Wüstenlöwen

110 Antworten · 33,3k Aufrufe · gestartet 04. Mai 2010 von klaus63
Bilder klein
Antworten
33,1k Beiträge · seit 200612. Juli 2011 · #81
Hi zusammen,

aktueller Artikel zum Thema:
www.republikein.com.na/politiek-en-nasionale/toerisme-en-omgewingsake/woestynleeus-vergiftig.130344.php

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
562 Beiträge · seit 200912. Juli 2011 · #82
Was für ein Glück, dass ich so gut Afrikaans versteh . . . 😉


Lumela
33,1k Beiträge · seit 200612. Juli 2011 · #83
Hi Lumela,

auch Dir kann geholfen werden... 😉

Schritt 1: gehe auf http://translate.google.com/
Schritt 2: kopiere den von mir genannten Link in das Feld
Schritt 3: Wähle als Sprache: von "Afrikaans" nach "Deutsch"
Schritt 4: klick auf "Translate"
Schritt 5: versuche zu verstehen was Google versucht hat zu übersetzen 🙂

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
781 Beiträge · seit 200714. Juli 2011 · #84
Na, dann ist ja alles glasklar! Hier die Übersetzung: 😵

"Drei der woestynleeuwyfies Hoaruseb-pack Sonntag in der toxischen Hoarusebrivier gefunden.

Eine schockierende Entdeckung, dass ein großer Verlust für die Erhaltung in Namibia, Skelettküste gemacht wird, wenn drei woestynleeuwyfies starb am Sonntag in Hoarusebrivier gefunden.

Laut der Website der weltbekannten Projekt auf dem woestynleeus, www.desertlion.info, die insgesamt Hoaruseb-pack jetzt, nachdem die drei Weibchen Sonntag ausgerottet vergiftet.

"Die drei Frauen, Morada, Tawny und Maya, ein paar Meter voneinander entfernt in der Hoarusebrivier tot aufgefunden."

Maya war Tawny cub. Zwei swartrugjakkalse ist am Tatort gestorben. Die Proben wurden zur Analyse entnommen, aber es scheint, dass Strychnin Ursachen der Tragödie.

"Der Schutz Kragen und die Schädel aller drei leeuwyfies statt. Ihre Leichen sowie die Drachen verbrannt werden, um andere wilde Tiere auch verhindern, sterben an dem Gift.

"Der tragische Vorfall bedeutete das Ende der Ära der Herde Hoaruseb woestynleeus", so die Website.

Am 21 April 2010, die Mähne Leonardo erschossen. Eine Gebühr von illegalen Jagd ist gegen die Berufsjäger, mr. Keith Wright, eingereicht.

Morada und Tawny Anfang 2008 ihren ersten Wurf in Hoarusebrivier gefunden. Diese Löwen standen im Mittelpunkt der intensiven Forschung und Monitoring.

Die Umsetzung des nachhaltigen Ökotourismus Löwen in Kunenestreek auf sie stützen sich je auf der Website. Die Website ist Wilderness Safaris für ihre Hilfe und Unterstützung während des Vorfalls zurückgetreten.

Drs. Flip Stander wird vom Principal Investigator der Wüste Löwen Projekt."
33,1k Beiträge · seit 200614. Juli 2011 · #86
Hi Bazi,
Und warum lest Ihr nicht einfach die Artikel in der az?
Weil er gestern ja schon in der Republikein stand.... die AZ braucht halt immer ein Tag, bis sie es selber übersetzt haben 😉

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
155 Beiträge · seit 200714. Juli 2011 · #87
das macht sehr betroffen.
uns ist das rudel im sept. 2009 direkt vor dem auto über den weg gelaufen. ein unvergesslicher anblick.
lg
wolfgang
4'129 Beiträge · seit 200814. Juli 2011 · #88
Die AZ ist ja mal ziemlich deutlich!

Da kann einem ja der Hut hochgehn, wenn man das alles so liest.
Die torpedieren da oben die wissenschaftliche Forschung von Philip Stander und ihre eigene potentielle touristische Entwicklung. Das Projekt ermöglicht der lokalen Bevölkerung zusätzlich hohe zusätzliche Einnahmen, durch Trophäenjagd und von Desertlion selbst– welche, wie man nun vernimmt, vornehmlich von den lokalen Chiefs einsackt wurden, anstatt, wie geplant, der Bevölkerung zugute zu kommen. Ein typischer Skandal, mit großer Wirkung.

The Namibian schreibt auch was:
http://www.namibian.com.na/news/full-story/archive/2011/july/article/pride-of-desert-lions-poisoned/
http://www.namibian.com.na/news-articles/national/full-story/archive/2011/july/article/desert-lions-face-uphill-battle/



Sagte Erika es nicht schon vor einem Jahr? Die Löwen werden an die Menschen gewöhnt... Letztendlich hatte sie Recht. Und es war ein „Bärendienst“, den man den Löwen damit erwiesen hat. Hmm. Recht hat sie.

Die Gutmütigkeit Philip Standers und das Laissez-faire vom MET rächen sich nun:
Auf Wunsch der Locals (die sich zusätzliche Einnahmen versprachen, von Führungen zu dem Löwenrudel), hatte Philip Stander -er wird diesen Fehler sicher nie wieder machen- in wochenlangem Training, das recht standorttreue, aber sehr scheue und zuvor sehr selten sichtbare Hoarusib Rudel in den Foodplains an Fahrzeuge gewöhnt. Das hatte geklappt und alle waren ihm dankbar, denn nun konnte man verlässlich Löwen zeigen, das war attraktiv und brachte neue Einnahmen.
Es brachte auch zusätzliche Gefahr.
Löwen, die an Autos und zunehmend an schwätzende und aus dem Fahrzeug steigende Helden gewöhnt sind, gehen weiter. Weiter in die Dörfer, zu den Menschen, denn sie sind nicht mehr scheu! Sie treffen dort auf schmackhafte dumme Esel. Einmal das Blut des „Easy Food“ geleckt, kehren sie immer mal wieder zurück und werden mehr und mehr zur Gefahr.
Das Drama nimmt seinen Lauf.
Auch die mehrfachen extrem aufwändigen Umsiedlungsaktionen des Rudels und die Feuerwachen haben nicht verhindern können, dass Purros die Geister, die man rief, nun nicht mehr los wurde.
Und da kommt es doch wie gerufen, dass das Gift vor Ort wächst. Strychnin „löst“ das Problem der Locals und exekutiert die wissenschaftliche Arbeit von Philip Stander und nebenbei ihre eigene Einnahmequelle.
Ein Rückfall in die Barbarei, kriminell, sehr dumm und kurzsichtig.

Gruß lilytrotter



@helmar
Ja, ja, ich hatte das zwar schon gepostet, aber vielleicht wäre es sogar sinnvoller gewesen, für dieses Drama deinen neuen Thread zu nutzen. Aber nun bleib ich hier.
Über das, was da oben seit eineinhalb Jahren geschieht, kann man eigentlich gar nicht genug reden. Das ist ja echt pervers.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2011
1'737 Beiträge · seit 201014. Juli 2011 · #89
Hallo an alle

das Ganze macht einen sehr traurig. Noch sind die wahren Schuldigen nicht bekannt, doch alles klingt für mich nach einer Vorverurteilung der lokalen Bevölkerung. Stammesführer füllen sich die Taschen? Doch wer waren in der Vergangenheit die großen Nutznießer der speziellen Touren zu den Wüstenlöwen und Philip Stander? Für 2009 hatten wir angefragt. Über 1200 € pro Person für 4 Tage, 3 Nächte normales Camping ist ein sehr stolzer Preis. Welchen Anteil hat da wohl die lokale Bevölkerung für die kommerzielle Nutzung Ihres Landes und als Kompensation für Viehverluste erhalten? Ich habe noch keine Zahlen dazu gefunden. Wir haben diese geführte Tour nicht gemacht. Trotzdem bleiben uns diese einzigartigen Löwen immer in Erinnerung.


Namibia200910364.jpg



Namibia200910367.jpg



Namibia200910370.jpg


Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
283 Beiträge · seit 200614. Juli 2011 · #91
Hallo,
würde mal eher sagen man muss sich mit dem Ausdruck : Hegegebiet.... auseinandersetzen,
...da bekommen Menschen die mit Tierschutz beauftragt sind 4x4 Fahrzeuge das sie besser wildern können,wie es letzte Zeit schon öfters der Fall war,sogar mit Fotos und Autokennzeichen dokumentiert....
..aber diese Menschen denken einfach anders...., auch wenn die KFW Bank Unterkünfte für Wildhüter baut....
...ist ne andere Mentalität....
..sammelt doch mal dafür,das wieder Löwen angesiedelt werden....
0
658 Beiträge · seit 200714. Juli 2011 · #92
Hallo Jakkal
Du sprichst mir aus der Seele !!! Und bringst es auf den Punkt !!! Unfaßbar was da abging !!
Grüßle Ralf
2'338 Beiträge · seit 200715. Juli 2011 · #93
Hallo zusammen
Eigentlich bringt ja unsere Diskussion gar nichts, ausser, dass man seinen Aerger über das Geschehene hier zum Ausdruck bringen kann.

Die Rechnung aller Beteiligten, die Löwen für kommerzielle Zwecke(aus)zu nützen ging einfach nicht auf.
Herr Sanders ist bestimmt ein sehr kompetenter Löwenkenner, daran zweifelt sicher niemand. Aber so wie es aussieht, hat er sich mit der Mentalität der ansässigen Bevölkerung viel zu wenig auseinander gesetzt, was mich sehr erstaunt. Die Abneigung der Einheimischen gegenüber Löwen ist so tief in deren Köpfen verankert, dass man diese traditionelle Gesinnung mit ein paar Geldversprechungen nicht grundlegend ändern kann, besonders, wenn man der Letzte auf der Lohnliste ist. Das Vieh ist für diese Leute auch in der heutigen Zeit immer noch das Wertvollste und das möchten sie nicht mit Löwen teilen. Es ist den einfachsten Gemütern dort bestimmt nicht verborgen geblieben, wieviel Geld man von den Touris einnimmt und wieviel für sie übrig bleibt. Dass die Dorfchefs die Entschädigungen kassieren, liegt wiederum in deren Tradition und ist soviel ich weiss ganz normal, aber vermutlich war es für ihren Begriff eben viel zu wenig.

Lilytrotter schrieb:
Sagte Erika es nicht schon vor einem Jahr? Die Löwen werden an die Menschen gewöhnt... Letztendlich hatte sie Recht. Und es war ein „Bärendienst“, den man den Löwen damit erwiesen hat. Hmm. Recht hat sie.
Danke dir. Leider hat sich meine Einstellung diesem Projekt gegenüber bestätigt.

Vor der Unabhängigkeit lebten ca. 7000 Himbas im Kaokoveld. Mich würde mal interessieren, wie viele Einwohner es heute mitsamt all den "Kulturfolgern“ sind.

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
571 Beiträge · seit 200615. Juli 2011 · #94
JABULANI schrieb:… sicher ist das alles bedenklich und tragisch, vor allem für die Löwen. Am Ende vielleicht auch für Touristen die ihre tollen Löwenfotos machen wollen, für die Tour Unternehmer und für ein paar Idealisten die eine Welt nach ihrem Gutdünken schaffen wollen. Für die Nomaden die täglich um ihr Vieh und Leben bangen müssen wahrscheinlich weniger. Müssen in dieser Gegend überhaupt Löwen unterwegs sein? Die Landschaft ist auch ohne Löwen spektakulär. Mensch und Raubtier birgt immer Konflikt, auch in den Schweizer Bergen, wo wilde Bären und Wölfe regelmässig abgeschossen werden… Gruss Tom
Hallo Jambulani, ich hole mal Deinen Beitrag wieder nach oben und stimme Dir zu! Lebte ich im bairischen Wald oder den Allgäuer Alpen, würde ich mich auch gegen die Ansiedlung von Bären und Wölfen wehren. Besonders, wenn sie auch noch "wissenschaftlich" halbdomestiziert werden. Es ist doch, bei allem Verständnis für Romantik, völlig hanebüchen. Solange es nur wenige Raubtiere sind, und das Klima/die Winter, erträglich bleiben, mag es funktionieren. Wächst die Population, was ja absehbar ist, wird es zu Konflikten kommen. Da gibt es Almwirtschaften, Almbauern, Wanderer, Mountainbiker, Kinder, die Pilzesammelnd durch die Wälder laufen, Anwohner etc.pp. Auch im Kaokoveld und Damaraland leben Menschen mit ihrem Vieh, oft weit verstreut und einsam. Ich halte das ganze Projekt für unausgegoren wenn nicht daneben. Erklärt mal jemand den wissenschaftlichen Wert? Natürlich tun mir die Löwen leid, die wurden wohl nicht ausreichend einbezogen... Ich bin gespannt, was passiert, wenn die Population der Wüstenelefanten sich weiterentwickelt. Die soll, wie ich irgendwo las, kräftig zunehmen....

steinbeisser (der auch u.a. wegen der Tiere nach Afrika reist, aber deswegen nicht den ganzen Kontinent zum Weltzoo zurückdrehen will)
843 Beiträge · seit 200815. Juli 2011 · #95
@steinbeisser: das Bären und Wölfe wissenschafltich halbdomestiziert werden, ist m. E. eine gewagte Hypothese und entbehrt jeder Grundlage. So weit ist es - zum Glück - (noch) nicht. Viel mehr war es bspw. bei Bär Bruno so, dass seine Mutter mitsamt Jungen wohl regelmässig von einem Hotel in den italienischen Alpen angefüttert wurde, damit die Gäste sie beobachten konnten - oh. Kommentar.
Die grundsätzliche Argumentation bzgl. der evtl. gefährdeten Menschen in den betreffenden Regionen ist für mich Populismus.

Zu den Löwen: Neben der aktuellen, sehr tragischen Geschichte gäbe es sicher noch viele solcher Beispiele zu nennen, wie die Ausrottung des Rudels in den Liuwa Plains/Sambia od. dem sich langsam aber sicher erledigenden Schicksals der letzten, ausserhalb der Parks lebenden Löwen am Boteti in Botswana.
Für uns "Aussenstehende" ist die jeweils aktuelle Situation vor Ort sicher kaum einzuschätzen. Es wäre zumindest wünschenswert, dass die Regierungen in den genannten Staaten weniger rumlabern und die wenigen, möglicherweise sinnvollen Konzepte zum Miteinander von Mensch und Wildtier langatmiger durchsetzen. Sollte sich dann ab einem bestimmten Zeitpunkt herausstellen, dass die Sache nicht funktioniert, muss man evtl. "die Notbremse" ziehen. Aber, was da jetzt mit den Wüstenlöwen passiert ist, kann es doch auch nicht sein.

Mich persönlich widert die Doppelmoral von sog. "Verantwortlichen und Entscheidern in der Politik" - egal wo auf dieser Erde - an, wenn es darum geht, Naturschutz zu propagieren und immer dann einzuknicken, wenn es um eine möglicherweise richtungsweisende Umsetzung und möglichst lückenlose Überwachung desselben geht. Das gilt für Deutschland / die EU genauso wie für die wenigen Länder Afrikas, die noch nennenswerte Wiltierpopulationen "ihr Eigen" nennen.
Wobei die "Gewöhnung" der Löwen an Menschen in der Purrosregion auch in meinen Augen ein Fehler war - auch seitens des geschätzten Löwenforschers.
D.
0
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2011
135 Beiträge · seit 200911. Aug. 2011 · #96
War leider lange nicht mehr hier im Forum. Ich bin schockiert das alles hier zu lesen, daß die Löwinnen jetzt auch tot sind.
Sind noch letztem Oktober dort gewesen. Haben die Löwen aber nicht gesehen. Aber egal, die Hoffnung war immer mit uns, die Löwen vielleicht zu sehen 😉
Klar die Landschaft dort mit all den Elefanten etc. war der schönste Teil von Namibia (meiner Meinung nach).....Aber der wahre Auslöser dorthin zu fahren, waren ...vielleicht die Löwen zu finden.
Ich finds echt tragisch......armer Phillip 🙁
166 Beiträge · seit 200811. Aug. 2011 · #97
Erika schrieb:
Herr Sanders ist bestimmt ein sehr kompetenter Löwenkenner, daran zweifelt sicher niemand. Aber so wie es aussieht, hat er sich mit der Mentalität der ansässigen Bevölkerung viel zu wenig auseinander gesetzt, was mich sehr erstaunt.

Hallo Erika,
da unterliegst Du einem Irrtum.
Flip Stander hat seit Jahren ständig mit allen(!) betroffenen in dem Gebiet einen sehr engen Kontakt unterhalten und seine Aktionen stets mit den Chefs abgesprochen.

Grüße
Julia
135 Beiträge · seit 200914. Aug. 2011 · #98
Hallo,
habe nun gelesen, daß die Löwinnen auch vergiftet wurden. Jetzt muss ich mal fragen..... existieren jetzt noch Löwen im Hoarusib-Tal????? Oder sind jetzt alle verschwunden die P.Stander "begleitete"??
lg
4'129 Beiträge · seit 200815. Aug. 2011 · #99
Hallo, Landblume!

Ja, das Hoaruseb Rudel ist vollständig ausgelöscht. Es gibt dort zur Zeit keine „ortsansässigen“ Löwen, - was nicht heißt, dass dort mal wieder welche vorkommen können. Wüstenlöwen laufen lange Strecken.
Zum Beispiel lief "Adolf", Xpl-3 (erschossen im Nov. 2010), im Nov.08 in 5 Tagen 133,6 km:
(aus den Aufzeichnungen von Philip Stander)
13 Nov 2008 - 31.5 km
14 Nov 2008 - 10.8 km
15 Nov 2008 - 19.1 km
16 Nov 2008 - 32.2 km
17 Nov 2008 - 40.0 km

Gruß lilytrotter


Darüber hinaus gibt es aktuell leider wieder schlechte Nachrichten:

Der collared lion „Lez“, Xpl-50, wurde am 13.8., von einem Trophäenjäger erlegt.
Und - auch Mitte Juni wurde die Löwin,Xpl-18 (ebenfalls vom Agab Rudel), von einem Trophäenjäger geschossen.
Man bedient sich.
http://www.desertlion.info/news.html
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 15. Aug. 2011
Themenstarter630 Beiträge · seit 200816. Aug. 2011 · #100
Hallo!

Ich verfolge die Seite von desertlion nun schon länger. Für mich sieht es immer mehr so aus, dass das ganze Projekt auf ein Scheitern zuläuft. Inzwischen sind die meisten ausgewachsenen männlichen Löwen der Trophäenjagd zum Opfer gefallen.

Obwohl meines Erachtens günstige Bedingungen in diesem dünn besiedelten Gebiet gegeben sind und die dort tätigen Safarifirmen offensichtlich großes Interesse an den Wüstenlöwen haben, werden die Löwen systematisch ausgerottet.

Man fragt sich, was diese "Hegegebiete" als Funktion haben und warum das Ministerium anscheinend völlig untätig ist.

Mit demprimierten Grüßen

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)