Mauritius, das andere Afrika

Reisebericht 113 Antworten · 8'663 Aufrufe · gestartet 30. Dez. 2024 von Nacho
170 Beiträge · seit 202002. Jan. 2025 · #21
Hallo Silvia, danke für deinen Bericht. Ich lese ihn sehr gern und mag deinen Schreibstil total. Es tut mir wirklich leid, dass diese Reise nicht immer unter einem guten Stern stand. Vor allem wenn die erwachsenen Kinder mitkommen, freut man sich ja sehr darauf und ist dann umso enttäuschter, wenn sich die Erwartungen nicht erfüllen. Umso schöner, dass es dann doch viele besondere atmosphärische Momente gibt, wie das spontane Gemeinschaftserlebnis auf dem Katamaran oder nette Bekanntschaften. Ein Zimmer mit Tennisplatz-Aussicht und entsprechender Geräuschkulisse hätte mich auch sehr frustriert. Ich bin schon ganz gespannt, wie dein Bericht weitergeht. Liebe Grüße!
Themenstarter973 Beiträge · seit 202302. Jan. 2025 · #22
Guten Morgen Hella,
vielen Dank für deine lieben Worte und für dein Verständnis. Ich freue mich auch sehr darüber, dass dir mein Schreibstil gefällt.

In der Situation selbst ist es schon nicht so einfach einen Haken zu setzen und sich mit dem Ist- Zustand zu versöhnen. Ich brauchte schon meine Zeit um negative Gedanken und Gefühle hinter mir zu lassen. Ein Quentchen Selbstmitleid gab dem Ganzen auch noch die Würze.

Aber tatsächlich gab es doch auch viele Glücksmomente.
Letztendlich war es nur ein Urlaub - und nur Einer, nicht alle und schon gar nicht das ganze Leben 😄
Im nächsten Teil gibt es ganz viel grenzenlose Begeisterung 🤩 aber leider auch wieder ein bisschen was vom "dunklen Stern," der über unserer Reise stand.

Liebe Grüße, Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023)
Themenstarter973 Beiträge · seit 202304. Jan. 2025 · #23
7. Dezember

Heute wachen wir erst gegen sieben Uhr auf und mir geht es gut!
Uwes Fuß wird bis zum Ende der Reise ein Problem bleiben. Das werde ich nicht jeden Tag neu erwähnen.

Wir sind mit den ersten Gästen beim Frühstück. Vanessa kommt erst später dazu, als wir eigentlich schon fertig sind. Ihr zuliebe bleiben wir noch ein bisschen sitzen.

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Alicia lässt sich gar nicht erst blicken. sie pflegt ihre Röstaromen in der Abgeschiedenheit ihres Zimmers und Balkons.

Vanessa, Uwe und ich haben Zeit bis Mittag den Pool, den Strand oder was auch immer zu genießen. Uwe und ich sitzen auf unserem schattigen Balkon und spielen Scrabble.

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Bevor wir das Zimmer verlassen, balsamieren wir uns noch dick mit Lichtschutzfaktor 50 ein und sprühen uns eine Wochenration Insektenschutz auf die Haut.
Die fiesen Tigermücken bei uns zuhause haben mich bis weit in den Herbst für ein lecker Schnittchen gehalten. Ich möchte nicht schon wieder zum Vampir-Buffet erklärt werden.
Wo auch immer du dich auf Mauritius in der Natur bewegst, solltest du besser gegen ihre Invasionen gewappnet sein.

Auf dem Weg zum Auto, füllen wir an einer der Spender-Stationen unsere Wasserflaschen auf. Hier kann man eigentlich nirgends hingehen, ohne was zum Trinken dabei zu haben. Du schwitzt die Flüssigkeit schneller aus, als du sie wieder nachfüllen kannst.

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Der Himmel zieht sich langsam zu. Unser Ziel liegt im Süden und dort ist für heute Nachmittag Regen gemeldet. Ob unsere Aktivität auch bei schlechtem Wetter stattfindet, wissen wir nicht. Aber egal wie, ich muss heute raus aus dem Resort und was anderes sehen. Wir versuchen einfach unser Glück.
Je weiter wir in den Süden kommen, desto öfter gibt es kleine Schauer.

Unser Navi setzt immer wieder aus.
An die Straßenbeschilderung muss man sich erst mal gewöhnen, ebenso an den Linksverkehr und an die Kreisel, die es schätzungsweise alle fünfzig Meter gibt und in die man nach deutscher Gewohnheit verkehrt herum hineinfahren muss.

Gewöhnungsbedürftig ist es auch, dass die Teerstraßen keine Auslaufstreifen haben. Wo der Teer aufhört, bricht die Straße einfach ab und je nachdem kann es schon mal vierzig Zentimeter runter gehen.

Die Vegetation ist üppig grün. Es gibt viele richtig große Trompetenbäume, die in mindestens vier Farben blühen, oder Bougainvillea in Pink, Rot, Lila, Orange und Weiß.

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Es gibt Bäume mit Luftwurzeln, die wie Lianen aussehen, Baumwurzeln, auf denen man wie auf einer Mauer sitzen kann, oder solche, die wie Stelzen wirken.
Mancher Baumwuchs erinnert an einen Bonsai, und, und, und…
Es ist einfach nur atemberaubend schön. Hin und wieder sieht man ein Stück Strand, Palmen und türkisblaues Meer.

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Dann kommen mitten in dieser Idylle Ortschaften, die so verwahrlost und hässlich aussehen, dass du gar nicht glauben kannst, wie es sein kann, dass es auf dieser traumhaft schönen Insel, die als wohlhabend gilt, so wenig Sinn für Instandhaltung gibt.

Unser Hotel liegt im äußersten Norden und unser heutiges Ziel, das Bel Ombre Biosphärenreservat ganz im Süden.

Für diese Strecke brauchen wir ungefähr jeweils eineinhalb Stunden hin und zurück.
Wir sind also drei Stunden unterwegs.
Das ist schon eine rechte Gurkerei wenn man kein Auge für die Landschaften hat, an denen man vorbeifährt. Oder wenn man diese Zeit lieber nutzen möchte, um zu laufen.

Wir haben eine Quadfahrt in Bel Ombre gebucht. Es gibt dort auch mehrere Wanderouten, wenn man lieber zu Fuß unterwegs ist.

Ganz im Süden ist es tatsächlich noch trocken geblieben. Wir melden uns an und bekommen unsere Bikes zugewiesen.

Vanessa fährt ein Single Quad, Uwe und ich teilen uns ein großes. Es hat erstaunlich viel Platz und für mich sogar eine Rückenlehne, das ist seeehr komfortabel. Ich möchte nicht selbst fahren, weil ich lieber die Landschaft genieße, als mich aufs Fahren konzentrieren zu müssen.

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Uwe und ich sind schon öfter Quad gefahren, Vanessa noch nie. Sie fährt Motorrad und Enduro, aber Quad zum ersten Mal und sie ist überrascht festzustellen, dass die Bikes nicht das Geringste gemein haben.

Wir sind eine relativ kleine Gruppe und müssen alle eine oder mehrere Proberunden drehen, bevor wir das Okay bekommen.
Uwe ist geübt, nach zwei Runden wird er abgenickt.

Vanessa dagegen dreht mindestens sechs oder sieben Ehrenrunden.
Damit hat sie gar nicht gerechnet, es ist ihr ein bisschen peinlich. Wobei
man zu ihrer Verteidigung sagen muss, dass wir sowieso warten müssen. Uwe bemerkt, dass unser Tank fast leer ist und deshalb muss erst noch Benzin geholt werden. Unser Guide findet: Wenn wir sowieso warten müssen, kann sich Vanessa in der Zeit auch noch ein bisschen mehr mit dem Quad vertraut machen.

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Wir bekommen unseren Schluck Benzin und dann kann es losgehen. Der Guide fährt voraus, Vanessa hinter ihm, wir hinter Vanessa und hinter uns noch zwei weitere Pärchen.

Fortsetzung folgt...
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Themenstarter973 Beiträge · seit 202304. Jan. 2025 · #24
Ihr Lieben, es tut mir sehr leid, dass es mit den Bildern nicht klappen mag. Ich weiß nicht woran es liegt.
Hier kommt der zweite Teil vom 7. Dezember


Über Feld und Wiesenwege fahren wir vorbei an wunderschönen Schirmakazien. Mit ihren flachen Baumkronen erinnern sie mich an die Steppen Afrikas.

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Naja, wir sind ja auch in Afrika, allerdings hat man bei dem Gedanken an ein Inselparadies meistens nur Strand, Palmen und Meer vor Augen.
Mauritius hat da weit mehr im Angebot.

Oft sind die Wege sehr trocken und wir können es auch mit gebührendem Abstand nicht ganz verhindern, dass wir den Staub der voranfahrenden Fahrzeuge schlucken. Wegen der besseren Sicht fahre ich trotzdem mit offenem Visier. Zum Staubschutz trage ich ja immer noch meine Brille.
Die Fahrt macht Mega Spaß!!!

Neben unseren Wegen gibt es Schluchten in denen Palmen, Farne und Bäume wachsen. Wir überqueren Brücken unter denen kleine Bäche vor sich hin gurgeln. Bougainvillea wachsen hier von pink über rosa und orange bis zum dunklen violett und auch verschiedenfarbige Trompetenbäume. Leute, das ist sooo schön, ich kann es nicht ausreichend beschreiben!!!

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Leider fährt unser Guide an allem achtlos vorbei. Wir versuchen eine ganze Weile uns ihm an die Versen zu hängen.
Aber ich werde irgendwann sauer, weil es so unglaublich tolle Szenen gibt, die man schweigend genießen oder fotografieren möchte.

Dann sehe ich sogar einige Hirsche unten in einem Tal und unser Guide fährt weiter….Gibt es sowas?

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Ich klopfe Uwe auf die Schulter und bitte ihn anzuhalten. Der Guide wird es schon merken, wenn keiner mehr hinter ihm fährt. Zwar halten wir auch die anderen auf. Aber manchmal muss man eben zu seinem Glück gezwungen werden.

Wir, und so wie es aussieht auch diejenigen die hinter uns fahren, genießen den Blick auf die Hirsche einen Moment.
Für scharfe Fotos sind sie leider zu weit weg. Aber ein Beweisfoto bekommt ihr dennoch.

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Unser Guide merkt recht schnell, dass er uns abgehängt hat und wartet, bis wir wieder aufgeholt haben.
Ab jetzt nehmen wir uns die Freiheit, noch sehr oft stehenzubleiben und dieses Paradies einen Momentlang gebührend zu bewundern.

Sogar einen Schwarm mit mindestens acht oder zehn Flughunden sehen wir. Allerdings können wir diese wirklich nicht fotografieren. Dennoch schlägt unser Herz im Dreivierteltakt. Ich bin grenzenlos begeistert, von diesem wunderbaren Stückchen Erde.

Wir sehen immer wieder Rehe und Hirsche, die sich irgendwo im Schatten aufhalten und wir bleiben jedes Mal stehen und freuen uns.

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Fortsetzung folgt
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Themenstarter973 Beiträge · seit 202304. Jan. 2025 · #25
3. Teil vom 7. Dezember

Irgendwann heißt es Absteigen. Wir werden aufgefordert dem Guide ein Stück in den Wald zu folgen. Die Vögel zwitschern wie im Paradies, lassen sich aber nicht wirklich sehen.
Der Boden ist sehr verwurzelt, wir stolpern alle mehr oder weniger durchs Gehölz.
Spätestens jetzt ist jeder dankbar, der sich mit Insektenschutz zugekleistert hat.



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Nach ein paar Minuten Fußmarsch stehen wir plötzlich vor einem kleinen Wasserfall. Hier sieht es sehr idyllisch aus mit den Felsen auf denen Flechten wachsen und dazwischen große und kleine Farne. Der Wald sieht mit seinen herumliegenden und mit Moos bewachsenen Baumstämmen verwildert aus. Manche Bäume mit skurrilem Wuchs geben der Kulisse etwas Verwunschenes.
Ich glaube, ich träume!

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Wenn nur die Mücken nicht wären, die mir bestätigen, dass dies alles real ist.
Das Wasser sieht allerdings mehr nach einem trüben Tümpel aus als nach einem Gewässer, welches zum Baden einlädt. Da möchte niemand reinsteigen. Macht auch nichts, das tut der Atmosphäre keinen Abbruch.

Die Wolken am Himmel ziehen sich immer mehr zu. Ich hoffe, es bleibt trocken.

Als wir wieder auf unseren Bikes sitzen, brennen meine Augen plötzlich wie Feuer, von jetzt auf nachher.
Ich kann sie nicht mehr öffnen und sie tränen wie verrückt. Es ist echt schlimm. Anstatt die Landschaft um mich herum genießen zu können, muss ich die Augen geschlossen halten. Ganze Tränenbäche rinnen mir über die Wangen.

Was ist das jetzt wieder? Das kann doch echt nicht wahr sein!
Ich habe Angst, dass ich mir einen Zug eingefangen habe und die nächsten Tage die Augen gar nicht mehr öffnen kann.

In diesem Urlaub scheint gewaltig der Wurm drin zu sein. Wir sind sonst keine Familie, in der wir ständig irgendwelche Zipperlein haben.

Das Brennen ist echt schlimm. Ich tupfe permanent die Tränen weg.
Von der Umgebung sehe ich nichts mehr.

Zurück am Ausgangspunkt lässt das Brennen nach. Im Taschentuch sehe ich mit Schreck wie viel Staub es mir aus den Augen gespült hat. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Tja, Dummheit muss bestraft werden, oder?
Hätte ich mal das Visier geschlossen. Das ist mir eine Lehre.
Die Tendenz zu brennenden Augen, bleibt mir für den ganzen Urlaub.

Ich muss auch zu Hause Feuchtigkeitstropfen für die Augen nehmen. Aber ich werde in diesen zwei Wochen die zehnfache Menge brauchen und das ist nicht übertrieben formuliert. Wenigstens helfen sie!
Nur reichen meine mitgebrachten Tropfen unter diesen Umständen nicht.
Wir müssen ein zweites Mal in die Apotheke. Wenn das so weitergeht, bekommen wir bis zum Ende unseres Urlaubs eine Bonuskarte, werden mit Namen begrüßt und bekommen den roten Teppich ausgerollt.

Wir verabschieden uns von unserem Guide und von diesem wunderschönen Reservat, in dem ich noch viel lieber gewandert als gefahren wäre.

Kaum sitzen wir im Auto, öffnen sich die Schleusen des Himmels. Es kommt runter wie aus Kübeln. Wir müssen einen Moment warten, bis der Regen nachlässt, weil der Scheibenwischer gar nicht hinterherkommt.

Je weiter wir in den Norden kommen, desto mehr reißt die Wolkendecke wieder auf. Wir fahren einem teilweise doppelten Regenbogen entgegen, der wie eine Brücke über den sattgrünen Baumwipfeln aussieht. Soooo schön!!!

Bis wir wieder im Hotel sind, ist es bereits 18.00 Uhr und die Sonne scheint bei strahlendblauem Himmel.
Während wir weg waren, hat es hier geregnet.

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Also haben wir neben all dem Pech, das uns verfolgt, doch auch ein bisschen Glück.
Wobei der heutige Tag kaum zu toppen ist. Das denke ich zumindest heute. Der morgige Tag wird mich erneut in pures Entzücken versetzen.

Unser Tisch im Coral ist erst auf 21.00 Uhr reserviert worden. Wir haben seit dem Frühstück nichts gegessen.
Eine frühere Tischreservierung bekamen wir nicht, außer im Benetier. Nein Danke, da überbrücken wir lieber unseren kleinen Hunger mit einem Latte Macchiato, zumindest Vanessa und ich.

Zur Rezeption müssen wir auch noch gehen und uns für morgen ein Lunchpaket bestellen. Wir haben eine geführte Wanderung gebucht. Uwe muss passen, aber zum Glück habe ich noch Vanessa. Wir werden um 7.00 Uhr abgeholt, also schon vor dem Frühstück.

Die nette Dame an der Rezeption bietet uns ein early Frühstück in abgespeckter Version an. Na, da freuen wir uns und hören uns nicht „Nein sagen“.

Anschließend gehen wir Duschen und machen uns fertig fürs Dinner im Coral.
Wir müssen erst mal suchen, wo das überhaupt ist. Vanessa meint es schon gesehen zu haben und wir finden es tatsächlich auf Anhieb.

Wowww, allein das Ambiente ist hier eine Augenweite und das Essen toppt unsere Erwartungen bei Weitem. Gäste mit HP müssen übrigens in den Restaurants nichts draufzahlen. Wasser ist auch in allen Restaurants gratis.

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Vanessa spricht fließend Englisch und lässt gewaltig ihren Charm sprühen. Das Service Personal ist ganz angetan von ihr und lässt sich auf unseren Spaß ein. Wir haben es sooo lustig und das Personal auch. Es ist ein total schöner Abend, nach einem ebenso schönen Tag.

Wir fackeln gar nicht lange rum und reservieren für die kommende Woche gleich an drei Abenden einen Tisch.

Uwe und Alicia möchten nach dem Dinner gleich wieder aufs Zimmer gehen. Uwe spürt, dass er seinen Fuß heute zu viel belastet hat.

Vanessa und ich sind noch nicht bereit, diesen schönen Tag zu beenden. Wir lassen ihn wieder am Pool bei der Live-Musik ausklingen. Jeden Tag treten andere Künstler auf und jeder hat seinen eigenen Stil, seine eigene Musikrichtung. Die können hier echt gut Singen. Um elf packt die Band wieder zusammen und ich schlafe heute mit einem glücklichen Grinsen im Gesicht ein.
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Themenstarter973 Beiträge · seit 202305. Jan. 2025 · #26
8. Dezember Teil 1
für dieses Kapitel habe ich keine passenden Fotos, aber weil ich von der Wanderung an sich so viele habe, stelle ich einfach zwischendrin mal eins ein, damit ihr nicht nur Text lest.


Die Mondschein-Serenata der Gebrüder Kalte Schnauze hallt unbarmherzig zur nachtschlafenden Zeit durch die Gänge der Zimmerblocks. Eine der Stimmen klingt wieder herzzerreißend schräg.
Das möchte sich wirklich niemand anhören. Weiterschlafen ist erst möglich wenn endlich Ruhe eingekehrt ist. Das Konzert dauert gemessen mit einem müden Gefühlszähler etwa Zehn Minuten.

Falls das erste Foto wieder nichts wird, stelle ich es doppelt ein. Ich kann leider auch unter "Vorschau" nicht sehen, wie die Bilder dargestellt werden.
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Gestern Abend habe ich mit Uwe vereinbart, dass er seine Uhr zum Wecken auf 6.15 Uhr stellt.
In der Nacht hat es ordentlich geregnet. Die Wetterprognosen sind für heute nicht berauschend. Wir werden wohl oder übel ein Regencape einpacken müssen. Aber wenn nicht gerade eine Sintflut vom Himmel stürzt, will ich mir diese Südinsel -Wanderung auf gar keinen Fall durch die Lappen gehen lassen.

Um 6.20 Uhr wache ich auf. Wir haben wohl beide den Wecker nicht gehört, zum Glück bin ich nur fünf Minuten zu spät dran. Aber im Urlaub mache ich eh nicht viel Gedöns um Make-up und Haare. Da zählt praktisch, quadratisch gut. Ich beeile mich, muss aber noch an den Tresor und weiß bedauerlicherweise die Zahlenkombination nicht mehr.

Zwar würde ich Uwe gerne schlafen lassen, aber hilft ja nix. Ich muss Geld mitnehmen. Ich wecke ihn so zart wie es nur geht und bekomme zur Antwort: Warum bist du so früh auf? Es ist doch erst 5.30 Uhr?

Waaaas? Ups!
…soviel zu meinem Zeitgefühl und meiner Sehfähigkeit ohne Brille.
Aber jetzt da ich eh schon startklar bin, nutze ich die Zeit zum Lesen und Schreiben. Ruck Zuck ist das Stündlein um.

Wie verabredet klopfe ich bei Vanessa an der Tür. Sie öffnet und ihr klebt förmlich noch das Kopfkissen im Gesicht.
Das Mädel scheint gestern an der Bar doch noch länger abgesackt zu sein.

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Ein bisschen maulfaul ist sie auch und hängt wie eine geschmolzene Scheibe Käse über der Tischkante. Die braucht unbedingt noch eine Gnadenfrist, bevor sie ansprechbar ist.

Das abgespeckte Frühstück verdient seinen Namen in jeder Hinsicht. Da gibt es nicht viel zu entscheiden, lediglich: „Friss oder Stirb“, serviert mit erlesenen, aristokratischen Croissants „VON“ Gestern!
Doch dafür, dass wir gar nicht mit einem Frühstück gerechnet haben, ist es immer noch besser als nichts...

Bevor wir abgeholt werden, nehmen wir noch den obligatorischen Weg zum Wasserspender auf uns und holen die Lunchboxen an der Rezeption ab. Sie wurden liebevoll und herzig in kleine Körbchen verbackt.

Punkt sieben treffen wir uns mit unserem Chauffeur. Zunächst ignorieren wir ihn, weil er mit einem Kleinbus gekommen ist. Aber es wird schnell klar, dass er auf uns wartet.

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Ich bin leicht verunsichert, denn ich bin mir sicher, dass ich eine Privattour gebucht und dafür einen horrenden Preis bezahlt habe. Das kann unmöglich der Preis für eine Gruppentour gewesen sein.
Ich schaue noch einmal in mein Voucher. Nein, da steht unmissverständlich „Privat“. Nun gut, keine Ahnung warum er gleich mit einem Schwertransporter anrollt. Platzmangel werden wir jedenfalls keinen haben.

Wir fahren etwa eine Stunde und zwanzig Minuten in den Südwesten und sammeln unterwegs unseren Guide ein. Er ist deutscher, sehr sympathisch und kennt sich hervorragend in den weniger touristischen Gebieten der Insel aus.
Sein Unterhaltungsniveau gefällt mir. Er trifft auch eine sehr angenehme Dosis bezüglich Reden und Schweigen.
Wann immer wir stehen bleiben und etwas ansehen oder fotografieren möchten, wartet er geduldig. Sein Tempo passt er unserem an und das finde ich sehr angenehm.

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Wir werden an einem Feldweg abgesetzt und unser Guide vereinbart mit dem Fahrer einen Treffpunkt und eine geschätzte Uhrzeit. Es zeichnet sich recht bald ab, dass aus der vereinbarten Zeit wahrscheinlich nichts wird, denn ich bleibe ständig stehen und bewundere so ziemlich alles, was die Natur zu bieten hat.
Meine Tochter spöttelt schon und sagt ab und zu: Mama, schau ein Baum!
Aber wie gesagt, nimmt unser Guide diese Zeitverzögerung gelassen in Kauf und gibt uns nicht eine Sekunde das Gefühl, dass wir vorwärts machen sollen.

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Während der ersten Etappe werden wir 8 km laufen und am Treffpunkt unser Lunch essen. Danach fahren wir ein Viertel Stündlein, machen ein Päuschen und laufen dann noch mal ungefähr 6 km. Das bedeutet, wir können unsere Vesper im Auto lassen. Da ist es auch kühler als in unserem Rucksack. Denn der Fahrer stellt die Klimaanlage auf den Gefrierpunkt ein.

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Fortsetzung folgt…
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Themenstarter973 Beiträge · seit 202305. Jan. 2025 · #27
8. Dezember Teil 2



Ich bin so erleichtert, als ich endlich aussteigen kann. Die Hitze schlägt mir sofort entgegen, nachdem ich unsere rollende Gefriertruhe verlasse. Auf den Fotos ahnt man wegen des bewölkten Himmels gar nicht wie heiß es wirklich ist, aber ab und zu bricht die Sonne durch die Wolkendecke und dann brutzelt es ordentlich. Es gibt immer wieder kurze Schauer, gefolgt von sonnigen Abschnitten, was die Luft unglaublich schwül macht.

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Zunächst laufen wir über Feldwege in Richtung Meer und am Strand entlang. Die Wellen schwappen an den meisten Stellen ein bisschen ungezügelt ans Ufer. Das wären keine Badestrände für Kinder.
Aber hier und da sehen wir Angler auf Felsen stehen, die versuchen ihr Fischstäbchen einzutüten.

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Wir laufen auf sandig weichen Boden durch sehr kleine Dörfer und begegnen fast mehr Hunden als Menschen.
Unser Guide kennt diese Tour wie seine Westentasche und auch die Tiere.

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An den meisten Rudeln können wir entspannt vorbeilaufen. Eines reagiert territorial und gibt uns zu verstehen, dass wir hier unerwünscht sind.
Wir machen einen großen Bogen um sie und unser Guide läuft beschützend vor uns her.
Ernstgemeint aggressiv waren die Hunde aber nicht wirklich. Sie wollten uns nur unmissverständlich warnen.

Etwas später bellt uns eine Hündin drohend an. Wir können aber auch ihr im großen Bogen ausweichen.
Unser Guide macht uns darauf aufmerksam, dass in einer kleinen Mulde in ihrer Nähe einige Welpen liegen.
Aha, daher weht der Wind. Aufmerksame Mama!
Als sie sich beruhigt hat und sieht, dass wir ihre Komfortzone respektieren, zieht sie sich erst zurück und kommt dann noch mal etwas zögerlicher und deutlich freundlicher bellend, ein paar Schritte auf uns zu.
Ganz nach dem Motto: „Leute, falls ihr aber was zum Fressen für mich habt, bin ich durchaus diskussionsbereit.“

Wir sind noch keine halbe Stunde unterwegs, als es anfängt zu regnen. Ich ziehe mein Cape über und fühle mich augenblicklich unwiderstehlich sexy. 🤩

Der Regen ist weich und warm. Meine Brillengläser laufen an, jetzt wäre ein Satz Scheibenwischer gut. Die Luft kühlt allerdings nicht ab. Nach ein paar Minuten ist der Schauer auch schon wieder vorbei und die Sonne grillt uns die Schwarte. Es wird brutal heiß und schwül.

Nun ändert sich die Laufrichtung, weg vom Meer auf einen Wald zu. Wir tauchen in eine ganz andere Welt ein.
So stelle ich mir einen Dschungel vor.
Dicke Baumwurzeln sind eins geworden mit dem Waldboden. Es läuft sich weich wie auf Wolken, aber wir müssen schon achtgeben, wo wir hintreten, damit wir nicht über die Wurzeln und Stöcke stolpern.

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Diesen märchenhaften Wald kann man mit Worten kaum beschreiben.
Hier gibt es wahnsinnig schöne und teils riesengroße Bäume.
Unter anderem sehen wir auch einen mächtigen Mandelbaum. Auch mit Wildäpfeln wächst hier einer, oder Beerensträucher und andere Fruchtstände. Ich weiß gar nicht wo ich zuerst hinschauen soll. Das hier flasht mich total.
Hier möchte ich bleiben. Am besten für immer.

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Die Vögel singen sich die Seele aus dem Leib. Über uns rauscht das Laub, wenn eine Brise durch die Baumwipfel weht.
Die Sonne schickt ihre Strahlen durch die Löcher im Blätterdach und lässt Lichtpunkte über den Boden tanzen.
Auf dem Laub und den Gräsern glitzern Regentropfen.
Am Boden liegen große Blätter, die sich an den Rändern eingerollt haben und in denen sich wie in Schalen das Wasser gesammelt hat. Sie sehen aus wie Miniatur-Vogeltränken.

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Zwischen abgestorbenen und moosbewachsenen Baumstämmen und Wurzeln breiten sich Farne aus und geben dem Wald etwas Märchenhaftes.

Wir klettern über umgestürzte Bäume oder kriechen unter querwachsenden Ästen durch.

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Irgendwann ändert sich die Vegetation. Der weiche Waldboden verabschiedet sich und macht Platz für Lavagestein.

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Ohne dass wir es gemerkt hätten, haben wir uns wieder der Küste genähert. Eine hohe Mauer aus Natursteinen versperrt uns die Sicht auf den Ozean, aber wir hören lautstarkes, wildes Tosen und die respekteinflößende Kraft des Wassers wie es gegen die Felsen schmettert.

Fortsetzung folgt...
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Themenstarter973 Beiträge · seit 202306. Jan. 2025 · #28
8. Dezember Teil 3

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Immer mehr verdichtet sich das Lavagestein, bis kein weicher Boden mehr zu sehen ist. Scharfkantig und grobporig mahnt es uns aufzupassen, dass wir nicht stolpern und uns verletzen. Für mich ist diese Etappe eine kleine Herausforderung.

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Von einem Bandscheibenvorfall ist mir eine Gefühlsstörung im Fuß geblieben. Sie beeinträchtigt mich im Alltag kaum, aber jetzt merke ich, dass ich nicht gut einschätzen kann, wie hoch ich meinen Fuß bzw. mein Bein anhebe, wenn ich einen größeren Lavabrocken besteigen muss. Ich knicke häufig um und muss immer wieder prüfen, ob ich sicher stehe, bevor ich den nächsten Schritt mache.
Ein paar Mal muss ich, so peinlich es auch ist, ein helfendes Händchen annehmen.

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Irgendwann kommt der Moment in dem die Mauer zu Ende ist und wir freien Blick auf die wilde Westküste haben. Mit roher Gewalt kracht das Wasser, ehrfurchtsgebietend gegen die Steilküste.
Riesige Wellen fordern Respekt ein. Aber der Rhythmus der Brandung zieht uns in seinen Bann. Fasziniert sehen wir dabei zu wie die Wellen anrollen, sich aufbäumen und wieder zurückziehen.

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Vanessa wagt sich für mein Empfinden ein bisschen weit an die Felskante und bekommt prompt einen ordentlichen Guss Weichspüler ab. Sie war nicht ernsthaft in Gefahr, aber von dieser Erfrischung wird sie ein Weilchen was haben, bis die Klamotten wieder trocken sind.

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Wir laufen ein ganzes Stück am Rand dieser Steilküste entlang. An einer Stelle hat es ziemlich viel Müll angespült.
Das ist allerdings der einzige Ort, an dem wir auffällig viel Müll sehen. Viele Urlaubsparadiese haben mit immensen Müllproblemen zu kämpfen, so dass schon fürchtete, Mauritius könnte auch betroffen sein. Ich finde aber, es hält sich sehr in Grenzen. Wobei wir auf abgelegenen, wenig besuchten Wegen unterwegs sind. Vielleicht sieht es an anderen Orten anders aus.

Ein Stück weiter ist die Idylle wieder in Ordnung.
Die nächste Abbruchkante lädt mich dazu ein, einen Blick über die Kante in die Tiefe zu werfen. Es sieht an dieser Stelle auch nicht gefährlich aus.
Aber just in dem Moment, in dem ich meinen Kopf nach vorne strecke, schwappt eine sehr hohe Welle hoch und ich bekomme zur Freude meiner Tochter auch eine Dusche ab, die sich gewaschen hat.
Im ersten Moment bekomme ich Schnappatmung, weil das Wasser nicht gerade Badewannentemperatur hat. Aber zwei Minuten später bin ich fast froh um diese Erfrischung in Anbetracht sengenden und schwülen Hitze. Aufgrund der Wolken vermutet man gar nicht wie heiß es wirklich ist.

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Wir kommen auf dieser Wanderung von einem emotionalen Rausch in den nächsten.
Die Felsenbrücke Pont Naturell, ist auch so ein Auslöser für einen emotionalen Ausbruch.
Wunderschön hat das Meer seine Handschrift in die Felsen gemeißelt. Wir stehen sprachlos da und staunen.

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Vanessa wagt es sogar, die Brücke zu betreten. Unser Guide meint, sie sei breiter als sie aussieht. Ich habe mich nicht einmal in ihre Nähe getraut und hoffe sehr, dass keine Welle hoch genug herankommt, um sie von da oben runterzuspülen.

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Unsere erste Etappe endet an einem Parkplatz mit Toilette. Die ist jetzt auch nötig.
Aber Puhh….die stinkt mir schon aus ein paar Meter Entfernung entgegen. Ich zögere, aber was soll ich tun, wenn der Tank nun mal voll ist?
Hilft nix: Augen zu, ein letztes Mal tief Luftholen, schnell machen und dabei möglichst nichts anfassen.

Mir wird wegen Sauerstoffmangel ein bisschen schummrig. Eine Stimme in meinem Kopf sagt: „Du musst Atmen!“ Die andere antwortet: „Auf keinen Fall, Atmen wird total überbewertet. Mach einfach schneller“….Ha, Ha…Dann kann ich nicht mehr und schnappe nach Luft.

Das hätte ich besser nicht getan. Ich rieche den fürchterlichen Gestank nicht nur, ich bin sicher, ich kann ihn sogar schmecken. Allerdings animiert mich das in Sachen „Schneller machen" dazu, einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Die Hose wird zugeknöpft während ich im Schweinsgalopp nach draußen renne. Ich muss ein paar Meter Abstand zwischen mich und die Fäkaliensammelstelle bringen und einige Atemzüge tief Luft holen, bevor mein Gesicht wieder eine gesunde Farbe annimmt.

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Unser Schwertransporter wartet schon auf uns. Wir steigen ein und ich fühle mich wieder wie in einer Gefriertruhe.
So verschwitzt wie wir sind, habe ich fast schon panische Angst davor, dass wir uns jetzt zu allen Wehwehchen, die uns eh schon plagen, eine saftige Erkältung einfangen.
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Themenstarter973 Beiträge · seit 202309. Jan. 2025 · #29
Nun fahren wir ein Viertel Stündchen und machen dann irgendwo auf einer Wiese Pause, um unser Lunch zu verspeisen. Der Platz ist aber leider nicht so schön, dass man gerne länger bleiben würde.
Wir geben also recht schnell zu verstehen, dass es weitergehen kann.

Nach einem weiteren Viertel Stündchen hält unser Fahrer am Rand eines Zuckerrohrfeldes an. Wir steigen schockgefrostet aus der Fresh Box aus und sind dankbar für die Hitze, die uns schnell wieder auf Betriebstemperatur bringt.

Wir laufen ein Stück und nähern uns wieder der Küste. Diesmal führt uns der Weg auf eine Art Plateau. Es ist mit lichtem Wald bewachsen und ermöglicht uns einen schönen Blick von oben auf die Küste. Auch hier ist das Meer aufgewühlt und rau. Die Wellen verpassen dem Strand eine ordentliche Tracht Prügel.

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Der Panoramablick ist schon sehr schön und wieder ganz anders, als das, was wir bisher gesehen haben.

Heute bin ich sehr damit beschäftigt, meine Umgebung wahrzunehmen und meinen Erinnerungsspeicher zu füllen, sodass meine Füße ganz von allein laufen. Nur ein oder zwei Mal muss ich mein Betriebssystem auf Hechelmodus umstellen.

Unser Weg dreht wieder ab Richtung landeinwärts.
Wir begehen einige Feldwege und befinden uns bald im nächsten Wald. Er ist nicht so märchenhaft wie unser Dschungel am Anfang, aber auf seine Weise auch sehr schön. Vor allem der weiche Boden ist ein Träumchen.
An manchen Stellen kämpfen wir uns auch ein weinig durchs Dickicht.

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Ein bisschen heikel wird es, als wir auf einem sehr schmalen Rand um einen Felsen laufen, welcher sich in der Meeresbrandung befindet. Hier möchte ich nicht abrutschen.
Dann laufen wir an einem Schilffeld vorbei und wieder in einen Wald hinein.

Plötzlich tut sich ohne Vorankündigung ein richtiges Paradies vor uns auf. Wir stehen vor einem wahnsinnig idyllischen Wasserfall. Wie cool ist das denn bitte? Ich fühle mich wie im Traum.

Ein schmaler Fluss oder breiter Bach fließt ruhig und seicht vor sich hin und stürzt sich ein paar Meter weiter in die Tiefe. Die Vögel machen sich mit ihrem Gesang bemerkbar, ohne sich zu zeigen. Ihr melodisches Gezwitscher setzt diesem perfekten Moment das Krönchen auf. Dieser märchenhafte Augenblick wird sich unvergesslich in meiner Seele verankern.

Der Wasserfall, der übrigens den herzigen Namen „Mmamazell“ trägt, wäre mein Highlight während dieser Wanderung gewesen, wenn es nicht schon der Dschungel, das Meer oder Pont Naturell gewesen wären. Was wir heute erlebt und gesehen haben, war eine einzige Aneinanderreihung von Highlights.

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Dieser Feenwald mit Wasserfall ist die letzte Station unserer Wanderung. Jetzt ist es aber auch gut mit Laufen. Glücklich und angenehm erschöpft lassen wir uns wieder in die Sitze unseres Schock Frosters fallen und zum Hotel zurückfahren.

Unseren Guide setzen wir unterwegs ab, bedanken uns und verabschieden uns aufs Herzlichste. Unsere Wertschätzung zeigen wir ihm in Währungsform.
Eine Stunde später sind wir im Hotel zurück. Der Fahrer bekommt selbstverständlich auch sein Trinkgeld.

Insgesamt sind wir 14 km bei 32 Grad mit unbarmherzig schwüler Luft gelaufen. Mein Schrittzähler meldet zufrieden mehr als 22.000 Schritte.

Ohne Guide hätten wir niemals diese traumhaften, einsamen Wege gefunden, geschweige denn den Wasserfall.
Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Zuerst freuen wir uns auf die Dusche. Aus Ermangelung einer Tischreservierung essen wir später im Benetier.

Während ich den Tag zusammen mit Uwe auf dem Zimmer ausklingen lasse und ihm begeistert von diesem wunderschönen Tag erzähle, zieht es Vanessa wieder in die Gesellschaft derer, die den Barkeeper auf Trab halten.

Ich sage jetzt aber „Gute Nacht, ihr Lieben!“
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205 Beiträge · seit 202309. Jan. 2025 · #30
Liebe Silvia,
zuerst einmal wünsche ich nachträglich noch „Herzliche Glückwünsche zum 60. Geburtstag“ und alles Gute für das neue Jahr 2025!
Gerne begleite ich euch auf eurer Reise mit den beiden Töchtern auf Mauritius und bin gespannt, was ihr noch alles so erlebt habt.
Die 14 km lange Wanderung durch tropischen Wald mit Wasserfall und entlang der Steilküste waren wirklich schon ein erstes Highlight.
Liebe Grüße, Sabine
Themenstarter973 Beiträge · seit 202309. Jan. 2025 · #31
Liebe Sabine, vielen Dank für deine Geburtstagswünsche und dafür, dass du einen Kommentar geschrieben hast.

Ich habe schon überlegt ob ich überhaupt weiterschreiben soll. Weil ich dachte, dass dieser RB vielleicht nicht interessant genug ist.

Schönen Abend und liebe Grüße 🙂
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170 Beiträge · seit 202011. Jan. 2025 · #32
Bitte schreibe unbedingt weiter. Ich finde deinen Bericht sehr interessant, symphatisch und authentisch.
768 Beiträge · seit 201711. Jan. 2025 · #33
Ich finde deinen Bericht sehr interessant und lese ihn gerne.
Würde mich freuen, wenn du weiter schreibst!
Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
635 Beiträge · seit 202311. Jan. 2025 · #34
Ja, bitte unbedingt weiterschreiben!
Mein Highlight bei eurem Ausflug wäre tatsächlich der Wasserfall gewesen. Wobei auch die anderen Bilder toll aussehen. Dieses Grün im Wald ist auch einfach wunderschön.
Und Respekt, dass ihr so eine Wanderung bei der Schwüle durchgezogen habt!
Themenstarter973 Beiträge · seit 202311. Jan. 2025 · #35
Liebe Hella, Caroline und Melanie,
vielen Dank für euer Interesse und eure netten Worte. Ich hatte heute tatsächlich beschlossen, nicht weiter zu schreiben. Aber es ist sehr lieb von euch, mich neu zu motivieren. In dem Fall kann ich ja nicht anders als eine Fortsetzung zu schreiben.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Silvia
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635 Beiträge · seit 202311. Jan. 2025 · #36
Wie möchten doch alle gerne erfahren , wie der Urlaub für euch weiter verlaufen ist.
Ich freue mich jedenfalls, wenn du weiter schreibst!
Themenstarter973 Beiträge · seit 202311. Jan. 2025 · #37
Liebe Melanie,
der Urlaub wird ein Auf und Ab bleiben, mit einem Alptraum am Ende.
Die Wanderung ist meine schönste Erinnerung.
Die Hitze und die schwüle Luft waren herausfordernd, aber die Strecke an sich war auch für ungeübte Wanderer nicht schwer zu gehen. Wir sind die 14 km in vier oder fünf Stunden gelaufen. Das war sehr gut machbar, so dass ich auf angenehme Weise erschöpft war. Es war keine Grenzerfahrung bei der man immer gegens Aufgeben ankämpfen muss.
Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Silvia
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635 Beiträge · seit 202312. Jan. 2025 · #38
Hallo Silvia,

das mit der Wanderung hört sich dann doch gut an. Ich dachte, bei der Schwüle ist es sicher sehr viel anstrengender.
Oje, ein Albtraum am Ende? Das braucht man gerade im Urlaub am allerwenigsten 🙁
Themenstarter973 Beiträge · seit 202312. Jan. 2025 · #39
9. Dezember

Wir starten entspannt in den Tag und frühstücken etwas später, so dass auch Alicia und Vanessa nicht „Mitten in der Nacht“ aufstehen müssen. Die Sonne setzt sich heute mit strahlend blauem Himmel in Szene.

Nach dem Frühstück packen wir unseren Krempel zusammen und treffen uns (ohne Alicia) kurz nach 10.00 Uhr am Bootshaus.

Ich habe vor Monaten eine Ganztages- Katamaran-Fahrt für uns gebucht, aber wie so oft, online keine Bestätigung bekommen. Wir sind einfach mal davon ausgegangen, dass es geklappt hat und so ist es auch.

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Mit den anderen sind wir nur vierzehn Leutchen, was uns sehr recht sein soll. Platz hätte es für fünfundvierzig.
Am Bootshaus kann man sich Schwimmflossen und Schnorchel-Brillen ausleihen.
Uwe und ich haben uns im Vorfeld Vollgesichts-Schnorchel-Masken gekauft. Auf Flossen verzichten wir. Uwes Fuß würde sowieso protestieren, wenn er versuchen würde, sich eine Flosse überzustülpen.

Vanessa hat ihre eigene Taucherbrille dabei, greift bei den Flossen aber gerne zu.
Unser Partyschiff kann nicht so nah an den Bootssteg fahren, weshalb wir wieder aufs Floß steigen und damit zum Katamaran gebracht werden.

Laut Tour-Beschreibung fahren wir zur Ile aux Bernaches, werden am Strand ein Barbecue haben und an zwei verschiedenen Stellen schnorcheln.

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Erst auf dem Katamaran erfahren wir, nicht von der Crew, sondern von Daniel und Martin, dass die Insel gar nicht mehr angefahren wird.
Ich denke, ich höre nicht richtig. Was ist das denn für ein Verein hier? Warum wurde ich nicht darüber informiert und gefragt, ob wir die Tour in dem Fall überhaupt machen möchten? Das finde ich schon sehr unverschämt.

Aber nun sind wir schon auf dem Wasser und müssen es nehmen, wie es ist. Ich bin gespannt, was diese Fahrt stattdessen lohnenswert macht.

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Tatsächlich fahren wir an die gleiche Stelle wie zur Sonnenuntergangsfahrt, also ca. 10 bis 15 Minuten dem Riff entgegen und dann wird geankert.
Wir tümpeln den ganzen Tag an der gleichen Stelle, an der es nichts Interessantes zu sehen gibt. Ich fasse es nicht! So etwas als Ganztags- Katamaran-Fahrt zu betiteln ist echt schon arglistige Täuschung.

Während unser lethargischer Wellenreiter sein Schläfchen macht, gehen die ersten ins Wasser.

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Uwe traut sich nicht, weil er befürchtet, dass er mit seinem Fuß die Leiter nicht mehr hochkommt.

Als ich meine Schnorchel-Maske aufsetzen will, wird mir bewusst, dass ich ja meine Brille gar nicht auflassen kann. Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht. Ohne mein „Fernrohr“ sehe ich keine scharfen Konturen mehr. Ach Mensch, das ist jetzt aber echt blöd!
Ich habe auch das Gefühl, durch die Maske alles noch kleiner zu sehen.
Aber hilft ja nichts. Dann muss es eben so gehen. Sollte ich ein U-Boot sehen, ist es wahrscheinlich ein Hai. Ansonsten setze ich auf Farbenraten, falls mir bunte Fische vor die Nase schwimmen.

Während ich damit beschäftigt bin, mich ans unscharfe Sehen zu gewöhnen, kommt nun leider die Tatsache dazu, dass die leichte Rundung des Gesichtsfeldes mein räumliches Sehen zusätzlich beeinträchtigt, und davon wird mir jetzt schummrig und weil das noch nicht reicht, setzt mir auch noch der penetrante Plastikgeruch zu, so dass ich das Gefühl habe, nicht genug Luft zu bekommen. Ich bemerke, wie mein Puls schneller wird und Panik in mir aufsteigt.
Nein, das geht nicht, das ist zu viel. Die Maske muss sofort weg.
Ich ziehe das Ding wieder ab.

Doch ohne die Aussicht ein paar Fische zu sehen, habe ich jetzt gar keine Lust mehr ins Wasser zu springen.
Es hat an dieser Stelle auch nicht das leuchtend helle, glasklare, türkisfarbene Wasser wie am Hotel, oder wie am Crystal Rock, wo man bis zum weißen Sandboden runterschauen kann, sondern es sieht kalt und düster aus.

Vielleicht bin ich auch einfach nur total frustriert, weil ich mir eine ganz andere Tour vorgestellt habe – mit Schnorcheln im klaren, schönen Wasser vor der Ile aux Bernaches.
Ich schaffe es nicht, mich mit der angebotenen Alternative anzufreunden und verzichte ganz aufs Schwimmen.

Wenigstens wird gute Musik gespielt. Wir sind übrigens längst nicht die Einzigen, die nicht ins Wasser gehen. Ich glaube, außer Vanessa, Daniel, Martin und eine weitere Frau sind alle an Bord geblieben.

Unser Dreiergespann nimmt es sportlich und nutzt die Gelegenheit einfach zum Schwimmen. Sie finden auch eine Stelle mit ein paar Fischen. Einer kam immer wieder auf sie zugeschossen und hat sie damit vermutlich gewarnt, weil sie zu nah an sein Territorium gekommen sind. Das Beweisfoto ist aber leider unbrauchbar.

Die Dame, die sonst noch mit im Wasser war, empörte sich, weil sie nur einen einzigen Fisch gesehen hat, und ihr in den Tagen vorher, während einer anderen Schnorchel Tour die Fische schwarmweise vor dem Gesicht rumgeschwommen sind.

Mit den Fischen ist es vielleicht auch so, wie bei den Game Drives. Man hat keine Garantie auf gute Sichtungen.
Aber dennoch bleibt die Täuschung, dieses Dahintümpeln als Katamaran-Fahrt zu bezeichnen und zwei verschiedene Schnorchel-Spots in Aussicht zu stellen.

Vanessa, Daniel und Martin, bleiben auch höchstens zwanzig Minuten im Wasser und belassen es bei diesem einen Schnorchel Gang.

Die Crew kann nichts für die Planänderung und gibt ihr Bestes. Sie lässt gute Musik laufen, geht immer wieder durch die Reihen, um zu fragen, ob wir etwas trinken wollen, oder sie reichen uns Snacks. Gegen Mittag wird gegrillt und es gibt ein kleines Buffet.

Getränke gibt es wie gehabt für umsonst, was reichlich genutzt wird. Diese „Katamaran Fahrt“ lässt sich ja auch wirklich nur Schöntrinken.
Das hier ist leider von vorne bis hinten ein Satz mit X.

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Selbst ein Strandtag im Hotel wäre interessanter. Dort hätten wir wenigstens den Sand und das schöne türkisblaue Wasser. Unsere Bewegungsfreiheit wäre auch nicht auf ein paar Quadratmeter eingeschränkt.

Stimmung kommt heute leider auch nicht viel auf.
Vielleicht waren wir nicht die Einzigen, die nicht informiert wurden und mit dieser Planänderung ein Problem hatten.

Was wir aber alle mitnehmen ist ein Sonnenbrand, der sich gewaschen hat. Wir haben die meiste Zeit des Tages Sonnenschein und wolkenlosen Himmel. Da hilft auf dem Wasser auch Lichtschutzfaktor 50 nicht viel.

In der letzten Stunde verdunkelt sich der Himmel über dem Land. Eine Regenfront zieht auf und kommt in unsere Richtung. Wir suchen uns alle einen Platz unter dem Dach, aber der Wind sorgt dafür, dass trotzdem keiner von uns trocken bleibt. Wir versuchen alle so gut es geht unser Fotozeugs und die Handys ins Trockene zu bringen.
Die Musik legt einen Zahn zu und mit dem Regen kommt doch jetzt tatsächlich noch ein bisschen gute Stimmung auf.

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Später im Hotel will ich nochmal nachlesen, was genau für diese Katamaran Fahrt in Aussicht gestellt wird. Ich finde sie nicht mehr auf der Website. Mittlerweile muss man das Hotel für nähere Informationen anschreiben. Ich denke, dadurch können falsche Erwartungen von Vorneherein vermieden werden.

Unser Dinner genießen wir wieder mehr oder weniger (wegen unserer Koriander Aversion) im Kot Nou. Ich probiere heute mal vegetarisch und finde es gar nicht so schlecht. Die „Seife“ ist nur ganz dezent zu schmecken.
Das Ambiente ist hier aber wirklich sehr schön und das Personal ist superfreundlich.

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Nach dem Essen zieht es uns wieder zur Livemusik. Heute trifft sie aber leider nicht unseren Geschmack.
Wir verbringen den restlichen Abend im Zimmer und ballern uns einen Zentner Feuchtigkeitscreme auf die Haut. In der Nacht fühlt sich unser Sonnenbrand an wie ein zu enger Neoprenanzug, bei dem es nur eine Frage der Zeit ist, bis er aus allen Nähten platzt.

Sorry, das Foto lässt sich nicht mehr an die passende Stelle verschieben
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Themenstarter973 Beiträge · seit 202312. Jan. 2025 · #40
Sorry, ich weiß immer noch nicht, woran es liegt, dass die Bilder so übereinander liegen und verdreht dargestellt werden. So macht das echt keinen Spaß einen Reisebericht zu erstellen. Kann mir niemand sagen, was ich anders machen kann?
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