Oben: Schön zu sehen: Es gibt in der Mara nicht nur alte, sondern auch junge Elis!
Oben: Immer wieder faszinierend: Landschaft, Wolken und Sonne beim miteinander spielen!!! Je näher wir unserem Ziel kommen umso mehr quasselt Chege am Telefon, aber im Gegensatz zu den vielen vorherigen Telefonaten an
diesem Tag hab ich nun den Eindruck dass es nicht Privatgespräche sind sondern er sich bei anderen Guides über die Tiere informiert.
Und so biegen wir tatsächlich von der Hauptpiste ab, wo uns ein Pinzgauer entgegenkommt, mit dessen Fahrer Chege spricht und währenddem
nach links ins Gebüsch deutet.
Es tropfen einige Tropfen auf uns herab, die Wolken sind nun wohl inkontinent geworden... :-O
Chege erzählt was von zwei männlichen Löwen hier in der Gegend...
...hmmm...
Schon wieder Worte aus seinem Mund?
Dass er mir nur nicht noch heiser wird!!!
😉
Wir hoppeln wieder sehr, sehr, SEHR langsam herum und sehen...
...
...einen nassen männlichen Löwen im Gras rumliegen!!!
FREUDE HERRSCHT MAL WIEDER!!!
Oben: Es ist zwar schon recht dunkel wegen der Wolken und auch schon 17:57 Uhr, aber dieses Foto gefällt mir trotzdem sehr gut! :-D
...auch wenn der Arsch abgeschnitten ist...sorry, Löwe!!! Doch langsam drängt nicht nur der Regen sondern auch die Zeit uns weiter zu bewegen!
Wir sollten ja um 18:30 spätestens beim Oloololo-Gate durch sein!
Wir fahren weiter, wieder etwas schneller, und plötzlich sehen wir Nashörner!!!
Nochmals: N-A-S-H-Ö-R-N-E-R!
Mitsammt den sich meist an den Hörnern befindlichen Tieren drann!
FREUDE HERRSCHT SCHON WIEDER UND ÜBERSCHATTET DEN FRUST DES TAGES LOCKER!!!
Oben: Für Bianca und Lucy die ersten Nashörner, und dann gleich Spitzmaulnashörner!!!
Somit haben sie auch die 'Big Five' gesehen!!! Wir knippsen trotz der relativen Dunkelheit wie wild los, ziehen die Zoom's aufs Äusserste raus, verlangen von den Chip's der Kameras genausoviel wie von unseren Gelenken des Fingers am Auslöser und stellen uns mit jeder Bewegung der drei Nashörner (Männchen, Weibchen und Teenager), die maximal zu zweit zusammenstehen um ein Gruppenfoto zu verunmöglichen, an einem neuen Ort hin.
Und hier macht Chege plötzlich wieder gute Arbeit!
Er kann's also!!!
Aber schon bald ist es zu spät für weitere Fotos, wir müssen raus aus dem Park!
Nicht weil uns die Wolken drohen (was sie definitiv tun!) sondern weil das Gate offiziell um 18:30 schliesst.
Oben: Alle Drohungen der Wolken nützen nichts, wir verlassen die Nashörner nur wegen der Schliessung des Gates!
Jawohl!!! Wir fahren also durch das Gate und rauf zur Lodge.
Auf dem Weg erklärt uns Chege dass er für den morgigen Tag wegen familliärer Dinge nach Nairobi müsse und fragt uns ob wir
damit einverstanden wären wenn er uns einen anderen Driverguide mit vergleichbarem Auto besorgen würde...
...ähm...
Ich glaub nicht dass irgendjemand traurig dreinschaute als wir beschlossen dass wir ihm da nicht im Wege stehen würden...
😉
Im
Mara West Camp (klick mich) angekommen werden wir vom Manager mit einem Willkommensdrink begrüsst!
Wir sind alle fix und foxi, da tut der Drink echt gut!
Der Manager erklärt uns die Lodge, sein Englisch ist aber echt kaum zu verstehen...
Man muss schon recht gut zuhören um zu wissen was er sagt, denn er redet schnell, leise und undeutlich vor sich hin nuschelnd...
Ihn zu verstehen ist aber weil zwei hinter mir sehr lautstark rumblödeln trotz aller Anstrengung unmöglich...
Dem Manager ist anzusehen dass ihn dieser Lärm stört und ich nerv mich weil es manchmal ganz wichtige Infos sein können
die wir so nicht verstehen und sag zu den beiden so was wie 'Könntet Ihr bitte helfen ihn zu verstehen statt rumzublödeln?'...
...leider in einem etwas zu agressiven Ton, da ich schon den ganzen Tag von Chege genervt bin.
Als derjenige der eine Tour organisiert sieht man sich halt auch in der Verantwortung wenn etwas nicht gut läuft, und mit dem Typen läuft's gar nicht gut!
Aber das ist kein Grund seine Laune an Anderen die rumblödeln auszulassen...
...womit wieder mal bewiesen ist dass ich nicht fehlerlos bin...
Hab's doch gewusst!!! 😉
Aber eine Entschuldigung muss danach natürlich sein...
Zum Glück wird sie auch angenommen!
Und dann gehts ab zum Zimmerbezug!
Oben: Blick vom Hauptgebäude (altes Restaurant) zum neuen Restaurant, rechts das Herrenklohaus für die Bandas und die Campsite.
Oben: Blick zu den Bandas, es gibt solche mit zwei Einzelbetten und solche mit einem Doppelbett. Nach dem sich Einrichten gehts schon ins Restaurant...wo Chege bei anderen am Tisch sitzt!
Soso, sind wir ihm also nicht gut genug...
Na ja, mir solls recht sein...
Das Essen ist und tut echt gut!!!
Wir sprechen unter anderem auch darüber wie zufrieden wir mit Chege sind und merken dass wir alle einer Meinung sind!
OK, wirklich wundern tuts mich nicht.
Wir sind alle der Meinung dass er zwar ein grosses Wissen hat und ein echt guter Guide sein könnte, aber er zeigt kaum was, er spricht nicht und wenn dann beinahe flüsternd zum Lenkrad statt den Kopf zu uns zu drehen und in hörbarer Lautstärke zu sprechen, er bringt sich nicht ein, macht keine Vorschläge, fährt einfach irgendwie rum, gibt nichts von sich preis, in meinen Augen zu faul um für's Geld zu arbeiten!
Für die, die's noch nicht gecheckt haben: Wir sind alle unzufrieden mit ihm!
Ich geb durch dass er von mir nur ein Trinkgeld an der unteren Grenze des Üblichen bekommt, die Anderen stimmen dem ebenfalls zu.
Die Unzufriedenheit schlägt etwas auf die Stimmung, müde sind wir auch alle, also gehts schon früh und mit der Stirnlampe bewaffnet durch die mit rund 20° für die Region erstaunlich warme Nacht ab ins Heiabettchen!
Gute Nacht!