NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202318. Jan. 2025 · #61
Guten Morgen liebe Hella, vielen herzlichen Dank dafür, dass du deine Gedanken hier äußerst Ich verstehe deine Vorlieben für Rundreisen absolut. Wir haben selbst schon zwei hinter uns, im Mai die Dritte und im Februar 26 die Vierte. Uns zieht es auch mehr zu dieser Reiseart. Wenn man aber mal einen stationären Urlaub machen möchte bietet sich Mauritius wirklich an. Die Insel hat eine traumhafte Botanik, märchenhafte Wasserfälle, Pudezuckerstrände und wunderbares glasklares türkisfarbenes Wasser.
Unsere Pleiten, Pech und Pannen sind eine Ausnahme. Danach darf man nicht urteilen.
Was den Alptraum am Ende betrifft: Den haben wir alle überlebt. Und auch der steht nicht auf der Tagesordnung einer Mauritiusreise.
Die Aussicht auf Namibia im Mai, tröstet uns sehr darüber hinweg, dass dieser eine Urlaub so gelaufen ist, wie er es ist.
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202318. Jan. 2025 · #62
11. Dezember
Uwe und ich wachen schon um halb sechs auf und vertreiben uns die Zeit mit Lesen und Schreiben. Wie gerne würde ich jetzt einen ersten Kaffee trinken. Aber leider gibt es kein Kaffeepulver zum vorhandenen Zubereitungs-Equipment. Das wird sich auch bis zum Ende des Urlaubs nicht ändern. Vielleicht muss man sich das Pulver irgendwo selbst besorgen, nur wo? Das Management hier im Hotel muss man auch erst mal verstehen.
Draußen prasselt der Regen und plätschert beruhigend vor sich hin. Das weckt Erinnerungen an meine Kindheitstage, wenn wir im Sommer bei Regenwetter unsere Nasen an die Fensterscheiben drückten und uns danach sehnten, draußen im Regen zu spielen.
Heute hätte ich zwar lieber trockenes Wetter. Aber es ist überhaupt nicht kalt. Ganz im Gegenteil, es herrscht eher Wohlfühltemperatur.
Wir sitzen auf unserem überdachten Balkon, der uns beim ersten Eintreten im Zimmer so enttäuscht hat, weil er Licht schluckt, aber jetzt ist es wirklich schön trotz des Regens hier zu sitzen, auf die Baumkronen zu schauen und uns vom rhythmischen Tropfen hypnotisieren zu lassen…fehlt nur die Tasse Kaffee fürs vollkommene Glück. Dafür besucht uns wieder der Madagascar Gecko, oder sein Kollege 😄
Für heute haben wir einen Ausflug in den Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden angedacht. Ob wir den trotz Regen machen sollen? Mal abwarten, im Moment sieht es nicht danach aus, als würde es bald aufhören. Wenn überhaupt wird das heute wieder eine Mutter-Tochter- Aktion. Ich liebe den Botanischen Garten. Da könnte ich jeden Tag durchlaufen, zur Not auch mit Regenschirm. Mal sehen, wonach Vanessa heute der Sinn steht. Ich fände es immer noch besser, als im Hotel rumzusitzen.
Im Zimmer finden wir zwei große weiße Regenschirme mit Gute-Laune-Motiv und machen uns auf den Weg zum Frühstück. Alicia leistet uns beim Frühstück Gesellschaft. Hat aber nach wie vor keine Lust etwas anderes zu machen, als zu relaxen und zu lesen. Aber diese Freiheit hat sie schon vor dem Urlaub zur Bedingung gemacht, wenn sie mitkommt. Das möchten wir respektieren.
Vanessa verschläft das Frühstück. Sie ist eher eine Nachteule als der Vogel, der den frühen Wurm fängt. Das macht aber heute auch nichts. Falls wir in den Botanischen Garten gehen, ist das sowieso eine kürzere Aktivität. Sie geht erst irgendwann frühstücken, wenn sich bei uns schon der kleine Hunger zwischendurch meldet. Uwe und ich genießen nach dem Frühstück unseren Balkon und spielen ein bisschen Scrabble. Alicia macht sich wieder unsichtbar. Irgendwann am Späten Vormittag meldet sich Vanessa.
Wir sind beide der Meinung, dass uns der Regen nicht stört. Pamplemousses, wir kommen! Es ist windstill, angenehm warm und nicht mehr schwül. Mit Regenschirmen bewaffnet machen wir uns auf den Weg.
Dreißig Minuten später stehen wir vor den Toren des Botanischen Gartens und finden auch gleich einen Parkplatz. Es haben sich offensichtlich doch viele Besucher vom Regen abhalten lassen. Kaum haben wir unser Ticket gelöst, bietet uns auch schon jemand eine Führung an. Wir sind aber der Meinung, dass wir keine brauchen. Der Eintritt kostet für uns beide ungefähr 12 Euro.
Die Pflanzen sind ja teils beschildert und ihre botanischen Namen kann sich eh kein Mensch merken. Leider denken wir gar nicht dran uns einen Plan mitgeben zu lassen, falls es überhaupt welche gibt. Naja, wir werden uns schon zurechtfinden. So groß ist die Anlage ja auch wieder nicht.
Ich bin noch keine zehn Schritte weit gelaufen und schon bin ich in meinem Begeisterungsmodus. Hier gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Baumarten. Auf meine Tochter wirke ich wie jemand, der noch nie einen Baum gesehen hat. Sie spöttelt schon und sagt: „Mama schau, ein Baum“.
Blumen sehen wir nicht so viele. Aber die Lotusblumen stehen in Blüte. Sie sehen märchenhaft schön aus. Auf den Tellergroßen Blättern haben sich Regentopfen gesammelt, die man wie eine Roulette-Kugel auf dem runden Blatt im Kreis fahren lassen kann. Die Blütenstempel sind beinahe faustgroß. Die Stängel schätze ich auf eineinhalb Meter Länge. Hier blühen sie rosa, es gibt sie aber auch in Weiß, Gelb, Rot oder Violett.
Mich begeistern die knorrigen riesengroßen Bäume mit ihren interessanten Boden- und Luft-Wurzeln. Die einen erinnern an Lianen und manche Palmen stehen wie auf Besenstielen, während andere Bäume Wurzeln haben, die wie Mauern wachsen, auf denen man sitzend ein Päuschen machen kann.
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202318. Jan. 2025 · #63
Ich bin absolut begeistert, Vanessa findet: Naja, sind halt Bäume und Blätter und ein paar Blumen…. Sie ist jetzt nicht unbedingt gelangweilt, aber meinen Enthusiasmus kann sie gerade nicht so teilen.
Im Viertel-Stunden-Takt scheint die Sonne und dann regnet es wieder. Der Schirm geht auf und zu und auf und zu… Das stört uns aber überhaupt nicht. Unser „Baldachin“ sieht sogar noch gut als Foto-Accessoire aus.
Wir laufen durch eine tolle Allee und an einem Seerosenteich vorbei.
Hier im Norden vermisse ich ein bisschen die Vögel. Ich höre sie zwar oft, aber außer den Webervögeln bekomme ich kaum einen vors Gesicht. Hier im Park zeigen sich ein paar mehr. Leider sind sie in der Regel zu weit weg, als dass wir sie mit dem Handy fotografieren können.
Ein Stück weiter kommen wir an ein Gehege mit Riesenschildkröten, die sich gerade beim Mittagstisch befinden. Auch ein paar Antilopen sind in einem sehr kleinen Gehege zu sehen. Ich finde nicht, dass es diese Tiere hier braucht und schon gar nicht in dieser Haltungsform. Ich glaube auch nicht, dass sie eine echte Bereicherung fürs Publikum sind und dass sie jemand vermissen würde, wären sie nicht da.
Kurz vor Ende unseres Rundgangs kommen wir an einen See mit einer Bauminsel. Dieses Bild sieht märchenhaft aus und erinnert ein bisschen an einen Mangroven Wald. Einige porentief weiße Enten machen die Idylle perfekt. Nach ungefähr zwei Stunden suchen wir den Ausgang und laufen dazu ein bisschen planlos hin und her, bis wir die richtige Richtung gefunden haben.
Heute spüre ich, dass Vanessa unzufrieden wird. Sie nörgelt relativ oft an mir herum. Ich denke, wir sind an einem Punkt, an dem man sagen könnte: Wir haben eine Überdosis Mama-Tochter-Beziehung und brauchen ein bisschen Abstand.
Ihr fehlt jemand im gleichen Alter. Hier im Hotel gibt es überall nur Pärchen. Ich glaube, sie leidet gerade darunter, Single zu sein. Außerdem ist sie auch ein Typ, der ein gewisses Abenteuerbedürfnis hat und immer nur mit Mama, etwas auf gemütlich zu machen, ist halt auf Dauer wirklich nicht so prickelnd.
Für Morgen haben wir eine geführte Foto-Tour gebucht. Es sollte zum Rochester Waterfall gehen, zum La Roche qui pleure Beach (den haben wir zum Glück schon beim Wandern gesehen), zum Gris Gris Beach, zum Maconde Viewpoint und zum La Prairie Beach. Vanessa äußert aber, dass sie die Aktivität nicht mitmachen möchte, weil sie eine Elternauszeit braucht. Aufgrund des Wetters wurden wir angerufen und vom Veranstalter gefragt, ob wir trotz vorhergesagtem Regen die Tour machen möchten. Das kommt unserer Situation entgegen und ich sage ab. Uwe kann nicht so weit laufen, Vanessa mag nicht und ich kann mich nicht ausreichend verständigen, um einen ganzen Tag allein mit einem Guide unterwegs zu sein. So fällt die Tour leider im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser. Heute denke ich noch, wir können sie vielleicht in ein paar Tagen nachholen und haben dann eventuell sogar schöneres Wetter.
Am späten Nachmittag machen Uwe und ich uns auf die Suche nach Alicia. Die wird irgendwo ein gemütliches Plätzchen gefunden haben und es sich gut gehen lassen. Sie reist heute Abend wieder ab. Ihr Taxi ist auf 18.30 Uhr bestellt. Wir werden also nicht mehr zusammen zu Abend essen. Wir finden sie und setzen uns noch ein Weilchen zu ihr. Dann kommt der Moment des Abschieds. Sie steigt ins Taxi und ist weg.
Im Hotel gibt es heute ein Gala-Dinner, welches vom Benetier ausgerichtet wird und von den Gästen im Netz gar nicht so schlecht bewertet wird. Normalerweise findet es am Strand statt. Aber aufgrund des Wetters, wird es ins Restaurant verlegt. Das nimmt dem Anlass schon sehr viel Atmosphäre. Ich staune aber darüber, wie sich die Mitarbeiter ins Zeug gelegt und eine Schippe draufgelegt haben. Das habe ich so gar nicht erwartet, nachdem das Restaurant an den anderen Abenden, doch eher Kantinenqualität hatte. Aber heute verdient die Crew großes Lob.
Auf dem Weg zum Zimmer stelle ich fest, dass ich wieder als Mückenzapfanlage missbraucht wurde. Diese Drecksviecher verfolgen mich bis nach Mauritius, ich habe ja auch den ganzen Sommer noch nicht genug gelitten.
Nichts desto trotz werde ich heute Nacht von schönen Bäumen träumen.
freshy3'883 Beiträge · seit 201118. Jan. 2025 · #65
Schön, wie du den berühmten Lotus-Effekt beschreibst. Vielen Dank! Würde meiner Brille guttun, die eher einen Staub-Anzieh-Effekt hat. An deine Probleme beim Fotos hochladen habe ich mich gewöhnt. Mach nur weiter so, es ist ja schon besser geworden 🤪 .
Enilorac65768 Beiträge · seit 201719. Jan. 2025 · #69
Ich besuche auch überall auf der Welt den Botanischen Garten und kann deine Begeisterung gut verstehen. Schon lustig, wie unterschiedlich Geschwister sein können. Einer unserer Söhne hat auch nie das Verlangen zu verreisen. Für mich absolut unverständlich. Aber wie du sagst, man muss es akzeptieren. Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202319. Jan. 2025 · #70
Liebe Caroline, vielen Dank für ein Feedback. Tatsächlich besuchen wir auch überall botanische Gärten, wenn es welche in der Nähe gibt.
Wer Urlaub auf Balkonien oder auf dem Liegestuhl vorzieht, spart zumindest Geld 😄 Solange die Kinder mit ihren Prioritäten zufrieden sind, ist ja alles gut 🙂 Aber ja, wer selbst anders tickt, kann das schwer verstehen. Geht mir auch so.
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202323. Jan. 2025 · #71
12.Dezember
Ich wache wieder gegen halb sechs mit den ersten Sonnenstrahlen auf, zieh mich an und mach mich auf den Weg zum Strand. Niemand außer mir ist unterwegs. Auf den Liegen haben es sich ein paar Hunde bequem gemacht und dösen noch vor sich hin, bevor ihr Besitzanspruch auf die Hotelgäste übergeht. Sie sind alle tiefenentspannt und friedlich und ich lasse sie in Ruhe.
Am Ufer ist es ein bisschen windig und so früh am morgen noch ein wenig frisch. Ich genieße die Stille und hänge meinen Gedanken nach.
Angesichts des bevorstehenden „Hotel-Knasts“, frage ich mich, wie ich die Zeit heute nutzen soll. Auf Leseüberstunden habe ich keine Lust. Auch bin ich nicht der Typ, der sich den ganzen Tag auf dem Liegestuhl festklebt, und eine Wasserratte bin ich, ehrlichgesagt auch nicht. Was mache ich dann eigentlich hier auf Mauritius?
Habe ich vor lauter Eifer darüber nachzudenken, was den anderen gefällt, vergessen mal zu überlegen was mir gefällt? Ich bin absolut kein Badeurlauber. Einem reinen Strandtag kann ich gar nichts abgewinnen. Die vielen Pleiten und Pannen fordern so langsam ihr Tribut und mein Frust wächst.
So war der Urlaub nicht geplant. Ich ging davon aus, dass zumindest Uwe und ich mindestens einen halben Tag lang etwas miteinander unternehmen und wir die andere Hälfte des Tages das schöne Hotel genießen. Mit einem Ausnahmezustand wie diesen, habe ich einfach nicht gerechnet. Meine Laune erreicht den Gefrierpunkt und das Selbstmitleid klopft an die Tür.
Mittlerweile ist Frühstückszeit. Ich gehe zurück ins Zimmer, wo Uwe bereits auf mich wartet. Ich reiße mich zusammen und versuche, das Schöne zu sehen. Heute sah ich bereits das Meer, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, ich habe Zeit und muss nichts, ich kann mich am Frühstücksbuffet bedienen und bekomme das Obst bereits mundgerecht serviert. Ganz schön undankbar in Anbetracht all dessen, unzufrieden zu sein.
Beim Frühstück erwähne ich, dass ich gerne mal zum Mont Choisy Bach fahren würde. Der Strand ist nur ungefähr zehn Fahrminuten vom Hotel entfernt. Vielleicht können wir einen kleinen gemütlichen Spaziergang machen. Ich schlage Uwe vor, dass er sich, wenn es ihm Zuviel wird, irgendwohin setzen kann und ich gehe allein ein bisschen am Strand spazieren. Er hat nichts einzuwenden und so fahren wir am späten Vormittag an den Strand….doch kein Hotel-Knast! Yippi!
Unser Weg führt wieder an der schönen Kapelle Notre-Dame vorbei. Aber es gibt wieder keine freien Parkplätze. Wir fahren also nonstop weiter zum Strand. Hier gibt es Parkmöglichkeiten ohne Ende.
Wir sind erstaunt darüber, wie viele Einheimische hier unter der Woche und in allen Altersklassen mitten am Tag und in großen Gruppen Zeit miteinander verbringen. Teilweise sitzen da Zwanzig und mehr Leute beieinander. Machen die vielleicht eine mauretanische Kaffeefahrt?
Aber wenn sie sich schon die Zeit nehmen können, machen sie es richtig. Sie genießen, was sie haben, und diese schöne Insel ist allen geschenkt die hier leben. Für ein Treffen am Strand muss keiner die Wohnung putzen oder den Gastgeber spielen. Jeder bringt selbst mit was er konsumieren möchte und dann wird geteilt. Manche haben so viel dabei, dass sie uns eigentlich einladen könnten. Aber auf die Idee kommt leider niemand.
Wir sehen eine Gruppe hinduistische Frauen im Kreis um ein Lagerfeuer sitzen. Kinder sind auch dabei. Sie beten laut und scheinen irgendein Ritual durchzuführen. Es beeindruckt mich, wie selbstverständlich hier Glaube gelebt wird. Das sollte sich mal bei uns in Deutschland eine Gruppe trauen und in der Öffentlichkeit einen Gebetskreis bilden. Die hätten sofort den Stempel „religiöse Spinner“ auf der Stirn.
Der helle feine Sandstrand erstreckt sich über ca. drei Kilometer und ist sehr sauber. Nirgends liegen Hundehaufen oder Scherben. Ich ziehe die Schuhe aus und spüre den weichen Sand unter den Füßen. Das fühlt sich klasse an. Es gibt so viele Bäume, wenn auch keine Palmen, dass eine ganze Kleinstadt im Schatten Platz finden würde. Uwe findet ein nettes Plätzchen unter einem Baum. Ich spaziere allein ein Stück den Strand entlang. Im hellen glasklaren und türkisfarbenen Wasser spiegeln sich die kleinen Wölkchen am Himmel. Die Sonne zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Malerisch schaukelt in Ufernähe ein Boot im Wasser.
Zaghaft teste ich das Bilderbuch-Meer auf seine Temperatur. Ja passt, es könnten 32 Grad sein und damit ist es sogar für mich warm genug. Mit jeder kleinen Welle rutscht der Sand ab und befördert mich ein Stück weiter ins Wasser. Auf Bauchnabelhöhe sind es dann nur noch gefühlte 28 Grad und das ist mir fast schon wieder zu kalt.
Ich komme zu Uwe zurück und wir laufen noch ein wenig gemeinsam herum. An der Strandpromenade gibt es eine Fressbude neben der anderen und es riecht unverschämt lecker. Wir haben allerdings noch keinen Hunger. Alle zehn Meter kommt jemand auf uns zu, um uns meist auf Französisch seine Speisekarte anzubieten. Die Leute sind aber sehr freundlich und akzeptieren ein „Nein Danke“ sofort.
Was uns aber anmacht ist die Saftbar. Hier wird frisches Obst gepresst. Da gönnen wir uns gerne einen Becher Tropical Fruchtsaft. Er schmeckt zum Niederknien lecker. Die Früchte werden erst geschält und geschnitten, wenn ein Saft bestellt wird. Das braucht seine Zeit, aber frischer geht es nicht.
Auf dem Weg zurück zum Auto, laufen wir an einer Dusche vorbei. Da meint ein Tourist, seine Badehose komplett ausziehen zu müssen, und sein wertes Hinterteil zu spreizen, damit der Sand auch aus der letzten Ritze gespült wird.
Am Parkplatz rollt ein Eiswagen mit Weihnachtsmusik an, die klingt wie aus einer Blechdose. Schön ist sie nicht, aber man weiß unverkennbar, dass es sich um den Eismann handelt. Mmm, der kommt uns gerade recht. Wir kaufen uns eins und sind überrascht, dass es gar nicht nach künstlichem Aroma schmeckt, sondern fruchtig frisch.
Bevor wir zum Hotel zurückfahren, machen wir noch einen Abstecher im Shopping-Center, weil ich Augentropfen brauche. Wir schlendern noch ein bisschen durch die Läden, haben aber schon nach zwanzig Minuten genug gesehen.
Zurück im Hotel suchen wir uns einen netten Platz und trinken einen Kaffee. Am frühen Abend meldet sich Vanessa und wir treffen uns mit ihr zum Kartenspielen.
Das Dinner genießen wir in unserem Lieblingsrestaurant. Einer der Mitarbeiter scheint sich schon seit dem ersten Essen hier in sie verknallt zu haben. Sie fühlt sich fast schon ein bisschen von ihm gestalkt und er ist ein Ticken zu aufdringlich mit seinem Wunsch sie außerhalb seiner Arbeitszeit zu treffen. Sogar am Strand hat er sie gefunden und das Gespräch mit ihr gesucht. Für Vanessa wird es langsam anstrengend ihn auf Abstand zu halten und dabei trotzdem freundlich zu bleiben.
Nach dem Essen gibt es wieder Live-Musik ganz nach unserem Geschmack. Uwe und ich suchen uns in Bühnennähe einen netten Platz und hören eine ganze Weile zu. Aber ein Pärchen setzt sich permanent extrem affektiert vor der Bühne in Szene. Selbst der Künstler weiß nicht so recht, wie er mit dem Gehabe direkt vor seiner Nase umgehen soll. Das nervt uns dann irgendwann nur noch und wir gehen lieber. Die Musik war aber trotzdem klasse.
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202326. Jan. 2025 · #72
14.Dezember
heute wird es wieder interessanter. Vanessa und ich machen uns auf den Weg nach Mahebourg, in den Süden der Insel. Wir möchten eine Tour ins Naturschutzgebiet Île aux Aigrettes machen.
Für unser heutiges Vorhaben freue ich mich über den strahlenden Sonnenschein, der uns vom Himmel lacht. Durch wunderschöne, blühende und saftig grüne Landschaften fahren wir ein bisschen länger als eine Stunde an den Trou d’Eau Douce Beach, von dessen Uferpromenade wir die vorgelagerte Insel sehen können.
Wir bekommen fast vor der Tür zum Ticket-Häuschen einen Parkplatz und sind um 11.00 Uhr da. Aber zunächst sind wir ziemlich platt über dieses Bilderbuch Panorama vor unseren Augen, mit dem kristallklaren Wasser in unterschiedlichen Türkis Farbtönen, dem Blick auf die Insel, den Bäumen und Häuschen am Strand und einigen Booten. Das ist wirklich eine Augenweite.
Wir reisen uns los und betreten das kleine Büro in der Holzhütte, um uns die Tickets zu holen. Uns wird gesagt, dass die nächste Tour auf die Insel erst wieder um halb zwei angeboten wird. Das ist jetzt ein bisschen doof, denn wir hatten vor, nach der Tour noch den Wasserfall „Cascade Eau Blue“ zu sehen. Je nachdem wie lange die Tour auf der Insel dauert, und wie lange es dauert, bis wir den Wasserfall überhaupt finden, könnte es knapp werden, noch bei Tageslicht ins Hotel zurückzufahren.
Die Tickets können wir noch gar nicht buchen. Wir sollen um halb zwei wieder da sein, aber der Mitarbeiter reserviert uns zwei.
So, da stehen wir nun und müssen irgendwie die zweieinhalb Stunden füllen. Aber vielleicht ist es sogar genug Zeit, um den Wasserfall vorwegzunehmen. Wir schwingen unseren Hintern wieder ins Auto und fahren Richtung Blue Cascade. Google gibt uns eine Fahrtzeit von ca. 25 Minuten an.
Der Weg führt uns wieder durch traumhaft schöne Gebiete. Auf dieser Strecke säumen einige wunderschöne Alleen die Straßen. Ich bin schon allein von dieser Fahrt absolut begeistert! Leider habe ich die Landschaften nur gefilmt und keine Fotos gemacht.
Im Vorfeld habe ich schon oft gelesen, dass der Wasserfall nicht so leicht zu finden ist. Man soll auf ein Wasserpumpwerk achten. Auf der gegenüberliegenden Seite soll ein Weg zu einem Parkplatz führen.
Wir finden ein Wasserpumpwerk, aber es ist kein kleines Häuschen wie wir annahmen, sondern eine große Fabrik. Allerdings gibt es auf der gegenüberliegenden Seite einen Feldweg zwischen hohen Zuckerrohrfeldern. Das wird es schon sein.
Ich sag zu Vanessa, fahr da rein. Da geht es hinter den Feldern sicher auf den Parkplatz. Vanessa widerspricht: Mama, das ist ein Feldweg, da kann ich doch nicht reinfahren. Ich: Dooooch, hier steht, man muss auf der anderen Seite den Weg nehmen und der führt zum Parkplatz. Fahr einfach mal rein.
Auf dem Fabrikgelände macht gerade ein Mitarbeiter seine Pause, aber recht weit weg von der Straße. Sonst hätten wir ihn gefragt, ob es der richtige Weg ist. Ich habe den Eindruck, er schaut skeptisch zu uns rüber. Aber das bilde ich mir sicher nur ein.
Widerwillig tut Vanessa, was ich sage, mault aber schon, dass sie mich killt, wenn sie da wieder rückwärts rausfahren muss. Es schaukelt gewaltig und ich habe Sorge, dass wir mit unserem normalen Auto aufsitzen könnten. Wir fahren vielleicht hundert Meter um die Kurve und hier ist nichts zu sehen, außer Zuckerrohr Felder.
Ich: „Oh Oh….Vanessa, das war doch keine so gute Idee, lass uns lieber wieder zurück fahren“. Sie: „Danke Mama! Jetzt muss ich tatsächlich rückwärts auf diesem Scheiß Weg fahren. Falls du es noch nicht weißt, ich hasse Rückwärtsfahren und kann das auch nicht gut.“ Also gurken wir nicht sonderlich elegant wieder zurück. An einer etwas breiteren Stelle wendet Vanessa halsbrecherisch, aber ohne etwas am Auto kaputt zu machen.
Wir nähern uns der Straße und da wartet doch tatsächlich dieser Fabrik Arbeiter schon auf uns. Dem war klar, dass wir gleich wieder zurückkommen. Diese Aktion ist so peinlich wie nur was. Wir würden vor Scham am liebsten im Boden versinken.
Der Mann grinst uns an und gestikuliert, wir sollen die Scheibe runterdrehen. Wir erklären ihm, dass wir den Wasserfall suchen. Er spricht allerdings nur französisch. Vanessa versteht zwei Worte: Links und Parkplatz. Wir bedanken uns und sehen zu, dass wir hier wegkommen. Nach Links versteht sich.
Wir fahren und fahren, und sind schon viel zu lange unterwegs, als dass wir noch auf der richtigen Strecke sein könnten. Nirgends ist ein Weg oder ein Parkplatz zu finden.
Dafür finden wir ein Tempelchen, schön bunt, mitten im nirgendwo und mit einem hübschen Garten und einer Mauer drum herum.
Die Suche nach dem Wasserfall geben wir auf. Dafür ist die Zeit zu schade. Der Trou d’Eau Douce Beach ist schließlich auch einen Besuch wert. Dann gehen wir halt ein bisschen an den Strand. Die Rückfahrt ist wieder purer Genuss durch sehr schöne Landschaften und kleine Örtchen.
Wir parken wieder unser Fahrzeug. Dann suchen wir nach dem Strandzugang. Das gestaltet sich auch nicht ganz so einfach. Denn am Parkplatz gibt es noch keinen Strand, sondern nur die Boot-Anlege-Stelle mit Mauer. Wir müssen den Zugang erst suchen und laufen ein Stück an den privaten Gärten und Mauern vorbei, bis wir einen schmalen Durchgang zum Ufer finden.
Die Badebucht ist relativ klein, aber es gibt weichen weißen Puderzucker Sand und der ist auch hier sehr sauber. Am Ufer gibt es ein paar Steine und direkt hinter dem schmalen Sandstreifen stoßen schon die Gärten der Häuschenbesitzer an. Bäume und Schatten finden wir hier leider nicht. Aber dennoch ist es ein sehr schöner Platz, um die Seele baumeln zu lassen. Das Wasser ist für meinen Geschmack angenehm temperiert. Manch einem wahrscheinlich schon zu warm. In Ufernähe schaukeln einige Boote im Wasser und auch von hier sieht man wunderschön die Île aux Aigrettes.
So sehr viel Zeit ist jetzt auch gar nicht mehr, dann müssen wir zurück zum Tickethäuschen. Jetzt steht schon eine ganze Schlange von Gleichgesinnter vor dem Büro. Aber es ist noch Mittagspause. Wir müssen alle warten.
Pünktlich geht die Tür auf. Vor uns werden einige Kunden abgewiesen, weil die Tour schon ausgebucht ist. Zum Glück haben wir vorhin vorreserviert und bekommen unsre Tickets.
Dann steigen wir in ein Motorboot und fahren ungefähr zehn Minuten zur Insel. Vom Ufer sah sie viel näher aus. Île aux Aigrettes ist eine Koralleninsel, die von einem Riff umgeben ist und zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
Ein „Partyboot“ ankert so dicht an der Insel, dass die Touris mit ihren Getränkebechern oder Gläsern im Wasser stehen und die Insel mit den Händen berühren können. Wir erfahren, dass es eine laufende Klage gibt, die das Verhindern soll, und zwar aus gutem Grund.
Die Naturschützer bemühen sich seit 1965 darum, die einheimische Flora und Fauna auf dieser Insel wieder herzustellen.
Als die Holländer 1598 die Insel besetzten, holzten sie die Ebenholzwälder ab um damit ihre Häuser zu bauen. Ein Ebenholzbaum wächst 50 bis 100 Jahre. Mit ihren Schiffen kamen nicht nur Menschen, sondern auch Ratten an Land.
Auf der Insel gab es seiner Zeit den Dodo, einen flugunfähigen großen Vogel, der nur einmal im Jahr ein Ei legte und mangels Flugeigenschaften am Boden brüten musste. Für die Ratten waren die Eier gefundenes Fressen und so kam es, dass der Vogel bereits 60 Jahre später ausgestorben war.
Ratten werden von Essen angelockt und von Müll. Als Inselbesucher darf niemand etwas zum Essen mit auf die Insel nehmen. Für den Dodo ist es schon zu spät, wobei es, wenn ich es richtig verstanden habe, Bemühungen gibt, ihn mittels Gentechnik wieder zu neuem Leben zu erwecken. Grusliger Gedanke: „Jurassic Park“ lässt grüßen.
Aber man kann sich vorstellen, dass die Naturschützer ihre Arbeit bedroht sehen, wenn Partyboote vor der Insel ankern und Lebensmittel oder Müll zurücklassen.
Über einen Steg gelangen wir auf die Insel und verschwinden im Dickicht. Unser Weg ist nicht viel breiter als ein Trampelpfad. Kaum haben wir Boden unter den Füßen, haut es mich vor Hitze und Schwüle fast aus den Latschen. Hier ist es laut der Guides auch fünf Grad wärmer als an Land. Innerhalb von zwei Minuten ist mein Shirt durchgeschwitzt.
wer findet das Tierchen?
Aber ich habe einen Bikini an und zieh das Shirt einfach aus, auch wenn das sonst keiner macht. Dafür lege ich mir ein leichtes Mikrofaser-Handtuch über die Schultern. Ganz nach dem Motto, „Schwester Käthe: Tupfer bitte…“
Wir besuchen einige Riesenschildkröten und erfahren, dass die Wirbelsäule einer Schildkröte mit ihrem Panzer verbunden ist und dass sie jede Berührung spürt. Deshalb sollte sich auf keinen Fall jemand auf ihren Rücken setzen, auch keine Kinder. Schäden am Panzer können nicht repariert werden.
Die berühmte rosafarbene Taube sehen wir auch. Sie duldet uns sogar relativ nah.
Einige kleine Geckos bekommen wir auch zu Gesicht. Jetzt erfahren wir, dass der grüne Madagascar Gecko, der uns im Hotel auf unserem Balkon besucht hat, auch ein Schädling ist. Seine Lieblingsspeise ist der einheimische, kleine Gecko, den wir hier auf der Insel sehen. Davon verspeist er gerne zwei pro Tag. Wir werden gefragt, ob wir schon mal ein Madagascar Exemplar gesehen hätten. Unsere Hand geht hoch. Dann werden wir gefragt, wo wir ihn gesehen hätten, und das wurde notiert. So wird kontrolliert, ob er sich weiter ausbreitet, und gegebenenfalls werden Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen.
kleiner einheimischer Gecko
Madagascar Gecko
Etwas später fragen wir, was mit den Tieren gemacht wird, wenn sie gefunden werden. Wir dachten, sie werden irgendwo gefangen gehalten, aber das ist zu kostspielig. Die Tiere müssen zum Wohl der einheimischen Geckos leider ihr Leben lassen.
Wir erfahren auch, dass die meisten blühenden Bäume auf Mauritius, nicht endemisch sind, genauso wie das meiste tropische Obst nicht auf der Insel heimisch war, bis es durch die Kolonialisten eingeführt wurde.
Die Lehrstunde auf der Insel dauert ungefähr eine Stunde. Dann steigen wir wieder ins Boot und werden zum Parkplatz zurückgebracht.
Als ich mein Handtuch von der Schulter nehme, sind meine Arme komplett übersäht mit Wasserbläschen, die teils doppelt so groß sind wie ein Fingernagel. Ich erschrecke zutiefst, so etwas habe ich noch nie gesehen und es sieht auch eklig aus. Mir wird ganz anders. Vor einer Stunde war noch alles ganz normal. Was ist das? Irgendeine allergische Reaktion? Aber mit Wasserbläschen?
Ich zeige es Vanessa. Sie arbeitet in der medizinischen Forschung und beruhigt mich. Mama das kommt davon, weil deine Haut verbrannt ist und den Schweiß nicht mehr absorbieren kann. Das ist eine einleuchtende Erklärung und passt, weil ich erst auf der Insel das Blaue vom Himmel runtergeschwitzt habe.
Beim Duschen und Abtrocknen gehen die Blasen auf und das Wasser kann abfließen. Jetzt sieht halt meine Haut aus wie eine aufgeplatzte Pellkartoffel. Aber es tut wenigstens nicht weh und nach einem Sonnenbrand schält sich früher oder später sowieso die Haut.
Das war heute einmal wieder ein Tag ganz nach meinem Geschmack. Viele schöne Bäume und grüne Landschaften, kristallklares Wasser, Bootfahren, interessante Führung…Da kann ich es verschmerzen, dass wir diesen Wasserfall nicht gefunden haben. Aber falls jemand von euch einen Mauritius Urlaub vor sich hat, wäre er ein wirklich schönes Ziel für einen Ausflug. Ich wünsche viel Glück bei der Suche.
Enilorac65768 Beiträge · seit 201726. Jan. 2025 · #73
Wirklich ein schöner Tag, bis auf die Pusteln. Ich habe schöne Erinnerungen an den Wasserfall, den wir mit einem Privatguide besucht haben. Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202327. Jan. 2025 · #74
Liebe Caroline, wenn ihr den Wasserfall gefunden habt, beneide ich dich aber schon ein bisschen. Er wäre ein Highlight für mich gewesen. Der ist märchenhaft schön.
Die Pusteln waren zum Glück nicht schmerzhaft und nach dem Duschen so gut wie weg. Es war halt ein Schreckensmoment weil ich soetwas noch nie gesehen hab.
In diesem Urlaub wurden wir einfach außergewöhnlich vom Pech verfolgt. Aber in zwölf Wochen sind wir so Gott will wieder in Namibia. Ich gehe davon aus, dass unser nächster Urlaub wieder super werden wird 🙂
Danke dir für deinen Kommentar. Ab und zu eine Reaktion ist sehr motivierend. Hab eine angenehme neue Woche. Liebe Grüße, Silvia
Enilorac65768 Beiträge · seit 201727. Jan. 2025 · #75
Liebe Silvia, oh wow in zwölf Wochen. Wie schön! Ich muss mich bis 2026 gedulden. Aber Vorfreude ist die grösste Freude. Bis dann lese ich fleissig Reiseberichte, um meine Sehnsucht zu stillen 😉 Liebe Grüsse und auch dir eine gute Woche Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202327. Jan. 2025 · #76
Dann viel Freude beim der Planung liebe Caroline. Es werden sicher noch jede Menge tolle Berichte zu lesen sein.
HEHella171 Beiträge · seit 202028. Jan. 2025 · #77
Namibia wird sicher wunderbar! Und bitte berichte auch weiter von Mauritius. Ich finde es interessant.
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202328. Jan. 2025 · #78
Liebe Hella, ja, den Bericht schreibe ich noch fertig. Danke für dein Interesse. Es freut mich aufrichtig.
Die Vorfreude auf Namibia ist schon sehr groß und weil es im Februar 26 in den KTP gehen soll, plane ich derzeit sozusagen schon den übernächsten Urlaub.....und während ich fleißig Reiseberichte aus Botswana lese, werden auch für diesen Traum schon Ideen notiert. Vielleicht klappt das 27. 😁
Neulich fragte mich jemand: Was machst du am Wochenende? Ich antwortete, " Meinen Urlaub für 2030 planen" 🤩 .....so weit hergeholt wie es klingt, ist das also gar nicht 😁 . Wer Afrika liebt, kann halt nicht genug davon bekommen 🙂 Liebe Grüße und einen schönen Abend
Ha, das verstehe ich voll 😎 Ich plane auch immer irgendeinen Urlaub 😄
Nur noch 12 Wochen? Das ist ja echt überschaubar! Wirst sehen, die Zeit vergeht ratz fatz und dann genießt ihr den Urlaub einfach umso mehr!
NachoThemenstarter987 Beiträge · seit 202329. Jan. 2025 · #80
Liebe Melanie, das ist tröstlich zu hören, dass ich nicht der einzige Urlaubs- Planner- Spinner auf Erden bin 😄
Ihr habt ja auch wieder Namibia auf dem Plan. In den Sommerferien? Ich lese übrigens gerade ein fantastisches Buch über zwei Forscher in Botswana. Mega spannend und unterhaltsam!!!! Titel: "Der Ruf der Kalahari". Sehr empfehlenswert!!! Ich liebe solche Bücher. Grüßle