Bushtruckers schrieb:Hallo miteinanderDie Entwicklung in der Mara sehe ich auch mit Sorge. Die letzten Jahre wurde das Verhalten mancher Fahrer immer respektloser der Natur gegenüber. Der von dir geschilderte Fall ist nur eins der Beispiele. Unverständlich für mich. Es hat den Anschein, dass man heute um jeden Preis ein Foto machen muss und damit man auf dem Handyfoto etwas sehen tut, muss man natürlich direkt vorne dran stehen. Aber auch renommierte Fotografen zeigen dieses Verhalten.
Betti schrieb: Offroad-Fahren ist verboten und wird im Unterschied zur Narok-Seite auch konsequent geahndet. Stimmt nur teilweise. Es gibt Gebiete, wo man bei Katzensichtungen vom Weg weg darf. Nicht um sie zu suchen! sondern nur, um sie zu sehen. Minimalabstand 15 oder 20 m und Autoanzahl ist auf ein paar limitiert und somit auch die Zeit, die man da verweilen darf.
Ich bin nicht generell gegen die Narok Mara, da man da echt gut Katzen finden kann und auch die Crossingstellen interessant sind. Aber man muss mit Stress durch undisziplinierte Fahrer (die darf man nie Guides nennen!) rechnen. Es gibt abscheuliche Bilder..... doch ein bisschen muss man auch die Touristen an der Nase nehmen. Sie wollen im Nu alles sehen, sie wollen mit dem Handy ein bildfuellendes Portrait etc. Viele wissen einfach nicht, was es heisst, der Natur und seinen Bewohnern Sorge zu tragen. Einige Fotografen kennen auch nichts, das Bild zaehlt, aber nicht was vernuenftig und sicher ist. Sie denjenigen, der im offenen Auto liegend vorne die Leopardenmutter fotografierte, waehrend das Junge mit seinen Fuessen spielt, was ihm offensichtlich Spass machte. Er wurde aus der Mara gejagt, Fahrer, Fahrzeug und Camp gebannt. Aber am Auto nimmt man einfach den Kleber ab und faehrt 2 Tage spaeter wieder rum.... das Camp ist auch offen, da es zur Maasai Clique gehoert...
Mit diesen Fahreren reden bringt gar nicht. Der einzige Weg ist, sie beim Chief Ranger zu rapportieren. Zumindest gibt es dann einen Rueffel und ein paar Muenzen werden wohl auch den Besitzer wechseln.
Liebe Gruesse aus dem etwas regnerischen (zum Glueck) Kenia
Elvira
Die Guides/ Fahrer melden sich nicht gegenseitig bei Fehlverhalten. Ich habe das schon mehrfach angesprochen und die Antwort bekommen "Don´t do that" 🙄
Ich bin wirklich gespannt wie es in der Mara weiter geht, vor allem wenn der normale Tourismus wieder zurück kommt. Stehen dann 500 Fahrzeige am Mara? Muss man eine halbe Stunde anstehen, wenn man den Talek überqueren will? Sieht man den Leopard im Baum dann nur noch aus der 4. Reihe? 😗 Das ist nicht die Natur die ich erleben möchte.
Gruß Thorsten :)
Thorsten Hanewald Photography
Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden
Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle)
Masai Mara intensiv
" Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway

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