Namibia & KTP - am Ende der Regenzeit

Reisebericht 215 Antworten · 45,9k Aufrufe · gestartet 24. Apr. 2014 von take-off
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201214. Mai 2014 · #61
Hallo Claudia,

schön, dass du auch dabei bist. 🙂

Ich bin mir sicher, ihr hattet auch wieder einen schönen Urlaub, an dem ihr uns doch bestimmt teilhaben lasst?! 😄
(Das war keine Frage, sondern eine Aufforderung)
Solang ich kein Mecker von meinem Fahrer bekomme würde ich gerne weiter dabei sein
Natürlich kannst du gerne mitfahren, freut mich sehr. Und was das Mecker vom Fahrer betrifft, lass ihn meckern, stört ja nicht 😄 😄 😄 oder lass ihn mitfahren.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
1'312 Beiträge · seit 200614. Mai 2014 · #62
Hallo Dagmar,

es macht richtig Spaß, mit euch mitzureisen. Irgendwann möchte ich auch mal wieder mit dem Camper durch Namibia reisen.
Die Einsamkeit dieser speziellen Plätze und die absolute Stille sind schon was besonderes!
Freue mich auf die Fortsetzung!

LG
Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201214. Mai 2014 · #63
@ Soletta
Hallo Monika,
auch dir ein herzliches Willkommen auf unserer Reise.
Eure Fotos sind traumhaft schön 🤩 🤩 🤩
Danke für das liebe Kompliment.
PS: Wir waren etwa zur gleichen Zeit in Südafrika.
Ja, ich weiß, lese deinen Reisebericht, wenn auch meist als stiller Button-Drücker, mit. Sehr schön 😄

@ jaffles
Die Einsamkeit dieser speziellen Plätze und die absolute Stille sind schon was besonderes!
Du sprichst mir aus dem Herzen 🙂
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Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201214. Mai 2014 · #64
05.03.2014 Von Mirabib zum Spreetshoogte Pass
Teil 2

Wir umrunden den Gamsberg, der zeitweise in dicke schwarze Wolken gehüllt ist. In der Ferne sehen wir, wie der Regen runterkommt. Doch bis auf ein paar Tropfen bleiben wir diesmal davon verschont.

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Unser heutiges Ziel ist Namibgrens am Spreetshoogte Pass. Die Campsite hatte ich schon von Deutschland aus reserviert.
Doch welch ein Unterschied zu den anderen Campsites. Kein freundliches „Willkommen“. 🤩
Wir stehen vor verschlossener Tür an der Rezeption. Wir klingeln … nach einer Weile öffnet die Dame des Hauses die Tür und heißt uns nicht etwa herzlich willkommen. Nein.

Die Konversation lief etwa so ab.
Sie: „Can I help you?
Ich sage, dass ich eine Campsite reserviert habe.
Sie: „Oh yes… Nr. 1“
Dreht sich um und will gehen.
Ich frage schnell, wie wir zur Campsite kommen.
Kurze Erklärung in einem Satz ihrerseits.
Dreht sich um und will gehen.
Ich frage, ob es möglich ist heute Abend hier zu essen
Sie: NO !!!
I just started with the preparation. You have to book it before!! 🤩 🤩
Ich.: Kein Problem, war ja nur eine Frage.
Sie dreht sich um und will gehen.
Langsam werde ich säuerlich! Sollten wir hier etwa stören. 😵
Ein letzter Versuch: Ich frage nach einer Weg- oder Wanderkarte.
Nun kommt der Herr des Hauses ins Spiel. Und oh Wunder, er gibt uns eine Karte und erklärt und die Wege.
Jetzt erscheint die Dame des Hauses nochmals freiwillig und sagt, sie hätte nachgeschaut und das Essen würde reichen! ! Punkt.
Die Frage, ob wir daran teilnehmen möchten, hat sich für sie nicht gestellt.

Wir fahren also zu unserer Campsite Nr.1. Dies war ein Tipp aus dem Forum und es ist wirklich die einzigste mit einem schönen Ausblick.
Dann machen dann noch eine kleine Wanderung. Zwei der, ich weiß gar nicht wie vielen, Rhodesian Ridgeback begleiten uns. Wunderschöne Hunde.

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Beim Farmhaus ist ein angestauter Teich. Hier gibt es viele Esel und Ziegen.

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Und wie immer verlieren wir mal wieder die Markierung und wandern auf eigene Faust durchs Gelände. Verloren gehen können wir ja nicht, da wir die beiden Hunde bei uns haben.
Zurück auf der Campsite ist der Donkee schon angeheizt und wir können mal wieder mit warmen Wasser duschen. Welch eine Wohltat.

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Hinter den schwarzen Holzabtrennungen verbergen sich Dusche und WC.

Gegen 19.30 Uhr fahren wir wieder zum Farmhaus, da das Essen ja reicht. 😄

Außer uns sind noch 4 Südafrikaner anwesend, die allerdings im Farmhaus wohnen.
Langsam taut die Dame auf und wird gesprächig. So erfahren wir, dass Namibgrens einem Deutschen gehört, der in Windhoek wohnt. Sie und ihr Mann sind die Manager. Aha.
Zum Essen gibt es Thunfischsalat als Vorspeise, dann ein sehr schmackhaftes Bobotie mit Reis und Salat und als Dessert einen namibianischen Pudding.

Ich frage noch nach Fleisch und wir können auch noch Lammfleisch von der Farm kaufen.
Na also .... geht doch.

Wir sind die einzigen Camper und haben die Campsite Nr. 1 mit einer schönen Sicht auf den Spreetshoogte Pass.

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Ohne Frage ist es hier schön, doch der Funke springt bei uns nicht so ganz über. Lange hatte ich im Vorfeld zwischen Camp Gecko und Namibgrens hin und her überlegt. Letztendlich viel die Entscheidung auf Namibgrens, da es oben auf dem Pass liegt.
Wären alle Campsites belegt, wäre es für unser Gefühl zu voll, da die einzelnen Campsites doch recht dicht nebeneinander liegen.

Gefahren km: 224
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zuletzt bearbeitet 15. Mai 2014
538 Beiträge · seit 201214. Mai 2014 · #65
Hallo Dagmar,
danke für die klaren Wort zum Management, vielleicht ist die Dame auch nur wetterfühlig? - In jedem Fall führt Deine Beschreibung dazu, dass ich - selbst bei schönerem Wetter - einen Bogen um diese "Gäste"farm machen werde. Man will ja nicht stören.

VG.
Rolf
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201215. Mai 2014 · #66
Hallo Rolf,
In jedem Fall führt Deine Beschreibung dazu, dass ich - selbst bei schönerem Wetter - einen Bogen um diese "Gäste"farm machen werde. Man will ja nicht stören.
Was ich hier schildere sind ja nur subjektive Empfingungen.
Bei Bewertungen von Gästefarmen und dergleichen lese ich immer möglichst viele solcher kurzen Einblicke, um mir dann für mich ein Bild daraus zu machen.
Ich möchte in keinster Weise Namibgrens abqualifizieren - nur hat es eben bei uns nicht gepasst.

Liebe Grüße
Dagmar
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538 Beiträge · seit 201215. Mai 2014 · #67
Hallo Dagmar,
also, "subjektiv" leitet sich ab von "Subjekt" = wahrnehmendes, denkendes Wesen!

Sicher hast Du nur subjektive Empfindungen geschildert, und ich habe versucht, subjektiv zu empfinden. Ein "Abqualifizieren", wessen auch immer, fand ich in Eurem Bericht an keiner Stelle. Im Übrigen: Meinungs-äußerungen sind Gott sei Dank nicht strafbar, so don't worry!

Wir werden eh aus dem Süden kommend, wohl bis Mirabib weiterfahren. Dort ist es vielleicht sogar objektiv hübscher!

LG.
Rolf
2'460 Beiträge · seit 200615. Mai 2014 · #68
Hallo Dagmar,
nachdem mein Urlaub leider wieder vorbei ist, fahre ich nun bei dir mit. 😄
Unser Debüt mit dem Dachzelt war auch die Kombi Nam+KTP, auch wenn wir nicht so weit nördlich waren wie ihr. Bin gespannt, welche Eindrücke ihr sammelt.
Vielen Dank fürs Teilhabenlassen und die schönen Bilder.
VG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201218. Mai 2014 · #69
06.03.2014 Vom Spreetshoogte Pass nach Hauchabfontein

Überraschung am Morgen. Meine Milch ist gefroren. 🤩
Unser Kühlschrank funktioniert ja fast so gut wie eine Kühltruhe. Also Milch in die Sonne stellen und … warten.

Nachdem diese Hürde genommen ist, fahren wir den Spreetshoogte Pass hinunter.
Die Landschaft und die Aussicht sind phänomenal. Der Weg über die Pässe hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn uns die Unterkunft nicht 100%ig zugesagt hat. Der Spreetshoogte Pass ist mittlerweile an den steilsten Stellen gepflastert, wodurch er sich ohne Adrenalinstoß fahren lässt.
An einem Aussichtpunkt halten wir an.

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Huch, was ist denn das? 🤩 Aus welcher Welt kommen die denn? 🤩
Zuerst sehe ich nur eines dieser seltsamen Ungetüme, die wie Wesen einer anderen Welt anmuten. Doch es tummeln sich Hunderte von ihnen in den gelben Blumen und im Gras.
Sofort ist die Fotojagd eröffnet.

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Doch die kleinen Kerle wollen nicht so wirklich still halten. Irgendwann dauert es Jürgen zu lange und er verbannt sie kurzer Hand als Fotomodell auf einen Steinsitz. Die Bezahlung erfolgt in Form von Naturalien.

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Die Ausrüstung dieser Wesen mit Stachelpanzer und den Glubschaugen ist schon irre.
Damit alle Tierschützer beruhigt sind. Es ist ihnen nichts passiert und nach dem Fotoshooting durften sie wieder ins Gras.
Mittlerweile weiß ich, dass es sich bei meinen kleinen Monstern aus einer vergangen Zeit um Dickpense handelt und gar nicht so beliebt sind. Aber schön sind sie trotzdem.

Nachdem wir uns an dem Ausblick sattgesehen und genügend kleine Monster fotografiert haben setzen wir unseren Weg fort.
Am Ende des Passes geht es rechts ab Richtung Camp Gecko. Wir sind gut in der Zeit und beschließen uns das Camp einmal anzusehen.
Hier gibt es wieder die gewohnte namibische Gastfreundlichkeit. Kaum vorgefahren, kommt auch schon der Sohn heraus, um uns zu begrüßen. Und obwohl wir hier nicht übernachten wollen, ist der Empfang sehr herzlich und freundlich. Jürgen schaut sich die Messer an und ich stelle zu meiner großen Freude fest, dass es auch schönen Schmuck gibt. Natürlich ist etwas dabei was mir gefällt – und den Besitzer wechselt. 😄
Wir unterhalten uns lange mit Heidi und ihrem Sohn und erfahren viel Interessantes über ihr Leben in Namibia, ihre weitere Lebensplanung und auch über den Tod von Moose, aus ihrer Sicht.
Nach fast 2 Stunden verabschieden wir uns von den Beiden.
Selbstverständlich können wir auch noch zur Campsite fahren und uns diese ansehen.
Die Campsite ist sehr schön mit einem wundervollen Blick in die Weite Namibias. Wenn wir mal wieder in diese Gegend kommen, werden wir unser Zelt hier aufschlagen, falls Heidi dann noch da ist.

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Weiter geht es Richtung Solitär.

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Ich liebe diese einsamen Straßen.

In Solitär machen wir Rast und essen 1 Stück des legendären Apfelkuchens.
In der Bäckerei liegt das Kondolenzbuch noch aus, daneben frische Blumen und Kerzen. Auch auf dem Grab von Moose liegen viele Blumen. Bilder mache ich davon keine, da meinem Empfinden von Pietät widerspricht.
Anschließen wollen wir In dem kleinen Shop unsere Sundowner-Vorräte auffüllen. Doch heute gibt es keinen Alkohol. 🤩 🤩
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat die Regierung zu einem „Tag des Gebets gegen die Gewalt zwischen Mann und Frau“ aufgerufen und es darf kein Alkohol verkauft werden. In der offiziellen Liste namibischer Feiertage ist dieser jedenfalls nicht enthalten. Zum Glück haben wir noch etwas Vorrat. 😁
Also tanken wir noch voll und setzen unseren Weg fort. Es ist schon verwunderlich, wie schnell sich die Autos, die in Solitär tanken, in der Weite Namibias wieder verlieren. Wir fahren durch eine schöne Landschaft und ich fühle mich jenseits von Raum und Zeit. In mir ist einfach die vollkommene Ruhe und Zufriedenheit. Was haben wir ein Glück, das erleben zu dürfen.
Mir kommt der Gedanke, dass meine Krankenkasse zur Vermeidung eines Herzinfarktes mir jedes Jahr 3 Wochen Namibia als Kur bezahlen müsste 🤪 . Muss ich sie mal drauf ansprechen, wenn ich wieder zu Hause bin.

Gegen 13.00 Uhr kommen wir in Hauchabfontein an.

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Wir werden von Ruben empfangen, da Irmi Förster in Windhoek ist. Er zeigt uns unsere Campsite.
Wir haben die Campsite Moringa. Alles ist ordentlich und sauber.
Wir gehen noch zu den nah gelegenen Rockpools. Ruben hat mir versichert, dass ich darin schwimmen könne. Das Wasser ist angenehm warm, doch traue ich mich nur mit den Füßen hinein.

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Zurück auf der Campsite beginnen wir mit den Vorbereitungen für das Abendessen.
Heute gibt es Lammkottelets mit Gemüse aus dem Potjie.
Auch sind wir die einzigen Gäste.

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Wir bekommen Besuch

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Sonnenuntergang in Hauchabfontein

Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2014
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201220. Mai 2014 · #70
07.03.2014 Von Hauchabfontein nach Koiimasis

Als ich heute Morgen aufwache, muss ich unwillkürlich lächeln. Denn ich erinnere mich an die oft an uns gestellte Frage: „Warum fahrt ihr schon wieder nach Namibia? Da wart ihr doch schon?
Ja, und genau deswegen wollen wir wieder hin!“, ist unsere einfache Antwort darauf.

Was gibt es Schöneres als unter afrikanischer Sonne morgens aufzuwachen.
Die Landschaft Namibias hat uns verzaubert, hier können wir wieder Kraft schöpfen und spüren eine Freiheit, die uns in Deutschland abhanden gekommen ist.

Und so beginnt auch dieser Morgen wieder mit dem Gezwitscher, Pfeifen und Gurren der Vögel, sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen.
Nach dem Frühstück wandern wir zur Farm. Von Ruben erfahren wir, dass Irmi noch immer in Windhoek sei. Somit fällt die Fahrt zum „geheimen Köcherbaumwald“ aus. Irgendwie haben wir ein zweigespaltenes Gefühl. Auf der einen Seite werden auf den Campsites neue Abwaschgelegenheiten gebaut, auf der anderen Seite macht die Farm auf uns einen verwahrlosten Eindruck. Z.B. steht das Schild zum Quivertree Forest kopfüber an die Hauswand gelehnt. Passt irgendwie nicht zusammen.

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Ursprünglich wollten wir hier 2 Nächte bleiben. Doch jetzt überlegen wir früher loszufahren und in den Tirasbergen eine 3. Nacht dran zuhängen. Unsere Wahl fällt auf Koiimasis. Ich freue mich sehr auf Koiimasis, denn hier waren wir vor 4 ½ Jahren schon mal. Damals allerdings in den Chalets.
An der Tankstelle in Beta füllen wir unsere Vorräte und ganz wichtig die Sundowner-Vorräte 😄 wieder auf.

Dann biegen wir auf die Traumstraße D707 ab.


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Für uns ist es wirklich eine Traumstraße. Hier hat es schon beim letzten Mal so gut gefallen und wir sind uns einig, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nun hoffen wir, dass auch eine Campsite für uns frei ist.
Ich bin ein wenig auf Anke gespannt, da über sie ja doch unterschiedliche Erfahrungen hier im Forum wiedergegeben wurden.
Doch der Empfang ist überaus freundlich und zu unserem Glück sind gerade wieder alle Campsites frei. Wir sind doch richtige Glückspilze ! 😄 Überall können wir ganz alleine stehen.

Nur leider ist Roland auf Deutschland-Urlaub.
Wir erzählen Anke davon, dass wir an der Entstehungsgeschichte des „Roten Elefanten“ in der Rezeption von FestinnFels beteiligt waren.
(Zur Vorgeschichte: Als wir 2009 in FestinnFels waren, lernten wir ein Ehepaar aus Südafrika kennen. Der Mann war sehr in Bushmann-Zeichnungen interessiert und hatte in den Felsen oberhalb Koiimasis einen sehr gut erhaltenen „roten Elefanten“ entdeckt. Gemeinsam kletterten wir zu dieser Höhle, wo er den Elefanten abpauste und dann in der Rezeption abzeichnete.)

Die Campsite liegt wunderschön in die Felsen eingebettet.

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Ich frische mal wieder unseren Brotvorrat auf.
Und die Ablutions sind von einem Standard, dass viele in Deutschland vor Neid erblassen würden. Eindeutig die Handschrift von Roland.

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Wir klettern etwas durch die Berge und freuen uns in dieser Umgebung 3 Tage Zeit zu haben.

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Irgendwie habe ich versäumt, hier Bilder zu machen.

Gefahrene km: 246
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2014
3'383 Beiträge · seit 200921. Mai 2014 · #71
Guten Morgen Dagmar,

zwei super Bilder !!!

Der "Brotbild" find ich affenstark, das wär mal was für uns. Dauernd dieses gräßliche Toastbrot!
Da würd mir Euer Brot schon besser schmecken.

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Und das Sternenbild - wirklich sehr schön. Auch wir haben´s wieder mal versucht, der Erfolg wollte sich nicht so Recht einstellen. Zwar haben wir von dem Einen oder Anderen mal gute Anleitungen bekommen, wie so was funktioniert, aber anscheinend haben wir das nicht so im Griff.

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Bis zur nächsten Fortsetzung,

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
1'127 Beiträge · seit 201121. Mai 2014 · #72
Aaaach Dagmar,

es macht nach wie vor ganz viel Spaß mit Euch unterwegs zu sein...Dein Bericht ist wirklich die perfekte Einstimmung auf unsere Tour im September/Oktober dieses Jahres 😁 😁 .
take-off schrieb:
Irgendwie habe ich versäumt, hier Bilder zu machen.
...und wenn Du noch ein paar Bilder von Koimassis haben möchtest, dann kann ich Dir die gerne Ende Oktober nachliefern 😉 🙂 .

Liebe Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
2'497 Beiträge · seit 201121. Mai 2014 · #73
Boah, Euer Essen sieht immer so toll aus. Kann man Euch als Kochteam buchen? 😛

Ich hoffe, die Aliens haben nicht zu viel von Euren Köstlichkeiten als Bezahlung fürs Modeln weggegessen. 🤩

Der Sonnenuntergang in Hauchabfontein gefällt mit auch besonders gut.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
2'261 Beiträge · seit 201122. Mai 2014 · #74
Hallo Dagmar,

ich muss mich wieder melden und sage HERZLICHEN DANK für den tollen RB.
Sagenhafte Landschaftsaufnahmen die meine Vorfreude auf Namibia noch steigern 😄
Ich reise gerne mit euch und freue mich auf die Fortsetzung!

LG Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201222. Mai 2014 · #75
Erst mal wieder vielen Dank für eure Kommentare und auch Dank an die Danke-Button-Drücker.
Es macht um so mehr Spaß einen Reisebericht zu schreiben, wenn ihn auch jemand liest 😁

@ Bayern Schorsch
Der "Brotbild" find ich affenstark,
Danke, es hat auch megaaffengeil geschmeckt.
Es war das erstemal, dass ich es beim Campen versucht habe. Doch hier im Forum gab es dazu soviele Tipps, dass es einfach nur funktionieren konnt. 😄
Wir mögen das gräßliche Toastbrot nämlich auch nicht.

Zu dem Sternenbild. Ich glaube es war so ungefähr der 20. Versuch. Ich hatte mir auch aus den Tipps aus dem Forum alle Einstellungen aufgeschrieben, doch hat es gedauert bis es einigermaßen gut funktioniert hat. Ein ähnliches Bild aus Mirabib hatten die Eulenmuckels ja im Forum gezeigt (natürlich in viel besserer Qualität), was für uns der Auslöser für diese Dachzelt-Tour war. Und da musste doch nun auch ein Bild von uns her. 😄 😄 😄

@ Susi
.und wenn Du noch ein paar Bilder von Koimassis haben möchtest, dann kann ich Dir die gerne Ende Oktober nachliefern
Da sieht man doch wieder, was für nette Leute ihr doch seid. 😄
Würde allerdings viel lieber wieder mit euch dort hin fahren. Die Landschaft dort ist ein Traum.
Ich kann ja noch vonden alten Bildern zehren, freue mich aber schon jetzt auf eure Bilder -- und Reisebericht schreiben nicht vergessen 😗 😄 🤪

@ Karin
Boah, Euer Essen sieht immer so toll aus. Kann man Euch als Kochteam buchen?
Darüber müssten wir mal verhandeln 😄 😄 😄
Auch wenn Jürgen der Koch ist, sind wir nur im Team zu haben, denn ihr braucht ja bestimmt auch einen guten Weinkenner 😊

@ Guggu
Sagenhafte Landschaftsaufnahmen die meine Vorfreude auf Namibia noch steigern
Danke für das Kompliment.
Ich finde die Landschaft im Süden auch wunderschön. Ich beneide euch darum, dass ihr die Reise noch vor euch habt. 🤢 😄
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2014
281 Beiträge · seit 201422. Mai 2014 · #77
Ich lach mich schlapp.

Das Sternenbild der Eulenmuckels und von Weitwinkelkarli war auch für mich auslöser der Reise und vor allem auch die Zündschnur zur Buchung, denn ich hatte meine Reise erst so rudimentär angedacht.

Dein Bild ist aber nicht so schlecht wie du tust. Das Auto und der milchstraßen "Nebel" sind doch scharf und gut belichtet. Technisch ist erstmal nichts falsch.

Nächstes mal mit einer besseren Bildaufteilung. Hier wolltest du zuviel, Auto, Campsite, Felsen und Sterne ohne klaren Vordergrund. Diese Art von Aufnahmen bleiben immer hinter den Erwartungen zurück.

Außerdem 1 von 20 ist ein gar nicht so schlechter Schnitt.

Ich habe auch erst am Ende der Reise brauchbare Ergebnisse erzielt. Wenn Du im RAW Format fotografierst, kannst du in jedem Fall noch sehr viel bei der Bearbeitung optimieren. Dann kann man auch die Magellansch Wolken usw herausholen.

Mein Reisebericht steht in den Startlöchern, ich weiß nur noch nicht, ob ich ihn als Thema hier einstelle, oder eine eigene Blog Seite baue.
--------------------------------------------- carpe diem
835 Beiträge · seit 200622. Mai 2014 · #78
Hallo Dagmar,

ich habe bislang nur zu den "Danke"-Button-Drückern gehört, muss mich aber jetzt doch mal melden. Also auch hier nochmals ausdrücklich: Danke für den schönen Bericht und die tollen Fotos.
Ich gebe ehrlich zu, dass mich eure Beschreibungen (und auch die leckeren Essen-Hinweise) doch auf den Gedanken bringen, meine Vorbehalte gegen das Campen mal über Bord zu werden und es einfach mal zu versuchen. Campen scheint offensichtlich doch nicht den Verzicht auf jegliche Annehmlichkeit zu bedeuten... 😎
Ich freue mich auf die Fortsetzung,

LG
Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201223. Mai 2014 · #79
@ jaffles
Danke für das Lob.

@ reisetiger
Nächstes mal mit einer besseren Bildaufteilung. Hier wolltest du zuviel, Auto, Campsite, Felsen und Sterne ohne klaren Vordergrund
Das Problem lag darin, dass es nachts dunkel ist 🙄 (tolle Erkenntnis) und ich gar nicht wirklich gesehen habe was ich fotografiert habe. Ich kenne die Tipps der Profis den Bildausschnitt schon im Hellen zu wählen. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht anders machen würde 😗
Mein Reisebericht steht in den Startlöchern, ich weiß nur noch nicht, ob ich ihn als Thema hier einstelle, oder eine eigene Blog Seite baue
Also ich lese lieber Reiseberichte. Mit den Blogs tue ich mir schwer. (Nur meine, kleine, bescheidene Anmerkung) 🤨

@ Susanne
Campen scheint offensichtlich doch nicht den Verzicht auf jegliche Annehmlichkeit zu bedeuten...
Kommt auf die Campsite an. Aber hier im Forum kannst du ja sehr viel Information darüber. Übrigens hat es mir an der Spitzkoppe und in Mirabib am Besten gefallen. Aber das ist Geschmackssache und zum Unterschied zu euch reisen wir ichtt mit Kind.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201224. Mai 2014 · #80
08.03.2014 Auf dem Weg nach Gunsbewys

Es war nur ein kurzer (da unplanmäßig eingeschoben) Aufenthalt auf Koiimasis, der aber viele alte Erinnerungen hervorgerufen hat.
Ob Chalet oder Camping, Koiimasis ist für beides wunderschön.

Gemütlich lungern wir noch etwas rum und fahren dann zur Rezeption zum Ausschecken. Auch heute zeigt sich Anke von ihrer bestgelaunten Seite. Wir kaufen noch Brennholz und bekommen auch marinierte Oryxsteaks. In dem kleinen Shop kaufen wir natürlich noch ein Souvenir bevor wir uns auf die kurze Strecke nach Gunsbewys machen.
In einem Gehege sehe ich zum ersten Mal Löffelhunde. Sie seien erst ein paar Tage hier und werden für die Wiederauswilderung erst etwas aufgepäppelt. So gut sie mir auch gefallen - ein Bild habe ich davon nicht, da ich sie nicht in freier Wildbahn gesehen habe. Ich hab halt auch so meinen Stolz. 🤪

Weiter geht es auf der Traumstraße nach Gunsbewys. Es sind ja nur 72 km. Theoretisch in etwas mehr als 1 Std. leicht zu schaffen. Praktisch benötigen wir mehr als die doppelte Zeit, da es überall sooo schön ist und wir viele Fotostopps einlegen.


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Bereits gegen 12.00 Uhr erreichen wir die Wüstenfarm

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Hier werden wir sehr herzlich von der alten Frau Gräbner empfangen. Gemütlich sitzen wir auf der Veranda des Haupthauses und erzählen. Frau Gräbner, die wohl schon so um die 80 Jahre ist, lebt seit dem Tod ihres Mannes, alleine auf der Farm, die als solche nicht mehr betrieben wird. Unterstützt wird sie von einem einheimischen Pärchen.

Wir fühlen uns hier sofort wohl und sind von dem Wissen der „alten Dame“ rund um die Wüste begeistert. Wir spüren richtig ihre Liebe zur Wüste.
Selbstverständlich könnten wir die Veranda immer nutzen und im Kühlschrank stehen kalte Getränke. Entweder das Geld dafür gleich in die dafür vorgesehen Box werfen oder auf einer Strichliste notieren und am Ende des Aufenthaltes zahlen. Super – Was für ein Vertrauen in die Gäste.

Wir fahren zu unserer Campsite und wählen den Stellplatz unter einem großen Baum, da es mittlerweile richtig heiß geworden ist.

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Zu unserm Stellplatz gehört eine Kompost-Toilette.

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So etwas habe ich vorher noch nie gesehen. Und ganz wichtig, sie ist total geruchsneutral. Selbstverständlich schaue ich, wie immer wenn ich eine Dusche oder Toilette betrete, erst in alle Ecken, um sicher zu sein, dass sich keine ungebetenen Besucher dort befinden.
Und eine rustikale Outdoor-Dusche mit kaltem, bzw. lauwarmen Wasser gehört auch zu unserem Platz.

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Für alle, die es nicht so rustikal mögen, befinden sich neben dem Haupthaus „richtige“ Duschen und Toiletten.

Auch wir lieben die Wüste. Ihre unendliche Weite, die Farben und das Gefühl frei von jeglicher Zeit zu sein.
Also machen wir uns auch gleich zu einer ersten Wanderung auf.
Sorry, jetzt wird es etwas bildlastig.

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Die Wüste lebt.

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Keine Frage, uns gefällt es hier.

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Die Farm im Abendlicht.

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Frau Gräbner ist wirklich eine bemerkenswerte Frau. So schläft sie etwa nicht im Haus in einem Bett, sondern im Freien. Dazu hat sie sich, auf Drängen von ihrem Sohn und Freuden, ein Holzpodest gebaut, auf dem sie schläft. Früher hat sie einfach auf dem Garagendach geschlafen.

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Ich sehe schon, wie es in dem Gehirn meines Mannes rattert. 😮
Und mein Mann wäre ja nicht mein Mann, würde er nicht immer erreichen was er will.
So sagt er süffisant. „Da ist aber viel Platz“.
Frau Gräbner lacht und versteht sofort was er will.
„Natürlich können Sie darauf schlafen, wenn Sie möchten.“
Ja, was für eine Frage, natürlich wollen wir.
„Aber wir wollen Sie natürlich nicht vertreiben.“
„Machen sie sich keine Sorge, ich schlafe auf dem Gargendach. Das habe ich jahrelang so gemacht. Und seien sie mal ehrlich, welcher normale Mensch fällt aus einem Bett, also warum soll ich vom Gargendach fallen?“ 😉

Wir sind überzeugt und bringen in Windeseile unsere Schlafsäcke auf das Podest.

Für den nächsten Morgen haben wir noch eine Dünenwanderung zum Sonnenaufgang mit Frau Gräbner vereinbart.

Wie die Nacht unter dem Sternenhimmel war, erfahrt ihr in der Fortsetzung.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 24. Mai 2014