Viele Farmern wäre es nicht recht wenn keine Trophäenjäger mehr kommen würden. Die bezahlen den Abschuß und das Fleisch wird auf der Farm verwendet. Ein super Geschäftsmodel manche Firma wäre froh so Gewinn zu erwirtschaften.
Gruß
Rajang1'115 Beiträge · seit 201030. Juli 2015 · #63
Allein in den USA werden pro JAHR 800 Trophäenlöwen 'Ueberreste' importiert, das sind 2.5% der weltweiten Löwenpopulation. Bin sicher, dass über Italien und Spanien keine Zahlen existieren.....von Russen etc. schon gar nicht zu sprechen.
Trophäenjäger zahlen sehr viel für einen Abschuss - dafür wollen sie natürlich auch ein 'ordentliches' Tier vor der Flinte. Folge: Die Alpha Tiere werden weggeknallt, die Genen der verbleibenden Tiere werden über die Generationen immer schwächer und nun folgen vermehrt Krankheiten etc.
Trophäenjagd wurde ja in Botswana und Sambia verboten (natürlich auf staatlichen Land). Begründung von Botswana war: Der Etrag aus der Trophäenjagd ist so klein im Vergleich zum übrigen Torismus und den negativen Folgen für die verbleibende Tierpopulation. Leider hat Sambia den Ban in den letzten Monaten wieder aufgehoben, Frage ist durch Druck von wem.
Farmen, die Wildtiere halten und Jagd anbieten gehören nach meinem Verständnis nicht zur Trophäenjagd - ich persönlich halte aber auch diese Art Jagd für eine Sinnlosigkeit, die nur möglich wird durch genügend Geld.
Schade, dass es nicht allen Trophäenjägern ergeht wie im Moment unserem lieben Zahnarzt aus den USA - ich mag's jedem gönnen! Wir sollten Trophäenjäger in Europa vermehrt an die Oeffentlichkeit bringen und dann ächten!
Gruss Rajang
Mogambo566 Beiträge · seit 201330. Juli 2015 · #64
Vor Jahren gab es mal eine interessante Doku über eine Art von "Trophäen-Jagd", die durchaus interessant und gefällig schien. Gegen einen entsprechenden Preis konnte der jeweilige Jäger durch den Busch pirschen und insbesondere kapitale Exemplare, Alpha-Tiere, Jungtiere usw. usw. im Rahmen einer klassischen Jagdsafari verfolgen.
Nach dem dann das Tier geschossen wurde, gab es die ausgiebige Möglichkeit für den Jäger sich mit dem "toten" Tier zu fotografieren und zu posen. Im Anschluss war für den Jäger der Teil der Safari beendet.
Im Anschluss wurde das "tote" Tier ausgiebig wissenschaftlich untersucht und begutachtet, Blutproben etc. genommen, was eben so zu einer wissenschaftlichen Studie dazu gehört.
Und das Ende vom Lied: das "tote" Tier bekam ein Gegenmittel, konnte wieder aufstehen und im Busch verschwinden. Dadurch, dass der Jäger kontrolliert den Part des Arztes durch den Betäubungsschuss übernahm und dafür zahlte, konnte sich das Projekt finanzieren.
Ob so etwas immer noch möglich ist, weiss ich nicht. Zumindest war es eine win-win-win-Situation für 3 Seiten: der Jäger hatte seine Pirsch und sein Belegfoto, das Forschungsteam Geld zur Finanzierung und das Tier konnte friedlich seiner Wege gehen....
Biologe1'162 Beiträge · seit 201231. Juli 2015 · #65
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
es wäre auf alle Fälle einen Anfang, wenn es dann auch durchgesetzt würde.
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Erika2'338 Beiträge · seit 200731. Juli 2015 · #67
Hallo zusammen
Ich finde, dass der professionelle Jäger, welcher den Abschuss des Löwen organisiert und in die Wege geleitet hat, eigentlich der allergrösste Missetäter ist. Ohne ihn hätte der Zahnarzt keine Chance gehabt, das Tier aufzuspüren und zu töten. Er muss auch ganz bestimmt gewusst haben, um welchen Löwen es sich handelt. Zudem ist er ganz sicher derjenige, welcher den allergrössten Brocken der 50‘000 U$ kassiert hat.
Vermutlich kennen wir ihn sogar. Vor ein paar Tagen wurde seine Website von „Anonymous“ gehackt und mit bösen Kommentaren versehen und heute hab ich festgestellt, dass sie nicht mehr existiert. Ich hoffe sehr, dass er zur Rechenschaft gezogen wird. Bin echt angewidert.
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200931. Juli 2015 · #68
Erika schrieb:Hallo zusammen
Ich finde, dass der professionelle Jäger, welcher den Abschuss des Löwen organisiert und in die Wege geleitet hat, eigentlich der allergrösste Missetäter ist. Ohne ihn hätte der Zahnarzt keine Chance gehabt, das Tier aufzuspüren und zu töten. Er muss auch ganz bestimmt gewusst haben, um welchen Löwen es sich handelt. Zudem ist er ganz sicher derjenige, welcher den allergrössten Brocken der 50‘000 U$ kassiert hat.
Vermutlich kennen wir ihn sogar. Vor ein paar Tagen wurde seine Website von „Anonymous“ gehackt und mit bösen Kommentaren versehen und heute hab ich festgestellt, dass sie nicht mehr existiert. Ich hoffe sehr, dass er zur Rechenschaft gezogen wird. Bin echt angewidert.
Viele Grüsse Erika
Ursache solchen Handelns ist grundsätzlich (Ausnahmen bestätigen die Regel) Geld beziehungsweise derjenige, der bereit ist zu zahlen: Ohne das Geld der perversen Jäger aus Europa, Asien, USA gäbe es keine Trophäenjagd. Ohne das Geld der perversen Asiaten, die Nashorn zur Potenzsteigerung verwenden, würden keine Nashörner gejagt. Ohne Perverslinge, die nach Kinderpornos verlangen, würden keine Kinder gequält.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201231. Juli 2015 · #69
es ist traurig und ich bin wütend, dass so etwas immer noch passiert.
Das einzig Gute an der Sache war der weltweite Aufschrei, die vielen Petitionen und auch die vielen Medien, die darüber berichtet haben. Man hat das Gefühl, dass die Menschen sensibler darauf reagieren und die Hoffnung, dass irgendwann einmal die ganze Grosswildjagd geächtet wird.
Die Denkweise "der Mensch besiegt die Bestie" oder die Glorifizierung des "big white hunters" gehören nicht mehr in unsere Zeit. Das sind Vorstellungen aus dem vorigen Jahrhundert.
Lasst uns hoffen, dass der Tod von Cecil dazu beiträgt, die Welt noch weiter zu sensibilisieren.
Grüsse Fredi
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200931. Juli 2015 · #71
Fredi1 schrieb:Hallo zusammen,
es ist traurig und ich bin wütend, dass so etwas immer noch passiert.
Das einzig Gute an der Sache war der weltweite Aufschrei, die vielen Petitionen und auch die vielen Medien, die darüber berichtet haben. Man hat das Gefühl, dass die Menschen sensibler darauf reagieren und die Hoffnung, dass irgendwann einmal die ganze Grosswildjagd geächtet wird.
Die Denkweise "der Mensch besiegt die Bestie" oder die Glorifizierung des "big white hunters" gehören nicht mehr in unsere Zeit. Das sind Vorstellungen aus dem vorigen Jahrhundert.
Lasst uns hoffen, dass der Tod von Cecil dazu beiträgt, die Welt noch weiter zu sensibilisieren.
Grüsse Fredi
Auf diese "neue Denke" darfst du bestenfalls in Teilen der westlichen Zivilisation hoffen - wenn überhaupt. Rede mal mit einem Asiaten darüber. Der hat für diese Art der "Sensibilisierung" nicht das geringste Verständnis. Da wird gegessen, was schmeckt, und wenn es das nicht mehr gibt, weil es ausgerottet ist, wird eben etwas anderes gegessen. Und dabei geht es natürlich nicht nur um Nahrungsaufnahme, sondern um Rituale, um Traditionen, um Aberglaube usw., usw., usw.
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
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http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
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2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
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"Wir rufen die zuständigen Behörden auf, ihn nach Simbabwe zu überstellen, damit er für seine illegalen Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden kann," sagte Simbabwes Umweltministerin Oppah Muchinguri. Sie bedauerte, dass Palmer das Land verließ, bevor die Behörden den "ausländischen Wilderer" festnehmen konnten. Sie warf ihm vor, Cecil absichtlich erschossen zu haben, "um dem Image von Simbabwe weiter zu schaden und die Beziehungen zwischen Simbabwe und den USA weiter zu belasten"
Solche Aussagen von einer Regierung, die zig Tausend $$$ für Abschussgenehmigungen kassiert und deren Oberhaupt sich zum Geburtstag Elefant und Löwe servieren lässt. Die verkaufen nicht nur Ihre eigene Bevölkerung für dumm, sondern halten auch den Rest der Welt für dämlich 🤢
Mogambo566 Beiträge · seit 201301. Aug. 2015 · #74
Naja, aber wenn er im Land verurteilt wird, könnten sie ja noch ein paar tausend $$ zusätzlich kassieren 😉
Machen wir uns da mal nichts vor, die USA werden Palmer mit Sicherheit nicht wegen eines geschossenen Löwen nach Simbabwe ausliefern. Nette Idee der Offiziellen, aber fern jeglicher Realität und gesetzlichen Vorgaben.
Einzig dass der öffentliche Druck in den USA auf Palmer so groß wird, dass er sich freiwillig "stellt", das könnte ich mir vorstellen. Aber danach sieht's dann wohl doch nicht aus. Zwei Wochen taucht er unter, dann vermutlich ist wieder Frieden im Tal. 😠
Holger_W383 Beiträge · seit 201301. Aug. 2015 · #75
Wenn es die Afrikanischen Staaten ernst nehmen würden: Nichts wäre doch einfacher als ein Einreiseverbot für alle Zeiten für solche Typen. Es gibt doch genug Probleme mit Wilderei in aus der eigenen Bevölkerung, warum dann noch diese Typen wildern lassen. Das einzigste was zählt, ist das Geld.
Ich frage mich sowieso wie sich solche Typen mit erlegden z. B. Nashörnern ablichten zu lassen und dann noch die Fotos öffentlich zu präsentieren. Scheint doch alles legal zu sein???
Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201201. Aug. 2015 · #76
Hallo Dino, Dir ist sicher recht zu geben, wenn man von Simbabwe auch in dieser Sache nichts revolutionäres für die Rechtsgeschichte erwartet. Aber dass "Großwildjäger" Palmer mittlerweile Druck hat, ist nicht mehr zu übersehen. Dies ist ausschließlich dem weltweiten Entsetzen zu verdanken, das dieser Mensch ausgelöst hat. Und ich finde, jede Schlagzeile ist gut, wenn sie Herrn Palmer in die Öffentlichkeit zerrt und (hofentlich!) zu Konsequenzen führt.
Zu lesen ist: ....mehrere Senatoren in Washington brachten einen Gesetzentwurf ein, der Ein- und Ausfuhrbeschränkungen für Jagdtrophäen verschärfen soll....
...Zudem leitete die für Artenschutz zuständige US-Behörde Ermittlungen gegen den Zahnarzt ein. Der US Fish and Wildlife Service rief ihn auf, sich umgehend zu melden. Nach der weltweiten Empörung über den Tod von Cecil tauchte Palmer ab...
Schauen wir mal, was daraus wird!
Grüße, Rolf
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200601. Aug. 2015 · #77
albrechtj123 schrieb:Solange es kranke Leute gibt die für viel Geld legale Abschusse anbieten wird es die anderen geben die das dann tun.
... oder anders herum. So lange es Leute gibt, die sich toll fühlen, besonders schöne und große Tiere abzuschießen und so viel Geld dafür bezahlen, dass ein Anderer für den Rest seines Lebens ausgesorgt hat, wird er niemals Probleme haben, jemanden zu finden, der ihm dabei hilft.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200601. Aug. 2015 · #78
Freak9965 schrieb: Ich sag's nochmal, spätestens wenn ich so nah an einem Tier dran bin, dass ich mit der Armbrust schießen und zielen kann (und das soll ja wohl der erste Schuss gewesen sein), dann kann ich das Halsband SEHEN und es sollte vorbei sein mit dem vermeintlich gutgläubigen Vertrauen in den Ausrichter/Verkäufer der Jagd und der (hinterher) proklamierten "Ahnungslosigkeit"!!! 🤢
... ich möchte den Jäger nicht in Schutz nehmen und denke, er hat den Betrag nicht für einen x-beliebigen Löwen auf den Tisch gelegt, aber mit einer guten Armbrust kann man 200 Meter weit schießen. Da sieht man kein Halsband mehr. Wenn man keines sehen will, dann auch auf kürzere Entfernung nicht.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
_Matthias_284 Beiträge · seit 201401. Aug. 2015 · #79
Holger_W schrieb:Wenn es die Afrikanischen Staaten ernst nehmen würden: Nichts wäre doch einfacher als ein Einreiseverbot für alle Zeiten für solche Typen. Es gibt doch genug Probleme mit Wilderei in aus der eigenen Bevölkerung, warum dann noch diese Typen wildern lassen. Das einzigste was zählt, ist das Geld.
Du hast damit natürlich recht. Aber wenn schon im reichen Deutschland das Geld wichtiger ist als der Naturschutz und der deutsche Jagdverband ist auch schon ganz wild darauf Wölfe abknallen zu dürfen, natürlich auch wegen der finanziellen Verluste an Nutzvieh. Wie viel größer ist da erst die Versuchung in ärmeren Ländern? Oder google doch mal nach Projekten, die wegen Naturschutz eigentlich nicht erlaubt wären und den riesen Aufschrei jedes mal, dass Naturschutz ja ganz nett ist, aber Wirschaft geht vor. Nichtmal in einem so entwickelten Land wie Deutschland schafft man es den kärglichen Rest an Natur vor Profitdenken zu schützen und doch erlauben wir uns über viel ärmere und wirtschaftlich unterentwickelte Länder zu urteilen, weil sie unsere moralischen Ansprüche nicht erfüllen, ohne dass wir sie selbst erfüllen. Bei uns werden geschütze Tiere auch ohne Ende gewildert, interessiert auch niemand. Die meisten Länder im südlichen Afrika sind uns um Meilen vorraus was Naturschutz angeht. Ich würde mir natürlich trotzdem wünschen, dass es noch besseren Schutz für Wildtiere in Afrika (und sonstwo) gäbe.
mir sind leider zu wenig Hintergründe bekannt, um mir hier eine abschließende Meinung zu Bilden werde aber versuchen, möglichst sachlich hier mal ein paar Argumente zu finden,die vielleicht nicht unbedingt Main-Stream sind, aber vielleicht mal zum Nachdenken anregen bevor hier jemand verurteilt und ihm die Pest an den Hals wünscht!
Soweit mir bekannt ist, liegt im Norden von Hwange das offizielle Jagdgebiet Matesi, in diesem Gebiet ist die Jagd legal und es gibt für dieses Gebiet auch immer wieder staatliche Lizenzen zum Abschuss von Löwen.
Matesi finanziert sich durch die Verpachtung von Jagdflächen an verschiedene Jadgveranstalter, die jährlichen Quoten werden nach meiner Info staatlich festgelegt und umfassen den Abschuss verschiedener Tiere und halt auch Löwen ( die genaue Zahl kenne ich leider nicht dürfte aber im Netz zu ermitteln sein )
Jetzt kommt also der Zahnarzt aus USA, der wohl vorab und offiziell eine Löwenjagd gebucht hat in ein Jagdgebiet ( ich gehe jetzt mal davon aus, dass er nicht mit Bargeld illegal hier jemanden bestochen hat ) und schießt einen Löwen, für dessen Export und späteren Import in die USA er ja auch die CITIS Genehmigung braucht.
Der Löwe wurde wohl durch das Anbringen von Ludern angelockt ( soweit ich weis, ist dies in Zim legal ) ob er das Halsband beim Schuss gesehen hat oder nicht, weis ich nicht und kann es auch nicht beurteilen.
Zumindest der Jagdguide sollte es gesehen haben, denn dieser gibt den Löwen ja zum Abschuss frei und ist auch verantwortlich, dass alles Recht- und Ordnungsgemäß läuft, denn dies kann ein Jagdgast, der nur für kurze Zeit in einem Land ist, sicherlich nicht beurteilen.
Wenn jetzt nach dem Abschuss, eine Sender bewusst zerstört wird, hm, dann sollte man zumindest stutzig werden und man sollte sich schon fragen wie, warum,....
So wie ich es bis jetzt sehe, ist dies sicherlich ein Vorfall, der genauer untersucht werden muss und falls gesetzeswidrig gehandelt wurde, dann sollten die beteiligten auch zur Verantwortung gezogen werden, ganz klar!!
Nicht verstehen kann ich die wüsten Beschimpfungen, das vorschnelle Verurteilen und den riesen Shitstorm der jetzt hier wieder mal los getreten worden ist!!
Sicherlich kann man auch gegen die Trophäenjagt sein, kein Problem damit, allerdings sollte man dann doch bitte sachliche Argumente bringen und auch Lösungsvorschläge zur Finanzierung von solchen Gebieten ( die ja letztendlich auch Schutzgebiete sind, denn sie erhalten den Lebensraum dieser Tiere ) wie z.B. Matesi bringen und nicht nur wüste Beschimpfungen!