Champagner8'682 Beiträge · seit 201016. Mai 2012 · #63
@Kathy: ich helf dir dann gegebenenfalls beim bayernschorsch-Zähmen 😉!
@ Kerstin und Carsten (sorry Kathy für den Thread-Missbrauch): ich wünsche Euch eine tolle Zeit in New York - an Muttertag haben meine Söhne und ich nun endgültig beschlossen, dass wir nächstes Pfingsten auch dorthin fliegen! Von daher: so ein kleiner Offtopic-Bericht, zumindest bezüglich Unterkunft und Wein und so.... wäre nett 🙂
Unterkunft: Punda Maria Rest Camp Kosten: Safari Tent, ZAR 735,- Kilometer: 305 km
Morgens besuchte uns noch einmal ein Steinböckchen und gegen 9 Uhr verließen wir etwas wehmütig das tolle Leokwe Camp. Ach, hier war es wirklich schön 🙂
Obwohl ich mich seeehr auf den Krüger-Park freute, hatte ich auch noch die etwas älteren, muffigen Unterkünfte vor Augen, bzw. in der Nase 😣 die wir 2008 und 2009 erlebten.
In Musina füllten wir noch unsere Vorräte für die nächsten 9 Tage auf und die letzten 10 km vor dem Pafuri Gate waren eine riesige Baustelle. Nach dem kurzen Einchecken waren wir im Park und die ersten Tiere, die uns begrüßten, waren IMPALAS. Kurz darauf folgten auch schon jede Menge Elefanten.
Im Punda Maria Camp angekommen, waren wir froh, ein Tent gebucht zu haben, denn diese liegen etwas abseits. Tent 1&2 waren relativ neu gemacht, wir bekamen allerdings noch ein älteres Tent. Im Nachhinein war es trotzdem schön, insbesondere die riesige Terrasse fand ich toll!
Etwas später fuhren wir noch die ersten Kilometer des Mahonie Loops. Wir sahen Elefanten, Kudus, Impalas, Zebras und eine Büffelherde.
Kurz vor 18 Uhr kamen wir ins Camp zurück und machten das erste Mal Feuer mit Holzkohle, da es sehr, sehr windig war. Währenddessen konnten wir eine Büffelherde hören, die direkt unten am Zaun entlang zog und graste.
Heute Abend gab es Geburtstagsessen: Kudu-Burger, Boerewors und Lamm, dazu Grillbrot und „Ufozucchinies“. Während des Essens sah ich auf einmal etwas huschen. Wir bekamen Besuch von einem zuckersüßen Buschbaby 😘 und beobachteten es eine ganze Weile, denn es hätte wohl sooo gerne etwas von unserem Essen abgestaubt 🤪 Nachdem sich das Bushbaby verzogen hatte, raschelte es wieder ganz leise: Im Schein der Taschenlampe entdeckten wir, zum ersten Mal so nah, zwei Ginsterkatzen. Die größere Ginsterkatze ließ sich direkt auf einem Stein vor dem Tent nieder und putzte sich, während die Kleinere etwas weiter hinten saß. Wir waren so fasziniert, dass wir nicht bemerkten, dass sich das Buschbaby nun wieder von hinten anschlich 😗
Na, wer hat schon zum Geburtstag solch amüsante, tierische Gäste, einen wunderschönen afrikanischen Abendhimmel und wahnsinnig schöne Geräusche in der Wildnis??? Schöner als jede Geburtstagsfeier!!!
Hallo, die Bilder sind ein Traum.😃 Nachträglich alles Liebe zum geburtstag. 😁
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
chrissie2'460 Beiträge · seit 200616. Mai 2012 · #66
Auch von mir ein verspätetes "Happy birthday", reich beschenkt worden ist das Geburtstagskind ja: bushbaby, Ginsterkatzen und dann noch so nah, dass gute Fotos entstanden sind. So sehr ich es euch gönne, bin ich doch ein wenig neidisch auf die tollen Sichtungen, nicht zu vergessen die african civet. Und alles immer sozusagen vor eurer Haustür .. Wir waren letztes Jahr auch in Punda Maria, allerdings in einem Bungalow, was uns nicht besonders gefallen hat. Wir hätten gerne ein Zelt genommen, aber es war leider alles ausgebucht. Ich bin gespannt, welche seltenen Tiere euch noch vor die Linse gekommen sind. LG Chrissie
na, das fängt ja schon gut an mit dem Krüger. Wir waren letztes Jahr auch in Punda Maria in einem der Zelte und uns hat es auch super gefallen. Aber so tolle Sichtungen direkt am Zelt hatten wir leider nicht - aber wir hatten ja auch nicht Geburtstatg 😉 Herzlichen Glückwunsch nachträglich auch noch von uns! Bin schon gespannt wie es weiter geht!
Guten Abend Kathy und Marco, guten Abend zusammen,
Flüsterton an:
ich hab jetzt zwei mal die beiden letzten post´s durchgelesen und weiß immer noch nicht, wer denn nun eigentlich Geburtstag hatte. Und dann wird hier permanent zum Geburtstag gratuliert. Also ich würd mich da ja gerne bei der Gratulationskür anschließen, würde aber gerne wissen, ob nun Kathy oder Marco ...
Flüsterton aus.
Zum Bericht: ganz ganz tolle, ehrlich !!!:)
Das eine Bild von der Terrasse im Punda-Maria Tent ist ja ganz krass, da kann man sich so richtig schön vorstellen, wie das dort war. Und dann noch die vielen Tiere so nah an Eurem Zelt. Es wär grad noch abgegangen, dass die ein Geburtstagsständchen gesungen hätten.
Wobei ich noch viel mehr gespannt auf den mittleren und südlichen Teil des Krügers bin. Das, so denke ich, wird noch eine ganz heiße Kiste.
Ja und dann noch wegen meiner viel zitierten Ungeduld - zum Ersten bin und war ich überhaupt nicht ungeduldig und zum Zweiten machen sich die beiden Banker´s einfach mal so mir nix Dir nix nach New York auf, versäumen aber nicht, vorher noch hier im Forum altgediente Forumsmitglieder wie einen bayern schorsch in die Pfanne zu hauen. Toll, wirklich toll.
bayern schorsch schrieb: Ja und dann noch wegen meiner viel zitierten Ungeduld - zum Ersten bin und war ich überhaupt nicht ungeduldig und zum Zweiten machen sich die beiden Banker´s einfach mal so mir nix Dir nix nach New York auf, versäumen aber nicht, vorher noch hier im Forum altgediente Forumsmitglieder wie einen bayern schorsch in die Pfanne zu hauen. Toll, wirklich toll.
Und so was wollen "Forums-Freunde" sein.😈
Bis dann, LG der bayern schorsch
OT: Mein Mitgefühl hast Du - und mit denen hast Du noch so friedlich am Frühstückstisch gesessen... 🤪
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
@ Cécile Lieben Dank für deine Komplimente bezüglich der Bilder, freut mich seeehr!!! @ chrissie Als ich an den Bungalows vorbei lief, fand ich sie von außen zwar recht urig, aber ich habe mich immer gefragt, ob man auch sein eigenes Bad hat oder nur Communal facilities? Vielleicht kannst du mir da weiter helfen??? Auch Bilder würden mich mal interessieren... Es sah irgendwie alles recht klein und eng aus. Man sieht eben, dass es ein älteres Camp ist, trotzdem fand ich es toll, dass Punda Maria nicht so überlaufen ist, wie manch anderes größere Camp. Und mit den Tieren… hatten wir wohl einfach nur ein bisschen Glück 🙂
@ Bärbel Ja, ich fand die Zelte auch schön, da man einfach seine eigene große Terrasse hat. Verfolge deinen Reisebericht übrigens auch sehr gespannt!!!!
@ bayern schorsch Als erstes einmal gaaanz lieben Dank, dass du so ein treuer Leser bist!!! Geburtstag hatte übrigens ich, aber das ist ja schon lange her, werde eben auch immer älter 😣 Und… du kennst ja unseren Casimodo, er meint es nicht böse!!! Er hat sich jetzt zwar für einige Zeit aus dem Staub gemacht, aber wäre er nicht lieber wieder nach Afrika geflogen??? Sicherlich bleibt er "unser Forums-Freund“ 🤪 😉 🙂
Kathy_loves_Africa schrieb: Nachdem sich das Bushbaby verzogen hatte, raschelte es wieder ganz leise: Im Schein der Taschenlampe entdeckten wir, zum ersten Mal so nah, zwei Ginsterkatzen. Die größere Ginsterkatze ließ sich direkt auf einem Stein vor dem Tent nieder und putzte sich, während die Kleinere etwas weiter hinten saß. Wir waren so fasziniert, dass wir nicht bemerkten, dass sich das Buschbaby nun wieder von hinten anschlich 😗
Ich wusste schon immer dass Tiere heimlich zusammenarbeiten 😄 😄 😄
Die Pics sind ein Traum und das Zelt auch! Die Katze !!! 🤩
Danke für den Bericht und alles Gute nachträglich wünsch auch ich!
Unterkunft: Punda Maria Rest Camp Kosten: Safari Tent, ZAR 735,- Kilometer: 105 km
Diesen Morgen wollten wir einen frühen Game Drive machen, kamen aber erst um 6:20 Uhr los. Trotzdem begegneten uns auf dem Mahonie Loop Elefanten, ein grimmiger Büffel, stattliche Kudu- und Nyala-Bullen und noch einmal eine größere Herde Büffel.
Gegen Ende des Loops entdeckten wir im weichen Sand Leopardenspuren, sie waren sehr deutlich zu erkennen, denn es schienen vor uns höchstens zwei Autos gefahren zu sein. Wir drehten noch einmal um, folgten den Spuren, aber den Leoparden konnten wir im dichten Grün nirgendwo finden. Wir fuhren noch kurz zum Punda Maria Gate, einfach um es einmal gesehen zu haben und auf dem Rückweg zum Camp stolzierten Hornraben im hohen Gras neben der Straße.
Auf der Terrasse frühstückten wir, schrieben Postkarten und genossen das ganze Ambiente. Am frühen Nachmittag liefen wir den Flycatcher Trail im Camp, sahen Buschböcke und konnten so auch die Pflanzen näher betrachten. Riesige Euphorbien standen mitten in der dichten Vegetation.
Danach liefen wir noch zum Hide. Zuerst kamen „Pumbas“, die sich genüsslich im Schlamm suhlten, zwei Marabus nutzten den Rand des Wasserlochs als Landebahn und Nyala-Kühe zogen vorbei.
Am späteren Nachmittag brachen wir noch einmal zu einem Game Drive auf.
Im Licht der untergehenden Sonne erschien eine riesige Silhouette auf der Straße. Es war ein einsamer Elefantenbulle, der gemütlich auf uns zu trottete. Tja, unser Weg zum Camp war versperrt. Aber der Elefant entschied sich nach einer Weile, doch in den Busch abzubiegen. Erleichtert fuhren wir weiter und bestaunten die enormen Fußabdrücke des Elefanten auf der Pad. Die untergehende Sonne blendete immer mehr und wir konnten nicht mehr viel vor uns auf der Straße sehen. Und dann stand kurz darauf ein weiterer riesiger Elefantenbulle direkt neben der Piste. Wir hatten ihn zu spät entdeckt und er wedelte schon mit den Ohren, machte eine schnelle Bewegung auf uns zu. Marco legte sofort den Rückwärtsgang ein. Ein Elefantenbulle hinter uns, einer vor uns… Uns lief wieder mal die Zeit davon, um pünktlich ins Camp zurück zu kommen. Doch auch dieser Elefantenbulle beruhigte sich nach einiger Zeit und wählte einen anderen Weg.
Auf dem restlichen Weg zurück ins Camp hätten wir noch viel mehr Zeit gebrauchen können, denn überall waren Tiere versammelt. Das große Highlight stand aber noch bevor: Wir beschlossen, noch einmal an den Hide zu gehen, und uuups, eine riesige Büffelherde war gerade da! Grob gezählt waren es über 100 Tiere. Was für ein Schauspiel! Anfangs konnten wir sie noch gut beobachten, später funkelten nur noch die Augen der Tiere.
Nach dem Braai besuchte uns wieder die Ginsterkatze, wohl in der Hoffnung, etwas Essbares abzustauben. Sie kam sogar auf die Terrasse gesprungen. Wir blieben aber hart, Wildtiere werden nicht gefüttert, was aber manchmal schwer fällt…
Da heute eine längere Fahrt bevorstand, ließen wir den Morning Drive aus. Nach einem schnellen Frühstück, bei dem wir von den um uns herumturnenden Vervet Monkeys beobachtet wurden, luden wir das Auto.
Auf dem Weg nach Shingwedzi sahen wir immer wieder riesige Elefantenbullen alleine durch das Mopane-Sträucherveld ziehen, ebenso Zebras und die ersten Strauße im Krüger-Park. In Shingwedzi legten wir, naja ich 😗 einen kurzen Toilettenstopp ein und fuhren dann noch einen kleinen Umweg zum Kanniedood Hide.
Richtung Mopani machten sich die Tiere rar, nur hin und wieder tauchten sie aus dem dichten Grün auf. Vögel sahen wir immer wieder einmal.
Gegen 14.30 Uhr erreichten wir Mopani, kauften im Shop noch etwas Wildfleisch und Briefmarken, denn die bekommt man nicht überall. Am Chalet angekommen, mussten wir zuerst einmal lüften... hier war der original "Krüger-Park-Rest-Camp-Fledermaus-Geruch" 😣 Ich hatte es ja noch schlimm in Erinnerung, aber sooo sehr??? Das Chalet war okay, eben mit dem typischen "Krüger-Park-Charme". Nichts Besonderes, eben zweckmäßig.
Um 16.00 Uhr starteten wir noch einmal zu einem Game Drive, zuerst zum Mooiplaas Wasserloch, wo wir Zebras und die ersten Gnus im Park sahen.
Dann folgte der Tsendze Loop, den wir aber nur noch ein kleines Stückchen fahren konnten, denn aus Zeitgründen mussten wir wieder umdrehen. Auf dem Rückweg stoppten wir noch kurz am Confluence Viewpoint und genossen dann einen schönen Sonnenuntergang.
Im Camp liefen wir noch zur Fish Eagle Terrace, von der man einen tollen Blick auf den Pioneer Dam hat. Und dann war es schon wieder an der Zeit das Feuer zu schüren. Wir hatten noch einen riesigen Holzklotz und der brauchte sehr lange, bis er richtig durchgezogen war. Umso leckerer waren dann Blesbok-Steak, Grillkartoffeln und Gemsquash.
Kurze Zeit nachdem wir im Bett lagen, hörten wir ein Rascheln im Reetdach. Bitte keine Fledermäuse 🤩 Da wir jedoch nichts erkennen konnten und irgendwie immer etwas hin und her lief, vermuteten wir, dass es eine kleine Maus war. Vor Müdigkeit schliefen wir aber schnell ein. Etwas später wurden wir noch einmal durch das Brüllen von Löwen geweckt, nächtliche Geräusche in Afrika, grandios…
jaffles1'312 Beiträge · seit 200618. Mai 2012 · #76
Hallo Kathy,
schön, mal was vom nördlichen Teil des Krüger NP zu lesen. Dahin haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft. Bin mal gespannt, was ihr noch alles erleben werdet.
Das Bild wo man nur noch die Augen der Büffel im Dunkeln erkennen kann ist genial. Dann noch die Geräusche Afrikas dazu. Oh Mann ich bekomme Gänsehaut ...
Heute Morgen starteten wir gegen 6.30 Uhr unseren Morning Game Drive. Irgendwie schafften wir es immer nicht, pünktlich zur Toröffnungszeit fertig zu sein, da musste ich mir noch etwas einfallen lassen 😗
Zuerst fuhren wir die H1-6 hoch und bogen dann in den Tropic of Capricorn Loop ein. Auf einem Baumwipfel saß ein Black-chested Snake Eagle und beobachtete die Umgebung. An einem Wasserloch legten wir unseren „Frühstücks-Keks-Stopp“ ein und beobachteten Zebras, Gnus und Strauße. Gut gestärkt fuhren wir weiter, mussten aber gleich wieder anhalten, da links und rechts der Pad insgesamt 3 Elefanten genüsslich fraßen. Am Abzweig zum Mooiplaas-Wasserloch mussten wir ebenfalls anhalten und dann rückwärts fahren, da ein Elefant die Pad für sich beanspruchte. Am Nshawu 2-Wasserloch beobachteten wir zwei Elefanten, die direkt aus dem Wassertank ihren Durst stillten.
Zurück auf der H1-6 fuhren wir weiter zum Tsendze Loop, den wir heute ganz fahren wollten, auf der Sightings-Tafel von gestern waren dort schließlich mehrere rote Punkte (Löwen) angebracht worden. Dieser Loop ist sehr schnell beschrieben: Landschaft SUUUPER, Tiere (außer zwei Impalas) bei uns Fehlanzeige.
Kurz nach 11 Uhr waren wir wieder zurück im Camp. Auf der Sightings-Tafel waren auch keine Katzen vermerkt. Wir dachten noch, sie haben wegen Ostern frei…
Zum Mittagessen gab es heute ein Highlight 🤩 In unserem Kühlschrank befanden sich noch einige dieser Südafrikanischen „Wiener-Würstchen“. Marco mag diese manchmal gerne, es gibt auch in SA eine Sorte, die schmeckt. Irgendwie greife ich aber im Supermarkt immer zur „Pappwurst-Sorte“. Nachdem ich nun in diesem Urlaub mehrmals erwähnt hatte, dass diese Würstchen nach „Pappe“ schmecken, wollte Marco sie auch nicht mehr. Verfüttern an Tiere war nicht drin, wegwerfen auch nicht, deshalb, Weiterverwertung 😗 So machte ich kurzerhand aus der „Pappwurst“ einen „Pappwurst-Wurst-Salat“ mit frischen Zwiebeln, Knoblauch, Senf und etwas Käse… und siehe da… das Mittagessen war gerettet 😉
Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Fish Eagle Terrace starteten wir unseren Afternoon Game Drive. Zuerst hielten wir am Hide des Tsendze River. Hier tummelten sich Hippos, am Ufer lag ein Krokodil und an der gegenüberliegenden Seite zupften Giraffen Blätter von den Bäumen.
Dann fuhren wir weiter zum Hide am Pioneer Dam, in dessen Nähe wir eine größere Gruppe Wasserböcke sahen. Vom Hide aus beobachteten wir einen African Fish Eagle, der mehrmals seinen Ruf erklingen ließ. Auf der H1-6 fuhren wir die beiden River Loops, dann bogen wir auf die S49. Am Mooiplaas-Wasserloch war dann ein kleiner Autoauflauf. Anscheinend hatte sich dort ein Löwe ins dichte Gras gelegt… Wir konnten aber nichts erahnen 🙁
Zurück in Mopani bereitete ich das Abendessen zu, Marco schrieb das Roadbook. Währenddessen bedienten sich zwei Gottesanbeterinnen im „Restaurant Außenleuchte“. Als uns das ganze „Gevieche“ zu viel wurde, schalteten wir die Außenleuchten aus, und zack, hatte ich die große Gottesanbeterin auf meinem Bein sitzen. Nach einem „Wischer“ mit der Hand saß die arme dann den ganzen Abend etwas benommen auf dem Boden, machte sich aber schlussendlich doch auf und davon.
Kurz nachdem wir uns hingelegt hatten, bemerkte ich, dass etwas von der Decke getropft war. Und kurz darauf sahen wir eine Fledermaus 😈 im Chalet ihre Kreise ziehen. Oh, nein, was würde das für eine Nacht geben?
na, das mit den Fledermäusen kann dir dann im KTP auch passieren... Je nachdem wo ihr übernachtet, gibt es da ja auch "Fledermausalarm" 😄 🤪
Bei uns war es in Bitterpan und Urikaruus am Schlimmsten. Aber auch in Kieliekrankie hatten wir schon eine Fledermaus. Es ist zwar etwas nervig und schlafraubend, aber irgendwie gehört es auch dazu. Die Fledermäuse sind mir noch lieber als manch anderes Tierchen 😉
Liebe Grüße und nachher geht es weiter mit dem Bericht!