Coronavirus

1'729 Antworten · 266k Aufrufe · gestartet 09. Feb. 2020 von Hamburger73
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7'296 Beiträge · seit 200614. Feb. 2021 · #1301
aos schrieb:
HartmutBremen schrieb:Genau so ist es in Deutschland.
Die Rente kommt nicht vom Staat, sondern die "Abeitende Bevölkerung" zahlt in eine Kasse ein, und wir Rentner bekommen es ausgezahlt.
Das System nennt man "Generationenvertrag"
Dann müsstest du aber auf einen nicht unerheblichen Anteil deiner Rente verzichten. Der Steuerzuschuss liegt inzwischen bei ca. 100 Milliarden Euro (https://www.dia-vorsorge.de/gesetzliche-rente/100-milliarden-euro-fuer-die-rente/).

Das liegt daran, dass niemand den demografischen Wandel vorhersehen konnte.
Man ging damals davon aus, dass der Anteil der arbeitenden Bevölkerung größer ist als der Anteil der Rentner und so hat es auch lange funktioniert. Nachdem viele Menschen keine Kinder mehr in die Welt setzen wollten, hat das ganze System irgendwann nicht mehr so richtig funktioniert wie ursprünglich gedacht.
Wenn zwei Menschen im Arbeitsleben einen Rentner versorgen müssen, klappt das. Muss ein Arbeitnehmer zwei Rentner versorgen, klappt es nicht mehr.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'014 Beiträge · seit 201614. Feb. 2021 · #1302
Ein nicht unerheblicher Teil der Zuschüsse gehen für die Übernahme der Renten Ost drauf, denn die Bezieher von Renten der ehemaligen DDR haben logischerweise nie in die Rentenkasse West eingezahlt und ein weiterer Teil für Rentenbestandteile, für die ebenfalls keine Beitragzahlungen des Beziehers geleistet wurden wie z.B. Kindererziehungszeiten und schulische Fortbildungen (soweit Zeiten angerechnet werden).

Yanjep
1'166 Beiträge · seit 200814. Feb. 2021 · #1303
yanjep schrieb:Ein nicht unerheblicher Teil der Zuschüsse gehen für die Übernahme der Renten Ost drauf, denn die Bezieher von Renten der ehemaligen DDR haben logischerweise nie in die Rentenkasse West eingezahlt und ein weiterer Teil für Rentenbestandteile, für die ebenfalls keine Beitragzahlungen des Beziehers geleistet wurden wie z.B. Kindererziehungszeiten und schulische Fortbildungen (soweit Zeiten angerechnet werden).

Yanjep
Genauso ist es eben nicht im Umlagesystem. Da wird nichts angespart für später. Die "Ossis" sind daher nicht die Sündenböcke.
Das hat aber alles nichts mehr mit Corona zu tun.

PS Statt "Zitieren" habe ich soeben aus Versehen auf "Danke" gedrückt
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2021
1'014 Beiträge · seit 201614. Feb. 2021 · #1304
Ach Du lieber Himmel, natürlich sind die Leute aus der ehemaligen DDR kein Sündenbock für irgendwas. Sorry, wenn ich mit der neutral gemeinten Anmerkung irgenwem etliche Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch auf den Schlips getreten bin. Ich war offenbar irrig davon ausgegangen, daß diese Art von Empfindlichkeit mittlerweile überwunden ist.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2021
1'166 Beiträge · seit 200814. Feb. 2021 · #1305
yanjep schrieb:Ach Du lieber Himmel, natürlich sind die Leute aus der ehemaligen DDR kein Sündenbock für irgendwas. Sorry, wenn ich mit der neutral gemeinten Anmerkung irgenwem etliche Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch auf den Schlips getreten bin. Ich war offenbar irrig davon ausgegangen, daß diese Art von Empfindlichkeit mittlerweile überwunden ist.

Yanjep
Darum ging es gar nicht.
Du hast die Unwahrheit geschrieben zur Funktionsweise und zum Hauptgrund für die Steuerzuschüsse. Darauf habe ich hingewiesen. Das ist das Wesentliche und nicht irgendwelche Empfindlichkeiten.

Was ein Umlagesystem ist, kannst du googlen:
"System zur Finanzierung der Sozialversicherungen, in dem die eingezahlten Beiträge nicht gespart, sondern sofort für die Finanzierung der gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen verwendet werden"
oder bei wikipedia nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Umlageverfahren
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2021
1'014 Beiträge · seit 201615. Feb. 2021 · #1306
Danke für die Anleitung zum googeln, ich bin raus.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2021
537 Beiträge · seit 202015. Feb. 2021 · #1307
Da es anscheinend immer noch um meine Aussage geht:
makis schrieb: Empfaenger von staatlichen Zuwendungen (sei es Rente, sei es durch Anstellung, sei es Hartz 4)
wofuer es nette Antworten gab:
Tanzmaus schrieb:Ja ja Makis, vielleicht doch mal schlau machen, bevor man so einen Blödsinn schreibt...
in der Regel gehen Rentner bis zu 50 Jahre arbeiten und zahlen in die Rentenkasse ein - schon mal was davon gehört????
versuche ich es nochmal, den Punkt deutlich zu machen um den es mir geht.
Voellig egal, ob die Rente nun eine waschechte staatliche Zuwendung ist oder nicht - sie kommt regelmaessig, jeden Monat. Es ist auch fuer das Thema nicht relevant, ob die Rente nun tatsaechlich aus einem "Rententopf" kommt in den man eingezahlt hat. Ich koennte auch Aktionaere nennen, die jeden Monat ihre Dividenden bekommen und davon gut leben. Auch diese Menschen haben kein Problem damit, den Lockdown noch unendlich zu verlaengern, zumindest nicht finanziell.
Es gibt aber viele, viele andere, die auf ein Gehalt angewiesen sind oder auch auf Ertraege aus selbststaendiger Arbeit, die jetzt versiegen. Und natuerlich haben diese einen anderen Blick auf einen immerwaehrenden Lockdown - die fallen naemlich in's Armutsloch.
Es geht also ueberhaupt nicht darum, wo das regelmaessige Einkommen herkommt - nur darum, dass, solange es kommt, unabhaengig von einer Krise, die Empfaenger des Einkommens sich leicht tun damit, die Massnahmen kritiklos zu akzeptieren.
Somit ist das hier:
Tanzmaus schrieb:Es ist auch völlig wurscht,wie alt man im Moment ist , keine Altersklasse fühlt sich in dieser Situation der Pandemien wohl.
auch kein sehr empathischer Ansatz, denn zwischen "nicht wohl fuehlen" und "kein Einkommen mehr generieren" liegen Welten.

Aber ja, ich bin ja nur ein Dummerle. Was weiss ich schon. Sitze nicht mal in Deutschland, wo mein Ueberleben auch nach einer Insolvenz vom Staat gesichert werden wuerde (halt nachdem ich mein Haus, meine Ruecklagen, meine Lebensversicherungen, meine komplette bisherige Existenz aufgebraucht und mich vor dem Staat komplett ausgezogen haette - von Lebensqualitaet rede ich also gar nicht). Sehe halt nur, was die sogenannte Pandemie (bzw die Massnahmen und ihre Akzeptanz durch die Massen) mit der Weltwirtschaft allgemein und der namibischen Wirtschaft speziell anrichtet. Somit habe ich halt einen etwas anderen Standpunkt und bilde mir schon ein, dass das legitim ist.
63 Beiträge · seit 201615. Feb. 2021 · #1308
Ja Markis, die Welten kenne ich ,wir sind selbstständig und leiden auch seit vielen Monaten sehr unter dem Lockdown, weil es genau unseren Tätigkeitsbereich betrifft . Ich glaube es macht auch keinen Sinn ,darüber zu diskutieren, wie sich ein Rentner, der mal Schlosser oder Verkäuferin war , im Gegensatz zu einem „Rentner“, der von den Dividenden seiner Aktien leben kann fühlt.
zuletzt bearbeitet 15. Feb. 2021
Gast18. Feb. 2021 · #1309
@Antikörper
Ein Thema für Corona in Austria gibt es nicht, ich stelle das also hier ein, weil es auch i. A. interessant @ „Durchseuchung und Herdenimmunität“ ist und ISCHGL ja seit Frühjahr 2020 sowieso als Gottseibeiuns Nr. 1 weltweit bekannt ist.
Seither ist Ischgl und Umgebung aber auch einer der epidemiologisch bestüberwachten und wissenschaftlich untersuchten Plätze. Vor Monaten wurde Allerberger von der österreichischen AGES gefragt, wo er sich in Österreich am sichersten fühlen und urlauben würde. Seine Antwort „Ischgl“ wurde ihm aber als zynisch und provokativ ausgelegt. Aber er wusste natürlich wovon er redete und die Beweise wurden seither und zuletzt mit einer Folgestudie belegt: Die früher festgestellten Antikörper und Abwehrkräfte sind noch immer vorhanden.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wissen/forschung/2093401-Ischgl-Lange-Immunitaet.html
"…… Die Ergebnisse der zweiten Antikörper-Studie in Ischgl, durchgeführt von der Medizinischen Universität Innsbruck, liegen vor: 90 Prozent der Personen, die bereits im März 2020 bei der ersten Studie Antikörper hatten, sind auch noch acht Monate nach einer Erkrankung an Covid-19 gegen Sars-CoV-2 immun….. "
Es gibt also auch gute Nachrichten aus Tirol. Auch wenn König Söder von BRD (Bayern und Restdeutschland) das anders darstellen möchte. 🙁
auch aus RSA werden hohe Häufigkeiten von AntikörperträgerInnen berichtet
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2021
1'680 Beiträge · seit 200718. Feb. 2021 · #1311
loser schrieb:
auch aus RSA werden hohe Häufigkeiten von AntikörperträgerInnen berichtet
was aber eher an den offiziellen Zahlen (sprich der erfassten Fälle und auch Todesfälle) zweifeln lässt
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
60 Beiträge · seit 201818. Feb. 2021 · #1312
Hallo loser,

verstehe Deine Euphorie bezüglich Immunität von Ischgl nicht ganz, das hilft ja nur gegen das normale Virus, in dem Bericht seht aber "Die Immunisierung nach einer Erstinfektion mit dem "Wildtyp" des Coronavirus schützt nämlich nicht vor Wiederansteckung durch die Fluchtmutation B.1.351, das ist die Südafrika-Variante, und auf diese gehen die Wiederansteckungen in Tirol zurück."
Somit ist Tirol wohl mit der Südafrika-Variante für alle schon am "Wildyp" erkrankten eine Gefahr.
286 Beiträge · seit 201718. Feb. 2021 · #1313
4nachnamibia schrieb:Hallo loser,

verstehe Deine Euphorie bezüglich Immunität von Ischgl nicht ganz, das hilft ja nur gegen das normale Virus, in dem Bericht seht aber "Die Immunisierung nach einer Erstinfektion mit dem "Wildtyp" des Coronavirus schützt nämlich nicht vor Wiederansteckung durch die Fluchtmutation B.1.351, das ist die Südafrika-Variante, und auf diese gehen die Wiederansteckungen in Tirol zurück."
Somit ist Tirol wohl mit der Südafrika-Variante für alle schon am "Wildyp" erkrankten eine Gefahr.
Nicht Tirol ist die Gefahr - sondern das Virus 😉
...und dieses ist bestimmt schon wesentlich weiter verbreitet als man denkt - nicht nur in Tirol sondern weltweit. Gleiches stellt man ja derzeit mit der UK-Variante fest.

LG Markus
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2021
Gast19. Feb. 2021 · #1314
@ 4nachnamibia
Die Quarantäne/Isolation von Ischgl endete vor ca. 10 Monaten.
Euphorie? Wo? You Ain’t Seen Nothing Yet. 🙂
Aber wenn du die Nachricht im verlinkten Artikel als schlechte Nachricht ansiehst, würde mich eine Begründung interessieren.
@Marie
So ist es wohl. Aber habe ich je eine andere Meinung geäußert? Und übrigens, hier kann man diese sagen, ohne „redaktionell bearbeitet“ zu werden.
@Varianten, Mutante…
… wird man wohl einen rationalen Umgang damit finden müssen, weil es jederzeit und überall stattfinden kann und wird. Der Entdeckungsort ist nur namensgebend aber nicht ursächlich. Wie wird man denn mit der zukünftigen BW- oder NI- Variante umgehen?
AHA werden wir eben noch sehr lange praktizieren müssen.
Außerdem ist das letzte Wort in den Einschätzungen auch noch nicht gesagt. Molekularbiologen brauchen einfach länger als Berechner und Simulierer, die numerische Evidenzen kess nur einer Variablen zuordnen und tatsächliches (also nicht das verordnete) Verhalten ignorieren.
zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2021
121 Beiträge · seit 201719. Feb. 2021 · #1316
maexchen schrieb:

Hoffentlich sind die großen Katzen im Etosha noch gesund 😉

LG Markus
Das werden die Antilopen im Etoscha vermutlich anders sehen ....

VG Burkhard
Gast22. Feb. 2021 · #1317
Auf ein OT mehr oder weniger käme es in der laufenden Debatte im Corona-Namibia-Thema jetzt auch schon nicht mehr an. Ich schreibe das trotzdem hier her, auch weil der thematisch sehr engagierten M@rie, die redaktionelle Korrektheit und der richtige Platz ein hohes Gut ist 😗 .
Diese beliebten Diskussionen über Einhaltungen oder Verfehlungen bei der Einhaltung der „Regeln“ sind derzeit nur mehr vergeudete Energie (krasse Fälle mal ausgenommen), weil sie nur das thematisieren was in der ÖFFENTLICHKEIT wahrgenommen wird bzw. werden kann.
Der überwiegende Teil der Ansteckungen findet aber dort statt, wo „man“ es nicht sieht, im privaten Raum und am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund ändern immer härtere und längere Lockdowns nichts mehr an den „Zahlen“. Die Schüler, die im Klassenzimmer Maske tragen und separiert sind, stecken am Nachhauseweg die Köpfe über‘m Video am Handy zusammen und kudern, treffen sich nachmittags, natürlich. Was denn bitte sonst? Sind Kinder und Jugendliche. Die Leute, die beim Einkaufen Abstand halten, wickeln abends das "unaufschiebbare Vereinsgeschehen“ des Sparvereins, der Feuerwehr usw. im Vereinslokal, im Extrazimmer des Dorfwirts usw. ab. Begründen Zweitwohnsitze für den Schiurlaub…..
Hier werden nur mehr "Lockdown- Rituale" aufgeführt. Der Sinn und Zweck ist längst unter die Räder gekommen, bei Vielen auch gar nie angekommen. Wenn man die Inzidenzen kleinräumig herunterbricht, sieht man eindeutig, dass das Infektionsgeschehen signifikant im ländlichen Raum, im Grätzl, in sozialen Netzwerken udgl. stattfindet. In A zumindest ist das so. Nicht die U-Bahn ist das Problem sondern das Hinterzimmer im Stammbeisl, das Wohnzimmer beim Freund. Wenn ich jemanden erzähle, dass wir bei Familientreffen Maske tragen, die mit viel Kontakten sich vorher testen lassen (was in A mittlerweile sehr gut organisiert ist), werde ich für gaga gehalten. Motto: Du ich kann nicht kommen, bin in Quarantäne. Antwort: Machts nix, wir kommen zu dir.
Deswegen sind Lockdowns schon seit Langem wirkungslos bei der Reduktion der Infektionen sondern nur mehr ruinös. Es ist längst überfällig, alle Einschränkungen auf ihre Effizienz und Einhaltung zu überprüfen. Damit habe ich keine prinzipiellen Argument gegen Einschränkungen geäußert, sondern nur gesagt, dass manche nur mehr schikanier:en und nix bringen, also die schweren Geschütze bitte im Arsenal lassen. Ich sage nur, dass Manches nix bringt, außer Schaden.
Wie/was besser machen, ist ein Riesenthema, das ich aber jetzt nicht aufmache.
A sucht derzeit sein Glück in Massentests mit Antigen-Tests. Das ist mittlerweile sehr gut organisiert…. und gratis. Alles sehr einfach und schnell. Wien war da Vorreiter, fährt gerade noch ein PCR-Labor hoch, das bereits jetzt bei 50.000 pT ist, noch steigerbar. Das kommt auf die bisherige, auch schon leistungsfähige, Kapazität noch oben drauf. Das soll die Durststrecke bis zum Impfschutz überbrücken. Irgendwann wird die internationale Gemeinschaft solche Testregime auch bei ihrer Zahlenbewertung berücksichtigen müssen. PS 19:20: Also nicht bloß stumpfsinnig/derb mit Södern und Seehofern reagieren.
Das ist natürlich auch gegen den Trend, denn für Namibia wurde ja gerade das Testregime erleichtert(!). Aber bei Auftauchen eines Trägers der „Südafrika-Variante“ wird in die Hose schxxxxx und alles abgeriegelt. Wie blöd kann man sein?
Man wird sehen, und.... wurde schon öfters gesagt: Abgerechnet wird am Schluss. Sektierertum ist ein schlechter Ratgeber
Grüße
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2021
1'680 Beiträge · seit 200722. Feb. 2021 · #1318
@ Loser - wenn du mit mir ein Problem hast, dann sei Manns genug und kläre das direkt dort, wo es seinen Ursprung hat per PM und treibe es nicht hinterrücks durch die Foren!
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2021
1'166 Beiträge · seit 200822. Feb. 2021 · #1319
Amtsärzte fordern Abkehr von Lockerungen nach Inzidenzwert: https://www.tagesspiegel.de/berlin/20-35-oder-50-nicht-zielfuehrend-amtsaerzte-fordern-abkehr-von-lockerungen-nach-inzidenzwert/26937634.html
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
828 Beiträge · seit 201623. Feb. 2021 · #1320
Endlich spricht einmal jemand diese wirren Grenzwerte an, die aufgrund nicht validierter Prozesse und Datenerhebung entstehen, aber für die Politik überlebenswichtig sind,  irgendwelche Massnahmen und Quarantäne Listen zu begründen.

Letzen Sommer war dieser Inzidenzwert mit 50 festgelegt. Jetzt, wo etwa 6-8 mal mehr getestet wird,  bei 35! Das soll jemand verstehen? Dass erhöhtest breites Testen einiges mehr "positive" Fälle generiert, hauptsächlich asymptomatische,  ist irgendwie logisch. Es wäre also zwingend erforderlich, dass die Anzahl Tests als Faktor in diesem  Inzidenzwert berücksichtig würde um das Resultat halbwegs glaubwürdig und vergleichbar zu machen.

Dann das ganze noch mit einem  nicht standardisierten Testverfahren, dass in jedem Land anders angewendet wird. Nehmen wir den Standard PCR Test mit dem immer noch die meissten Tests durchgeführt werden.

Am 20. Januar, lies die WHO in einem Statement verlauten, dass ein positives Testresultat alleine,  ohne klinische Befund und ohne Berücksichtigung des CT Wertes (Anzahl Testzyklen) eher nichtssagend ist, oder  keine Aussage erlaubt,  ob eine Person infektiös ist. In den Publikationen von Prof. Drosten oder in den Publikationen des RKI wird der CT-Wert schon lange als Zusatzinformation zur Einschätzung der Infektiosität genutzt, von der Politik offensichtlich nicht.

Die Anzahl Testzyklen haben einen grossen Einfluss auf die Virenlast einer positiven Person und vor allem auch auf die Fallzahlen. Dies wurde schon in vielen Publikationen diskutiert u.a.  im Oktober im deutschen Ärzteblatt. 

https://www.aerzteblatt.de/studieren/forum/138260

In Asien wird mit relativ tiefer Zyklenzahl (25-30) getestet, um hauptsächlich diejenigen Positiven zu finden, die jemanden anstecken können. Das sind dann massiv weniger Fälle als bei hoher Zyklenzahl (35-40). Dies erleichtert das Tracing dann enorm, dass zudem als "backwards tracing" ,also rückwärts betrieben wird,  um schnell die grossen Cluster zu finden in denen sich viele anstecken. Diese Leute, die sich im Cluster aufgehalten haben, gilt es dann schnell zu isolieren. Japan fährt diese Strategie, hatte nie einen Lockdown und bei 126 Mio Einwohner im 2020 "nur" 4500 Corona Toten zu beklagen. Natürlich auch ein Vorteil, dass Japan eine Insel ist und die Einreise restriktiv ist. Aber hauptsächlich ist das effektive Tracing und dass praktisch allen den Tracing App für den Erfolg verantwortlich.

Statt endlich einmal die Teststrategie zu hinterfragen und effizienter zu machen, brillieren unsere  Politiker   lieber mit einem Regel-Wirr-Warr das kein Mensch mehr durchschaut und dass alles stilllegt. Aber wie auch immer, eine Impfung wäre gefunden und es ginge jetzt darum so schnell wie möglich diese 15-20% der Risikogruppe zu impfen, damit die grosse Masse, für die das Virus eher kein grossen Problem ist , wieder ein halbwegs normales Leben führen könnte. Aber wenn es darum geht schnell Lösungen umzusetzen, jedes Leben zählt ja bekanntlich, scheint die Politik eher überfordert...

lg Maputo
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2021