lisolu886 Beiträge · seit 200728. Juni 2021 · #161
Tommy54
Da stimme ich dir im Grundsatz zu. Aus deinen genannten Gründen sind wir auch seit nunmehr 20 Monaten in kein Flugzeug mehr gestiegen.
Wir waren gerade drei Tage an der Küste. Gereist sind wir mit dem eigenen Auto. Jeden Tag ein Schnelltest, die überwiegende Zahl der aufgesuchten Restaurants oder Cafės open-air. Beim Betreten und Verlassen der jeweiligen Location Maske auf, Desinfektions Spender benutzt. Fahrradtour bzw. Spaziergänge waren unsere Beschäftigung, Da keine Selbstversorger auch keine Einkäufe. Kontakt zur Vermieterin mit Abstand. Nach unserer Definition sind wir verantwortungsvoll gereist und haben mit Sicherheit nichts eingeschleppt. Und ich glaube, da lügen wir uns nicht in die Tasche. Ob wir uns etwas eingefangen haben, wird der nächste Test zeigen. Das könnte ich mir aber hier im Restaurant auch einfangen. Und nein, ich sage nicht, die Sowieso Variante ist bereits hier Das wollte ich eher ausdrücken mit, die Welt ist bunt und schön. Es gibt ganz viel sehenswertes und erholsames in der Nähe. Der ausschlaggebende Satz war, die Quarantäne hindert mich am verantwortungsvollen Reisen. Das ist nicht so.
Übrigens sehe ich Flughäfen und Flugzeuge auch als Knackpunkt.
@Tommy54 Deine Aussage ist ziemlich pauschal, so dass ich das so nicht stehen lassen will. Mal hier den Aufwand den ich für die Maledivenreise betrieben habe.
36h bevor wir geflogen sind, haben wir, wie von Malediven gefordert, einen PCR-test gemacht, der negativ war. Nach Rückkehr von der Teststation sind wir zu Hause geblieben, haben gepackt und haben niemanden mehr getroffen. Am nächsten Tag ging es mit dem Auto zum Frankfurter Flughafen und haben im dortigen Parkhaus geparkt. Online Check hatten wir gemacht, so dass wir nur noch das Gepäck aufgeben mussten. Anzahl der wartenden Personen vor uns: 1 Person. Der Flughafen Frankfurt war Menschenleer. Bei der Sicherheitskontrolle war mehr Personal, als Personen, die auf die Kontrolle gewartet haben. Abstand, Maske ect muss ich nicht erwähnen, dass war alles wie gefordert. Der Aufenthalt am Flughafen ist nicht gefährlicher als der Besuch des Edekas um die Ecke.
Die Maschine war halb voll, entsprechend wenig war auch im Wartebereich los. Das Flugzeug war vor dem Einstieg gesäubert und desinfiziert. Der A350 als mordernstes Flugzeug der Welt, hat eine Klimaanlage mit sehr guten Filtern und einer Luftwechsel, von der jede Schule nur träumen kann. Außerdem saßen nur Passagiere mit negativem PCR-Test im Flugzeug, sonst konntest du nicht einchecken. Und ja wenn einer Hustet, dann verteilt es sich trotzdem, dann greift die Maske. Auch war ein Platz zwischen den Gästen leer gehalten. Hinzu ist zu jederzeit nachvollziehbar wo du gesessen hast. Warum reite ich darauf so rum? Vergleich man das der Deutschen Bahn: Die Züge werden einmal am Tag gereinigt (gut wie beim Flugzeug auch) nur saßen zwischen den Reinigungsintervallen dutzende Personen auf einem Platz, im Gegensatz zum Flugzeug. Die Klimaanlage, wenn sie denn funktioniert, ist ein Witz im Vergleich zu den Geräten in modernen Flugzeugen und haben definitiv nicht den Luftwechsel, vor allem in Regionalzügen. Kein Mensch kann nachvollziehen, wer wann gefahren und wo gesessen ist. Und die Maskenpflicht wird teilweise halbherzig von den Zuggästen umgesetzt. Im Flugzeug wurde peinlich darauf geachtet. Also, ich fühle mich in einem 10h Flug sicherer als 10 min in der Deutschen Bahn. Merkwürdigerweise wird Bahnfahren nicht kritisiert.
Auf dem Malediven war zwar bei der Einreise eine Schlange, aber auch hier wurde Abstand gehalten und die Einreise ging recht zügig, Aufgrund weniger Passierzahlen und dem Versuch der Beamten, das zügig abzuwickeln. Natürlich wurde die Temperatur gemessen und der PCR-Test kontrolliert. Nach dem wir das Gepäck geholt haben, wurden wir abgeholt und auf das Tauchschiff gebracht. Die gesamte Crew war geimpft, die Gäste (13 Stck) hatten alle einen negativen Test und waren auch teilweise voll geimpft. Auf diesem Boot sind wir 10 Tage isoliert gewesen. Das Boot hat keinen Hafen angefahren, der obligatorische Ausflug nach Male bzw eine bewohnte Insel für Souveniers hat nicht stattgefunden. Wir hatte mit niemanden außerhalb des Boots Kontakt. Hätte jemand unbekannterweise Covid-19 gehabt, wäre das nach 10 Tagen aufgefallen. Wir waren, bis auf Ohrenentzündungen durchs Tauchen, alle Gesund. Vor dem Rückflug, dann erneut ein PCR-Test für die Einreise in Deutschland. Auf einem schwankenden Tauch-Donie im Hafen eine ganz neue Erfahrung . Test waren alle negativ, sonst hätten wir dort 14 tage in Quarantäne gemusst. Rückflug wie auf dem Hinflug, diesmal nur ein Drittel Passagiere. Bei der Einreise musste ich nicht warten, da ich sofort an den „Schalter“ gehen konnte, weil der Flughafen leer war. Auf unser Gepäck haben wir am längsten Gewartet. Dann zu Fuß direkt zum Auto und von dort direkt in geforderte Absonderung.
Nein ich lüge mir nicht in die Tasche. Ich bin auf den Maldiven nicht angesteckt worden und ich habe niemanden angesteckt. Und das fasse ich unter verantwortungsvollen Urlaub auf.
Die Quarantänezeit, die nach Besuch der diversen Risikogebiete gefordert ist (wie auch immer das gestaffelt ist), halte ich für sinnvoll. Denn wenn du dich trotz des Aufwands doch infizierst, weil nichts ist hundert prozentig sicher, dann hockst du in Quarantäne und verteilst es eben nicht munter in der Gegend. Es ist auch bereits mehrfach bestätigt worden: Urlaubsreisen, wie meine, sind aktuell nicht Pandemietreiben.
Ganz ehrlich im Alltag, während des Lockdowns, war ich voll arbeiten, durfte einkaufen gehen, und das bei deutlich weniger Auflagen als bei unserer Reise.
Wie gesagt, Reisen oder nicht Reisen, dass ist jedem seine Entscheidung. Diskussionen im Sinne von „alle zu Hause monate/jahrelang einsperren“ will ich nicht führen. Das wurde bereits 1,5 Jahre lang betrieben und die Fraktionen „dafür“ - „dagegen“ sind immer noch die Gleichen. Entscheidet nach eurem Gewissen und Vorstellungen, kritisiert konstruktiv, aber bitte hört auf mit diesen pauschalen Aussagen.
maexchen286 Beiträge · seit 201728. Juni 2021 · #163
@ Bonebreaker
Ich habe das auf den Malediven im April ganz anders erlebt. Abstände wurden wenig eingehalten, Masken wurden nur teilweise getragen, am Flughafen Massen von Leuten die sich eng gedrängt durch die überforderte Einreisekontrolle gezwängt haben,... und Vieles mehr. Zum Glück haben auch wir uns nicht angesteckt.
Anders Freunde von uns. Das Tauchboot auf dem sie waren wurde zwei Tage vor Rückflug zu 100% positiv getestet. Folge: Quarantäne in einem miesen Hotel in Male auf eigene Kosten, neuer Rückflug auf eigene Kosten, massive Probleme mit Arbeitgeber,...
Es kann bei aller Vorsicht gut gehen - muss aber nicht. Selbiges gilt für Namibia. Meine Namibia-Reise im Mai ging gsd auch gut.
OK, du hast mich gerade gut ausgehebelt. 🙂 Um wieder ernst zu werden. Wir sind recht spät gelandet, kann sein, dass wir am Flughafen eine ruhige Phase erwischt haben.
Das mit deinem Freunden ist bitter, war aber auch das Risiko im Falle eines positiven Test. War uns absolut bewusst, deswegen habe ich auch intensiv mit den Reisebüro bezüglich Ansteckungsgefahr auf dem Boot besprochen. Nach dem uns versichert war, dass alle geimpft waren, waren wir bereit das Risiko einzugehen. Aber es zeigt erneut, nichts ist sicher, aber die vorgesehen Kontrollen funktionieren. Auch wenn es für sie Sch... war, sie sind eben nicht infiziert nach Deutschland geflogen und haben es nicht weitergetragen.
Ich persönlich bin der Meinung alles Richtig gemacht zu haben, und wenn ich infiziert gewesen wäre, hätte ich die Suppe selber ausbaden müssen, und hätte niemand anderes Ausstehenden damit hineingezogen, mit allen Konsequenzen. Aber ich habe auch alles mir Mögliche getan um das Risiko gering zu halten.
An niemand konkret gerichtet, ich schreibe das bloß hier her, weil dieses OT bei den vielen anderen sowieso egal ist. Viele der paar hundert Zuschriften in den diversen Themen zum THEMA und Argumente seit das unter den Umständen Vorsehbare, weil unausweichlich, in Namibia durchgeschlagen hat und reisetechnisch nicht mehr zu ignorieren war, vermitteln den Eindruck, als wären die letzten 1 ½ Jahre nicht wahrgenommen worden. Das Ausmaß an Realitätsleugnung und –verweigerung mag für xxxologen und Zeitgeschichtler interessant sein oder werden, gleichzeitig ist es aber auch bestürzend und verstörend. Für mich jedenfalls, denn mit dieser Geisteshaltung und Erwartungslage wird das und alles unbewältigbar.
maexchen286 Beiträge · seit 201728. Juni 2021 · #166
loser schrieb:An niemand konkret gerichtet, ich schreibe das bloß hier her, weil dieses OT bei den vielen anderen sowieso egal ist. Viele der paar hundert Zuschriften in den diversen Themen zum THEMA und Argumente seit das unter den Umständen Vorsehbare, weil unausweichlich, in Namibia durchgeschlagen hat und reisetechnisch nicht mehr zu ignorieren war, vermitteln den Eindruck, als wären die letzten 1 ½ Jahre nicht wahrgenommen worden. Das Ausmaß an Realitätsleugnung und –verweigerung mag für xxxolgon und Zeitgeschichtler interessant sein oder werden, gleichzeitig ist es aber auch bestürzend und verstörend. Für mich jedenfalls, denn mit dieser Geisteshaltung und Erwartungslage wird das und alles unbewältigbar.
Könntest du das etwas konkretisieren in Bezug auf "wer will es trotzdem wagen"? Dein Geschriebenes lässt sich für jeden auslegen wie er will...
LG Markus
binca751'567 Beiträge · seit 201528. Juni 2021 · #167
Moin nochmal,
das mit dem verantwortungsbewussten Reisen zur Zeit ist tatsächlich so eine Sache, die uns die letzten Tage, aber auch letztes Jahr recht ordentlich beschäftigt hat. Die Entscheidung fiel damals auf Mallorca per eigenem Auto, da uns das Fliegen tatsächlich zu dem Zeitpunkt zu unsicher war. Auf der Fähre ab Toulon hatten wir extra eine Kabine gebucht. Und wirklich alle gebuchten Unterkünfte bis zu unserer Finca hatten Hygienekonzepte, die besser umgesetzt wurden, als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Zeitgleich mit uns war meine Schwägerin für mehrere Wochen auf Baltrum, unserer kleinen Nordseeinsel fast vor der Haustür. Meine Schwiegereltern berichteten von Zuständen wie in einer "Ölsardinenbüchse" auf der Überfahrt mit der Fähre. 🙄 Mallorca haben wir als äußerst angenehm und erholsam empfunden - mitten im Hochsommer.
Wenn ich etwas gelernt habe seit dem letzten Jahr, dann ist es, flexibel zu denken und die kleinen Dinge zu genießen. Das betrifft auch das Reisen. Letztes Jahr war Namibia-Botswana geplant, musste abgesagt werden... Botswana hatten wir für dieses Jahr schon zeitiger abgesagt und uns nur auf Namibia konzentriert. Jetzt wird auch Namibia wieder nix... 😵 Wir haben uns jetzt spontan für Korfu entschieden, für ein Hotel mit Hygienekonzept. Die Jungs waren erstmal todunglücklich, aber es nützt ja nichts. Zuhause bleiben ist für uns auch keine Option. Andere können super im eigenen Garten entspannen... Wenn wir das am Wochenende probieren, klingelt das Telefon und Matthias muss in die Praxis. 😗 Wir haben uns jetzt alle ein wenig mit Korfu beschäftigt und freuen uns drauf. 🙂 Klar, es ist nicht Namibia und auch in keinster Weise mit einer Reise ins Seelenland vergleichbar, aber was sollen wir tun? Und wenn Korfu nichts werden sollte, dann soll es so sein... 😗
Selbst wenn es die Quarantänevorschriften nicht gäbe, würde ich zur Zeit nicht nach Namibia fliegen wollen... Als FoMi Logi in Namibia war und von der recht unkonventionellen Umgangsweise vieler Namibier mit dem Mund-Nasenschutz berichtete, war die Inzidenz noch weit unter 50, meine ich. In der momentanen Situation mit einer Inzidenz von fast 500 die Bilder der Feiernden in einer Unterkunft zu sehen und die Gastgeberin mittendrin, ist nochmal eine ganz andere Situation... 🙁 Klar, hat es sowas auch in Deutschland bestimmt gegeben... 😗 Aber wenn ich das hier erlebe, kann ich nach Hause fahren. Für Camper sieht die Situation sicher noch anders aus. Aber wenn ich mit meinen ungeimpften Jungs unterwegs bin, möchte ich auf gar keinen Fall das Risiko eingehen, in einer gebuchten Unterkunft so etwas zu erleben... Für mich hat das tatsächlich auch was mit "Vertrauensverlust" zu tun, auch wenn sich das jetzt hochtrabend anhört.
Die Frage ist, inwieweit sich die namibischen Unterkünfte auf Hygienekonzepte einlassen und selbst auf die Einhaltung derer achten...? Es sind sicher nicht alle Unterkunftsbetreiber der Meinung, dass Corona nur ein Schnupfen ist und Impfen das Genmaterial verändert... Von Kambaku weiß ich beispielsweise, dass seit längerem alle Mitarbeiter der Unterkunft durchgeimpft sind...
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201628. Juni 2021 · #168
Hallo Bianca,
Die Frage ist, inwieweit sich die namibischen Unterkünfte auf Hygienekonzepte einlassen und selbst auf die Einhaltung derer achten...? Es sind sicher nicht alle Unterkunftsbetreiber der Meinung, dass Corona nur ein Schnupfen ist und Impfen das Genmaterial verändert... Von Kambaku weiß ich beispielsweise, dass seit längerem alle Mitarbeiter der Unterkunft durchgeimpft sind...
Wir waren Sylvester auf Kambuka und dort saßen alle Gäste an einem Tisch beim Abendessen.... Wir sind da entspannt und es hat uns nicht gestört, aber coronakonform war das nicht. Kambuka ist aber eine tolle Lodge und wir wollen da irgendwann nochmal hin.
Meine Erfahrung ist, dass die größeren Lodgen alle Maske etc. tragen (z.B. Gondwana). In den kleinen Gästefarmen wird es dann niht mehr so eng gesehen.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
binca751'567 Beiträge · seit 201529. Juni 2021 · #169
Gabi-Muc schrieb:Hallo Bianca,
Die Frage ist, inwieweit sich die namibischen Unterkünfte auf Hygienekonzepte einlassen und selbst auf die Einhaltung derer achten...? Es sind sicher nicht alle Unterkunftsbetreiber der Meinung, dass Corona nur ein Schnupfen ist und Impfen das Genmaterial verändert... Von Kambaku weiß ich beispielsweise, dass seit längerem alle Mitarbeiter der Unterkunft durchgeimpft sind...
Wir waren Sylvester auf Kambuka und dort saßen alle Gäste an einem Tisch beim Abendessen.... Wir sind da entspannt und es hat uns nicht gestört, aber coronakonform war das nicht. Kambuka ist aber eine tolle Lodge und wir wollen da irgendwann nochmal hin.
Meine Erfahrung ist, dass die größeren Lodgen alle Maske etc. tragen (z.B. Gondwana). In den kleinen Gästefarmen wird es dann niht mehr so eng gesehen.
LG
Gabi
Hi Gabi,
ich weiß schon, was du meinst... Aber das ist doch gerade der Unterschied: Ihr wart Silvester vor Ort. Wie hoch war da die Inzidenz? Es war sozusagen mitten im Sommer. Das, was wir im Winter hier hatten, hat Namibia jetzt - nur viel krasser. 😮 Wir können doch in Deutschland jetzt bei den niedrigen Inzidenzen auch wieder im Restaurant zusammen essen. Heute fand unsere erste Dienstbesprechung wieder präsent ohne Maske in der Turnhalle statt. Sehr ungewohnt... Geht die Inzidenz wieder hoch, gibt es das eben nicht mehr. Ist ja auch logisch... und vernünftig...
Gerade eben habe ich gelesen, dass Südafrika die Corona-Maßnahmen wegen eines starken Anstiegs der Delta-Variante verschärft. 🤨 Das lässt wohl nicht darauf hoffen, dass in Namibia die Zahlen schnell runtergehen...
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201629. Juni 2021 · #170
ich weiß schon, was du meinst... Aber das ist doch gerade der Unterschied: Ihr wart Silvester vor Ort. Wie hoch war da die Inzidenz? Es war sozusagen mitten im Sommer. Das, was wir im Winter hier hatten, hat Namibia jetzt - nur viel krasser. 😮 Wir können doch in Deutschland jetzt bei den niedrigen Inzidenzen auch wieder im Restaurant zusammen essen. Heute fand unsere erste Dienstbesprechung wieder präsent ohne Maske in der Turnhalle statt. Sehr ungewohnt... Geht die Inzidenz wieder hoch, gibt es das eben nicht mehr. Ist ja auch logisch... und vernünftig...
Wir sind am 26.12. geflogen, da ist Namibia gerade wieder Riskikogebiet geworden. Ich glaube damals waren sie so bei 100. Genau weiß ich es nicht, nichts ändert sich schneller als Corona-Maßnahmen und Indizes. Zur Zeit würde ich auch überlegen zu fliegen. Mich würde allerdings auch die 2 Wochen Quarantäne danach abhalten, da hätte ich so gar keine Lust darauf.
Ich habe so den dumpfen Verdacht, dass wir in D auch bald wieder Einschränkungen haben - vorrangig sicherlich wegen der Delta-Variante. Die EM, die offenen Biergärten, Restaurant, der Wegfall der Beschränkungen für soziale Kontakte. Vermutlich werden wir Ende August, wenn die Bayern aus den Ferien kommen, schon wieder die ersten Einschränkungen haben.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Logi16,9k Beiträge · seit 201229. Juni 2021 · #171
Gabi-Muc schrieb: Wir waren Sylvester auf Kambuka und dort saßen alle Gäste an einem Tisch beim Abendessen.... Wir sind da entspannt und es hat uns nicht gestört, aber coronakonform war das nicht.
Es gab bei unserer letzten Reise genau 2 Unterkünfte, die sich zu 100 % an die Hygienevorschriften hielten: Callies Game Lodge und Naankuse.
Bei 2 weiteren Unterkünften suchten wir auch genau aus dem oben geschilderten Grund - alle Gäste sitzen zusammen - das Gespräch mit den Gastgebern. In einem Fall davon kam es dann zu einer Auseinandersetzung und wir waren kurz davor wieder abzureisen, bis man schließlich einlenkte und wir einen separaten Tisch bekamen.
Normalerweise gehört es für uns natürlich dazu mit allen zusammen die Mahlzeiten einzunehmen. Aber es sind halt keine normalen Zeiten und es ist jetzt vollkommen unangebracht zig Gäste, aus allen Ecken der Welt, zusammenzusetzen. Das geht gar nicht und das kann man auch so kommunizieren. Es ist mir auch vollkommen egal, ob die Unterkunftsbetreiber dann beleidigt sind oder nicht.
LG Logi
waterlike873 Beiträge · seit 201429. Juni 2021 · #172
Hallo Logi,
bei unserer Tour im April/Mai haben wir fast nur Unterkünfte erlebt, die sich an die Vorschriften gehalten haben. Da wir Camper waren, ist das mit dem gemeinsamen Essen kein Problem gewesen. An den Unterkünften, bei denen wir gesessen haben, war überall der Abstand und die Hygienevorschriften eingehalten.
2 Unterkünfte, wie bei dir kleinere, haben das nicht beachtet, da wurde man auch per Handschlag begrüßt. Aber auf mein Zögern hin kam sofort der Ellbogen. Maske wurde dort nicht getragen und es saßen auch mehrere Gäste zusammen mit den Farmbesitzern am Tisch. Aber das haben wir in 23 Tagen nur 2 Mal erlebt. Wir hätten, so wie du, auch auf einen separaten Tisch bestanden, obwohl wir das gemeinsame Essen sonst sehr schätzen... aber nicht zu Corona Zeiten. Da wir selbst im Gesundheitswesen arbeiten und Corona in Deutschland hautnah erlebt haben, sind wir da sehr umsichtig und schützen damit uns und Andere. So sollte es eigentlich doch auch sein, oder?
Wir waren Ende März für 10 Tage in Namibia unterwegs. In unserer ersten Unterkunft Nähe Windhoek waren wir mit der Familie, welche zufällig vom Flughafen zur Autovermietung schon im gleichen Auto saßen, die Einzigen in der Unterkunft. Es wurde ein Tisch gedeckt. Da es der erste Tag nach Ankunft war, wir im Flieger und im Auto zusammen saßen, die Besitzerin das auch so wusste, haben wir das akzeptiert. Unsere letzten 2 Nächte waren wir auf Voigtland, hier wurde jedes Paar/Familie separat gesetzt mit gutem Abstand, obwohl am letzten Abend ja alle einen negativen Test hatten. Ansonsten waren wir im Dachzelt und in einer FeWo in Swakopmund. Nun, die Zahlen waren in der Zeit in Namibia auch niedrig (um die 50 Inzidenzwert). Im The Tug in Swakopmund war das Restaurant ca. 1/3 besetzt und die Tische mit viel Abstand gestellt, die Servicekräfte trugen Masken. Wenn wir jetzt im August voraussichtlich da sein werden, sind wir wieder überwiegend Selbstversorger und im Dachzelt, bei den wenigen Unterkünften (Düsternbrook, Waterberg Valley Lodge, Vreugde Farm, FeWo in Lüderitz und Swakop) werden wir diesmal aber noch vorsichtiger sein. Von der Vreugde Farm haben wir gelesen, dass alle Mitarbeiter schon vor mehreren Wochen die erste Impfung erhalten haben, denke bis August ist die Farm zumindest komplett geimpft, was das Risiko minimiert. Waterberg Valley könnten wir sogar noch auf Camping umbuchen, was wir noch überlegen. Wir würden uns aber schon sehr auf ein Bett und "nicht kochen/grillen" dazwischen mal freuen und die Zeltbungalows haben ja so eine tolle Aussicht, na mal sehen... Falls es die Temperaturen einigermaßen zulassen, werden wir in Lüderitz und Swakop, wenn überhaupt Restaurant, außen sitzen. Es wird machbar sein, das Risiko zu minimieren, manchmal vielleicht nicht ganz so wie wir uns die Reise vorgestellt haben, aber Corona wird uns noch lange beschäftigen, und wer weiß was bis nächstes Jahr wieder ist. Wenn sich die Lage nicht noch mehr verschärft oder Lufthansa noch Flüge streicht, werden wir Stand heute nichts verschieben. Und noch eine Anmerkung zu "verantwortungsvoll": Solange Fußballstadien mit 60.000 Menschen zugelassen werden, eine Olympiade geplant wird und politisch/wirtschaftlich plötzlich alles geht, werden wir wegen der Allgemeinheit auf Reisen nicht verzichten. Wir halten die Regeln ein, diese Verantwortung sind wir schon unserem direktem Umfeld und unserer Familie daheim schuldig. Ich würde auch ohne vorgeschriebener Quarantäne nicht zu meinem Enkel fahren, bevor ich nicht 2 PCR-Tests gemacht hätte und mindestens 10 Tage warten, auch wenn es nach dem langen Urlaub schwer fällt. Wir gehen allerdings davon aus, dass sich diese Vorgaben bis September sowieso nicht ändern werden.
In diesem Sinne, an alle die jetzt reisen, viel Gück und kommt gesund wieder - und berichtet hier wie es euch ergangen ist 🙂
An alle die stornieren mussten oder wollten, ich fühle mit euch - vielleicht werden wir auch noch dazu gehören.
earlybird71Themenstarter1'111 Beiträge · seit 201629. Juni 2021 · #174
Wir waren im April in Namibia unterwegs und alle Unterkünfte haben sich vorbildlich an die Hygieneregeln gehalten! Es wurde überall Fieber gemessen, Desinfektionsmittel stand bereit und es wurde deutlich darauf hinge, dass es auch zu benutzen sei, die Tisxhe standen mit viel Abstand im Freien, Essen wurde serviert, oft auch extra abgepackt und portionieet, wenn Buffet, dann nur mit Maske usw. Einige Touris waren allerdings eher von der Fraktion "lieber nur das Kinn bedecken, als mit Gesichtsmaske ein Kind erschrecken"... Aber da ist es ja jedem selbst überlassen, etwas zu sagen oder sich fern zu halten. Lediglich in der King Nehale Lodge gab es eine große Versammlung, da ein König mit Gefolge zu Gast war und da wurde eigentlich nicht auf Abstand und Co geachtet... LG Tanja
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's
Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023
Namibia September / Oktober 2025
@Christoph Ja, da sind wir im gleichen Boot. Habe gleich mal in deinen Blog geschaut, ob wir uns unterwegs vielleicht mal begegnen könnten, aber ist nicht der Fall. Bei der Gelegenheit habe ich dann fast in einem Rutsch deine beiden Namibia-Berichte gelesen und festgestellt, dass ihr einige Unterkünfte hattet, die wir nun auch auf der Tour haben, allerdings eher die Campsites. Durch unsere Umbucherei vom August 2020 waren wir etwas eingeschränkt in der Planung und der einzige Vorteil eines nochmal Umbuchen läge darin, dass im Februar (den wir dann leider wählen müssten) wohl noch alles so frei ist, dass wir eine etwas "rundere" Tour fahren könnten, dann hätten wir einen Tag mehr Etosha und es wäre Mt. Etjo auch noch mit dabei. Das versuche ich mir gerade "schön zu reden", falls der August doch noch ausfällt. Jedenfalls ein sehr schöner Blog, den du da hast, sehr informativ und schön zu lesen. Wir drücken uns jetzt mal die Daumen, dass doch noch alles klappt 🙂 Liebe Grüße Gaby
BIBiadad2 Beiträge · seit 201829. Juni 2021 · #176
Hallo zusammen, ich hatte auf FB die Fotos von der Geburtstagsfeier einer Unterkunftseigentümerin eingestellt, über die sich Bianca echauffiert.
Sorry, aber dürfen wir bitte in unserem Land privat feiern, wie wir es möchten? Wir hocken verstreut auf unseren Farmen und freuen uns, wenn wir mal raus kommen und ein paar Freunde treffen können. Da werden wir ganz sicher nicht mit Lappen vorm Gesicht zusammenkommen, aber wer will, kann das tun. Unser Leben hier draußen ist nicht vergleichbar mit dem in einer Stadt, eher mit Höfen in der Eifel, wo man sich mal in der Dorfkneipe trifft.
Obwohl wir in Namibia dringend Tourismus brauchen, würde ich euch doch raten oder bitten zuhause zu bleiben, wenn ihr mit der Situation hier nicht klar kommt oder lasst eure Hysterie und Panik in Deutschland.
Biadad schrieb:Hallo zusammen, ich hatte auf FB die Fotos von der Geburtstagsfeier einer Unterkunftseigentümerin eingestellt, über die sich Bianca echauffiert.
Sorry, aber dürfen wir bitte in unserem Land privat feiern, wie wir es möchten? Wir hocken verstreut auf unseren Farmen und freuen uns, wenn wir mal raus kommen und ein paar Freunde treffen können. Da werden wir ganz sicher nicht mit Lappen vorm Gesicht zusammenkommen, aber wer will, kann das tun. Unser Leben hier draußen ist nicht vergleichbar mit dem in einer Stadt, eher mit Höfen in der Eifel, wo man sich mal in der Dorfkneipe trifft.
Obwohl wir in Namibia dringend Tourismus brauchen, würde ich euch doch raten oder bitten zuhause zu bleiben, wenn ihr mit der Situation hier nicht klar kommt oder lasst eure Hysterie und Panik in Deutschland.
Naja, das ist mal wieder ein Post, bei dem der gemeine intelligente Fomi hier in Schnappatmung fallen sollte.
Biadad schrieb:Hallo zusammen, ich hatte auf FB die Fotos von der Geburtstagsfeier einer Unterkunftseigentümerin eingestellt, über die sich Bianca echauffiert.
Sorry, aber dürfen wir bitte in unserem Land privat feiern, wie wir es möchten? Wir hocken verstreut auf unseren Farmen und freuen uns, wenn wir mal raus kommen und ein paar Freunde treffen können. Da werden wir ganz sicher nicht mit Lappen vorm Gesicht zusammenkommen, aber wer will, kann das tun. Unser Leben hier draußen ist nicht vergleichbar mit dem in einer Stadt, eher mit Höfen in der Eifel, wo man sich mal in der Dorfkneipe trifft.
Obwohl wir in Namibia dringend Tourismus brauchen, würde ich euch doch raten oder bitten zuhause zu bleiben, wenn ihr mit der Situation hier nicht klar kommt oder lasst eure Hysterie und Panik in Deutschland.
Mag das nicht Zeile für Zeile kommentieren, dafür ist mir das inhaltlich zu bescheuert. Aber die Grundhaltung ist vermutlich auch ein Baustein für die Situation, in der ihr euch gerade befindet. Mannomann!
holgiduke291 Beiträge · seit 201429. Juni 2021 · #179
Hallo zusammen,
wenn ich solche Beiträge lese und davon ausgehe, dass das die allgemeine Einstellung im Land widerspiegelt, kann ich nur hoffen, dass möglichst viele Fomis hier dem Ratschlag folgen und in absehbarer Zeit nicht nach Namibia reisen.
Kommentieren möchte ich das lieber nicht weiter, da ist jede Zeile überflüssig.
Mich würde nur noch interessieren, um welche Unterkunft es sich handelt (gerne auch per PN), damit ich da nicht noch aus Versehen buche, sobald sich die Corona-Situation wieder entspannt hat und man an die nächste Reise denken kann. Bin leider nicht bei facebook, um das selbst nachvollziehen zu können.