EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. Okt. 2023 · #101
Tag 10 – Samstag, 1. Juli – Anschleichen
Halali – Namutoni, Etosha
Auch in Halali starteten wir früh in den Tag. Nachdem wir alles zusammengepackt und Kaffee getrunken hatten, liefen wir vor Sonnenaufgang nochmal zum Wasserloch. Da dort aber gerade keine Tiere waren, kehrten wir sofort wieder um. Auf dem Weg entdeckten wir ein paar Drosslinge, die wir bisher nur aus dem Kaokoveld kannten.
Nacktwangendrossling
Und neben unserem Auto sahen wir ein paar Weißscheitelwürger. Einer von ihnen hatte eine Nuss ergattern können und mühte sich auf einem Ast zu balancieren und sie nicht zu verlieren.
Dann brachen wir auf und fuhren los nach Osten.
Helio ließen wir links liegen, da wir an diesem trockenen Wasserloch noch nie etwas gesehen hatten. Die nächste Station hieß Goas. Obwohl wir sehr früh dort waren, kamen uns bereits ein paar Fahrzeuge entgegen. Das bedeutete wohl, dass dort nichts Besonderes zu sehen war. Und so war es auch: Außer ein paar Wasservögeln und typischen Antilopen gab es gerade nichts zu entdecken. So fuhren wir weiter nach Noniams. Erst als wir das trockene Wasserloch erreichten, erinnerten wir uns, dass sich dieser Abstecher ebenfalls noch nie gelohnt hatte. Erst ein Stück dahinter entdeckten wir ein einzelnes Spitzmaulnashorn in einiger Entfernung.
An der Etosha-Pfanne entlang fuhren wir weiter Richtung Osten.
Gackeltrappe
Dann machten wir eine kurze Pause an einer Picknick-Toilette, die wirklich zum Abgewöhnen war (tief einatmen – Luft anhalten – und bloß nicht weiter nach Luft schnappen, bevor man das einladende Häuschen mit dem freundlichen Wellblechdach wieder verlassen hat) und kamen dann an den Abzweig nach Okerfontein. Ein Fahrzeug stand bereits mitten auf der Straße, und wir sahen sofort zwei Löwinnen im Gras rechts von uns neben der Straße liegen.
Natürlich hielten wir ebenfalls an und waren gespannt, was nun passieren würde, denn die beiden Damen hatten es offensichtlich auf eine Herde Gnus abgesehen, die auf der anderen Straßenseite weidete. Während die eine Löwin recht faul im hohen Gras lag, pirschte sich die andere vorschriftsmäßig an. Regungslos blieb sie minutenlang stehen, um dann in Zeitlupentempo eine Pfote weiter nach vorne zu setzen. Das ohnehin langsame Anschleichen wurde noch zögerlicher und vorsichtiger, als sie die Deckung verlassen und über die Straße schleichen musste.
Nach erfolgreicher Überquerung legte sie sich erneut im Gras nieder. Mittlerweile hatten sich außer uns noch weitere Autos und interessierte Zuschauer versammelt, die die Bemühungen der beiden Katzen verfolgten.
Als sich die Gnus im hohen Gras niederlegten, erhob sich auch die zweite Löwin. Geduckt folgte sie ihrer Freundin in Richtung der dösenden Gnus, indem sie sich zunächst rückwärts bewegte und dann in einem großen Bogen um alle Autos herum lief. Zielstrebig pirschte sie Dornengebüsch und hohes Gras als Deckung nutzend vorwärts.
Zwischendurch legte sie sich immer wieder hin und fixierte abwechselnd die ahnungslosen Gnus und die andere Löwin.
Es war, als ob sich die beiden einen geheimen Plan ausdachten. Dieser war aber so geheim, dass er sich uns nicht ganz erschloss. Die Minuten verrannen, und es tat sich nichts. Worauf warteten die beiden? Die Gnus lagen im Feld und würden erstmal nicht näher kommen. Obwohl die Löwinnen sich große Mühe gaben, nicht entdeckt zu werden, erhoben sich die Gnus plötzlich wieder und spähten um sich. Die Löwinnen pressten sich flach auf den Boden.
Trotzdem ertönte irgendwann ein alarmiertes Schnauben. Wie auch immer der Plan ausgesehen haben mochte, er war zunichte, denn das Überraschungsmoment war vorüber. Frustriert schauten sich die beiden Löwinnen um und setzten sich wieder auf. Gut zweieinhalb Stunden Anpirschen und geduldig Ausharren waren für die Katz.
Aber was sollten sie tun? Unter den wachsamen Augen der Gehörnten, die wie irre ein wenig hin und her rannten, stolzierten sie erhobenen Hauptes an ihrer verpassten Mahlzeit vorüber und trotteten davon.
Schließlich löste sich auch das Autochaos wieder auf, das sich in den letzten Stunden gebildet hatte. Nicht alle waren von der Anwesenheit der Löwen so begeistert und beeindruckt wie wir. Half aber nichts. Die Straße war durch die vielen Autos absolut unpassierbar geworden, denn die nachfolgenden Fahrzeuge hatten kreuz und quer einfach mitten auf der Straße gehalten. Wir sahen mehrere erleichterte Gesichter, als sich die ersten Wagen endlich wieder in Bewegung setzten.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. Okt. 2023 · #102
Nach dieser langen Pause setzten wir unseren Weg nach Namutoni fort. Ein munterer Elefantenbulle direkt am Straßenrand sorgte ein Stück weiter für ein leichtes Ansteigen des Adrenalinspiegels. Er machte sich einen Spaß daraus, immer genau dann auf die Straße zu laufen, wenn endlich jemand den Mut gefasst hatte, an ihm vorbeizufahren.
Nach einiger Aufregung überquerte auch er die Straße und verschwand friedlich in den Dornensträuchern. Bei Kalkheuvel fanden wir kaum Wasser und dementsprechend wenig Tiere. Lediglich ein paar Impalas standen ein wenig entfernt im Schatten. Auch bei Chudop fiel uns der niedrige Wasserstand an der Wasserstelle auf. Trotzdem waren ein paar Giraffen über den Platz verstreut, und eine Herde Impalas sowie drei Elefanten löschten ihren Durst.
Bei der Rezeption von Namutoni checkten wir ein, die Campsite durften wir uns aussuchen. Mit unserem hohen Auto war es schwierig, einen Platz im Schatten zu finden. So nutzten wir einfach den Schatten des Autos und machten eine kurze Pause, picknickten, tranken Kaffee und duschten.
Trauerdrongo
Dann fuhren wir nur noch eine sehr kleine Runde. Eigentlich wollten wir den Dik-Dik-Drive fahren, kamen aber nur sehr langsam vorwärts, weil wir ein paar Elefanten mit Jungtier, die die gleiche Richtung wie wir eingeschlagen hatten, nicht scheuchen oder verärgern wollten.
Auf Grund der Hinterlassenschaften war wohl klar, welche Seite den Elefanten gehörte. Ein Gamedrive überholte uns zügig, und die Elefanten schüttelten nur einmal ärgerlich den Kopf. Hier war die Straße breit, und wir wären sicherlich auch an ihnen vorbeigekommen. Aber wozu die Eile? Gemütlich erfreuten wir uns an Elefanten von hinten. Aber was war das? Warum wurde denn da vorne auf der Straße plötzlich wie wild rangiert? Auch die beiden Autos, die von vorne kamen, stellten sich quer. Ruth blickte angestrengt durch ihr Fernglas. War das da etwa gerade eine Katze, die sich hinter dem einen Fahrzeug bewegte? Meine Güte, Uwe, warum fahren wir die ganze Zeit hinter diesen Elefanten her, nun überhol die doch endlich mal! Als wir dann bei den anderen Autos ankamen, erfuhren wir, dass wir gerade einen Leoparden ganz knapp verpasst hatten. Mal wieder! Leoparden können wir einfach nicht. Da müssen wir noch sehr viel üben. Immerhin hatte Ruth ihn von weitem gesehen. Wir drehten wieder um und verbrachten den Rest des Nachmittags bis kurz vor Torschluss am Wasserloch Klein Namutoni. Dort war ein ständiges Kommen und Gehen, und uns wurde nicht langweilig. Unzählige Perlhühner, zahlreiche Giraffen, mehrere Elefantenherden, Kudus und Impalas kamen herbei und tranken.
Das ein oder andere Staubbad musste natürlich auch noch sein.
Fasziniert sahen wir einer Giraffe zu, die auf einem alten Knochen herumlutschte und dabei die lustigsten Grimassen schnitt.
Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir ins Camp zurück, schlugen unser Lager auf und bereiteten das Abendessen vor.
Wir grillten die letzte Portion Fleisch und machten dazu einen griechischen Salat und Grillbrote. Wieder war alles sehr lecker. Auch heute Abend war es sehr warm und damit angenehm. Wir hängten unsere kleine Lichterkette in den Ast und freuten uns über den schönen Abend. Zwischendurch ist uns in solch kleinen Momenten immer wieder bewusst, wie gut wir es haben, dies alles erleben zu dürfen.
wir sind gut wieder aus Botswana zurück. Abgesehen davon, dass es unglaublich heiß war (>40 Grad), hatten wir eine sehr intensive Zeit mit vielen spannenden Sichtungen. Wir haben einige Freunde und Forumsfreunde getroffen und hatten mit Katrin und Martin wieder sehr tolle Reisepartner. Im Eulennest haben wir uns auch wieder sehr wohlgefühlt. Auch wenn die neuen Erlebnisse noch ganz frisch im Kopf herumschwirren, geht es hier nun mit der Juli-Reise weiter.
Liebe Eulenmuckels,
willkommen zurück! Schön, dass Ihr es nach dem Lufthansa-Chaos am letzten Wochenende auch heil nach Hause geschafft habt. Es war uns eine sehr große Freude, Euch zufällig an dem Samstag im Windhoeker Craft Market getroffen zu haben. Wir waren wirklich perplex, plötzlich Euer "Eulennest" auf dem Parkplatz zu sehen, wohl wissend, dass die Welt doch eigentlich ein Dorf ist. Und dann lauft Ihr uns auch noch direkt in die Arme. Oder wir Euch... Nochmal vielen Dank, dass wir Euren neuen fahrbaren Begleiter begutachten durften. Mein Mann, das erdferkel, war am allermeisten von Euren "Hundekörbchen" hinter den Sitzen für die Kameras angetan. (Die sehen tatsächlich ganz ähnlich aus wie die große Rücksitz-Hundedecke unseres Familienlabradors.) Das ist für uns echt immer ein großes Thema, wie wir unsere Ausrüstung griffbereit in den Parks verstauen, wo wir nicht aussteigen dürfen. Wir hatten ja wirklich großes Glück, dass unser Flieger an dem Abend ging. Euren hatten sie ja leider gestrichen. Letztlich blieben bei uns in der Maschine tatsächlich noch einige Plätze frei - muss man nicht verstehen. Ich hoffe, Ihr konntet den zusätzlichen Tag in Namibia genießen und das Ankommen am Montag morgen war nicht zu stressig. Immerhin brauchtet Ihr ja keinen zusätzlichen Inlandsflug mehr. Jetzt werde ich mal bissl nachlesen in Eurem Bericht und bin schon sehr gespannt. Es grüßen ganz lieb aus Berlin,
ELElymus5 Beiträge · seit 202222. Okt. 2023 · #104
Liebe Eulenmuckels, auch diesen Reisebericht lese ich mit viel Freude an den informativen Texten und sehr schönen Fotos. Besonders gefallen hat mit das Bild des fressenden Spitzmaulnashorns, weil es nicht nur das Tier selbst, sondern auch seine Nahrungspräferenz zeigt. Vielen Dank für eure Mühe mit den Reiseberichten. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Moritz
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Okt. 2023 · #105
@Moose und erdferkel: Wir haben uns auch sehr über das spontane Treffen mit euch gefreut. Namibia ist wirklich ein Dorf. 😉 Es blieb auch nicht das letzte ungeplante Forumstreffen. Auf der Farm sind wir noch Maike und Chrigu begegnet. Mit einem Tag Verspätung sind wir gut nach Hause gekommen. Für Ruth und Katrin war es schon stressig, erst am Montagmorgen zu landen.
@Moritz: Vielen Dank für deinen Kommentar. Wir freuen uns, dass dir der Reisebericht gefällt und dass du auch auf die Details achtest.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Okt. 2023 · #106
Tag 11 – Sonntag, 2. Juli – Tschüss Etosha
Namutoni, Etosha – Camp Maori, Grootfontein
An unserem letzten Morgen im Etosha lief alles wie gewohnt. Uns gefällt die Campsite in Namutoni von der Anlage her von allen im Park am besten, vermutlich auch, weil sie die kleinste und ruhigste ist. Als wir alles zusammen gepackt hatten, starteten wir mit Kaffee und Tee zum letzten Gamedrive.
Bei Klein-Namutoni war noch nichts zu sehen, daher wollten wir Richtung Chudop fahren. Schon nach wenigen hundert Metern standen Fahrzeuge beisammen. Ein Löwenpärchen lag im Gebüsch.
Bei den vielen anderen Autos war es schwierig, eine gute Position zu finden, um die Katzen zu beobachten. Bald standen sie auf und liefen hintereinander parallel zur Straße weiter.
Der ganze Tross folgte in Schrittgeschwindigkeit. Beim Flugfeld von Namutoni hielten wir und warteten, bis die Löwen aufgeschlossen hatten. Hier hatten wir auch eine deutlich bessere Sicht.
Nachdem sie sich gepaart hatten, verschwanden die beiden Katzen im Gebüsch. Wenn sie ihre Lauf- Richtung beibehalten würden, müssten sie die nächste Querstraße kreuzen. Also positionierten wir uns dort in der Hoffnung, sie abzupassen und warteten gemeinsam mit zwei anderen Fahrzeugen. Leider tauchten die beiden jedoch nicht mehr auf. Zuvor hatten die Leute im Fahrzeug vor uns noch einen Angestellten gewarnt, der hier in aller Seelenruhe von den Häuschen der Angestellten aus zu Fuß Richtung Namutoni unterwegs war. Den Hinweis auf Löwen ganz in der Nähe bezeugte er lediglich durch ein Achselzucken und setzte dann unbeirrt seinen Weg fort. So fuhren wir ein Stück nach Norden zu den Wasserlöchern Klein und Groß Okevi und Tsumcor. Große Sichtungen blieben dort aber aus.
Weißbürzel-Singhabicht
So ging es wieder zurück und nach Chudop. Dort waren viele Zebras bei dem wenigen Wasser, das noch vorhanden war.
Langsam bekamen wir Hunger, und so fuhren wir zurück ins Camp, wo wir eine Frühstückspause machten.
Wir aßen Müsli und Brote und tranken Kaffee und Tee. Zu uns gesellten sich ein paar Vögel, und in der Sonne war es richtig gemütlich.
Trauerdrongo
Büffelweber
Dann spülten wir und brachen auf. An der Ausfahrtstraße aus dem Park verabschiedeten uns ein paar junge Kudubullen.
Bevor wir den Park verließen, wurde am Tor unser Kühlschrank kontrolliert, da man kein Fleisch mit aus dem Park hinausnehmen darf. Auf der Teerstraße hielten wir an einem Rastplatz und wollten ein klein wenig mehr Luft in die Reifen pumpen.
Dabei löste sich der Druckluftschlauch von einem Anschluss und flog Uwe um die Ohren. Auch nachdem er die Klemme wieder festgeschraubt hatte, sprang sie bei Druck sofort wieder ab. So wurde das nichts, und wir fuhren bis Tsumeb, wo wir tankten und Luft auffüllen ließen. Im Farmshop nahmen wir noch ein paar Kekse mit.
Bis Grootfontein war es nicht mehr weit. Wir steuerten den Pick‘n Pay Supermarkt an und kauften ein paar Lebensmittel und Wasser. Die Kassiererin fragte, ob wir eine Plastiktüte wollten. Wir verneinten, und sie fragte uns, wie das auf Deutsch hieße: „Keine Tüte, bitte.“ Das fand sie lustig und wiederholte die Worte unter mehrfachem Kichern immer wieder. Bei Hungry Lion kauften wir noch eine Portion Pommes. Dann fuhren wir zu Conny und Peter nach Maori. Die beiden freuten sich wie wir. Conny hatte sogar einen Kuchen gebacken, als hätte sie geahnt, dass heute unser 19. Hochzeitstag war. Wir saßen beisammen, tranken Kaffee und erzählten. Sie wollte natürlich auch unser Auto anschauen und freute sich mit uns über den schönen Wagen.
Zum Glück hatten wir nichts zum Abendessen geplant, denn nach den Pommes und dem Kuchen hatten wir keinen Hunger mehr. Wir kletterten zum Sonnenuntergang auf den Turm, duschten und hatten einen schönen Abend.
Dank Internet konnten wir ein wenig Kontakt mit Freunden und Familie aufnehmen. Später lud uns Conni noch auf einen Glühwein ein, der gut zu den mittlerweile kühlen Außentemperaturen passte. Uwe musste den übriggebliebenen Kuchen zwischenzeitlich vor Mathilda und Lola, den beiden Hunden, in Sicherheit bringen.
Hanne6'152 Beiträge · seit 200623. Okt. 2023 · #107
hallo Uwe, das Bild von Dir unter dem Reetdach - die Plastikstühle , die Tischdecke , der wachsame Hund - ganz typisches Farmbild - das mich an viele Aufenthalte erinnert - danke auch für den sehr schönen Reisebericht, da man sich persönlich kennt, verbindet das auch sehr viel und er ist so natürlich geschrieben wie ihr Beide seit. Danke. Herzliche Grüsse auch an Ruth sendet Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Nov. 2023 · #108
Liebe Hanne,
vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Es freut uns sehr, dass du hier dabei bist.
Der Morgen war nicht so kalt wie befürchtet. Trotzdem hatten wir größtes Mitgefühl für den Nachtwächter Helmut, der extra wegen uns die ganze Nacht neben dem Auto gesessen und aufgepasst hatte. Abends hatte er sich noch ein Feuer gemacht, und ab und zu war er auch herumgelaufen. Dennoch glauben wir, dass die Nacht bei diesen Temperaturen ziemlich lang werden kann. Wir setzten uns in die ersten Sonnenstrahlen und frühstückten Müsli und Brote mit Marmelade und Nocciolata, welches Ruth sich extra aus Deutschland mitgebracht hatte. Nutella meidet sie, seit wir darauf achten, möglichst keine Produkte mehr zu kaufen, die Palmöl enthalten. Und das fällt wirklich nicht leicht, denn die gemiedene Zutat findet sich in vielen Keksen, Müslis, Muffins, Schokoladen, … Lange hielt Ruth es aber nicht am Tisch aus, dann schnappte sie sich ihren Fotoapparat und stellte den vielen Vögeln nach, die heute Morgen schon unterwegs waren.
Rotbrust-Glanzköpfchen
Büffelweber
Maskenbülbül (vielen Dank an Robert)
Angola-Schmetterlingsfink
Gelbbrust-Ammer
Wir packten zusammen – natürlich nicht, ohne mit Peter und Conni noch lange zu quatschen.
Wir füllten unseren Wassertank mit frischem Wasser auf und nahmen noch ein Paket Brennholz mit. Wieder mal viel später als geplant verabschiedeten wir uns von den beiden und fuhren los. Zunächst ging es nochmal in die Stadt, wo wir eine weitere Matratzen-Auflage kauften, die dieses Mal hoffentlich passen wird. Im Supermarkt kaufte Uwe noch eine Kleinigkeit und geriet wieder an dieselbe Kassiererin wie gestern. „Heute keine Tüte, bitte.“ – Die Freude war groß. Dann brachen wir endlich Richtung Norden auf. Bis Divundu waren es ca. 450 Kilometer, und wir machten keine Pause. Dabei stellten wir fest, dass unser Wagen bei 120 km/h wohl recht viel Diesel verbraucht, mehr als die Autos von Savanna, die wir in den letzten Jahren gemietet hatten. Das liegt vermutlich an dem höheren Windwiderstand unseres größeren Aufbaus. Die Strecke hielt keine großen Überraschungen bereit. Bis zum Vet-Zaun waren auf dem Farmland kaum Leute zu sehen, danach liefen immer wieder Männer, Frauen oder Kinder am Straßenrand und schleppten Brennholz oder Wasser.
Hinter Rundu wurde die Straße neu geteert, und man konnte nur auf einer Spur fahren. Über mehrere Kilometer wurde der Verkehr abwechselnd gestoppt. Das konnte schon mal einige Minuten dauern. An der Tankstelle in Divundu sahen wir zufällig den Savanna-Wagen, den wir vor zwei Jahren gefahren waren und wechselten ein paar Worte mit dem Fahrer. Ab Divundu waren es nur noch etwa 50 Kilometer. Beim Transit durch den Mahango-Park sahen wir tatsächlich ein paar Impalas, Kudus und weit entfernt Elefanten.
Die Grenzformalitäten gingen schnell und sehr entspannt vonstatten. Wir waren die einzigen, die so spät noch nach Botswana wollten. Auch mit unserem Auto gab es keine Probleme, alle Dokumente waren in Ordnung. Bis Shakawe war es nun nicht mehr weit. Das war auch gut so, denn wir waren von der langen Fahrt ziemlich geschlaucht. Wir trafen bei Drotsky‘s ein, melden uns erst bei der Lodge und anschließend bei der Campsite, wo uns Otto begrüßte. Wir freuten uns sehr, ihn zu sehen und noch mehr, als wir erfuhren, dass er morgen früh unser Guide auf dem Boot sein würde. Auf unserem Stellplatz richteten wir uns ein.
Die Sonne ging unter, und wir ruhten uns von der Fahrt aus, gingen duschen und machten Feuer. Eigentlich wollten wir die Nudelsoße im Potije kochen, aber der roch uns noch immer zu neu. Also probierten wir unseren Induktionskocher aus. Beim Wasserkochen waren wir schon begeistert gewesen. Leider funktionierte das Kochen der Soße und der Nudeln weniger gut. Zum einen ließ sich der Kocher nicht gut dosieren, selbst auf Stufe 1 kochte die Soße zu stark, und zum anderen schalteten sich unsere Wechselrichter ab, sobald Uwe die eine Platte auf 1 und die andere auf 7 stellte. Das war dann wohl zu viel Leistung auf einmal. Am Ende gelang es uns trotzdem, ein leckeres Abendessen zuzubereiten. Während des Essens wurden wir von einem lauten Klatschen gegen unser Auto abgelenkt. Ein gar nicht mal so kleiner Käfer war dagegen gesteuert und berappelte sich nun auf dem Boden.
Zwischenzeitlich kam der Nachtwächter Titus vorbei und fragte, ob alles in Ordnung sei. Aber sicher! Wir nutzten die Gelegenheit, ihn nach den Waldkäuzen zu fragen, die wir vor ein paar Jahren hier auf der Campsite entdeckt hatten. Ruth war schon enttäuscht, dass diesmal keine Eule rief und sie auch keine hatte finden können. Titus tat ein wenig geheimnisvoll, und wir befürchteten schon, dass er uns nicht richtig verstanden hatte. Dann führte er uns aber nur ein kleines Stück von unserem Stellplatz um die Ecke und zeigte uns den begehrten Vogel in einem Baum. Darüber freuten wir uns sehr.
Waldkauz
Nachdem wir gespült und den Potjie ein zweites Mal ausgekocht hatten, gingen wir schlafen.
Sangwali311 Beiträge · seit 201711. Nov. 2023 · #110
Eulenmuckel schrieb: Gelbsteißbülbül
Hallo Muckels, wieder mal grandiose Bilder, herzlichen Dank. Aahber: Das ist doch ein Maskenbülbül, oder nicht (auch wenn er zweifellos einen gelben Steiß hat)? VG Robert
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200616. Nov. 2023 · #111
Hallo Robert,
vielen Dank für die Korrektur. Du hast natürlich Recht.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200616. Nov. 2023 · #112
Tag 13 – Dienstag, 4. Juli – Mit Otto auf dem Okavango
Drotsky’s Cabins, Shakawe
Der gestrige Tag war mit der langen Fahrt ziemlich anstrengend gewesen. Da wir auch erst so spät in Grootfontein aufgebrochen waren, konnten wir abends keine Bootstour mehr machen. Um etwas mehr Zeit und Ruhe zu haben, entschieden wir, den Abstecher zu den Tsodilo Hills fallen zu lassen und noch eine zweite Nacht hier zu bleiben. Wir standen gegen halb sieben bei knapp neun Grad auf.
Uwe bereitete die Fotoausrüstung für die Bootstour vor. Sein Kollege und Freund Michael war so nett gewesen, uns seinen Gimbal Stativkopf zu leihen. Damit ließ sich unser schweres Objektiv mühelos in alle Richtungen schwenken. Um es vorweg zu nehmen: Nach der Fahrt war Uwe klar, dass er nie wieder ohne dieses nützliche Teil auf Tour gehen würde. Heute Morgen gab es nur einen schnellen Kaffee und oder Tee. Die Drosslinge, die bereits über den Platz lärmten, hielten vergeblich nach ein paar Krumen Ausschau.
Nachdem wir alles affensicher verstaut hatten, schnappten wir unser Geraffel und liefen zum Bootsanleger, wo Otto bereits auf uns wartete. Wir waren alleine mit ihm auf dem Boot, und auch sonst war niemand auf dem Fluss unterwegs. Die Welt gehörte uns, und mit unserem Guide hatten wir – wie schon in vergangenen Jahren – einen absoluten Birding-Guide-Profi an unserer Seite. Wir hatten gerade abgelegt und waren auf die gegenüberliegende Flussseite gefahren, da zeigte er uns bereits den ersten Malachit-Kingfisher.
Und noch ein weiterer.
Rotkappenschwalbe
Otto navigierte unser Boot sehr vorausschauend und vorsichtig. So gut es ging, fuhr er möglichst nah an unsere gefiederten Freunde heran und beachtete auch den Sonnenstand für ein passendes Foto. Es war nicht nötig, ihn auf irgendetwas hinzuweisen. Otto kannte unsere Wünsche, und wir freuten uns über eine abwechslungsreiche Tour.
Zwergspinte
Brown-throated Martin (Braunkehl-Uferschwalbe) – Danke an Matthias
Swamp Boubou (Sumpfwürger)
Selten sahen wir so viele Malachit-Kingfisher wie heute. Die wendigen, flinken Kerlchen spähten meist von einem etwas erhöhten Ansitz über dem Wasser nach kleinen Beutefischen. Otto hatte sie meist schon aus der Ferne entdeckt, während wir obgleich ihrer leuchtend blauen Färbung noch mit der Tarnung kämpften und orientierungslos versuchten, seiner Beschreibung zu folgen.
Beeindruckend war auch die Wand mit den vielen Bruthöhlen der Weißstirnspinte. Überall hockten die hübschen Vögel auf herabhängenden Wurzeln und Ästen vor den Eingängen. Wir wussten gar nicht, wohin wir als erstes blicken sollten.
Direkt neben unserem Boot kaute ein Krokodil auf einem armen Fisch herum.
Auch diesem deutlich kleineren Exemplar erging es nicht viel besser. Zunächst wurde es ein paar Mal auf das Holz geklopft, dann durch die Luft in Position geschleudert und schließlich Kopf voran hinuntergeschluckt.
Als wir in einen Seitenarm abbogen, überraschten wir einen Elefanten, der direkt an der Uferkante stand. Erschrocken wandte er sich ab und verschwand im meterhohen Papyrus.
Wir entdeckten viele verschiedene Vögel. Wenn auch keine Raritäten dabei waren, freuten wir uns doch über jede einzelne Sichtung.
Graufischer
Wassertriel
Scherenschnabel
Little Bittern (Zwergrohrdommel)
Hammerkopf
Wieder mal wurde uns klar, warum man hier wohl besser nicht schwimmen gehen sollte. In regelmäßigen Abständen lagen beeindruckend große Krokodile am Ufer und genossen ein Sonnenbad. Schienen sie auch auf den ersten Blick müde und ziemlich träge, nahmen sie ihre Umgebung doch genau wahr und konnten nicht nur langsam ins Wasser gleiten, sondern auch mit einem beherzten Sprung äußerst schnell darin untertauchen.
Streifenschwalbe
Schwarzkehlchen
Und weil sie so schön sind, gleich noch einmal: Zwergspinte
Sporengänse
An einer etwas breiteren Stelle hielt Otto das Boot ruhig auf dem Wasser. Er wies uns an, die Kameras startklar zu machen. In einiger Entfernung saß auf einem Baum ein Schreiseeadler. Dieser kannte das nun folgende Prozedere bereits. Auf einen Pfiff von Otto breitete er seine Schwingen aus und steuerte in einer langen Schleife auf unser Boot zu. Otto warf die Reste eines Fisches, die er zuvor so mit einem Holzstückchen präpariert hatte, dass sie nicht untergehen konnten, in hohem Bogen aufs Wasser. Wir hatten nur diesen einen Versuch. Mit Ankündigung und dieser Pfuscherei gelang es uns, den beeindruckenden Adler mit Beute zu erwischen.
Schlangenhalsvogel
Am Ende der Tour suchten wir noch die Pel‘s Fishing Owl. Otto legte an, und wir wanderten ein Stück am Ufer entlang, den Blick immer in die hohen Bäume gerichtet. Tatsächlich entdeckte er die große Eule weit oben im Geäst. Mit der schweren Kamera über Kopf zwischen all dem Grün herumzuhantieren, war nicht optimal. Die Fotoausbeute war eher so mittel, dafür freuten wir uns umso mehr, den seltenen Vogel noch gesehen zu haben.
Nimmersatte (Heißen die so im Plural? Nimmersätte, Nimmersatts … 😎 )
Ein besonderes Highlight sahen wir noch auf der Rückfahrt. Zwei Schreiseeadler verhakten während des Fluges ihre Greiffüße miteinander und wirbelten in einem sogenannten Mating-Dance wie ein Propeller umeinander. Nach einigen Umdrehungen lösten sie ihre Krallen wieder und flogen nebeneinander in einen Baum.
Insgesamt waren wir dreieinhalb Stunden unterwegs und konnten jede Sekunde genießen. Ottos Touren sind für uns mit keiner anderen Fahrt zu vergleichen. Kompetent und unaufgeregt steuerte er auch diesmal das Boot ruhig über den Okavango und zeigte uns zuverlässig alle kleinen und großen Schätze. Es war so abwechslungsreich und kurzweilig, dass wir spontan entschlossen, am späten Nachmittag eine weitere kurze Tour mit ihm zu fahren.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200616. Nov. 2023 · #113
Zunächst machten wir aber eine lange Pause, ruhten uns aus und aßen ein spätes Frühstück. Ruth wusch ein wenig Wäsche, und Uwe sicherte und sichtete Fotos.
So ein (halb) freier Nachmittag fühlte sich gleich wie richtiger Urlaub an. Es war angenehm warm, wir saßen im Schatten der mächtigen Bäume an der Campsite, keine Affen störten, und die Vögel zwitscherten. Ein Buschböckchen schaute vorbei und leistete uns kurz Gesellschaft.
Nachdem Ruth ein wenig geschlummert hatte, klappten wir unser Dach ein und fuhren zur Lodge, weil wir dort schon unsere Rechnung bezahlen wollten. Leider ging das nicht im Voraus, sondern erst nach der zweiten Bootstour, weil erst dann feststehe, wieviel Benzin verbraucht worden war. Also saßen wir ein wenig herum, Uwe trank einen Kaffee, und wir schrieben ein paar Nachrichten. Dann fuhren wir wieder zurück zur Campsite, nahmen unsere Kameras mit und fanden uns erneut am Steg ein. Otto war bereits da und startete mit uns diesmal flussabwärts. Die Fahrt begann ähnlich wie die letzte. Bereits nach kurzer Zeit saß auf einer umgeknickten Papyrusstange ein Malachit.
Konzentriert spähten wir zwischen die Halme, um die Vögel zu entdecken, waren aber deutlich weniger ambitioniert als heute Morgen, alles zu fotografieren. Viel mehr genossen wir die Fahrt im immer schöner werdenden Nachmittagslicht. Unzählige Zwergspinte flogen kunstvolle Manöver knapp über dem Wasser. Bei ihrer Schnelligkeit gelang es uns ohnehin nicht, sie im Flug zu erwischen. Sitzend klappte es dafür sehr gut, so dass wir auch diesmal nicht ganz widerstehen konnten.
Auch in diese Richtung des Flusses gab es Krokodile. Und auch diese waren nicht gerade klein.
Weißstirnspint
Maskenbülbül
Riesenfischer
Auch wenn die zweite Fahrt nicht ganz so abwechslungsreich war wie die erste, waren wir sehr zufrieden, uns einfach den Wind um die Nase wehen zu lassen.
Wassertriel
Bald ging die Sonne unter, und nach zwei Stunden waren wir wieder zurück.
Wir bedankten und verabschiedeten uns von unserem tollen Guide und versprachen, bald wieder zu kommen. Von einem großen Zitronenbaum durften wir uns noch eine Frucht stibitzen, die wir später für unseren Gin Tonic verwendeten. Nun konnten wir zur Lodge fahren und bezahlen. Bis wir zurück auf der Campsite waren, herrschte schon Dunkelheit. Wir gingen duschen und machten einen Avocado-Thunfisch-Salat. Ruth versuchte ein Tier zu finden, das unterhalb unseres Stellplatzes im Gras raschelte und herumklopfte. Sehen ließ sich zwar nur ab und an ein wenig strubbeliges, braunes Fell, wenn es ruckartig durchs Gebüsch huschte, aber Ruth vermutete eine große Rohrratte. Vor dem Schlafengehen spannten wir die in Grootfontein gekaufte Auflage auf die Matratze, die nun deutlich besser passte. Morgen wollen wir früh aufbrechen, um gegen Mittag in Maun zu sein. Es steht der Einkauf für neun Tage im Busch an. Nach einem Tag voller Eindrücke schliefen wir auch heute gut bewacht ein.
Champagner8'681 Beiträge · seit 201016. Nov. 2023 · #114
Ach, was gäbe ich dafür, jetzt mit Otto auf dem Okavango rumzuschippern! 🤩 Wobei, besser morgen früh dann wieder 😉 .
Danke für die vielen schönen Eindrücke. Ich kann sehr gut verstehen, dass Ihr euch für eine zweite Bootsfahrt an diesem Tag entschieden habt. Ich habe neulich erst zu Tanja gesagt, dass ich es mir locker vorstellen könnte, eine Woche lang in Kasane einfach nur Boot auf dem Chobe zu fahren. Aber Okavango wäre auch okay.... 😎 .
fotomatte2'516 Beiträge · seit 200916. Nov. 2023 · #115
Moin Uwe,
gerade gestern erst habe ich mal wieder meinen Bericht "Caprivi satt" von 2019 durchgelesen und mich besonders über die zwei Tage bei Drotsky´s mit der genialen Bootstour mit Otto gefreut. Wir hatten im wesentlichen das gleiche Artenspektrum wie ihr, nur den Woodford Kauz haben wir, auch mit Ottos Hilfe nicht gefunden. Dafür saß aber eine Fischeule im Camp rum.
Egal, ich liebe diesen Platz wie ihr, und Otto ist der beste Bootsführer, den ich bislang kennenlernen durfte.
Eine klitzekleine Anmerkung: was sollte wohl eine Rock Martin dort am Wasser machen, so ganz ohne Felsen? (=Felsenschwalbe). Vielleicht findest du sogar eine besser passende Spezies? 😗
Ich freue mich sehr auf ein baldiges Wiedersehen, liebe Grüße, auch an Ruth, Matthias
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201616. Nov. 2023 · #116
Hallo Uwe, wie schön! Euer Aufenthalt bei Drotsky's weckt schöne Erinnerungen an unseren Besuch dort im letzten Oktober, auch wenn wir Otto leider nicht als Bootsführer hatten. Immerhin hat er uns damals durch das Camp geführt und wir konnten uns in diesem Rahmen von seinem Können als Birding-Guide überzeugen. Wie immer: Sehr schöne Bilder von dem Federvieh am Fluss! Eine Zwergdommel hätte ich dort auch gern gesehen. Aber man soll ja nicht neidisch sein. 😗 Herzliche Grüße auch an Ruth! Sascha
Einfach wunderbar, liebe Eulenmuckels. 🙂 Wir waren ebenfalls 2019 auf der Campsite von Drotskys Cabins, mit genialer Bootstour ( nicht mit Otto, dennoch ein Highlight)
Oh je, Uwe und Ruth, eigentlich müsstet Ihr jedem, der Eure letzten Kapitel (Drotzkys) liest und deshalb heftige Anfälle von Fernweh bekommt, Schmerzensgeld bezahlen seufzt grüßend Friederike
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201417. Nov. 2023 · #120
Hallo ihr Zwei,
ich stimme Friederike zu! Aber bei mir habt ihr Glück - ich stelle keine Schmerzensgeld-Forderungen. Stattdessen überwiegt bei mir die Vorfreude auf unseren ersten Besuch in Drotskys Cabins (2 Nächte im September). Spätestens nach dem Bericht von H.Badger Sascha war uns klar, das bei unserer nächsten Caprivi Tour ein Aufenthalt bei Drotskys Cabins dabei ist.