ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201419. Jan. 2016 · #81
Danke Dir Thorsten, denn schliesslich hast Du das ja geklaert!
LG, Elsa
Alexa1'249 Beiträge · seit 201219. Jan. 2016 · #82
Liebe Elsa, ich war lange Zeit nicht mehr im Forum und versuche mal, so nach und nach aufzuholen... Vielen Dank für Deinen tollen Bericht, den ich nun gerade nachlese! So schön geschrieben und tolle Bilder, es ist schön, dass Ihr uns an Euren Erlebnissen teilhaben lässt. Ende des Jahres werden wir eine ganz ähnliche Reise machen und da bin ich natürlich besonders gespannt auf alles 🤩 Botswana kennen wir ja schon ein wenig, aber Caprivi ist dann neu für uns. Danke für Deine Mühe und Euch noch alles Gute für 2016! Liebe Grüße, Alexa
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201421. Jan. 2016 · #83
25.09. - Von Ihaha nach Kasane zur Kubu Lodge
Es ist morgen und wir hatten keinen naechtlichen Besuch! Nachts bin ich mal eine ganze Weile wach gewesen. Ein Blick nach draussen, aber an der Riverfront sind keine verdaechtigte Schatten zu sehen. Also dann weiterschlafen.
Die Morgenstimmung hier an der Riverfront ist ein Traum. Tolles Licht, toller Blick auf die Ebene und die Luft ist noch schoen klar und frisch.
In der Nacht haben wir 2-3 x das Patrouillenfahrzeug gehoert. Jetzt am fruehen Morgen kommen zwei schwerbewaffnete Militaers zu Fuss vorbei. Sie setzen sich unten an die Riverfront und machen mit ihren Gewehren Fruehgymnastik. 😄 Einige Fischer sind wieder mit ihren Mokoros unterwegs.
Ein Bild welches so ueberhaupt nicht zum Urlaub passt..
Dann gibt es ein Super-Fruehstueck. Die Meerkatzen und eine Horde Baboons bleiben in sicherer Entfernung. Wir tueddeln noch ein bisschen rum, gucken durch Fernglas und Foto, dann packen wir zusammen. Schade, noch keine groesseren Tiere in Sicht.
Ab jetzt haben wir keine Buchungen mehr, also ist alles offen und wir koennen entscheiden wie lange und wo bleiben. Heute geht es erstmal die Riverfont entlang bis Kasane. Die Fahrt selbst ist unser heutiger game-drive, und der ist wieder vom Feinsten. Auch ohne Katzen 😠
Bei den Elis kann man echt die Zeit vergessen 😉 .
In Kasane steuern wir zunaechst die Chobe Safari Lodge an. Oh je, obwohl die Anlage, ohne Zweifel, recht imposant und auch ganz schoen gelegen ist, ist uns das heute eindeutig „too much“ 🤩 . So viele Leute und soviel Gewusel nach 8 Tagen Busch ist nichts fuer uns. Obwohl wir eine ganz nette campsite, mit Schatten und nah an der Riverfront bekommen haetten, entscheiden wir uns dagegen hier zu bleiben. Ich habe da noch was „Feines & Kleines“ auf der Liste. Aber erst fahren wir unsere Vorraete aufstocken.
Nachdem dann unser Kuehlschrank und der Keller wieder voll ist, fahren wir raus der der Stadt zur Kubu Lodge. Die gefaellt uns auf Anhieb gut, das ist heute genau das Richtige zum Abschluss unseres Busch-Abenteuers 😎 . Wir bekommen die letzte freie Campsite , schoen mit Zugang zum Chobe gelegen. Schatten, Wasser & Strom und eine Lodge-Anlage mit tollem Garten und Restaurant, wo wir als Camper auch willkommen sind.
Den Nachmittag verbringen wir auf der schoenen Veranda der Lodge bei kuehlen Drinks, rufen Emails ab und sichern unsere Fotos. Im Garten laufen der Wassersprenger und ein paar Warzenschweine rum. Dann melden wir uns gleich zum Dinner an. Ein sauberes T-Shirt findet sich auch noch 😗 .
Die Campsites sind am fruehen Abend alle belegt, da haben wir echt Glueck gehabt. Die Ablutions sind zwar alt, aber es ist alles tip-top sauber, ebenso der kleine Pool fuer die Camper.
Das Abendmenu in der Lodge ist ein Genuss. Auch schoen, sich mal wieder verwoehnen zu lassen! Kugelrund und pappsatt laufen wir am spaeten Abend dann zurueck zur Campsite. Ein Securityman nimmt direkt neben unser campsite seinen Posten ein.
Morgen wollen wir weiter zum Senyati Safari Camp und hoffen nun, dass sie noch was frei haben.
Und wisst ihr was? Wir haben immer noch keine Loewen gesehen 😐 !
LG, Elsa
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201422. Jan. 2016 · #84
Sorry, es hat ein bisschen laenger gedauert mit dem Hochladen der Bilder.... 😈
LG, Elsa
felix__w705 Beiträge · seit 201422. Jan. 2016 · #85
Elsa schrieb:Die Morgenstimmung hier an der Riverfront ist ein Traum. Tolles Licht, toller Blick auf die Ebene und die Luft ist noch schoen klar und frisch.
📎 he5d1ac4.JPG
Die Berichte zu Ihaha steigern gerade die Vorfreude. NAchdem ich nach unserer Buchung im Septmber (für 1.10.16) nicht so gute Berichte über Ihaha hier gelesen war ich etwas "unsicher".
LolaKatze846 Beiträge · seit 201422. Jan. 2016 · #86
Hallo Elsa,
danke, dass Du uns auf eure Reise mitnehmt. Die Bilder sind einfach schön und es macht Spass mit euch zu reisen. Ihr habt wirklich jede Menge Tiere gesehen und ich will da auch hin 😄
Aber: Habt ihr immer noch nichts aus den Baboo-Attacken gelernt? Ich sehe immer wieder offene Campertüren auf den Bildern 😗
Und jetzt bin ich aber gespannt, wie es weitergeht.
Hallo Elsa, so, jetzt habe ich wieder aufgeholt und danke besonders für den erinnerungsträchtigen Ihaha-Teil. Wir fanden es dort 2013 auch wunderschön, das Waschhaus war aber auch damals schon unter aller S..... Viele Grüsse Friederike
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201424. Jan. 2016 · #88
26.09. - Wir bleiben in Kasane, im Senyati Safari Camp
In Ihaha war es ja ruhig geblieben, dafuer gab es aber hier naechtlichen Besuch!. 😮 Ein Glueck nicht bei uns, aber bei unseren Nachbarn auf site 1. Nachts hatten wir Stimmen gehoert, dann wurde es etwas unruhig auf dem Platz und wir sehen den Schein mehrerer Taschenlampen . Wir dachten ok, das ist wohl der naechtliche Toilettengang einiger Camper oder evtl. auch tierischer Besuch.
Am Morgen erfahren wir, dass ein Landy aufgebrochen wurde. Offensichtlich wurden auch Wertsachen entwendet, aber keiner verletzt. Es kommt sogar Polizei. Die armen Bestohlenen sassen bis zu unserer Abreise im Office, schrieben Bericht und telefonierten. Obwohl ein Security vor Ort war sieht man, dass es keine 100% Sicherheit gibt. Wahrscheinlich hat der Security genauso geschlafen, wie wir. Oder er steckte mit ihnen unter einer Decke.
Bevor wir im Office unsere Rechnung begleichen, versuchen wir das Senyati Camp per Handy zu kontaktieren. Obwohl unsere Simkarte nur fuer Namibia ist, haben wir trotzdem Signal. Aber nur sehr schlecht, so dass simsen geht . Nach einigem Hin & Her bekommen wir ein ok und duerfen kommen.
Von Kasane aus ist es ja nur ein Katzensprung bis zum Camp, auch die kurze Tiefsandpassage von der Hauptstrasse bis zum Camp ist fuer uns ein Klax. Unser Bushcamper schafft alles! Einbuddeln koennte man sich hier allerdings doch recht schnell.
Es ist spaeter Vormittag als wir im Camp ankommen und freundlich von der Angestellten im Buero begruesst werden. Chef + Chefin sind fuer ein paar Tage out.
Es sind nur noch 3 sites frei und wir entscheiden uns fuer site 9. Von dort aus haben wir noch freien Blick zur linken Seite, da wo spaeter die Elis herkommen. Es gibt genuegend Schatten und viele schoene gruene Baeume. Auf der Anlage ist auch viel neu angepflanzt worden und die jungen Pflanzen werden auch taeglich gegossen. Wasserprobleme haben sie hier G.s.D. wohl nicht, ein Glueck. Auch fuer die Elis natuerlich, die hier taeglich ein Schauspiel am Wasserloch abhalten.
Unser eigenes Kuechen- und Badehaeuschen ist nett gemacht. Auch ein eigener Donkey, wobei uns grad wenig nach warmen Wasser zumute ist. Trotzdem werden wir gleich nach unserer Ankunft informiert, dass ab 17.00 geheizt wird. D. freut sich auch ueber die ueberdimensional grosse Kuechen-Abwaschschuessel! Diese wird aber zunaechst als Waescheschuessel umfunktioniert.
Der heutige Tag dient zum relaxen, mal kein Programm. Wir muessen noch nicht mal weg, denn die Elis kommen alle von selbst. Zwischendurch schafft frau mal Ordnung im Wagen. Ein Schuessel Waesche ist auch faellig und der im Kuehlschrank koennte auch mal eine Reinigung vertragen. D. sichert inzwischen die Fotos.
Aber wir machen auch mal nichts, einfach den Blick schweifen lassen und die letzten ereignisreichen Tage Revue passieren lassen. Wir haben so viel gesehen und erlebt. Irgendwann braucht man auch mal ein paar Stunden um die ganzen Eindruecke ein wenig sacken zu lassen.
Zunaechst verschaffen wir uns mal Respekt... die Flitsche bleibt geladen und griffbereit!
Es ist immer noch sehr heiss, 40 Grad im Schatten. Da muss man viiiieeeel trinken! 😗
Am spaeten Nachmittag gehen wir vor zur Bar und goennen uns einen eiskalten Rock...Shandy. Auch Wifi gibt es fuer ein paar Stunden, es ist aber soooo langsam dass wir nur das Wichtigste erledigen. Dann ist Eli-Kino angesagt. Es ist ein staendiges Kommen und Gehen, es wird gesoffen, gerangelt, gekaempft, trompetet, geschmust, gebadet, getrocknet und wieder gegangen. Immer wieder erstaunlich zu sehen ist die Rangordnung. Wehe es draengelt sich einer vor...
Es ist herrlich hier, Louw Barnard hat hier wirklich was Tolles geschaffen. Schade, dass wir ihn nicht kennenlernen koennen. Dann muessen wir halt noch einmal kommen.. 😎
Fuer morgen haben wir eine Sunset-Boatcruise an der ChobeßRiverfront geplant.
Am Abend wird lecker gegrillt. Die Luft und die Temperaturen sind jetzt im angenehmen Bereich und fuer das Abendprogramm sorgen die Elis. Zu spaeterer Stunde komen sogar Giraffen und Hyaenen ans Wasserloch.
Chobe / Kasane - Senyati Safari Camp, campsite 9 : uns hat es hier unglaublich gut gefallen und die ganze Anlage war sehr ansprechend und gepflegt. Auch die Bungalows machten einen ordentlichen und sauberen Eindruck, wir haben sie uns angeschaut. Toll ist natuerlich die Lage des Wasserlochs, man kann den ganzen Tag unterhalten werden. Die kurze tiefsandige Anfahrt war kein Problem und gut zu befahren. Praktisch war auch, dass wir den Boatcruise direkt hier vor Ort buchen und bezahlen konnten.
Morgen wird es dann wieder tierlastig und DIE tolle Sichtung gibt es auch! Bis dann, im Elifieber gruesst euch Elsa
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201424. Jan. 2016 · #89
Hallo Felix, freu Dich drauf! Es ist wirklich eine tolle Location. Und solltet ihr vor Ort ein ungutes Gefuehl haben, dann fragt einfach auf einer anderen Campsite nach, ob ihr euch dazu stellen koennt. Im Vorfeld war ich auch unsicher, aber das hat sich schnell gelegt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kwalate Ihaha komplett fallen laesst, denn schlieslich bringt es ja einige $$$ ein. Vielleicht investieren sie von diesen $$$ auch mal wieder ein paar in die Ablutions. Wuerde ihrem Image auch gut tun. Bei unserer naechsten Reise ist Ihaha auf jeden Fall wieder auf dem Plan. LG, Elsa
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201424. Jan. 2016 · #90
Hi Nina,
da hast Du uns aber erwischt mit der offenen Tuer!. Nach der Erfahrung am North Gate/Khwai haben wir gelernt, man muss sich bei den Viechern als erstes Respekt einholen. Sobald neue Camper kommen, sind sie sofort da und peilen die Lage. Wenn man dann gleich zeigt, wer hier der Chef ist, merken sie sehr schnell, dass es nicht mehr so leicht wird. Zum schreien ist ihre Miemik dabei, man sieht sofort was sie denken und evtl. noch mit dir vorhaben. Auf der Hut muss man schon die ganze Zeit bleiben. Die sind sehr schlau!
LG, Elsa
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201425. Jan. 2016 · #91
27.9. - Sunset Boatcruise auf dem Chobe - Senyati Camp
Heute nacht gab es schon wieder Besuch im Camp. Diesmal waren es keine Einbrecher, sondern nur die Elis. Von diesen dann gleich so viele, dass im Camp Grossalarm herrschte. Eine ganze Weile hoerte ich die sie schon, aus allen Richtungen rund um unseren Platz. Das Pantoffelgeraeusch auf Sand, das Magengrummeln, die schwarzen Schatten am Fenster und das Knacken der Aeste ist uns inzwischen vertraut. Dass es heute aber so viele sind stellten wir erst spaeter fest. Von weitem hoeren wir 2 Autos ueber die Tiefsandpiste heranorgeln. Als sie im Camp ankommen, fahren sie hupend und mit vollen Scheinwerfern quer durch die ganze Anlage. Auch ein paar Maenner, wahrscheinlich Campangestellte, laufen mit Taschenlampen und Stoecken ueber alle campsites. Die Elis ziehen sich zurueck und bald ist es wieder ruhig.
Am Morgen erfahren wir, dass eine ganz bestimmte Eligruppe schon seit einigen Tagen nachts durch das Camp zieht. Natuerlich gefaehrdet das nicht nur die Sicherheit der Gaeste und Camper, sondern richtet auch erheblichen Schaden an. Mit dem Krach versuchen sie nun, die Elis zumindest aus dem Camperbereich wieder zu vertreiben. Sie sollen lernen, dass dieser Bereich fuer sie tabu ist. Kein leichtes Unterfangen wenn man bedenkt, dass es ja nirgendwo Zaeune gibt. .....
Den Vormittag verbringen wir im Camp, Langeweile kann ja nicht aufkommen. Ein paar Meerkatzen umzingeln uns, bekommen aber keine Chance. Die Kleinen sind ja echt suess.
Zusammen mit einem deutschen Paar, unsere Platz-Nachbarn, haben wir uns heute Nachmittag zur Sunset Boatcruise angemeldet. Wir fahren gemeinsam in ihrem Nissan bis zur Jetty hinter dem Spar in Kasane. Dort kann man den Wagen bewacht stehen lassen.
Unser Guide erwartet uns schon auf einem der kleineren Boote. Da wir nur zu 4t sind, haben wir genug Platz und er kann auf unsere Wuensche eingehen. Aus Spass sage ich ihm, dass ich erst dann wieder von Bord gehe, wenn wir Katzen (egal welche) zu Gesicht bekommen. Alle lachen … auch ich, denn eigentlich glauben wir nicht daran. Und die Loewen in Botswana habe ich eh schon abgeschrieben. Aber es gibt ja auch noch andere Katzen....
Die Fahrt ist einfach traumhaft. Das Wetter ist top, es ist zwar sehr heiß, aber der Fahrtwind recht angenehm. Die naechsten 3,5 Stunden geht es dann am Chobe entlang.
Damit ihr nicht denkt, wir sehen nur Elis! Wir halten auch fuer alle anderen Vier- oder Zweibeiner.
Unglaublich wie entspannt die Hippos hier am Chobe sind. Damals im Caprivi waeren die Dicken etwas nervoeser.
Ganz ploetzlich stellt unser Guide den Motor aus und deutet in Richtung Hang. Ein Leo! An diese Sichtung hatte keiner von uns geglaubt! Wir brauchen allerdings fast 10 Minuten bis wir den Leo oben im Geaest endlich entdecken. Zunaechst haelt er sich ziemlich versteckt, nach und nach erst kommt es aus dem Gestruepp und laeuft ueber einen grossen Ast. Ein Warzenschwein rettet sich in letzter Sekunde vor einem Angriff von oben.
diese Spezies hatten wir bisher noch nicht gesehen...
Der Hunger kann nicht gross sein, denn wenig spaeter legt er sich wieder faul hin. Diesmal aber so, dass wir ihm wenigstens mal in die Augen schauen koennen. Was fuer ein schones Tier! Waere er kurz vorher nicht den Hang hochgelaufen, haetten wir ihn garantiert nicht gesehen. Man muss halt am zur richtigen Zeit am richtgen Ort sein. Das gilt in diesem Urlaub allerdings nicht fuer Loewen!
Zum Ende der Fahrt machen wir an der letzten Kurve noch einmal einen extra Stopp, puenktlich zum kitschigsten Sonnenuntergang Afrikaaaas!
Es ist bereits stockdunkel als wir zum Senyati Camp zurueckfahren.
Heute abend bleibt die Kueche kalt, es gibt Salat und Reste. Danach treffen wir uns in der Bar noch zum After-Sundowner und einem netten Plausch mit unseren Nachbarn. Die Elis kommen und gehen. Auch ein paar Giraffen erscheinen wieder.
In der Nacht bleibt es ruhig, es gibt keinen erneuten Besuch. Morgen fahren wir bei Ngoma Bridge ueber die Grenze nach Namibia und die naechsten Tage werden wir uns durch den Caprivi (und die Hitze...) treiben lassen.
Sala sentle Botswana, wir kommen wieder! LG, Elsa
LolaKatze846 Beiträge · seit 201426. Jan. 2016 · #92
Liebe Elsa,
ach was für ein schöner entspannter Bootscruise. Das würde mir auch gefallen. Und dann auch noch eine "Miezekatze" gesehen - ja, da hat es die Sichtungsfee gut mit euch gemeint.
Ich kann das schon gut verstehen, dass ihr wiederkommen wollt. Ach ich glaube, ich muss mir ganz zum Schluss euren Reisebericht nochmals am Stück durchlesen. Sooo lange seid ihr schon unterwegs 😎 .
Ich freue mich schon wieder auf die Fortsetzung, auch wenn es "nur" durch Namibia geht.
....diese Spezies hatten wir bisher noch nicht gesehen...
...und es werden immer mehr...... Liebe Elsa, danke für die zauberhaften Bilder! Ich glaube, ich muss mal eine Forumspause machen, sonst kann ich der Anziehungskraft nicht mehr widerstehen.... Gruß Friederike von CuF
felix__w705 Beiträge · seit 201427. Jan. 2016 · #94
Elsa schrieb:Zusammen mit einem deutschen Paar, unsere Platz-Nachbarn, haben wir uns heute Nachmittag zur Sunset Boatcruise angemeldet.
Wo habt ihr den gebucht? Und wieviel kostet der etwa. Online finde ich nur sehr teure Bootstouren. Senyati muss ich noch reservieren.
Und jetzt warte ich schon gespannt auf die Bericht von Caprivi. Vor allem bin ich gespannt was du über die Mobola Lodge schreibst. Ich weiss nicht ob wir da oder im Gebiet des Mhango Lodge/Ngepi Camp zwei Nächte verbringen sollen. Wir haben die No 10 ganz links/östlich aussen.
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201427. Jan. 2016 · #95
Hallo Felix,
den Boatcruise kannst Du direkt im Office vom Senyati Camp buchen und auch direkt bezahlen, allerdings nur cash. Kosten pro Person waren P 360,-- . Wir haben die Summe mit unseren restlichen Pulas und auch Nam. Dollars bezahlt. Auf dem Boot bezahlst Du dann noch die P 70,-- p.P. Parkgebuehr. fuer den Chobe. Die kannst Du gleich beim Guide loswerden und kann auch nur in Pulas bezahlt werden. Gleich nach Beginn der Tour hielten wir am Ufer an einem Haeuschen, wo er die Gebuehr fuer uns bezahlte. Erwaehnt auf jeden Fall beim Buchen, dass ihr ein kleines Boot haben wollt. Ich weiss jetzt nicht, ob das bei denen immer automatisch so ist.
Ein klein wenig Geduld bitte noch, wir sind erst in 3 Tagen in der Mobola Lodge! Dazu kann ich nur sagen: es ist ein Schmuckstueckchen! Haetten wir das schon vorher so gewusst, wir waeren garantiert laenger geblieben.Und mit Maja wartet da eine ganz tolle Gastgeberin auf euch. Einen einmaligen Wachhund gibt es gleich dazu. Aber dazu spaeter mehr. Wir standen auf campsite 4, es ist jedenfalls hinten links die letzte campsite unter dem grossen Baum, direkt am Wasser. Ich nehme an, die meinst Du auch. Es waere mir jetzt neu, dass sie 10 campsites haben, wenn doch, dann haben sie vielleicht die Nummerierung geaendert.
Nachher gehts auch weiter mit dem Bericht, heute bin ich schon etwas frueher dran.
LG, Elsa
felix__w705 Beiträge · seit 201427. Jan. 2016 · #96
Elsa schrieb:Wir standen auf campsite 4, es ist jedenfalls hinten links die letzte campsite unter dem grossen Baum, direkt am Wasser. Ich nehme an, die meinst Du auch. Es waere mir jetzt neu, dass sie 10 campsites haben, wenn doch, dann haben sie vielleicht die Nummerierung geändert.
Das war eine Bemerkung zu Ihaha und da ging bei meiner Antwort ein Teil des Textes irgendwie verloren. Ich wollte jedenfalls dazu noch schreiben, dass ich nun mehrer gute Berichte zu Ihah gelesen habe und es nicht mehr als 'Problem' sehe.
Mobola ist noch nicht reserviert. Ich weiss auch gar nicht ob ich das im Voraus mache. Sie wurde uns unter anderen empfoheln, da sie scheinbar einen Jungen im Alter unserer Jungs haben.
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201427. Jan. 2016 · #97
28.09. Vom Chobe in Botswana an den Kwando in Namibia, Kongola, Namushasha Lodge
Heute endet unser Abenteuer in Botswana. Es geht weiter nach Namibia. Wir lassen uns Zeit, fruehstuecken gemuetlich und packen zusammen. Unsere Nachbarn sind auch schon abgereist, fuer sie geht die Reise in 2 Tagen zu Ende. Wir freuen uns, dass wir erst Halbzeit haben. Schoen war es hier, wir kommen gerne wieder.
In Kasane gehen wir noch kurz in den Spar, dann geht es on the road. Wie ungewohnt wieder den langweiligen Asphalt unter den Raedern zu haben.
Da wir heute einige KM vor uns haben, fahren wir ueber die Transit Rd. durch den Chobe NP. Erstaunlicherweise sind auch hier am Rande der Teerstrasse ein paar Tiere zu sehen.
Am Border Post in Ngoma Bridge geht alles ganzschnell ueber die Buehne. Die vielen Buecher, die ganzen Zahlen , alles schon Routine. Von hier oben hat man einen schoenen Blick. Dort drueben, in Namibia, statt Elefanten, Zebras oder Gnus, sind nur Rinderherden zu sehen.
Die Einreise in Namibia ist ebenfalls schnell erledigt und keine 5 Minuten spaeter sind wir schoen unterwegs. Vorher wurden wir aber noch auf Fieber gescannt, ihr wisst ja, Ebola!
In Katima tanken wir und ziehen Geld. Gar nichts so einfach einen ATM zu finden, der nach dem Wochenende noch Geld hat! Leichter gesagt als getan, aber wir werden fuendig. Direkt neben der Tanke ist auch eine Baeckerei, dort decken wir uns noch mit leckeren Broetchen ein.
Es ist mittlerweile wieder so heiß, dass wir Strecke machen wollen und beschliessen nicht in Katima zu bleiben, sondern gleich bis nach Kongola fahren. Einen Aufenthalt in der Caprivi Houseboat Safari Lodge hebn wir uns fuer die naechste Reise auf. 😎
Die Fahrt bis Kongola ist eher unspektakulaer. Bei Kongola biegen wir dann links ab auf die C48. Wir wollen zum Camp Kwando.
Vorher schauen wir uns aber die Campsites bei der Namushasha Lodge an. Campsite 1 waere frei. Sieht wirklich nett dort aus.
Im Camp Kwando angekommen herrscht irgendwie Chaos. Mindestens 10 Minuten muessen wir warten, bis einer der vielen jungen Leute, die dort wirr umherrennen, von uns Notiz nehmen. Dabei sind gar nicht so viele Gaeste zu sehen. Auf unsere Nachfrage nach einer freien campsite folgt nur ein kurzes Schulterziehen. Auch ein Blick ins Buch bringt keine Antwort. Wir sollen einfach mal rueber gehen, schauen und uns ggf. irgendwo hinstellen. Haehhh? Ebenfalls erfahren wir nicht, ob wir heute abend zum Essen kommen duerfen. 🙄 🤨 Vielleicht ist ja grad etwas Stress und wir sind nur an einen Praktikanten geraten... jedenfalls hatte hier keiner irgendeine Ahnung von gar nichts. Wie gesagt, etwas chaotisch.
Egal, wir laufen „mal rueber“ und schauen uns die Plaetze an. Die meisten „brauchbaren“ sites (mit Schatten!!) sind natuerlich schon belegt. Dazu kommen gerade 2 Overlander Busse an . Als einzige Alternative kaeme dann nur ein Platz zwischen den 2 Overlandern 🤩 . Oh nee, das geht gar nicht. Auf Party sind wir nicht eingestellt. Wir sagen vielen Dank und fahren. Obwohl die Anlage und auch die Lapa sehr schoen und stilvoll ist, hier ist irgendwie der Wurm drin 🤢 .
Also schnell zurueck zur Namushasha Lodge, keine 10 Minuten entfernt. Das hat uns doch deutlich besser gefallen.
Wir bekommen die schoene site 1, riesengross, mit eigenem Waschhaus, Unterstand, Donkey und Blick auf den Kwando. Und melden uns gleich zum Abendessen auf der Terrasse am Restaurant an. Bis zur Lodge laufen wir 5 Minuten. Die Lodge ist trotz der Groesse sehr schoen, Gondwana-Klasse. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Sie gefaellt uns wesentlich besser als die riesige Chobe Safari Lodge.
Es ist an die 40 Grad, also halten wir es wie die Tiere und machen keine grossen Anstrengungen. Wir chillen, gucken Voegel, hoeren die Hippos grunzen 😘 (ich liebe diese Geraeusche!) und trinken TschinTonic 😗 ! Irgendiwe haben wir nach den letzten Tagen das Beduerfnis nach „das Erlebte mal sacken lassen“ und da wir ja noch ein paar Tage vor uns haben hetzt uns auch nichts.
Am fruehen Abend gehen wir zum Restaurant und goennen uns erst einen Drink auf der Terrasse mit Blick aufs Wasser. Sehr schoene Stimmung hier. Danach wird das Buffet eroeffnet. Den Starter und das Dessert gibt es am Tisch. Das Essen ist ausgezeichnet und wir geniessen es, mal nicht selber in die Kuche zu muessen.
Wir ueberlegen noch, ob wir noch eine Nacht bleiben oder morgen frueh schon weiter fahren und entscheiden uns dann doch fuer letzteres. Da wir auf jeden Fall auch noch in den Etosha wollen, wollen wir die Zeit im Caprivi etwas eingrenzen. Ausserdem macht uns die Hitze hier etwas zu schaffen 🤢 .
Es gruesst euch, die Elsa
Namushasha Lodge , Kongola, campsite 01 – sehr schoene Anlage , auch die Lodge. Die campsites sind eigentlich alle sehr schoen, mit eigenen Badehaus, Unterstand und Blick auf den Kwando. Es gibt auch genuegend Schattenbaueme. Das Essen in der Lodge ist sehr gut, eine angenehme Atmosphaere. Die angebotenen Bootstouren oder Game-Drives haben wir nicht wahrgenommen, ich koennte mir aber vorstellen, dass sie sehr lohnenswert sind. Wir wollten aber wegen der Hitze und dem laengeren Fahrtag lieber etwas relaxen.
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201427. Jan. 2016 · #98
Hi Felix,
ach so, alles klar. Ja der Sohn Georg muesste so ca. 14 -15 Jahre alt sein, wir haben ihn und Alexander leider nicht kennen gelernt, weil die die beiden zum Angeln ist Delta gefahren waren. Maja durfte die Stellung halten.
Wir haben erst ein paar Tage vorher dort gebucht und die Haelfte der campsites war dann noch frei. Von den Bungalows war an den 2 Tagen keiner belegt, was mich ein wenig wunderte.
LG, Elsa
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201427. Jan. 2016 · #99
29.09. - Durch den Zipfel nach Divundu, Caprivi – RiverDance Lodge
Etwas unschluessig sind wir immer noch, ob wir nun weiterfahren oder noch eine Nacht bleiben sollen . Uns gefaellt es gut hier, dennoch beschliessen wir und die Kwando Region fuer eine naechste Reise aufzuheben. Wir fahren also weiter Richtung Divundu. Zunaechst gibt es lecker Fruehstueck mit Blick!
Auch das Mavunje Camp von Dan wollen wir uns als Ueberraschung fuer die naechste Reise aufheben. Von anderen Campern, die gerade von dort kamen hoerten wir, dass Dan grad nicht im Camp sei.
Die lange Gerade der B8, der Trans Caprivi Highway, von Kongola bis nach Divundu ist fahrtechnisch sehr langweilig, ausser dass man staendig abbremsen muss, weil irgendwas 4-beiniges ueber die Strasse laeuft. Es gibt Gummibaerchen zur Ablenkung und fuer Hallo-Wach.
An einigen Stellen brennt der Busch, den Rauch haben wir schon von Weitem gesehen. Erschreckend sind die ganzen Auto-Karkassen am Strassenrand. Ausgebrannt und liegengelassen. Ausser ein paar kleinen Siedlungen und Menschen, die von A? Nach B? laufen ist wenig Abwechslung. Der Busch ist sehr trocken und braun. Vor genau 2 Jahren, als wir hier in der Gegend waren, war es lang nicht so trocken und heiß wie jetzt, obwohl man damals von einer Rekordduerre sprach. Wir sind gespannt auf den Wasserpegel am Okavango.
Unser heutiges Ziel ist die RiverDance Lodge, kurz hinter Divundu. Wir haben so schoene Fotos und Berichte darueber gesehen. Hier wollen wir evtl. 2 Naechte bleiben.
Die Einfahrt ist schon sehr ansprechend und die Lodge wirklich was Besonderes. „Klein aber Fein“ ist hier der richtige Ausdruck und die Campsites sind der reinste Luxus. Von den insgesamt 3 Platzen suchen wir uns die Nr. 1 aus, mit herrlichem Blick auf den Okavango, eigenem Kuechen- und Badehaeuschen, viel Schatten, gruener Rasen, schoene Feuerstelle und sogar einem mobilen Grill. Wir sind sofort begeistert und buchen gleich fuer 2 Naechte. 😘 Die ganze Lodge und die Chalets ist sehr geschmackvoll gestaltet, viel Holz, Stein und Glas. An manchen Ecken erinnert es ein wenig an Maritimes, an ein Schiff oder Boot. Das Oekokonzept gefaellt uns sehr gut.
Die heissen Nachmittagsstunden verbringen wir am kuehlen Pool.
Die wenigen Chalets sind alle belegt und zum Sundowner trifft man sich auf der Terrasse. Auch wir goennen uns einen eiskalten Rock Shandy und ein Windhoek Lager und unterhalten uns mit anderen Gaesten. 2 Paerchen legen dick auf und erzaehlen von ihrer Jagdsafari 🤩 . Als ich das hoere bin ich sofort wech ... 😈
Wir verbringen einen wunderschoenen und relaxten Abend auf unser campsite, grillen und machen ein grosses Lagerfeuer. Man koennte meinen wir machen Urlaub im Urlaub 😗 . Es ist idyllisch hier. Der Garten ist voller Voegel.
LG, Elsa
RiverDance Lodge, Divundu – campsite 01 - traumhaftschoene Anlage, sowohl die Lodge wir auch die luxurioesen Campsites. Jede mit eigenem Bade- und Kuechenhaus, Sprenger, Rasen, Grill, Feuerstelle und Blick auf den Okavango. Schoener Pool und Restaurant (Wifi), wo auch Camper willkommen sind. Es werden auch Boatcruises und Villagetouren angeboten. Alle sehr freundlich und bestens geschult. Die Besitzer engegieren sich fuer die Community und betreiben einen eigenen Gemueseanbau, alles nach oekologischem und nachhaltigem Aspekt.
LolaKatze846 Beiträge · seit 201428. Jan. 2016 · #100
Hallo Elsa,
die River Dance Lodge sieht aber wirklich toll aus. Die wird gleich mal notiert 😎 . Habt ihr wirklich erst Halbzeit? Wow! Und was ihr bisher schon alles gesehen und erlebt habt. Mir kommt es so vor, als ob ihr schon viel länger unterwegs seid. Aber 40 Grad ist nicht wirklich lustig, da leide ich mit euch.
Am besten fand ich aber "Man koennte meinen wir machen Urlaub im Urlaub" - 😄 . Schon klar: Ist schon sehr anstrengend, den ganzen Tag herumfahren, nach Tieren zu suchen, so schöne Fotos zu machen, Tschintonik zu trinken, einen Gamedrive oder Boatcuise zu buchen und sich dann herumfahren zu lassen und dann auch noch den ganzen Abend am Lagerfeuer chillen oder sich in tollen Restaurants verwöhnen zu lassen 🤩
Nein, Spass beiseite: Ich kann das schon gut verstehen, dass man manchmal einfach ein paar Tage braucht, um das Erlebte "setzen" zu lassen. Und ihr habt ja wirklich noch viel Urlaub vor euch.
Und ich bin mal gespannt, ob es noch was wird mit den Löwen 😕