Mit meinen Mädels in Namibia

Reisebericht 113 Antworten · 21,5k Aufrufe · gestartet 19. März 2022 von chrischris
8'672 Beiträge · seit 201023. März 2022 · #21
Guten Morgen Christian,

ich lese schon von Anfang an mit, bin nur momentan etwas schreibfaul.
chrischris schrieb: ‚in the middle of nowhere' (oder doch Norway? ?? © Bele).
😄 Tja, wenn man das immer so genau wüsste, wo man sich gerade befindet 😗 .

Damit komme ich auch schon zu meinem kleinen Kritikpunkt: das fragt sich nämlich die Rappenantilope vermutlich auch, denn sie hat auf Bagatelle eigentlich gar nichts zu suchen, die kommt im Caprivi und im nördlichen Botswana und dann noch weiter östlich vor. Es geht ihr wie den Red Lechwes auf z.B. Frans Indongo und den Wasser, Bless- und Buntböcken, die man auf so vielen Lodges in Namibia antrifft - das scheint immer mehr in Mode zu kommen 😠 . Mir gefällt es immer weniger, wie auch diese Fütterungsgeschichten, seien es Giraffen oder Geparden - aber ich bin auch nicht frei von "Schuld", 2015 habe ich auch sehr gerne mit dem zahmen Erdmännchen auf der Red Dunes Lodge gespielt 😣 .

Nun aber fertig gemeckert! 😎 Ich freue mich immer sehr an solchen Familienberichten mit (fast) erwachsenen Kindern (mit kleinen auch, aber da fehlt mir der Bezug), weil ich meine Jungs ja auch schon öfters "mitgeschleift" habe. Es sind im Rückblick unglaublich intensive Erlebnisse und Erinnerungen, die einem niemand mehr nimmt (außer vielleicht Herr Alzheimer 😕 ).

Deine Dünenfotos mit dem vielen Gras und dem roten Sand sind wunderschön - ich würde am liebsten los! Nur das Frieren müsste nicht sein 😉 . Und ein defektes Auto natürlich auch nicht - ich weiß aus 2015 sehr gut, wie sich das anfühlt 😈 .

Euch nun eine gute "Weiterreise", ich freue mich auf die kommenden Erlebnisse - und bitte meine Kritik nicht persönlich nehmen, aber ich musste das loswerden, bevor ich platze 🤪 .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 23. März 2022
68 Beiträge · seit 202023. März 2022 · #22
Hallo Christian,

wir sind auch dabei. Für uns geht es im September - so Covid will - auf Tour durch Namibia und Botswana.
Wir genießen deinen Schreibstil und bewundern, wie schnell du bist bei der Erstellung des Berichts, da könnten wir uns ein Scheibchen von abschneiden 🙂

Liebe Grüße
Nicolas & Susann
Themenstarter177 Beiträge · seit 202023. März 2022 · #23
Wolfsspur schrieb:Hallo ihr vier,

Oje, gleich eine defekte Batterie und das irgendwo „in the middle of nowhere“. Das braucht man ja wirklich nicht. Ich hoffe, mit eurem neuen Auto hattet ihr mehr Glück. Die Tage auf der Bagatelle Ranch steigern schon mal die Vorfreude auf unseren Urlaub. 🙂
Hallo Ulli,
freut mich, dass du mit dabei bist! 🙂
Der Start mit dem Auto war wirklich nicht so gut - schauen wir wie es weiter geht ... 😉
Weiterhin viel Vorfreude auf euren Urlaub!

Schöne Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202023. März 2022 · #24
DankeJack schrieb:Hallo Christian,

wir sind auch dabei. Für uns geht es im September - so Covid will - auf Tour durch Namibia und Botswana.
Wir genießen deinen Schreibstil und bewundern, wie schnell du bist bei der Erstellung des Berichts, da könnten wir uns ein Scheibchen von abschneiden 🙂

Liebe Grüße
Nicolas & Susann
Hallo Nicolas & Susann,
danke für das Kompliment! 😊
Bezüglich der Schnelligkeit der Berichterstellung - naja, ihr habt ja keine Ahnung wie lange ich schon dabei bin ... 😄
Liebe Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202023. März 2022 · #25
Champagner schrieb:Damit komme ich auch schon zu meinem kleinen Kritikpunkt: das fragt sich nämlich die Rappenantilope vermutlich auch, denn sie hat auf Bagatelle eigentlich gar nichts zu suchen, die kommt im Caprivi und im nördlichen Botswana und dann noch weiter östlich vor. Es geht ihr wie den Red Lechwes auf z.B. Frans Indongo und den Wasser, Bless- und Buntböcken, die man auf so vielen Lodges in Namibia antrifft - das scheint immer mehr in Mode zu kommen 😠 . Mir gefällt es immer weniger, wie auch diese Fütterungsgeschichten, seien es Giraffen oder Geparden - aber ich bin auch nicht frei von "Schuld", 2015 habe ich auch sehr gerne mit dem zahmen Erdmännchen auf der Red Dunes Lodge gespielt 😣 .
Liebe Bele,

das freut mich sehr, dass du auch mit dabei bist! 🙂 Ich habe deinen Bericht vom 'Betreuten Wohnen' jedenfalls so richtig genossen!

Deine Kritik nehme ich natürlich nicht persönlich - ich habe die Rappenantilope ja nicht gekauft, sondern nur fotografiert! 😎
Außerdem kann ich deine Kritik durchaus nachvollziehen und teile sie auch zum Teil. Ich müsste auch keine Tierarten sehen, die dort eigentlich nicht heimisch sind, wenn ich auf Safari in Afrika unterwegs bin. Bei der Rappenantilope kann man vielleicht noch den Artenschutz ins Spiel bringen.
Am Füttern der Giraffen auf Voigtland kann ich allerdings nichts Negatives finden. Die werden dort quasi als Haustiere mehr oder weniger perfekt tiergerecht gehalten und werden halt zusätzlich auch ein bisschen von den Touristen gefüttert. Den Tieren geht es ohne Zweifel sehr gut, den (meisten) Touristen gefällt es, also finde ich das voll okay.
Die Geparden auf Bagatelle sind ohnehin Teil vom CCF, also auch da finde ich nichts einzuwenden, wenn das Geld der Touristen für diesen Zweck verwendet wird. Das sehe ich als win-win-Situation. Aber die Geparden"sichtungen" auf Bagatelle waren für mich auch nur einen Bruchteil im Vergleich zu den "echten" Sichtungen im Krüger NP "wert".
Auf unserer weiteren Reise waren wir ja auch noch auf Erindi - da wäre es mir auch lieber, wenn sie keine Krokos und Hippos angesiedelt hätten. Das finde ich auch unnötig (obwohl sie schön zum Anschauen waren).
Das ist ein Thema, über das man wahrscheinlich sehr lange diskutieren könnte (ohne zu einem Ergebnis zu kommen).
Aber schön, dass du uns trotzdem begleitest! 😎

Liebe Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202023. März 2022 · #26
Tag 4: Sa, 4.9.21 - Bagatelle/Sesriem - Unruhige Nacht und Fahrt

Die folgende Nacht war dank zusätzlicher Schichten - Stirnband, Pullover - wärmer, aber auch sehr ereignisreich. Um ca. 1 Uhr wurden wir durch lautes Gerumpel und Geschepper aus dem Schlaf gerissen. Natürlich wurde ich von meinen Damen rausgeschickt 😉 - ein Esel machte sich an unserem Mistkübel zu schaffen und versuchte erfolglos, Fressbares zu finden. Ich bin also raus und habe ihn durch Hände fuchteln und lautes Geschrei erfolgreich verjagt. Später in der Nacht wurde ich wach, weil sich rasch Schritte näherten. Im Halbschlaf dachte ich noch, warum da jemand im Finstern joggen geht, allerdings wurde mir dann bewusst, dass das wohl doch etwas Größeres sein musste. Also wieder raus aus dem Zelt und dieses Mal musste ich ein Pony davon abhalten den Mistkübel zu plündern. Das Pony war noch sturer als der Esel, aber es gelang mir dann doch, unser Hab und Gut zu verteidigen. Blöderweise habe ich genau in dieser Nacht vergessen, die Wildkamera zu aktivieren - das wären sicher ein paar lustige Fotos geworden, wie ich im Pyjama die "Wild"tiere verjage. 😗

Kurz danach, um 6:30 Uhr, standen wir auf, räumten grob alles zusammen, frühstückten schnell (Roulade) und machten uns wieder auf den Weg zur Rezeption. Heute war der erste Programmpunkt ein Bushmanwalk von 8-10. Bei einem schönen Spaziergang über das Gelände erzählte uns ein Guide, der selbst auch ein Buschmann war, und zwei echte, junge Bushmen etwas über ihre Kultur. Da die Bushmen kein Englisch konnten (oder so taten?), sprachen sie nur in ihrer "Klicksprache", der Guide übersetzte und ergänzte.
Die Bushmen waren traditionell gekleidet, schienen sich aber nicht besonders wohlzufühlen. Wir erfuhren einiges über ihre Sprache (es gibt 4 verschiedene Klicklaute), Termiten und Erdferkel, Straußenfallen, den Nutzen von Straußeneiern und traditionelle Verlobungszeremonien.

Tag4-1.jpg


Tag4-2.jpg


Tag4-3.jpg


Tag4-4.jpg


Tag4-5.jpg

Bau einer Straußenfalle

Tag4-6.jpg

Ein Straußenei als Wasserspeicher

Unterwegs durch diese wunderschöne Landschaft sahen wir auch einige Tiere.

Tag4-7.jpg

Einer der Missetäter der letzten Nacht

Tag4-8.jpg


Tag4-9.jpg


Tag4-10.jpg


Tag4-11.jpg


Tag4-12.jpg

Ein Blick auf den Campingplatz mit den privaten Waschhäusern

Schließlich kauften wir in einem demonstration village zwei handgemachte Armbänder und zwei Liebesbögen. Es war ebenso interessant wie unangenehm - wir fühlten uns alle vier ein bisschen wie in einem Menschenzoo/Museum.

Tag4-13.jpg


Tag4-14.jpg


Tag4-15.jpg


Tag4-16.jpg


Tag4-17.jpg


Nachdem wir die Dachzelte weggepackt und alles eingeräumt hatten, verabschiedeten wir uns aus Bagatelle und fuhren über Mariental (mit kurzem Tank- und Einkaufsstopp) und Maltahöhe nach Sesriem.

Tag4-18.jpg


Tag4-19.jpg


Direkt beim Sesriem-Eingangstor stellten wir fest, dass wir rechts hinten einen platten Reifen hatten. 🙁 Wir hatten aber Glück im Unglück, dass die nächste Tankstelle mit Werkstatt nur wenige hundert Meter entfernt war, sodass wir den Reifen nicht selbst wechseln mussten, sondern ihn nur mit dem Kompressor aufpumpten und langsam zur Werkstatt rollten. Der Reifen hatte ein großes Loch und war etwas an der Seite beschädigt, wurde aber nicht getauscht, sondern nur repariert. Ob das die richtige Entscheidung war? 😗

Tag4-20.jpg


Durch diesen Zwischenfall gelangten wir leider später als gedacht zur Sesriem Oshana Campsite im Namib-Naukluft-Nationalpark und bezogen unseren Platz Nr. 6, nachdem wir den Schlüssel in der Dead Valley Lodge abgeholt hatten. Wie auch in Bagatelle hatten wir unser eigenes Waschhaus, waren jedoch wesentlich näher an anderen Plätzen.
Lange blieben wir aber nicht, sondern fuhren gleich weiter zum Sesriem Canyon, in den wir ein Stück hineinspazierten. Der Canyon ist sehr schön, aber nicht extrem spektakulär, aber auf jeden Fall einen Abstecher wert. Beim Parkplatz trieb sich eine Horde Paviane herum. Als wir zurückkamen, war bei einem der Autos der Scheibenwischer abgerissen, unseres haben sie zum Glück nur angepinkelt. 😈

Tag4-21.jpg


Tag4-22.jpg


Tag4-23.jpg


Tag4-24.jpg


Durch unser Reifenproblem waren wir leider sehr knapp mit der Zeit. Vom Sesriem Canyon fuhren wir direkt zur Elim Düne. Am Weg dorthin sahen wir viele Oryxe und einige Springböcke.

Tag4-25.jpg


Tag4-26.jpg


Tag4-27.jpg


Tag4-28.jpg


Wir machten uns an den Aufstieg auf die Düne, der durch den ganzen Sand (no na) doch etwas erschwert war. Zum Sonnenuntergang waren wir leider etwas zu spät, die Aussicht war dennoch genial. Die ganze weite Ebene des Nationalparks und dahinter die Berge, die noch vom Licht angestrahlt wurden - wunderschön.

Tag4-29.jpg


Tag4-30.jpg


Tag4-31.jpg


Tag4-32.jpg


Da der Nationalpark um 19:30 schließt, machten wir uns auf den Rückweg zur Campsite. Dort bauten wir die Dachzelte auf und grillten das Abendessen - Springbockfilet mit Erdäpfeln, Reis und Salat, dazu südafrikanischen Weißwein - sehr gut. Zwischendurch lief noch ein Schakal an unserer Site vorbei. Da es bereits früh sehr kalt war, zogen wir uns bereits um 9 ins Dachzelt zurück. Aus der befürchteten Party eines unserer Nachbarn ist Gott sei Dank doch nichts geworden - es blieb ruhig.

Tag4-33.jpg


Tageskilometer: 358
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 23. März 2022
Themenstarter177 Beiträge · seit 202024. März 2022 · #27
Tag 5: So, 5.9.21 - Sossusvlei - Morgenstund' hat Sand im Mund - Teil 1

Am nächsten Morgen weckt mich der Wecker meiner Armbanduhr planmäßig um 6:30 Uhr. Das freundliche ‚Guten Morgen' in die noch (überraschend) dunkle Nacht, um den Rest der Mannschaft zu wecken, wird weniger freundlich beantwortet. Papa %$!&*#?!! 😈 Aus irgendeinem Grund hat sich meine Uhr um eine Stunde verstellt und somit ist es jetzt nicht 6:30, sondern 5:30 Uhr - ups … 😊 Da wir schon mal wach waren, war daran jetzt auch nichts mehr zu ändern. Im eiskalten Morgengrauen packten wir alles zusammen (das Zusammenpacken der Dachzelte bei der Kälte zählt nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen und ist einer der Gründe, warum wir für eine eventuelle nächste Reise mit einem Buschcamper liebäugeln) und fuhren an der Düne 45 vorbei direkt Richtung Sossusvlei. Links und rechts überall Sanddünen mit ein paar vereinzelten Oryx, Straußen und Springböcken - wunderschön. Durch die aufgehende Sonne war es schon fast kitschig schön.

Tag5-1.jpg


Tag5-2.jpg


Wir stoppten am ersten Parkplatz, senkten den Reifendruck und wagten uns auf die paar Kilometer 4x4-Strecke. Meine Damen waren davon nicht ganz so überzeugt die Strecke selbst zu fahren, aber ich wollte das einfach ausprobieren. Es hat auch problemlos geklappt und war schon eine interessante Erfahrung. Zum Probieren ist es dort ja ideal, weil sofort Hilfe da wäre.

Tag5-3.jpg


Tag5-4.jpg


Am Deadvlei-Parkplatz gönnten wir uns ein kleines, schnelles Frühstück bestehend aus Roulade und Orangensaft, dann marschierten wir los Richtung Deadvlei. Wir wollten auf den Big Daddy und von dort ins Deadvlei hinunter.
Dabei haben wir aber offenbar den optimalen Zugang zum Big Daddy übersehen, jedenfalls mussten wir ein schönes Stück sehr steil - nach dem Motto 3 Schritte vorwärts, 2 zurück (oder umgekehrt) - hinaufklettern, bis wir am Dünenkamm waren, wo es dann doch deutlich einfacher, aber immer noch anstrengend weiterging. Birgit war einem Herzinfarkt nahe und hat mich schon verflucht, meine Mädels waren auch nicht gerade amused. Es war definitiv sehr anstrengend und man hatte gefühlte 3 Kilo Sand in jedem Schuh, aber für die Aussicht von oben und das Runtergehen/rutschen ins Deadvlei ist es das eindeutig wert.

Tag5-5.jpg


Tag5-6.jpg


Tag5-7.jpg


Tag5-8.jpg


Tag5-9.jpg


Tag5-10.jpg


Tag5-11.jpg


Im Deadvlei stehen bekanntlich sehr viele dekorative, fotogene tote Bäume, und wir machten natürlich von gefühlt so ziemlich jedem ein Foto. Besonders das Farbenspiel aus weißem Kiesboden, rotem Sand und blauem Himmel war toll. Schon ein sehr spezieller faszinierender Ort! Sorry für die vielen Fotos, aber es ist einfach zu schwierig sich zu entscheiden …

Tag5-12.jpg


Tag5-13.jpg


Tag5-14.jpg


Tag5-15.jpg


Tag5-16.jpg


Tag5-17.jpg


Tag5-18.jpg


Tag5-19.jpg

Es geht auch ohne Baum!

Tag5-20.jpg

Es geht auch ohne Sand!

Tag5-21.jpg

Andere wählen eine kreativere Route bergab.

Ein paar tote Bäume habe ich noch … 😗

Tag5-22.jpg


Tag5-23.jpg


Tag5-24.jpg


Tag5-25.jpg


Tag5-26.jpg


Fortsetzung folgt ...
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 24. März 2022
Themenstarter177 Beiträge · seit 202024. März 2022 · #28
Tag 5: So, 5.9.21 - Sossusvlei - Morgenstund' hat Sand im Mund - Teil 2

Am Rückweg vom Deadvlei zum Parkplatz bestiegen wir auch noch eine zweite kleinere Düne und liefen/rutschten sie hinunter. Durch den endlosen Sand hatten wir noch mehr als zuvor das Gefühl richtig in Afrika zu sein.

Tag5-27.jpg


Tag5-28.jpg


Tag5-29.jpg


Tag5-30.jpg


Tag5-31.jpg


Tag5-32.jpg


Tag5-33.jpg


Die Wüste lebt …

Tag5-34.jpg


Tag5-35.jpg


Tag5-36.jpg


Tag5-37.jpg


Zurück am Parkplatz machten wir es uns unter einem riesigen Baum voller Vögel gemütlich und jausneten erstmal, bevor wir uns auf den Rückweg durch den Tiefsand machten.

Tag5-39.jpg


Tag5-40.jpg


Tag5-41.jpg

Maskenbülbül

Tag5-42.jpg

Sperling

Ein paar Eindrücke von der wieder problemlosen 4x4-Fahrt zurück zum ersten Parkplatz bei wunderschöner Wolkenformation (Aufnahmen durch die Windschutzscheibe mit der GoPro).

Tag5-43.jpg


Tag5-44.jpg


Tag5-45.jpg


Zurück am Parkplatz warf unser Auto die nächsten Probleme auf - unser Kompressor funktionierte nicht mehr. 😈 Nach Hochgefühlen sank meine Laune wieder kurzfristig Richtung Tiefpunkt. Zum Glück haben sie am Parkplatz aber doch einen auftreiben können, nachdem sie zuerst meinten, es gibt keinen. So konnten wir doch die Asphaltstrecke zurück nach Sesriem antreten.

Tag5-46.jpg


Tag5-47.jpg


Tag5-48.jpg


In Sesriem suchten wir erstmal einen Mechaniker, was ja an einem Sonntag nicht so einfach ist. Bei der inneren Tankstelle würden wir fündig. Mit vereinten Kräften wurde die Ursache gefunden - eine Sicherung war durchgebrannt, weil sie offenbar zu niedrig dimensioniert war, um gleichzeitig den Kühlschrank und den Kompressor zu betreiben. Die Schwierigkeit war, eine passende Sicherung zu finden - die Reservesicherungen im Auto waren entweder auch schon durchgebrannt oder zu schwach. Ein Mechaniker war dann einige Zeit weg und versuchte von irgendwo eine aufzutreiben - leider erfolglos. So wurde schließlich eine zu schwache Sicherung verwendet, mit dem Hinweis möglichst nur Kühlschrank oder Kompressor zu betreiben, aber nicht beide gleichzeitig - Problem gelöst. 😄

Schließlich machten wir uns durch den Namib-Naukluft-Nationalpark auf zur nächsten Unterkunft - Namib Desert Camping2Go, ein Schlafzelt mit richtigen Betten und einem festen Badezimmer. Das hat uns sehr gut gefallen, in schöner Lage alle Freiheiten des Campens mit Grillen und im Freien sitzen, aber trotzdem richtige Betten und ein ordentliches Badezimmer. Für eine Familie zu viert ideal.
Hier ruhten wir uns erstmal aus - duschten, lasen etc. - bevor wir das Abendessen kochten. Es gab Kudugulasch mit Trockenpflaumen, Mandeln, Honig-Balsamicosauce und Couscous sowie Springbockfilet, das wir in den Tiefen des Kühlschranks beim Springbockessen übersehen hatten, in derselben Sauce - köstlich! Das eine oder andere Glas Wein machte uns zusätzlich zum Sanddünen klettern angenehm müde, sodass wir bereits um 9 alle Lichter ausschalteten.

Tag5-49.jpg


Tag5-50.jpg


Tag5-51.jpg


Tag5-52.jpg


Tag5-53.jpg


Tageskilometer: 193
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 24. März 2022
895 Beiträge · seit 201724. März 2022 · #29
Danke für den tollen Bericht 😁

Was sind das denn für Rouladen, die es immer zum Frühstück gibt ? Ich kenne Rouladen nur aus Fleisch mit Speck/Gurken/Zwiebel-Füllung mit viel Sauce - das wird es wohl nicht sein 🤪
Liebe Grüße Makra
Themenstarter177 Beiträge · seit 202024. März 2022 · #30
Makra schrieb:Danke für den tollen Bericht 😁
Danke, freut mich, wenn es dir gefällt! 🙂
Makra schrieb:Was sind das denn für Rouladen, die es immer zum Frühstück gibt ? Ich kenne Rouladen nur aus Fleisch mit Speck/Gurken/Zwiebel-Füllung mit viel Sauce - das wird es wohl nicht sein 🤪
Deine Rouladen klingen auch sehr gut, aber die waren es nicht. 😉 Es war eine Bisquitroulade mit Marmelade. Die war sehr praktisch für ein schnelles Frühstück und hat auch gut geschmeckt. 🙂

Liebe Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
35 Beiträge · seit 202024. März 2022 · #31
Hallo Christian hallo Makra,
die „Rouladenfrage“ wollte ich auch gerade stellen, war genauso verwundert. Kannte auch nur die deftige Variante 🙂
Schöne Eindrücke vom Sossusvlei!
viele Grüße, Ulli
705 Beiträge · seit 201425. März 2022 · #32
Das sind schöne Erinnerungen an Sossusvlei. Undsere Jungs hatten auch Spass in den Dünen.
chrischris schrieb:Im eiskalten Morgengrauen packten wir alles zusammen (das Zusammenpacken der Dachzelte bei der Kälte zählt nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen und ist einer der Gründe, warum wir für eine eventuelle nächste Reise mit einem Buschcamper liebäugeln)
Oder zu einer anderen Jahreszeit gehen.
Wir waren jetzt gerade in Nov/Dec und das war wettermässig genial: während es zu Hause grau und kalt ist und es die kürzesten Tage waren, ist es und auch am Morgen sehr angenehm und man hat viel Tageslicht. Nach dieser Erfahrung würde ich nie mehr in unserem Sommer-Halbjahr gehen.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter177 Beiträge · seit 202026. März 2022 · #33
felix__w schrieb:Oder zu einer anderen Jahreszeit gehen.
Hallo Felix,

da hast du natürlich grundsätzlich recht und wir würden für ein nächstes Mal so Oktober bis Anfang Dezember ins Auge fassen. Aber da ja - zum Glück - unsere Mädels mit waren, ist es nur in den Sommerferien möglich gewesen. Da nimmt man auch die Kälte in Kauf. 😎
Schön, dass du auch mitfährst.

Viele Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202026. März 2022 · #34
Tag 6: Mo, 6.9.21 - Namib-Naukluft NP - Endloses Nichts - Teil 1

Heute ging es gleich nach dem Zusammenpacken ohne Frühstück in Richtung Solitaire los, weil wir dort frühstücken wollten. Kaum hatten wir das Grundstück verlassen, begegnete uns eine Herde springender Springböcke. Es ist absolut faszinierend wie die springen, wie Gummibälle. Wir haben ja später noch sehr viele Springböcke gesehen, aber sie sind leider nie mehr so gesprungen. Auf der anderen Straßenseite waren einige Oryx und unser erstes Zebra!

Tag6-1.jpg


Tag6-2.jpg


Tag6-3.jpg


Tag6-4.jpg


Tag6-5.jpg


Tag6-6.jpg


In Solitaire frühstückten wir den weltberühmten(?) Apfelkuchen, der tatsächlich sehr gut war. Das wissen aber offenbar auch die Vögel, die immer auf der Lauer waren, um ein paar Krumen abzubekommen. Solitaire an sich ist winzig - eine Tankstelle, eine Bakery, ein Café, viele Autowracks und das war's so ziemlich. Irgendwie ist aber genau das der Charme des Ortes.

Tag6-7.jpg


Tag6-8.jpg


Tag6-9.jpg


Tag6-10.jpg


Tag6-10a.jpg


Tag6-11.jpg


Tag6-12.jpg


Tag6-13.jpg


Tag6-14.jpg

Da muss doch noch etwas zu finden sein …

Durch die Namib Desert fuhren wir weiter nach Walvis Bay. Man liest oft, dass diese Strecke sehr langweilig ist, wir waren daher positiv überrascht, dass die Strecke deutlich abwechslungsreicher war als erwartet. Wir fuhren durch sehr interessante Landschaften - Wüste, Berge, Canyons. Halt machten wir unter anderem beim Tropic of Capricorn-Schild und dem Vogelfederberg, beides umgeben von endlosem Nichts.
Hier sind einige Eindrücke von der Strecke.

Tag6-15.jpg


Tag6-16.jpg


Tag6-17.jpg

Jeder fotografiert das Schild - warum, weiß man nicht so genau … 😗

Tag6-18.jpg


Tag6-19.jpg


Tag6-20.jpg


Tag6-21.jpg


Tag6-22.jpg


Tag6-23.jpg


Tag6-24.jpg


Tag6-25.jpg


Tag6-26.jpg


Tag6-27.jpg


Tag6-28.jpg


Tag6-30.jpg

Vogelfederberg

Tag6-31.jpg

Eine Toilette und sonst nicht viel …

Tag6-32.jpg


Tag6-33.jpg


Tag6-34.jpg


Fortsetzung folgt ...
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 26. März 2022
Themenstarter177 Beiträge · seit 202026. März 2022 · #35
Tag 6: Mo, 6.9.21 - Namib-Naukluft NP - Endloses Nichts - Teil 2

In Walvis Bay kamen wir plötzlich wieder in die Zivilisation. Mit endlosem Meer zur Linken und endloser Wüste zur Rechten fuhren wir nach Swakopmund, zu Meike's Guesthouse.

Tag6-35.jpg


Wir bezogen unsere 2 Doppelzimmer, die sehr schön eingerichtet waren. Meike selbst war sehr hilfsbereit und super sympathisch. Wir waren uns einig, dass wir, wenn wir je wieder nach Swakopmund kommen sollten, sicher wieder bei ihr übernachten würden.

Tag6-36.jpg


Tag6-37.jpg


Tag6-38.jpg


Tag6-39.jpg


Nach einem kleinen Mittagessen im wunderschönen Garten brachte uns ein Shuttle zu den Desert Explorers, wo wir eine 90 min Quad-Tour gebucht hatten. Die Quad-Tour war ein Wunsch von Lisa, alle anderen waren von der Idee nicht so recht überzeugt. Nach einer kurzen Einführung durch Ricky, unserem Guide, ging es los in die Wüste. Tina, die noch keinen Führerschein hat und auch nicht Moped-erfahren ist, hatte etwas Startschwierigkeiten, die sich aber bald legten. Wir fuhren hintereinander auf vorgegebenen Wegen meistens ganz gemütlich, aber manchmal auch bis zu 60 km/h schnell fast 30 km durch die Wüste. Nur Dünen und Sand um uns - einfach cool! Sobald man sich an das Gefährt gewöhnt hatte, konnte man es so richtig genießen. Wir hatten die ganze Zeit einen Grinser im Gesicht. Es mag seltsam klingen, aber diese Quad-Tour zählt sicher zu den absoluten Highlights unserer Reise.
Uns ist schon bewusst, dass das Quadfahren hier im Forum mehrfach durchaus kontrovers diskutiert wurde. Aber unser Guide, der auch Little Five-Touren führt, war wirklich sehr bedacht darauf, dass wir hintereinanderfahren, und hat uns eindringlich davor gewarnt, zu knapp bei/über Pflanzen zu brettern. Auch wenn wir dafür vielleicht ein virtuelles Kopfschütteln ernten - wir empfanden es summa summarum als einen verschmerzbaren Eingriff in die Natur. Aber wo die Grenzen liegen, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Tag6-40.jpg


Tag6-41.jpg


Tag6-42.jpg


Tag6-43.jpg


Tag6-44.jpg


Tag6-45.jpg


Tag6-46.jpg


Tag6-47.jpg


Tag6-48.jpg


Tag6-49.jpg


Tag6-50.jpg


Tag6-51.jpg

Lisa als Punkt am Horizont, nachdem sie bei einem Bergauf-Stück zum Stehen kam und zu Fuß, aber jubelnd, am Horizont auftauchte - es war ein Bild für Götter! 😄

Tag6-52.jpg


Wieder zurück in Swakopmund machten wir eine von Meike empfohlene kleine Spazierrunde zum Leuchtturm, den Strand entlang und dann zu The Fish Deli, wo wir zu Abend aßen. Birgit bestellte ein Hakefischfilet, Lisa ein Angel Filet mit Bacon, Tina Fish `n Chips und ich Salmon Fish Steak Asia - alles ganz ausgezeichnet! Zum Nachtisch teilten wir uns einen Brownie und eine Rumbowl mit Vanilleeis.
Wir spazierten heim - sehr kalt aber trotz anfänglicher Bedenken fühlten wir uns recht sicher. Die ganzen Stacheldraht- und Elektrozäune sind einfach etwas irritierend. Um ca. 22:30 Uhr gingen wir ins Bett.

Tag6-53.jpg


Tag6-54.jpg


Tag6-55.jpg


Tag6-56.jpg


Tag6-57.jpg


Tageskilometer: 311
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 26. März 2022
Themenstarter177 Beiträge · seit 202027. März 2022 · #36
Tag 7: Di, 7.9.21 - Swakopmund - Little Five und mehr - Teil 1

Wir frühstückten um 7:15 bei Meike. Der Frühstücksraum war sehr behaglich. Es gab als tolles Buffet Eier, Brot, Aufstriche, Obst, Gemüse, Müsli, Joghurt, Wurst, Käse, Kaffee und Saft.
Um 8:00 Uhr wurden wir von Tommy's Living Desert Tours abgeholt und fuhren in einem geschlossenen Safari-Auto in die Wüste, wo wir noch auf ein 2. Auto, den Rest unserer Gruppe, sehr nette und lustige Deutsche, trafen. Unsere zwei Guides waren Bianca und Chantelle, wobei Bianca, die eine ausgezeichnete Erzählerin war, so gut wie immer bei uns blieb und uns Fakten und Geschichten zu den Tieren und der Wüste erzählte, während Chantelle nach Tieren oder deren Spuren Ausschau hielt. Beide sprachen sehr gut Deutsch, wie offenbar viele Namibier im Tourismussektor und man hat gemerkt, dass die Wüste bzw. die Tiere ihre Herzensangelegenheit sind.

Tag7-1.jpg


Auf dieser Safari durch die Wüste trafen wir auf viele Spinnennester, einen Palmato-Gecko, zahlreiche Tok Tokkies (Nebeltrinker-Käfer), Cappuccino-Käfer, ein Chamäleon namens Bruce Willis (das heißt so, weil es schon so viel durchgemacht hat und noch immer lebt 😄 ), eine Düneneidechse (den Ferrari der Wüste - eine Eidechse, die unglaublich schnell über die Dünen rast und sich dann in den Sand stürzt), eine Zwergpuffotter (Sidewinder, Sandviper) und eine gehörnte Puffotter (Hornviper). Der Ausflug war unglaublich cool, wir haben viel gesehen und gelernt und es hat Spaß gemacht, die Tiere zu beobachten und durch die Wüste zu fahren.

Tag7-2.jpg

Palmato-Gecko

Tag7-3.jpg


Tag7-4.jpg


Tag7-5.jpg

Cappuccino-Käfer

Tag7-6.jpg

Tok-Tokkie

Tag7-8.jpg

Blindschleiche (Fitzsimons Burrowing Skink)

Tag7-9.jpg

Chamäleon "Bruce Willis"

Tag7-10.jpg


Tag7-11.jpg


Tag7-12.jpg

Mahlzeit!

Tag7-13.jpg

Bruce Willis' Zuhause 😉

Tag7-14.jpg

Bianca und Chantelle auf der Suche

Tag7-15.jpg


Tag7-16.jpg


Tag7-17.jpg


Tag7-18.jpg

Eine gut getarnte Spinne

Tag7-19.jpg

Düneneidechse

Tag7-20.jpg


Tag7-21.jpg


Tag7-22.jpg

Zwergpuffotter (Sidewinder, Sandviper)

Tag7-23.jpg


Tag7-24.jpg


Tag7-25.jpg


Tag7-26.jpg


Tag7-27.jpg

Gehörnte Puffotter (Hornviper)

Tag7-28.jpg


Tag7-29.jpg

Namibschmätzer

Tag7-30.jpg


Tag7-31.jpg


Tag7-32.jpg


Tag7-33.jpg


Tag7-34.jpg


Tag7-35.jpg


Tag7-36.jpg
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 27. März 2022
Themenstarter177 Beiträge · seit 202028. März 2022 · #37
Tag 7: Di, 7.9.21 - Swakopmund - Little Five und mehr - Teil 2

Nach der Little Five-Tour am Vormittag, machten wir kurz Pause bei Meike und wurden dann mit einem Shuttle zum Hafen von Walvis Bay gebracht, wo wir eine Bootstour mit Levo Tours auf einem Katamaran gebucht hatten. Zugegeben volles Touri-Programm! Aber das Wetter war super, kein Wind oder Nebel - davon haben wir (und auch Levo) es abhängig gemacht, ob die Nachmittagstour überhaupt stattfindet. Die Umgebung war zwar dank zahlreicher Ölplattformen und Containerschiffe wenig ansehnlich, wir sahen aber viele Tiere - Pelikane und Robben, nicht nur vom Boot aus, sondern auch AM Boot. Damit wir Touristen Fotos machen können, werden sie am Boot gefüttert und die Robbe setzt sich für Fotos sogar auf den Schoß - grenzwertig, aber wir haben natürlich auch mitgemacht. Flamingos, Kormorane, Große Tümmler, die ziemlich lange ums Boot herumgeschwommen sind, einen Buckelwal und eine ganze Robbenkolonie kamen uns vor die Linse. Durch den Fahrtwind war es ziemlich kalt aber trotzdem eine sehr schöne Runde!

Tag7-36a.jpg

Alles einsteigen bitte! 😄

Tag7-37.jpg


Tag7-38.jpg


Tag7-39.jpg


Tag7-40.jpg


Tag7-41.jpg

Auch sie genießt den Ausblick 🙂

Tag7-42.jpg


Tag7-43.jpg


Tag7-44.jpg


Tag7-45.jpg


Tag7-46.jpg


Tag7-47.jpg


Tag7-48.jpg


Tag7-49.jpg


Tag7-50.jpg

Buckelwal

Tag7-51.jpg


Tag7-52.jpg

Flamingos und Kormorane

Tag7-53.jpg


Tag7-54.jpg


Tag7-55.jpg


Tag7-56.jpg


Tag7-57.jpg

Robbenkolonie am Pelican Point

Tag7-58.jpg


Tag7-59.jpg


Tag7-60.jpg


Tag7-61.jpg


Tag7-62.jpg


Von Walvis Bay wurden wir mit dem Shuttle direkt zum Restaurant The Tug in Swakopmund gebracht. The Tug liegt direkt am Meer und man sieht die Wellen am Ufer brechen. Ein schönes Ambiente. Zu essen hatten wir: Springbockschnitzel für Birgit, Meeresfrüchtenudeln für Lisa, Springbock Cordon Bleu für Tina und O Kapana, ein (angeblich) traditionelles namibisches Essen, für mich. Zum Nachtisch teilten wir uns zwei Cheesecakes. Alles war köstlich! Heim fuhren wir mit dem Taxi, da uns der doch längere Weg in der Kälte und der Dunkelheit nicht ganz geheuer war.

Tag7-63.jpg

O Kapana

Tageskilometer: 0
Mit meinen Mädels in Namibia
zuletzt bearbeitet 28. März 2022
173 Beiträge · seit 201928. März 2022 · #38
Hallo Christian,

tolle Fotos hast du gemacht. Ich verfolge deinen Bericht mit sehr viel Sehnsucht. Im August waren wir mit Sohn und auch 2 Dachzelten ähnlich unterwegs und wenn uns hoffentlich nicht gerade vor Abflug der blöde Corona-Virus erwischt, werden wir ab 11. Mai schon wieder in unserem Traumland sein. Dieses Mal wird es ein "Wanderurlaub" im Süden mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk zu zweit. Bisher habe ich es immer noch nicht geschafft meinen kleinen Bericht vom August hier reinzustellen (am Fotosortieren ist es noch gescheitert), aber jetzt lese ich erstmal gerne bei dir mit.

Viele Grüße
Gaby
3 Wochen Namibia Süd und Nord - geführte Campingtour Aug./Sept. 2017, Selbstfahrertour 10 Tage im März 2021 (C28-Swakopmund-Erongo), Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage Namibia Süd und Nord zu dritt Aug. 2021, Selbstfahrertour mit Dachzelt 24 Tage im Süden als "Wanderurlaub" mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk im Mai 2022. Geführte 4-wöchige Campingtour Kapstadt-Namibia-Botswana-Simbabwe-Johannesburg im August/Sept. 2023 2 Wochen ohne Auto in Namibia zum "Work and Travel" (Swakopmund und Erongo) im Dezember 2023 Bereits gebucht: Dezember 2024 - wieder 2 Wochen "Work and Travel" und 3,5 Wochen Dachzelt-Tour April/Mai 2025 mit KTP https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300182-auszeit-in-namibia-10taegiger-kurztripp-maerz-2021.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301453-die-letzte-familienreise-namibia-august-2021.html
Themenstarter177 Beiträge · seit 202028. März 2022 · #39
GabyB schrieb:tolle Fotos hast du gemacht. Ich verfolge deinen Bericht mit sehr viel Sehnsucht. Im August waren wir mit Sohn und auch 2 Dachzelten ähnlich unterwegs und wenn uns hoffentlich nicht gerade vor Abflug der blöde Corona-Virus erwischt, werden wir ab 11. Mai schon wieder in unserem Traumland sein. Dieses Mal wird es ein "Wanderurlaub" im Süden mit dem TokTokkie-Trail und dem Kalahari-Walk zu zweit. Bisher habe ich es immer noch nicht geschafft meinen kleinen Bericht vom August hier reinzustellen (am Fotosortieren ist es noch gescheitert), aber jetzt lese ich erstmal gerne bei dir mit.
Hallo Gaby,

danke und schön, dass es dir gefällt und du uns begleitest!
Der Tok-Tokkie-Trail hätte mich auch sehr gereizt, aber meine Mädels waren da nicht davon zu überzeugen ... 😗
Ich freue mich schon auf deine beiden Reiseberichte vom letzten Jahr und dann von deinem "Wanderurlaub". 😎 Aber ich weiß schon, dass das Reisebericht schreiben ganz schön viel Aufwand ist ...

Liebe Grüße,
Christian
Mit meinen Mädels in Namibia
Themenstarter177 Beiträge · seit 202029. März 2022 · #40
Tag 8: Mi, 8.9.21 - Spitzkoppe - Fast wie in König der Löwen - Teil 1

Nach dem Frühstück bei Meike kauften wir zu Fuß noch Lebensmittel im Supermarkt ums Eck für die nächsten Tage ein. Um ca. 10 Uhr fuhren wir Richtung Norden los und machten einen kurzen Stopp beim Zeila Shipwreck. Dort war es aber eher unsympathisch, weil am Parkplatz mehrere Straßenhändler ihr Geschäft machen wollten. Da man das Wrack vom Auto aus sehen kann, sind meine Mädels lieber gar nicht ausgestiegen. Ich bin aber zum Fotografieren natürlich raus, habe sicherheitshalber das Auto zugesperrt und bin näher an das Wrack herangegangen. Plötzlich höre ich wie die Alarmanlage unseres Autos losgeht. Ein kurzer Schreck, ein paar schnelle Schritte zurück zum Auto, bis sich herausstellt, dass niemand in das Auto einbrechen wollte, sondern der Alarm nur losging, weil ich abgesperrt habe, sich meine Mädels aber im Auto bewegt haben - ups. 😗

Tag8-1.jpg


Tag8-2.jpg


Auf einer nur begrenzt spannenden Strecke geht es weiter zum Cape Cross Seal Reserve - angeblich ca. 250.000 Robben (Seebären) am Land und im Wasser, auf Gehwegen und in Picknickstellen. Wahrlich endlos viele Robben. Die Geräusche waren aber fast noch faszinierender: jammernd, wie Schafe oder Kälber. Der Geruch war entgegen den Befürchtungen nicht so schlimm.

Tag8-3.jpg


Tag8-4.jpg


Tag8-5.jpg


Tag8-6.jpg


Tag8-7.jpg


Tag8-8.jpg


Tag8-9.jpg

Die Ratten mit Flügeln in Aktion.

Tag8-10.jpg


Tag8-11.jpg


Tag8-12.jpg


Tag8-13.jpg


Tag8-14.jpg


Nach gut einer halben Stunde fuhren wir in Richtung unseres Tagesziels Spitzkoppe. In Henties Bay suchten wir eine Tankstelle, wo wir sofort von mehreren Angestellten ‚überfallen' wurden. Das war irgendetwas zwischen beängstigend und belustigend. Insgesamt vier Personen waren mit dem Tanken und Scheiben waschen beschäftigt und haben sich so natürlich ihr Trinkgeld ‚verdient'.

Tag8-15.jpg


Tag8-16.jpg

Ein erster Blick auf die Spitzkoppe

Fortsetzung folgt ...
Mit meinen Mädels in Namibia