahrt zur Mushara Lodge an. Schliesslich haben wir ja umgebucht. Nur weiss das Okaukujo noch nicht. 😈 Also ganz in Ruhe Frühstücken, packen und zur Rezeption fahren. „Auschecken“ sagen und in erstaunte Gesichter sehen. Ja, wir haben einen Notfall und müssen leider heute sofort weg. Tja, Rache ist süß. 🤪
Aber nett ist das Chalet doch irgendwie, uns hat die rechte Hälfte gehört.
Nicht, dass der Eindruck entsteht ich würde Okaukuejo nicht mögen. Das stimmt nicht, es ist nur so, dass es die unterste Kategorie Unterkunft auf unserer Reise ist. Und da muss man ja nicht länger als nötig bleiben. Die Infrastruktur des Campes ist gut, es gibt Tankstelle, Laden, Aussichtsturm, Wasserloch mit Licht. Man kann Nachts draussen rumlaufen und muss sich maximal mit Insekten und Schakalen rumschlagen. Alles Dinge, die sonst im Etosha schwer zu finden sind. Auch die Lage des Camps ist recht günstig. Also alles in allem finde ich Okaukuejo besser als sein Ruf.
Auf dem direkten Weg zur Mushara Lodge sind es nur etwa 140km, so dass wir viel Zeit haben, alle möglichen Wasserlöcher anzufahren.
Springbock, springt endlich mal 🤩
Wir haben am Kapupuhedi Wasserloch beobachten können, dass die Springböcke und die anderen Tiere sehr angespannt waren – Grund waren 2 Löwen (male und female), die sich nach einiger Zeit gezeigt haben und schlieslich weitergezogen sind. Bei diesem zeigen ist eines meiner absoluten Lieblingsbilder entstanden. Leider nicht 100% perfekt scharf, aber das macht nix:
Mein absolutes Lieblingsbild eines Löwen.
Die Tatze ist ganz schön breit....
Und Abmarsch. Die Show ist aus.
Eine riesige Gruppe Zebras hat sich am Charitsaub Wasserloch ausgiebig gebadet.
Am Salvadora Wasserloch lag ein mächtiger Löwe im Gras, ganz in der Nähe von einem toten Elefanten, von dem wir vorher schon gehört hatten (allerdings hatte der Erzähler den Namen des Wasserlochs verwechselt…..).
Den Baum kennt fast jeder, aber das Detail links unten, ist nicht immer da.
Vollgefressen, der tote Elefant ist rechts davon, nicht sichtbar von unserer Position aus
Riesentrappe beim Balzen, dass der Hals nicht platzt ist erstaundlich
Mittagessen gab es auf Halali, und diesmal wurden wir bedient bzw. uns wurde erklärt, wie man zu etwas zum Essen kommt. Beim ersten Mal 2012 hat das ja nicht geklappt. Aber noch habe ich Halali nicht in mein Herz geschlossen. Es gefällt mir einfach nicht.
Nach dem Essen sind wir weiter, am Goas Wasserloch war vorne eine Giraffe mit Akrobatikübungen.
Hinten am Wasserloch sind wir in den Auszug der Impalas und Springböcke geraten. Plötzlich standen wir zwischen hunderten Tieren. Hier entstand mein zweites Lieblingsbild. „Zuckerschnute“
Zuckerschnute, Blackfaced Impala
Das Blau des Himmels, das Grün der Bäume und Springböcke suchen Schatten
Rund um Namutomi fiel uns auf, dass an jeder Ecke Giraffen standen. Aber auch große Schäden an Bäumen und Sträuchern durch Elefanten. Auch davon gibt es sehr viele, wahrscheinlich sogar schon zu viele. Gegen vier Uhr nachmittags kamen wir auf der Mushara Lodge an. Und wurden wieder erkannt! Nach mehr als zwei Jahren und nur einmaligem Aufenthalt. Unglaublich.
Haben unseren Bungalow bezogen und es uns bis zum leckeren Abendessen auf der Terrasse gut gehen lassen.
Für den nächsten Morgen haben wir uns einen Morning Game Drive gebucht. Unser Gepäck wird von der Lodge ins Outpost gebracht werden. Luxus im Busch. Perfekt.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201326. Jan. 2016 · #64
Etosha - Mushara
Frühstück um 6:30 Uhr, Abfahrt 7:00 Uhr. Das mit dem Morning Drive ist ernst zu nehmen. Nach dem Aufstehen erstmal die Besucher begrüßen: Kudu und Dikdik.
Dann schnell frühstücken und schon geht es los.
Unser Guide heisst Alfred, wir sind 6 Leute in drei Reihen, also jeder einen Aussenplatz. Auf der Suche nach Löwen halten wir zuerst noch an allen Standardakteuren (Zebra, Giraffe, Impala, Springbock), auch ein Kampfadler ist wieder dabei. Bisher ein gutes Zeichen.
Aber die Sichtungsfee hat zuerst keine Zeit für uns, keine Katze weit und breit.
Elefantenbulle in der Musth, der war ganz schön aufgeregt....
Wir kommen am Kalkheuwel Wasserloch an, an dem fünf Hyänen planschen und mit einem Stück, ja was ist das denn, Stoff? Nein ein Stück Fell spielen. Geier werden verjagt und auch sonst ist man Chef am Wasserloch….
Aber es gab noch etwas wesentlich Dramatischeres zu sehen. Ein Babynashorn ist in die künstliche Wasserstelle aus Beton gefallen, und kam allein nicht mehr raus. Es kämpfte verzweifelt am „oberen“ Ende des Troges. Ein Elefant hat es angemotzt, so nach dem Motto, hau ab, das ist mein Wasserloch.
Eli schimpft mit dem Baby-Rhino
Die Hyänen waren satt, sind also nur aus Jux und Tollerei drumrumgelaufen.
Hyänen und Baby
Alfred hat die Ranger gerufen, die nach einer gefühlten Ewigkeit auch kamen. Ihnen gelang es, das Nashorn aus dem Becken „unten“ zu führen. Hier gibt es eine Stufe, und das Baby kam problemlos raus.
Die Überlebenschance des Babies ist extrem gering, da die Mutter schon weitergezogen ist und es aufgegeben hat. Die Schreie des Kleinen waren nicht schön.
Nach diesem Erlebnis sind wir noch zum Wasserloch Klein Namutoni. Giraffen, Graulärmvögel und kleinere Huftiere gab es hier.
Anschliessend zurück in die Mushara Lodge zum Lunch.
Nach einem leckeren Mittagessen sind wir ins Outpost umgezogen.
Die Aussentemperaturanzeige ist eindeutig
Aussicht aus der Dusche, 15m rechts ist eine Wasserstelle
Kurzfristig haben wir noch einen Abend Game Drive gebucht.
Dieser startet um 15:00 Uhr, bei 36 Grad. Zu heiß für Katzen, sagt Bennie unser Guide vom Nachmittag, die liegen im Schatten und zeigen sich nicht. Wir haben eine große Gruppe Elefanten gesehen. Da waren von 3 Wochen alten Babies bis zu alten Bullen alles dabei. Solange solch eine Gruppe am Wasserloch ist, traut sich kaum ein anderes Tier ans Wasser.
Die Feierabend Giraffe bei Namutoni, die haben wir jeden Abend gesehen 😉
Wir haben viel Landschaft angeschaut bis wir zum Sundowner ans Chudop Wasserloch gefahren sind. Dort war ein Elefantenbulle, einige Giraffen und in jeder Vertiefung eine Hyäne!
Wieviel, haben wir nicht zählen können, jedenfalls deutlich mehr als 10. Einige davon haben gebadet, eine andere hat sich unser Auto so genau angeschaut, dass wir schon geglaubt haben, sie will reinkommen. Nach dem Sundowner (Gintonic) kam dann noch ein Eland. Leider waren das Licht und mein Tele nicht mehr ganz gut zueinander.
Also auch ohne Katzen zwei Sichtungen von der Wunschliste geschafft (Hyäne und Eland).
Nach einem sehr guten Abendessen, ging es zeitig ins Zelt, nachsehen, wer da vorbeikommt.
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201329. Jan. 2016 · #65
Es geht weiter. Einen herzlichen Dank an alle Danke-Button-Drücker. Es freut mich, dass Euch mein Bericht gefällt.
Etosha - die letzte Runde
Heute wollen wir allein unterwegs sein, also ohne Guide und offenes Auto. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir aufgebrochen. Da es aber schon um 8 Uhr über 30 Grad hatte, waren viele Tiere schon auf der Suche nach Schatten.
Bei der Hitze sollte man wirklich vor dem Frühstück eine Runde drehen….
Auch heute hatten wir kein Glück mehr mit Katzen. Wir haben am Vormittag diverse Wasserlöcher angefahren, auch die Hyänen am Chudop waren noch da.
Was heute sehr interessant war, wir haben springende Impalas beobachtet. Eigentlich direkt neben dem Auto sind sie gesprungen. Springböcke haben uns das nie gezeigt.
Am Ngobib hat eine Elefantengruppe geplanscht. Und wir waren ganz allein da.
Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen Marabu im Klein Namutomi Wasserloch gesehen. Leider im Gegenlicht und die Luft hat so geflimmert, dass die Bilder davon grausam sind.
Nachmittags sind wir erneut in den Park gefahren und haben zunächst die Fishers Pan umrundet.
Eine Schildkröte (Mountain Tortoise), die mitten auf dem Fahrweg hinter einer Kuppe mit Kurve lag, haben wir ins Gebüsch verfrachtet, was diese mit lautem Fauchen quittierte.
Bei Twee Palms standen 2 Paradieskraniche.
Bei der Weiterfahrt gab es noch ein paar interessante Vögel zu sehen.
Spotted Thick-Knee (Kaptriel)?
Crowned lapwing (Kronenkibitz)
Crimsonbreasted Shrike (Rotbauchwürger)
Den Dik-Dik Drive entlang waren viele dieser Dik-Diks und auch Steinböckchen (ich kann die fast nicht auseinander halten) zu sehen. Hyänen waren auch wieder vertreten. Ich verschone Euch vor diesen Bildern. Die vorher sind besser.
Gegen 18:30 Uhr kamen wir im Outpost an, haben uns ans Feuer gesetzt, mit anderen Gästen geplauscht und das sehr gute Abendessen mit den Resten des Weines, den uns unser Reisebüro noch geschenkt hat, unter freiem Himmel genossen.
Nun sind 6 Tage Etosha rum wie nix. Wir haben sehr viele Tiere gesehen, von vielen Leopardensichtungen gehört (dabei gibt es gar keine im Etosha 😣 ). Es soll Leute geben, die sagen das wäre zu lang, aber wir hätten es durchaus noch ein paar Tage hier aushalten können. Morgen geht es nach Okonjima und damit unweigerlich dem Ende entgegen.
ganz wunderbare Sichtungen hattet ihr ... ich bin begeistert! Dein Reisebericht macht so eine riesige Vorfreude auf Namibia. Vielen Dank für's "mitnehmen". LG und ein schönes WE, Mel
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201330. Jan. 2016 · #67
Hallo Mel,
aber gerne doch.Und ohne zu viel zu verraten, es kommen noch schöne Erlebnisse / Bilder auf Okonjima. Bevor dann die Reise zu Ende ist. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die Beste. Bei der zweiten Reise haben wir deutlich gemerkt, dass wir bei der ersten zu schnell unterwegs waren. Mit mehr Zeit, wird das Land noch viel schöner, und wir haben noch nichtmal alles davon gesehen.
Na, ich bin natürlich weiterhin mit "an Bord" und schon gespannt, wie es weiter geht 🙂 LG und einen schönen Samstagabend! Mel
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201330. Jan. 2016 · #69
Okonjima
Wir hatten uns vorgenommen, früh in Okonjima einzutreffen, um noch am Nachmittagsprogramm teilnehmen zu können.
Abschied vom Mushara Outpost - wir kommen wieder!
Das hat auch funktioniert, kurz nach 13:00 Uhr kamen wir nach ereignisloser Fahrt auf der geteerten B1 an. Beim Losfahren hat der Kilometerstand gesagt, wir sind jetzt schon 4000km gefahren.
Die sog. Standard Rooms im Plains Camp sind riesig und wunderschön dekoriert mit jeder Menge bunter Holzgiraffen.
Ausblick, aus den "No View Zimmer"
Hausbewohner
Wir haben uns gleich zu eine Sundowner Tour mit Cheetah Tracking angemeldet. Nach einem Kaltgetränk ging es dann los. Wir waren in einem typischen offenen Landy mit unserem Guide Jeremia und dem Tracker Felix. Jeremia fuhr und Felix suchte, und suchte und suchte.
Zuerst war keine Katze zu finden. Das ging ja gut los.
Red-Billed Frankolin?
Sollten die Berichte stimmen, dass man auch mal nichts zu sehen bekommt?
Aber da immer mehre Fahrzeuge in verschiedene Richtungen losziehen, gab es bald am Funk die Meldung, dass das Funksignal einer Dreiergruppe aufgenommen wurde. Aber so ganz genau hat uns Jeremia nicht verraten was die anderen so gefunden haben. Wir fuhren weiter „planlos“ herum.
Als wir immer noch nichts selbst fanden, wurden wir zu den Wildhunden geführt. Um die Zeit zu überbrücken, bis die anderen Fahrzeuge an der Gruppe fertig waren. Denn es steht immer nur ein Fahrzeug zu den Tieren, maximal zwei beim „Wachwechsel“.
Irgendwann kam die Meldung, dass ein Leopard den Geparden die Beute abgenommen hat. Also erst den Leoparden suchen, dazu wird richtig querfeldein gefahren, und da war er, im fahlen Abendlicht unter einem Baum hat er an einem jungen Oryx gefressen.
Anschließend sind wir wenige 100m weiter zu den drei Geparden. Sehr schön im Abendlicht. Wir sind ausgestiegen und bis auf ca. 10m an die Tiere herangegangen. Die hatten inzwischen ein Warzenschwein in ein Loch getrieben, aus dem sie es nicht herausbekamen. Ein Schakal hat das bemerkt und war ganz aufgeregt, hat sich aber nicht an den drei Geparden vorbeigetraut.
Mit dem breiten Rücken, das bin ich
Hier nun das krasse Gegenteil zu dem Erlebnis auf der Bagatelle Ranch. Zwei Guides, sechs Gäste, ruhig und langsam Richtung Geparden. Am Ende standen wir kaum 10m weg von den drei Gesellen. Der Schakal in unserem Rücken. Warmes Abendlicht. Ein unglaubliches Erlebnis.
Die Bilder können die Stimmung nur sehr unzureichend wiedergeben.
Nach dem Sundowner neben diesen Geparden ging es im Dunkeln zur Lodge und zum Abendessen.
Für den nächsten Morgen haben wir ein Leoparden Tracking gebucht. Schließlich war heute das Licht nicht optimal. Aber eigentlich, was kann das noch toppen?
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201331. Jan. 2016 · #70
Okonjima - Teil 2
Heute ist der letzte richtige Urlaubstag. Es geht nochmal den ganzen Tag durch das Gelände von Okonjima. Morgen dann Rückfahrt nach Windhoek, Auto waschen und packen für den Flug. Also nicht wirklich noch Urlaub.
Am Morgen steht Leoparden Tracking auf dem Programm. Um 6:30 Uhr geht es los. Ist das wirklich noch Urlaub?
Diesmal nur mit unserem Guide Jeremia. Auf einem schönen Aussichtspunkt sucht er das Signal von Shanty, einer 3 jährigen Leopardin, die gerade von der Mutter ins echte Leben geschmissen wurde.
Jeremia sucht
Dabei sehen wir dieses Tier
Das Signal wird gefunden, wir fahren in die Richtung. Einige Zeit folgen wir dem Signal, dann verschwindet es, und Jeremia sagt, es macht keinen Sinn es erneut zu suchen.
Paviane gibt es natürlich auch
Schön ausgeleuchtet
Als Ersatz könne er ein mächtiges Männchen mit Warzenschwein als Frühstück bieten. Wir setzen uns in Bewegung, wieder über Stock und Stein, bis wir ankommen. Das andere Fahrzeug verlässt die Szene sofort. Es scheint ernst zu sein auf Okonjima, dass immer nur ein Fahrzeug an einem Tier ist. Das finden wir echt gut.
Ein unbeschreiblicher Geruch liegt über der Gegend, „Chef“, so heisst der Leopard übersetzt, hat das Warzenschwein ausgenommen und lässt die Innereien liegen, den Rest zerrt er in ein Gebüsch. Ein wunderschönes Tier. Er putzt sich, erhebt seine Stimme, und nach einigen Minuten zieht er los, sein Revier zu markieren. Jetzt kommen Leo Bilder, wirklich viele 🤩
Einfach cool der Kerl
Da noch etwas Zeit bis zum Frühstück bleibt, fahren wir doch noch zu Shanty, die inzwischen von einem weiteren Fahrzeug gefunden wurde. Die junge Dame muss noch viel lernen, sie hat ihre Beute so tief aufgehängt, dass Hyänen problemlos und sogar Schakale rankommen. Shanty hat aber genug vom Fotomodeldasein und zieht sich hinter ein Gebüsch in einen Graben zurück. Einfach schön, diese kräftigen gefleckten Katzen zu sehen.
Gut getarnt
Jetzt geht es zurück und wir entfernen schon mal unsere Aufschrift vom Auto.
Für den Abend haben wir uns das Wildhunde und Hyänen Tracking ausgesucht. Irgendwie hatten wir keine Lust auf die sicher interessante Führung durch die Philosophie von AfriCat.
Wieder mit Jeremia und Felix geht es los. Es gibt drei Wildhunde und drei Hyänen, die ausgewildert wurden und ein Halsband haben. Wieder die Suche nach der Stecknadel im 20000ha Heuhaufen.
Zuerst zum leichteren Teil, den Wildhunden. Da wir sie am Vortag schon gesehen hatten, sind wir genau dort wieder hin und haben sie auch bald gefunden. Zu Fuß wurden die letzten Meter zurückgelegt. Sehr beeindruckend.
Dann wurde die Hyäne gesucht. Sie wurde von einem anderen Auto am anderen Ende des Parks entdeckt. Nach sehr dynamischer Offroad Fahrt kamen wir an.
Felix fragte, wo die Hyäne denn sei und Andreas entdeckte sie als erstes. Auch hier zu Fuß hin. 80kg Kraftpaket, müde und faul. Sehr putzig, ohne die Zähne zu zeigen.
Natürlich gabs noch einen kleinen GinTonic auf einem Aussichtshügel.
Was gibt es Schöneres? GinTonic, Sonnenuntergang und die Ruhe Namibias?
Im Dunkeln ging es zurück.
Und heute ist es passiert, es gab zum ersten Mal ein Essen, das uns nicht schmeckte. Es nannte sich Game Potjie, und sah aus wie Gulasch. Es war Oryx, aber wohl ganz andere Teile als die Steaks, die wir bisher hatten.
Im Zimmer haben wir dann noch unsere Mini-Skorpione an der Decke begutachtet. Die waren etwa 2cm groß
Das Essen konnte das Gesamtbild des Tages nicht ernsthaft stören. Perfekter Schlusspunkt der GameDrieve Aktivitäten. Okonjima, wir kommen wieder!
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201331. Jan. 2016 · #71
River Crossing Lodge und Schluß
Nachdem wir heute in Okonjima erst mit der Sonne aufgestanden sind, konnten wir die Panoramascheibe voll genießen. Warzenschweine, Steinbock, Oryx und Red Hartebeast gaben sich die Ehre. Da könnte man noch länger bleiben, wenn jemand die Miniskorpione vor die Tür setzt, bevor die groß und stark werden.
Nach einem guten Frühstück ging es los. Die Fahrt war nichts besonderes, der Verkehr nahm ständig zu und nach 3,5 Wochen Busch muss man sich daran erst wieder gewöhnen. Bilder davon gibt es keine.
Am Nachmittag haben wir die Maruera Mall unsicher gemacht und zum letzten Mal getankt. Laut unserer Auswertung hat der Toyota Fortuner 3,0l Diesel Automatik im Schnitt 9,06l/100km über etwas mehr als 4600km verbraucht. Nicht schlecht für diese Schrankwand.
In der Lodge wurde uns angeboten, das Auto zu waschen, was wir dankend angenommen haben. Hauptsache Avis bekommt kein Geld dafür (die haben 60 € fürs Waschen angedroht).
Das Abendessen war OK, weder besonders gut, noch besonders schlecht. Was schlechter als beim letzten Mal war, war so eine Busgruppe Marke Kegelbrüder am Nebentisch. Da tut man sich schwer mit ausklingen lassen des Urlaubs.
Mit etwas GinTonic und Savannah klappt aber auch das.
Abendliches Ständchen vor dem Chalet
Nach einem gemütlichen Morgen in der River Crossing Lodge, sind wir um 10:00 Uhr im sauberen Auto losgefahren und haben die 37km zum Flughafen entspannt zurückgelegt. Das Wetter zeigte sich nochmal von seiner besten Seite, 28 Grad und blauer Himmel.
Letzte Aussicht
River Crossing Lodge
Das Auto abzugeben war der Knaller. Erst ein Schild, man möge doch Tanken (beim letzten Mal wurde das während der Rückgabe gemacht).
Auf dem Parkplatz kommt niemand, also erstmal einen Gepäckwagen geholt. Immer noch niemand, doch da kam einer, sagte wir sollen reingehen und den Schlüssel abgeben. Drin dann völliges Unverständnis, warum wir kein Abnahmeprotokoll haben. TAB
Ob wir die Rechnung gleich brauchen? Nein, kann gerne per Mail kommen, schließlich sollte nix draufstehen…
Abflug mit SA75 pünktlich, Landung 25 Min. früher. Nur halt nicht am Internationalen Terminal. Drum alle die Treppe runter in den Bus. TAB.
Der Rest der Reise war nicht schlecht, da Swiss uns beim Einsteigen ein Upgrade in die Business-Class gewährte.
Damit bin ich am Ende des Berichtes angekommen. Jetzt müssen leider alle wieder aussteigen.
Wir danken allen Kommentatoren, Danke-Button-Drücker und stillen Mitlesern für ihr Interesse.
Bis demnächst, dann heißt es: „Nam+Bot 2016“, oder so ähnlich
Champagner8'672 Beiträge · seit 201031. Jan. 2016 · #74
AndreasG2523 schrieb:
Champagner schrieb: Und vielleicht sehen wir uns ja vorher in Büsnau!
Kann passieren, wenn ich rechtzeitig mitbekomme wann der nächste Termin ist (und mein Arbeitgeber mich nicht woanders haben möchte an dem Abend)
LG Andreas
Ich versuche dran zu denken, dir ne PM mit dem Link zu schicken, sobald die Abstimmung wegen des Termins auf Doodle beginnt. Und das mit deinem Arbeitgeber kriegen wir auch irgendwie hin.... 😎 !
Netti59847 Beiträge · seit 201501. Feb. 2016 · #76
Lieber Andreas,
war ja mehr der stille Leser, aber ich habe deinen Reisebericht sehr genossen. Vielen lieben Dank für deine Mühe und vor allem für die wunderschönen Fotos. 🙂 🙂 🙂
speed66751 Beiträge · seit 201101. Feb. 2016 · #78
Hallo Andreas,
auch von uns ein herzliches Dankeschön für den ausführlichen Bericht !!! Hat Spaß gemacht immer wieder aufs Neue von eurer Tour zu lesen und zu sehen 🙂
Vielen Dank für´s Teilen, Nette und Frank
P.S.
Ob wir die Rechnung gleich brauchen? Nein, kann gerne per Mail kommen, schließlich sollte nix draufstehen…
Das würde mich ja noch interessieren - hat wirklich alles gepasst? Bei uns (ebenfalls Fortuner / Avis) wurden einige Sachen abgebucht (Tank, einen weiteren Tag) und es hatte einige emails und Telefonate gekostet das wieder gutgeschrieben zu bekommen...
AndreasG2523Themenstarter938 Beiträge · seit 201301. Feb. 2016 · #79
speed66 schrieb:
Ob wir die Rechnung gleich brauchen? Nein, kann gerne per Mail kommen, schließlich sollte nix draufstehen…
Das würde mich ja noch interessieren - hat wirklich alles gepasst? Bei uns (ebenfalls Fortuner / Avis) wurden einige Sachen abgebucht (Tank, einen weiteren Tag) und es hatte einige emails und Telefonate gekostet das wieder gutgeschrieben zu bekommen...
Hallo ihr Zwei,
da hatten wir großes Glück mit unserem Reisebüro, die haben nämlich das Auto gebucht und auch direkt mit Avis abgerechnet. Ursprünglich dachte ich, dass das Auto recht teuer ist. Aber als ich selbst versucht habe bei Avis das Auto zu buchen kam ein höherer Preis bei weniger Leistung raus. Unser Reisebüro hat tolle Konditionen bei Avis. So hatten wir :
Preiskategorie: Premium cover VIP early booker Selbstbeteiligung : keine
. Und da wir getankt hatten (OK in Windhoek, nicht am Flughafen) hab ich nur die Rechnung für die Reifenreparatur abgegeben und die auch tatsächlich erstattet bekommen. Diese 0€ Selbstbeteiligung kann ich übrigens sehr empfehlen, hat sich bei mir in Wales auch gelohnt 😉
vielen Dank für die Mühe, die Du dir mit Deinem Reisebericht gemacht hast. Die Fotos sind echt gelungen, es war schön mit Euch unterwegs zu sein, wenn auch nur in Gedanken 🙂
LG Hilde .
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt.
Paulo Coelho
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