Buschabenteuer durch BOTS+NAM im Sept.2015

Reisebericht 190 Antworten · 40,6k Aufrufe · gestartet 09. Dez. 2015 von Elsa
4'382 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #21
Hallo, Elsa,
schöne Erinnerungen werden bei Eurem Bericht wach! Vor allem die Bemerkung über die Stille können wir gut nachvollziehen. Falls noch Platz ist, kurven wir auf Eurer pad mit!
Gruß von
CuFs
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1'068 Beiträge · seit 201314. Dez. 2015 · #22
Dem kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung

Gruß
Mabe
Themenstarter455 Beiträge · seit 201414. Dez. 2015 · #23
Hallo liebe Mitfahrer,

sorry, wir waren internetmaessig seit gestern lahmgelegt 😈 und ich konnte nicht weitermachen. Heute abend geht es dann weiter 😉 . Zuerst muss ich die gesch. mails bearbeiten (die naechste Reise will schliesslich bezahlt werden 😗

Hallo Cufs, schoen dass ihr mitkommt!

Bis spaeter,
Elsa
Themenstarter455 Beiträge · seit 201414. Dez. 2015 · #24
15.09. - Von Baines Baobab zum South Camp, Nxai Pan NP
Was ist schoener, Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang? Beides! Zumindest im suedlichen Afrika!

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Heute morgen ist es richtig stuermisch und frisch. Nach der Hizte der ersten Tage voellig ungewohnt. Ein Blick aufs Thermoter zeigt 11 Grad! Ein Glueck, dass wir ueberhaupt warme Jacken dabei haben. Bei dem Wind bekommen wir den Kocher nicht an und der Wind pfeifft uns um die Ohren, also wird drinnen gefruehstueckt. Draussen rennen aufgeregt die Frankolinhuehner ueber die campsite und machen ein Mordspektakel.

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Die Baobabgruppe posiert vor rosa-lila-lachs-orange-gelben Hintergrund.

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Leider muessen wir diesen Platz heute verlassen. Hier kann man es auch laenger aushalten, auch wenn es nicht viel zu tun gibt, ausser die Weite und die Stille geniessen.
Unsere heutige Strecke ist nicht lang …. aber OHO!!! 🤢 🤩 🤢

Ich bekomme langsam schwitzige Haende, denn ich weiss von Beschreibungen her, was uns erwartet. Mein „driver“ leider noch nicht.... 😗
Da war das erste Stueck hinter dem Entrance-Gate ja ein Kinderspiel. Aber bis zum Gate des South Camp haben wir heute nochmal ca. 20 KM uebelsten Tiefsand vor uns. 🤩

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Wir kommen relativ frueh los. Das ist gut, so ist der Sand fester als zur Mittagszeit.
Alle Anspannung faellt ab, als wir dann ohne Einbuddeln das South Camp erreichen.

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Ehrlich, es waren die schwierigsten KM der ganzen Reise 😣 .
Ein Glueck muessen wir keinem anderen Fahrzeug ausweichen. Es sind auf der ganzen Strecke eh nur 2 die uns entgegen kommen. Hochsaison eben!

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Campsite 2 liegt schoen am Rand, zwischen den 2 Ablutions und stellenweiser offener Sicht auf die weite Grasebene. Wir erkunden den Platz und den kuerzesten Weg durch die Buesche, falls wir nachts zur Pipibox muessen. Natuerlich nur zu zweit, denn wir wissen ja nicht wer & was hier nachts durch die Buesche schleicht. 🤨 Es ist unser erstes Wildcamp. Bauchkribbeln...

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Was sind das fuer Geraeusche? Und da sind die ersten Elis! Gleich an beiden Ablutions stehen sie und halten die Ruessel in ein Erdloch. Sie schluerfen das Black – und Greywater aus der Kanalisation! Oh wie lecker... 🤢
Unser Platznachbar meint, sie wechseln den ganzen Tag zwischen den Ablutions hin und her und sind sehr friedlich. Oha...

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Da es noch frueh ist fahren wir gleich zum Wasserloch, etwa 3 km entfernt. Es ist sehr heiß, eigentlich machen wir uns nicht viel Hoffnungen Tiere zu sehen. Aber weit gefehlt, einige sind doch schon da und jede Menge kommen noch nach...

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Zurueck auf der campsite kuemmern wir uns erst mal um unsere Malaria Prophilaxe. Im Schatten des einzigen Baumes der noch etwas Schatten spendet gibt es einen eiskalten Gin-Tonic, dann richten wir das Lagerfeuer schon mal her und den Grill, damit es nach dem sundowner und dem gamedrive schnell geht. Die Elis schluerfen derweil immer noch an den Loechern. Inzwischen trauen wir uns aber an ihnen vorbei um zu den Ablutions (was fuer eine Festung!) zu kommen.

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Bevor wir zum game-drive aufbrechen, passierts! 🤩 🤩 🤩
Wir lassen grad das Faltdach runter und machen den Camper startklar. Wir sind beide drinnen in der Kabine. D. kramt noch rum, ich steige aus und will rechts um den Wagen rumgehen...
Eine grosse, dunkle und gefuehlte 3 Meter hohe Wand tut sich vor mir auf...
Ein Elefantelnbulle steht vor mir und ruesselt mir entgegen! Gaaanz langsam lege ich den Rueckwaertsgang ein, immer noch auf „du & du“ mit dem Eli, steige rueckwaerts wieder ins Auto und spreche ganz leise. „MichhatdadraussengradeinElefantangehauchtwoistdieKamera?“.
D. versteht die Lage noch nicht und guckt mich fragend an. „IchsagtedastehteinriesigerElefantdraussenvorderTuerundschautmichanwoistdieKamera?“
Natuerlich ist die Kamera schon vorne in der Fahrerkabine. So´n schei.... 😗
Der graue Riese dreht langsam ab und laeuft in Richtung der Ablutions. Ich flizte raus und hole die Kamera und erwische leider nur noch sein Hinterteil....

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Puh, wo sind die Herztropfen? Der Puls rast noch, schliesslich sagt man ja nicht jeden Tag seinem Elefanten guten Tag.

Erst jetzt realisieren wir auch, dass unsere campsite genau auf dem Elefantenpfad zwischen den beiden Ablutions liegt. Wie koennen die sich nur so geraeuschlos naehern? Eins steht fest, heute nacht gehen wir nicht raus! Einer nimmt den Vorder- , der andere den Hinterreifen! 😊

Aber nun gehts zum game-drive.

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Der 6. im Lotto - Eine braune Hyaene. Ich bin total happy 🤪 😘 😄 , auch wenn das Foto nur sehr unscharf ist.

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Also fuer den ersten Tag war das doch schon mal ganz gut, oder ?

Wir grillen Kudu und es schmeckt nach diesem ereignisreichen Tag besonders lecker. Danach gucken wir noch lange ins Feuer und als Betthupferl gibt es Amarula.

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Mitten in der Nacht werde ich durch lauten Knacken im Gebuesch wach. Die Elis sind da. Und nicht nur einer. Die restliche Nacht schiebe ich sozusagen Wache und beobachte die dunklen Schatten rund um unseren Bushcamper. Erstaunlich wie leise man sie am Wagen vorbeilaufen hoert. Wie in Pantoffeln.
Ist das schoen!

South Camp – Nxai Pan NP, CS 02 – ein schoener, grosser Platz, stellenweise offene Sicht auf die Grasebene (wenn die Buesche kahl sind!) , der Elifanten-Pfad geht mitten durch, ca. 50-60 Metern zum Ablutionblock. Wir fanden es toll hier.

Morgen gibt´s noch mehr Viecher!!!
Bis dann,
Elsa
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2015
85 Beiträge · seit 201514. Dez. 2015 · #25
Hallo Elsa,

ich reise auch noch mit Euch und freue mich auf die Fortsetzung. Parallel schreibe ich ja auch an unserem RB und wir waren auch ganz allein in Baines Baobab auf der Campsite Nr. 1. Bei uns war es extrem heiß, trotzdem haben wir die Einsamkeit und Stille genossen,

LG Kerstin
Liebe Grüße Kerstin
Themenstarter455 Beiträge · seit 201415. Dez. 2015 · #26
Hallo Kerstin,

na klar, steigt ein. Um Bushcamper ist noch Platz!
Es ist schon irre diese Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Tagsueber war es eigentlich ueberall sehr heiss, auch bei Baines Baobab. Wir sind immer mit unseren Stuehlen dem Schatten hinterher gewandert.
Wir waren ja einen Monat vor euch und in entgegengesetzter Richtung da, ich kann mir vorstellen wie warm es dann bei euch war. Bin gespannt, wie ihr manche der uns bekannten Stationen erlebt habt.

Sitze uebrigens auch schon bei euch im Auto!
LG,
Elsa
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
846 Beiträge · seit 201415. Dez. 2015 · #27
Guten Morgen Elsa,

oh je, was für ein Schreck eine riesgengrosse graue Wand in Form eines Elis 🤩 . Aber immer erst einmal an die Kamera denken, gell? 😗 Habt ihr da nicht gleich nochmals einen weiteren Tschintonik gebraucht, um die Nerven wieder zu beruhigen?

Und dann auch noch weitere Elis mitten in der Nacht - boh ist das unheimlich....

Aber die Bilder sind - wie immer - toll. Und zum Glück klappt das jetzt wieder mit dem Internet.

Liebe Grüsse

Nina
Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi Namibia 2015: Don´t worry - Be happy Namibia 2016: Begegnungen - In den Norden von Namibia Botswana 2017: Botswana zu Land zu Wasser und in der Luft Südwesten der USA 2018: mit Jeep und Trailer unterwegs Botswana 2019: On the road again: Botswana 2019 Unsere neue Homepage: Unterwegs mit Nina und Hansi
Themenstarter455 Beiträge · seit 201415. Dez. 2015 · #28
Hallo Nina,

ja, dem Eli so nah in die Augen zu schauen ist schon eine bleibende Erinnerung.
Und klar, der Puls war noch eine ganze Weile hoch.
Wir sind aber dann gleich los und haben das Savanna dann am Wasserloch getrunken. Dort brauchten wir ja nur zu stehen , denn die Tiere kamen ja alle dorthin.
In den folgenden Naechten sind wir dann immer nur zu zweit raus.

Lustig zu beobachten ist die Rangordnung die am Wasserloch herrscht. Da kann nicht jeder einfach so wann er will. Wenn die Grossen kommen haben die Kleineren da nichts mehr zu melden. Die Elis geben da auf jeden Fall den Ton an.

Die Geraeusche in der Nacht, das ist etwas was ich immer in der Erinnerung behalten werde. Nach den 2 Wochen in den Parks wussten wir dann auch, welche Geraeusche zu welchem Tier gehoeren. Eli, Hyaene, Hippo, Loewe, Honigsdachs, Giraffe.... das sind schon so einige nachts unterwegs.

LG,
Elsa
538 Beiträge · seit 201215. Dez. 2015 · #29
Waaah Elsa!
Ich werde grün vor Neid, aber er kommt von Herzen ;))

Eigentlich hatten wir im kommenden Jahr eine ziemlich ähnliche Reise geplant...
Und nun, wegen so einer sch* mickrigen verrutschten Knorpelscheibe sollen wir raues Gelände meiden - Höchststrafe!

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und reisen derweil mit allergrößtem Vergnügen bei Euch mit. Hoffe, et wiiird wieder.

LG und Kompliment für Euren RB,
Rolf
Themenstarter455 Beiträge · seit 201415. Dez. 2015 · #30
Hallo Rolf,

freut mich, dass Dir unser RB gefaellt.
Oh je, ich glaube so was waere fuer mich auch Strafe, nicht so reisen zu koennen wie man es sich ersehnt.

Offtopic: mein Mann ist 2 Tage vor Abflug eine steile Steintreppe runtergeflogen (in abgelatschten Crocs... 😠 ), Schrammen an den Rippen, Hueften, Fussknoechel.... ich dachte schon wir koennen die Koffer wieder auspacken 😈 😵 . Das war schlimmer als die Begegnung mit dem Eli! 😄 Heute kann ich drueber lachen, weil alles gutgegangen ist.

Ich druecke Dir die Daumen dass es bald wieder wird und auch ihr wieder ueber die rauen Pisten rollen koennt! 😉

LG,
Elsa
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
538 Beiträge · seit 201216. Dez. 2015 · #31
Hallo Elsa,
Danke für den Daumendruck!

Du schreibst: "mein Mann ist 2 Tage vor Abflug eine steile Steintreppe runtergeflogen (in abgelatschten Crocs..."

Das kenn ich 😄 😄

Dazu fällt mir auch gleich noch Margot Werner ein:
So ein Mann, so ein Mann
zieht (s)ich unwahrscheinlich an,
dieser Wuchs, diese Kraft...


Tja wir Männer, eben echte Teufelskerle ...aber das hast Du sicher schon geahnt, womöglich gar gehört? Hi,hi 😄

Heilung findet ja auch im Kopf statt, und insoweit sind Eure Bilder beste Naturmedizin.

LG.
Rolf
4'382 Beiträge · seit 201516. Dez. 2015 · #32
Hallo Elsa,
spannende Beschreibung vom South Camp Nxaipan - da waren wir 2013, sahen keinen einzigen Elefanten. Dafür war ein Ablution block demoliert - und an einem Morgen stand ich irritiert vor dem bis dahin noch funktionsfähigen: Alle Leitungen waren in der Nacht rausgerissen worden (trotz der Absperrung) - und wir hatten nichts gehört!
Freue mich auf die Fortsetzung!
Friederike von
CuF
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
3'883 Beiträge · seit 201116. Dez. 2015 · #33
CuF schrieb:
spannende Beschreibung vom South Camp Nxaipan - da waren wir 2013, sahen keinen einzigen Elefanten. Dafür war ein Ablution block demoliert - und an einem Morgen stand ich irritiert vor dem bis dahin noch funktionsfähigen: Alle Leitungen waren in der Nacht rausgerissen worden (trotz der Absperrung) - und wir hatten nichts gehört!
Freue mich auf die Fortsetzung!
Friederike von
CuF
Diese Teufelskerle aber auch! Wir waren ebenfalls 2013 dort. Am Ankunftstag waren die Damenablutions wenigstens noch intakt, am nächsten Morgen hatten die Dickhäuter auch unsere Leitungen zertrümmert. Einen Teil des Dachs hatten sie angefressen.
Die Fakirteppiche aus Beton und Eisenstäben waren ebenfalls zertrümmert. Wie die das wohl hingekriegt haben mit ihren angeblich so sensiblen Fußsohlen. 😗

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South Camp 18. Okt. 2013
LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
Themenstarter455 Beiträge · seit 201416. Dez. 2015 · #34
@Teufelskerl 😉
Dazu fällt mir auch gleich noch Margot Werner ein:
So ein Mann, so ein Mann
zieht (s)ich unwahrscheinlich an,
dieser Wuchs, diese Kraft...

Tja wir Männer, eben echte Teufelskerle ...aber das hast Du sicher schon geahnt, womöglich gar gehört? Hi,hi 😄
......😗 .... 😄 ....... 😄 😄 😄 😄
Naturmedizin, das hast Du schoen gesagt! Gibt es nachher auch noch mehr davon!

@Friederike + @Freshy,
ja, das habe ich mich auch gefragt wie die das machen. Bei uns war auch alles niedergetrampelt. Es ist aber jetzt auch ein Elektrozaun dazwischen. Scheinbar haelt dieser die Elis zumindest davon ab, dass sie die Rohre aus den Waenden reissen. Es funktioniert alles und ich muss sagen, die Ablutions drinnen waren alle tip-top.

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Nachher geht es auch noch weiter.... bin schon am Vorarbeiten.

LG,
Elsa
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
Themenstarter455 Beiträge · seit 201416. Dez. 2015 · #35
16.09. - Vom Nxai Pan NP nach Maun

Die ganze Nacht haben wir die Elis gehoert, mensch, war das spannend 🤪 . Morgens sehen wir ihre riesigen Fussstapfen ueber die ganze campsite verteilt. Jetzt ist keiner mehr zu sehen, auch an den Ablutions ist es still.

Nach dem Fruehstueck fahren wir noch einmal zum Wasserloch. Wo sind alle Tiere hin? 🙁 Gaehnende Leere was die Grossen angeht, dafuer sind aber die ueblichen Kleinen da. Scharen von Perlhuehner, Riesentrappen, irgendwelche Tauben?, 3 flinke Schakale und am Horizont ein einzelnes Gnu.

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Wenn man Tiere beobachten will, heisst es: Geduld haben. Mit einem 2. Fruestueck im Auto warten wir, und warten.... ohne das was passiert. Es wird immer waermer. Eigentlich koennten wir jetzt auch losfahren, denn wir wollen die Sandpiste in Angriff nehmen, solange der Sand noch relativ fest (fest ist gut....) ist.

Dann kommt ein Landy herangefahren, stellt sich seitlich zu uns meint: In etwa 1 km kommen 3 Cheetahs Richtung Wasserloch gelaufen. Nee, was ein Glueck. 🤩 🤪 Geduld zahlt sich doch aus!
Keine 10 Minuten spaeter kommen sie nacheinander aus den Bueschen hervor und laufen zwischen unserem Auto und dem Landy zum Wasserloch.

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Ich kann unser Glueck kaum fassen. Die Sandpiste ist uns grad ziemlich egal und muss warten. Eine ganze Stunde beobachten wir sie. Nach ausgiebigen Saufen legen sich verteilt rund ums Wasserloch „flach“. Sie sind trotzdem immer „online“ und beobachten die nichtsahnenden Neuankoemmling. Die Springboecke verhalten sich aber alle nervoes. Der Hunger kann nicht gross sein, denn die kleineren Viecher am Wasser interessieren sie nicht. Sie liegen so flach am Boden, dass man sie aus der Entfernung ueberhaupt nicht wahrnehmen kann.


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Schweren Herzen brechen wir dann doch auf. Das war ein kroenender Abschluss.

Auf dem Weg zum Gate des South Camps begegnen wir noch einigen kleineren Eli-Herden. Die zeige ich euch aber jetzt nicht alle, denn ihr werdet noch viele 😗 andere sehen. Schliesslich sind wir hier noch am Anfang der Reise...

Wir kennen ja nun die Strecke die uns erwartet und nehmen sie schon viel gelassener in Angriff. Trotzdem ist diese Teufels-Tiefsandpiste kein Kinderspiel und erfordert einiges an Konzentration und Fingerspitzengefuehl. Manchmal ist es sehr schwer zu entscheiden 😕 , welcher Spur man folgt. Es kann so schnell passieren, dass der Wagen aus der Spur ausbricht, weil man zu stark gegenlenkt. Seitlich in den Spuren stecken viele Baumstuempfe und Aeste, das kann ganz schnell zu einem aufgeschlitzen Reifen fuehren.

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Wir kommen gut „durch“und sind mittags am Entrance Gate. Ob das „gut Durchkommen“ nun dem noch etwas festeren Sand zu verdanken ist oder der Tatsache, dass man nicht mehr so verkrampft an die Sache rangeht... who knows...?

Nun geht es straight nach Maun. Einkaufen fuer „8 Tage Busch“, Tanken , nach Feuerholz Ausschau halten. Wir fahren anschliessend wieder zur Island Safari Lodge Campsite. Dort hat es uns gut gefallen und auch heute finde wir hier noch eine schoene site am Wasser, auch wenn der CG heute richtig voll ist mit Overlandern.

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Zum Dinner gehen wir rueber zur Lodge und sitzen beim schoenen Sonnenuntergang dort im schattigen Garten. Zuerst gibt es einen riesigen Rock Shandy, wir beobachten das Leben am Flussufer und anschliessend essen wir einen leckeren Fisch.

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was ist das fuer ein Bird?

Beim Essen huscht mir eine flinke Wasserschlange ueber die Fuesse 😮 . Sie ist genauso erschrocken wie ich und huscht schnell wieder in den Thamalakane. Auf der Weg zurueck zur Campsite leuchten wir den Weg besonders gut aus, denn ein Baumstumpf ist nicht immer ein Baumstumpf 😗 .

So, morgen geht es in den Busch!
LG,
Elsa
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
2'097 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #36
Hallo Elsa,

vielen Dank für diese Etappe. Als wir das erste Mal in den Nxai Pans waren, haben wir auch einen Geparden gesehen. Und ihr hattet gleich drei. Das war etwas ganz Besonderes.
Am Vortag haben mir die Elefanten besonders gut gefallen, die zum Wasserloch kommen. Das ist ein sehr schönes Bild.

Der Vogel auf eurem letzten Bild ist ein Coucal. Genauer kann ich ihn leider nicht bestimmen.

Viele Grüße
Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
8'684 Beiträge · seit 201016. Dez. 2015 · #37
Hallo Elsa,

was für schöne Fotos aus dem Nxai Pan NP - und um die Gepardensichtung beneide ich euch sehr - in Verbindung mit dem Wasser sehen sie super aus 🙂 !!

Bin schon total gespannt und neugierig auf die Fortsetzungen!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
1'068 Beiträge · seit 201317. Dez. 2015 · #38
Der Coucal dürfte ein Senegal Coucal sein..und für die Freunde der deutschsprachigen Bezeichnung ein Senegalspornkuckuck 🙂
846 Beiträge · seit 201417. Dez. 2015 · #39
Guten Morgen Elsa,

boooh, Cheetahs in freier Wildbahn beobachten zu können. Ist das toll. Da habt ihr aber wirklich Glück gehabt und die Warterei hat sich gelohnt. Und darum beneide ich euch natürlich.

Jetzt bin ich aber auch gespannt, was ihr im "Busch" so alles erleben werdet 😎

Liebe Grüsse

Nina
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Themenstarter455 Beiträge · seit 201417. Dez. 2015 · #40
Hallo

@Muckel-Uwe, ja, das Bild "wer ist zuerts am Wasserloch" ist auch einer meiner Eli-Lieblingsmotive. Es war eine tolle Szene .

@Bele: wir waren bei unserer 1. Namibiareise auch im CCF und waren damals schon total fasziniert von diesen Katzen. Ihr koennt euch gar nicht vorstellen wie happy wir ueber die 3 Brueder waren. Ich nehme mal an dass es sich um Geschwister handelte, da sie alle in etwa gleich gross waren.

@Nina: man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Genauso ein Glueck war es die braune Hyaene zu sehen. Ein Minute spaeter und wir haetten sie nicht mehr gesehen. Diese eleganten Katzen in freier Wildbahn zu sehen war schon was ganz besonderes.

@Mabe: vielen Dank fuer die Bestimmung des "Baed". Im suedlichen Afrika kann ich das inzwischen gut verstehen wenn man zum Birder wird. Die Vogelwelt ist wirklich einmalig. Leider fehlt mir da das noetige Wissen und wahrscheinlich auch die noetige Kamera dazu. Fuer diesen Urlaub habe ich mir eine Bridge zugelegt und ich muss gestehen, dass ich auch da noch etwas Uebung brauche. Meine Vogelbilder sind alle sehr , sagen wir es mal diplomatisch, "ausbaufaehig" und bescheiden ausgefallen. Aber die Viecher sassen ja auch nie still genug...

Ich denke heute abend geht es dann schon weiter mit dem Bericht.
Bis dann,
Elsa