100 Tage quer durch das Südliche Afrika

Reisebericht 394 Antworten · 43,6k Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2022 von Luigi15
Themenstarter411 Beiträge · seit 201911. Mai 2022 · #261
Teil C

Reisetag 65 (5. Oktober 2021) – Johannesburg OR Tambo – Flug nach Windhoek – Waterberg

Heute geht es also wieder nach Namibia! Ich freue mich auf dieses wunderbare Land, das ich 2019 letztmals besucht habe. Nach den zwei Monaten in Südafrika ist außerdem ein Tapetenwechsel nicht schlecht, zudem freue ich mich auf die nahezu unendliche Weite… Die Tage in Südafrika waren außergewöhnlich, die Sichtungen in den Parks weit über dem Vorstellbaren, es war einfach eine grandiose Zeit, die ich hier erleben durfte. Bevor ich zwei Freunde von hier abhole, darf ich nun etwas mehr als eine Woche alleine verbringen, ganz ohne Kompromisse meinem Hobby der Tierfotografie nachgehen – wobei ich betonen möchte, dass auch bisher die Einschränkungen im nano-Bereich waren…

Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Hotel-Shuttle zurück zum Flughafen. Diesmal reise ich mit wenig Gepäck, fast alles bleibt hier im Hotel, denn ich werde ja wieder im Garden Court einchecken. Am Flughafen behebe ich meinen ausgedruckten PCR-Test, das Ergebnis hatte ich noch vor Mitternacht als SMS auf mein Handy bekommen – ein wirklich toller und zuverlässiger Service. Anschließend spaziere ich zum Check-In für den Airlink-Flug nach Windhoek, wo mir mitgeteilt wird, dass sich der Abflug etwas verspäten könnte…
Die Verspätung hält sich in Grenzen, statt um 10:40 Uhr fliegen wir knapp nach 11:00 Uhr in Johannesburg weg und landen ziemlich pünktlich kurz nach 13:00 Uhr in Windhoek. Die Einreise funktioniert sensationell schnell, von meinem Sitzplatz in der dritten Reihe bin ich sofort im Terminal, das Formular zur Einreise ist vorbereitet und ausgefüllt – nach nur rund 20 Minuten stehe ich mit meinem Gepäck vor dem Schalter von Europcar und fülle die Papiere aus. Ich erhalte einen Renault Duster als fahrbaren Untersatz, für die kurze Zeit und für mich alleine ausreichend, längere Strecken über die Pads würde ich damit aber nicht fahren wollen…
Ich habe mein erstes Hotel am Waterberg vorreserviert – das ist natürlich doch ein Stück weit weg von Windhoek. Die rund 300 km Anfahrt würde ich nicht machen, wenn ich aus Europa ankommen würde. Da ich eigentlich einen früheren Flug ab Johannesburg gebucht hatte, dann aber auf den Vormittagsflug umgebucht worden war, konnte ich mir das nicht aussuchen. Da musste ich nun eben durch… Noch vor 14:00 verlasse ich das Flughafengelände und es geht direkt über Windhoek auf die B1 und in nördlicher Richtung weiter. Normalerweise fahre ich kaum Hauptstraßen, wenn ich in Namibia unterwegs bin – schon gar nicht die B1 nördlich von Windhoek. Ich bin überrascht vom hohen Verkehrsaufkommen, speziell von der großen Zahl an LKW’s, die hier entlangrollt und vom Fahrverhalten einiger weniger – da sind ordentliche Raser unterwegs…

Als ich von der B1 nach Osten Richtung Waterberg Plateau abzweige, muss ich noch eine kurze Polizeikontrolle über mich ergehen lassen, hier wird offenbar jedes Auto gestoppt und dann geht es auch schon weiter. Als ich am Plateau im NWR Resort ankomme, ist die Sonne gerade dabei unterzugehen. Ich checke ein und fahre dann hoch zu meinem Chalet Nummer 35, das wunderbar liegt.
Die Kante des Waterberges leuchtet wunderbar im Abendlicht.

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Rasch packe ich meinen Fotorucksack und mache mich noch kurz auf den Weg, um die wunderbaren Lichtstimmungen aufzusaugen, außerdem benötige ich dringend eine Bewegungseinheit nach der langen Sitzerei im Auto.

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Aus der Nähe sind die vielen Farben dieses Sandstein-Tafelberges noch einmal imposanter.

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Ich bin ziemlich außer Atem, denn der Aufstieg ist einigermaßen steil aber doch gut markiert, aber Schritt für Schritt weiter Richtung Plateau wird die Aussicht imposanter.

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Da ich nicht in der Dunkelheit zurückgehen will, kehre ich dann doch zurück zu meinem Chalet. Auch am Rückweg kann ich nicht widerstehen, noch ein paar Bilder zu schießen.

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Im Chalet angekommen, brauche ich zunächst dringend eine Dusche – denn erst jetzt merke ich, dass ich eigentlich völlig durchgeschwitzt bin. Anschließend geht es, mit Taschenlampe bewaffnet, die kurze Strecke hinunter zum Restaurant, wo ich ganz allein in dem riesigen Raum mein Abendessen einnehme. Das Essen ist durchaus in Ordnung und zählt sicher zu den besseren, die ich in einem NWR-Betrieb genossen habe.
Jetzt bin ich tatsächlich in Namibia angekommen – ab morgen steht einer gemächlichen und genussvollen Weiterreise nichts im Wege!

Gefahrene Tageskilometer: 329
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2022
Themenstarter411 Beiträge · seit 201911. Mai 2022 · #262
Liebe Gabriele, dann wünsche ich euch schon jetzt eine tolle Zeit in Namibia - da gibt's dann jedenfalls kein Schlechtwetter und auch sonst sehr viele schöne Ecken...
Alles Gute, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #263
Reisetage 66 und 67 (6. und 7. Oktober 2021) – Waterberg – Etosha NP (rund um Namutoni)

Die Nacht war fantastisch, das Chalet ist geräumig, nett eingerichtet und vor allem der Kühlschrank extrem leise – so wie es auch rundherum überhaupt keine Laute zu vernehmen gab. Da muss man einfach perfekt schlafen. Ich bin aber kein Langschläfer, deshalb stehe auch bereits in der Morgendämmerung auf und verfrachte meine Habseligkeiten in das Auto. Die Morgenstunden möchte ich noch hier vor Ort verbringen, ich habe mich aber bewusst dazu entschieden, an keinem Gamedrive teilzunehmen. Den Waterberg suche ich vor allem deshalb auf, weil ich seit meiner ersten Reise nach Namibia – und diese war 1994 (!) – nie mehr wieder hier vor Ort war. Irgendwie liegt dieser wunderschöne und geschichtsträchtige Tafelberg einfach etwas abseits meiner Routen…
Bald beleuchten die ersten Sonnenstrahlen den Berg – einfach magisch das Morgenlicht!

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Einige Dikdiks spazieren rund um das Chalet.

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Der Blick geht aber immer wieder zurück auf das Plateau, das mehr und mehr erstrahlt…

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Eine ganze Gruppe Rosenköpfchen (Rosy-faced Lovebird) lässt sich lautstark neben einem Trauerdrongo (Fork-tailed Drongo) nieder.

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Langsam spaziere ich Richtung Restaurant, um mich um mein Frühstück zu kümmern, das ich verpackt mitnehmen möchte. Rasch klettert die Sonne höher und lässt das gesamte Areal erstrahlen, zudem steigen so auch die Temperaturen recht rasch an.

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Sogar im Swimmingpool spiegelt sich ein Teil des langgestreckten Tafelberges. Auch eine Palmtaube (Laughing Dove) genießt die wärmenden Strahlen.

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Das Restaurant des Camps befindet sich in einem historischen Gebäude.

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Ich hole wie vereinbart mein Frühstück ab und schlendere wieder zurück zu meinem Chalet, dabei sehe ich weitere Dikdiks herumlaufen.

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Ich spaziere noch ein wenig herum und setze mich dann in die Sonne, ich möchte einfach einmal richtig ankommen…
Meine innere Unruhe wächst aber fast minütlich – es zieht mich einfach in den Etosha NP, einer meiner liebsten Plätze im Südlichen Afrika. Nicht zu vergleichen mit dem Kruger NP, ganz anders geartet, aber auf seine Weise einfach fantastisch. Ich packe also langsam zusammen, checke aus und fahre los. Dafür fahre ich zunächst zurück nach Otjiwarongo und weiter auf der B1 über Otavi und Tsumeb. Natürlich wäre auch die Route über Rietfontein möglich gewesen, vielleicht sogar etwas kürzer, aber ich hatte mich nun mal für diese Strecke entschieden.

In Otjiwarongo wird das Auto erstmals aufgetankt, zudem kaufe ich einige Getränke, Biltong, Nüsse und Obst ein – eben alles, was man für einen Gamedrive braucht. Auf heute komme ich zügig voran, kurz vor Tsumeb nerven die vielen LKW’s, die nur langsam die Hügel hochklettern. Kurz nach Tsumeb halte ich nochmals an der Puma-Tankstelle, auch hier wird der Tank nochmals gefüllt, Geld aus dem ATM gezogen und dann geht’s schon weiter. Bereits beim Verlassen der Tankstelle fällt mir ein Polizei-Auto auf, das vielleicht 200 m entfernt Richtung Etosha steht. Ich halte mich also penibel an das Stopp-Zeichen, blicke brav nach rechts und links und dann geht’s los… Am Polizei-Auto geht’s vorbei, nichts passiert. Nach mehreren Kilometern sehe ich im Rückspiegel das Auto immer größer werden, dann wird auch noch das Blaulicht eingeschaltet – ok, mal schauen, was die von mir wollen…

Ich fahre links ran und warte – ein junger Officer steigt aus und kommt zu mir – die Fahrzeugpapiere und der Reisepass werden kontrolliert – alles ok. Plötzlich sagt der Mann, ich soll ihm zu seinem Auto folgen, wo er mir dann eine Liste mit „Verkehrsdelikten“ und den dazugehörigen Preisen vor die Nase hält – aha, ich kenne mich aus… Ich frage natürlich, welchen Fehler ich begangen hätte und er erklärt mir, dass ich ein Stoppzeichen überfahren habe – dagegen protestiere ich, denn das war definitiv nicht so; dann kommt er mit einer neuen Anschuldigung, nämlich dass ich einen herannahenden LKW missachtet hätte, indem ich knapp vor diesem die auf die Hauptstraße eingebogen wäre – auch da habe ich so meine Bedenken, denn der LKW war zumindest 200 m entfernt, eher mehr… Die ganze Zeit über war außerdem ein zweiter Officer im Auto anwesend, doch dieser saß auf der Rückbank und hatte eine Zeitung vor seinem Gesicht, sodass ich ihn nie sehen konnte… Natürlich weiß ich: Abzocke, nur was tun in diesem Fall… Zuerst verlangt er N$1500,-- von mir – ein doch etwas dreister Preis… Er erklärt mir, dass ich ihm zur nächsten Polizeistation in Oshivelo folgen könne, um dort zu bezahlen – nun weiß ich endgültig, dass der Kerl nur abzocken will, denn die nächste Station ist eindeutig in Tsumeb… Ich einige mich mit ihm auf N$ 400,-- (ohne Rechnung) und verlasse den Ort des Grauens… das war das erste Mal, dass mir so etwas passiert ist, bei meinen vielen Reisen ins Südliche Afrika. Mit dem Preis kann ich leben, natürlich ärgert mich die Angelegenheit, aber so ist es nun mal… also Achtung an alle auf diesem Streckenabschnitt, ein dünner, sehr großer, junger Officer mit schütterem Haar und Schnurbart wird sicher nicht nur mich aufhalten…

Knapp vor 14:00 Uhr fahre ich durch das Von Lindequist Gate in den Etosha Nationalpark, ich bin erleichtert, denn nun kann ich mich endlich wieder den Tieren widmen…
Ich habe für zwei Nächte mein Quartier im NWR Camp in Namutoni gebucht und fahre dementsprechend direkt zur Rezeption und behebe meinen Zimmerschlüssel. Ich erhalte Chalet Nummer 12, das nicht weit vom Restaurant und dem Shop entfernt liegt. Auch die Reisetasche wird gleich abgestellt und der Fotorucksack auf dem Beifahrersitz bereitgelegt – jetzt kann es losgehen!
Der erste Weg führt mich in nördlicher Richtung zum Wasserloch von Klein Okevi, wo einige Zebras herumstehen. Natürlich muss das erste Tier, das mir hier im Park begegnet, abgelichtet werden.

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Hier treffe ich aber auch eine Rotschopflerche (Red-capped Lark), einige Kuhreiher (Western Cattle Egret) und einige Kaptäubchen (Namaqua Dove).

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Ich warte ein wenig und als sich nichts weiter tut, mache ich mich auf dem Weg in nördliche Richtung. Hier sehe ich einen wunderschönen Schwalbenschwanz-Spint (Swallow-tailed Bee-eater) und ein Nachtflughuhn (Double-banded Sandgrouse).

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Beim Wasserloch von Tsumcor, eines meiner liebsten im Park, gibt’s dann schon mal mehr zu tun…

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Eine große Herde Elefanten hat sich eingefunden, immer mehr dieser Kolosse marschieren aus allen Richtungen hierher. Es ist erstaunlich, ich stehe mit meinem Wagen ganz allein vor Ort… Ich kann alles ganz genau beobachten, auch die Giraffen, die sich immer mal dazwischen blicken lassen, zunächst in einiger Entfernung verharren, dann aber doch näher kommen…

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Es ist einfach großartig, diese gewaltigen Tiere aus nächster Nähe zu sehen, manche gehen wirklich ganz knapp am Auto vorbei, alles läuft sehr friedlich ab, es gibt absolut keine Hektik, selbst die Giraffen fühlen sich wohl…
Eine Sabota-Lerche (Sabota Lark) sitzt auch vor Ort und beobachtet das Treiben. Zudem sehe ich ein Schnurrbärtchen (Scaly-feathered Weaver) und einen Hirtenregenpfeifer (Kittlitz’s Plover). Vielen Dank an Maddy und Kordula, die den kleinen gefiederten Freund als Maricoschnäpper (Marico Flycatcher) identifiziert haben.

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Auch auf der Rückfahrt Richtung Namutoni treffe ich wieder auf einige Zebras, in der Zwischenzeit ist das Licht auch schon wieder wesentlich besser…

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Ein Zimtspornpieper (African Pipit) steht malerisch auf einem Stein, eine Rotschopftrappe (Red-crested Korhaan) lugt aus dem dürren, hohen Gras und einige Elefanten ziehen Richtung Pfanne.

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Ein Rothalsfalke (Red-necked Falcon) thront auf einem Ast

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Bei Namutoni steht auch noch eine Giraffe, dazu beobachte ich einen weiteren Trauerdrongo und einige Rotkopfamadinen (Red-headed Finch)

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Sehr zuvorkommend verhalten sich auch zwei Singhabichte (Southern Pale Chanting Goshawk), die ruhig auf ihrem Ast sitzen bleiben. Auf einem Ast nicht weit entfernt sitzt zudem ein Jungvogel.

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Auf dem Weg nach Klein Namutoni läuft eine weitere Rotschopftrappe über die Pad, ehe wir das Wasserloch erreichen, das am Abend in besonders schönem Licht erstrahlt. Besonders interessant ist es, den Giraffen beim Trinken zuzusehen.

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Nun geht es langsam zurück zum Fort Namutoni und zum Chalet. Das war ein erster sehr schöner Nachmittag im Etosha NP, der Vorfreude auf mehr weckt. Auch den kommenden Tag werde ich noch im Osten des Nationalparks bestreiten.

Fortsetzung folgt
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2022
84 Beiträge · seit 201812. Mai 2022 · #264
Lieber Peter,
wieder einmal tolle Bilder, vor allem vom Waterberg im warmen Abendlicht.
Auch ich bin das erstemal 1994 nach Namibia geflogen und der Waterberg stand damals auf dem Programm. Es hat sich in dieser Zeit nicht viel verändert, die Häuschen oder auch das Gebäude des Restaurants- genau wie damals.

Das mit der Polizei ist wirklich übel, aber echt cool 😎 , wie Du mit dem Kerl verhandelt hast. Vielleicht auch eine gute Warnung, wenn man selbst einmal in solch eine Situation kommt. Hatten wir Gott sein Dank persönlich noch nie....

Freue mich jedesmal, wenn Dein Bericht weiter geht- denn 100 Tage im südlichen Afrika ist wirklich ein spannender Trip. 😁

Liebe Grüße
Petra
3 Flüsse in der Regenzeit Namibia mit Unterbrechung und abrupten Ende
725 Beiträge · seit 201712. Mai 2022 · #265
Vor solchen Fake-Polizisten haben wir auch ein wenig Angst, wenn es nach Namibia geht. Man weiß ja nie, was da kommt. Auch vor Straßensperren, die ja mal sein können, habe ich Respekt, was man da machen sollte.

Gibt es in den Tiefen des Forum hierzu mal einen Thread, das man sich da mal schlau machen kann?


Ansonsten Etoscha kommt für einen weiteren Namibia Urlaub auf die Liste.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #266
Guten Morgen, Petra - vielen Dank für deine Rückmeldung zu den Bildern! Ja, am Waterberg scheint die Welt still zu stehen, der Komfort der Chalets ist inzwischen (zumindest bei den Premier Chalets) einwandfrei, ansonsten hat sich aber wenig geändert - vor allem ist die Landschaft immer noch grandios! 😄
Die Sache mit der Polizei ist ja nicht gefährlich, nur eben lästig, die wollen sich etwas zusätzliches Geld verdienen, das kann man ihnen vermutlich nicht einmal verübeln - so geht's aber dann wohl auch nicht... lästig, aber es passiert ja auch nicht allzu oft, mich hat es erstmals erwischt!
glG Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #267
Guten Morgen, Gabriele!
Du musst überhaupt keine Angst haben, wenn du nach Namibia fährst - die Leute sind dort zu einem guten Teil wirklich großartig. Mich hat es erstmals erwischt, dass ich etwas abgezockt wurde - bei den vielen Reisen hierher ist das keine schlechte Bilanz. Zudem war das mit Sicherheit ein echter Polizist, der hatte zumindest ein echtes Polizeiauto dabei...
Bei Straßensperren musst du als Tourist meist gar nichts machen, wirst durchgewunken... Sonst kontrollieren die die Fahrerlaubnis oder ggf. noch den Schein vom Vermieter, dass du das Auto lenken darfst, das war es - mehr hatte ich da noch nie, das geht auch sehr rasch. Die stehen oft vor oder nach größeren Orten.
Mach dir keinen Kopf, freu dich auf den Urlaub!
Alles Gute, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #268
Fortsetzung 1 Reisetage 66 und 67 (6. und 7. Oktober 2021) – Waterberg – Etosha NP (rund um Namutoni)

In den nächsten Tagen heißt es wieder früh raus aus den Federn – schließlich wollen die Tage im Park genutzt sein. Da ich leicht aufstehe, ist das für mich kein wirkliches Problem und wenn man allein reist, dann ist die Abendunterhaltung auch endenwollend, also für genug Schlaf ist gesorgt.
Frühstück gibt es ohnehin nicht, das habe ich aus Otjiwarongo mitgebracht. Ich komme nur meistens einmal während des Tages nach Namutoni zurück, um zumindest meinen geliebten Cafe zu trinken, obwohl der Cafe hier nicht unbedingt der Cafe ist, den man gerne trinkt…
Pünktlich mit Toröffnung geht’s also wieder auf Pirsch, heute will ich zunächst die Fisher’s Pan umfahren und zwar gegen den Uhrzeigersinn.
Das erste Tier, dem ich heute begegne, ist ein Mahaliweber (White-browed Sparrow-Weaver), der noch aufgeplustert in den ersten Sonnenstrahlen sitzt und auf Wärme wartet.

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Auch ein paar Springböcke stehen herum und genießen die Morgensonne.

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Unweit davon stolziert ein einsamer Strauß über die weite Ebene.

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Zwei Maricoschnäpper (Marico Flycatcher) sitzen auf den dünnen Zweigen.

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Eine Gruppe von Makalani-Palmen steht am Rand der Pfanne, es sind aber im Moment wenige Tier zu sehen. Dafür treffe ich auf einige Trappen, eine Weißflügeltrappe (Northern Black Korhaan) und mehrere Riesentrappen (Kori Bustard).

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Ein Termitenschmätzer (Ant-eating Chat) zeigt sich ebenso wie eine kleine Schabrackenschakal-Familie. Leider verschwinden die Jungen sofort im hohen Gras…

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Weit draußen in der Ebene der Pfanne ziehen einige Giraffen vorbei, vor mir auf der Pad stehen einige Doppelband-Rennvögel (Double-banded Courser) und ein Raubadler (Tawny Eagle) thront auf einem Baum.

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Im Nordteil der Fisher’s Pan sehe ich plötzlich eine Tüpfelhyäne mit einer großen Zahl an Schabrackenschakalen herumtollen – natürlich bleibe ich stehen und sehe dem eigenartigen Treiben zu. Bald stellt sich heraus, dass hier während der Nacht ein Zebra gekillt wurde und nun werden die Reste mehr oder weniger gerecht verteilt… Die Hyäne lässt die Schakale immer wieder gewährend, doch dann schlägt sie erbittert zurück und treibt die Horde auseinander. Das hält nicht lange an und von allen Seiten nähern sich die Schakale wieder dem Kill. Wie bei einem Perpetuum mobile wird dieses Spiel zu einer Endlosschleife.

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Ich schaue dem Treiben eine gefühlte Ewigkeit zu, doch dann verlasse ich die Szene, werde aber wenig später von drei niedlichen Löffelhunden gestoppt…

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Die Löffelhunde sind noch nicht einmal richtig verschwunden, da steht plötzlich ein gewaltiges Spitzmaulnashorn direkt neben meinem Auto – puh, da muss ich mich eiligst aus dem Staub machen, das Tier ist sehr aggressiv.

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Zurück auf der Hauptstraße Richtung Norden quert ein weiteres Spitzmaulnashorn mit einem Jungtier unvermittelt die Pad – ich kann leider nur mehr das Jungtier fotografieren, das hinter der Mutter hertrottet…

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Ich will nun noch kurz nach Tsumcor fahren, wo gestern die vielen Elefanten waren, zudem ist die Entfernung dorthin nicht sehr groß. Doch so weit komme ich nicht, denn plötzlich sehe ich vor mir wieder direkt auf der Pad zwei Geparde spazieren – das muss ich mir natürlich genauer ansehen…

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Aus den zwei Geparden werden bald vier dieser wundervollen Tiere, die gemeinsam am Weg sind. Während zwei auf der Straße unterwegs sind, streifen die anderen beiden durch das Gebüsch.

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Rotkopfamadinen sitzen auf den Büschen und beobachten die Szenerie ebenso.

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Der Spuk dauert aber nicht allzu lange, dann sind die vier Geparde auch schon wieder im hohen Gras verschwunden. Das ist auch wieder einmal ein Beispiel für „zur rechten Zeit am rechten Ort“.
Da ich mein Auto im Zuge der Gepardenfotografie ohnedies gewendet hatte, fahren ich gleich in südliche Richtung nach Klein Okevi weiter, wo bereits ordentlich was los ist. Zahlreiche Strauße sind an der Wasserstelle anwesend. Hals neben Hals wird hier fleißig Wasser aufgenommen…

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Aber auch einige Impala sind anwesend.

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Dann spaziert auch noch ein Waffenkiebitz (Blacksmith Lapwing) herum.

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Die Strauße ziehen sich bald wieder etwas zurück, dafür erscheint ein Schabrackenschakal, um seinen Durst zu löschen.

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Wie in einem Kino, hier ist ständig etwas los, denn von der anderen Seite marschieren bereits die Elefanten heran…

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Jetzt wird dem Wasserspiegel des relativ kleinen Wasserloches ordentlich zugesetzt!

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Mit dem Abzug der Elefanten beschließe auch ich, dieses Wasserloch wieder zu verlassen, bleibe aber noch kurz, als eine alte Giraffe auftaucht, um ebenfalls zu trinken. Zu ihr gesellt sich gleich auch noch eine Warzenschweinfamilie.

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Aufbruch die Zweite – oder doch nicht? Ich habe díe Kamera schon weggepackt, als auch noch eine ganze Herde Gnus heranstürmt. Diese Tiere haben es immer eilig und sind zumeist sehr hektisch. Sie stürmen heran, begleitet übrigens von den bereits zuvor gesehenen Straußen… da haben andere anwesende Giraffen das Nachsehen…

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Erst als die Gnus abziehen, kann auch die Giraffe Wasser aufnehmen.

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Daneben sitzt ein Kaptäubchen auf einem Baumstamm.

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Inzwischen ist es schon wieder fast Mittag und ich fahre retour Richtung Namutoni. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie bin ich noch nicht reif für Pause, also beschließe ich, vorbei an Klein Namutoni zum Dikdikdrive zu fahren… da hatte ich bei meinem letzten Besuch im Park hervorragende Sichtungen. Ich weiß natürlich, dass die Mittagszeit nicht besonders vielversprechend ist, aber meine Löwenjagd vor zwei Jahren am Halali-Wasserloch war auch zur Mittagszeit…
Vorbei an Klein Namutoni muss ich nicht weit fahren und ich weiß sofort, dass sich der Umweg gelohnt hat, denn da liegt doch tatsächlich ein Leo im Schatten eines Baumes…

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Ich bleibe längere Zeit stehen, doch das Raubtier wird sich nun wohl nicht aus seiner Komfortzone wegbewegen… Also mache auch ich jetzt meine Pause, weiß aber natürlich, dass mich mein Weg am Nachmittag wieder hier vorbeiführen wird…

Fortsetzung folgt
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2022
2'167 Beiträge · seit 200912. Mai 2022 · #269
Hallo Peter,
Du scheinst wirklich immer zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein - so ein Sichtungsglueck!! Und dann fast alles auch noch gleich auf der Strasse.... 😗
Einen weiteren Vogel kann ich leider nicht wirklich zuordnen, vielleicht gibt es wieder Hilfe…
Sieht fuer mich aus wie ein Marico Flycatcher.
Eine weitere Lerche (welche?!) steht malerisch auf einem Stein,
Ich denke das ist ein African Pipit.

Vielen Dank fuer den Bericht und die tollen Fotos, auch durch die Etosha reise ich gerne mit!
Liebe Gruesse
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
547 Beiträge · seit 201712. Mai 2022 · #270
Hallo Peter,

da ist mir Maddy zuvor gekommen. Ich bin ebenfalls sehr beeindruckt ob deiner Sichtungen.
Dabei dachte ich, dass wir bei unserer Reise zu Ostern in diesem Teil des Etosha schon recht erfolgreich waren, immerhin
konnten wir mehrfach Geparden, Elefanten, Nashörner, Giraffen und die üblichen Verdächtigen erspähen, aber bei dir
ging das ja Schlag auf Schlag und auf einen Leo haben wir vergeblich gehofft.

Ich bin weiterhin sehr begeistert bei deinem Bericht mit dabei. Hab herzlichen Dank für deine Mühen.

Viele Grüße
Kordula 🙂
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #271
Vielen Dank Maddy, dass du dich immer einbringst, großartig!
Ja, das Sichtungsglück sollte uns weiter hold sein - vieles war zudem sehr nahe; manchmal ist man eben zur rechten Zeit am richtigen Platz, manchmal verpasst man etwas ganz knapp... Bei uns gibt es das Sprichwort "Das Glück ist ein Vogerl"...
glG aus Wien
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #272
Vielen Dank, Kordula, dass du weiter dabei bist! Freut mich sehr, wenn dich die Bilder ansprechen. Wir hatten sicher enormes Glück mit unseren Sichtungen, vor allem waren viele der Tiere auch auf der richtigen Seite und nah genug - es spielen so viele Faktoren mit, ein gutes Bild zu ergattern! Ihr dürft euch aber nicht beschweren, da war ja auch viel Gutes dabei 😉
Leos haben wir auf dieser reise tatsächlich mehr gesehen als erwartet, speziell rund um Namutoni folgen noch ein paar richtig gute Sichtungen!
Viele Grüße aus Wien, Peter
5'050 Beiträge · seit 201412. Mai 2022 · #273
Hallo Peter,
bei deiner Pirschfahrt in Etosha jagt ja ein Highlight das andere und die Löffelhunde sind (zumindest für mich) das Sahnehäubchen!

Ich freu mich schon auf die Fortsetzung und bin ganz gespannt, was dir in meinem Lieblingspark noch so vor die Linse gekommen ist.

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
4'382 Beiträge · seit 201512. Mai 2022 · #274
Hallo Peter - es ist ja schon alles gesagt -nur noch nicht von mir....
...sowohl über das unverschämte Sichtungsglück als auch über die Fotos. Müßte ich mich für eines entscheiden, das mein "Afrikasgefühl" am stärksten symbolisiert, so ist es das hier:

Namibia_Etosha_624.jpg


Obwohl wir uns beim letzten Mal - und das war schon 2011 - geschworen hatten, niemals wieder in die Etosha zu fahren, lassen mich Deine Fotos etwas nachdenklicher werden 😗 😗
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2022
45 Beiträge · seit 202112. Mai 2022 · #275
"Der Spuk dauert aber nicht allzu lange, dann sind die vier Geparde auch schon wieder im hohen Gras verschwunden. Das ist auch wieder einmal ein Beispiel für „zur rechten Zeit am rechten Ort“." (Zitat, sorry, das übe ich noch).

Hallo Peter,
wie wahr! Wir sind am selben Tag auch um Namutomi herum gefahren, haben aber keine Deiner tollen Sichtungen gehabt. Nur den Leoparden haben wir ganz kurz gesehen, als er von seinem Baum mit dem Kill sprang. Bei den Toiletten in Namutomi haben wir uns mit einem alleine reisenden Herrn unterhalten, warst das vielleicht Du? Ich war mit einer Freundin unterwegs.
Nachmittags sind wir Richtung Otavi weitergefahren und kamen auch in eine Polizeikontrolle. Der Polizist entsprach aber nicht Deiner Beschreibung und er wollte zum Glück auch nur den Führerschein sehen.
Deine Bilder sind jedenfalls fantastisch und ich danke Dir für Deinen tollen Bericht!
Viele Grüße,
Kerstin
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2022
179 Beiträge · seit 202012. Mai 2022 · #276
Hallo Peter,

jetzt übertreibst du es aber langsam mit deinen Sichtungen! 🤩 😉
Wahnsinn, was du alles gesehen hast, aber super für uns, weil wir so deine absolut fantastischen Bilder bewundern dürfen!
Auffallend finde ich u.a. immer wieder die satten Farben bei deinen Bildern. Darf ich fragen, welche Kamera bzw. Objektiv du verwendest?

Schöne Grüße aus Wien nach Wien 😎
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #278
Danke, Konni! Ich muss gestehen, ich habe mir erst jetzt euren Reisebericht angesehen und da kann ich das Kompliment nur zurückgeben - einfach großartig, eure Bilder. Vor allem die Nashornbilder imponieren mir extrem, da bin ich etwas neidisch. Ihr habt zudem extrem viele Löwen gesehen - das war bei meinem "Soloaufenthalt" nicht ganz so gut, dafür habe ich dann mit meinen beiden Freunden (Teil D der Reise) zugeschlagen...
Die von dir angesprochenen Löffelhunde waren auch für mich ein Highlight, denn ich habe sie zuvor im Etosha nie gesehen, lediglich im KTP sind sie mir vor die Linse gelaufen...
Schön, dass du mit dabei bist, Etosha ist auch einer meiner liebsten Plätze!
glG Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #279
Danke, Friederike für deine Rückmeldung - das freut mich natürlich sehr! Die langen Hälse in der Weite der Etosha Pfanne - da gebe ich dir recht, das ist Afrika,,,
Ich weiß zwar nicht, warum ihr nicht mehr in diesen Park wollt - aber vielleicht gibst du ihm noch eine Chance 😉 , ich denke, die hat er verdient!
glG Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201912. Mai 2022 · #280
Hallo Kerstin, das ist ja krass - ihr am selben Tag am selben Ort... Ich weiß natürlich nicht mehr, ob ich mit euch gesprochen habe, vermutlich eher nicht, denn ich spreche kaum Personen an, wenn ich allein unterwegs bin. Der Leo war übrigens den ganzen Tag anwesend (siehe meine Fortsetzung) und ich habe ihn (zusammen mit meinen Freunden / siehe Teil D der Reise) dann nochmals nördlich der Fisher's Pan gesehen - das zerzauste Ohr ist ein eindeutiges Kennzeichen!
Freut mich, dass du mit dabei bist! glG Peter