Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #281
Hallo Christian, freut mich, dass auch ein Wiener mitliest... Ich fotografiere mit einer Canon 5D und für die Tieraufnahmen verwende ich zumeist das Sigma 150 - 600, ein mMn sehr gutes Objektiv hinsichtlich Preis-/Leistungsverhätnis. Das Objektiv habe ich nun schon seit mehr als drei Jahren und bin absolut zufrieden! Das Standardobjektiv für die Landschaften ist das Canon 25 - 105, auch damit bin ich sehr glücklich. Ich fotografiere im RAW-Format, was natürlich bedeutet, dass ich die Bilder nachbearbeiten muss, was inzwischen aber sehr rasch geht... glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #282
Vielen Dank, Gabriele! Es ist ja immer sehr viel Glück auch dabei, wenn man Tiere gut vor die Linse bekommen will... Freut mich, dass dich mein Bericht begeistert! glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201913. Mai 2022 · #283
Fortsetzung 2 Reisetage 66 und 67 (6. und 7. Oktober 2021) – Waterberg – Etosha NP (rund um Namutoni)
Die Mittagspause wird etwas länger als veranschlagt, nachdem ich mir ein Eis und einen Cafe gegönnt hatte, legte ich mich auf das Bett im Chalet und dann bin ich tief und fest entschlummert. Aber kurz vor 15:00 Uhr geht es dann doch wieder weiter – natürlich wird der Weg über Klein Namutoni auch Richtung Dikdik-Drive führen, um zu sehen, was aus dem Leo geworden ist… Zuvor geht es aber noch ein kurzes Stück in nördlicher Richtung zum Wasserloch von Klein Okevi, denn dort war ja am Vormittag Hochbetrieb… Unterwegs treffe ich nochmals auf einen Doppelband-Rennvogel und ein Gleitaar (Black-winged Kite) sitzt in einem Baum. Der Gelbschnabeltoko (Southern Yellow-billed Hornbill) ist sehr nahe an der Pad und vor allem geduldig zu mir…
Zudem kann ich auch noch weitere Schnurrbärtchen (Scaly-feathered Weaver) sowie einen Kalahari Heckensänger (Kalahari Scrub Robin) beobachten. Auch eine Kapturteltaube (Ring-necked Dove) und ein weiblicher Tahaweber (Yellow crowned Bishop) sind anwesend. Vielen Dank für die Mithilfe bei der Bestimmung!
Ein Schabrackenschakal dreht ebenfalls seine Runden.
In der Ebene steht eine Herde Springböcke, im Hintergrund ist das Fort Namutoni gut zu erkennen.
Beim Wasserloch von Klein Okevi spaziert wieder ein Waffenkiebitz herum, außerdem sind wieder zahllose Schurrbärtchen, eine Riesentrappe und ein Maricoschnäpper zu sehen. Der kleine Vogel mit dem roten Schnabel wird von den Expert*innen hier im Forum als Blutschnabelweber taxiert. Auch hier vielen Dank für die Unterstützung!
Als ich schon wieder weiterfahren will, erkenne ich im Gras einen Leoparden… da schlägt mein Herz höher – es kann doch nicht sein, dass ich in unmittelbarer Nähe zu Namutoni auf einen zweiten Leo treffe?!
Der Leo bleibt zunächst liegen, starrt mich aber unentwegt an. Meine Anwesenheit stört offensichtlich… Plötzlich erhebt sich die Gute und spaziert wieder direkt auf die Straße und auf das Auto zu.
Auf der anderen Straßenseite verschwindet das prächtige Tier dann wieder im hohen Gras.
Ich fahre noch ein wenig auf und ab, hoffe darauf, sie nochmals zu Gesicht zu bekommen – dabei finde ich aber einen ganz frisch gerissenen Kadaver eines Springbocks, der ebenfalls direkt auf der Pad liegt.
Ich stelle mich daneben hin und warte – zwei Autos kommen vorbei und beide Fahrer fragen mich, ob ich Hilfe benötige – die meinen vermutlich, dass ich den Springbock so zugerichtet habe… das wird mir dann aber doch zu blöd und ich fahre weiter, lasse den Springbock und auch den Leo zurück… Hier hätte es vermutlich etwas mehr Geduld bedurft – am nächsten Morgen war der Kadaver jedenfalls verschwunden!
Langsam aber sicher wird das Licht zum Fotografieren wieder besser und ich beschließe, endlich Richtung Dikdik-Drive aufzubrechen… Gnus stehen malerisch am Rand der Pfanne und ein Singhabicht flattert davon.
Ich stoppe nochmals bei einer Riesentrappe, einem Gnu und bei einem Gelbschnabeltoko.
Auch ein Warzenschwein ist unterwegs und eine Sabotalerche steht an der Pad.
Noch ehe ich am Wasserloch von Klein Namutoni vorbeifahren, sehe ich zwei Dikdik an einem Busch knabbern.
Tatsächlich finde ich meinen „Leo“ wieder – er hat sich zwar etwas umgebettet, was logisch ist, sonst würde er jetzt in der Sonne liegen – aber er liegt immer noch im Schatten eines Baumes. Vor wenigen Minuten hat Kerstin (Farina im Forum) geschrieben, dass sie am selben Tag mit einer Freundin vor Ort war und den Leo auch gesehen hat, „als er von seinem Baum mit dem Kill sprang“. Mit diesen Zeilen wird nun mein Bild der ganzen Angelegenheit erst klarer… der Leo liegt also auf dem Boden und döst vor sich hin, von einem Kill kann ich zunächst nichts sehen, weder am Baum, noch am Boden.
Meine Anwesenheit dürfte das Tier wieder stören, denn es wird unruhig (so zumindest meine Vermutung zunächst).
Plötzlich steht der Leo auf und blickt um sich.
Dann geht alles viel zu schnell – ich sehe nur noch Staub und eine Hyäne, die wild fachend gegen den Baum springt…
Da ist der Leo auch schon ganz weit oben in den Ästen zu sehen, die Flucht ist geglückt…
Unten die Hyäne, oben der Leopard – welch ein Bild…
Jetzt erst sehe ich, dass die Hyäne tatsächlich dem Leoparden die Beute abspenstig gemacht hat, denn sie steht sabbernd vor einem Kadaver, den ich am ehesten dem eines Warzenschweins zuordnen würde. Immer wieder blickt sie nach oben…
Der Leopard versucht langsam einen Platz zu finden, an dem es sich aushalten lässt, denn er wird vermutlich nicht mehr so rasch auf den Boden dürfen…
Langsam wird das Licht wirklich gut – zumindest für meine Bedürfnisse…
Inzwischen hat sich unten eine zweite Hyäne eingefunden und man hört Knochen brechen…
Nun hat auch der Leopard seinen Platz gefunden und ich mache mich langsam auf zurück zum Fort, denn es wird Zeit, das Gate wird bald schließen, außerdem will ich auch noch kurz in Klein Namutoni stoppen…
Hier gibt es inzwischen bereits wieder die abendliche Idylle, Zebras und Giraffen kommen zum Trinken.
Schließlich taucht auch eine Hyäne auf, die zielstrebig auf das Wasser zusteuert.
Sie nimmt auch noch ein Bad, als zum Abschluss des heutigen Tages ein einsamer Elefant erscheint und sich ebenfalls noch in Pose stellt…
Jetzt ist es aber für mich endgültig Zeit, ich muss zurück ins Camp. Ich kann wieder mehr als zufrieden sein, ein weiterer grandioser Tag neigt sich dem Ende zu. Das Abendessen nehme ich heute im Restaurant des Camps ein – einen großen Salatteller und Pommes, auf Fleisch verzichte ich heute. Dafür gibt es ein zusätzliches Bier! Am nächsten Tag geht es dann – nach einer morgendlichen Pirschfahrt rund um Namutoni – weiter nach Halali!
Guten Morgen,Peter, bei dem Vogel mit dem roten Schnabel dürfte es sich….. ….um einen Blutschnabelweber handeln. Ich hoffe, die Bestimmungsexpertin Maddy wird das bestätigen 😗 Schöne Grüße Friederike
maddy2'167 Beiträge · seit 200913. Mai 2022 · #286
Hallo Peter, Friederike & Konni,
Also Bestimmungsexpertin wuerde ich mich sicher nicht nennen! 😊 Mit dem Red-billed Quelea hast du wohl recht. Der andere ist ein weiblicher Yellow-crowned Bishop! (das hat aber eine Weile gedauert bis ich das herausgefunden hatte! 😄 )
Wahnsinn, die Bilder von "unserem" 😉 Leoparden. In dem Baum hat er morgens und auch bereits am Vortag gesessen und ein Impala verspeist. Das Bild "Leo in Baum mit Hyänen" habe ich auch 🙂 , ebenso das von der badenden Hyäne. Sind wohl Gewohnheitstiere 😄 . Leider haben wir nur eine Amateur-Fotoausrüstung dabei gehabt und nicht wirklich gute Bilder gemacht. Um so mehr freut es mich, den schönen Leo noch einmal in besserer Qualität zu sehen. Herzlichen Dank dafür!
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201913. Mai 2022 · #288
Vielen Dank, Friederike! Das mit dem "Red billed Quelea" ist mir deshalb komisch vorgekommen, weil der restliche Körper sehr bräunlich ist, bei den Blutschnabelwebern hab ich immer den grauen Körper in Gedächtnis... aber nachdem auch andere (s.u.) so entschieden haben, wird es wohl passen... Vielen Dank jedenfalls für deine Expertise! glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201913. Mai 2022 · #289
Danke vielmals, maddy - für mich bist du definitiv eine Expertin, du weißt ja immer Bescheid. Das ist im Netz natürlich eine ganz große Stütze. Ich werde das dann so im Text ausbessern - für mich war der weibliche Blutschnabelweber immer eher grau - hier sehe ich vor allem den Braunton... daher meine Verunsicherung. glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201913. Mai 2022 · #290
Vielen Dank, Konni, für deine Einschätzung! Ist immer super, wenn die Expert*innen im Netz mithelfen - aufgrund der Perspektive sind manche Vögel tatsächlich extrem schwer einzuordnen... mal schauen, was da noch kommt! Ich wünsche dir ein erholsames WE, lG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201913. Mai 2022 · #291
Ja, Kerstin, wird dürften wohl tatsächlich beim selben Leo gesessen sein - ich hab dann drei Wochen später (siehe im Reisebericht später) den Kerl nochmals angetroffen... Wenn du eines (oder auch mehrere) der Bilder haben willst, schreib mir einfach, ich schicke sie gerne als e-Mail mit guter Auflösung... glG und ein erholsames WE, Peter
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201613. Mai 2022 · #292
Hallo Peter,
auch von mir zwischendurch ein dickes Dankeschön für Deinen tollen Bericht. Ich freue mich immer, wenn Du wieder einen neuen Teil eingestellt hast. Dein Bericht ist sehr informativ.
Und für 100 Tage quer durch das südliche Afrika beneide ich Dich auch sehr. Bist Du noch berufstätig oder bereits in Rente oder hast Du ein Sabbat-Jahr.
Wir haben auf unserer Osterreise in Namibia ein Ehepaar kennengelernt, die kurz vor Corona nach Namibia geflogen sind und seit dieser Zeit durch alle südlichen Länder reisen. Sie waren definitiv noch im berufstätigen Alter. Im nächsten Leben gehe ich sowas auch an. 😗
LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Luigi15 schrieb:Hallo Christian, freut mich, dass auch ein Wiener mitliest... Ich fotografiere mit einer Canon 5D und für die Tieraufnahmen verwende ich zumeist das Sigma 150 - 600, ein mMn sehr gutes Objektiv hinsichtlich Preis-/Leistungsverhätnis. Das Objektiv habe ich nun schon seit mehr als drei Jahren und bin absolut zufrieden! Das Standardobjektiv für die Landschaften ist das Canon 25 - 105, auch damit bin ich sehr glücklich. Ich fotografiere im RAW-Format, was natürlich bedeutet, dass ich die Bilder nachbearbeiten muss, was inzwischen aber sehr rasch geht... glG Peter
Hallo Peter, danke für die Info! Ich gehe davon aus, dass du z.B. im Etosha standardmäßig das große Objektiv drauf hast oder hast du 2 Kameras? Mit welcher Software bearbeitest du die raw-Bilder?
Oh, herzlichen Dank für das Angebot! Ich schreibe Dir eine PN.
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201913. Mai 2022 · #295
Hallo Gabi - vielen Dank für deine Rückmeldung! Ich muss noch einige Jährchen arbeiten, habe aber derzeit ein Sabbat-Jahr, aber Ende August geht's wieder los... Wäre sicher eine coole Sache, durch alle Länder des südlichen Afrika zu reisen, vor allem die Strecke durch Sambia und Malawi würde mich sehr reizen... mal sehen, was sich machen lässt, die Zeiten werden momentan ja nicht unbedingt besser! Hoffe, du liest auch weiter mit, glG und ein angenehmes WE, Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201913. Mai 2022 · #296
Hallo Christian, ja ich habe im Etosha fix das Tele montiert; ich habe zwar immer ein zweites Gehäuse mit (eine alte 5D), aber mit der fotografiere ich echt schon wenig. Ich verwende zur Bearbeitung das Fotoshop Elements und habe mir da die Nik-Collection reingespielt, die es zumindest früher als Freeware gab (weiß nicht wie das derzeit ist, vermute aber, dass sie etwas kosten wird) - das ist ein super Programm! glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201914. Mai 2022 · #297
Auf geht’s wieder; pünktlich mit Toröffnung rolle auch ich mit meinem Duster durch das Gate. Zweimal rechts abgebogen und schon bin ich auf dem Weg Richtung Andoni Plain, denn dort sollen – so jedenfalls unbestätigte Gerüchte – seit mehreren Tagen einige Löwen zu finden sein.
Fast unmittelbar vor dem Gate darf ich erstmals stoppen, denn eine Tüpfelhyäne steht unweit der Pad.
Sie schaut eher sehr müde aus, vermutlich war der nächtliche Beutezug anstrengend. Die ersten Sonnenstrahlen fallen auf eine Gnu-Herde, das Morgenlicht ist wieder einmal magisch.
Die Fahrt Richtung Norden ist ansonsten eher eintönig, es sind kaum Tiere zu sehen. Langsam frage ich mich, ob das wohl die richtige Entscheidung war, denn weniger kann ich auch an anderer Stelle nicht sehen. Die knapp 40 km bis zur weiten Andoni Ebene stoppe ich ein einziges Mal, um eine Spitzmaulnashorn-Mutter zu beobachten, die sich um ihr Kalb kümmert, das sie sehr verborgen hält.
An der kleinen Wasserstelle, die man erreicht, sobald man in der Ebene angekommen ist, stehen noch einige Kuhantilopen, leider schon etwas im Gegenlicht. Weitere dieser stattlichen Tiere stehen etwas entfernt.
Auf einem der wenigen Büsche sitzt ein Termitenschmätzer (Ant-eating Chat).
Auf der Südseite der Ebene sehe ich gerade noch eine Löwin im Gebüsch verschwinden, sie sieht etwas ramponiert aus...
Ein Nama-Flughuhn läuft ebenfalls die Pad entlang, ansonsten ist das bisher ein recht ruhiger Morgen. Ich warte, ob sich die Löwin noch einmal zeigt, aber die hat sich sicher schon niedergelegt. Ich beschließe, von hier gleich wieder retour zu fahren, dabei aber die Strecke entlang der Pfanne zu nehmen. Noch vor Stinkwater kommt mir ein Elefantenbulle sehr nahe, der direkt neben der Straße im Gebüsch frisst.
Ich stoße auf eine Herde Gnus, die Richtung Pfanne zieht.
Ein Schabrackenschakal hat sich hier offenbar ein Perlhuhn geschnappt, er zieht mit seiner Baute ab rasch ab.
Von hier aus hat man einige sehr schöne Blicke auf die endlos scheinende Weite der Etosha-Pfanne.
Jetzt sehe ich auch die wunderschönen Oryx-Antilopen erstmals besser. Da muss das Licht gut passen, dass man diese stattlichen Tiere gut fotografieren kann.
Vor mir auf der Pad liegt eine überfahrene Puffotter, auch hier halte ich kurz an.
Neben der Pad steht ein Zimtspornpieper (African Pipit).
Natürlich fahre ich auch jetzt kurz nach Tsumcor, obwohl das Licht am Vormittag an diesem Wasserloch nicht sehr gut ist. Es haben sich einige Elenantilopen und einige Kudus eingefunden. Schließlich erscheint auch noch eine kleinere Herde Elefanten
Auf das Wasserloch von Tsumcor ist Verlass… Beim Wasserloch Klein Okevi treffe ich lediglich auf einen Kudu-Bullen, ansonsten ist es hier relativ ruhig. Dafür sitzen aber einige Rotbrustschwalben (Red-breasted Swallow) auf den umliegenden Büschen und eine Fuchsmanguste zeigt sich ebenso.
Entlang des Weges fallen mir noch eine Weißflügeltrappe (Northern Black Korhaan), weiters eine Rotkappenlerche (Red-capped Lark), ein weiterer Zimtspornpieper und ein Rotschulter Glanzstar (Cape Starling) auf.
Zahlreiche Zebras weiden entlang des Pfannenrandes, auch einige Gnus mischen sich unter die Herden. Eine einsame Giraffe frisst vor sich hin.
Auffällig sind die zahlreichen Doppelband Rennvögel, die immer wieder die Pad queren.
Die auffälligen Graurückenlerchen (Grey-backed Sparrow-Lark), zunächst ein Weibchen, dann ein Männchen lassen sich ebenso ablichten wie ein weiterer Zimtspornpieper. Vielen Dank, Maddy, für deine Expertise!
Nun ist es aber an der Zeit, weiter Richtung Westen zu fahren. Auch hier sehe ich wieder einige Riesentrappen, einen Termitenschmätzer und einige Kronenkiebitze (Crowned Lapwing). Auch ein Doppelband-Rennvogel zeigt sich wieder, daneben freue ich mich besonders über den Rostrennvogel (Burchell’s Courser), den ich erstmals fotografieren kann.
Ich komme relativ spät in Halali an, der Ausflug nach Andoni hat doch insgesamt länger gedauert. Zebras stehen auf der Ebene nördlich des Camps im schönen Nachmittagslicht.
Ich behebe den Schlüssel für mein Chalet an der Rezeption und dann geht es sofort hoch zum Wasserloch. Eine einzelne Giraffe steht hier, ein Spitzmaulnashorn ist eben dabei, davonzutrotten.
Da dann eine ganze Weile das Wasserloch völlig verwaist daliegt, gehe ich inzwischen wieder zurück zum Shop, will das Auto volltanken und erfahre, dass es derzeit keinen Diesel gibt – ich bin froh, dass ich den Tank nie ganz leerfahre… Vor dem Abendessen, das ich heute wieder in meinem Chalet einnehmen werde, spaziere ich nochmals hinauf zur Aussicht auf das Wasserloch. Inzwischen haben sich zwei Spitzmaulnashörner eingefunden, leider ist nun aber das Licht nicht mehr besonders prickelnd…
Auch mit diesem Tag kann ich wieder ganz zufrieden sein – zumindest ist der der „Löwenbann“ gebrochen, vielleicht treffe ich ja morgen auf einige dieser Raubkatzen. Jedenfalls möchte ich am kommenden Morgen zunächst eine kleine Runde bis nach Rietfontein fahren, dann aber nochmals hierher zurückkommen und erst anschließend gen Westen fahren. Rund um Halali habe ich bei den letzten Besuchen im Park auch immer sehr viele Tiere gesehen – mal schauen, was der nächste Tag bringt!
Gefahrene Tageskilometer: 183
maddy2'167 Beiträge · seit 200914. Mai 2022 · #298
Hallo Peter,
Wow, ein Burchell's Courser - der fehlt noch auf unserer Liste! Vielen Dank!!
Auch verschiedene Lerchen sind häufig auszumachen, darunter auch die auffällige Graurückenlerche (Grey-backed Sparrow-Lark)
Die erste ist ein weiblicher Grey-backed Sparrow-Lark, die naechsten zwei sind aber Pipits. Der Star ist kein Black-bellied, sondern ein Cape Starling.
Luigi15 schrieb:Hallo Christian, ja ich habe im Etosha fix das Tele montiert; ich habe zwar immer ein zweites Gehäuse mit (eine alte 5D), aber mit der fotografiere ich echt schon wenig. Ich verwende zur Bearbeitung das Fotoshop Elements und habe mir da die Nik-Collection reingespielt, die es zumindest früher als Freeware gab (weiß nicht wie das derzeit ist, vermute aber, dass sie etwas kosten wird) - das ist ein super Programm! glG Peter
Hallo Peter, vielen Dank für die Info, da werde ich mich einmal schlau machen! Liebe Grüße, Christian