PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201212. Feb. 2025 · #61
Nach der Besichtigung der Kirche stand ich vor einem fast unlösbaren Problem. Einer 63stufigen Treppe. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich brauchte zwar 4 Pausen, aber ich habe es bis oben geschafft. Mehrmals musste ich mich auf die Stufen setzen und innehalten.
Oben angekommen, war ich ein wenig stolz und dachte: ‚Tschakka, Alter, das hast du gut gemacht‘.
Dann ließ ich mich im Urlaubertempo Richtung Dorfkern einfach trudeln.
Und hier ging es dann wieder zu wie in jedem Touristenort. Trotz Corona waren jede Menge ‚piepel‘ unterwegs.
Das Abendessen in Buffett Form war ausgezeichnet. Die gesellige Runde vor dem Schlafengehen war richtig nett. Kurz vor Mitternacht löste sich die Runde auf.
🤩 🤩 🤩 Hallo Dieter, was sind das denn fur sensationelle Gassen die du da gefunden hast? Da bekomme ich Schnappatmung. Die sind mein absolutes Highlight auf dieser Reise. Sieht märchenhaft aus. Aber ich wundere mich schon sehr, dass dir euer Reiseleiter nicht übers Hotel Unterstützung mit dem Gepäck organisiert, oder dir selbst hilft. Als Reiseleiter dürfte er da schon ein Auge drauf haben. Liebe Grüße, Silvia
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201213. Feb. 2025 · #63
Liebe Silyia, danke für den netten Eintrag.
Kann mich leider erst jetzt melden. Der alltägliche Wahnsinn beansprucht mich momentan.
Diese Gassen abzulaufen habe ich genossen. Das war eine Wohltat für die Augen. Reiseleiter und Busfahrer sind nicht dafür da, sich um das Gepäck der Reisenden zu kümmern. Kann ich verstehen. Das gäbe sonst innerhalb der Gruppe auch nur Theater, weil jeder meint, dass er jetzt an der Reihe wäre.
Mal sehen, ob ich nachher noch den nächsten Tag einstellen kann.
Weißt du Dieter, man kann seinen Job einfach nur machen, oder ihn engagiert machen. Wenn ich sehe, dass jemand mit dem Gepäck Hilfe braucht, muss ich nicht mal Reiseleiter sein um meine Hilfe anzubieten. Oder mal im Bus die Leute aufzufordern sich gegenseitig zu unterstützen. Oder an der Rezeption nachzufragen ob jemand helfen kann. Das dürfte niemanden einen Zacken aus der Krone brechen. In der Regel wird das sogar mit einem Trinkgeld honoriert. Oder wenn ein Gast hilft, mit einem Bierchen.
Wenn sich jemand im Urlaub den Arm oder das Bein bricht, wird er sicher auch nicht mit seinem Gepäck im Regen stehen gelassen. Es ist oft nicht einmal Ego oder Gleichgültigkeit, sondern Gedankenlosigkeit. Man sieht die Not anderer gar nicht mehr. Wir sind doch echt arme Menschen geworden.
Vielleicht musst du auf deine alten Tage aber auch noch lernen über deinen Schatten zu springen und um Unterstützung zu bitten. 🙂 Das ist für die meisten von uns nicht so einfach.
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201213. Feb. 2025 · #65
Hallo Silvia, Wie Du schon richtig bemerkt hast, die Menschheit ist gleichgültiger geworden und hat sich sehr verändert. Nicht unbedingt zum Besten. Ich mach‘ jetzt mal ganz schnell mit dem Bericht weiter! Liebe Grüße Dieter
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201213. Feb. 2025 · #66
Tag 13 Auch für den heutigen Tag hatte ich innerlich den Tagesplan abgehakt. Ich wollte auch mal einen Tag für mich allein. Wo ich nicht immer als Letzter hinterherlaufen muss. Das Programm war auch nicht so prickelnd, als dass ich es unbedingt gebraucht hätte: Kirche, Friedhof, Schloss.
Während des Frühstücks meldete ich mich bei Jonas ab. Meinen liebsten Neu-Bekannten sagte ich ebenfalls Bescheid. Ich verzog mich noch mal kurz auf mein Zimmer, um mich anschließend allein auf den Weg zu machen. Leider war das Wetter mal wieder völlig daneben.
Ich sah noch den Bus, wie er abfuhr und winkte den Insassen hinterher.
Abends erzählte man mir, dass der Bus sich schon in Bewegung setzten wollte, als hinten gerufen wurde „Stopp! Einer fehlt noch! Dieter ist noch nicht da!“ Jonas klärte die Gruppe auf, dass ich mich für heute ausgeklinkt hätte und so fuhr man los.
Nachdem ich im Hotel die ein oder andere Aufnahme geschossen hatte, führte mich mein Weg so gegen 9.30 Uhr Richtung Ortskern. Ich wollte noch mal unter zum Hafen. Die Gegend hatte mir gestern bei der Ankunft mit der Fähre sehr gut gefallen.
Leider wurde das Wetter immer brutaler. Da kamen Wolkenformationen auf Visby zu, die kriegt man wahrscheinlich nicht mal mit Photoshop hin.
Irgendwann hatte diese Wolkenfront den Hafen endgültig erreicht und schüttete sich aus. Und wie. Es plästerte wie verrückt. Ich hatte gerade noch rechtzeitig einen Unterstand gefunden, wo ich trocken und windgeschützt stehen konnte. Hier stand ich aber auch wirklich eine geschlagene Stunde! Es gab kein Entkommen.
Gegen Mittag hatte der Regen nachgelassen und es meldete sich mein Magen. Wohin? Ich wollte zunächst nicht in den Ort zurück. Also machte ich mich Richtung Hotel auf den Weg.
Unterwegs kam ich an der örtlichen Bibliothek vorbei. Hier standen Speisekarten vor dem Eingang. Wo Speisekarten sind, gibt es auch etwas Essbares. Sonst ständen sie nicht da!
Innen war es ziemlich gut besucht. Ich war wohl nicht der Einzige, der Hunger hatte. Wegen der Bücher waren meiner Meinung nach nicht allzu viele gekommen.
Warmes Essen gab es nicht. Daher begnügte ich mich mit einem leckeren Salat. Und schob sofort noch ein Stück Kuchen mit einem Kaffee hinterher.
Anschließend wollte ich doch zurück ins Zentrum, um endlich ein Eis zu ergattern.
Es gibt im Ort eine Eisdiele. Jonas hatte uns gestern auf dem Weg vom Hafen zum Hotel einen vorgeschwärmt, dass dieses der Eistempel schlechthin sein soll. ‚Glassmagasinet, was übersetzt nichts anderes als ‚die Eisdiele‘ heißt, bietet, – und hier gehen die Zahlen sehr weit auseinander -, zwischen knapp unter 200 und fast 300 verschiedenen Eissorten an. Ob das alles stimmt? Um 14.30 Uhr öffnete die Eisdiele. Ich ging hinein und war von der Auswahl erschlagen. Eis in allen Farbvarianten und aus allem Erdenklichen hergestellt. Eis ohne Ende. Ich gönnte mir ein 3 Bällchen Eis. Es war wirklich sehr lecker.
Früh genug zum Abendessen kam ich im Hotel an. Danach konnte mich, gut gesättigt, niemand mehr überreden, auch nur einen einzigen Schritt zu tun. Bis zur abendlichen Gesprächsrunde habe ich es letztendlich doch geschafft.
casimodo4'528 Beiträge · seit 200713. Feb. 2025 · #67
Lieber Dieter,
wir kennen uns ja nicht, aber ich finde es hundertprozenig respektabel, wie ehrlich Du Deine Erlebnisse beschreibst:
Halb taumelnd, halb fallend, nutzte ich die erste Chance und schmiss mich an Bord der Fähre in eine Ledergarnitur. Dass diese Erlebnistouren hart waren, war mir bekannt. Aber dass es an Selbstzerfleischung ran reicht, hätte ich nie gedacht.
Es gab auch noch andere ältere Herrschaften, die röchelnd an Bord robbten. Diese Gangway hatte es in sich!
Als ich nach einigen Minuten endlich vernünftig durchatmen konnte und auch Herr über meine Gliedmaßen war, sah ich erstmal, wie toll diese Fähre war.......
Wir machen uns (ich bin 58) einige Gedanken darum, wie lange wir einigermaßen gesund reisen werden können.
Ich finde es wirklich interessant, das mir ziemlich unbekannte Schweden auf Deine Art kennenlernen zu dürfen. Danke dafür 🙂
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201215. Feb. 2025 · #68
Hallo Carsten, danke für Deinen Eintrag.
Gar nicht zu viel darüber nachdenken, wie es mal kommen könnte. Meistens kommt es anders und dann noch unverhofft. Genießt also das „Jetzt“.
Diese Busreisen sind besser als ich jemals dachte. Wobei mir Norwegen besser als Schweden gefallen hat. Da kannst Du ja jetzt auch mitreden. Ich verfolge Deinen Bericht mit Interesse.
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201215. Feb. 2025 · #69
Tag 14 Heute waren wir wieder gefordert. In aller Herrgottsfrühe mussten wir aus den Betten. Frühstück gab es bereits ab 6.00 Uhr. Schon um 7.30 Uhr verließen wir die Insel Gotland. Ab dem Hafen würden wir mit einer Fähre nach Oskarshamn fahren. Da es diese Fährverbindung nur zweimal am Tag gibt, war frühes Aufstehen leider unvermeidlich.
Da war wieder eine. Eine elendig lange Gangway. ☹ ICH HASSE DICH!
Nach gut drei Stunden Überfahrt kamen wir in Oskarshamn an. Wir stiegen in unseren Reisebus um und fuhren weiter nach Kalmar. wo wir einen Fotostopp am Schloss einlegten. Die Innenräume brauchten wir nicht unbedingt; dazu hatten wir bereits mehrfach Gelegenheit. Außerdem sollte hierdurch mehr Zeit für Öland eingespart werden.
Kurz vor 13 Uhr fuhren wir Richtung Öland. Es folgte ein Riesenschwenk durch Flora und Fauna. Auf Öland sollen insgesamt so an die 200 Windmühlen stehen. Fotografiert habe ich nur eine. Und genau hier hielten wir.
Das Wetter war angenehm. Blauer Himmel, fast windstill und Temperaturen über 20 Grad C.
Nachdem wir Fahrer und Reiseführer gequält hatten, unbedingt die Busküche zu öffnen, ließ sich Herbert erweichen. Und ganz zufällig standen an diesem Rastplatz rustikale, aus Baumstämmen gezimmerte Tische und Bänke. Zufälle gibt es! Dieser Ort war geradezu ideal. In lockerer Runde ergaben sich hier und da das ein oder andere nette Pläuschchen. Im Großen und Ganzen war dieses eine wirklich gut harmonierende und pflegeleichte Reisegruppe.
Nach diesem Stopp ging es zurück auf das Festland und weiter nach Karlskrona, zum nächsten Hotel, dem Scandic Hotel Karlskrona.
Es lag eine ziemliche Strecke vor uns und es galt kostbare Zeit zu überbrücken. Das waren doch ein paar Kilometer, die wir zu fahren hatten. Diese wusste Jonas jedoch sehr gut zu überbrücken.
Was er in mehr als einer Stunde über Elche zum Besten gab, ließ alle Reisenden aufhorchen und teilweise herzhaft lachen. Ich glaub‘ mich knutscht ein Elch! Jonas hatte Stories parat, da fiel einem vor lauter Lachen nichts mehr ein. Noch nie in meinem Leben habe ich so viel über Elche gehört, aber auch gelernt.
Videos, die über die Bordanlage gezeigt wurden, lockerten den Vortrag auf.
Als er gebeten wurde, uns etwas über schwedische Schulen zu sagen, verschlug es dem ein oder anderen Mitreisenden die Sprache. Er hat lange über seine Tätigkeit und die Gegebenheiten an seiner Schule geredet. Egal, was Jonas uns mitteilte, machte uns teilweise sprachlos. Wir haben ihm geglaubt, wir hielten ihn wirklich nicht für einen Spinner, der das Blaue vom Himmel lügt.
Mittlerweile mag ich begleitete Busreisen und freue mich jedes Mal, wenn ein Busunternehmen Reiseleiter einsetzt, die den Mund aufmachen und über Dinge reden, die in keinem Reiseführer stehen. Woher bekommt man sonst Infos über Elche und schwedische Schüler?
Spätnachmittags kamen wir in Karlskrona an. Um vor dem Abendessen noch etwas zu unternehmen, war es eigentlich zu spät. Also vertraten wir uns bis zum Dinner die Füße vor dem Hotel. Hier gab es einiges zu sehen.
Nach dem Abendessen gingen noch einige Leute Richtung Stadt. Die Temperaturen luden auch dazu ein. Für einige, dazu gehörte ich auch, waren die Tische der Außengastronomie noch einladender.
- wird fortgesetzt - Viele Grüße Dieter
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201218. Feb. 2025 · #70
Tag 15 Der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen. Das heißt aber nicht, dass Ausschlafen angesagt ist.
Zunächst gab es am heutigen Morgen eine Stadtrundfahrt durch Karlskrona. Es blieb aber auch beim Fahren. Daher ein paar Bilder, die aus dem Bus heraus gemacht wurden. Ausgestiegen sind wir erst am Marine Museum. Eine Stunde hatten wir ungefähr für die Besichtigung Zeit. Ich reduzierte den Besuch auf gute 20 Minuten und hielt mich danach lieber im Freien auf.
Die Weiterfahrt führte uns nach Ystad. Dies ist die Heimat von Kurt Wallander. Da ich von diesem Kommissar bisher nicht einen einzigen Film im TV gesehen hatte, nahm ich auch an der Stadtführung nicht teil. Das war wohl etwas für Wallander Fans.
Außerdem war ich heute zu faul zu laufen. Je älter ich werde, desto häufiger macht sich Trägheit bei mir bemerkbar. Daher begab ich mich zum Hafen und zum Bahnhof. Schaute mir in Ruhe das Treiben an und genoss einfach nur das schöne Wetter. Vor der verabredeten Zeit zur Weiterfahrt suchte ich eine Snackbude auf, wo ein paar Tische und Stühle vor dem fahrbaren Imbiss aufgebaut waren. Bei herrlichstem Sonnenschein gönnte ich mir Köttbullar und ein Bier. Da kamen auch Jonas und Herbert und setzten sich zu mir. Sie hatten sich ebenfalls noch eine Kleinigkeit bestellt. Uns so plauderten wir fast eine halbe Stunde, bevor es endgültig zum Aufbruch ging.
Nachdem die Reisegruppe vollzählig war, fuhren wir nach Malmö, wo wir die beiden letzten Nächte verbringen würden.
Nach dem Check-in im Clarion Hotel Malmö Live ging ich noch in der Nähe ein wenig die Umgebung erkunden. Allzu weit brauchte ich mich aber nicht entfernen, denn das Abendessen rief schon. Das Buffet war bestens. Wer hier nicht satt wurde, war selbst schuld. Gut gestärkt, hatten anschließend die wenigsten Lust auf einen Verdauungsspaziergang.
Grüße Dieter
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201221. Feb. 2025 · #71
Hallo, morgen gibt’s den Rest und dann wird es sehr bildlastig. Ich wünsche schon mal ein schönes Wochenende! Grüße Dieter
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201223. Feb. 2025 · #72
Tag 16 Der vorletzte Morgen in Schweden. Frühstücken konnten wir ab sieben Uhr.
Eine Stunde später saßen wir wieder vollzählig im Bus, um das heutige Programm abzuarbeiten. Jonas schmiss erneut den Tagesplan über den Haufen.
Zunächst fuhren wir wenige Minuten, um einen guten Ausblick auf den 190 Meter hohen Wolkenkratzer ‚Turning Torso‘ zu bekommen.
Bei der weiteren Stadtrundfahrt machte ich noch einige Aufnahmen aus dem fahrenden Bus. Ich mag diese Situationen überhaupt nicht.
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201223. Feb. 2025 · #73
Es folgte ein Stopp am DOM zu Lund. Der Dom gehört zu den klassischen Sehenswürdigkeiten und steht wahrscheinlich auf dem Programm eines jeden Reiseveranstalters. Immerhin kann der Dom mit 700.000 Besuchern pro Jahr protzen.
Wir hatten genügend Zeit, uns das Innere des Doms anzusehen. Abschließend stand noch ein Besuch im Malmö Kunstmuseum an.
Um die Mittagszeit setzte uns Herbert wieder am Hotel ab und Jonas erklärte die Stadtrundfahrt für beendet. Der Nachmittag konnte nach Lust und Laune gestaltet werden. Spätestens zum Abendessen sollten wir zurück sein.
Das waren dann auch die letzten Worte von Jonas. Er verabschiedete sich, um nun zu seiner Familie zu fahren. Seine Reiseleitertätigkeit endete hier und jetzt.
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201223. Feb. 2025 · #74
Nach einem kurzen Boxenstopp im Hotelzimmer machte ich mich allein Richtung Zentrum auf den Weg.
Ich war aus unserer Gruppe der Einzige, der die Skulptur „Keine Gewalt“ – „Non Violence“ gesehen hat. Die meisten haben sie bestimmt schon mal auf Abbildungen oder im TV gesehen. Ich weiß jetzt, wo eine Kopie steht: hier in Malmö!
Der verstorbene Carl Fredrik Reuterswärd hat diese Figur geschaffen. Das Original steht in den USA vor dem Gebäude der Vereinten Nationen. Weitere Kopien sind in 29 Städten weltweit zu finden. Eine davon soll auch vor dem Bundeskanzleramt in Berlin stehen.
Tolle Fotomotive boten eng beieinander liegende Gebäude alter und moderner Architektur.
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201223. Feb. 2025 · #75
Mein Rundweg führte mich weiter durch die Innenstadt. Hier pulsierte das Leben. Unterwegs habe ich mehrere Zwischenstopps eingelegt und bei fantastischem Wetter ‘Peoplewatching‘ betrieben; die Menschenmengen einfach an mir vorbeiziehen lassen. Es gibt wunderbare Plätze zum Verweilen.
Malmö ist meiner Meinung sehenswert und bietet sicherlich mehr als das, was wir in den drei oder vier Stunden allein entdecken konnten. Falls es noch ein nächstes Mal geben sollte, würde ich hier zwei Übernachtungen einplanen.
Zu vorgerückter Stunde erinnerte mich mein knurrender Magen daran, langsam Richtung Hotel zurückzugehen. Vor dem Abendessen fuhr ich im Hotel noch mit dem Aufzug in die Sky-Bar, um ein paar Aufnahmen zu schießen. Zum Tagesausklang ging es anschließend zum Speisesaal.
In gemütlicher Runde ließen wir den Abend ausklingen.
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201223. Feb. 2025 · #76
Letzter Reisetag Die Henkersmahlzeit gab es ab sieben Uhr. Nachdem wir uns am Buffet kräftig bedient hatten, um über den Tag zu kommen, mussten gegen 9 Uhr alle Taschen und Koffer in den Bus geladen werden.
Wir hatten eine ziemliche Strecke vor uns. Über die Öresundbrücke fuhren wir nach Dänemark. Dann nahmen wir nachmittags die letzte Fähre dieses Urlaubs. Wir fuhren von Rødby nach Puttgarden. Ohne besondere Vorkommnisse kamen wir am Ziel an. Es ging über Lübeck, Hamburg und Bremen zurück bis Münster. Hier stiegen grüppchenweise Leute in die Zubringershuttle. In meinem Wagen waren noch vier Mitreisende, die bis ins Ruhrgebiet mussten. Ich war der Erste, der am Heimatort aussteigen durfte. Und damit war auch diese Reise zu Ende.
Das war es! Ende des Urlaubs. Einerseits schön, andererseits natürlich schade!
Schön, weil mir dieser Urlaub für mich definitiv viel zu anstrengend war. Schade, weil jeder Urlaub einfach Urlaub ist.
Wenn ich eine persönliche Meinung abgeben soll, ob Urlaub in Schweden oder Norwegen. Ich würde ganz klar Norwegen bevorzugen.
Ende
PKPapa KeniaThemenstarter540 Beiträge · seit 201223. Feb. 2025 · #77
Den Button-Drückern sage ich nochmal danke und alles Gute! Allen anderen wünsche ich noch ein schmerzfreies Leben! Ich werde für lange Zeit von der Bildfläche verschwinden und verabschiede mich nun aus diesem Forum.
freshy3'883 Beiträge · seit 201123. Feb. 2025 · #78
Guten Morgen lieber Dieter, danke, dass ich dich virtuell begleiten durfte. Es ist zwar schon sehr lange her, dass ich in Skandinavien war, aber ich teile deine Meinung, denn ich würde mich auch für Norwegen entscheiden, sollte ich jemals gefragt werden. Dir wünsche ich eine gute "Erholungs-"Zeit und ein glückliches Händchen für deine nächste Busreise! Ich wäre gerne wieder dabei.
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201623. Feb. 2025 · #79
Hallo Dieter, hab vielen Dank, dass du uns auf deine Rundreise durch Schweden mitgenommen hast. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Eindrücke du im Rahmen dieser Runde sammeln und auf schönen Fotos festhalten konntest. Auch deine Norwegen-Berichte habe ich im Zuge dieses Berichts noch einmal nachgelesen und genossen! Ich hoffe, dass es kein endgültiger Abschied aus dem Forum hier ist, auch wenn deine letzten Zeilen sich so lesen. Ich wünsche dir Kraft und Gesundheit und drücke die Daumen, dass du noch einige (Bus-)Reisen unternehmen kannst, die vielleicht nicht ganz so anstrengend sind. Und von denen du dann sehr gern hier berichtest! Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank! Sascha
Hallo Papa Kenia, deine letzten Zeilen klingen richtig traurig, so nach endgültigem Abschied. Ich hab dich zwar erst jetzt kennengelernt, war aber sehr gerne auf deiner Schweden Reise mit dabei. Danke für die vielen sehr schönen Fotos, für deine Eindrücke und deine Ehrlichkeit. Ich wünsche dir auch, dass es noch nicht deine letzte Reise war und dass dir deine Schmerzen nicht die Lebensfreude rauben. Liebe Grüße, Silvia