Manaslu232 Beiträge · seit 200605. Feb. 2014 · #141
Ui Birgitt, da bin ich ja sehr gespannt auf deine Ausführungen zum "Jäger-Spass". 😈
Gruss, Manaslu
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200905. Feb. 2014 · #142
Hallo, Christa
ich fand es sehr steinig dort für ein Bodenzelt. Vielleicht sind ja einige Steine vom Regen in den zwei Jahren frei gewaschen worden.
Aber, wenn wir wieder in der Gegend sind, werden wir bestimmt etwas länger dort verweilen. Es soll laut Aussage des Rangers nämlich sehr viele Elefanten dort geben, auch wenn man es sich in der Bergwelt nur schwer vorstellen kann......
hier ein kleiner Beweis, wie die Elis das meistern, auch wenn das Bild grottenschlecht ist. Auch in der Senyati Gorge (Ostgrenze Matusadona) sollen die Elefanten zum Trinken die steilen Hänge hinunter kommen. Eigentlich unvorstellbar.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200906. Feb. 2014 · #144
Hallo, Christa
so eine Kletterpartie haben wir im Hwange erlebt, wo wir ausserhalb des Autos standen , und die Elefanten unten am Fluß beobachteten. Als sich ein Eli aus der Herde löste, dachten wir auch, diesen steilen Abhang kann ein Elefant nicht hoch klettern. Aber der schaffte das locker,......und wir ab ins Auto..... 🤩
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200909. Feb. 2014 · #145
BINGA - MASUMU RIVER LODGE
Nun zu der Begegnung mit der dritten Art….. 🤩
Zuerst eine Beschreibung der Bungalows. Es sind Doppelbungalows. Jeder mit eigener Terrasse, getrennt durch eine hohe Mauer, in der Mitte ein schmaler Durchgang zur Nachbarterrasse. Jeder Bungalow hat von oben einen eigenen Zugang zur Terrasse, sodaß der Nachbar an sich unbehelligt bleibt. Bei uns verhielt es sich anders. Gleich am ersten Tag, als wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht hatten, kam plötzlich die Gattin des Jägers um die Ecke unserer Terrasse, sah uns dort sitzen, und quetschte sich wortlos an uns vorbei zu ihrem Eingang. Hmmm…….ich hätte ja zumindest …Sorry… gesagt, wenn ich gesehen hätte, daß dort mit mal Leute wohnen. Unser Bungalow war ja bis dato unbesetzt, und so hatte ich ihr das Durchgehen verziehen. Aber nun wussten ja beide, dass wir da waren. Ihre Terrasse sah völlig unbenutzt aus, Tisch und Stühle standen unbenutzt in der Ecke, aber sie hatten ja auch andere Interessen. Aber Pustekuchen…….eine Stunde später verließ besagte Dame ihren Bungalow um sich im Badedress auf den Weg zum Pool zu machen……und wieder wortlos über unsere Terrasse. Ein wenig Fassungslosigkeit machte sich in mir breit……. Erst regte ich mich innerlich auf über soviel Unverschämtheit, dann auch verbal . Ich hoffte förmlich, dass die Tante noch einmal bei uns vorbei kam, um ihren Senf ab zu kriegen........ 😗 Ich brauchte nicht lange warten. Schon hörte ich Stimmen, die sich über unsere Treppe näherten. Der Großwildjäger persönlich wollte sich mit seiner Gattin über unsere Terrasse zwängen. Da hatten sie aber nicht mit mir gerechnet. Ich erwartete sie schon auf unserer Treppe…… 😈 😈 Und wenn ich wütend bin, kann ich auch sehr gut auf englisch meckern. Ich wies sie darauf hin, dass dies unserer Zugang ist, und sie unsere Privatsphäre verletzen würden, wenn sie ständig über unsere Terrasse latschen . Ich bot mich noch lautstark an, ihnen den Weg zu ihrem Bungalow zu zeigen, falls sie ihn noch nicht kennen würden. Der Jäger entschuldigte sich tausendmal, zog völlig devot mit einer Verbeugung mehrmals seinen Hut vor mir und zog sich zurück. Dann hör ich die beiden im Dunkeln über uns schimpfen, und zwar auf Deutsch. Es waren Österreicher. Das hätte ich vorher wissen sollen, dann wäre mein Gemecker noch besser gewesen. Aber nun dachten wir, daß das Thema ausgestanden wäre. TJ der Manager fragte abends noch, wie wir miteinander auskommen. Ich erzählte ihm von den Vorkommnissen, und dass wir die Situation geklärt hätten. Er bot noch an, zwei Stöcker in den Durchgang zu stellen. Ich meinte aber, das sei nicht notwendig. Weit gefehlt…. Am nächsten Tag lief besagte Tusse ( sorry an alle anderen Österreicher ) erneut vom Pool kommend über unsere Terrasse, um eine Stunde später erneut zu erscheinen. Doch dieses Mal baute ich meine 164 cm mitten im Durchgang auf und verstellte ihr den Weg. Ich versuchte ihr zu erklären, dass sie unsere Privatsphäre ständig verletzten würden, und sie einen eigenen Zugang zu ihrem Bungalow hätten. Dies stieß auf völliges Unverständnis. Sie hätten hier schließlich gebucht, und dies sei ein öffentlicher Durchgang, den sie auch nutzen würden. Ich erklärte, daß sie diesen Durchgang ab sofort nicht mehr nutzen werden. Die Alte, die deutlich kräftiger war als ich, versuchte mich zur Seite zu drängen, ich hielt dagegen…… erst als Josef auch aufstand, gab sie nach und verschwand schimpfend über ihren Weg. Aber noch nicht genug. Abends kamen beide zurück, lieb und brav über ihren eigenen Weg. Na gucke, geht doch…., dachte ich noch. Die Terrassentür wurde aufgeschlossen, die Else ging rein, er guckte noch mal schnell durch den Durchgang, um uns zu zurufen…..und das laßt euch mal auf der Zunge zergehen….“ Ihr assozialen Dreckscheisser „….. Als meine Kinnlade wieder hochging hatte er die Terrassentür schon hinter sich zu geknallt. So konnte ich ihm leider keine passende Titulierung zurück erwidern. Wir waren fassungslos über so viel Unverschämtheit. Ich weiß ja nicht, was für einen Umgangston solche reichen Großwildjäger zu Hause in ihrem Umfeld pflegen, aber so etwas haben wir noch nicht erlebt. Wahrscheinlich denken solche Leute, wenn sie in Afrika sind , dass sie sich auf Grund ihres Geldes alles erlauben können, dass sie nur mit dem Finger schnippen brauchen, und alle Leute gehorchen ihnen in gebückter Haltung. Wahrscheinlich waren sie mein Verhalten einfach nicht gewohnt. Das mit mal jemand da steht, der ihnen nicht alles durch gehen läßt. Der Manager hat sie am nächsten Tag auch noch einmal auf ihr Verhalten angesprochen. Auch da fühlten sich beide immer noch im Recht, und bestanden darauf, dass es sich bei dem Weg über unsere Terrasse über einen öffentlichen Durchgang handelt, den sie jeder Zeit benutzen können. Auf die Frage, sie sollen sich vorstellen, sie sitzen auf ihrer Terrasse, und ein anders Farbiger würde ständig an ihnen vorbei laufen, ob sie das dann auch noch als öffentlichen Durchgang sehen würden, gingen sie wortlos weg, und verließen mit ihrem gesamten Tross die Lodge. Aber wir haben auch einen tollen Tag auf der Lodge erlebt......... 🙂
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200709. Feb. 2014 · #146
Hallo Birgitt,
zuerst einmal ein großes DANKE für deinen tollen, informativen, unterhaltsamen Bericht!!!
So dumme, unverschämte Menschen, wie von dir beschrieben gibt es leider immer wieder einmal. Von denen ist man leider noch nicht einmal in Afrika sicher ! 😈 Vielleicht packst du für alle Fälle beim nächsten Mal "Tretminen" ein 😄 .
Liebe Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
picco6'369 Beiträge · seit 201109. Feb. 2014 · #147
Hoi Birgitt
Beim nächsten mal einfach auf einen Gamedrive einladen und bei einem Löwenrudel rauswerfen...ohne Gewehr... 😈 😗 🤩
Unglaublich......solche Leute braucht kein Mensch......musste aber schmunzeln, als ich mir vorgestellt habe, wie Du Dich vor die Trutschn gestellt hast 🤩 Respekt!
Hallo Birgitt, was für "Tolle Erfahrungen" 🤢 🤢 da hilft wirklich nicht aufregen nur wundern. 😠
Dein Reisebericht ist wirklich absolut unterhaltsam, 😛 wir sind ja nicht so "bestraft" worden. 😠
Vielen Dank für die ganze Mühe die Du Dir machst. 😘
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hallo Birgit, 😁 na da hats Euch ja schlecht erwischt - Großwildjäger sind nun wirklich auch nicht mein Fall, aus Sambia stammend haben wir am Fish River Canon zwei aus der Gilde kennengelernt. Zwei ältere Herren freundlich gemütlich, wie ihr Beide doch auch. Hatten wir wohl mehr Glück gehabt. Mit dem aus Europa stammenden Knaben, der Euch wohl offensichtlich die gute Laune genommen hat würde ich mich nicht allzu lange beschäftigen, der Knabe hat doch wohl nicht alle folgerichtig am Zaun - dass auch gerade Dir das passieren musste. Am Besten vergessen - sonst wird's schlimm und bringt Pickel o.ä.
Alles erdenklich Gute Euch beiden liebe Grüße auch von S.
Gruß Potje
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200911. Feb. 2014 · #153
Potje schrieb:Hallo Birgit, 😁 na da hats Euch ja schlecht erwischt - Großwildjäger sind nun wirklich auch nicht mein Fall, aus Sambia stammend haben wir am Fish River Canon zwei aus der Gilde kennengelernt. Zwei ältere Herren freundlich gemütlich, wie ihr Beide doch auch. Hatten wir wohl mehr Glück gehabt. Mit dem aus Europa stammenden Knaben, der Euch wohl offensichtlich die gute Laune genommen hat würde ich mich nicht allzu lange beschäftigen, der Knabe hat doch wohl nicht alle folgerichtig am Zaun - dass auch gerade Dir das passieren musste. Am Besten vergessen - sonst wird's schlimm und bringt Pickel o.ä.
Alles erdenklich Gute Euch beiden liebe Grüße auch von S.
Gruß Potje
Hi, Potje Na, so mitgenommen hat es uns dann doch nicht. Und es soll doch auch gesund sein, wenn der Blutdruck mal etwas in Wallung kommt. Normal sind wir sehr umgänglich und gesellig. Bei so einer Wohnsituation hätten wir bestimmt mit " normalen " Nachbar abends zusammen auf der Terrasse gesessen und ein Bierchen oder Gin Tonic geschlabbert und uns nett unterhalten. Von daher also keine Angst, hab keine Pickel gekriegt,....... ...brauchst mich noch nicht " Agneta " nennen.... 😄
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200912. Feb. 2014 · #154
MASUMU RIVER LODGE
Wie gesagt, wir hatten aber auch, abseits des Großwildjägergelaberes, schöne Erlebnisse und nette Bekanntschaften in der Masumu River Lodge. TJ erwartete abends Gäste aus Bulawajo, die am nächsten Morgen eine Angeltour gebucht hatten. So fragte er uns kurzentschlossen, ob wir seinen Angestellten bei einer Angeltour begleiten möchten, um die besten Fischgründe zu erkunden. Klar wollten wir…… Ich gab aber sofort zu bedenken, daß ich noch nie eine Angel in der Hand hatte, und, falls sich ein Fisch an meinen Haken verirren sollte, ich diesen auch nicht töten würde. Wäre alles kein Problem. So starteten wir nachmittags in brütender Hitze auf den Kariba See. TJ lieh mir Gott sei Dank noch sein Strohhütchen.
Wir überquerten den halben See, um uns zwischen den abgestorbenen Bäumen einen Ankerplatz zu suchen.
Unser Bootsführer, seinen Namen habe ich leider vergessen, drückte uns jeweils eine Angel in die Hand und präparierte unsere Köder, die wir bis auf den Seegrund ablassen sollten. Da fing für mich schon die erste Schwierigkeit an. Meine Angelleine sank samt Köder in die Tiefe und verhedderte sich gnadenlos, geschweige denn, dass ich wußte, wo der Seegrund anfängt…… 😕 Aber der Bootsmann hatte große Geduld mit mir. Auch beim zweiten Versuch war ich völlig überfordert. Manno, …..es war mir schon peinlich, wie bräsig ich mich anstellte. Ich war nur froh, daß wir die Angel nicht auswerfen mussten, sondern nur ins Wasser gleiten ließen….wer weiß, was sonst noch passiert wäre...... 😊 Aber irgendwann hatte auch ich den Dreh raus. Der Köder verschwand ordnungsgemäß an gespannter Leine in den Tiefen des Kariba Sees, der hier 7 Meter tief sein sollte.
in professioneller Angelhaltung, oder ???
Da die Angel keinen Schwimmer besaß, sollten wir auf die Leine achten, ob sie zu zucken anfängt. So starrten wir auf das Wasser und auf die Leine. Bei Josef zuckte wohl etwas. Jedenfalls holte er langsam die Leine ein,….die Angelrute spannte sich zu einem Bogen,……um sich gleich wieder zu entspannen…… 😮 Weg war der Fisch. Wir sollten die Leine ruckartig aus dem Wasser ziehen. OK, wir warteten, blinzelten in der Sonne auf das Wasser und auf eine Bewegung an unseren Angelschnüren. Nichts tat sich. Ich blinzelte ja manchmal auch nach nebenan…… 😗 ..., konnte aber nichts erkennen, als unser Bootsmann plötzlich die Angel hoch riss, und ein dicker Bream daran hing. Ich war sofort mit dem Kescher zur Stelle, um den Brocken behutsam ins Boot zu hiefen. Irgendwie tat der schöne Fisch mir Leid. Aber er wurde wenigstens in eine große Reuse ins Wasser gelegt.
Und Zack,….der nächste Bream wurde an Land gehievt. Aber nicht von uns. Nach zwei Stunden entschieden wir uns für eine Bierpause, in der Hoffnung, danach wird alles besser.
Aber, um es vorweg zu nehmen, unsere Fangquote lag bei null Prozent…..:( Aber insgesamt brachten wir drei große Breams und einen Wels mit nach Hause. Der Wels wurde aber wieder frei gelassen, da scheinbar ungeniessbar.
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200913. Feb. 2014 · #155
MASUMU RIVER LODGE
Irgendwann wurden wir etwas ungeduldig, auf gut deutsch gesagt, wir hatten beide keine Lust mehr zum Angeln. Und die Augen taten fast weh, vom Anstarren der Leine und vom Flimmern des Wassers...... 🙄 Da es auch schon spät war, die Sonne war fast untergegangen, war unser Bootsführer einverstanden, wieder nach Hause zu fahren. Die Reuse mit den Fischen wurde aus dem Wasser geholt und ins Boot gelegt. Sie zappelten nur einmal kurz und schienen sich in ihr Schicksal ergeben zu haben.
Der Fahrtwind auf dem Rückweg war sehr erfrischend, von weiten sahen wir schon die Lichter der Lodge. Unten am kleinen Hafen angekommen, nahm sich unser Bootsführer einen Fisch, wir bekamen die zwei Dicksten. Und die wogen zusammen bestimmt 5 Kilo. Ich schleppte die Reuse zum Auto, stieg ein und wollte die Reuse gerade zwischen meine Beine stellen, als die Fische einen riesigen Satz darin machten... 🤩 …….Mensch, hab ich mich verjagt…..ich dachte, sie wären schon tot, da sie sich nicht mehr bewegten. Zurück in der Lodge hörten wir aus dem Barbereich Stimmen. Nun gut, Durst hatten wir auch. Das Ehepaar aus Bulawayo, was am nächsten Morgen angeln wollte war schon angekommen. Wir wurden herzlich begrüßt. Unsere Beute begutachtet und gelobt. Kleinlaut musste ich aber zugeben, dass wir zu blöd zum Angeln waren. TJ nahm uns den Fisch ab und brachte ihn in die Küche. Wir nahmen noch einen Drink an der Bar mit den Beiden, und sofort entwickelte sich eine eifrige Unterhaltung. Doch der Höhepunkt war, dass es zum Dinner unseren Fisch gab, in Gedanken selbst gefangen, und ganz frisch aus dem Wasser. Mit vier Personen hatten wir Mühe alles auf zu essen. Aber ich habe noch nie so einen leckeren , gut zubereiteten Fisch gegessen. Leider habe ich kein Foto davon gemacht…..:( Den Abend ließen wir an der Bar mit TJ, David und Shelly bei dem ein oder anderen Gläschen ausklingen. Die beiden hatten am nächsten Morgen auch nicht viel mehr Glück. Shelly hatte aber immerhin einen Fisch gefangen. Am späten Vormittag hieß es dann Abschied nehmen, was hier immer schwer fällt.
unten der Barbereich, oben das Restaurant
der Barbereich, mit tollem Blick auf den See
TJ gab uns noch einen tiefgefrorenen Bream für den nächsten Grillabend mit auf den Weg, eine passende Flasche guten Weißwein packte er noch dazu. Schweren Herzen verließen wir die Lodge, und wir werden bestimmt wieder kommen.
bin zumeist stiller Mitleser, aber es ist wirklich sehr interessant Eurer Reise zu folgen. Vielen Dank, dass Du uns an Deinen tollen Erlebnissen teilhaben lässt.
Ob Jäger oder nicht, solche Menschen sind immer unangenehm und leider trifft man immer wieder solche Gestalten, egal wo auf der Welt. Da muss man dann drüber stehen und das Beste daraus machen.
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200915. Feb. 2014 · #158
Hi, Nicole auch stille Mitleser sind immer Willkommen..... 🙂
Im nachherein können wir über die Situation auch nur noch lachen.... 🤪 Aber in dem Moment mußte ich diese Großkotze einfach in ihre Schranken verweisen. Und weisst du was......da ich im Recht war, hat es mir richtig Spaß gemacht...... 🤩
Hi, Fleur nur Geduld,.....der Hwange kommt ja bald...... 😉
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200916. Feb. 2014 · #159
BINGA - HWANGE PARK
Bevor wir in den Hwange Park aufbrachen, fuhren wir noch einmal nach Binga, um unsere Vorräte etwas aufzufrischen. Ich glaube, in Binga wird sich auch die nächsten 20 Jahre nichts ändern. Es gibt nach wie vor nur die beiden kleinen Supermärkte, in denen es nur Trockensortiment gibt.
Aber immerhin, wir erstanden Brot und die letzte Flasche Gin mit dem dazu gehörigen Tonic. Bei den Marktständen draußen erschöpfte sich das Angebot bei Tomaten, Zwiebeln , Kartoffeln und jede Menge Trockenfisch. Bei den ersten dreien langten wir dann auch zu. Der Fisch roch uns zu streng, geschweige denn, dass ich weiß, wie man Trockenfisch zubereitet. Eine Marktfrau meinte, man kocht ihn in Wasser, eine andere bevorzugte das Garen in Öl. Die Geschmäcker sind wohl unterschiedlich. Aber wir hatten ja unsere tiefgefrorenen Breams von TJ im Kühlschrank, die Abends auf dem Grill landen sollten. Nun ging es endlich wieder los. Vom letzten Jahr hatten wir von der Landschaft ausserhalb Bingas nicht viel gesehen, da es in den Bergen derartig geregnet hatte, dass man nichts erkennen konnte, außer, dass alles unter Wasser stand. Da war es dieses Jahr schon angenehmer. Wir kamen vorbei an kleinen Dörfern
An Marktständen
An Flüssen
Und tauchten dann in eine wirklich schöne Berglandschaft ein
Fuhren über einige Pässe
Um schließlich die Asphaltstraße Bulawayo – Hwange zu erreichen.