EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200622. Sept. 2023 · #81
Tag 8 – Donnerstag, 29. Juni – Südöstlich von Okaukuejo
Okaukuejo, Etosha
Unsere zweite Nacht war auch nicht wärmer als die erste. Als wir um 6:40 Uhr aufstanden, herrschten kalte 1,8 Grad. Als wir über eine Stunde später aus dem Camp herausfuhren, zeigte das Auto-Thermometer -4 Grad. Aber die Abend- und Morgenroutine im Camper war schon sehr komfortabel, wenn wir uns drinnen am Waschbecken mit warmem Wasser waschen konnten. Da wir lange genug vor Toröffnung aufgestanden waren, blieb noch Zeit für einen Kaffee und Tee mit Rusk. Ihr glaubt gar nicht, wie schwierig es ist, unter den 20 verschiedenen Sorten dieses trockenen Gebäcks das eine Paket ohne Zusatz von Palmöl zu entdecken. Sicher waren wir uns letztendlich immer noch nicht. Wir wählten einfach die Sorte, die „homemade“ war und keine genaue Angabe der Zutatenliste enthielt. Da kann man immerhin noch hoffen …
Wir packten alles zusammen und fuhren schon vor der Öffnung zum Tor. Dort wartete bereits ein anderes Auto.
Als gegen halb acht geöffnet wurde, fuhren wir ostwärts nach Nebrownii. Da dort keine Tiere zu sehen waren, ging es sofort weiter nach Gemsbokvlakte. Auch dort sahen wir bereits von Weitem ein leeres Wasserloch. Als wir weiter nach Olifantsbad fahren wollten, standen ein paar Fahrzeuge am Straßenrand. Wir spähten angestrengt in die Richtung, in die auch die Insassen der anderen Fahrzeuge schauten, konnten aber nichts entdecken. Deswegen fragten wir einen Guide, der uns auf drei Geparde hinwies, die sehr weit entfernt saßen. Nach langem Suchen konnten wir sie gerade so mit dem Fernglas entdecken, dann hatten sie sich auch schon auf den Weg gemacht und waren aus unserem Blickfeld verschwunden.
Einige Zeit fuhren wir noch die Straße auf und ab, konnten sie aber nicht mehr entdecken. Wir hielten bei einer kleinen Herde Zebras und waren unschlüssig, in welche Richtung es weitergehen sollte.
Schließlich drehten wir noch einmal um. An der Stelle, an der zuvor die Geparde gesessen hatten, waren bereits alle anderen Autos weitergefahren. Wir suchten erneut die Gegend ab, und diesmal hatten wir Glück, denn wir fanden die Katzen tatsächlich wieder. Es war eine Mutter mit zwei fast erwachsenen Jungen. Sie kreuzten die Fahrbahn und liefen eine Zeitlang parallel zur Straße. Ein paar Minuten konnten wir sie verfolgen, dann waren sie erneut verschwunden.
Der Guide, der uns auf die Geparde hingewiesen hatte, kam mit seinen Gästen vom Wasserloch Olifantsbad zurück und gab uns einen weiteren Hinweis. In Richtung Ombika seien Löwen gesichtet worden. Wie nett von ihm! Also folgten wir ihm einige Kilometer und sahen tatsächlich ein Rudel Löwen. Es lag schlafend im Gras, einige Weibchen und ein Mähnenlöwe. Viel mehr als ein paar hellbraune Fellhügelchen war von den Tieren in der hohen Vegetation nicht auszumachen. Das Highlight war, als der Löwenkater kurz über die Schulter zurück auf die Fahrzeugansammlung blickte, die sich hier mittlerweile gebildet hatte.
Wir blieben ein bisschen, hatten aber die Befürchtung, dass sich hier außer den Massen an Autos nicht so viel bewegen würde. Also fuhren wir weiter nach Ombika, wo wie am Tag zuvor zahlreiche Zebras unterwegs waren. Dazwischen wuselte flink ein Schakal umher.
Über einen kleinen Toilettenumweg zum Gate ging es zurück nach Gemsbokvlakte. Auf dieser gewundenen Strecke sahen wir kaum Tiere. Also nahmen wir unseren Plan vom Morgen wieder auf und fuhren nach Olifantsbad. Dort standen sehr viele Kuhantilopen, die anscheinend auch nicht wussten, was zu tun war, denn sie liefen weder zum noch vom Wasser weg. Wahrscheinlich genügte es ihnen völlig, ein wenig in der Sonne zu dösen. Aufgrund fehlender Action blieben wir wieder nicht lange und machten am Rastplatz nebenan eine Pause und aßen ein paar Brote mit Butter und Rauchfleisch. Es tat gut, sich etwas die Beine zu vertreten.
Auf dem Rückweg nach Gemsbokvlakte standen dann wieder ein paar Autos am Rand. Erneut sollten die Geparde gesehen worden sein. Wir stellten uns in die Reihe und beobachteten die Büsche und das Gras. Dort saß lediglich ein einzelner Springbock, der offensichtlich keine Gefahr wahrnahm. Trotzdem blieben wir einige Zeit stehen. Ruth ging zwischendurch nach hinten und legte sich auf die Bank, las und döste ein wenig. Als es Uwe zu heiß wurde, fuhren wir zurück nach Okaukuejo. Nun machten wir eine lange Mittagspause. Uwe lud Akkus, sicherte Fotos, wir duschten, und Ruth schlummerte erneut ein wenig. Es war schön, mal nicht im Auto zu sitzen. Schließlich tranken wir noch einen Kaffee und Tee und brachen gegen halb vier wieder auf.
Wir versuchten es nochmal bei den Löwen, aber die waren nicht mehr aufzufinden. Also ging es über Ombika und Okaukuejo nochmal nach Nebrownii und Gemsbokvlakte. Dort blieben wir am längsten, denn ein Dutzend Giraffen stand im schönsten Abendlicht am Wasserloch. Zusätzlich näherten sich langsam drei Eland-Antilopen. Es war eine sehr schöne und friedliche Stimmung.
Steppenfalke mit Snack
Schildrabe
Wir blieben eine Zeitlang und sahen dem Kommen und Gehen der Langhälse zu. Zielstrebig näherten sie sich der Wasserstelle und tranken umständlich in verschiedenen Techniken mit teils angewinkelten und teils gespreizten Beinen. Immer wenn wir fahren wollten, kamen neue Giraffen herbei. Trotzdem rissen wir uns irgendwann los, da wir schon vor Sonnenuntergang zurück im Camp sein wollten. Bei tiefstehender Sonne machten wir uns langsam auf den Weg und kamen gerade noch rechtzeitig, um eine schmale Sichel am Horizont untertauchen zu sehen.
Rasch war das Auto geparkt,
und danach bereiteten wir das Abendessen vor. Es gab erneut gedünsteten Blumenkohl und Brokkoli, Wildfleisch vom Grill und Grillbrote. Die Portion war recht groß und superlecker. Das beste heute war aber, dass es deutlich wärmer war. Tagsüber hatte das Thermometer sogar 28 Grad angezeigt, und auch abends hielten wir es besser aus. Nach dem Spülen setzten wir uns nochmal ans beleuchtete Wasserloch. Dort war heute einiges geboten. Sieben Nashörner standen dort, meist zu zweit, denn oft wurde eine Kuh von einem Kalb begleitet. Eines war noch sehr klein und wich seiner Mutter nicht von der Seite.
Zwei andere, erwachsene Tiere kämpften halbherzig miteinander. Dabei staubte es sehr, und die beiden Kolosse rannten umeinander und schnaubten.
Später kamen noch ein Elefant und eine Hyäne ans Wasser. Auch wenn wir heute nicht erfroren und uns Okaukuejo reichlich Abwechslung bot, fielen uns schließlich die Augen zu, und wir gingen ins Bett.
fiedlix548 Beiträge · seit 201622. Sept. 2023 · #82
Klasse Pics, besonders haben es mir die Giraffen am Wasser angetan, was für eine schöne Spiegelung und Giraffen beim Trinken sind für mich immer wieder ein Erlebnis.
Euer Eulenkobel ist schon eine sehr durchdachte Sache, wir sind begeistert alleine schon vom Ansehen!
liebe Grüße Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
Dillinger796 Beiträge · seit 201523. Sept. 2023 · #83
Hallo Muckels,
danke für den spannenden Bericht.
Der arme Schakal auf deinem Bild hat wohl die Räude. Üble hochansteckende Krankheit. Hoffe mal sie befällt nicht die Großkatzen im Park. Wäre übel.
Dandelion547 Beiträge · seit 201723. Sept. 2023 · #84
Guten Morgen ihr Lieben,
bei den gewohnt grandiosen Aufnahmen sticht für mich auf dieser Etappe das Foto der 5 trinkenden Zebras besonders hervor. Der Kopf in den Mitte mit der braunen/ staubigen Nase setzt hier nochmal einen besonderen Farbakzent, das Tüpfelchen auf dem „i“ sozusagen.
Ich reise weiter begeistert mit.
Liebe Grüße Kordula 🙂
Piperpan8 Beiträge · seit 202324. Sept. 2023 · #85
Wuhuuu! 🤩 Meine Lieblings-Reisebericht-Verfasser*innen sind wieder am Schreiben und das schon im September (ich hatte eigentlich gedacht, vor November muss ich gar nicht nach einem Bericht suchen). Und dann mit solch tollen Neuigkeiten - euer Auto schaut sooo suuuper aus - ich kann mir vorstellen, dass ihr viel Zeit mit tüfteln verbracht habt - wer schon so oft in Afrika war, weiß genau, was wo wie verstaut werden sollte! Dazu noch die tolle Inneneinrichtung - es muss speziell in der Jahreszeit, in der ihr immer reist - toll sein, sich auch mal drinnen hinsetzen zu können und die Morgen- und Abendtoilette nicht im Freien machen zu müssen. Ich sehe euch jedenfalls noch viele, viele Afrika-Abenteuer erleben und wer weiß, vielleicht fahrt ihr das Wohnmobil dann irgendwann quer durch Afrika nach Deutschland. Ich wünsche euch jedenfalls allzeit gute Fahrt und viele einprägsame Momente in eurem Eulennest (oder wie immer es heißen wird). Und jetzt freue ich mich auf den Reisebericht - der sich hoffentlich nicht zu lange ziiiiiieht. Liebe Grüße aus Vorarlberg! Andrea
Kornado323 Beiträge · seit 202024. Sept. 2023 · #86
Hallo Ruth, Hallo Uwe, es ist wie immer ein großes Vergnügen Eurem Reisebericht zu folgen, außerdem bin ich auch begeistert von Eurem neuen Camper. Uwe hat mir ja vorab schon ein paar Außenansichten dazu geschickt, aber auch das Innenleben ist wirklich super gelungen. Großes Lob für Eure Ideen und eine super Arbeit Eurer Werkstatt in Swakop. Viele Grüße Peter
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200625. Sept. 2023 · #87
@Elke: Ehrlich gesagt bin ich nicht so ein großer Giraffenfan. Aber so viele beisammen waren schon etwas Besonderes.
@Markus: Zuerst dachten wir, dass der Schakal nur eine Verletzung hatte. Aber vermutlich hast du Recht, und es war eine Krankheit.
@Kordula: Das Zebrafoto gefällt mir auch sehr gut.
@Andrea: Vielen Dank für deine lieben Worte. Ja, wenn es draußen kalt wird, ist der Innenraum des Wagens schon sehr verlockend. Aber eigentlich wollen wir lieber draußen sitzen und die Umgebung genießen.
@Peter: Herzlichen Dank und schön, dass du auch mitfährst.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200625. Sept. 2023 · #88
Tag 9 – Freitag, 30. Juni – Weiter nach Osten
Okaukuejo – Halali, Etosha
Auch heute Morgen standen wir früh auf und machten uns fertig. Es war mit 6 Grad etwas wärmer als gestern. Uwe kochte Wasser für Kaffee und Tee und freute sich über unsere schnelle Induktionsplatte. Nachdem das Wasser aufgesetzt war, reichte die Zeit bis zum Kochen gerade, um beide Tassen mit Kaffee, Milch, Tee und Zucker vorzubereiten. Wir packten alles zusammen, da es heute weiter nach Halali ging. Als das Tor öffnete, mussten wir uns für eine Richtung entscheiden. Diesmal nahmen wir den Weg nach Norden Richtung Okondeka, machten zuvor aber noch einen kleinen Schlenker zu diesem Baum:
Unsere Lieblings-Akazie mit den zwei leicht schrägen Stämmen, die besonders im Sonnenaufgang immer ein gutes Fotomotiv abgegeben hatte, gab es bereits seit einigen Jahren nicht mehr, und so mussten wir uns mit einer Sonnenscheibe und ein paar niedrigen Gewächsen im Vordergrund begnügen.
Entlang des Weges konnten wir immer wieder Springböcke und ab und an eine Trappe finden. Es war sehr ruhig heute Morgen. Nur ein Auto überholte uns, als wir kurz stoppten, ansonsten gehörte uns dieser Teil des Parks ganz alleine.
Wir nahmen die kurze Sackgasse nach Wolfsness, wo wie erwartet auch keine Tiere zu sehen waren.
Als wir uns Okondeka näherten, sahen wir schon aus einiger Entfernung, dass dort ein paar Löwen lagen. Es waren zwei erwachsene Weibchen und zwei Junglöwen, die miteinander spielten. Wie man so manches Mal das Gefühl hat, allen besonderen Sichtungen gekonnt aus dem Weg zu fahren, hatten wir uns diesmal richtig entschieden. Schließlich hatten wir genau an dieser Stelle vor 18 Jahren unsere allererste Löwensichtung und fuhren seitdem immer wieder mit einer kleinen Erwartung nach Okondeka.
Zu Anfang spielten die Kleinen im Gegenlicht, dann überquerten sie netterweise die Straße.
Zusammen mit Mutter und Tante liefen sie ein Stück die Düne hoch und legten sich dort ins Gras. Wir blieben eine ganze Zeit bei ihnen und betrachteten uns gegenseitig.
Nach einiger Zeit traf ein Guide mit einigen Gästen ein, der seinen Wagen ein ganzes Stück von der Straße weg querfeldein bis vor den Dünenkamm steuerte. Er wollte seine Touristen wohl etwas näher an die Katzen heranbringen. Wir ärgerten uns ein wenig über seine Rücksichtslosigkeit und verabschiedeten uns von den Löwen.
Maricoschnäpper
Gackeltrappe
Auf dem Rückweg nach Süden fuhren wir bei Leeuwbron vorbei. Das trockene Wasserloch zog zwar keine Säugetiere an, aber Ruth entdeckte einen Fleckenuhu. Dieser war nicht sonderlich begeistert darüber, dass wir ihn störten. Er würdigte uns keines Blickes, und wir mussten lange warten, bis er so lieb war, wenigstens mit einem Auge mal kurz in unsere Richtung zu blinzeln.
Zurück in Okaukuejo machten wir eine kleine Pause, aßen Brote und kletterten auf den Turm.
Dann brachen wir endlich nach Osten auf. Wir klapperten die Wasserlöcher ab, die keinen großen Umweg darstellten und sahen viele Springböcke, Oryx, Gnus, Kuhantilopen, Zebras und Strauße.
Lange hielten wir es aber nirgendwo aus, denn wir waren ein wenig geschafft und steuerten gegen 13:30 Uhr unser Ziel Halali an. Dort checkten wir für den Campingplatz ein und durften uns einen Stellplatz aussuchen. Der Platz war relativ leer, und so fanden wir ein schönes Plätzchen mit etwas Schatten in der Nähe eines Duschhäuschens. Rasch klappten wir das Zelt auf und entschieden, heute nicht mehr zu fahren. Stattdessen ruhten wir aus, denn ein kurzer Besuch am Wasserloch hatte uns gezeigt, dass es den Tieren im Moment wohl auch zu heiß war. Dort herrschte gähnende Leere, und alles hatte sich verkrochen. Wir machten es genauso: Ruth las, Uwe sicherte wieder Fotos, lud Akkus, und wir duschten.
Zum Sonnenuntergang machten wir uns wieder auf den Weg zur Wasserstelle. Ein paar Baumhopfe krakelten über den Platz. An einem aufgehängten Müllsack unserer Campnachbarn pickten sie mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln nach Essensresten. Dabei hängten sie sich an den Sack, stocherten geschickt darin herum und zogen den einen oder anderen Leckerbissen heraus.
Am Wasserloch war nun auch einiges los. Eine Elefantenherde, Kudus und Zebras löschten ihren Durst.
Obwohl viele Leute dort waren, war es sehr leise und friedlich. Wir blieben eine ganze Weile dort, sahen der Sonne beim Abtauchen zu und kehrten dann zufrieden zu unserem Nest zurück. Dort entzündeten wir ein Feuer. Ruth schaffte ein wenig Ordnung in der Küche und machte Salat. Zum Essen grillten wir eine Boerewors und aßen dazu Brote mit Butter und Knoblauch.
Nach dem Abwasch packten wir schon alle Sachen ein, damit wir morgen früh wieder möglichst schnell abfahrbereit sind. Dann liefen wir noch einmal zum Wasserloch. Dort war eine Elefantenherde. Sie bestand aus einer Leitkuh, mehreren Erwachsenen und vielen Jungtieren. Als sie gerade gegangen waren, tauchten die nächste Herde und dann noch eine auf. Es war jede Menge los.
Die Elefanten kamen und gingen, einmal schaute sogar ein Kapfuchs vorbei. Lange konnten wir uns nicht losreißen und genossen den wohl letzten Abend an einem beleuchteten Wasserloch in diesem Urlaub, der angenehm warm war.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201225. Sept. 2023 · #89
Guten Morgen ihr beiden, was für ein herrlicher Etosha-Tag - mit Löwchen am Morgen kann ja so viel nicht mehr schiefgehen. Und man kann förmlich spüren, wie sehr ihr das eigene Nest unterwegs genießt. Hab ich schon erwähnt, dass ich's sooo toll finde?! Ganzganz viele Grüße Ingrid
SISilvy298 Beiträge · seit 200726. Sept. 2023 · #90
Guten Morgen,
seit gestern sind wir wieder aus Namibia zurück. Diesmal war es eine Gruppenreise, da wir aus Altersgründen nicht mehr alleine fahren wollten. Es war gut aber "anders". Ich habe mich jeden Abend darauf gefreut, gemütlich im Bett der wunderschönen Lodges zu sitzen und euren Bericht zu lesen mit den sensationellen Fotos. In Swakopmund haben wir Heike kennen gelernt, die zu einem Gespräch ins Hansa-Hotel kam und über ihr Leben in Namibia gesprochen hat. Was für eine starke, bewundernswerte Frau. Optisch kannte ich sie schon von eurem Foto und habe sie auch darauf angesprochen. Die ganze Gruppe war von ihr begeistert. Wir hätten noch stundenlang quatschen können, hatten aber einen Tisch zum Abendessen bestellt. Wie gut, dass sie uns abgeraten hat, im Dunkeln zu Fuß zum Lokal zu gehen. Wir haben dann im Hotel gegessen. Ich habe einige Male bei entgegenkommenden Fahrzeugen gedacht, das könnte jetzt euer Auto gewesen sein!! So ähnliche, kleine Wohnmobile fahren jetzt einige rum. Ich wünsche euch noch ganz viele schöne, sichere und abenteuerliche Reisen in eurem "Eulen-Nest" und uns allen die interessanten Berichte davon. Ihr habt Recht, dass ihr auch euren Traum erfüllt habt!!
Herzliche Grüße aus München Silvy
Champagner8'682 Beiträge · seit 201026. Sept. 2023 · #91
🤩 🤩 🤩 DAS ist wirklich next level! 😮 🙂 Sooo gemütlich schaut das aus, ich mag gar nicht an unseren nervigen, staubigen Bushcamper vom letzten Mal denken 😈 😣 .
Und vorbei sind dann wohl auch die Zeiten, wo Uwe im Stehen seine abendlichen Noitzen geschrieben hat 😄 .
Ich würde wahrscheinlich auch gar nicht mehr daheim wohnen wollen, so ein Wägele lässt sich ja auch viel schneller saubermachen und in Schuss halten! Und mehr als das, was da reinpasst, braucht man ehrlicherweise ja auch eigentlich nicht.
Jetzt wünsche ich euch erstmal viel Spaß bei der nächsten Tour 😉 - ganz liebe Grüße von Bele
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200627. Sept. 2023 · #94
@Ingrid: Vielen herzlichen Dank. Ja, wir genießen es sehr.
@Silvy: Wenn du in Namibia bist, solltest du alles genießen, was es nur dort gibt. Reiseberichte kannst du auch zu Hause lesen. 😉 Vielen Dank für deine Anmerkung. Ja, Meike ist ein ganz besonderer Mensch, wie man ihm nur ganz selten begegnet. Ich hoffe aber aus naheliegenden Gründen, dass euch unser Auto NICHT entgegen gekommen ist. 🤩
@Bele: Ja, die Zeiten des Reisebericht-Schreibens im Liegen mit aufgestützten Armen oder im Stehen sind nun vorbei. Nun sitze ich bequem auf der Eckbank am Tisch und habe genug Licht und Strom. Ich denke, was in den Wagen reinpasst, ist vermutlich noch viel mehr, als man wirklich braucht. 🙂
@Gabi: Wir trauen uns auch schon nicht mehr, das noch Camping zu nennen. 😉
@Thomas: Und man erinnert sich noch sehr gut an das erste Mal. 😉
Ihr Lieben, nun gibt es hier eine zweiwöchige Herbstferien-Pause. Das Eulennest möchte gerne wieder nach Botswana. Den Gefallen wollen wir ihm gerne tun. 🙂
TinuHH898 Beiträge · seit 201627. Sept. 2023 · #95
Eulenmuckel schrieb: Ihr Lieben, nun gibt es hier eine zweiwöchige Herbstferien-Pause. Das Eulennest möchte gerne wieder nach Botswana. Den Gefallen wollen wir ihm gerne tun. 🙂
Ihr Lieben, gute Reise und viel Spaß mit dem vierrädrigen Eulennest! 😄 Viele Grüße Martin
wir beneiden Euch sehr ! Dieser Bushcamper wäre auch was für uns.
Wir sind grad gestern aus Bostwana zurück gekommen - planen bereits für 2004. 🙂 Südliches Namibia plus anfangs Okaukuejo . Insofern lese ich den Bericht besonders gern. 😁
LG Doro
~ Africa is a feeling ~
Hanne6'152 Beiträge · seit 200628. Sept. 2023 · #97
Flori schrieb:Hallo, liebe Eulenmuckels,
wir beneiden Euch sehr ! Dieser Bushcamper wäre auch was für uns.
Wir sind grad gestern aus Bostwana zurück gekommen - planen bereits für 2004. 🙂 Südliches Namibia plus anfangs Okaukuejo . Insofern lese ich den Bericht besonders gern. 😁
LG Doro
hallo Doro, meinst Du das klappt mit der Planung , bist ein bisschen spät dran 😛 schmunzelnde Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
D6Daggi 623 Beiträge · seit 202304. Okt. 2023 · #99
Hallo Ruth und Uwe, Bin eine Stille Mitleserin eurer Reiseberichte.Und immer wieder fasziniert. 🙂 Wir fahren seit 2016 immer wieder nach Namibia und haben dieses Jahr uns einen Landcruiser gekauft zum Umbau in Swakopmund. Wir hoffen das er in 3 Wochen fertig ist......Spannung steigt. 🤪 Auf jeden Fall immer eine gute Fahrt!! Grüße aus Esslingen
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. Okt. 2023 · #100
Ihr Lieben,
wir sind gut wieder aus Botswana zurück. Abgesehen davon, dass es unglaublich heiß war (>40 Grad), hatten wir eine sehr intensive Zeit mit vielen spannenden Sichtungen. Wir haben einige Freunde und Forumsfreunde getroffen und hatten mit Katrin und Martin wieder sehr tolle Reisepartner. Im Eulennest haben wir uns auch wieder sehr wohlgefühlt. Auch wenn die neuen Erlebnisse noch ganz frisch im Kopf herumschwirren, geht es hier nun mit der Juli-Reise weiter.
@Martin: Vielen Dank für die Wünsche. Wir hatten wirklich viel Spaß.
@Doro: Nach der Reise ist vor der Reise. 😉 So geht es uns auch.
@Daggi: Dann wünsche ich euch ganz viel Spaß mit eurem Auto und drücke die Daumen, dass alles rechtzeitig fertig wird.