ssbecker58 Beiträge · seit 200820. Mai 2010 · #41Erika schrieb:Diese verlogene und fiese Verkaufsstrategie unter dem Deckmäntelchen von Umweltschutz, Tierschutz , Oekotourismus und Bevölkerungsschutz oder Community-Entwicklung kann ich schon gar nicht mehr hören. Hier werden ganz klar Löwen für eigene, finanzielle Interessen missbraucht. Oder kann mir einer einen anderen einigermaßen plausiblen Grund nennen, wieso diese Tiere ausgerechnet dort hin gelockt wurden? Und dann kommt das grosse Wehklagen mit gegenseitiger Schuldzuschiebung, wenn mal was schief geht.
War es nicht eher so, dass man der Bevölkerung von Purros dieses Projekt mit einigen Versprechungen aufschwatzte? Sie sind sehr arm und unterentwickelt und halt mit allem einverstanden, was ihnen ein besseres Leben verspricht, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein.
Ich möchte Mr. Standers nichts unterstellen, aber auch er möchte ja nicht am Hungertuch nagen, deshalb ist er auch bereit, mit Löwenjägern und Safariunternehmern zusammen zu arbeiten oder selbst mit Touris auf Safari zu gehen. Irgendwo ist meistens eine dunkle Kehrseite dahinter und absahnen tun eh nur immer die Falschen.
Ich glaube, Vater Schoeman würde sich im Grab umdrehen, wenn er erfahren würde, was in letzter Zeit alles passiert ist.
Grüessli Erika
Gute Frau, sie haben keinen blassen Schimmer !
Burschi4'140 Beiträge · seit 200920. Mai 2010 · #42Hallo ssbecker,
was soll dieser unqualifizierte Kommentar. Ich finde es schon sehr merkwürdig, eine lange Passage zu zitieren und dann nur diesen einen Kommentarsatz dazu zu schreiben und sich auf diese Weise ins Forum einzuklinken. Wenn du es viel besser weißt, warum schreibst du dann nicht "deine" Wahrheit?
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200920. Mai 2010 · #43lilytrotter schrieb:Irgendwie hat diese Glückseeligkeit, mit der die Trophäenjäger von ihren Abschüssen berichten, mich sehr nachdenklich gemacht. Eine derartige Gefühlswelt ist mir vollkommen fremd.
Erika schrieb: Die Bilder und Videos über die Jagd finde ich übrigens mehr als abstoßend. Besonders die überglücklichen Gesichter der Beteiligten machen mich sehr bestürzt.
Ich denke es lohnt sich einmal die Situation aus einer "übergeordneten" Perspektive zu betrachten.
Ich mache dies häufiger und entdecke dabei sehr interessante Aspekte.
Aus der "menschlichen Perspektive" sind mir Jäger zuwider. Ich fragte mich schon oft warum jemand ein Tier aus Spaß umbringt. 🙄
Es geht dabei nur um die Jagd aus Spaß.
Was ist es, das diesen "Spaß" bringt. Und warum empfinden Menschen unterschiedlich?
Imho geht es ganz simpel um Energie.
Insbesondere Männer haben da ein großes Problem. Da ich selbst einer bin, bin ich davon ebenfalls betroffen. 😄
Ich habe mich nun seit geschätzten 10 Jahren mit Energie und der männlichen Energie im Speziellen auseinandergesetzt. Ich habe viele Facetten kennengelernt und gelebt und was diese Jäger tun hat einen Sinn....
Wenn ein Junge während seiner "Lernphase" nicht vermittelt bekommt was einen "Mann" ausmacht - und das wird den wenigsten vermittelt - ist er als Erwachsener nicht "vollständig". Er kennt die Facetten einfach nicht.
Dieser Prozeß muss von jedem selbst erlebt und erfahren werden. Das ist nicht in der Theorie zu lernen.
Ein "vollständiger" Mann, der sich der Situation gewahr ist, würde niemals auf die Idee kommen ein Tier aus Spaß zu töten. Es würde ihm keinen Gewinn bringen.
Ein "vollständiger" Mann kann die energetischen Teile, die andere durch externe Faktoren zuführen müssen (Jagd) aus sich erzeugen. Er benötigt die "Hilfsmittel" nicht.
Eine "Teenager-Seele", wie Mr. Wright und Co. sind dazu nicht imstande, da sie sich ihrer Situation nicht gewahr sind. Im Grunde ist die Motivation die diese Menschen zur Jagd treibt dieselbe, die Menschen veranlasst 1000qm Häuser für 2 Personen zu bauen, 5 Ferraris zu kaufen, etc.
Es geht immer nur darum, sich energetisch aufzuwerten.
Das funktioniert aber weder in München noch in Kamajab oder Johannesburg auf Dauer.
Jedes Ungleichgwicht ist auf zwei Faktoren reduzierbar: Angst und Mangeldenken/-empfinden.
In diesem Thread geht es um den Mangel.
Die "überglücklichen Gesichter" und die "Glückseligkeit in den Berichten", die lillytrotter und Erika so abstoßen kommen zustande, weil diese (unvollständigen) Männer für einen Moment den Mangel abgestellt haben. Wie ein Junkie beim Schuß. Allerdings verfliegt die Wirkung genauso schnell wie beim Junkie und sie müssen die externe Quelle wieder anzapfen um "glücklich und vollständig" zu sein.
Dieser Kreislauf endet erst, wenn sich jeder Einzelne dieser Beteiligten der Situation gewahr wird.
Ich habe Mitgefühl mit diesen Menschen. Sie haben noch einen langen Weg vor sich.
Was ich schade finde ist das sie sich selbst bei ihrem Erlebnis noch bescheissen (eben wie der Junkie):
Es ist völlig
unmännlich aus einer sicheren Entfernung, mit ungleichen Waffen (Gewehr gegen Krallen) ein dadurch wehrloses Tier zu erschiessen.
Es handelt sich hier um Blender, Feiglinge oder wie immer man sie nennen möchte: Nicht zu sich und den eigenen Taten zu stehen (Wie der Jäger, der ins Ausland flüchtet) ist doch Aussage genug. Die Burschen sind noch grün hinter den Ohren 😎
Das ist "Evolution" und ein ständiger Lernprozeß. Blöd ist, das Tennies, wie im "sichtbaren" Leben immer alles besser wissen und Weisheit mit Schwäche verwechseln.
Grüße
Linde84 Beiträge · seit 200720. Mai 2010 · #44Seyko schrieb:
Es ist völlig unmännlich aus einer sicheren Entfernung, mit ungleichen Waffen (Gewehr gegen Krallen) ein dadurch wehrloses Tier zu erschiessen.
Es handelt sich hier um Blender, Feiglinge oder wie immer man sie nennen möchte: Nicht zu sich und den eigenen Taten zu stehen (Wie der Jäger, der ins Ausland flüchtet) ist doch Aussage genug. Die Burschen sind noch grün hinter den Ohren
Wahre Worte!
Alles auf den Punkt gebracht.
Erika2'338 Beiträge · seit 200720. Mai 2010 · #45Danke Seyko, dass du dir die Zeit genommen hast, die Seele der Grosswildjäger zu analysieren. Ich kann dir nur zustimmen.
Grüessli Erika 😘
AMAmazone0_10011 Beiträge · seit 201024. Mai 2010 · #46Gestern, in unserem kleinen Dorf am Lande, beim Jägerstammtisch erzählte ein Kollege, dass er gehört hätte, dass vor einiger Zeit in Namibia wiederum einmal ein schussgeiler Mensch eine Katastrophe verursachte.
Dazu muss man wissen, dass in unserer Umgebung ein Tierarzt mit seinen getätigten Abschüssen in Namibia, die Gemüter, auch der Jägerschaft erhitzt hat und dies beileibe nicht aus einem Neidgefühl heraus, da es mehrere Kollegen gibt, deren monetäre Situation es ihnen durchaus ermöglichen würde so einen Abschuss zu bezahlen.
Wir haben daher schon des Öfteren, auch äußerst heftig, generell über diese Angebote diskutiert.
Ich habe nun im Forum gestöbert und alle Beiträge zu diesem Thema gelesen.
Ich bin nur mehr wütend über das Geschehene und auf mich selbst. Ich Idiot fahre auch noch in dieses Land welches solche Schandtaten nicht sofort streng ahndet. Was passiert denn diesem Typen schon. Nichts, vielleicht eine kleine Geldstrafe oder ein Jahr Jagdverbot.
Mir ist jetzt schon mein Urlaub vergällt.
Christian, lilytrotter augenscheinlich Menschen mit vor Ort mit besten Hintergrundwissen, haben ja in bewundernswerter Weise, fast emotinionsfrei, versucht, nicht so wie ich jetzt, dieses Verbrechen zu kommentieren.
Es gäbe also dazu nichts mehr zu sagen da sich alles wiederholen würde.
Daher versuche ich, ohne „philosophisch“ werden zu wollen einen anderen Gedankengang zu formulieren der zwar unmittelbar vom grausigen Thema abweicht, aber mittelbar im Konnex zu sehen ist.
Auslösender Moment für mich war dabei der Beitrag von Erika vom 09.05.2010.
Zitat:
Kann es sein, dass man mit dieser sicherlich gutgemeinten Aktion dem Löwen Leonardo einen “Bärendienst” erwiesen hat und ihn so zur leichten Beute des Jägers gemacht hat?
Ja Erika,
sind wir schon so weit, dass wir, symbolisch gesprochen, nun auch schon solche Taten mit dem Hinweis auf eine „schwere Kindheit“ entschuldigen nur um eben irgendeinen Entschuldigungsgrund zu finden.
Warum überhaupt einen Grund suchen?
Deine Aussage …..“leichte Beute“…..läuft meines Erachtens in diese Richtung und entschuldigt damit indirekt dieses Verbrechen.
Du suchst ein Tatmotiv obwohl es offensichtlich vor deinen Augen liegt.
Mordlust.
Aus, fertig, pasta, Schluss.
Dabei steht auch noch fest, dass dieser Verbrecher einen verbotenen Abschuss in einem, 100 km von seinen Permint entfernten Gebiet getätigt hat. In meinen Augen ist damit alles gesagt.
Aber weiter!
Mit welcher stolzen Perversität sich schon sogar der Sohn der Familie Keith Wright, William, mit einer jungen Katze auf den Schultern präsentieren darf, ist abartig und erfüllt voll den Begriff der Dekadenz.
Aber was kann dieser arme Junge von solchen Eltern lernen? Die Natur und die Lebewesen schützen und mit ihnen zusammenleben? Oder, mit einem Schuss Geld verdienen und die Trophäe noch sündteuer ins Ausland verkaufen.
Man sollte ja den Glauben nicht verlieren und es wäre nur zu schön um wahr zu sein, wenn sich dieser mister wriht, so wie z.B. MISTER TROLLOPE, ehemals ein Großwildjäger aus der CapRegion , übrigens über Betreiben der Farmersfrau Harvey, 1931 entschloss der erste Wildhüter im neu geschaffenen Addo – Park zu werden.
Dazu muss man aber doch ein Herz für Tiere haben. Also wird und bleibt wright ein Saulus und wird nie und nimmer ein Paulus.
Diesem Verbrecher muss die Jagdkarte auf Lebzeiten abgenommen und die Fa. geschlossen werden.
Bei der Fam. Wright ist dieses Gefühl bzgl. des Übereinklangs von Natur und Mensch einfach nicht vorhanden und von einer weidmännischen Vorgangsweise ist nicht im Ansatz eine Spur zu erkennen.
Generell gesehen,
man spricht ja immer, als schale Entschuldigung, von der Erblast unserer „Vorderen“. Vielleicht ist es so aber, solch ein Verhalten hat aber auch schon überhaupt nichts mit einem vielleicht ererbten Verhalten von unserer Vorväter als Jäger zu tun. Die haben aus der Notwendigkeit heraus gejagt.
Man kann es daher ja zwar versuchen sich in die Psyche solcher „Triebtäter“ hineinzuversetzen, denen es, ohne Notwenigkeit eine Befriedigung gibt, einfach wehrlose Tiere ab zu knallen, denn von einer Jagd kann ja hier keine Rede sein.
Noch dazu, wie Christian schon feststellte, dass gerade der Löwe zu dem leichtest erlegbaren Katzen gehört und ich dies nur bestätigen kann, wobei mich das Foto mit dem Rino genauso abstößt.
Aber wiederum, wer erlaubt diese Jagd und wer geht dann wieder für eine notwendige Audzucht sammeln.
Solche Kreaturen wie Wright gehören zu den „Schussgeilen“, die auch z.B. ohne Hirn auf den Treibjagden die Treiber anschießen und dann im Prozess aussagen:
„ich habe ihn nicht gesehen“.
Obwohl der Treiber vorschriftsmäßig eine Warnweste und eine rote Kappe aufhatte.
Sowie der Löwe seine prächtige Mähne. Das Halsband wollte er nicht gesehen haben weiß aber dass es dort nurmehr einen Löwen gab.
Un dich sag Euch, der kommt damit durch.
Wahrscheinlich hat er ihn sowieso noch aus kürzester Entfernung geschossen damit er genau sah wohin die Kugel geht, damit die Decke am wenigsten beschädigt wird.
Wie kann man also diese unfassbare Tat anders als mit Macht - und Mordgelüste über andere Lebewesen, interpretieren?
Hier meine ich auch explizit den Abschuss des Jungen, denn hierbei hat diese Familie ja kein Geld verdient. Sie geben dem Jungen das Gefühl ein GROßER JÄGER ZU SEIN und nehmen ihm dabei das Wertvollste im Leben.
Den Glauben an die Notwendigkeit zum Schutz desselben.
Wenn sich heute z.B. ein arbeitsloser Einheimischer eine Gazelle erjagt ist eine Notwenigkeit gegeben. Der Staat versagt. Die Menschen hungern und die Einnahmen aus den Parks gehen nicht, wie einmal vorgesehen, zum Teil an die Betroffenen, die Land verloren.
Dieser wird also sofort als Wilddieb unerbittlich verfolgt und eingesperrt und Wright, der sogar das Image von Namibia beschädigt, fährt auf Urlaub.
Ich wiederhole mich.
Das unverzeihliche Vorkommnis hat überhaupt nichts mit Jagd zu tun. Hier handelt es sich auch schon gar nicht um einen sogenannten Hegeabschuss.
Wobei,
auch diese Bezeichnung ist ja irgendwie abartig und zu hinterfragen, da wir Menschen uns, nur mit den Dollarzeichen in den Augen, anmaßen zu bestimmen, wie viel Tiere nun dem Wald usw. zumutbar sind, obwohl wir es ja sind die sie aus ihrem angestammten Gebieten vertreiben. Bitte jetzt keinen Vorwurf von ….ich wäre rückständig und will das Rad der Zeit zurückdrehen.
Zig Beispiele gibt es die aufzeigen, dass man mit der Natur, auch im Sinne einer ökonomischen Nutzung, gut leben kann.
Da werden dann z.B. die doch logischerweise entstandenen Verbiss-Schäden von den Jagdkonsortien an die „armen Bauern“ bezahlt, wobei dann wiederum, so wie bei uns der Bezirksjägermeister, zu den geschädigten „Holzbauern“ gehört, dessen einziges offizielles Anliegen in Form eines Lippenbekenntnisses es ist, ja den Wald zu schützen und damit den Waldtieren ein Überleben zu gewährleisten.
Dann aber artet es aus.
So hat dieser „Saubermann“ die Kindergartenleiterin „ersucht“ mit den Kindern nicht in seinen Wald zu gehen, weil im sonst diese Kinder „seine aufgehenden Sprösslinge“ zertreten würden und erst über allgemeinen Prostest davon Abstand genommen.
Kinder sind nicht dumm und haben ein natürliches Gefühl für die Natur. Wenn man es ihnen, ohne lehrzumeistern in der Praxis erklärt, begreifen sie es sehr sehr schnell.
Andererseits aber versucht genau dieser Herr Saubermann schon seit Jahren, mit allen politischen Mitteln, ein ca. 1 ha großes Waldstück, welches sogar in erster Linie noch zur Hangbefestigung dient, in Bauland umwidmen zu lassen, weil er einen Industriellen als Interessenten für das Grundstück hat.
Wenn man diese Diskrepanz aufzeigt und da ist es mir egal wenn er „unser Bezirksjägermeister ist“, dagegen offiziell auftritt, wird versucht, dass man in der Öffentlichkeit als „Ketzer“ und Lügner dargestellt wird.
Oder aber, wenn so abartig veranlagte „Unternehmer“ in den Alpenländern z.B. die Abschüsse aus ihrem Dammwildgehege verkaufen. Es genügt ihnen nicht das Tier „normal zu schlachten“ und das Fleisch zu verwerten.
Nein, es wird der Abschuss an abartige veranlagte Jäger verkauft und das Geschäft kann man nur machen wenn es solche Typen gibt.
Da steht nun so ein IdiotIN die sich Jäger schimpfen, vor einem Dammwildgehege, legt sein/ ihr Gewehr auf den Holzzaun auf, es gibt ja noch die schlimmere Variante aus dem Auto heraus weil es regnet, also auflegt, weil freihändig können sie so wie so nicht treffen und dann wird das Wild auf vielleicht 20-30m Entfernung im Gehege erschossen, nicht erjagt.
Dann wird das Tier herausgetragen und stolz in der „freien Wildbahn“ zu einem Fotoshooting präsentiert, damit man ja den Zaun nicht sieht.
Dazu könnte ich noch ein Buch darüber schreiben, es gibt die unglaublichsten Sachen.
Zurück zu dem Löwenabschuss.
Wie überall fängt der „Fisch beim Kopf“ zu stinken an.
Diese korrupten Flaschenköpfe im namibischen Ministerium für Jagd begründen doch unter anderem die freigegebenen Abschüsse mit der Notwenigkeit zum Schutze der Bevölkerung und der Herdentiere und „schneiden“ aber bei den Jagdfarmern sicher pro Abschuss mit.
Wenn aber grundsätzlich ALLE ABSCHÜSSE, zumindest der Katzen und Rinos, über Jagdfarmen verboten werden würden, müsste ein Umdenken stattfinden.
Wenn eine Notwendigkeit wegen einer überpopulation entstehen würde ist ja gegen einen Abschuss nichts einzuwenden.
Aber dann eben von einem staatliche Wildhüter und kein Verkauf an schussgeile Ausländer.
Die Eigentümer der Jagdfirmen sollen als Fotoguids ehrlich ihr Geld verdienen und als Führer tätig werden, dann hätten alle etwas davon.
Man sieht aber, unabhängig davon dass die Daseinsberechtigung der Tiere zumindest genauso groß ist als das der Menschen, nur den kurzfristigen Profit, statt damit langfristig mit gezielten Hege - Maßnahmen den Tourismus fördern.
Da empfinden sich diese Typen noch als „sogenannte Großwildjäger“ und bringen dabei 95 % der Jäger in Verruf die sich wirklich hegen und pflegen und sich um die Tiere ehrlich kümmern.
Diese Perversität ist aber leider überall auf der Welt vorhanden, indem sich solche Typen nur aufgeilen können und einen Adrenalinschub bekommen, wenn sie ein Tier fallen sehen. Daher kann diese Jagd generell nur verboten und wirklich unter schwere Strafe gestellt werden.
Ohne Wenn und Aber erfüllt aber nur eine Gefängnisstrafe eine abschreckende Wirkung und keine Geldstrafe über die so Mancher nur lachen kann.
Eine Woche in einem Gemeinschaftsgefängnis, unter Menschen die aus der Not heraus stehlen oder schlimmere Taten begangen haben, würde diesen Typen schon klarmachen, dass sie es in Zukunft besser unterlassen solche „Anschüsse zu tätigen“.
Es ist ja traurig genug, dass man eine solche Vorgangsweise ins Auge fassen muss weil, wie man sieht, alle anderen Verbote keinen Erfolg zeitigen.
Prinzipiell würde es ja anderes funktionieren wenn nur nicht diese unselige „Schussgeilheit dieser so genannten GROß -WILD - JÄGER vorhanden wäre. Diesen Hirnschüsslern ist es doch im Prinzip egal welches Tier fällt.
Was geht denn in den Köpfen solcher Typen vor? Da wird vorweg zuerst gedanklich eine Liste der Tiere erstellt mit deren Abschüssen man im Bekanntenkreis den größten vermeintlichen Prestigegewinn erzielen kann, d.h., seinen Minderwertigkeitskomplex am Besten übertünchen und am Besten angeben kann.
Dann wird auf Teufel komm raus geschossen und abgehakt. Es muss nur knallen und ein Tier, mit welchen er der Gesellschaft zeigt wie vermeintlich mutig er denn ist, und weil er es sich leisten kann, tod umfallen.
Bis zum Zeitpunkt des Schusses muss aber der Guid das Gewehr tragen, denn selbst wäre es ihm auf Dauer zu schwer.
Zu Hause wissen ja die meisten Leute nicht, dass er/sie mit dem Jeep bis 10 m zum Tier gefahren werden und dieser „stolze, mutige Jäger“ dann das Tier von Auto aus erschießt und keine Spur von einem Pirschgang vorhanden ist.
Wenn ich mich da im Jahre 1992 an den fetten Amerikaner im Krügerpark erinnere. Ich hörte damals eine Schuss fallen und fuhr einfach in die Richtung aus der er kam. Dort lag nun der geschossene Bulle inmitten der „Jagdgesellschaft“ neben einem Wasserloch.
Stolz mit der Holland- Holland in der Hand, stand nun dieser Typ neben dem Tier, mit einem Fuß auf den Kopf des Elefanten und präsentierte zum „Erinnerungsfoto“.
Alleine schon die Entwürdigung des toten Lebewesens, den Fuß auf dessen Kopf zu stellen, sagt viel über den Charakter solcher Typen aus.
Mir platzt heute noch der Kragen wenn ich daran denke.
Sicher kann man sich nun über die 2008 erfolgte Freigabe des Elefantenabschusses im Krügerpark unterhalten. Die Notwenigkeit kann man auch als Tierschützer nicht wegdiskutieren
Wenn man weiß wie viel die Elefanten pro Tag zum Fressen brauchen, steht für mich fest, dass gegen die Überpopulation vorgegangen werden muss um nicht mittelfristig „zufüttern“ zu müssen.
Im ADDO Park kommt sicher das nächste Problem.
Völlig falsch halte ich allerdings den offiziell erlaubten Verkauf von Elfenbein, da hiermit wiederum allen Sauereien Tür und Tor geöffnet wird.
Aber in Namibia die Katzen? Wie viel leben davon, außer in den Parks, noch in freier Wildbahn?
Bezeichnet ist ja für mich dabei auch noch die vorhandene Feigheit solcher Möchte –Gerne - Jäger“ und liefere dazu ein Beispiel.
Auf der Insel Kodiak fischte ich mit einer international buntgemischten Gruppe in einem Camp im Nationalpark, wozu ich mich schon drei Jahre vorher anmelden musste, auf Lachse.
Die Gruppe umfasste zwei Frauen und 9 Männer. Die ebenfalls „mitfischenden“ Bären waren von uns vielleicht 70 - 100 Meter entfernt. Also überhaupt keine Gefahr. Es war viel gefährlicher auf den nassen, glitschigen Felsen nicht auszurutschen in den „Bach“ zu fallen.
Von den anwesenden Personen waren nur zwei auch Jäger. Ein Holländer und ich, aber er hätte aber auch irgendeiner anderen Nationalität angehören können. Schon am ersten Abend protzte er damit in Tansania vor zwei Jahren einen Leoparden geschossen zu haben den die Hunde auf einen Baum hetzten.
Er war uns allen damit „sehr sympathisch“.
Dieser Holländer kam also direkt von einer "erfolglreichen" Schwarzbärjagd in der Nähe von Eagle und wollte zum Abschluss seines Alaskaaufenthaltes auf Kodiak fischen.
Wenn man dabei weiß, wie viele Schwarzbären sich rund um Eagle aufhalten war es wiederum keine Jagd sondern nur ein schießen auf eine lebendige Zielscheibe.
Nun, dieser Typ hatte als Einziger beim Fischen eine 9 mm Parabellum mit langgezogenem Lauf „umgehängt“. Man stelle sich vor, die Fliegenrute in der Hand, auf glitschigen Felsen stehend und dann dieses monströse Stück, welches sicher an die 1,5 kg hat, umgeschnallt.
Und so kam wie es kommen musste. Ein Altbär vertrieb einen ca. Dreijährigen von einem Platz und dieser flüchtete vorweg einmal „blind“ und weil es die geografischen Gegebenheiten nicht anders zuließen, in unsere Richtung. Er wäre aber ganz sicher vor uns „abgebogen“.
Nur, unser Jäger/Fischerkollege fühlte sich bedroht, ließ seine sündteure Oris Fliegenrute einfach in den Wasserfall fallen und gab, rückwärts stolpernd vor Angst, ungezielt, zwei Warnschüsse ab.
Aber nicht in die Luft, sondern einfach drauf los. Unabhängig davon, dass in dieser Richtung auch noch zwei Fischerkollegen standen, hat ein Schuss den Jungbären an der hinteren Pfote schlimm verletzt, sodass dieser von der Wildhüterin erschossen werden musste.
Dass der Holländer daraufhin „baden ging“ und es ihm dabei nicht gerade wohl ums Herz war, ist klar.
Die Wildhüterin verständigte weiters die Polizei die mit einem Hubschrauber einflog und diesen Typen festnahm.
Er wurde nach Anchorage ausgeflogen.
Wir waren noch 5 Tagen im Camp und in dieser Zeit sahen wir den Holländer nicht mehr. Die Wildhüterin meinte, dass ihm innerhalb einer Woche der Prozess gemacht werden würde und wirklich hohe Strafen auf so einen Frevel stehen.
Allerdings konnte auch sie nicht erklären warum es prinzipiell überhaupt erlaubt war, eine Faustfeuerwaffe mitzuführen, zumal ja zwei bewaffnete Wildhüter um unsere Sicherheit und das leibliche Wohl bemüht waren.
Zurück zu den WRIGHTS.
Wenn ich meine Gedanken und Gefühlen freien Lauf und diese laut werden lasse, einfach nur so als Paradigma, dabei die gesetzliche Gegebenheiten in Namibia bzgl. einer Körperverletzung einmal negiere und außer Acht lasse, dass die in den Köpfen kranke Familie auch noch gute Beziehungen zur korrupten Justiz hat, wie wäre Folgendes?
Ich suche an einem Tag meines Urlaubes ein Gespräch mit diesem „mister wright“, stellvertretend für alle anderen ähnlich programmierten Zeitgenossen, die Jagd mit Mord verwechseln.
Dieses Gespräch artet sicher in eine Streitdiskussion aus. Vielleicht wird er da dann auch aggressiv und mir gegenüber handgreiflich. Dann könnte ich mich ja mehr oder weniger ungestraft wehren.
Stelle ich mich damit auf eine Stufe mit dieser Sippschaft und ist es nur eine Befriedigung meiner archaischen Gedanken oder geschähe ihm recht?
Ich werde diesem Verbrecher schreiben, ihm meine Meinung zu seiner Tat mitteilen und ein Treffen vorschlagen. Vielleicht vergeht dann meine Wut.
Nützt zwar generell aber schon überhaupt nichts und schon gar nicht dem toten Löwen, er sollte trotzdem eindringlich wissen was so mach anderen Erdenbürger von seiner verbrecherischen Verhaltensweise hält.
Das vielleicht gelangweilte Forum möge mir meinen Exkurs verzeihen, aber ich finde, dass dieser traurige Anlassfall Gelegenheit gab die „gekaufte Jagd“ einmal generell zu beleuchten.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200825. Mai 2010 · #47Hallo, Amazone0_100!
Einerseits bereicherst Du mit Deinem Beitrag die Ansichtsweisen zu diesem Vorfall, doch leider geht’s echt mit Dir durch:
Deine abschließenden, von Dir als „archaisch“ bezeichneten Gedanken sind wirklich bedenklich.
Vielleicht überarbeitest Du Deinen Beitrag noch mal, wenn Du nicht so in Rage bist (in Deinem eigenen Beitrag auf ÄNDERN drücken). Das wäre gut, denn dies wäre nicht der erste Thread, der hier wegen Entgleisungen geschlossen würde und das wäre schade.
Gruß lilytrotter
PS: Ich kann ja verstehen, dass dieses Thema sehr dazu anregt, sich über Jagd-Ethik und Moral sowie die Psyche im Speziellen so seine Gedanken zu machen, aber ich denke, wie schon anfangs einmal erwähnt, dass es nicht so sinnvoll ist, diesen Thread über Wüstenlöwen und das dort aktuelle Geschehen zu einem Thread über die Trophäenjagd oder gar das Jagen im Allgemeinen zu verändern. Zum Jagen gibt es so viele Meinungen und Antipathien, da liegen schnell die Nerven blank.
Übrigens gibt es jetzt den sehr interessanten jährlichen Bericht von Desert Lion Conservation:
http://www.desertlion.info/2010report.htmlAußerdem: the Namibian vom 24.5.:
http://www.namibian.com.na/news-articles/national/full-story/archive/2010/may/article/enviro-minister-disturbed-by-killing-of-collared-lion/Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt AMAmazone0_10011 Beiträge · seit 201026. Mai 2010 · #48Hallo Lilytrotter,
ich war gerade gestern bei einer Jungfischer – Unterweisung, bei denen ich, ehrenamtlich, zweimal im Jahr über das Thema: „Wie verhalten wir uns gegenüber JEDEM Lebewesen“, referiere.
Für mich war sonnenklar, dass ich dieses Mal auch das „Löwenthema“ einfließen lies.
Ohne jede Wertung meinerseits habe dazu die 43 Teilnehmer im Alter zwischen 12 und 57 Jahren um ihre Meinung befragte. Wäre sicher auch für den Thread interessant gewesen diese Aussagen zu hören. Ich kann nur sagen, mein Beitrag war dazu völlig harmlos, ergo dessen besteht noch Hoffnung.
Du Lilytrotter, meinst es mit Deinem Ratschlag bzgl. „Verbesserung“ meines Beitrages sicher gut.
Ich danke Dir für den Hinweis bzgl. Threadsperre denn, eines wollte ich mit meinem Beitrag ganz bestimmt nicht herbeiführen, nämlich, dass dieser wegen meiner, an für sich unwichtigen persönlichen, voller Emotionen geladenen Meinung, geschlossen wird.
Da ich mich technisch nicht so auskenne, ersuche ich CHRIGU höflich meinen alten Beitrag zu löschen, damit darüber keine weitere Diskussion entsteht.
Ich könnte, selbst beim besten Willen an dem Geschriebenen kein Wort ändern, nicht aus Stolz, sondern weil das Geschriebene meine innerste Überzeugung war, ich mich nicht verbiegen lasse und zumindest die Gedanken noch frei sind, wobei ich nicht verhehle, dass sie mir bei whright gar nicht so abwegig vorkommen.
Unter dem Motto, AUDIATUR ET ALTERA PARS, habe ich diesem "Vogel" schon geschrieben und ihm unmissverständlich meine Meinung zu seiner Vorgehensweise kundgetan. Bin gespannt ob er reagiert.
Zurück zu meinem alten Beitrag.
In diesem versuchte ich, nur ja keine Diskussion bzgl. der Jagd und deren Notwendigkeit oder Unsinn einzubringen oder anzudenken, sondern habe nur verschiedene Charaktere anhand von selbsterlebten Beispielen demonstriert um so aufzuzeigen welche Flaschenköpfe als Jäger die Gegend unsicher machen.
Ich selbst bin seit Jahrzehnten mit diesem Thema befasst und weiß ziemlich genau um das Für und Wider, auch unter Hinblick auf die wirtschaftlichen Zwängen so MANCHER Beteiligter.
Dabei ist es erwähnenswert anzuführen, welch unglaublich lobbyistische Unterstützung für die Jägerschaft vorhanden ist.
Prinzibiell sei aber nochmals gesagt, ich bin und war überhaupt nicht gegen die Jagd oder Fischerei, aber gegen den Tier-Mord.
Denn, um ein anderes Beispiel zu bringen:
Auf der ganzen Welt wird für die Wiederauswilderung von Rhinos gesammelt wird, ich selbst bin in unserem Dorf dafür sammeln gegangen.
Dann sehe ich ein Foto auf dem sich irgend so ein Idiot, neben einem ermordeten Rhino voller Stolz der Öffentlichkeit präsentiert.
Mir kommt das große KOTZEN.
Wiederum hat bei diesen Auswüchsen nur die Politik und Exekutive schuld und insgesamt fühlt man sich ganz einfach nur verarscht wenn man weiß, dass diese Regierungen sich einerseits verpflichten für den Schutz der ausgewilderten Tiere zu sorgen und andererseits zum Abschuss freigeben.
Das eine Ministerium ersucht um Unterstützung beim Wildbesatz da in der Vergangenheit genug Schindluder bei der Lizenzvergabe getrieben wurde.
Das andere Ministerium gibt die Lizenzen zum Abschuss dieser Tiere aus.
Dabei werden zig - Millionen von Entwicklungsgeldern von Deutschland, unter anderem für den Ausbau von Camps, teilweise in meinen Augen sogar „erpresst“ und bezahlt.
Da man darüber schon wieder eine Abhandlung schreiben und dadurch eventuell eine politische Diskussion auslösen könnte, lasse ich es aber bei dieser Aussage.
Dafür steigen dann die Camppreise gegenüber den anderen "Touristen - Staaten" unverhältnismäßig hoch und unter anderem werden dann auch noch die einreisenden Touristen von den Einreisebehörden schikaniert.
Als ob es nicht egal wäre ob jemand 3 Wochen oder drei Monate im Land ist solange er bezahlen kann.
Ich verabschiede mich aus dem Thread, wünsche allen Tierfreunden, aber um Gottes Willen hier wiederum nicht den MILITANTEN unter ihnen, alles Gute,
diesem schussgeilen Whright aber ALLES SCHLECHTE
herzlichst gerhard
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200826. Mai 2010 · #49Hallo, Amazone0_100!
Gleich alles löschen!? Och, nöö.
Dann fehhlt uns aber etwas, das wäre schade.
Vielleicht war ich einfach auch nur zu "schissig", warten wirs doch ab.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt AMAmazone0_10011 Beiträge · seit 201027. Mai 2010 · #50Hallo Lilytrotter,
es ist ja recht lieb von Dir, da aber mein Beitrag nun wirklich nicht wichtig ist und aber die eben von Dir genannte Gefahr besteht, ist es besser so.
Außerdem, ich bin erst im Nachhinein draufgekommen, dass ich als Threadteilnehmer nicht geeignet bin, da ich alles auf das Ausführlichste beschreibe, mit Beispielen zu untermauern versuche und dann dieses langatmig und emotional kundtue. Dabei komme ich vom „Hundertsten ins Tausendste“.
Dass dies aber nicht unbedingt in einer Thread gehört indem die Teilnehmer in erster Linie Ratschläge brauchen und nicht philosophisch angehauchte Gedanken lesen wollen, ist es besser so.
Wenn jemand einen Roman lesen will kauft er sich ein Buch.
lgg
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200828. Mai 2010 · #51Es bleibt weiter spannend:
http://www.desertlion.info/news.html25 May 2010. Leonardo's satellite collar. Many avenues have been used in an attempt to retrieve (or at least to have it switched off) the expensive satellite GPS radio collar of Xpl-44 "Leonardo", after he was shot for trophy hunting on 21 April 2010. The collar stopped transmitting positions via satellite on 5 May 2010, but resumed communications again on 14 May 2010. The transmissions have continued, albeit irregular, and it is still at the hunting camp near Sesfontein.
@ Amazone0_100
Übrigens, ich glaube nicht, dass ein Professional Hunter, der ja ein gut kalkulierender Geschäftsmann ist, einen Mähnenlöwen selber schießt, dessen Abschuss ihm 25.000 US$ bringen würde. So blöd ist keiner!
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt AMAmazone0_10011 Beiträge · seit 201030. Mai 2010 · #52🤩 Oh Lilytrotter,
wenn ich Deinen Beitrag richtig interpretiere, gehen unsere Meinungen weit auseinander.
Meinem Dafürhalten nach, ganz egal wer den Finger am Abzug hatte und aus wessen Lauf der Schuss fiel, also selbst aus dem Gewehr eines Jagdgasten, liegt trotzdem bei wrigth das alleinige Verschulden, der er wäre dann mit diesem Jägertouristen in ein 100 km entferntes Gebiet gefahren und er hätte dem Gast den Schuss freigegeben.
Selbst wenn es also so wäre, wie Du annimmst, bleibt wrigth dennoch immer der "Hauptverbrecher".
Dass es immer wieder abartig Veranlagte gibt, die verbotenerweise, die vom AUSSSTERBEN bedrohte Tierrassen für viel Geld abknallen um ihr EGO bzw. ihren Minderwertigkeitskomplex.
Dagegen würde eben nur das Erlassen eines einfachen Gesetzes helfen, ein striktes Schussverbot und im Falle des Zuwiderhandeln eine, ohne Wenn und Aber vorgesehene 6monatige Gefängnisstrafe. Keine Kautionszahlung, keine Aussetzung der Strafe, keine langwierigen Verhandlungstage, bei denen der Täter noch frei ist usw.
Wenn durch nicht vorhersehbare Ereignisse ein Hegeschuß notwendig ist, darf dieser eben nur von einem autorisierten Ranger getätigt werden.
Ob das wiederum bei dieser korrupten Sippschaft möglich ist, wage ich zu bezweifeln, denn, wenn dieser Schuss wieder „weitergegeben wird“ so unter dem Motto: „ich habe da ein Tier frei, um zig € kannst es aber du schießen steht wieder Tür und Tor offen.
Ich erinnere mich an einen Fall, wo der erst 12 jährige Sohn eines sehr honorigen Eigenjagdbesitzers, eben von diesem Vater, einen ungeraden 12Ender Hirsch – Abschuss zum Geburtstag geschenkt bekam.
In der Schule konnte der Junge den Mund nicht halten, er musste mit seiner vermeintlich so tapferen Tat prahlen. Ein Mitschüler erzählte dies bei ihm zu Hause und dieser Vater, ebenso honorig, aber einer anderen politischen Partei zugehörig, zeigte diesen Verstoß es beim Jagdverband und bei der Staatsanwaltschaft an.
Jetzt muss ich sagen: Gott sei Dank stand der Vater zu seiner Tat und bezichtigte nicht auch noch seinen Jungen einer Lüge. O.K. Die Jagdkarte wurde ihm für ZWEI Jahre entzogen, welches aber für ihn als Eigenjagdbesitzer keine Strafe war.
Die Staatsanwaltschaft ließ die Anzeige „unter den Tisch fallen“. Begründung! Niemand kam zu Schaden und gab keine Anzeichen einer Wiederholungsgefahr. Das war vor ca. 8 Jahren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn man weiß, dass die Frau des Oberstaatsanwaltes derselben Partei als der Eigenjagdbesitzer angehört.
Dazu muss man noch wissen, dass bei uns die Staatsanwälte weisungsgebunden sind. Wie man sieht, gibt es auch in Europa die Korruption ohne Ende und es braucht nun wirklich niemand mit dem „erhobenen Zeigefinger“ auf die Gegebenheiten Afrika zeigen.
Ob so eine Causa allerdings heute bei den verschiedenen Schusswaffen - Missbräuchen der Schüler - auch noch so ablaufen würde, ist zu bezweifeln.
Nach wie vor kann es nicht besser werden, wenn alleine schon die Worte: Großwildjagd und Großwildjäger in der Reputationsliste der Gesellschaft in verschiedenen Kreisen so große positive Bedeutung beigemessen wird.
Man will sich vom „Otto Normalbürger“ abheben, ergo dessen unternimmt man Alles, um auch diesem „erlesenen Kreis“ anzugehören.
Du kannst dann auch unter der Jägerschaft, z.B. Jägerball, den „Klassenunterschied“ zwischen dem Niederwildjäger, Hochwildjäger und den sogenannten besagten Großwildjägern bemerken. Es bilden sich eigene Cliquen und es ist immer wieder ein „lustiges Erlebnis“ zu beobachten, dass je später der Abend, desto größer die „geschossene Beute“ war.
Bei wright ist es ungefähr so: er weiß, dass es „süchtige Heroinabhängige“ gibt, also verkauft er ihnen das Suchtmittel. Egal um welchen Preis und unter außer Acht lassen sämtlicher weidmännischer Regeln.
Dabei ist es generell so zu sehen, dass sich solche Leute, wiederum, Jäger kann man nicht sagen, sich teilweise sogar stark verschulden, um so einen Abschuss tätigen zu können.
Dabei nehmen sie Scheidung und Familienverlust in Kauf, oder so wie in einem Fall in der Nähe von mir zu Hause, wo ein Jäger sogar Selbstmord beging, nach dem der ungarische Jagdführer einen Hirsch falsch "ansprach" und zum Schuss freigab, der Jäger zur Ansprache so einer mächtigen Trophäe überhaupt keine Erfahrung hatte, sich daher auf die Aussage des Guids verließ, diesen schoss und dann rund 34.000 € in Rechnung gestellt bekam.
Auslösender Moment war ein fataler Irrtum dieses Jägers, der fast kein Englisch sprach und daher den Jagdvertrag nicht verstehen konnte und glaubte, nach der Endenzahl bezahlen zu müssen so wie er es schon in einem anderen Revier getan hatte und nicht wie in diesem Revier nach Geweihgewicht zuzüglich Granteln. Dazu kam noch, dass der Hirsch auch noch ein Goldmedaillenträger war und dieser Abschuss sowie so ungleich teuerer ist. Mache Reviere sind deshalb vom Medaillienzuschlag abgegangen.
Böse und sarkastisch gemeint, vielleicht verkauft Wiright den Abschuss teurer, wenn der Löwe einen Sender trägt, ebenso wie ein Medaillienträger beim Hochwild teurer ist.
lgg
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200830. Mai 2010 · #53Eigentlich find ich es ja noch schlimmer, wenn meine Vermutung sich als richtig herausstellen sollte, aber es ist und bleibt immer noch eine Vermutung und deshalb bin ich da lieber Vorsichtig.
Allerdings wäre ich auch neugierig, zu erfahren, wer da sein "Gast" war.
Natürlich bleibt die Verantwortung zu 100% bei dem Professional Hunter!
Dieser PH wird in englischsprchigen Jagdforen nicht gerade geschätzt, er hat den Ruf eines "slob hunter".
LG
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt AMAmazone0_10011 Beiträge · seit 201031. Mai 2010 · #54😄 Hallo Lilytrotter!
Dann sind wir ja auf der "gleichen Linie" und ich habe Dich nur falsch interpretiert. Tut mir leid.
Wenn ihn schon seine eigenen Kollegen als Fiesling bezeichnen heißt das relativ viel.
Wobei natürlich zu hinterfragen wäre warum er als Slob bezeichnet wird.
Wegen seiner, eventuell unsauberen Geschäftspraktiken oder doch wegen seiner abartigen „Schussorgien“.
Oder Beiden?
lgg
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200825. Juni 2010 · #55Den Einen oder Anderen interessierts bestimmt:
Auch die Namibia Professional Hunters Assoziation (NAPHA)wird tätig. Nachricht vom 23.06.
http://www.namibian.com.na/news/full-story/archive/2010/june/article/hunters-body-probes-lion-killing/Und:
Desertlion Conservation stellt fest, dass es einen erheblichen Zuwachs an Desertlions-Seiten-Besuchern gibt (insbes. aus Deutschland und Umgebung):
"31 May 2010. Website statistics. During the month of May 2010 there was a marked increase in visits to the website (see Statistics for details). A total of 4087 visitors spent 257 hours browsing the site, which is a 48% increase from April 2010."
http://www.desertlion.info/statistics.htmlGruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt AMAmazone0_10011 Beiträge · seit 201025. Juni 2010 · #56Hallo Lilyrotter,
Da hat ja Val Hackett ähnlich wie ich reagiert, wenn er meint: ".....die sollten die Trophäe sein"....
Jetzt wird es sich ja herausstellen wie der "Jagdclub" über sein Mitglied entscheidet.....wenn es insgesamt nur bei der Geldstrafe bleibt ...na dann gute Nacht ...das zahlen doch die schussgeilen Jagdgäste aus der Portokassa...
Du hast in einem Beitrag geschrieben, dass Du versuchst herauszufinden, wer der Jagdgast war.
Ist Dir das geglückt?
lgg
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200825. Juni 2010 · #57Echt, hab ich das so geschrieben?
Nee, hab ich hoffentlich nicht geschrieben, dass ich versuchen wolle, das herauszufinden, ich wüßte garnicht wie.
Ich meine geschrieben zu haben, ich wüsste nur zu gerne wer das war.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt AMAmazone0_10011 Beiträge · seit 201025. Juni 2010 · #58Tschuldigung.....ich lag da komplett daneben ….Du hast geschrieben:
Allerdings wäre ich auch neugierig, zu erfahren, wer da sein "Gast" war....
....und bei mir war der Wunsch der Vater des Gedankens....
Auch wenn es ja nun den toten Löwen nicht mehr lebendig macht aber.....
im Zuge einer eventuellen Verurteilung oder Nichtverurteilung dieses miesen Verbrechers wäre es schon interessant zu wissen ob eventuell die „Connections“ seines Jagdgastes etwas zu seinem Gunsten bewegen konnten….
christian852 Beiträge · seit 200622. Juli 2010 · #59Hallo!
In der Sesfontain area wurden 2 Löwen vergiftet.
Keith Wright ist bis jetzt nicht zur Verantwortung gezogen worden:
http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=70916&no_cache=1
christian852 Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #60Hallo!
Der Link oben geht nur mit Paste&Copy.
Ich versuche es nochmal:
http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=70916&no_cache=1
geht wohl nicht anders, hier noch ein Kommentar dazu:
http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=71071&no_cache=1
Hier die Bilder dazu:
http://www.desertlion.info/news.html