Mit meinen Mädels in Namibia

Reisebericht 113 Antworten · 21,5k Aufrufe · gestartet 19. März 2022 von chrischris
Themenstarter177 Beiträge · seit 202019. März 2022 · #1
Prolog

Schon "immer" wollten meine Frau Birgit und ich neben den üblichen Erholungs-, Besichtigungs- und Badeurlauben zwei besondere Urlaube mit unseren beiden Töchtern machen: einmal der Westen der USA und eben eine Safari in Afrika. Den Westen der USA haben wir im Jahr 2017 nach dem perfekten Schulabschluss unserer wunderbaren "großen" Tochter Lisa "erledigt", die Safari in Afrika war 2021 nach dem ebenso perfekten Schulabschluss unserer ebenso wunderbaren "kleinen" Tochter Tina dran.

Birgit und ich waren davor schon zweimal, jeweils nur für ein paar Tage im Anschluss an Dienstreisen im Krüger NP bzw. im angrenzenden Sabi Sands. Speziell beim 1. Mal im Jahr 2000 waren wir, wie man heute sagen würde, geradezu "geflasht", so begeistert waren wir von dieser Erfahrung. Wir waren daher fest entschlossen, dass wir das einmal unseren Kindern, wenn sie groß genug sind, zeigen bzw. mit ihnen gemeinsam erleben wollen.

Im Herbst 2019 haben wir dann damit begonnen zu überlegen, wohin es konkret gehen könnte. Der Krüger NP war aufgrund der guten Erfahrungen zuerst in der "Pole Position", aber bei den diversen Recherchen ist dann immer mehr Namibia aber auch Botswana ins Rennen gekommen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war letztlich auch dieses richtig tolle Forum, speziell mit den vielen grandiosen Reiseberichten. Dadurch konnten wir einen konkreten Eindruck bekommen, dass es einerseits vom Sicherheitsaspekt und andererseits hinsichtlich Landschaft und Tierwelt das richtige Land für eine mehr oder weniger Einsteiger-Safari ist.
Im März 2020 hatten wir dann eine grobe Route, die ich hier auch zur Diskussion gestellt habe (https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/299278-namibia-die-erste-bitte-um-eure-meinung.html#583662). Vielen Dank noch einmal an alle für die Hilfe!
An der Route hat sich nicht mehr viel geändert, die größte Änderung war, dass wir vor allem aus finanziellen Gründen 6 Nächte mit Dachzelt statt Lodge eingebaut haben. Zumindest bei Lisa hat sich die Begeisterung darüber aber eher in Grenzen gehalten. 😗 Birgit ist zwar mit Camping groß geworden, hat sich aber schon als Teenager mit ihren Eltern Richtung Luxuscamping (Wohnwagen) entwickelt und bezeichnet sich selbst als Heiß- statt Warmduscher. 😉 Unsere gemeinsame Campingerfahrung liegt auch schon länger zurück und besteht aktuell nur noch in ein paar Tagen pro Jahr in noch luxuriöserem Camping im Mobilheim in Kroatien. Drei der 6 Dachzeltnächte waren aber durch eigenes Waschhaus immerhin "halbluxuriös" geplant. Und abgesehen davon, hatten Tina, Birgit und ich das Gefühl, mit dem Campen ein klein wenig mehr "Abenteuertouch" in den Urlaub zu bringen.

Trotz der bekannten Unsicherheiten haben wir im Oktober/November 2020 fast alles fix fertig gebucht, weil wir dachten, dass im Herbst 2021 ja wieder alles möglich sein muss. Tja! Die Wochen und Monate vor dem Abflugtermin mit Virusvariantengebiet, Beförderungsverbot usw. waren daher nicht sonderlich lustig. Durch diese Ungewissheit ist es in den letzten Tagen vor dem Abflug noch etwas stressiger geworden, weil wir mit diversen Besorgungen bis zum Schluss gewartet haben. So habe ich erst eine Woche vor dem Abflug einen neuen (zusätzlichen) Fotoapparat (Sony RX10 IV) gekauft und hatte dadurch leider kaum mehr die Möglichkeit mich mit dem neuen Gerät vertraut zu machen. Zugegebenermaßen war durch diese Umstände und den Stress in den letzten Tagen die Vorfreude leider schon deutlich getrübt. Lisa hatte überdies vor der Abreise noch viel für die Uni zu tun, beide Mädels waren außerdem wenig amused über die Tatsache, dass wir bei der Rückkehr in Quarantäne müssen. Jedes Wochenende wurde unsere Hoffnung, dass nun auch Österreich endlich Namibia als Virusvarianten-Gebiet streicht, erfolgreich zerstört.
Aber nachdem am Tag vor dem Abflug auch der PCR-Test erfolgreich bestanden wurde, konnte es dann doch plangemäß losgehen.

Apropos Plan:
Di, 31.08.: Wien - Frankfurt - Windhoek (Eurowings)
Mi, 01.09.: Voigtland Guesthouse
Do, 02.09.: Bagatelle Kalahari (Dachzelt)
Fr, 03.09.: Bagatelle Kalahari (Dachzelt)
Sa, 04.09.: Sesriem Oshana Camp (Dachzelt)
So, 05.09.: Namib Desert Camping2Go
Mo, 06.09.: Meikes Guesthouse, Swakopmund
Di, 07.09.: Meikes Guesthouse, Swakopmund
Mi, 08.09.: Spitzkoppe Campsite (Dachzelt)
Do, 09.09.: Camp Kipwe
Fr, 10.09.: Camp Kipwe
Sa, 11.09.: Olifantsrus Camp (Dachzelt)
So, 12.09.: Halali Bush Chalet
Mo, 13.09.: Halali Bush Chalet
Di, 14.09.: Okaukuejo Camp (Dachzelt)
Mi, 15.09.: Erindi Old Traders Lodge
Do, 16.09.: Erindi Old Traders Lodge
Fr, 17.09.: Voigtland Guesthouse
Sa, 18.09.: Flug Windhoek - Frankfurt - Wien (Eurowings)

Also was erwartet euch? Ein Bericht eines Ersttäters, auch was Reiseberichte betrifft, von einer ziemlich klassischen Ersttäterroute durch Namibia mit sehr vielen nicht perfekten Ersttäter-Fotos. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist allerdings herzlich willkommen uns zu begleiten!
Grundlage für diesen Bericht ist übrigens hauptsächlich das Reisetagebuch von Tina - danke Tina! Die Fotos sind überwiegend von mir mit der neuen Sony RX10 IV geschossen, ein paar sind auch von Birgit mit der Canon EOS T6s (55-250 mm Objektiv) dabei und vereinzelt auch das eine oder andere Handy-Foto der Kinder.

Es ist eine Reise mit meinen 3 liebsten Mädels 😘
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durch wunderbare Landschaften
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mit sehr großen Tieren,
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nicht ganz so großen,
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mit kleineren Tieren,
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aber auf jeden Fall mit sehr vielen Tieren!
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Bitte einsteigen, anschnallen - bald geht es los!

Liebe Grüße,
Christian mit seinen Mädels 🙂
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zuletzt bearbeitet 19. März 2022
Themenstarter177 Beiträge · seit 202019. März 2022 · #2
Tag 0: Di, 31.8.21 - Afrika wir kommen!

Die Anreise ist sehr unspektakulär verlaufen. Um 15 Uhr ging es vollgepackt mit dem Taxi los zum Flughafen Wien. Bei den Kontrollen gab es kaum Unterschiede zu normalen Zeiten. Von Wien nach Frankfurt flogen wir mit Austrian (17:35 bis 19:05), am Flughafen Frankfurt haben wir uns noch eine kleine Stärkung genehmigt (die Versorgungslage am Flughafen war Covid-bedingt allerdings äußerst eingeschränkt ...), dann ging es um 21:50 mit Eurowings weiter Richtung Windhoek. Der Flug hat sich ziemlich gezogen, durch die vielen Turbulenzen wurde das Essen leider sehr verspätet serviert, gerade als ich tief und fest eingeschlafen war. Das Essen war so lala, aber okay. Auswahlmöglichkeit gab's aufgrund der hinteren Sitzreihen keine mehr - sollten wir bei zukünftigen Flügen bei der Sitzplatzwahl berücksichtigen. Leider war es mit dem Schlafen danach recht schwierig. Das Filmprogramm war aber okay, sodass die Zeit bis zum (bescheidenen) Frühstück auch einigermaßen akzeptabel zu überstehen war.

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Erster Blick auf Namibia von oben

Den Flug haben wir übrigens über Austrian im Okt. 20 gebucht und haben offenbar den perfekten Zeitpunkt dafür erwischt. Ziemlich genau 600 Euro für Wien - Frankfurt - Windhoek und retour ist ein recht guter Preis und war interessanterweise günstiger als nur Frankfurt - Windhoek. Das soll einmal jemand verstehen … 🙄
Mit meinen Mädels in Namibia
1'523 Beiträge · seit 201119. März 2022 · #3
Guten Tag chrischris,

Dass Wien - Fra - WH günstiger ist hat mit dem Gebühren-Toll für die Airports zu tun ( kenn mich da nur rudimentär aus,

das können Andere besser....) ...... 😄 😄 😄

LG.......................BMW
Themenstarter177 Beiträge · seit 202020. März 2022 · #4
Tag 1: Mi, 1.9.21 - Ankommen in Afrika

Um 8:15 sind wir ziemlich pünktlich in Windhoek angekommen, bis wir das Flughafengebäude verlassen konnten, vergingen aber noch 2 Stunden, dank Pass- und Coronatestkontrollen, die eher schlecht organisiert waren. Ein taktischer Fehler war auch, dass wir in einer der letzten Reihen im Flugzeug gesessen sind und daher fast die letzten waren, die fertig wurden.

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Ankunft am Hosea Kutako Flughafen in Windhoek

Am Flughafen haben wir außerdem noch Bargeld abgehoben und uns eine Telefonwertkarte (MTC) mit Vouchern für 3 Wochen besorgt. Abgeholt wurden wir von unserem Autovermieter Namibia2Go (Gondwana), der uns schließlich vom Flughafen zum Büro in Windhoek gebracht hat. Kaum in der Stadt begegnete uns schon das erste Wildlife: eine Gruppe Paviane (Baboons) mit Jungen am Rücken - da waren allerdings die Kameras noch nicht gezückt.
Bei Namibia2Go wurde uns gleich das bestellte Fleisch von der Klein-Windhoek-Schlachterei überreicht und vor Ort bezahlt. Nachdem wir den ganzen Papierkram erledigt hatten, bekamen wir eine ausführliche Einweisung in unseren Toyota Hilux Double Cab mit zwei Dachzelten und "Küche", inklusive Reifenwechsel und Kompressor in Betrieb nehmen. Lisa hat zum Glück das Wichtigste mitfotografiert bzw. gefilmt sonst wäre es vor allem mit dem Dachzelt beim ersten Mal noch schwieriger geworden. Man ist ja doch ein bisschen überfordert mit der Fülle an Informationen, wenn man nach einem langen Flug etwas gerädert ankommt. Freundlicherweise haben sie uns auch noch eine einfache Kühlbox mitgegeben, die dann auf der Rückbank gute Dienste geleistet hat.

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Einschulung - der Auf- und Abbau des Dachzelts will gelernt sein

Erst um ca. 12:30 Uhr ging es mit dem doch recht großen Gefährt los, das uns sicher durch die nächsten Wochen bringen sollte - mit Betonung auf sollte … 😗 Das Fahren war anfangs schon ungewohnt, besonders die verkehrten Blinker und Scheibenwischer waren gewöhnungsbedürftig. Das Schalten war dank Automatik aber kein Problem. 😎
Erster Halt: Maerua Mall. Im Superspar deckten wir uns mit allem Notwendigen ein (Getränke, Beilagen, Frühstück, …), den Cider mussten wir im Shop nebenan besorgen. Überraschend viele Produkte waren rein auf Deutsch angeschrieben, sonst alles mehrsprachig Deutsch und Englisch/Afrikaans. Hier fiel uns auch zum ersten Mal die namibische Art der Arbeitsplatzbeschaffung auf - 2 Angestellte packten unsere Einkäufe ein und brachten sie zu unserem Auto. Damit hat auch gleich das mehr oder weniger fröhliche Trinkgeld-Verteilen begonnen - neben den beiden Angestellten wurde natürlich auch der Parkwächter versorgt, der uns beim Einpacken nicht aus den Augen gelassen hat - ob das wirklich aus Sicherheitsgründen notwendig war oder wegen der Aussicht auf Trinkgeld sei jetzt einmal dahingestellt. Es war schon ungewohnt, dass der Wächter sofort beim Auto gestanden ist als wir zum Einpacken angefangen haben, aber wir waren durchaus froh darüber. Gerade zu Beginn fühlt man sich ja doch noch etwas unsicher.

Wir fuhren raus aus Windhoek zu unserer ersten Unterkunft - dem Voigtland Guesthouse. Die Asphaltstraße wurde von Schotter abgelöst, am Straßenrand sahen wir viele Perlhühner, wie auch in den nächsten Tagen noch so oft.

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Eines von sehr vielen Perlhühnern in diesem Urlaub

Kaum angekommen (ca. 14:30), wurden wir gleich herzlich von Antonio begrüßt und durch Haus und Garten geführt - ein sehr schöner alter Steinbau mit vielen verschiedenen Pflanzen im Garten, schön dekoriert sowie Pool und natürlich das Highlight: 3 Giraffen namens Sophie, Gustav und Shorty, die wir auch gleich mit Kameldornschoten (Früchte vom Kameldornbaum, die so aussehen wie Steine) füttern durften. Wirklich wunderschöne Tiere und vor allem den Mädels hat das Füttern viel Spaß gemacht. Wir sind in Afrika - der Urlaub hat begonnen!

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Hauptgebäude

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Zimmer

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Später bezogen wir unsere Zimmer (1 und 2), die schön eingerichtet waren und machten einen kurzen Spaziergang über das Gelände. Dabei sahen wir Pferde, Simmentaler Stiere, Esel, Zwergmangusten und viele verschiedene Vögel. Gleich eine Entschuldigung an alle passionierten birdwatcher vorweg, falls der eine oder andere Vogel in diesem Reisebericht falsch oder gar nicht benannt wurde! Für Korrekturvorschläge oder Ergänzungen sind wir immer offen ...
Bei Kaffee und Kuchen hatten wir danach den perfekten Blick auf die Giraffen.

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Simmentaler (Fleckvieh) Zuchtstiere, die gerade gebürstet wurden

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Kronenkiebitz

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So kann der Urlaub in Afrika beginnen!

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Wir fütterten sie nochmal und machten "einige" Fotos, dabei plauderten wir mit der sehr sympathischen und dynamischen Junior-Chefin Kimberley, der Tochter der Besitzer, die uns unter anderem erzählte, dass 10% der Kälber von Leoparden, Geparden oder Schakalen gerissen werden und dass die Farm stolze 7500 Hektar groß ist. Sie spricht, wie auch ihre Eltern, perfekt Deutsch, obwohl sie bereits in der fünften Generation in Namibia geboren wurde. Wir hätten geschworen, dass sie Deutsche ist.
Kurz darauf tauchten im Giraffengehege auch noch ein paar Warzenschweine auf, die ebenso wie die Perlhühner etwas vom Giraffenfutter abbekommen wollten.

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Apropos Futter - um 19 Uhr gab es Abendessen: Salat und Brot mit hausgemachtem Aufstrich als Vorspeise, wunderbar zartes Oryx-Steak mit Kartoffelpüree, Schwammerlsauce und überbackenem Kürbis und als Nachspeise Creme Brulée und dazu ein südafrikanischer Sauvignon Blanc. Alles köstlich! Wir plauderten noch sehr nett mit Stephan, dem Besitzer, über Simmental/Fleckviehzucht und anderes, bevor wir uns schon um ca. 20 Uhr in unsere Zimmer zurückzogen, um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein.

Tageskilometer: 39
Mit meinen Mädels in Namibia
768 Beiträge · seit 201720. März 2022 · #5
Hallo Chrischris, ich bin auch noch zugestiegen und freue mich auf die Reise.
Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter177 Beiträge · seit 202020. März 2022 · #6
Enilorac65 schrieb:Hallo Chrischris, ich bin auch noch zugestiegen und freue mich auf die Reise.
Liebe Grüsse Caroline
Das freut mich, Caroline, wir haben noch viel Platz! 🙂

Liebe Grüße,
Christian
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6 Beiträge · seit 202221. März 2022 · #7
Hallo Christian,

für uns geht es im Juli das erst Mal nach Namibia. Ich lese daher auch sehr gerne mit 🙂

Viele Grüße
Lisa
725 Beiträge · seit 201721. März 2022 · #8
Urlaubsfreude schrieb:Hallo Christian,

für uns geht es im Juli das erst Mal nach Namibia. Ich lese daher auch sehr gerne mit 🙂

Viele Grüße
Lisa
Unsere 1. Reise ist im September, daher bin ich gern dabei.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
35 Beiträge · seit 202021. März 2022 · #9
Hallo Christian,

da steige ich doch auch noch schnell dazu. Für uns gehts nun endlich (hoffentlich!) Ende April auch zum ersten Mal nach Namibia und ich freue mich gerade über jeden "Camper-Reisebericht", den ich finden kann.
viele Grüße, Ulli
1'425 Beiträge · seit 201321. März 2022 · #10
Na,
für so viele "Ersttäter" setze ich mich mit meinem GT und dem Amarula Fläschchen gerne auf's Dach und reise mit 😛
LG
Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
Themenstarter177 Beiträge · seit 202021. März 2022 · #11
Liebe Lisa, Gabriele, Ulli und Claudia,

sehr schön, dass ihr mit dabei seid! Die Getränke nehmen wir natürlich auch gerne mit ... 😗
Damit der Titel nicht falsch verstanden wird: es sind nicht nur Mädels auf dieser Reise erlaubt! 😄

Liebe Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202021. März 2022 · #12
Tag 2: Do, 2.9.21 - Gestrandet im Nirgendwo

Um 7:30 Uhr läutete der Wecker. Wir packten erstmal unsere Taschen um, um in den nächsten Tagen beim Campen alles griffbereit zu haben und möglichst wenig kramen zu müssen - es blieb beim Versuch ... 😗 Um 8:30 Uhr gab es dann ein ausgezeichnetes Frühstück mit schönem Blick auf die Giraffen und einige Papageien. Es gab Spiegeleier, Brot, eine Jausenplatte (Wurst, Käse, Gurken), Joghurt, Müsli, Muffins und Obstsalat. Zu trinken gab es Tee, Kaffee, Mangosaft und Wasser.

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Rosenköpfchen

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Wir packten fertig, räumten alles ins Auto und fuhren kurz vor 10 Uhr ab in Richtung Bagatelle. Unterwegs begegneten uns Paviane, die ersten Strauße, Rotschnabeltokos, Ziegen, Pferde, Rinder und Esel. Die Asphaltstraße wurde sehr schnell von Schotterstraßen abgelöst.

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Dieser Reiter hat sich stolz für ein Foto präsentiert

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Unser erster Strauß

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Auf der Strecke gibt es viele Webervögelnester

Nach gut 1 Stunde Fahrt und langsamem Gewöhnen an das Fahren auf gar nicht so schlechten Schotterstraßen leuchtete plötzlich die Batterie-Warnleuchte auf. 🤩 Zuerst hatte ich noch die Hoffnung, dass es sich dabei vielleicht nur um die Zusatzbatterie für den Kühlschrank handelt, weil sie da bei Namibia2Go vor der Abfahrt noch herumgebastelt haben. Als dann aber noch ein paar weitere Warnleuchten angegangen sind, u.a. Motor und Bremse war es an der Zeit anzuhalten und den Motor auszuschalten. Ein kurzer Test das Auto noch einmal zu starten, zeigte: die Autobatterie hat das Zeitliche gesegnet und ist mausetot. Na super, das fängt ja gut an! 😈 Jetzt standen wir da irgendwo zwischen Dordabis und Uhlenhorst, ‚in the middle of nowhere' (oder doch Norway? ?? © Bele).

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Jetzt mussten wir zuerst einmal Sim-Karte und Voucher aktivieren, was wir blöderweise nicht gleich auf Voigtland getan haben. Zum Glück hatten wir gleich 3 Voucher gekauft, weil die ersten 2 seltsamerweise binnen kürzester Zeit verbraucht waren. Nach einigen Problemen und Fehlanrufen haben wir schließlich jemanden von Namibia2Go erreicht, die uns schließlich einen Ersatzwagen in eineinhalb Stunden zusicherten. Die Wartezeit vertrieben wir uns mit Essen, Musik hören, reden und Landschaft leider völlig ohne Wildlife beobachten. Um ca. 14:45, also nach fast 3 Stunden, tauchte zum Glück endlich unser Ersatzwagen auf.

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Nach einiger Umpackerei, sowie raschem Auf- und Abbau des Dachzelts (weil wir die Decken usw. umladen mussten) fuhren wir um 15:30 Uhr weiter. In den ca. dreieinhalb Stunden, die wir auf dieser Straße gestanden waren, sind nur 4(!) Autos an uns vorbeigefahren. Wir waren froh, dass wir genügend Zeitpolster eingeplant hatten, um noch sicher vor Einbruch der Dunkelheit in Bagatelle anzukommen, allerdings mussten wir leider gleich unsere 1. Aktivität, das Reiten, das um 16:30 Uhr geplant war, absagen.
Am weiteren Weg nach Bagatelle, der problemlos verlief, sahen wir in der Ferne ein Kudu sowie eine nicht identifizierbare schwarze Schlange auf der Straße. Leider hatte Birgit in ihrer Begeisterung über die Schlange völlig darauf vergessen, dass man sie ja vielleicht auch fotografieren könnte 😉 Zu allem Überfluss überholte uns auch noch das 5. Auto auf dieser Strecke just in diesem Moment und fuhr über die Schlange. Allerdings schien ihr nichts passiert zu sein - sie suchte jedenfalls - noch immer unfotografiert - schnell das Weite.
Um ca. 17:30 Uhr sind wir in Bagatelle angekommen und konnten auch gleich die ersten Wildtiere beobachten.

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Eland-Ochse

Zum Glück konnten wir die Horseback-Safari auf den nächsten Morgen verschieben. Wir bezogen unseren Campingspot (Nr. 5) mit kleinem, eigenem Waschhaus und Grillplatz. Hier bauten wir erstmals unsere Dachzelte auf, was - da es ja das 1. Mal war - schon einiges an Zeit erforderte. Für den weiblichen Teil der Familie wäre eine Trittleiter - wie kürzlich von den Warmduschern empfohlen - durchaus vorteilhaft gewesen.
Zum Abendessen grillten wir Straußsteak mit Erdäpfeln und tranken Wein dazu. Der Strauß war aber leider ziemlich zäh und wird wohl nicht nochmal auf unserer Speisekarte landen. Um halb 8 war es bereits stockfinster, deshalb und wegen der zunehmenden Kälte machten wir uns rasch bettfertig und lagen bereits um kurz nach 9 im Dachzelt. Das Umziehen funktionierte in der Luxuscampingvariante - im Waschhaus - ganz gut, nur unsere Schuhe und Socken im Zelt waren vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. 😵 Unsere erste Nacht im Dachzelt.

Tageskilometer: 244
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 22. März 2022
4'382 Beiträge · seit 201521. März 2022 · #13
😗 Guten Abend, Chrischris,
jetzt mußt Du noch mit einem weiteren - allerdings bejahrten - Mädel weiterfahren. Zum Glück ist das Batterieproblem ja gelöst…
Übrigens habe ich hier
Eland-Ochse
etwas gestutzt.
Ein Ochse ist ein kastriertes männliches Rind…. 😗 😗
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter177 Beiträge · seit 202021. März 2022 · #14
CuF schrieb:😗 Guten Abend, Chrischris,
jetzt mußt Du noch mit einem weiteren - allerdings bejahrten - Mädel weiterfahren. Zum Glück ist das Batterieproblem ja gelöst…
Übrigens habe ich hier
Eland-Ochse
etwas gestutzt.
Ein Ochse ist ein kastriertes männliches Rind…. 😗 😗
Gruß
Friederike
Hallo Friederike,
schön, dass du auch mitfährst - ich bin gerne von Mädels umgeben. 😊
Dass dieses Eland kastriert ist, wurde uns von unserem Guide in Bagatelle mitgeteilt (wir haben es nicht überprüft ... 😗 ). Die Elenantilope gehört zur Familie der Hornträger oder Rinderartigen (Bovidae), also bin ich mir relativ sicher, dass die Bezeichnung Ochse korrekt ist. Ich lege dafür aber nicht die Hand ins Feuer.

Liebe Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
14 Beiträge · seit 202222. März 2022 · #15
Hallo,

ich lese auch sehr gespannt mit. Bin im Juli ebenfalls mit 3 Mädels und Hillux unterwegs. Frau und 2 Töchter, dann 10 und 13 Jahre alt. Auch für uns ist es das 1. Mal in Namibia.
Ulrich
4'382 Beiträge · seit 201522. März 2022 · #16
Die Elenantilope gehört zur Familie der Hornträger oder Rinderartigen (Bovidae), also bin ich mir relativ sicher, dass die Bezeichnung Ochse korrekt ist. Ich lege dafür aber nicht die Hand ins Feuer.
Guten Morgen, Christian,
nicht nur nach Eurem Gespräch über das Simmentaler Fleckvieh auf Vogtland nehme ich Dir die Sachkenntnis durchaus ab 😉.
Ich habe mich schon immer gewundert, dass so ein plump wirkendes Tier wie das Eland als Antilope bezeichnet wird.
Schöne Grüße und baldige Weiterreise wünscht sich
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter177 Beiträge · seit 202022. März 2022 · #17
UlrichHa schrieb:Hallo,
ich lese auch sehr gespannt mit. Bin im Juli ebenfalls mit 3 Mädels und Hillux unterwegs. Frau und 2 Töchter, dann 10 und 13 Jahre alt. Auch für uns ist es das 1. Mal in Namibia.
Ulrich
Hallo Ulrich,
freut mich, jetzt habe ich doch noch (männliche) Unterstützung bekommen! 😎
Ich wünsche gleich eine wunderschöne Reise mit deinen Mädels!
Viele Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202022. März 2022 · #18
CuF schrieb:nicht nur nach Eurem Gespräch über das Simmentaler Fleckvieh auf Vogtland nehme ich Dir die Sachkenntnis durchaus ab 😉.
Hallo Friederike,
zum Fleckvieh gibt es tatsächlich eine gewisse Sachkenntnis, die zum Eland stammt aber eher aus Wikipedia ... 😗
Schöne Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202022. März 2022 · #19
Tag 3: Fr, 3.9.21 - Bagatelle - Wildlife hautnah

Trotz zweier warmer Decken haben vor allem die Kinder die ganze Nacht gefroren, Birgit und mir ging es ein bisschen besser. Davon abgesehen, war das Dachzelt aber tadellos bequem. Die nächsten Nächte haben wir uns aber noch wärmer angezogen …

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Unser Campingplatz mit privatem Waschhäuschen

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Rappenantilope

Bereits um 6:30 Uhr war Tagwache. Nach einem schnellen Frühstück - Apfelkuchen und Kaffee/Tee zum Aufwärmen - mit Blick auf unsere erste Rappenantilope - machten wir uns auf zur Rezeption, um mit unserer Horseback-Safari zu starten. Wir wurden sehr freundlich von Chris, eigentlich Christina, begrüßt und zu "unseren" Pferden geführt - Siggy für Birgit, Poco für Lisa, Jumper für Tina und Stone für mich. Alles sehr entspannte, brave Wallache. Die nächsten zwei Stunden, mit einer kleinen Erfrischungspause auf einer Düne, verbrachten wir auf Pferderücken durch hohes Gras und über Sanddünen - wunderschöne Landschaft! Lustig war, dass Chris ganz begeistert war, dass es heuer aufgrund des Regens so viel ‚green grass' gibt - wenn es bei uns so aussehen würde, würde man von einer Dürrekatastrophe sprechen. 😉
Wir trafen auf Esel, Springböcke und Rappenantilopen. Dabei erzählte uns Chris etwas über Bagatelle. Unterwegs kamen wir auch an einem traumhaft schönen Platz für Hochzeiten vorbei. Birgit und ich haben noch gemeint, dass wir beim nächsten Mal hier heiraten werden. 😎 Wie wir nachher lesen durften, hat das ja Bayernschorsch in die Tat umgesetzt! 🙂
Kurz trabten wir auch, weil Tina und ich aber lieber im Schritt gingen, teilten wir uns am Rückweg auf, damit Lisa und Birgit auch kurz galoppieren konnten, während Tina und ich mit dem zweiten Guide gemütlich zurück zur Rezeption gingen. Die Runde (7 km) war sehr schön, aber mir hat als absoluter Anti-Reiter danach alles weh getan. Birgit und Lisa waren aber ganz begeistert vom Galoppieren auf den Sanddünen! Speziell für Reiter, aber durchaus auch für Nicht-Reiter ist die Horseback-Safari aber absolut zu empfehlen! Technisches Detail am Rande: als GoPro-Neuling habe ich leider nicht bedacht, dass der Ladezustand beim neu gekauften Gerät eher begrenzt ist - dementsprechend sind nur Aufnahmen am Anfang des Ausritts gelungen. 😵

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Zurück am Campingplatz machten wir uns ans Mittagessen: gegrillte Boerewors, die sehr gut geschmeckt haben. Dabei "besuchten" uns zwei Strauße, die wir davor schon in der Ferne gesehen hatten. Als sie sich dann aber unserem Mittagessen bedenklich näherten, musste ich einschreiten. Wer mir das Essen wegnehmen will, wird mich kennenlernen! 😈 Mit einem Campingsessel bewaffnet, konnte ich sie ganz gut zurückdrängen. Die Strauße waren jedoch hartnäckig und ließen sich nie weit vertreiben. Erst nach einigen Minuten ließen sie uns aber doch in Ruhe und begnügten sich damit, in der Nähe zu fressen und das Kondenswasser zu trinken.

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Glanzstar

Die nächsten paar Stunden musste ich leider zur Rezeption, um zu arbeiten, zum Glück gab es dort einigermaßen gutes WLAN. Der Rest der Familie ruhte sich inzwischen am Campingplatz aus.

Um 15:30 Uhr stand der nächste Programmpunkt an: ein combination drive: Safari + cheetah feeding + sundowner. Die Safari durchs Gelände war speziell für Lisa und Tina sehr cool, aber auch Birgit und ich haben es sehr genossen, wieder einmal auf einem offenen Safarifahrzeug herumchauffiert zu werden. Wir waren nur zu viert plus dem Fahrer Marcus und düsten durch das Gelände. Dabei sahen wir zwei Breitmaulnashörner, die sich im Schlamm wälzten, wunderschöne Oryx, Impalas, Giraffen, eine Rappenantilope, Springböcke (normal, schwarz und weiß) sowie mehrere Kori Bustards (Riesentrappen) und einen Sekretär, außerdem noch einige Strauße und Esel. Zu jedem Tier und auch einigen Pflanzen erzählte uns Marcus etwas. Die Wege waren, wie wir's mittlerweile gewohnt waren, ziemlich ‚bumpy'.


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Danach ging es weiter zur Gepardenfütterung. Bagatelle hat 8 Geparden, von denen 6 gefüttert wurden. Selbstverständlich durften wir im Gehege nicht von den Autos steigen, zwei ‚cheetah whisperers' fütterten die Geparden nah am Auto, so dass wir diese wunderschönen, eleganten Tiere aus der Nähe beobachten konnten. Sie leben in einem riesigen Gelände und wirken trotz Zaun und Handfütterung ziemlich wild.

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Schließlich fuhren wir noch auf dieselbe Sanddüne, auf der wir schon am Vormittag bei der Horseback-Safari eine Pause gemacht hatten, für einen Sundowner. Bei Snacks und Getränken (Wein, Cider, Gin) beobachteten wir den Sonnenuntergang hinter den Dünen.

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Zum Abendessen gingen wir diesmal in die Lodge. Es gab Tomatensuppe, Oryxsteak bzw. Hakefischfilet mit Püree, Broccoli und Karotten und als Nachspeise Panna Cotta bzw. Brandy Pudding. Es hat uns allen wunderbar geschmeckt!
Im Anschluss machten wir noch ein Observatory Stargazing - wir sahen unglaublich viele Sterne, die Milchstraße und durch ein Teleskop sogar die Ringe des Saturns und die Monde des Jupiters. Danach gingen wir zurück zum Campingplatz, machten uns bettfertig und lagen um ca. 11 im Dachzelt.

Tageskilometer: 0
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 22. März 2022
35 Beiträge · seit 202022. März 2022 · #20
Hallo ihr vier,

Oje, gleich eine defekte Batterie und das irgendwo „in the middle of nowhere“. Das braucht man ja wirklich nicht. Ich hoffe, mit eurem neuen Auto hattet ihr mehr Glück. Die Tage auf der Bagatelle Ranch steigern schon mal die Vorfreude auf unseren Urlaub. 🙂
viele Grüße, Ulli